Sommeranfang in Frankreich mit Musik zelebriert

Am Donnerstag, den 21. Juni, war der längste Tag im Jahr und somit kalendarischer Sommeranfang. Dieser Tag wird in Frankreich seit 1982 mit dem Fest „La Fête de la Musique“ zelebriert. Amateur-, Berufsmusiker, DJ’s, Performer usw. dürfen in den Städten zum Sommerbeginn honorarfrei auftreten. Nicht nur an jeder Ecke der Fußwege und Plätze ist ein neuer Act zu sehen, sondern auch in den Gärten, Cafés, Restaurants, Kneipen usw. Sogar Balkone oder offene Fenster der Wohnungen werden für das DJ-Pult genutzt.

Was einst in der Hauptstadt Paris begann, wird nun landesweit zelebriert. Und das nicht nur in Frankreich: Viele andere Städte weltweit haben das Konzept der Franzosen übernommen und feiern den Beginn des Sommers mit ordentlich Musik. In Deutschland nehmen bis heute über 50 Städte an dem Fest teil – darunter neben München, die als erste deutsche Stadt mit dabei war, unter anderem auch Berlin, Karlsruhe und Stuttgart.

Die Grundidee des Festes ist es, die regionale Musikszene – egal ob Laien oder Profis – zu motivieren, an diesem Tag honorarfrei aufzutreten. Die Stadt soll – von ca. 18 Uhr bis Mitternacht – voller Musik, Klänge und tanzender, fröhlicher Menschen sein, denen ein kostenfreier Zugang zu allen Konzerten gewährleistet wird.

Sommeranfang in Frankreich mit Musik zelebriert

Groß und Klein ahmen die Tanz-Choreografie beim Zumba nach (Foto: M. Boudot)

Ich habe den Tag des Sommeranfangs mit zwei Freundinnen in Straßburg verbracht, wo das Fest zum 37. Mal stattfand, und dort viele verschiedene musikalische Performances genießen können.

Los ging es mit einer Runde Zumba. Zwei Tänzer gaben verschiedene Schritte vor und forderten ihre Zuschauer zum Mitzumachen auf. Mittanzen durfte jeder – Jung und Alt stellten sich zusammen in verschiedene Reihen und ahmten die Choreografien nach. Das konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen und haben gleich mitgezappelt.

Sommeranfang in Frankreich mit Musik zelebriert

Die Klänge der afrikanischen Trommeln bereiten gute Laune (Foto: M. Boudot)

Gut gelaunt ging es direkt weiter ins Stadtinnere. Auf dem Weg dorthin hielt ich vor einem Garagentor an, vor dem die nächste musikalische Attraktion stattfand. Mit viel Finger- und Taktgefühl auf ihren afrikanischen Trommeln brachte die Musikgruppe den Menschenkreis um sich herum zum Tanzen und Klatschen.

 

 

 

Sommeranfang in Frankreich mit Musik zelebriert

Ein Orchester spielt in einem Innenhof französische Volkslieder (Foto: M. Boudot)

In einem Innenhof legten wir eine kurze Rast in einem kleinen Restaurant ein und genossen ein Gläschen Wein. Dazu spielte dort ein Orchester, das zum Großteil aus Blasinstrumenten bestand, französische Volkslieder. Rund herum standen viele Franzosen, die voller Stolz, nach dem 1 : 0 Sieg gegen Peru bei der diesjährigen Fußball-WM, die Lieder mitträllerten.

 

 

 

Sommeranfang in Frankreich mit Musik zelebriert

DJ Arthur hat sein Mischpult auf einem Balkon aufgebaut (Foto: M. Boudot)

Nach unserer Verschnaufpause waren wir bereit für DJ Arthur. Der junge Musiker hatte sein DJ-Pult einfach auf einem Balkon in einer der Fußgängerzonen aufgebaut. Ein paar Leute feierten mit ihm zusammen über den Köpfen der tanzenden Meute unten auf der Straße. Hierunter befanden sich vor allem junge Leute, die ganz unbeschwert die Techno-Beats von Arthur verwirklichten.

 

 

 

Zum Schluss ließen wir den Tag, so wie es sich für einen Ausflug nach Frankreich gehört, natürlich bei einem leckeren Nutella-Crêpe ausklingen.

Vier Schwestern und der Kampf um den ESC

Spätestens seit Lenas „Satellite“ sind auch wir in Deutschland alle ein bisschen Eurovision Songcontest (ESC). Bereits seit über 50 Jahren ist dieser Wettbewerb eines der Highlights der europäischen Musikwelt. Ob Newcomer wie die Siegerin des letzten Jahres, Conchita Wurst, oder alt eingesessene Künstler, wie das schwedische Quartett ABBA – der ESC war und ist schon immer ein anziehendes Ereignis.

Spannend für die deutsche Musikwelt ist der Vorentscheid für die Auswahl des diesjährigen deutschen Vertreters. Seit einigen Jahren haben dabei nicht nur die großen Stars des Business die Möglichkeit für Deutschland anzutreten, auch Newcomer bekommen die Chance im Clubkonzert eine begehrte Wildcard zu ergattern. Am 19. Februar ist es in Hamburg wieder so weit, der Kampf um die Wildcard zum Vorentscheid wird eröffnet. Zehn junge Künstler und Bands werden an diesem Abend gegeneinander antreten, um ihrem Traum von einer Teilnahme am ESC ein Stückchen näher zu kommen. Mit dabei ist auch die Wiesbadener Band „Ason“ und genau mit ihnen waren wir für euch im Interview.

Vorab: Ason, das sind Dorotea (20), Lillie (18), Joella (16) und Mickelina (12). Musik steckt den vier Schwestern im Blut. Das Singen hat ihnen ihre schwedische Mutter, die Sängerin ist, mit auf den Weg gegeben. Ihr Gefühl für Rhythmus haben die Wiesbadenerinnen vom Vater, der Schlagzeuger ist. Neben Schlagzeug spielen die jungen Musikerinnen auch Klavier, Gitarre und Bass. Ihr Song für den ESC heißt „Hey You“ und erzählt die Geschichte von einem Wiedersehen und von gemeinsamen Erinnerungen zweier Personen. Ihre Musik bezeichnen die vier Künstlerinnen generell mit den Worten „New. Free. Sound“.

