„Selbstbewusst den eigenen Weg gehen“ – Interview mit Angela Kesselring, Gründerin von PLAN W

Frauen verändern die Wirtschaft! Das ist das Credo von PLAN W, dem Wirtschaftsmagazin für Frauen, dass Viermal jährlich mit der Wochenendausgabe der Süddeutschen Zeitung erscheint. Wie der Name bereits verrät, richtet sich die Zeitschrift an Frauen, die selbstbewusst ihren eigenen Weg gehen. Gestern erschien die neuste Ausgabe von Plan W, zum Thema Mobilität. Anlass für uns mit Angela Kesselring, Gründerin von PLAN W, rund um die Themen Karrierefrauen, Wirtschaft und PLAN W zu sprechen.

Face2Face: Frau Kesselring, wie kamen Sie auf die Idee ein Magazin zum Thema Frauen in der Wirtschaft zu gründen?

Kesselring: Mir ist aufgefallen, dass es kein Magazin auf dem deutschen Markt

"Selbstbewusst den eigenen Weg gehen"  - Interview mit Angela Kesselring, Gründerin von PLAN W

Unsere Interviewpartnerin: Angela Kesselring, Gründerin von PLAN W (Foto: Kesselring)

gab, dass aus der Perspektive von Frauen über Wirtschaftsthemen berichtet. Dabei ist Wirtschaft doch ein wichtiges Thema, um wirklich was zu verändern. Schließlich geht es im Endeffekt oft ums Geld und die Wirtschaft ist dabei ein wichtiger Hebel. Zudem ist die Zielgruppe für ein Frauen-Wirtschaftsmagazin definitiv gegeben: Die Abonnentinnen der SZ interessieren sich fast vier Mal mehr für Wirtschaftsthemen als der Durchschnittsleser. Ihre Perspektive wollten wir erfassen.

 Face2Face: PLAN W hatte gestern ein Jubiläum und ist zum zehnten Mal erschienen. Wie wurde das Magazin bisher angenommen, welches Feedback gibt es?

Kesselring: Das Feedback ist bisher sehr positiv: Viele Leserinnen finden das Konzept innovativ und erfrischend. Wir haben eine starke Leserbindung – in Familien etwa wird das Magazin oft weitergegeben, vom Vater (!) zur Tochter – und beide ziehen einen Erkenntnisgewinn aus der Lektüre. Das freut uns natürlich sehr. Wir haben schon oft gehört, dass die Artikel in unserem Magazin den Leserinnen Mut machen, dass es Geschichten sind, die man sonst so nicht liest.

Face2Face: Sie selbst sind eine Karrierefrau: Neben PLAN W sind Sie in der Geschäftsführung der SZ Scala, dem ThinkTank der Süddeutschen Zeitung, tätig. Wie ist Ihre Meinung zum Thema Karriere. Werden Frauen benachteiligt?

Kesselring: Ich bin der Meinung, dass es derzeit noch einen Mangel an Selbstverständlichkeit bei diesem Thema gibt. Doch dahin müssen wir kommen. Es muss ganz normal sein, dass Frauen beruflich genauso durchstarten wie Männer. Das müssen wir aktiv angehen und die Rahmenbedingungen selbst ändern.

Face2Face: Welche Herausforderungen gibt es derzeit und was sollte geändert werden?

Kesselring: Es herrschen noch zu viele tradierte Verhaltensweisen in den Köpfen der Menschen vor. Das betrifft Frauen und Männer zugleich. Diese Bilder müssen geändert werden. Dieses Ziel sollten wir jedoch nicht verbissen verfolgen, sondern mit Spaß bei der Sache bleiben. Wir müssen zeigen, was beim Thema Karriere für Frauen möglich ist und wie viel bereits funktioniert. Auch das sollte uns immer bewusst sein.

Face2Face: Welche Geschichte in PLAN W hat Sie besonders beeindruckt?

Kesselring: Mich beeindruckt vor allem die Fülle an Themen, die vielen Perspektiven und Sichtweisen. Ich könnte da jetzt gar keine einzelne Geschichte hervorheben. Aber die große Vielfalt hat mich wirklich positiv überrascht und auch in dem Wissen bestätigt, dass wir gar nicht so am Anfang stehen, wie wir immer denken.  Was mich wirklich beeindruckt, ist die Offenheit unserer oft machtvollen Gesprächspartnerinnen wie Ursula von der Leyen oder Christine Lagarde. Aber auch der Mut und die Begeisterung der neuen Generation von Gründerinnen, die einfach beschließen „ich tue jetzt, was in meiner Macht steht“ und damit die Wirtschaft verändern.

Face2Face: Was würden Sie unseren jungen Leserinnen empfehlen, die noch am Anfang ihrer Karriere stehen?

