Inspiration: Goldener-Oktober-Frisur

Ob für´s Oktoberfest oder die letzten warmen Tage dieses Jahr: Heute zeigen wir euch im Video eine einfach nachzustylende und gleichzeitig raffiniert aussehende Frisur.

Was ihr für die Frisur benötigt:

·         Ein dünnes, in eurem Haar möglichst unsichtbares Haargummi

·         Ein paar Haarnadeln

·         Ein normales Haargummi

Viel Spaß beim Anschauen und Nachstylen:

Vorschau: Schleckermäuler aufgepasst: Nächsten Sonntag verrät euch Nina das Rezept für eine Eistorte.

Audio und Video synchronisieren

Wer sich nach dem letzten Artikel , in dem es um den Zoom H1 Handy Recorder ging, fragt, wie man denn nun genau eine Audio- und eine Videospur synchronisiert, der ist hier und heute in der Technik-Rubrik genau richtig.

Im nachfolgenden Video schildere ich euch einen einfachen Weg eure Tonspur mit eurer Videospur zu synchronisieren:

  • Habt ihr diese Technik selbst schon einmal eingesetzt, um eure Video- und Tonspur zu synchronisieren?
  • Wie macht ihr das Ganze?

Schreibt es in die Kommentare!

Vorschau: Am Sonntag, 9. November erfahrt ihr hier von Thomas wie man bei Canon EOS Spiegelreflexkameras Bildstile erstellen und anpassen kann. Das solltet ihr euch nicht entgehen lassen!

Klein aber oho: Zoom H1 Handy Recorder

Mit nur knapp 60g Eigengewicht und einer AA-Batterie betrieben, leistet der Zoom H1 Handy Recorder wahre „Audio-Wunder“. Somit eignet sich der Handy Recorder hervorragend für den interviewenden Journalisten, den jammenden Musiker, den YouTuber, der damit seine Stimme aufnimmt, und viele weitere Personengruppen. Was dieses kleine Schwergewicht auf dem Kasten hat, seht und vor allem hört ihr im heutigen Video:

Nun seid ihr gefragt:

  • Gefällt euch die Audioqualität des Zoom H1?
  • Welche Nutzung könntet ihr euch mit dem Gerät vorstellen?

Der Undone-Dutt aka Vogelnest

Ob mit dem Duttkissen oder der altbewährten Socke – ein schöner Haarknoten lässt sich ganz einfach zaubern. Wie ihr mit eurem eigenen Haar, bewaffnet mit nichts als zwei Haargummis jeder Menge Haarnadeln, einen Dutt für den Alltag stylen könnt, zeigen wir euch heute im Tipps&Tricks-Video.

Vorschau: Nächsten Sonntag gibt euch Anna-Katharina Tipps zum Highlights-setzen beim Streichen.

 

Karrieresprungbrett Youtube

Lifestyle... sind ihre Themen: Youtuberin Mrs Sissi

Produkttests, Beauty und Lifestyle sind ihre Themen: Youtuberin Mrs Sissi (Foto: MrsSissisBeautyblog)

46 Abonnenten, 19 Videos – Mrs Sissi steht mit ihrem Youtube-Kanal noch ganz am Anfang. Doch die 25-Jährige will hoch hinaus. Eines Tages nur noch Videos zu produzieren und davon leben zu können, das ist ihr größter Traum. Face2Face sprach mit der ehrgeizigen Youtuberin über ihre bisherigen Erfolge und ihre nächsten Ziele.

Face2Face: Mit welchen Themen beschäftigst du dich in deinem Video-Blog?
Mrs Sissi: Ich gebe Schmink- und Frisurentipps, teste Produkte, teile mit den Zuschauern Erfahrungen, beispielsweise über Fehlkäufe, und stelle neue Produkte vor.