Musikalisch: Musik liegt den vier Schwestern in den Genen. (Foto: Ason/ Jonathan Gaubatz)

Musikalisch: Musik liegt den vier Schwestern in den Genen. (Foto: Ason/ Jonathan Gaubatz)

Face2Face: „Eure Band heißt Ason. Was bedeutet der Bandname?“

Ason: „Der Name Ason ist eine Abkürzung von unserem Nachnamen Andersson. In   Schweden gibt es viele ähnliche Namen wie Eriksson, Svensson, Pettersson oder eben auch Andersson. Manche Schweden schreiben dann ihren Nachnamen einfach verkürzt auf. Man nimmt den ersten Buchstaben ein Semikolon und dann „son“. Bei uns wäre das dann zum Beispiel A:son. Wir haben jedoch beschlossen das Semikolon einfach wegzulassen.“

Face2Face: „Seit wann macht ihr Musik und wie habt ihr die Liebe zur Musik entwickelt?“

Ason: „Gefühlt: schon immer. Wir sind einfach mit Musik aufgewachsen. Das geht wahrscheinlich nicht anders mit so musikalischen Eltern. Wir haben schon als kleine Kinder gesungen und getanzt. Musik war und ist schon immer Teil unseres Lebens. Mit richtigem Musikunterricht haben wir mit circa sechs Jahren angefangen. Als Ason machen wir jetzt seit etwa eineinhalb Jahren Musik.“

Dorotea: Vor allem kommt die Liebe zur Musik auch vom Hören und Erleben. Ich war schon sehr früh bei den Auftritten meines Vaters dabei und durfte Musik live erleben. Schön ist es, wenn man sieht was Musik bei Menschen auslöst. Wenn man anfängt Musik mit dem Herzen zu fühlen und vor allem zu verstehen, dann kommt alles andere von allein.

Face2Face: „Habt ihr musikalische Vorbilder? Und gibt es Künstler, mit denen ihr gerne zusammenarbeiten würdet?“

Ason: „ Musikalische Vorbilder sind für uns Künstler wie Ed Sheeran, Goythe, The Script, U2, Peter Gabriel, Peter Fox, Sting und noch so einige andere. Und nicht zu vergessen natürlich auch unser Papa. Natürlich würden wir gerne mit unseren musikalischen Vorbildern mal gerne zusammenarbeiten, auch Andreas Bourani, George Ezra, Darwin Deez, Robyn, Kiefer Sutherland, Benedict Cumberbatch oder Martin Freemann würden auf so einer Liste ganz oben stehen.“

Face2Face: „Wie beschreibt ihr eure Musik jemandem, der noch nichts von euch gehört hat?“

Ason: „ Das was wir mit unserer Musik vor allem erreichen wollen, ist das wir etwas in anderen auslösen. Deshalb ist die Musik so wie wir sind – einfach bunt.“

Face2Face: „Für euch steht nun ein ganz besonderes Konzert an. Im Clubkonzert kämpft ihr um eine Wildcard für den ESC Vorentscheid? Wie kam es dazu und vor allem was fühlt ihr dabei?“

Ason: „Wir haben noch am Tag des Anmeldeschlusses unser Video eingereicht. Einige Tage später wurden wir angerufen, mit der Nachricht, dass wir dabei sind Es war ziemlich überraschend. Im Moment sind wir sehr gespannt, denn diese Zeit ist besonders aufregend aber gleichzeitig total schön. Jetzt heißt es erst einmal proben, proben, proben. Aber die Freude auf die nächste Zeit überwiegt.“

Face2Face: „Zu guter Letzt die Frage: wann und wo können wir euch hören? Wann kommt euer Album raus?“

Ason: „Also erst einmal dürft ihr natürlich am 19.Februar um 22 Uhr im Norddeutschen Rundfunk (NDR) mit uns mit fiebern und für uns Voten. Das Album werdet ihr dann hoffentlich bald in den Händen halten. Für dieses Jahr stehen schon einige Termine an. Die findet ihr übrigens immer ganz aktuell auf unserer Facebook-Seite: www.facebook.de/asonband.“

Die Face2Face-Musikredaktion wünscht Ason viel Erfolg beim Kampf um die Wildcard. Auch wenn die Band mit einem kleinen Wermutstropfen in den Ring steigt. Das Mindestalter beim ESC liegt für Teilnehmer bei 16 Jahren. Mickelina, die erst zwölf Jahre alt ist, wird nicht live auf der Bühne stehen können, sondern legendlich beim Auftritt eingeblendet werden.

Völlig ohne Taktgefühl

Dank iPod und Smartphone können wir heute in jeder Lebenslage Musik genießen und sei es auf dem stillen Örtchen. Ja, so mancher hält es gar nicht mehr ohne musikalische Berieselung aus, die Stille wirkt sofort bedrückend und beklemmend.

Schwierig: Musik ist schön, erfordert aber auch jede Menge Talent.

Schwierig: Musik ist schön, erfordert aber auch jede Menge Talent. (©Günther Gumhold/Pixelio.de)

Auch ich mag Musik sehr gerne. Es ist schon entspannend, meinen Lieblingsstücken zu frönen, darunter die von Zucchero; der Stil des italienischen Rock-, Blues-, Jazz-Alleskönners ist einfach einzigartig. Trotzdem: Selber bin ich das genaue Gegenteil von musikalisch.

Es fängt schon damit an, dass Musik für mich eben kein Muss ist. Ich halte es gut und gerne auch ohne Beschallung aus, gerade dadurch empfinde ich das Musikhören wieder als Genuss, wenn ich denn dazu komme. Das Radio lasse ich ohnehin bewusst ausgeschaltet. Früher habe ich zwar noch öfters für den Wetterbericht eingeschaltet, doch der ist inzwischen auch so schlecht geworden, hat mich schon so oft in den nächsten Platzregen geschickt, dass ich darauf ohne Reue verzichten kann.