Kesselring: Ich empfehle Ihnen in dem Bereich, der sie interessiert, nach Vorbildern zu schauen. Und wenn sie welche gefunden haben, sollen sie versuchen Kontakt zu ihnen aufzubauen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. So lernen sie auch Sichtweisen oder Seiten kennen, die sie vorher nicht gesehen haben und zu zeigen, was man will und kann. Es ist ein Tauschgeschäft, dass beiden Gesprächsparteien Mehrwert bieten sollte. Dazu eignen sich zum Beispiel Events.

Lust zum Stöbern? Weitere Informationen zu PLAN W – Frauen verändern die Wirtschaft findet Ihr auf der Homepage des Magazins, auf LinkedIn, Twitter oder Facebook.

Du kotzt mich an

schwarz-2016

Liebes 2016,

Du kotzt mich an. Du bist die Beziehung, die man so sehr bereut. Du bist die Grippe, die man im Sommer hat, während alle anderen im Schwimmbad Spaß haben. Du bist die Verwandtschaft, die einen immer kritisiert. Kurz um: Es würde einem besser gehen ohne dich.

Selbst ein Kampf mit Voldemord erscheint stellenweise verlockender als das Weltgeschehen in diesem Jahr. Aber kam jemals ein Brief aus Hogwarts? Nein.
Stattdessen hast du Helden meiner Kindheit und prägende Persönlichkeiten meiner Jugend genommen – vielen Dank dafür. Rickman, Schell, Wiesel, Spencer, Ali, Gentscher, Williemsen, Michael, Prince, Cohen, Bowie, Fisher und Wölli Rohde – um nur einige zu nennen.

Trump als Präsident der USA, Brexit, stätige wachsende AfD-Umfrage-Werte, immer größere Unterstützung von populistischen Parteien in ganz Europa, der Amoklauf in München, der Putschversuch in Istanbul und die Folgen, die Ermordung der Brexit-Gegnerin Jo Cox, Anschläge in Brüssel, Istanbul, Berlin, Würzburg, Orlando, Nizza, Ansbach, Bagdad, Tartus, Dschabl und noch so vielen anderen Orten, die aber kaum mediale Berichterstattung erfahren haben. Wirklich tolle Leistung.

Wenn ich nun eines von deinen Vorgängern gelernt habe, dann, dass solche Erlebnisse, sowohl unsere privaten Tragödien als auch die gesamtgesellschaftlichen Vorfälle, ihre Spuren hinterlassen werden. Ein paar werden uns nächstes Jahr noch beschäftigen, andere werden wir relativ schnell vergessen, manche werden wir jedoch nie aus unseren Gedanken löschen können, selbst wenn wir uns nichts mehr wünschen. Ich habe aber auch gelernt, dass Kämpfen gegen alle Widerstände die richtige Methode ist – immer.

Also kämpft! Lebt! Macht etwas aus dem nächsten Jahr, selbst wenn es genauso aussichtslos erscheint wie dieses. Ja, das Leben ist scheiße. Nicht nur das – es ist verdammt ungerecht, hinterhältig, anstrengend. Und die Menschen, die darin umherstolzieren, machen das Ganze oftmals nicht besser. Freunde aufgeben zu müssen, weil man erkannt hat, dass sie nie welche waren, schmerzt. Verlassen zu werden, obwohl man zutiefst davon überzeugt ist, für den anderen perfekt zu sein, schmerzt. Von jemand Abschied nehmen und erkennen zu müssen, dass es nie genug gemeinsam verbrachte Zeit gab, schmerzt. Das Leben ist keine Facebook-Chronik, bei der nur die schönen Bilder mit Filter geteilt werden. Das Leben ist voller Schmerz, voller Leid. Besonders dieses Jahr. Aber es ist bald vorbei – so wie alles vorübergeht, sein Ende findet. Das Leben ist viel fragiler und kürzer als wir es unter Klausurenstress, Rechnungsüberweisungen und der medialen Selbstinszenierung begreifen.

Also macht das Beste daraus! Findet Zeit, nicht Zeug. Genießt das Leben. Geht raus. Redet miteinander, anstatt per WhatsApp zu fragen, wie es läuft. Seid mutig, geht Risiken ein, macht die Dinge, vor denen ihr euch fürchtet, bezieht Stellung, tretet für andere ein, stellt euch eurem Herzschmerz und versucht weiter zu leben. Und nein, es ist nicht mutig, mit 20% Akku das Haus zu verlassen. Macht euch weniger zu Sklaven der Technik, Likes definieren nicht euer Selbst – genießt das reale Leben.

Rock am Ring 2015

Genießt das (reale) Leben: Pogt auf Festivals!

