Die Macht der Wärme – 5 brandheiße Beauty-Tipps

Wimpernzangen, Haarkuren oder Gesichtsmasken – es gibt schon zahlreiche Beauty-Produkte, die uns helfen sollen, das Beste aus uns heraus zu holen. Mit diesen brandheißen Tricks gelingt das in Zukunft sogar noch besser! Probiert es einfach mal aus und erlebt die Macht der Wärme.

1. Warme Pflege für die Haare: Ihr wollt euren Haaren etwas Gutes tun? Dann erwärmt eure Haarkur oder -spülung doch das nächste Mal vor der Verwendung für circa 15 Sekunden in der Mikrowelle. Durch die Wärme öffnet sich die oberste Schuppenschicht der Haare und macht sie dadurch durchlässiger für Pflegewirkstoffe.
2. Hitze für den letzten Schwung: Ihr wollt den perfekten Augenaufschlag? Dann föhnt vor Gebrauch eure Wimpernzange einmal kurz an – das verstärkt den Effekt und hält länger!

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Wirkt unterstützend: Wärme sorgt bei einigen Beauty-Produkten für optimale Wirkung. (Foto: twinlili/pixelio.de)

3. Gegen gereizte Augen: Wenn es am Abend zuvor mal etwas später geworden ist und eure Augen gereizt oder gerötet, dann kann auch hier die Wärme Abhilfe schaffen: Einfach zwei Teelöffel in eine Tasse mit heißem Wasser stellen, ein paar Minuten durchwärmen lassen und dann die Löffel auf die Augen legen. Durch die Wärme der Löffel entspannen sich die Augen und der Reiz wird gelindert. Vorsicht: Vorher unbedingt am Handrücken prüfen, dass die Löffel nicht zu heiß sind!
4. Mikrowellen-Creme: Während das Lagern der Aprés-Sun Creme im Sommer schon lange kein Geheimtipp mehr ist, hat man vom Pendant im Winter bislang noch nicht so viel gehört: Wenn ihr eure Körpercreme vor dem Auftragen für ein paar Sekunden in der Mikrowelle erhitzt, wird der Duft intensiver und das Eincremen mit der warmen Lotion zum wahren Spa-Erlebnis. Genau das richtige für trockene Haut im kalten Winter! Dasselbe gilt übrigens für warmes Öl, zum Beispiel Kokos-Öl. Durch Wärme öffnen sich die Poren und die Haut ist besonders aufnahmebereit für Pflegestoffe.

5. Alles rausgeholt: Mit Wärme kann man nicht nur aus seinem Körper das Beste herausholen, sondern auch aus den Beauty-Produkten selbst! Ihr kennt das, eure Wimperntusche neigt sich langsam dem Ende zu, ihr hattet aber noch keine Zeit, neue zu kaufen. Kein Problem! Einfach das Wimpernbürstchen einmal kurz unter heißes Wasser halten und die gesamte Wimperntusche anföhnen. So wird die Tusche wieder weich und hält sich noch ein paar Tage!

Winter-Shoes gegen den Winter-Blues!

Auch wenn es der Blick nach draußen noch nicht erahnen lässt und wir bei durchschnittlich 15° Grad Celsius kürzlich eher heiße als weiße Weihnachten hatten: Der Winter kommt bestimmt. Damit gehen nicht nur Minusgrade, sondern vor allem rasch zu Eisklumpen gefrierende Füße einher. Neben dicken, von Oma mit Liebe gestrickten Wollsocken hilft dagegen nichts besser als das richtige Schuhwerk. Doch wer die Wahl hat, hat bekanntlich die Qual – auch im Winter 2014. Face2Face gibt Suchenden die wichtigsten Kriterien mit an die Hand, die garantiert bei der Entscheidungsfindung behilflich sein werden:

1. Ästhetisch oder funktional?

Jedem Kauf voran steht in Sachen Winterfußbekleidung erst einmal ein Entweder-Oder-Dilemma.