Face2Face: Wann und wie kamst du auf die Idee, einen Videoblog via Youtube zu machen?
Mrs Sissi: Ich habe durch Zufall ein lustiges Schminkvideo entdeckt und daraufhin angefangen, mich durch sämtliche Youtube-Videos zu klicken und fand das echt toll. Als ich mir eine neue Shampoo-Serie gekauft habe, kam ich dann auf die Idee, nach zwei Wochen ein Video über meine Erfahrungen zu drehen. Die Resonanz auf dieses Video war sehr positiv, obwohl ich schrecklich aufgeregt war. Da es mir aber auch sehr viel Spaß gemacht hat, habe ich mir weitere Themen gesucht und weiter gedreht.

Face2Face: Wieso hast du deinen Videoblog „Mrs Sissis Beautyblog“ getauft?
Mrs Sissi: Ich liebe Sissi, die Kaiserin, und der Name hat sich als mein Spitzname inzwischen durchgesetzt, sodass ich das kurzerhand als meinen Kanalnamen eingesetzt habe. Ich liebe den Namen Sissi und da es in meinen Videos um Beauty und Lifestyle geht, passt die Bezeichnung „Beautyblog“ ja perfekt. Das „Mrs“ ist ganz zum Schluss dazu gekommen und hat den Kanalnamen dann komplett gemacht.

Face2Face: Was war dein bisher größtes Erfolgserlebnis mit Youtube?
Mrs Sissi: Am meisten freue ich mich über die sehr positive Resonanz in Form von Nachrichten und Lob meiner Zuschauer.

Face2Face: Hast du schon einmal negative Kommentare bekommen? Wie gehst du damit um?
Mrs Sissi: Nein, bis jetzt noch nicht. Die Reaktionen waren bisher wirklich positiv. Ich glaube es käme darauf an, in welche Richtung ein negativer Kommentar geht. Für konstruktive Kritik bin ich offen, aber auf Beleidigungen oder Ähnliches wüsste ich nicht, wie ich reagieren würde. Da es bei den Videos die Möglichkeit gibt, es negativ oder positiv zu bewerten, ziehen es viele Zuschauer vor, das Video negativ zu bewerten anstatt negativ zu kommentieren.

Ansehnlich: Unter anderem zeigt Mrs Sissi in einem Video eine Flechtfrisur (Foto: MrsSissisBeautyblog)

Ansehnlich: In einem ihrer Videos zeigt Mrs Sissi in eine Flechtfrisur (Foto: MrsSissisBeautyblog)

Face2Face: Könntest du dir vorstellen mit Youtube erfolgreich zu werden, wie etwa Michelle Phan, eines Tages nur noch Videos zu produzieren und davon leben zu können?
Mrs Sissi: Ja, das kann ich mir gut vorstellen. Sein Hobby zum Beruf zu machen, ist toll. Und da es im Bereich Lifestyle und Co. sehr viele Möglichkeiten gibt, geht uns Youtubern der Stoff für neue Videoideen so schnell nicht aus.

Face2Face: Was hältst du von Youtube generell? Denkst du, es kann als Karrieresprungbrett dienen?
Mrs Sissi: Youtube ist toll! Ich selbst nutze es für vieles. Neben Schminktipps oder Ähnlichem kann ich viel über bestimmte Computerprogramme lernen, zum Beispiel über imovie, mit dem ich meine Videos schneide. Das erleichtert so viel. Ich glaube schon, dass Youtube als Karrieresprungbrett dienen kann. Ein Youtuber erreicht viele Zuschauer durch seine Videos. Bestimmt sind einige Marketing-Experten im Netz unterwegs, um Werbegesichter zu finden, was sich wiederum sehr positiv auf die Karriere auswirken kann.

Face2Face: Holst du dir selbst Inspiration auf Youtube?
Mrs Sissi: Oh ja! Sehr oft. Ich selbst habe einige Kanäle abonniert und freue mich immer, wenn neue Produkte vorgestellt werden oder es ein neues Make Up-Tutorial gibt. Auch die H&M-, Primark- und DM-Shopping Hauls verleiten mich oft zum shoppen und die Tipps sind wirklich sehr hilfreich.