Pogt auf Festivals, schlendert über Weihnachtsmärkte, fahrt Achterbahnen in Freizeitparks. Lasst euch keine Angst machen. Nicht von Anschlägen, nicht von populistischen Parteien, die Flüchtlinge generalisieren und zur allgegenwärtigen Gefahr erklären. Diese Menschen fliehen vor unfassbarer Armut (die auch aus der westlichen Wirtschaftsweise resultiert) und Krieg. Für sie sind Anschläge Normalität. Für uns sollte es Normalität werden, solchen Menschen zu helfen. Genau jetzt ist die Zeit, für die Werte von Demokratie und Freiheit einzutreten. Gegen Hass und Gewalt. Ja, 2016 war in großen Teilen scheiße, aber es liegt an uns, das Beste aus 2017 zu machen.

Die Flüchtlingskrise: Ein Update

KOMMENTAR: Mittlerweile ist es November. Die sogenannte Flüchtlingskrise ist schon lange zum innenpolitischen Problem erhoben worden. Offiziell befindet sich diese Krise jetzt in ihrem zweiten Jahr – völlig ungeachtet der Tatsache, dass auch vor 2015 Einwanderung auf diesem Weg stattfand. Zur Erinnerung: Der Krieg in Syrien dauert bereits fünf Jahre an. Bisher wurde angenommen, dass etwa eine 250.000 Menschen dabei ums Leben gekommen sind. Allerdings wurde die Zählung der Opfer Mitte 2014 eingestellt, da zuverlässige Daten nicht zugänglich seien, so der UNHCR. Seit 18 Monaten können die Verluste also nicht einmal mehr erhoben werden. Wissenschaftler des Syrischen Zentrums für Politikforschung gehen bereits von einer Dopplung der Zahl aus.

Es haben zwar über den gefährlichen Seeweg mehr als 171.000 Personen von der Türkei aus die Ägäischen Inseln Griechenlands erreicht. Aber mit den Rekordzahlen des Vorjahres hat das nur noch wenig zu tun. Noch in den ersten beiden Monaten des Jahres kamen ganze Flüchtlingsströme auf den Inseln an. Der Strom aber hat sich seit dem Inkrafttreten des Abkommens zwischen der Türkei und der Europäischen Union vom 20. März 2016 verlagert. Nach Griechenland kommen vor allem Kriegsflüchtlinge aus Syrien, Afghanistan und dem Irak – knapp die Hälfte sind Syrer.

In Syrien verschlimmert sich die Lage zusehends. So erklärte Stephen O’Brien –UN-Koordinator für humanitäre Hilfe – , vor dem New Yorker UN-Sicherheitsrat, dass dort derzeit 974.080 Menschen in belagerten Städten und Dörfern ausharren. Vor einem halben Jahr sei weniger als die Hälfte betroffen gewesen. Dazu komme noch der Winter. Die Menschen  seien abgeschnitten von Hilfsleistungen. Fassbomben und Chlorgasangriffe kosten nicht nur unzählige Leben, mittlerweile seien auch die letzten verbleibenden Krankenhäuser und zivilen Einrichtungen unter Beschuss genommen. Schuldig sei daran – in der Regel durch Augenzeugen und lautstarke Äußerungen der US-Regierung bekundet – die Syrische Armee samt russischen Verbündeten. Eine Waffenruhe ist nicht in Sicht. Trotzdem sind die Ankunftszahlen seit März massiv abgefallen. Dass die Umsetzung eines politischen Abkommens derart signifikant auf den Flüchtlingsstrom einwirken kann, lässt tief blicken und eröffnet dabei trotzdem Raum für Spekulationen über eine Beteiligung – oder zumindest die Mitwisserschaft – der türkischen Regierung.

Signifikant steigt daraufhin allerdings die Zahl derer, die die Küsten Italiens ansteuern: Knapp 165.000 Personen kamen über das Mittelmeer aus Nigeria, Eritrea und anderen afrikanischen Ländern. Der Ausspruch „Afrika sitzt auf gepackten Koffern“ macht nicht nur die Runde, sondern auch Angst, denn Afrika ist groß und das Boot für viele schon voll.

Das Geschäft mit der Angst

Kommentar: Seit einigen Monaten finden sich in der Presse immer wieder Berichte über den aktuellen Ausbruch des tödlichen Ebola-Fiebers in Westafrika. Inzwischen seien nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation mehr als 10.000 Menschen infiziert worden, daran verstorben rund 4.900 – wobei von einer hohen Dunkelziffer ausgegangen wird.

Erste Fälle der aktuellen Epidemie traten im Februar in Guinea auf. In den letzten Wochen gibt es nun wiederholte Berichte über eine Ausbreitung in Europa, Amerika und Australien.
Bekannt ist die Krankheit bereits seit Mitte der 1970er. Zu Ausbrüchen außerhalb Afrikas kam es in dieser Zeit nur sehr selten. In Afrika allerdings kommt es seit Jahrzehnten immer wieder zu neuen Epidemien. Trotzdem sind bis heute weder Impfstoffe noch Heilmittel verfügbar. Neuerdings existieren aber zumindest experimentelle Mittel. Geforscht wird an diesen Mitteln erst seit kurzem – offensichtlich erst, seitdem sich der Westen durch die Krankheit bedroht sieht. Die Pharmaindustrie genießt kein gutes Ansehen. Auch im aktuellen Fall zeigt sich einmal mehr, wie menschenverachtend das Geschäft mit der Gesundheit eigentlich ist. Afrika stellt wohl keinen besonders attraktiven Absatzmarkt dar. So muss erst der Westen eine Bedrohung fühlen, bis die seit Jahrzehnten benötigten Forschungen in Gang kommen.