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Erwärmen das Herz und nicht zuletzt die Füße: Gefütterte Winter-Boots (Foto: Perlowa)

Entweder tragen wir elegante, den Fuß umschmeichelnde Modelle und verzichten dabei auf das rutschfeste, optisch allerdings umstrittene dickere Schuhprofil oder aber wir entscheiden uns für Schnürstiefel, die wohl selbst auf Bergspitzen noch Wind und Wetter trotzen würden. Doch mal ehrlich, welches Fashion Victim würde sich jemals freiwillig in Wanderschuhwerk auf der nächsten Party blicken lassen? Von der Vorstellung, bei Temperaturen unter null in High Heels den Weg zum Club entlang zu schlittern, sollten wir uns in der kalten Jahreszeit allerdings ebenso verabschieden.

Winterschuhe anzuhaben bedeutet heute glücklicherweise längst nicht mehr, seine Füße zwangsläufig in klobigen Stampfern unterbringen zu müssen – der Industrie sei Dank ist das Angebot an ästhetisch ansprechenden und  zugleich praktischen Ausführungen schier unerschöpflich.

Nichtsdestotrotz scheiden sich an unserem ersten Trend, den  UGG-Boots, bereits die Geister: Böse Zungen werden behaupten, sie machten ihrer englischen Bezeichnung „ugly“, also hässlich, alle Ehre, wären weder wasserfest noch ließen sie sich auch nur ansatzweise elegant kombinieren. Doch ein Umsatz von 689 Millionen US-Dollar allein in 2008 spricht eine andere Sprache. UGGs haben sich ihren Weg mittlerweile über den großen Teich hinweg bis nach Deutschland gebahnt und sind gerade an den Füßen junger Mädchen, neben Nike Air Max, seit einiger Zeit gleichsam beliebt wie die „Le Pliage“ von Longchamp in den Ellenbeugen.

Mit einem Durchschnittspreis von 200€ sind die australischen Trend-Treter, die ein bisschen an Eskimo-Schuhwerk erinnern, gewiss nicht gerade ein Schnäppchen. Doch aufgrund ihres Lammfellfutters fungieren sie als Garant für warme Füße, selbst wenn die Schlange vor der Disco einmal länger werden sollte. Gleiches gilt, am Rande erwähnt, für die etwas günstigere Alternative von  EMU  aus Schafsfell. Es lässt sich nicht leugnen, dass sie am Bein etwas wuchtig erscheinen, doch können sie zu einem über das Knie reichenden Kleid oder Rock dennoch einiges hermachen.

Und wer auf die hinzu gemogelten Zentimeter Körpergröße im Nachtleben partout nicht verzichten möchte, kann ja im Abendtäschchen Platz für ein Ersatzpaar mit hohen Hacken schaffen.

2. Boots oder Sneakers?

Wir haben soeben ein flaches Schuh-Modell für die Dame kennengelernt, das weder Turnschuh noch Stiefel ähnelt und damit ein wenig aus dem stereotypischen Raster fällt. Die meisten Winterschuhvarianten nämlich stellen uns vor die Wahl zwischen Stiefeln – als heißer Tipp gelten derzeit  Overknees  in zeitlosem Schwarz – und knöchelhohen Boots. Mit der Mode und auf Nummer sicher gehen Männlein wie Weiblein auch in diesem Winter wieder mit Chelsea-Boots. Ebenso bleiben Ankle Boots mit Schnallen, Nieten und Blockabsätzen, neben Schnürstiefeletten, deren Schnüre neuerdings einmal um den kompletten Knöchel geschlungen werden, weiterhin modische Must-Haves.

Wer es auch im Winter sportlich mag, kann sich entweder mit wetterfesten Evergreen-Modellen von Timberland oder  k1x  behelfen– diese sind vor allem in der Hip-Hop-Szene immer wieder gern gesehene Begleiter – oder aber auf  innen gefütterte Sneakers  zurückgreifen.

3. Gefüttert oder mit Einlagen?

Gefüttert ist uns das Schuhwerk nun schon des Öfteren begegnet und tatsächlich scheint es so, als führe kaum ein Weg an ihnen vorbei. Es sei denn, man greift in die Trickkiste und damit auf Echtfelleinlagen zurück. Besonders beliebt ist und bleibt Lammfell. Das bettet den Fuß nicht nur warm und kuschelig, sondern bewegt sich mit rund 7,50 € das Paar auch in einem erschwinglichen Preisrahmen. Die geschorenen Schäfchen für den Winterschuh sind in brauner und weißer Ausführung erhältlich. Wer auf tierische Anteile gänzlich verzichten möchte, schützt seine Füße mittels Aluminium-Einlagen  vor Kälte. Diese isolieren Frost und vertreiben zugleich Fußgeruch.