Face2Face: Was möchtest du mit deinem Youtube-Kanal erreichen?
Mrs Sissi: Ich war so oft einkaufen und habe mir danach zuhause gedacht, dass ich gerne jedem erzählen möchte, welche schönen Sachen ich ergattert habe oder wo es die tollsten Schnäppchen gibt. Auch als ich selbst noch jünger war, wäre ich wirklich dankbar für die vielen Tipps gewesen, die ich heute anderen geben kann. Ich möchte möglichst viele Menschen erreichen, um meine Erfahrungen zu teilen und Anregungen und Tipps geben zu können.

Möchte mit ihrem Beautyblog hoch hinaus: Mrs Sissi (Foto: MrsSissisBeautyblog)

Möchte mit ihrem Beautyblog hoch hinaus: Mrs Sissi (Foto: MrsSissisBeautyblog)

Face2Face: Hast du Tipps für andere Youtuber parat?
Mrs Sissi: Ja, viel Text und Links in der sogenannten Infobox der Beschreibung des Videos platzieren. So haben die Zuschauer die Möglichkeit auf Homepages und Produktseiten schneller zugreifen zu können. Auch die Verbreitung über soziale Netzwerke, wie Facebook, Instagram, Twitter und Co. ist toll, um die ersten Videos in Umlauf zu bringen. Außerdem rate ich dazu, an Unterhaltungen der Zuschauer in den Kommentaren der Videos teilzunehmen, oder wenn es Videowünsche von Zuschauern gibt, diese, wenn möglich, umzusetzen.

Face2Face: Was ist dein Thema für das nächste Video? Worauf dürfen wir uns freuen?
Mrs Sissi: Da ich keinen festen Video-Plan habe, sondern meistens spontan entscheide, was sich am besten eignet, ist es schwierig, ein Thema anzukündigen. Ich habe mir aber vorgenommen im kommenden Video einen Shopping Haul oder eine Badezimmer-Tour zu drehen.

Kontaktdaten Mrs Sissis Beautyblog:
HIER geht´s zu Mrs Sissis Beautyblog
Mrs Sissi auf Instagram
Mrs Sissi auf Facebook
Email: Mrssissisbeautyblog@gmail.com

Vorschau: Nächsten Dienstag berichtet die Panorama-Redaktion über den Christopher Street Day in Mannheim.

Info: Das Gewinnspiel, bei dem ihr eine Autogrammkarte mit persönlicher Widmung von Model Samantha Stone ergattern könnt, wird bis einschließlich Freitag, 16. August verlängert. Teilnahmebedingungen lest ihr HIER.

 

Femininer Sommerlook: Der Fischgrätenzopf

Stars wie Schauspielerin Blake Lively tragen ihn auf dem roten Teppich, mehr als jede andere Frisur steht er für Sommer und Weiblichkeit: Der Fischgräten- oder auch Ährenzopf.

Das nimmt die Tipps&Tricks-Redaktion zum Anlass, euch heute in einem Video zu zeigen, wie ihr so einen Fischgrätenzopf flechten könnt. Das einzige, was ihr hierzu benötigt, ist ein kleines Haargummi und schon kann´s losgehen!

Vorschau: Aus aktuellem Anlass lest ihr nicht erst am kommenden Sonntag sondern schon nächsten Freitag weitere Tipps&Tricks, nämlich zum Thema Mückenstiche. Welche vorbeugenden Maßnahmen gibt es und was hilft, wenn es einen doch mal erwischt hat? Am Sonntag erwartet euch dann ein Rezept für Chocolate Chip Cookies.

 

Inspiration: Haarreif flechten

Endlich ist er da und das mit voller Kraft: Der Sommer! In den letzten Tagen hat er unsere Gemüter mit Temperaturen von knapp 40 Grad zum Brodeln gebracht. Deshalb zeigt euch die Tipps&Tricks-Redaktion heute anhand eines Videos wie ihr euer Haar – ob mit Pony oder ohne – raffiniert aus dem Gesicht zaubern könnt.