Inzwischen hat glücklicherweise die Europäische Union beschlossen, eine Milliarde Euro für die Bekämpfung der Seuche bereitzustellen. Auch das wirkt wie ein verschwindend geringer Betrag, erinnert man sich etwa an die – vor allem auf dem Papier gefährliche – Finanzkrise und die damals erfolgten Bankenrettungen.

Dabei scheint es nicht die tatsächliche Bedrohung durch die Krankheit zu sein, die die Forschung antreibt, sondern vielmehr die Angst der Menschen vor einer möglichen Pandemie. Zwar handelt es sich bei Ebola um eine hochgefährliche Krankheit. Glücklicherweise verläuft eine Ansteckung aber nur über den Kontakt mit Körperflüssigkeiten von Infizierten. Das Robert-Koch-Institut rechnet zudem nicht mit einer großen Bedrohung für Deutschland. Hier geht man davon aus, dass es nur zu vereinzelten Fällen kommen wird.

Und doch scheint Hysterie ein guter Verkaufshelfer für Medikamente zu sein: Man denke etwa an die Panik vor dem Ausbruch der Vogelgrippe und die unzähligen Tonnen Tamiflu, die damals für hohe Preise verkauft wurden. Wirklich benötigt wurde das Mittel nicht.
Seuchen sind keinesfalls zu unterschätzen. Bei mangelnder Koordination kann eine Krankheit wie Ebola schnell zur weltweiten Bedrohung werden. Tragisch scheint es aber, dass erst eine Angst vor dieser Bedrohung existieren muss, um sich überhaupt mit dem Problem auseinanderzusetzen. Den Toten der vergangenen Jahrzehnte werden die jetzt produzierten Heilmittel nicht mehr helfen.

Politisches Desinteresse – eine kulturwissenschaftliche Betrachtung

KOMMENTAR: Im Jahr 2014 mag man dem Eindruck erliegen, dass die Politik erschreckend wenige Menschen interessiert. Dabei sollte das, was da auf der politischen Bühne Tag für Tag geschieht, doch eigentlich jeden ansprechen, denn hier wird schließlich die Art und Weise verhandelt, in der wir alle zusammenleben. Warum also scheint das Interesse am politischen Tagesgeschehen so gering? Eine befriedigende Antwort auf diese Frage wird dieser Artikel freilich nicht liefern können, denn das Phänomen politischer Unlust erscheint als viel zu komplex, um es in einem so knappen Rahmen abzuhandeln – was selbstverständlich nicht daran hindern soll, einige Deutungsansätze anzubieten.

Zunächst einmal scheint eine tiefe Diskrepanz zu bestehen, zwischen dem was früher war und dem, was heute ist: Glaubt man etwa Schulbüchern, die im Geschichtsunterricht zum Einsatz kommen, könnte man tatsächlich auf den Gedanken kommen, dass zu allen Zeiten eine breite Beteiligung am politischen Geschehen geherrscht hat – zu allen Zeiten eben, die in der Vergangenheit liegen. Die Menschen aber, die während der Französischen Revolution zuhause geblieben sind, haben es wohl einfach nicht in die Geschichtsbücher geschafft.

Digitale Revolution und steigende Vernetzung der Menschheit stehen zweifelsohne in der Reihe der ganz großen Errungenschaften der Menschheitsgeschichte. Die Informationsexpansion erlaubt es heute, ohne größere Umstände zu erfahren, was an den entlegensten Orten der Welt geschieht. Diese Informationen liefert natürlich vor allem die Presse – doch es sind eben vor allem die schlechten Nachrichten, die von sich reden machen: Aktuell etwa der Gaza-Konflikt, die Krise um Russland und die Ukraine, die Ebola-Epidemie in Westafrika… Besonders erfüllend scheint die Auseinandersetzung hier kaum zu sein, im Gegenteil: Nachrichten sind bestens dazu geeignet, jede noch so gute Laune zu verderben.

Auch das Fehlen einer zentralen Jugendbewegung mag hier ein Grund sein: Wo früher vielleicht eine Jugendkultur oder eine Gegenkultur stand, steht heute eine unüberschaubare Anzahl an Subkulturen. Diese Pluralisierung der Lebenswelten ist ein großer Segen, denn inzwischen findet wohl fast jeder irgendwo seine Nische, in der er sich wohlfühlt. Doch durch Ausdifferenzierung fehlt eben auch die Möglichkeit der Bildung eines zentralen Bewusstseins, einer Art Wir-Gefühl, eines Wertekonsens; Auseinandersetzung mit Politik wird somit zu einer unheimlich anstrengenden Tätigkeit.