Und es gibt noch einen weiteren Vorteil von Einlagen gegenüber eingenähtem Innenfutter: Sie sind weniger anfällig für Schmutz. Das Schuhinnere zu reinigen erweist sich im Übrigen als lästige, langwierige Angelegenheit – wer Pech hat, schrubbt am Ende zum Dank sogar noch Löcher in die Futterschicht.

Apropos schrubben: Im Winter sind auf Lederschuhen sogenannte Wasserränder nicht selten unliebsame Begleiterscheinungen. Als verlässliche Helfer dienen Schuhcremes und Polituren.Wer Präventionsarbeit leisten möchte, ist mit speziellen Imprägnierungssprays gut beraten. Diese sind nicht nur sanft zu nässeempfindlichen, helleren Ledern wie Velours oder Wildleder, sondern auch wasserabweisend. Das Material selbst pflegen sie dabei allerdings nicht.

4. Preiswert oder kostspielig?

Beim Winterschuh-Kauf sollte eindeutig auf die goldene Regel „Qualität statt Quantität“ vertraut und ruhig einmal tiefer in die Tasche gegriffen werden. Schließlich wollen wir den Schuh ja nicht nach einem Winter schon wieder ausrangieren müssen. Hier lohnt sich also eine nachhaltige Investition. Lederwaren halten oft, was sie versprechen, nämlich, dass sie die Füße vor Nässe und Frost schützen.

 5. Online-Shop oder Lieblingsladen?

Beides! SALE  haben sich schließlich nicht nur die Innenstädte, sondern genauso auch die Warenzusteller unseres Vertrauens auf die Fahnen geschrieben. Ob einen Klick entfernt bei Mirapodo oder doch bei einem ganz und gar analogen, samstäglichen Shopping-Trip – auf jeden und jede dürfte irgendwo dort draußen das passende Paar warten. Es versteckt sich nur unweit vom nächsten Tiefdruckgebiet.

Vorschau:  In der nächsten Woche begeben wir uns auf Trend-Suche für die Frau finden allerhand Kleidsames für Sie in 2014.

BeSINGLEiche Festtage: Diskriminierung von Singles in der Weihnachtszeit

Als Single seinen Mann oder seine Frau zu stehen, ist an jedem Tag im Jahr eine echte Herausforderung. Da können die Leute mir erzählen, was sie wollen. „Jetzt brauchst du noch Niemanden an deiner Seite, du bist doch jung, genieße einfach deine Freiheit, wenn du dich auf andere Dinge konzentrierst, wird er schon ganz von alleine kommen!“, sind nicht nur inflationär angebrachte Binsenweisheiten, sondern leiten auch Argumentationsstränge ein, die ich unter normalen Umständen erstmal wirklich nicht aushebeln kann. Schließlich sieht man sich im als „beste Zeit seines ganzen Lebens“ deklarierten studentischen Alltag tatsächlich allerhand aufregenden Einflüssen ausgesetzt – eine Geburtstagssause hier, ein Kneipenabend da. Theoretisch bieten solcherlei Veranstaltungen natürlich Gelegenheit genug, um immer neue Bekanntschaften zu machen, wenn nicht gar vom Fleck weg mit ihnen anzubandeln, nur damit man sie kurze Zeit später wieder fallen und die Spiele von Neuem beginnen lassen kann.

Von dieser Warte aus gesehen ist das Single-Dasein also sicher ein Prächtiges, wie wahr. Pünktlich zu Beginn der Vorweihnachtszeit soll sich das allerdings ändern. Zu jeder Weihnachtsfeier erscheinen die vormals Freiheit proklamierenden Freunde urplötzlich nur noch paarweise. Eine solche Härteprobe überstehen Alleinstehende nur mit einer geballten Portion Zynismus, mindestens einer Zweier-Portion vom Buffet und einigen, die mitleidigen Blicke abwehrenden menschlichen Schutzschilden – geteiltes Leid ist eben manchmal eben doch halbes Leid – am Katzentisch. Mit dem Glühwein-Ausschrank auf dem Weihnachtsmarkt wird die für Single-Frauen und -Männer besonders ungemütliche Jahreszeit eingeläutet.