Da passt es ins Schema, dass ich auch überhaupt nicht singen kann. Schon in der Schule hieß Singen für mich: Text lesen und deutlich erkennbar die Lippen zum Text bewegen – so gab der Lehrer Frieden und ich ersparte mir und den anderen meine Sangeskünste.

Schlimm wird es für meine Umwelt, wenn ich mir wieder einen lästigen Ohrwurm eingefangen habe, der mich zum Trällern verleitet. So wie vor kurzem. Ich habe mir im Internet auf Kroatisch „Bob, der Baumeister“ angesehen. Bevor mir einige jetzt den Vogel zeigen: Das bringt wirklich etwas, denn die einfache Sprache in den Kindersendungen trainiert ganz toll das Hören und ich verstehe wenigstens den Inhalt ohne Wörterbuch. Wie dem auch sei, die anderen Fahrgäste in der U-Bahn haben mich schon verstört und gequält angeschaut, als mir unbewusst „Bob graditelj, naravno da možemo“, „Bob der Baumeister, jo wir schaffen das“ über die Lippen ging.

Singen kann ich nicht, geschweige denn ein Instrument spielen. Das einzige, was ich zu Stande bringe, ist ein wenig mit der rechten Hand auf dem Klavier zu klimpern. Das auch nur, weil ich vor Jahren unzählige Stunden damit verbrachte, ein paar Weihnachtsmelodien einzustudieren. Alles, um auf der Weihnachtsfeier der Familie aufzutrumpfen. „Einstudieren“ ist hier wörtlich zu nehmen, es war mehr erbarmungsloses Auswendiglernen denn musikalisches Können. Daran ändert auch nichts, dass ich mit ein bisschen Glück und verkrampften Armen „Stille Nacht, heilige Nacht“ sogar zweihändig schaffe.

Feierlaune: Tanzen ist für viele gleichbedeutend mit Party.

Feierlaune: Tanzen ist für viele gleichbedeutend mit Party. (©Marco Karch/Pixelio.de)

Wer meint, dass er dann wenigstens mit mir tanzen könnte, den muss ich leider erneut enttäuschen. Ich bin Radfahrer aus Leidenschaft und Radfahrerbeine – insbesondere meine – können nur eines: Pedalieren, auch wenn sie das sehr gut und stundenlang können. Ich bin wirklich froh, dass ich in meinem Sport keine grazilen Bewegungen brauche, denn beim Tanzen liege ich schneller auf dem Parkett als mir liebt ist – geborener Grobmotoriker eben.

Ich hadere keineswegs mit meinem mangelnden Taktgefühl. Klar, wäre es schon schön, wenn ich wenigstens etwas in Richtung Musik könnte. Doch jeder hat sein individuelles Talent, ich bleibe lieber bei Radsport und Sprachen – darin bin ich bedeutend besser, es macht mir mehr Spaß und auch meine Mitmenschen werden es mir danken.

Vorschau: Eva berichtet euch nächste Woche von Freud und Leid eines Hauskaufs.

Modetrends, Musiktrends und Lebensgefühl im Einklang

Mode ist mittlerweile so vielschichtig geworden wie das Leben selbst. Sie wird von vielen Dingen beeinflusst, über die man in diesem Zusammenhang gar nicht nachdenkt. So ist sicherlich bereits einigen aufgefallen, dass die Menschen mit denen man sich beim Feiern umgibt, meist ähnlich gekleidet sind.

Trends werden mittlerweile nicht mehr nur noch von Filmstars oder den großen Modehäusern vorgegeben, sondern teilweise von musikalischen Trends begleitet und zum Teil sogar gelenkt.

Das beste Beispiel hierfür ist die immer populärer werdende Musikrichtung des Elektroswing. Charme und Glanz der Vergangenheit werden hierbei mit aktuellen Beats untermalt. Typisch für den Style dieser Musikrichtung sind Fliege, Hemd, Hosenträger und ein Hut oder eine „Batschkapp“, welche auch als Schiebermütze bekannt ist. Wer das Sortiment der großen Modehäuser ab den Herbstkollektionen verfolgt hat, dürfte über jedes dieser Kleidungsstücke mehrfach gestolpert sein.

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Hallo, hier Trend am Apparat: Hosenträger, Schiebermützen und Anzugschuhe erleben auf der Tanzfläche ihr Comeback (Foto: Obermaier)

In allen spezifischen Clubs, welche sich auf eine Musikrichtung beschränken, ist zu erkennen, dass die Mode mit der Musik einher geht. Lediglich noch in Großraum Diskotheken ist eine tatsächliche Vielfalt gegeben. Während eleganter aufgebaute Elektroclubs meist von Hemden, Anzugschuhen und Stoffhosen geprägt sind, sieht man in einem typischen „Indie Club“ eher Cardigans, Print-Shirts Chinos und Chucks.

Es ist das Lebensgefühl, dass wir nach außen transportieren durch die Kleidung die wir tragen. Es ist das Gefühl, das wir empfinden, bei der Musik, die wir hören.
Deswegen vereinigt sich mittlerweile die äußere Erscheinung immer mehr mit genau diesem Lebensgefühl, dass uns Musikvideos oder die Künstler präsentieren.

Und so, wird auch zukünftig die Mode von vielen Faktoren beeinflusst und neue Musiktrends werden Kleidungskombinationen erneut aufleben oder gar ganz neu erscheinen lassen. Dann wird es jedem selbst überlassen sein, im Gesamtbild der Menschenmenge zu verschwinden, oder durch Highlights als Trendsetter zu erstrahlen.

Vorschau:

Warum ein Polizist ein Diadem trägt: Highlights vom schönsten Tag des Lebens

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Vanessa und Andreas: geben auch aus Marzipan eine gute Figur ab (Foto: H. Podstatny)

Zufriedenheit, Freude und Erleichterung sprechen aus den Gesichtern der Braut und des Bräutigams. Begleitet von der klassischen Hochzeitsmeldodie schreiten die frisch Vermählten durch ein Meer von Seifenblasen – Familie und Freunde beglückwünschen die beiden am schönsten Tag ihres Lebens. Am 20. Juli gaben sich Vanessa (28) und Andreas (30) das Jawort. Welche Highlights sie an ihrem Junggesellenabschied und am Hochzeitstag erleben durften, ließ das Brautpaar Face2Face wissen.