Auch im demokratischen System selbst ist ein Problem angelegt: Wenn Millionen und Abermillionen von Menschen zum Wahltag ihre Stimme abgeben, macht es überhaupt keinen Unterschied, ob der Einzelne wählen geht oder nicht. Und am Ende, das wird jeder Stammtisch bestätigen, tun die Politiker ja doch, was sie wollen. Warum also überhaupt Mühe und Zeit mit der trockenen Lektüre von Parteiprogrammen und dem überflüssigen Gang ins Wahllokal verschwenden?

Vielleicht ist die Demokratie, wie wir sie kennen, inzwischen tatsächlich überkommen: Einfach deshalb, weil durch moderne Technologie eine viel direktere Demokratie möglich wäre als die, die aktuell bei uns gelebt wird – in der es ja nach wie vor nicht einmal regelmäßige Volksentscheide gibt.

Besser billig?

Billiger gekauft: irgendwer hat darum weniger (Tony Hegewald / pixelio.de)

Billiger gekauft: irgendwer hat darum weniger (©Tony Hegewald / pixelio.de)

Heute beim Einkaufen habe ich die Preisschilder verglichen. Muss ich für den Namen auf der Packung wirklich so viel mehr zahlen? Kann ich meinem Kind nicht auch die preiswerte Variante der Zahnpasta kaufen, statt der bekannten aus der Werbung? Und wie ist das bei Joghurt, Chips, Saft, Kleidung und den tausend anderen Produkten, mit denen wir tagtäglich konfrontiert sind? Billig heißt das Zauberwort. Nicht günstig, oder preiswert. Billig. Ob Mietwagen, Elektronik, Hosen oder Haarschnitt. Geschäfte und Firmen werben mittlerweile nicht nur mit geilem Geiz, sondern mit dem Begriff „billig“ als wertsteigerndes Adjektiv.

Und mal unter uns: wenn ich weniger bezahlen kann, mache ich das doch gerne. Ein paar Cent hier, ein paar Euro hier. Kleinvieh macht auch Mist. Und mit dem billig Erspartem kann ich ja noch etwas kaufen. Möglichst billig. Onkel Dagobert wäre stolz und unser Geldspeicher mangels Zinsen auf der Bank auch prall gefüllt. Discounter expandieren, Händler unterbieten einander im Preis, wir zahlen immer weniger.

Schön billig? In nur einer Frucht steckt wertvolle Arbeit (Foto: Obermann)

Schön billig? In nur einer Frucht steckt wertvolle Arbeit (Foto: Obermann)

Aber Momentchen mal. Da ist doch ein Haken, da ist doch immer ein Haken. Ist billig wirklich besser? Ich habe einen Garten, ich weiß, was es heißt, Obst und Gemüse anzubauen, abhängig von der Witterung zu sein, wenn auch reich geerntet werden soll. Ich kenne die Probleme mit Unkraut, Trockenheit und den Schwankungen die Menge der Früchte betreffend. Und das nur in meinem wirklich kleinen Garten. Ein Landwirt, dessen Existenz von seinem Ertrag abhängt, kann mir da nur leidtun. Was der an Arbeit, Zeit und Geld investieren muss, ist für mich kaum vorstellbar. Und dann wird der Preis seiner Ware bestimmt von Händlern, die möglichst billig einkaufen wollen, um sich gegenseitig unterbieten zu können. Billiges Essen heißt auch geringe Bezahlung für die Hersteller, heißt geringen Lohn für alle, die in dem Sektor arbeiten, heißt weniger Kaufkraft, und so weiter und so weiter. Irgendwann hat jeder weniger Geld und der Preis muss weiter gedrückt werden. Wen wundert es, wenn Tiere auf furchtbare Art gehalten und schließlich geschlachtet werden, wenn es einen Preis zu unterbieten gilt.

Und das ist kein Problem, dass nur die Landwirtschaft hat. Billigmodeketten wie auch Markenklamottenhersteller lassen nicht umsonst in unterentwickelten Ländern ihre Kleidung produzieren. Wer wenig zahlen muss, kann auch geringe Preise verlangen, anders herum kann jemand, der möglichst billig produziert auch möglichst großen Gewinn erzielen, wenn er teuer verkauft. Klingt logisch. Sorgt aber auch dafür, dass Kinderarbeit, unwürdige Arbeitsbedingungen und Gerüchte um sklavenähnliche Angestellte oder Zwangsarbeit nicht so einfach ins Reich der Legenden zu verbannen sind. Man ist nicht nur, was man isst, sondern auch, was man trägt. Selbe Problematik gilt auch für Elektronikprodukte und ich will gar nicht daran denken, was noch alles unverschämt und billig hergestellt wird und bei uns dann in den Haushalt kommt. Kein Markenname schützt davor, denn auch diese Firmen sind vom Profit abhängig.