Was ihr für die Frisur benötigt:

• Kamm

• Einen Haargummi

• Vier Haarnadeln

Und schon kann´s losgehen:

Vorschau: Nächsten Sonntag beschäftigt sich Anna-Katharina im dritten Teil ihrer „Baby shower“-Serie mit den richtigen Spielen und Geschenken für eine gelungene Babyparty. Und hier geht´s zu Teil 1 und Teil 2.

 

Wie werde ich YouTube-Star?

Es gibt viele Möglichkeiten berühmt zu werden – ob man nun eine Band gründet, in eine Model-Agentur tritt, einen Roman schreibt oder sich in Hollywood versuchen möchte. Eine weitere Möglichkeit findet sich im Internet: die Video-Plattform YouTube. Viele YouTuber wie Michelle Phan gelten in der Szene schon als wahre Größen und alte Hasen. Einige von ihnen haben ihre Bekanntheit sogar außerhalb des Mediums Internet halten können. Doch wie wird man überhaupt YouTube-Star? Was muss man auf dem Weg zum Internet-Star beachten? Darüber klärt Face2Face mit 15 nützlichen Tipps auf:

1. Der Weg ist das Ziel
Wer Videos dreht, um berühmt zu werden, kann scheitern. Wer Videos dreht, um Spaß zu haben, kann nur gewinnen. Denn so kann man trotz Kritik hinter dem stehen, was man produziert. Außerdem merkt man es den Videos hinterher an, ob jemand Spaß beim Dreh hatte. Enthusiasmus und Freude an der Arbeit verbessern somit nicht nur die Qualität, sondern sprechen zudem die Zuschauer an.

Wie werde ich YouTube-Star?

Im Trend: Das Video-Portal YouTube gilt als beliebtes Karriere-Sprungbrett (© YouTube)

2. Zeit
YouTuber, die heute zu den großen Berühmtheiten zählen, haben alle klein angefangen. Meist dauert es Jahre bis die Videos Aufmerksamkeit erregen. Falls die Videos am Anfang keine große Resonanz erzeugen, sollte man sich dadurch keinen Druck machen. Geduld und Ausdauer zahlen sich meist aus.

3. Equipment
Durch die vielen massenmedialen Angebote ist man als Zuschauer einiges gewohnt daran was die technische Qualität von Videos betrifft. Möchte man nicht gezielt „trashig“ wirken, ist eine überzeugende Ausstattung somit unabdingbar: eine hochwertige Kamera, gute Beleuchtung und ein solides Videobearbeitungsprogramm gehören mit zum Repertoire eines YouTubers.

4. Handwerk
Videos drehen und schneiden bedeutet Arbeit. Wer keine Kenntnisse in der Bearbeitung und Nachbereitung hat, sollte sich diese aneignen.

5. „Content ist King“
Eine gute Ausrüstung und professionelle Bearbeitung tragen zur Qualität der Videos bei. Letztendlich kommt es jedoch auf den Inhalt an, sei es nun Unterhaltung, Wissen oder Ratschläge. Überzeugt man hier, so ist der Zuschauer eher dazu bereit bei technischen Fehlern ein Auge zuzudrücken. Vor allem Humor und Neuigkeiten haben sich als Zuschauermagneten erwiesen.

6. Konzept
Es sollten keine Videos aus Langeweile gedreht werden. Das Produkt sollte stets ein festes Ziel verfolgen: Möchte man über den Alltag berichten? Oder geht es darum, den neuen Kinoschlager zu kritisieren? Sinn und Zweck des Ganzen sollten klar erkennbar sein, damit dies auch beim Zuschauer ankommt. Dazu dient ebenfalls eine lange und gute Vorbereitungszeit. Vor der Kamera sollte man wissen, wie man sich bewegen und was man sagen möchte. Bei der Konzeption des Videos zählt vor allem die Kreativität.