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Stille Nacht, eilige Nacht: Unterm Weihnachtsbaum rotten sich auf einmal alle paarweise zusammen (Foto: Perlowa)

Jene Wochen der vorgeblichen Besinnlichkeit treiben Ungebundene nun nicht mehr in das nächstgelegene fremde Bett, in dem es nach Abenteuer und muffigen Laken riecht, sondern geradewegs in eine Spirale der Sinnlosigkeit. Schuld daran geben wir wie immer den anderen: Die in der Regel ohnehin immer die armen Singles diskriminierende Werbeindustrie, die kompromittierenden Familienfeste – „Kind, wann heiratest du denn endlich?“ – das Umfeld, das uns in den Ohren damit liegt, dass es noch immer auf der Jagd nach dem perfekten Geschenk für ihre Partnerinnen und Partner sei. Oder sind in Wahrheit wir es, die sich Heiligabend nur zum Anlass für ein weiteres Klagelied nehmen? Ist es nicht vielleicht gar Teil unseres Überlebenstrainings, dass wir stillschweigend unser selbstbeschertes Päckchen tragen, getreu dem Motto „Stille Nacht, heilige Nacht?“

Alles, was ich weiß, ist, dass es im vergangenen Jahr anders, nicht aber unbedingt einfacher war. Ich hatte erstmals zu dieser Zeit einen Freund und mit ihm eine zweite Familie, die zum heiligen Fest ihrerseits natürlich ebenfalls nach kleinen materiellen Aufmerksamkeiten verlangte. Und so schön es auch war, sich über die Weihnachtstage nicht allein, sondern gemeinsam die Bäuche vollzuschlagen, Geschenkpapier aufzureißen und der lieben Verwandtschaft mehr oder weniger aus dem Herzen kommende gute Wünsche auszurichten: Geändert hat das an meiner generellen Abneigung gegenüber der kommerzialisierten, artifiziellen Nächstenliebe leider wenig. Noch immer wollte ich mich pünktlich zum 24. Dezember in den grünen Grinch verwandeln und dem Christmas-Kitsch ein Ende bereiten.

Dass ich nur wenig später auch meiner Beziehung ein Ende bereiten würde, war dato zwar noch nicht absehbar, aber für den dreitägigen Ausnahmezustand zum Jahresende im Grunde auch völlig irrelevant. Ich hatte es gehabt, dieses vermeintlich erstrebenswerte Weihnachtsfest mit Partner an meiner Seite und statt mich von der Diskriminierung endlich ausgenommen und somit über alle Maßen „oh so fröhlich und oh so selig“ zu fühlen, war ich genauso genervt von den überkandidelten Veranstaltungen wie an allen anderen Geburtstagen Christi auch.

Offenbar ist es also Tatsache, dass sich der Winter mit Wärme im Herzen zwar deutlich weniger kalt, Weihnachten dabei aber nicht minder anstrengend anfühlt. Single zu sein bleibt für Singles alle vier Jahreszeiten hindurch eine nervenaufreibende, aber zuweilen auch aufregende Zeit, die von Lametta und Christbaumkugeln weder verschlimmert noch beschönigt werden kann.

Ich glaube, Single zu sein, das ist, was es eben ist – für so manchen Vermählten eine nostalgische Erinnerung an feucht-fröhliche Feten und sorglose Unabhängigkeit und für das ein oder andere einsame Herz ein Grund, sich nach besseren Tagen, nach Zugehörigkeit zu sehnen. Über die Weihnachtszeit ist letztere ohnehin schon zwangsläufig gewährleistet, schließlich bleibt Familie in dieser Hinsicht ebenfalls etwas, das man nicht ändern, aber auch nicht verleugnen kann. Die Bedeutung des Festes der Liebe liegt somit nicht in der (romantischen) Liebe selbst. Sie liegt hier, in deftigem Essen, einem „Kevin allein Zuhaus“-Marathon vor dem Fernseher und der extended Version von Whams „Last Christmas“ bei Kerzenlicht.