Billig und glücklich? Nicht nur bei Kühen schwer zu glauben (©kunst-wach / pixelio.de)

Billig und glücklich? Nicht nur bei Kühen schwer zu glauben (©kunst-wach / pixelio.de)

Mein schlechtes Gewissen wächst und wächst. Besser ist anders. Und vielleicht auch gar nicht billig. Mein Gemüse und Obst von regionalen Händlern ist nicht schwer zu bekommen, zwar teurer, aber nicht nur frischer und ökologisch besser, weil keine langen Wege zurück gelegt werden müssen. Gleiches gilt übrigens auch vom Metzger des Vertrauens oder hochwertigen Fleischprodukten, die auch gerne mal mehr als das Doppelte des Billigpreises kosten, bei denen aber Haltung und Pflege tatsächlich einen respektvollen Umgang mit Tier und Fleisch zeigen. Auch gibt es Kleidermarken, die auf gute Arbeitsbedingungen wert legen, sogenannte Fairtrade-Produkte in vielen Bereichen und oft ist nur etwas Interesse in den Hintergrund des Produktes notwendig, um differenzieren zu können, was nun wirklich besser ist und was einfach nur billig.

Beim wöchentlichen Familieneinkauf ist zwischen den Regalen, mit einem hungrigen Kind im Einkaufswagen und einem konsumgezeichnetem in der Spielzeugabteilung diese Differenzierung kaum zu leisten. Wer einkaufen geht, geht kaufen, nicht recherchieren. Das muss zu Hause erfolgen. Besser davor als danach. Und wer sich informiert hat, muss abwägen, welchen Schritt er als Nächstes wagt. Mehr Geld ausgeben, weniger kaufen, aber dafür sinnvoller, möglicherweise besser, oder mehr, billiger, zentral. Eine persönliche Entscheidung, so viel ist klar. Aber wir sollten uns klar machen, dass billig nicht besser ist, sondern eben einfach nur billig, vielleicht sogar billiger.

Vorschau: Nächste Woche erzählt euch Sascha an dieser Stelle, warum Kleidung kaufen ein Albtraum für ihn ist.

Der Banken Run – Geschichte, Fakten und Thesen

Es gab eine Zeit, da brachte ein Sparer sein Geld zu einer Bank. Der Banker verschloss dieses Geld im Safe, bewahrte es auf, verlangte dafür Zinsen und gab es dem Kunden auf Bedarf wieder zurück. Doch die Zeiten änderten sich schnell. Heutzutage befindet sich das Geld elektronisch auf dem Konto. In der Bank befindet sich eine Mindestreserve an Bargeld (gesetzliche oder banktechnische Mindestreserve), dessen Satz in der EU 1% des gesamten in der Bank angelegten Geldes in Zentralbankgeld ausmacht. Würden nun alle Anleger der Bank ihr Bargeld auf einen Schlag von der Bank zurückfordern, so wäre die Bank dazu nicht im Stande.

Mehrmals in der Geschichte haben wir ein solches Szenario gesehen. Im Jahre 1930 zum Beispiel waren die Banken-Runs eine Folge der großen Depression und des Börsencrashs 1929. Doch auch in jüngerer Vergangenheit gab es solche Beispiele. Im Jahre 2007 gab es in einen Ansturm auf die britische Bank „Northern Rock“. Auch Griechenland und Spanien mussten bereits Bargeld aus dem Ausland einfliegen lassen. Anfang 2013 schlossen die Banken in Zypern über Wochen hinweg, um die sparer am Abheben zu hindern. Und dieses Jahr hält Bulgarien die Wirtschaft in Atem.

Der Ansturm auf die „First Investment Bank“ und die „Corporate Commercial Bank“ in Bulgarien betrifft auch deutsche Sparer. Im Internet und per SMS-Botschaften wurde dazu aufgerufen und zwei verdächtige Männer wurden dafür bereits festgenommen. Ob diese Männer nun wirklich Kriminelle waren, sich selbst bereichern und der Bank schaden wollten, oder inwiefern sie überhaupt gegen ein Gesetz verstoßen haben, bleibt hingegen fraglich. Fest steht die EU rettet die Liquidität der bulgarischen Banken mit Hilfe eines Milliarden-Kredits.  Die durch bereits fünf Misstrauensanträge geschwächte Regierung löste das Parlament aufgrund der Krise nun auf und Neuwahlen stehen bevor. Ausländische Banken, insbesondere die österreichischen Bank Austria und die österreichischen Raiffeisen Banken, profitieren von der Krise in Bulgarien durch erhöhten Zulauf, da die Kunden denken, dort wäre ihr Geld sicherer.