„Es bleibt ein unvergesslicher Tag“, erzählt Vanessa von ihrem Junggesellenabschied. Bevor es losgehen konnte, gab es zur Stärkung erstmal Pizza und Sekt bei der Schwester. Gewappnet mit einem Bollerwagen voller Sekt, Süßigkeiten und allerlei Kram zum Verkaufen gingen die zwölf Mädels dann durch Mannheims Straßen. Absolutes Highlight für die 28-Jährige: „Ich musste bei einem Polizeirevier klingeln und mein Diadem mit der Mütze eines Polizisten tauschen.“ Gut gelaunt nahm der Polizist das Diadem entgegen und ließ den Spaß über sich ergehen – sicher nicht nur für die Junggesellin ein einzigartiges Erlebnis.

Während die zukünftige Braut mit fremden Männern Cha-Cha-Cha und Discofox tanzte, vergnügte sich Andreas in Hamburg mit seinen Kumpels in einem Stripclub. Was es da alles zu sehen gab? „Kein Kommentar“, so der Heiratswillige und bewahrt die Erinnerungen für sich. Das Grinsen kann er sich dabei nicht verkneifen.

Die Junggesellinnenkasse wurde währenddessen kräftig gefüttert: „Mit dem verdienten Geld durch den Verkauf von Kondomen, Schnaps und Bier haben wir unseren Abend finanziert und konnten in einem Club abfeiern.“ Dass die beiden sich den Spaß gegenseitig gegönnt haben und einander vertrauen, wurde im Weinheimer Standesamt ersichtlich: aufgeregte Gemüter, gemeinsam händehaltend und wartend, bis sie endlich Ja zueinander sagen durften. Geküsst wurde die Braut nicht nur einmal, sondern gleich mehrmals – natürlich nur vom frisch gebackenen Ehemann.

Junggesellenabschied

Think pink: als Junggesellentruppe unverkennbar (Foto: privat)

Beim Brautkleid handelte es sich ebenfalls um ein Highlight: „Jede Frau möchte sich einmal im Leben wie eine richtige Prinzessin fühlen – da eignet sich am Besten das klassische Kleid in Weiß“, so die Getraute. Zur Schau wird es spätestens beim Hochzeitstanz gestellt, für den die beiden sogar einen Tanzkurs belegten. Auf den Hochzeitsfotos wird das Schmuckstück schließlich verewigt: Mann und Frau umgeben von Natur und glücklich vereint – die zuvor angesteckten Ringe schimmern glänzend in der Sonne.

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Perfekt gewappnet: ein Bollerwagen mit Verpflegung (Foto: privat)

Und welche Höhepunkte machten die Hochzeitsfeier zu einem unvergesslichen Tag? „Die vielen Spiele und die Überraschungen meiner Brüder“, erzählt Andreas. Da kann die Braut nur beipflichten: „Unsere Gäste haben jede Menge Spiele vorbereitet. Darunter das traditionelle Schuhspiel, das echt witzig war.“ (Anm. d. Red.: das Brautpaar wird getestet, wie gut es sich gegenseitig kennt. Hierbei beantwortet das Ehepaar die Fragen, die es selbst betrifft, indem sie einen Schuh von sich oder des Partners in die Höhe heben, ohne einander zu sehen. Je öfter sie den gleichen Schuh in die Höhe heben, desto besser kennen sie sich). Freunde und Familie konnten sich vor Lachen kaum halten bei Fragen wie „Welche Familie ist die Verücktere, die der Braut oder die des Bräutigams?“ – hier waren sie sich wohl noch uneinig, denn beide hoben den Schuh der angeheirateten Verwandtschaft nach oben.

Aber nicht nur die Spiele waren ein Volltreffer: „Alle mussten lachen, als die Herzluftballons in die Höhe gestiegen sind und sich in den Bäumen verfangen haben“, erinnert sich Vanessa schmunzelnd. Viel Spaß hatten auch die Gäste, die die Herzballons aufgeblasen haben, denn das Helium landete nicht nur in den Luftballons. Jeder weiß, wie sich die Stimme anhört, wenn man das Edelgas einatmet – immer ein Knaller auf einer Hochzeit!

Luftballons

Herzluftballons: ein schöner Brauch auf Hochzeiten (Foto: H. Podstatny)

Bleibt nur noch eine Frage offen: Wer hat denn den Antrag gemacht? „Ich“, sagt die Braut ganz selbstverständlich, „in der heutigen Zeit der Gleichstellung von Mann und Frau ist das völlig angebracht.“ Auch die Braut ist manchmal schweigsam: „Wie ich den Antrag allerdings gemacht habe, bleibt mein Geheimnis.“ Da hat sich aber jemand „getraut“.

Vorschau: Im nächsten Panorama-Artikel erfahrt ihr, ob die Qmilk – eine neuartige Milchfaser, bestehend aus dem Milcheiweiß Kasein, welches die Produktion von antibakterieller und teperaturregulierender Kleidung ermöglicht – eine massentaugliche Alternative darstellt.

Die Kinder der Nacht

Das erste Mal auf ein Dance- und Elektro-Festival zu gehen ist, als würde man eine Dschungelexpedition machen. Man begibt sich in ein unbekanntes, vielleicht auch gefährliches Gebiet, um die Natur und ihre Bewohner zu erforschen. Genau so kann man den Aufenthalt beim Airbeat One Festival in Neustadt-Glewe (bei Hamburg) beschreiben.

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Ein friedlicher Zustand: Das Quietcamping bietet die perfekte Balance zwischen Party und Ruhe (Foto: M.Manz)

Das Airbeat One Festival ist ein Dance Festival, das in drei elektronisch-musikalische Kategorien eingeteilt ist. Der Hauptteil, weswegen ein Drittel der Besucher zum Flugplatz in Neustadt pilgern ist Hardstyle. Im kommerziellen Sinne sind Hardstyle, Jumpstyle und ähnliche musikalische Ableger durch die Band Scooter in Deutschland bekannt geworden. Doch Scooter wirkt neben den Pionieren des Hardstyle wie eine verweichlichte Prinzessin. Die wahren Kenner und DJs stammen aus den Niederlanden, so auch ein kleiner Teil der Besucher. Die zweit-wichtigste elektronisch musikalische Komponente ist die Elektro Musik.