7. Kreativität
Durch die große Anzahl an medialen Reizen und Angeboten ist es schwer, Aufmerksamkeit zu erregen. Damit dies doch gelingt, muss sich das Video vom Alltag abgrenzen. Kuriose Inhalte sowie außergewöhnliche Macharten sind hierbei ein Mittel zum Zweck. Wer eine originelle Idee hat oder ungewöhnliche Talente und Interessen verfolgt, sollte darüber berichten. Denn vor allem im Video-Segment zählt es, ein Original zu sein.

8. Selbstpräsentation
Die Kamera ist der beste Freund. Für Angst und Nervosität vor der Kamera gibt es somit keinen Grund. Man sollte sich seiner eigenen Wirkung bewusst sein, auf Körperhaltung und Aussprache achten. Oft hilft es, mehrere Videos zu machen und sich selbst zu analysieren. Vor allem der Blick in die Kamera und eine verständliche und kräftige Stimme überzeugen die Zuschauer.

9. Authentizität
Oft wirken Videos gekünstelt und überspielt. Damit dies gar nicht erst geschehen kann, sollte man sich so geben wie man ist. Authentizität ist der Weg zum Erfolg.

10. Marktanalyse
Hat man kein völlig neues Konzept entwickelt, kann man sich an bereits vorhandene Formate anlehnen. Wichtig ist hierbei zu wissen, gegen welche – vielleicht schon bekanntere – YouTuber man sich durchsetzen muss und womit man punkten kann. Denn auch hier zählt: Original statt Kopie. Wer lediglich große YouTuber imitiert, wird kaum Anklang finden – es sei denn, es handelt sich dabei um eine Parodie.

11. Zielgruppenanalyse
Um möglichst viele Zuschauer zu erreichen sollte man möglichst viele Menschen mit dem Video ansprechen. Zu wissen für welche Bereiche und Diskurse sich die Zielgruppe interessiert helfen dabei. Berichtet man über ein populäres Thema, werden sich viel mehr Leute für das Video interessieren. Außerdem kann es nicht schaden, sich über die Kommentare und sozialen Netzwerke mit den Zuschauern auszutauschen.

12. Youtube
Auch auf YouTube selbst gibt es Möglichkeiten, bekannt zu werden – so beispielsweise ein eigener YouTube-Kanal. Hier kann man sich vorstellen, Werbung für die eigenen Produktionen machen und sich mit Zuschauern austauschen. Werden in regelmäßigen Abständen Videos eingestellt, hat dieser zudem einen Grund den Kanal öfter zu besuchen oder direkt zu abonnieren. Der Kanal sollte optisch ansprechend gestaltet werden. Verfügt man über keine eigenen Gestaltungsmöglichkeiten, so findet man im Internet zahlreiche frei verfügbare Designs. Die Videos wiederum sollten mit häufig genutzten Schlagwörtern, einem guten Titel und einer aussagekräftigen Videobeschreibung versehen werden. Schließlich handelt es sich bei YouTube um eine Suchmaschine. Außerdem kann man mit weiteren YouTubern Kooperationen und Koproduktionen eingehen und so auf beiden Seiten die Zuschauerzahl steigern. Wichtig ist es jedoch stets die YouTube-Regeln im Auge zu behalten.

13. Kommentare
Kommt das eigene Video bei den Zuschauern nicht gut an, sollte man sich dadurch nicht entmutigen lassen. Vielmehr sollte man die Kommentare als konstruktive Kritik aufnehmen und Verbesserungsvorschläge berücksichtigen.

14. Call to Action“
„Schreibt mir in die Kommentare“, „Daumen hoch, wenn es euch gefallen hat“, „Kommentiert und abonniert“ – eine kleine Aufforderung hat einen großen Effekt. Man sollte den Zuschauer direkt ansprechen und ihn auffordern etwas zu tun. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass er auf das Video reagiert und damit weiterarbeitet.