Was führt zu einem Banken Run? Natürlich ist es in erster Linie die Panik, wenn Kunden ein Problem bei der Bank vermuten und ihre Einlagen holen. Da niemand der letzte sein will, der dann mit leeren Händen da steht, entsteht der Run. Doch schon im Vorfeld muss das Vertrauen zur Bank Einbußen erlitten haben. Ist diese Krise also ein Warnsignal für den kompletten Bankensektor?

In Deutschland gibt es eine Einlagensicherung: Wenn eine Bank in Deutschland der gesetzlichen Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB) angehört, sind Einlagen bis 100.000 Euro pro Kunde abgesichert. Das schreibt das deutsche Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz (EAEG) vor. Inzwischen gilt der Schutz von 100.000 Euro für alle EU-Staaten. Im Notfall will der deutsche Staat die Einlagen garantieren; wobei es sich dabei nur um eine Absichtserklärung handelt. Denn im Ernstfall müsste sich dies der deutsche Staat auch leisten können. Wenn es tatsächlich zu mehreren Bankenpleiten und einem Crash des Finanzsystems kommen würde, reicht das Geld niemals aus. Eine andere Rechnung aus dem Jahre 2012 besagte, dass jedem Bürger nur 2000 Euro bleiben würde.

Ein weiterer neu aufkommender Trend sind grüne Banken, die ihre Geldgeschäfte „Fair“ und „ökologisch“ abwickeln. Sie versprechen Transparenz und investieren in Umweltprojekte. Was uns dieser Trend bringt, vermag man noch nicht zu sagen.

Für den einfachen Sparer bleibt die Lage also ungewiss. Wir können nicht viel tun, als abzuwarten. Der Leitzins der EZB ins Negative zu setzen, war bereits ein deutliches Zeichen. Ob und wann ein Crash dieses längst nicht mehr funktionierenden Finanzsystems kommt, ist und bleibt die Frage.

Karriereangst

Ronald Pofalla hat einfach kein Glück: Nachdem er sich beim Management des NSA-Skandals kaum mit Ruhm bekleckert hat und bei der Bildung des neuen Kabinetts aus der Regierung geschieden ist, sieht er sich nun erneut mit Anfeindungen konfrontiert. In den vergangenen Tagen war bekannt geworden, dass der ehemalige Kanzleramtsminister zukünftig einen Posten im Vorstand der Deutschen Bahn bekleiden wird.

Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten: Auf eine Anfrage der Linken hin äußerte die Bundesregierung, dass Pofalla in seinem Amt als Kanzleramtschef neunmal mit der Deutschen Bahn verhandelt habe. Die mangelnde Transparenz sorgte für Empörung – und schnell wurde Kritik aus den Reihen der Opposition laut: Vizechef der Bundestagsfraktion der Grünen, Konstantin von Notz, sprach sich für Karenzzeiten aus, die den Übergang von Politikern in die Wirtschaft regeln sollen, um so dem Eindruck von Vetternwirtschaft vorzubeugen. Eine Sperrfrist von fünf Jahren forderte gar Linken-Chefin Katja Kipping.

Tatsächlich erscheint ein Wechsel aus einer so enormen Machtposition heraus in ein Staatsunternehmen zumindest unglücklich. Das Amt, das Pofalla zukünftig einnehmen wird, wurde explizit für diesen Anlass geschaffen. Der ehemalige Kanzleramtsminister soll für Kontakte zwischen Bahn und Politik zuständig sein und vor allem Lobbyarbeit in Nähe der Europapolitik leisten. Bahnchef Rüdiger Grube hatte einen solchen Posten zuvor abgeschafft und plante, sich persönlich um die Kontakte zur Politik zu kümmern.

Nachdem in den letzten Tagen eine breitere Debatte um eine Karenzzeit aufgeflammt ist – eine Position, die inzwischen auch von der Union diskutiert wird – ist der Wechsel für Pofalla längst nicht mehr so sicher , wie er zunächst zu sein schien: Aktuelle Meldungen sprechen von einem Wechsel zur Bahn im Jahr 2015 – vom Aufstieg in einen Vorstandsposten ist gar erst für 2017 die Rede.

Einen besonderen Spaß aus der Personalie Pofallas machte sich das Satire-Portal „Der Postillon“: Nachdem am Donnerstag, 2. Januar, bekannt wurde, dass Pofalla zur Bahn wechseln möchte, hatte das Magazin seine Meldung dazu um einen Tag zurückdatiert, woraufhin kurzzeitig die Annahme kursierte, die Medien seien auf eine Ente des Portals hereingefallen.