DJs wie Steve Aoki, Dimitiri Vegas & Like Mike, Danny Avila und aus Deutschland Deniz Koyu sind vertreten. Das letzte Drittel ist die Goa Musik. Goa ist eine Mischung aus psychedelischer Entspannungsmusik, hartem Elektro und sogar ein wenig Hardstyle. Es ist düster und farbenfroh zu gleich, die Musik ist mal schnell und mal langsam und lässt die Erde auf eine ruhige Art beben. So vielseitig die Musik auch ist, so ist auch das Publikum auf der Airbeat One. Das Faszinierende an der Elektroszene ist und da ist es egal welchen Stil man bevorzugt: Man wird immer wie ein Mitglied einer großen Familie behandelt. Diese Szene gehört zu den tolerantesten Szenen, die es auf der Welt gibt, denn alle wollen dasselbe – entspannt gemeinsam feiern, die Sorgen vergessen und glücklich sein. Von jung bis alt ist alles vertreten..

Der Campingplatz ist eine riesige Grünfläche, die im Alltag als Flugplatz benutzt wird. Der Bereich ist in zwei Ebenen eingeteilt, das Quietcamping und das normale Camping. Wer nach einer durchzechten Nacht etwas Ruhe sucht, dem sei der ruhige Platz wärmstens empfohlen. Der normale Zeltplatz ähnelt eher einer gigantischen Präparty. Einige Gruppen sind mit Zelten, Bühnen, DJ-Equipment und allem möglichen Schnick Schnack angereist. In diesem Jahr ist sogar ein Besucher dabei, der einen LKW-Anhänger als Partybühne nutzt.

Neben dem ganzen Staub, der in der Hitze aufwirbelt, wird man von allen Seiten mit unterschiedlichster Musik beschallt. Auf der einen Seite ist die Bremer Hardcore Crew, die einen mit merkwürdigem Speedcore beschallt, auf der anderen Seite ist eine Kölner DJ Crew, die gute und laute Elektromusik auflegt und für Stimmung sorgt. Je weiter man sich zum Festivalgelände vorbewegt desto mehr Musik fällt über einen her und umso verwirrter wird man. „24 Stunden Party“ ist das Motto der Gäste und alle sind drei Tage wach. Es ist wie ein Traum.

Das Festivalgelände ist überragend: Ein Riesenrad, Bungee Jumping, drei große Bühnen, ein Zelt – der sogenannte der Maincircus – und eine Chill-Out-Area mit Hängematten und Kissen ausgestattet. Das Problem: Eine Chill-Out-Area zwischen Hardstyle und Goa zu platzieren, ist nicht wirklich hilfreich, wenn man mal wirklich entspannen will, da beide Musikstile schnell und in Momenten der gewünschten Ruhe nur bedrückend sind.

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Faszinierend wie eh und je: Auch 2012 war die Lichtshow auf der Airbeat One einzigartig und passend zur Stimmung (Foto: Offizielles Pressefoto der Airbeat One 2012)

Die Warm Up Party am ersten Festivaltag wird mit ruhigen Beats und einer entspannten Stimmung nach einer langen Fahrt und der glühenden Sonne zu langsam. Man braucht einen gewissen Kick und so wird mitten in der Nacht der Zeltplatz erkundet. Überall feiern die Kinder der Nacht mit strahlenden Gesichtern und einem zufriedenen Lächeln. Bis zwei Uhr morgens geht die erste Party. Während die Tage auf dem Gelände angenehm heiß sind, entpuppen sich die Nächte als eisig und nass. Nur wenige Stunden später geht die Sonne wieder auf und es ist Freitag. 19. Juli auf dem Airbeat One. Das Festival beginnt immer abends ab 18 Uhr, bis dahin versuchen sich die Besucher die Zeit erfolgreich zu vertreiben. Das Gelände ist von einem großen Wald umgeben und so wandern einige ein wenig, um den Schatten und die Kühle zu genießen. Doch das Schönste an Festivals ist, neue Menschen kennen zu lernen und so freundet man sich schnell mit den umliegenden Nachbarn an und verbringt gemeinsam den Tag in der Sonne.

Gegen Abend, als die Sonne untergeht, kommen die ersten DJs. Die Mainstage wirkt wie ein Schloss. Es ist faszinierend von Beginn an so eine einmalige Atmosphäre auf einer Party zu spüren. Kein Gedrängel, kein Gepöbel, keine Aggressionen, es herrscht einfach eine einmalig friedliche Atmosphäre, denn im Grunde wollen alle dasselbe: Party machen. Alle tanzen ausgelassen zu den Beats von Tocadisco. Das musikalische Highlight neben Steve Aoki am Freitag ist definitiv Aka Aka feat Thalstroem – zwei DJs und eine Livetrompete, die zusammen den perfekten Sound erzeugen. Die Feierei geht die ganze Nacht. Die Beine tun einem weh, der Körper ist erschöpft, doch der Geist will mehr. Immer weiter, immer mehr, immer weiter bis die Sonne wieder aufgeht. Ein DJ nach dem anderen kommt, es gibt keine langen Wartezeiten, wie man es von Rockfestivals gewöhnt ist, man tanzt durchgehend und ist einfach zufrieden.

Kaum ein Besucher hat geschlafen auf der Airbeat One, doch es scheint allen gut zu gehen und man verbringt gemeinsam einen weiteren sonnigen Tag, den letzten Tag, die letzte Nacht, Samstag, 20. Juli.