15. Eigeninitiative
Um auf YouTube berühmt zu werden, reicht es somit nicht aus nur Videos zu drehen. Ob man nun Kontakt mit den Zuschauern hält, sich mit anderen YouTubern anfreundet oder Werbung für sich macht – stets ist Eigeninitiative gefragt. Vor allem das eigene Netzwerk sollte ausgebaut und an sich gebunden werden. So kann man die Videos auf anderen Plattformen hochladen, Freunden eine E-Mail schicken oder ähnliche Videos von anderen YouTubern kommentieren. So sind diese eher dazu bereit die „Videoantworten“ anzusehen und darauf zu reagieren.

Vorschau: Nächste Woche erwarten euch nützliche Tipps für den Umzug.

Pure Provokation

Ausschreitungen, Anschläge und gewaltsame Übergriffe: Ein islamfeindliches Video erregt weltweit den Unmut von Muslimen. Der Film – offenbar produziert von einem ganzen Netzwerk von Islamgegnern stellt den Propheten Mohammed in fragwürdiger Weise dar – und will damit wohl vor allem eines: Provozieren.

So verspottet das Schmähvideo „Innocence of Muslims“ den Propheten als einen unmoralischen, geradezu asozialen Menschen. Schon seit einiger Zeit im Internet verbreitet, erregte vor allem der Internet-Upload einer arabisch synchronisierten Version am Dienstag, 4. September – sieben Tage vor dem Jahrestag der Anschläge des 11. Septembers – großes Aufsehen. Eine Woche später, am Dienstag, 11. September, kam es nun zu Anschlägen auf die US-amerikanische Botschaft in Kairo und auf das US-Konsulat in Bengasi, bei denen mehrere Menschen ums Leben kamen.

Der zunächst unter dem Pseudonym „Sam Bacile“ auftretende Produzent und Drehbuchautor Nakoula Basseley Nakoula äußerte sich in Folge, dass er die Veröffentlichung des Filmes nicht bereue. Tatsächlich dürfte Nakoula mit solchen und ähnlichen Konsequenzen gerechnet haben, denn offensichtlich beabsichtige er vor allem, Zwietracht zu säen.

So wurde zunächst fälschlicherweise bekannt gegeben, dass „Innocence of Muslims“ von einem israelischen Juden produziert und von zahlreichen jüdischen Geldgebern finanziert worden wäre. Schnell als Täuschung herausgestellt, war hier wohl beabsichtigt worden, durch die Veröffentlichung des Hetzwerks auch Antisemitismus zu schüren.

Auch die Schauspieler selbst wurden getäuscht. Unter der Annahme, einen Historienfilm unter dem Titel „Desert Warrior“ zu drehen, stellten die Schauspieler die Szenen dar, die später amateurhaft nachsynchronisiert zu „Innocence of Muslims“ zusammengeschnitten wurden. Viele der Darsteller distanzierten sich inzwischen von dem Machwerk.

Als Köpfe hinter dem Video, von dem bisher lediglich 14 Filmminuten bekannt sind, offenbarten sich inzwischen mehrere, meist einschlägig bekannte Islamkritiker, etwa der christliche Hassprediger Terry Jones, der bereits 2010 die islamische Welt provozierte, als er zum „International Burn a Koran Day“ aufrief.

Die Fundamentalchristen hinter dem Film verstärken mit ihrer Agitation einen der großen Konflikte des 21. Jahrhunderts: Die Religionskonflikte zwischen dem Islam und der „westlichen“ Welt. Um Ausschreitungen zu verhindern, griffen mehrere Nationen zu Konsequenzen: So mietete die US-Regierung etwa mehrere Werbeblocks im pakistanischen Fernsehen, in denen man eine Distanzierung von den Inhalten des Videos bekräftigte. In vielen muslimischen Ländern wurde der Zugang zum Video gar gesperrt.