Geh Wählen! – Ein Appell bei der Bundestagswahl seine Stimme abzugeben

Deine Stimme zählt: Wer nicht wählt, kann nicht meckern (Foto: Möller)

Deine Stimme zählt: Wer nicht wählt, kann nicht meckern (Grafik: Möller)

KOMMENTAR: Eigentlich bin ich kein Mensch, der anderen vorschreibt, was sie tun sollen. Ich bin vielmehr ein Verfechter von „leben und leben lassen“. Doch wenn es um das Thema Wählen geht, werde ich schnell energisch. Denn es liegt mir am Herzen jedem klar zu machen, wie wichtig es ist, seine Stimme abzugeben. Dabei geht es mir nicht darum eine spezielle Partei zu fördern. Es ist mir egal, ob jemand rechts, links, grün, rot, lila, gelb oder schwarz wählt. Wichtig ist nur, dass er sich Gedanken macht und der Partei, die er für richtig hält, seine Stimme gibt. Denn wählen gehen ist der leichteste Weg, die Geschehnisse in unserem Land zu beeinflussen und zudem die Lebensader jeder Demokratie.In Ländern wie Ägypten, Tunesien und aktuell Syrien kämpfen Menschen mit aller Gewalt – unter Einsatz ihres Lebens – für das Recht auf freie und faire Wahlen und gerade deshalb sollten wir, die wir das Recht bereits besitzen, es auch nutzen.

Ein weiterer Grund zu wählen: Wer es nicht tut, unterstützt damit indirekt auch extreme Parteien am rechten und linken Rand des Spektrums, denn diese profitieren von einer niedrigen Wahlbeteiligung. Zudem empfinde ich – und das ist jetzt ausdrücklich eine persönliche Meinung – Wählen als Bürgerpflicht. Schließlich betrifft Politik betrifft jeden, ob er sich damit beschäftigt oder nicht. Egal ob Mehrwertsteuer, der Bau öffentlicher Gebäude, Umweltpolitik oder Eurokrise – Politik ist überall in unserem Leben und durch unsere Stimme können wir beeinflussen, wie die Dinge laufen. Durch unsere Stimme bestätigen wir bestimmte Politiken oder drücken unsere Unzufriedenheit aus und das in großem Maße, denn schlechte Wahlergebnisse schmerzen Politiker stärker als Demonstrationen vor ihrem Fenster oder böse Briefe in ihrem Briefkasten.

Prominente Unterstützer: Auch Politiker, wie der US-Präsident Barack Obama fordern die Bürger regelmäßig auf, ihre Stimme abzugegen (Foto: Official White House Photo by Pete Souza)

Prominente Unterstützer: Auch Politiker, wie US-Präsident Barack Obama fordern die Bürger regelmäßig auf, ihre Stimme abzugegen (Foto: Official White House Photo by Pete Souza)

Im September ist die nächste Bundestagswahl und noch ist Zeit sich über die Parteien und ihre Inhalte zu informieren. Das muss gar nicht viel Zeit in Anspruch nehmen. Man kann einfach Nachrichten im Fernsehen schauen oder Zeitung lesen oder sich im Internet informieren. Mann muss – und kann – auch nicht alle Parteiprogrammpunkte kennen. Das ist sowieso nicht möglich. Wichtig ist nur sich Gedanken zu machen und am 22. September ein Kreuz auf dem Wahlzettel zu machen. Wer sonntags keine Lust hat aus dem Haus zu gehen, kann  seine stimme ja auch per Briefwahl abgeben. Eine Sache noch zum Schluss: – und das ist wieder eine persönliche Meinung – Wer nicht wählt, kann sich nachher auch nicht über die Politik beschweren.

Das hier publizierte Kommentar spiegelt nicht zwangsläufig die Meinung der Face2Face-Redaktion wider.

Preview: Mai 2013

„Gut zu Fuß“ war die Face2Face Redaktion im April. In der Mode Rubrik drehte sich alles um Louboutins, die Schuhe mit den roten Sohlen und in der Sport Rubrik war alles zur Faszination Marathon zu lesen.

Auch im Mai bieten wir euch wieder spannende Themen: Die FilmKunstKultur-Redaktion wartet im dritten Teil ihrer Serienchecks mit dem Genre der Dramaserien auf. Die Wirtschafts&Politik-Rubrik konzentriert sich diesmal auf die Uniwahlen in Mannheim und die Musik-Redaktion sorgt für gute Laune mit einem Bericht vom Sunshine Reggea Festival. Modisch dreht sich im Mai bei uns alles um neuentdeckte Beauty-Lieblinge und im Sport natürlich alles um den Rückblick auf die Halbfinale der Champions-League. Dabei wagen wir auch eine Vorschau auf das Finale in London, das ja vielleicht mit deutscher Beteiligung – oder sogar ganz unter deutschen Teams – ausgetragen wird. Leckeres bietet im Mai auch die Tipps&Tricks Redaktion und erklärt uns, was Fancy Food ist.

Ein ganz besonderes Highlight erwartet euch in der Panorama Redaktion. Ein Selbstversuch Playbook, testet die besten Anmachsprüche aus dem Buch zur Serie „How I met your mother“.

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