Während einem die Sonne die Haut bräunt, genießt man den sanften Wind und die Musik um einen herum. Die meisten Besucher sagen, so stellen sie sich das Paradies vor. Ab 20 Uhr geht die Party weiter. Moguai legt auf und rockt die Massen, alle springen und toben und feiern. Die Highlights am Samstag sind aber auf jeden Fall Klangkarussell und der junge DJ Danny Avila. Beide DJs sind sehr unterschiedlich. Klangkarussell haben einen sanft von unten nach oben erhoben und Danny Avila hat alle Restenergie mit einem bombastischen Drop nach dem anderen rausgeholt. Ein imposantes Feuerwerk und eine Pyroshow vom Feinsten machen den Abend perfekt. Diese Stimmung bleibt und zieht sich durch die ganze Nacht. Eine weitere Nacht ohne Schlaf.

Vorschau: Kommenden Samstag findet ihr an dieser Stelle einen Nachbericht zum Weltastratag in Hamburg.

 

Die Tänzer von Morgen – Ausbildung an der Dance Professional Mannheim

Die Tänzer von Morgen – Ausbildung an der Dance Professional Mannheim

Konzentriert bei der Arbeit: Schüler der Dance Professional Mannheim (Foto: Bierbrauer)

Verschmolzen mit den Tönen der langsamen Musik lassen sie sich ineinander fallen. Eng umschlungen nehmen sie die Tanzfläche ein, jeder einzelne Schritt ist aufeinander abgestimmt. Konzentrierte Blicke treffen sich. Plötzlich schwebt sie durch die Luft, als gäbe es die Gesetze der Schwerkraft nicht mehr. Er fängt sie gekonnt auf, dann halten sie inne. Die Musik verstummt.

Mit geschultem Tänzerauge verfolgt Annett Schädlich-Hendrix, Direktorin der Dance Professional Mannheim, die einstudierte Performance ihrer Schüler. „Es ist wichtig, dass ihr euch konzentriert und professionell arbeitet, nur so bleibt ihr in der Rolle, die ihr im Tanz einnehmt“, bereitet sie die angehenden Tänzer während den Proben auf ihren zukünftigen Beruf vor.

In einer dreijährigen Ausbildung reifen Tanzwillige an der Dance Professional Mannheim zu professionellen Bühnentänzern, Choreographen und Tanzpädagogen heran. Potentielle Kandidaten müssen mindestens den mittleren Bildungsabschluss in der Tasche haben und mit grundlegenden Kenntnissen einer Tanzart vertraut sein. Um einen Einblick zu bekommen: Auf dem Stundenplan stehen neben praktischen Fächern wie etwa Hip Hop, Jazz und Ballett auch theoretische Kurse wie beispielsweise Bewegungslehre, Pädagogik und Musik.

Die Tänzer von Morgen – Ausbildung an der Dance Professional Mannheim

Jeder Schritt will geübt sein: Training in einer Gruppe (Foto: Bierbrauer)

„Ziel der Schule ist es, den Tänzern ein breitgefächertes und vielseitiges Fundament im Bereich Tanz zu vermitteln und sie vor allem auf das Leben nach der Ausbildung vorzubereiten“, erzählt Schädlich-Hendrix, die gleichzeitig vor der rosaroten „Tänzerbrille“ warnt und die Kehrseite des Berufsbilds aufzeigt: „ Zum einen müssen die Schüler mit dem Konkurrenzdruck umgehen können, zum anderen ist die Karriere zeitlich begrenzt, da die körperliche Fitness irgendwann nachlässt.“

Für den auszubildenden Tänzer Alexander Klink ist die körperliche Fitness das oberste Gebot: „Der Körper ist das Kapital eines jeden Tänzers“, weiß der 21-Jährige, „deshalb sollte man immer auf seine Gesundheit achten.“

Was macht den Beruf eines Tänzers so reizvoll, könnte man sich angesichts solcher Strapazen fragen. „Ich finde es faszinierend und aufregend, sich selbst immer neu zu entdecken und durch die Vielseitigkeit des Berufs immer wieder Neues zu lernen“, sagt Juliana Hering, „so vermeidet man jeglichen Alltagstrott.“

Die Tänzer von Morgen – Ausbildung an der Dance Professional Mannheim

Nach der Praxis folgt die Theorie: Schüler im Gespräch mit Direktorin Annett Schädlich-Hendrix (Foto: Bierbrauer)

Für ihre zukünftige Profession lebt auch Daniela Schönebeck: „Beim Tanzen kann ich meine Emotionen ausleben“, lässt die 22-Jährige wissen, die ihr Hobby nach eigener Aussage zum Beruf machen will.

Aus den Boxen erklingt wieder Musik, die nächste Tänzergruppe beginnt mit ihrer Performance – stets unter kritischem Blick von Direktorin Schädlich-Hendrix.

Wem jetzt das Tanzbein zuckt oder wer gar neugierig geworden ist, was die Dance Professional zu bieten hat, der sollte sich die jährliche Abschlussshow „Hurry up 2“ im Felina Areal Mannheim nicht entgehen lassen. Hier findet ihr weitere Infos über die Dance Professional und über die Veranstaltung.

Vorschau: Der nächste Panorama-Artikel handelt über eine Umfrage zum Bachelor- und Master System – hier erfahrt ihr, wie stressig es ist, heutzutage zu studieren.

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Ähnliche Themen sind in unserer Tipps&Tricks-Rubrik unter der Serie Traumberufe zu finden.

Heute schon getanzt?

Ich hatte ihn – den obligatorischen Tanzkurs, den dazugehörigen Abschlussball. Meinen Tanzpartner kannte ich selbst nicht. Aber er tanzte mit mir und alles war gut. Das war es dann erst einmal mit dem Tanzen. Viel gelernt, die Schritte im Kopf, aber wirklich anwenden konnte ich es dann doch nicht – ganz abgesehen von den Tanzpartys der Tanzschule, zu der die meisten aber auch nur gingen, solange der Tanzkurs lief. Nach dem Kurs für Fortgeschrittene war es dann endgültig vorbei.

Heute schon getanzt?

Schon vergessen? Viele Tanzschritte nutzt man nur im Tanzkurs (©Benjamin Thorn/ pixelio.de)

Schade, wirklich schade. Denn Standardtanz macht Spaß und man muss sich dafür nicht in funkelnde Kostüme zwängen und auf Turniere gehen. In den meisten Liedern, die in Clubs gespielt werden, lässt sich dabei ein Takt finden, auf den zumindest ein Discofox passt. Aber wer tanzt da schon Standard?