Auch in Deutschland wurde über eine mögliche Zensur debattiert. Während sich die Bevölkerung in Umfragen mehrheitlich gegen Aufführungen des Filmes ausspricht, ist sich die Politik uneinig: Zwar besteht – bis auf wenige Ausnahmen – ein Konsens darüber, dass der Film nicht ernst zu nehmen sei, doch in Sachen Zensur ist man sich uneinig. Während sich etwa der Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir dafür aussprach, den Film trotz dem Recht auf freie Meinungsäußerung nicht ausstrahlen zu lassen, weil er ihn für verfassungsfeindlich halte, äußerte Katrin Göring-Eckardt von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD): „Das Video ist es nicht wert, dass wir das Recht auf freie Meinungsäußerung kaputtmachen.“

Übrigens: Im Rahmen des zweijährigen Jubiläums veranstaltet die Face2Face-Redaktion zahlreiche Gewinnspiele. Das Gewinnspiel der Wirtschaft&Politik-Rubrik findet sich hier.

„Musik mache ich eigentlich schon solange ich denken kann…“

„Musik mache ich eigentlich schon solange ich denken kann…“

Multitalent: Moritz „Moe“ Wanger ist Singer/Songwriter, Gitarrist und Produzent (Foto: Hertrampf)

Er ist 18 Jahre jung und hat schon große Pläne: Der Mutterstadter Musiker Moritz Wanger, Künstlername „Moe“. Nachdem er in diesem Jahr sein Abitur abgeschlossen hat, geht´s erst mal für ein Jahr nach Australien. Danach soll ein Musik-Studium oder auch der direkte Einstieg ins Musik-Business folgen. Wie er das schaffen will, erzählte er exklusiv auf Face2Face.

Face2Face: Wie bist du dazu gekommen, Musik zu machen?
Moe: Musik mache ich eigentlich schon solange ich denken kann… Angefangen habe ich als Fünfjähriger mit Klavierspielen, mit Acht hatte ich meine ersten Saxophonstunden und ab 13 kamen Gitarre-Spielen, Singen und Komponieren dazu. In meiner Familie war Musik schon immer eine wichtige Sache – das kommt wahrscheinlich von meinen Großeltern, die beide im Nationaltheater Mannheim Musiker waren.

Face2Face: Wie würdest du deine Musikrichtung beschreiben?
Moe: Das ist schwer zu sagen, da ich für verschiedenen Projekte jeweils auf unterschiedliche Stilrichtungen eingehe. Ich bin offen für fast alles und höre selbst die unterschiedlichsten Genres. Als Singer/ Songwriter würde mich aber im Pop- und Rock-Bereich einordnen.

Face2Face: Was hast du seit deinem Abitur im Frühjahr gemacht? Und wozu die Reise nach Australien?
Moe: Seit dem Abitur habe ich eigentlich nur noch Musik und Praktika gemacht, unter anderem beim Radio und bei Musikproduzenten. Außerdem habe ich viele Lieder geschrieben, aufgenommen und geübt. Ich werde natürlich auch nach Australien eine Gitarre mitnehmen und versuchen dort möglichst viel zu spielen und viele andere Musiker kennen zu lernen.

Face2Face: Was hast du vor, wenn du in einem Jahr aus Australien zurückkommst?
Moe: Ich will mir das Ganze auf jeden Fall noch offen lassen, ob ich Musik studiere, oder einfach so versuche, ins Musikbusiness reinzukommen. Über die Entscheidung, Musik zum Beruf zu machen, habe ich mir lange Zeit Gedanken gemacht, mit sehr vielen Leuten gesprochen, die erfolgreich im Business sind – aber auch mit denen, die es weniger sind – und wie gesagt jede Menge Praktika gemacht. Letztendlich bin ich fest davon überzeugt, dass ich diesen Weg gehen will, über dessen Gefahren und Schwierigkeiten ich mir definitiv bewusst bin. Ich muss es einfach versuchen, sonst würde ich mir das mein Leben lang vorwerfen.