 Vorschau: In der nächsten Wochen begrüßen wir mit Kolumnist Sascha zwar das neue Jahr, verabschieden uns jedoch vom Betriebssystem Windows XP. Und auch für mich heißt es Abschied nehmen: Liebe Kolumnen-LeserInnen, es war schön mit euch!

Fünf Tipps gegen Verspannungen

Langes, falsches Sitzen und Liegen verursachen die häufigsten Beschwerden im Nacken und Rückenbereich. Muskelverspannungen können aber auch durch körperliche Anstrengung, Kälte und seelische Probleme wie Stress, Angstzustände oder Leistungsdruck hervorgerufen werden. Vereinzelt handelt es sich sogar um erste Anzeichen einer ernsthaften Erkrankung. Daher sollten Verspannungen nicht unterschätzt und bei oftmaligem oder chronischem Auftreten der Schmerzen ein Arzt zu Rate gezogen werden.

 Folgende Maßnahmen können Verspannungen lösen und eine vorbeugende Wirkung haben:

1. Bewegung als Allheilmittel

Mangelnde Bewegung, beispielsweise durch langes Sitzen oder Liegen, kann eine Ursache für Verspannungen sein. Daher empfiehlt es sich Ausdauersport zu machen, Rad zu fahren oder auch schwimmen zu gehen. Für die eher Gemütlichen bietet sich ein täglicher Spaziergang von 20 bis 30 Minuten an. Vorbeugend helfen die Wahl der Treppe anstelle des Aufzugs und das Aufstehen beim Telefonieren.

2. Entspannen statt Verspannen

Stress ist ungesund und sollte vermieden werden – oftmals ist er Auslöser von Verspannungen. Regelmäßige Entspannungsübungen wie Yoga oder Meditation helfen da weiter. Eine wohltuende Massage kann die Verkrampfungen ebenfalls lösen, wie zum Beispiel eine professionelle Thai- Massage. Zudem ist Erholung wichtig, damit der Körper zur Ruhe kommt und neue Energie gewinnen kann.

3. Wundermittel: Wärme

Fünf Tipps gegen Verspannungen

Wundermittel gegen Schmerzen: Wärmelampe, Heizkissen, Massageöl, Schmerzgel und Wärmebalsam (Foto: Sharifi)

Durchzug und Kälte bereiten leichte Verspannungen, welche nach ein bis zwei Tagen alleine vergehen. Sollte dies nicht der Fall sein, so lindert Wärme den Schmerz. Die betroffenen Stellen einfach mit einer Wärmeflasche oder einem Heizkissen warm halten. Mit einer Infrarotwärmelampe können die Verspannungen auch behandelt werden. Ebenso wirksam sind Wärmepflaster und schmerzlinde Gele, die in jeder Drogerie und Apotheke erhältlichen sind. Als vorbeugende Maßnahmen helfen häufige Besuche in der Sauna oder auch ein entspannendes Bad.

4. Professionelle Behandlung

Bei akuten Beschwerden ist das Aufsuchen eines Chiropraktikers oder Orthopäden zu empfehlen. Dabei werden die Blockaden der Nervenbahnen gelöst, die Muskeln gelockert und der Körper kann sich wieder entspannen.

5. Korrekte Haltung hilft vorbeugend

Letztendlich sind eine gute Matratze und ein nackenfreundliches Kopfkissen wichtig, denn so können Verspannungen im Schlaf vermieden werden, ebenso wie ein ergonomisch geformter Stuhl zur Bewahrung vor einer falschen Haltung. Vor allem empfiehlt es sich bei längerem Sitzen stündlich eine fünf bis zehnminütige Pause einzulegen, damit der Körper sich von seiner Anspannung lösen kann.

Vorschau: Nächste Woche lernt ihr drei interessante und leckere Fischrezepte kennen.

Von Frühlingsgefühlen und anderen schönen Dingen

Von Frühlingsgefühlen und anderen schönen Dingen

Vorboten des Frühlings: überall sehen wir jetzt üppig blühende Bäume und Blumen (Foto: Rambacher)

Wer jetzt mal einen kritischen Blick in die graue Pampe da draußen riskiert, mag es kaum glauben: der Frühling steht tatsächlich vor der Tür! Und mit ihm das, worauf wir alle nach der Kälte und dem endlosen Regen schon sehnlichst warten: viel Sonnenschein, viel Wärme, neu aufgeweckte Lebensgeister. Ich für meinen Teil kann es kaum erwarten, ich bin nämlich einer dieser Winter-kaum-ausstehen-Könner. Es ist viel zu kalt und viel zu grau für meinen Geschmack. Diese Jahreszeit könnte man, wenn es nach mir ginge, gut und gerne streichen, sie würde mir nicht sonderlich fehlen.