Am Vorabend zum ersten Mai hieß es dieses Jahr wieder vielerorts „Tanz in den Mai“. Leeren sich dort die Reihen? Immerhin geht auch längst nicht jeder Jugendliche zum Tanzkurs. Mein Mann hat erst als Student seinen Tanzkurs nachgeholt, weil er mit mir tanzen wollte. Doch braucht er vor jedem Tanzabend erneut eine kleine Einweisung. Zu denen, die also nie tanzen lernen, kommen die, die das Gelernte schnell wieder vergessen. Dann bleibt nur noch der Cha Cha-Grundschritt, um in den Mai zu tanzen.

Dabei ist Tanzen wirklich kein veraltetes Hobby. Filme, die schon zu den Klassikern gehören – wie „Footloose“ und „Grease“ – erfreuen sich immer noch großer Beliebtheit. Manch einer wurde neu aufgelegt – so wie „Hairspray“ und „Dirty Dancing“. Nicht zu vergessen sind die neuen Formate wie „Step Up“, das es mittlerweile schon in zahlreichen Fortsetzungen gibt – oder Serien wie „Glee“, in denen nicht nur gesungen, sondern auch fleißig getanzt wird. Weiterhin wird der Jugend mit Reihen wie der Disney-Produktion „Highschool Musical“ auch wieder etwas Tanzfieber in die Wiege gelegt. Aus der Mode zu kommen scheint Tanzen also nicht.

Heute schon getanzt?

Zusammen tanzen. Gemeinschaftsgefühl gibt es nicht nur beim Wiener Walzer (Foto: Obermann)

Was ist es dann, das diese Bewegungsart nach so langer Zeit immer wieder neu aufleben und auch etwas abebben lässt? Meiner Meinung nach ist Tanzen schon immer ein Mittel zur Gruppenbildung gewesen. Bereits im Kindergarten tippen die Kleinen bei „Brüderchen, komm tanz mit mir“ durch die Gegend. Gemeinsam die gleichen Schritte tun – eben eine Gruppe sein – das stärkt das Gemeinschaftsgefühl und schafft Vertrauen. Auch im Paartanz kann so ein starkes Gefühl des Miteinander entstehen. Immerhin führen heute nicht nur die Männer – und manch starke Frau gibt vielleicht gerne für einen Tanz das Zepter ab.

Tanzen ist außerdem Abgrenzung von eingefahrenen Sitten, spießigen Ansichten und klassischen Tempi. Die „sündigen“ lateinamerikanischen Tänze sorgen heute schon lange nicht mehr für Aufregung. Breakdance hat sich mit Wettbewerben und Musikvideos etabliert. Auf Hochzeiten „crashen“ die Brautleute mittlerweile selbst den klassischen Walzer. Es gibt immer etwas Neues zu lernen: neue Figuren, neue Lieder, neue Konstellationen.

Trotzdem gibt es in Diskotheken und Clubs kaum einen, der sich an die gelernten Tanzschritte hält. Selbst kreativ sein ist da die Devise – oder eben im „Gangnam“-Stil mit der Gruppe mitmachen. Das Schöne beim Tanzen ist doch, dass für jeden etwas dabei ist und jeder auf seine Kosten kommt. Also bewegt einmal wieder die Füße und tanzt los.

 

Vorschau: Alexandra fragt hier nächste Woche, ob Vernetztheit im Alter glücklicher macht.

Sie wollen der Hochkultur beweisen wie kunstvoll Breakdance ist: Die Tanzcrew „Flying Steps“

Sie wollen der Hochkultur beweisen wie kunstvoll Breakdance ist: Die Tanzcrew „Flying Steps“

Zeigen in ihrer aktuellen Show, dass Klassik und Breakdance harmonieren können: Die "Flying Steps" (Foto: Erwin Polanc/Red Bull Content Pool)

Sie erobern die Herzen der Zuschauer mit ihrer aktuellen Show „Red Bull Flying Bach“ im Sturm: die Tanzcrew „Flying Steps“. Nach ihren Auftritten in zahlreichen deutschen Städten sind die vierfachen Breakdance-Weltmeister demnächst auch international unterwegs. Face2Face hat mit den Tänzern Vartan Bassil (36) und Michael Rosemann (35) über ihre Inspiration, das harte Tanztraining und ihre Eigenschaften als Väter gesprochen.

Face2Face: Wie sind Sie zum Tanzen gekommen?
Rosemann: Ich habe schon als kleiner Junge viel und oft Musik gehört und dann angefangen vor dem Fernseher zu Musikvideos rumzuzappeln. Dann habe ich einen Breakdance-Kurs in einem nahegelegenen Jugendzentrum gemacht und seitdem auch alleine trainiert.
Bassil: Mitte der 80er Jahre war ich ein großer Michael Jackson-Fan und hatte daher Lust auch so zu tanzen – das war damals die MC Hammer-HipHop-Zeit. Anfang der 90er Jahre kamen dann ein paar Breakdance-Filme heraus und die habe ich mir zum Vorbild genommen. Ich tanze also schon seit über 20 Jahren Breakdance.

Sie wollen der Hochkultur beweisen wie kunstvoll Breakdance ist: Die Tanzcrew „Flying Steps“

Ist vor Kurzem Vater geworden: Tänzer Michael Rosemann (Foto: Stev Bonhage/Red Bull Content Pool)

Face2Face: Weshalb die auf den ersten Blick doch etwas gewöhnungsbedürftige Kombination aus Breakdance und klassischer Musik in „Red Bull Flying Bach“? Wie seid ihr darauf gekommen?
Bassil: Projekte mit Klassik gibt es immer mal wieder – das ist nicht unbedingt etwas Neues. Wir wollten aber ein richtiges Konzept aufbauen, es sollte sehr speziell und auch tiefgründig sein. Deshalb haben wir uns für Bachs „Wohltemperiertes Klavier“ entschieden. Jeder Tänzer verkörpert eine Stimme – wir geben die Musik Bachs also sozusagen visuell wieder. Das hat einen gewissen Wow-Effekt und genau das wollten wir damit erreichen.