„Musik mache ich eigentlich schon solange ich denken kann…“

Hat Wiedererkennungswert: Das Logo von „Moe Music Production“ (Grafik: Hertrampf)

Face2Face: Was sagen deine Freunde und deine Familie zu dieser Entscheidung?
Moe: Meine Familie macht sich zwar die gleichen Sorgen darüber wie ich, unterstützt mich aber in jeder Hinsicht. Meine Freunde haben mich vor allem bei der Entscheidung unterstützt, indem sie mir immer zugeredet und mir damit Mut gemacht haben.

Face2Face: Hast du ein musikalisches Vorbild?
Moe: Musikalische Vorbilder habe ich jede Menge. Je nachdem, um was es geht, welches Genre, oder welche Art von Musik, habe ich in jeder Richtung jemanden, von dem ich mich inspirieren lasse. Ob Gitarre spielen – einer meiner Lieblingsgitarristen ist John Mayer – Songwriting, Produzieren, Singen oder Komponieren, es gibt immer ein paar Namen, die in ihrem Bereich die Besten sind.
Und genau von denen, versuche ich mir möglichst viel abzugucken, um zu verstehen was sie so besonders macht! Trotzdem sollte man sich nicht zu sehr an ein Vorbild anhängen, weil man sonst anfängt nur eine Kopie davon zu werden. Früher oder später hoffe ich, dass ich meinen eigenen Stil entwickeln kann, der mit Sicherheit einige Elemente meiner verschiedenen Vorbilder in sich trägt. Ich bin immer offen für Neues, weil man in jedem Bereich etwas dazu lernen kann, was einen unglaublich weiter bringt!

Face2Face: Du komponierst, produzierst und singst auch selbst. Was bedeutet Musik für dich?
Moe: Da ich Musik schon mache seitdem ich denken kann, macht sie immer schon einen großen Teil meines Lebens aus. Ich kann ziemlich sicher sagen, dass ich ohne Musik nicht mehr ich selbst wäre – sie gehört quasi zu mir. Ich brauche sie, um mich zu entspannen, mich zu motivieren, um glücklich, oder auch mal um traurig zu sein.
Die Musik hat mir dadurch schon durch viele Lebenssituationen geholfen. Wenn mich zum Beispiel ein Thema beschäftigt hat, habe ich einfach ein Lied darüber geschrieben, und schon wurde mir einiges klarer und es ging mir dabei besser.

„Musik mache ich eigentlich schon solange ich denken kann…“

Es wird spannend: Nächste Woche Dienstag erscheint „Moes“ Musikvideo (Foto: Hertrampf)

Face2Face: Demnächst erscheint ein Musikvideo von und mit dir. Wer hat an der Produktion mitgearbeitet?
Moe: Das Video wird am Dienstag, 10. Juli auf meinem Youtube-Channel zu finden sein! Für diese Produktion habe ich mir gute Musiker aus der Umgebung zusammen gesucht, mit denen ich das Projekt realisieren kann – erstens für die Aufnahme und zweitens natürlich auch für das Video… Gefilmt und geschnitten wurde das Ganze von Friedemann Hertrampf, einem befreundeten Fotografen. Das Script haben wir uns zusammen ausgedacht.

Face2Face: Was möchtest du in den nächsten Wochen, Monaten und Jahren erreichen?
Moe: In den nächsten Wochen und Monaten habe ich vor, einfach weiterhin viel Musik zu machen und meine Online-Präsenz weiter auszubauen. Letzteres gehört meiner Meinung nach für einen „Newcomer “ neben den eigentlichen Fertigkeiten im Zeitalter der digitalen Medien zu den essentiellen Dingen. Wenn es dann nach Australien geht, heißt es da für mich natürlich vor allem erst mal wieder, so viele Leute und vor allem Musiker kennen zu lernen wie möglich. Der Plan für die nächsten Jahre lautet, einfach immer besser zu werden, in dem was ich mache, um dann mit den Größen in der Szene mithalten zu können.

Kontakt
Homepage: moemusicproduction.com
Facebook: facebook.com/moemusicproduction
Email: mail@moemusicproduction.com

Vorschau: Nächste Woche berichtet die Musikredaktion vom „Magnetic Festival“.