Umso herrlicher war es, als ich vor zwei Wochen seit langer Zeit wieder ausgedehnt im Stuttgarter Schlossgarten spazieren war. Der Park war voll fröhlicher Menschen. Die einen joggten, die anderen fuhren mit Kindern Fahrrad, wieder andere waren grillen oder machten mit Freunden ein Picknick. Und die Pärchen taten, was Pärchen nun mal so tun. Ist es nicht wundervoll, um sich zu blicken und lauter lachende und gut gelaunte Gesichter zu sehen? Wie sollte ich mich da selbst nicht auch gut fühlen?

In erster Linie lag das natürlich am Sonnenschein und den angenehmen Temperaturen, die es sogar zuließen ohne Jacke hinauszugehen. Und natürlich auch an den Bäumen und Blumen, deren zartes Grün langsam aus dem Winterschlaf erwacht. Ich liebe den Frühling. Ich liebe ihn allerdings nicht, wenn er sich so anstellt wie momentan. Auch wenn Sascha trotz allem dazu rät, sich davon nicht abschrecken zu lassen und auch bei diesem Schmuddelwetter rauszugehen. Ich für meinen Teil gehöre eher zu der Sorte, die sich genau dann zuhause verkriecht, den imaginären Kamin anzündet, eine heiße Schokolade trinkt und keinen Fuß vor die Tür setzt. Erst recht nicht um durch den Regen zu sporteln.

Von Frühlingsgefühlen und anderen schönen Dingen

In Kürze ist es wieder soweit: Geranien & Co. schmücken Balkone und Gärten (Foto: Lukenda)

Aber der Sonnenschein wird zu uns zurückkehren, definitiv! Es wird uns ja auch immer eingetrichtert, dass etwas, das lange währt, nur gut werden kann. Und wenn dem so sein wird, dann werde nicht nur ich in den Baumarkt pilgern, um meinen Balkon auf Vordermann bringen zu können, neu mit Blümchen zu bestücken und die Balkonstühle aufzupolieren, um mich nach dem langen Winter wie eine Eidechse in der Sonne zu aalen.

Der Mensch braucht die Sonne und das natürliche Sonnenlicht, um glücklich zu sein und sich gut zu fühlen. Wenn es hell ist, sind wir meistens fröhlich, fühlen uns wohl und stecken voll neuer Energie, die wir natürlich auch loswerden möchten. Wenn es so ist wie jetzt gerade, dann… naja ihr kennt es ja selbst. Dann verkriechen wir uns am liebsten im Bett und sind dauermüde oder einfach unmotiviert.

An einem sonnigen Frühlingstag kommen wir plötzlich so viel leichter aus den Federn. Alles geht uns ein kleines Stückchen leichter von der Hand, wir haben mehr Energie als in den tristen Wintermonaten und diese wollen wir auch nutzen. Dieses „Glücksgefühl“ sieht man einer Person auch an, oder woher kommt sonst die Redewendung zu den Frühlingsgefühlen? Frühlingsgefühle zu haben, beschreibt ein gehobenes Gefühl im Frühling. Das wiederrum bedeutet, dass man sich besonders leicht zu anderen Menschen hingezogen fühlt. Somit fällt es uns leichter neue Leute kennenzulernen, ein Lächeln verbindet eben.

Hoffen wir also, dass uns der Frühling schnell wieder morgens mit einer kräftigen Ladung Sonnenschein überrascht und allein deshalb der Tag schon schöner anfängt. Da ist das frühe Aufstehen auch nur halb so schlimm – und das sage gerade ich als Morgenmuffel. Also lieber Frühling, bitte lass dich schnell wieder hier blicken!

Vorschau: Nächste Woche schreibt Eva über Mütter, das Muttersein und warum es Mutterliebe eigentlich gar nicht gibt.