Face2Face: Sie sind nun schon seit August 2011 mit der aktuellen Show unterwegs – wird es da nicht irgendwann langweilig jeden Abend dasselbe zu tanzen?
Bassil: Das Tolle an „Red Bull Flying Bach“ ist, dass die Locations ständig wechseln – jede Stadt und jedes Land hat einen anderen Reiz. Außerdem haben wir Spaß an unserer Show und freuen uns vor allem, wenn wir das Publikum, das der Kombination aus Klassik und Breakdance vielleicht etwas misstrauisch gegenübersteht, mitreißen und begeistern können. Wir wollen der Hochkultur beweisen, wie kunstvoll Breakdance ist.
Rosemann: Bei jeder neuen Location überlegen wir auch immer wieder neu wie wir auf die Bühne kommen und wie wir sie verlassen. Wir nutzen dabei verschiedenen Möglichkeiten die Show aufzuwerten und ihr immer wieder auf´s Neue Individualität zu verleihen.

Face2Face: Herr Bassil, Sie sind der Choreograph der „Flying Steps“ – woher nehmen Sie die Inspiration für die Shows?
Bassil: Ich kann nicht genau sagen woher die Inspiration kommt, habe einfach Ideen, die ich in meinem Kopf dann zu Bildern und schließlich tänzerisch umsetze.

Sie wollen der Hochkultur beweisen wie kunstvoll Breakdance ist: Die Tanzcrew „Flying Steps“

Kreativer Kopf: "Flying Steps"-Choreograph Vartan Bassil (Foto: Stev Bonhage/Red Bull Content Pool)

Face2Face: Was war Ihr ganz persönliches Highlight bei den „Flying Steps“ bisher?
Bassil: Es gab so viele tolle Auftritte… Die „Echo“-Sonderpreis-Verleihung zählt definitiv dazu, aber auch unser Auftritt beim „Eurovision Songcontest“. Ich glaube wir haben bis heute nicht verarbeitet, dass alles so schnell ging und wir eine so unglaubliche Resonanz bekommen.
Rosemann: Für meinen schönsten Moment gibt es keine bestimmte Location oder einen festen Ort. Für mich war es das Tollste zu erfahren, dass unsere Show weltweit Erfolg hat – wir waren schon in Metropolen wie Istanbul, Wien und Kopenhagen. Dass sich der Fleiß und die viele Arbeit gelohnt haben und wir Anerkennung für´s Tanzen bekommen – das ist mein persönliches Highlight.

Face2Face: Haben Sie neben Ihrem Engagement für die „Flying Steps“ noch einen anderen Job?
Bassil: Nein, die „Flying Steps“ sind unsere Einnahmequelle. Profitänzer zu sein und gleichzeitig noch wo anders zu arbeiten geht nicht. Nach der Schule musste ich mir überlegen, ob ich das Tanzen weiter als Hobby oder aber als Beruf betreiben möchte. Meine Eltern waren natürlich dagegen, aber als ich mich dann eine Zeit lang ausprobiert und selbstständig Geld verdient habe, haben sie eingesehen, dass ich nicht in die reguläre Arbeitswelt passe. Wenn man aber vorhat einen ähnlichen Schritt zu tun, sollte man sich vorher darüber klar sein, ob man nur Durchschnitt ist oder wirklich Talent hat – dazu kann es hilfreich sein im Bekanntenkreis ehrliche Meinungen zu fordern.
Rosemann: Bei mir bestand die Familie darauf, dass ich eine Ausbildung mache. Leider hatte ich dann während meiner Textilsiebdruckausbildung, die ohne Frage sehr schön war, wenig Zeit zu trainieren und konnte auch nicht mit auf Shows fahren. Nach Ausbildung und Zivildienst habe ich dann meiner Familie gesagt, dass ich das machen möchte, was mir mein Herz sagt – und heute sind sie stolz auf mich.

Sie wollen der Hochkultur beweisen wie kunstvoll Breakdance ist: Die Tanzcrew „Flying Steps“

Sie wollen zeigen wie kunstvoll Breakdance ist: Die "Flying Steps" (Foto: Dirk Mathesius/Red Bull Content Pool)

Face2Face: Wenn Sie mindestens drei bis fünfmal je zwei bis vier Stunden in der Woche trainieren – haben Sie dann überhaupt noch Lust im Alltag zu tanzen?
Bassil: Oft gehen wir nach Auftritten noch feiern und dort tanzen wir natürlich auch. Sobald die Musik an ist, können wir nicht mehr stillstehen.
Rosemann: Meine Tochter ist jetzt 21 Monate alt und jetzt schon total tanzverrückt. Sobald irgendwo Musik läuft, wippt sie sofort mit – und ich tanze dann natürlich mit ihr, das heißt momentan bin ich ein absoluter Vollbluttänzer (lacht).

Face2Face: Sie sind beide Väter. Wie bekommen Sie Karriere und Familie unter einen Hut? Und was macht Ihrer Meinung nach einen guten Vater aus?
Bassil: Es ist oft schwierig für uns viel Zeit mit der Familie zu verbringen, weil wir oft unterwegs sind. Deshalb nutzen wir unsere freie Zeit natürlich dann auch mit unseren Familien. Meine Tochter ist 10 Jahre alt und ist es nicht anders gewohnt. Wichtig, wenn man ein guter Vater sein will, ist es meiner Meinung nach, dass man die Arbeit nicht mit nach Hause nehmen darf. Meine Frau achtet zum Beispiel sehr darauf, dass ich, wenn ich nach Hause komme, das Handy abschalte.
Rosemann: Ich bin ja ein frisch gebackener Papa und deshalb muss ich mich an dieses Rolle erst noch gewöhnen. Dass man die Zeit mit seinem Kind intensiv nutzt, ist denke ich, schon mal ein guter Ansatz.

Kontakt:
Flying-Steps-Homepage
Red Bull Flying Bach-Homepage

Vorschau: Am nächsten Dienstag, 6. März, verrät uns Schauspielerin Josefine Preuß mehr zu ihrem im März anlaufenden Kinofilm „Türkisch für Anfänger“.

„Vergesst nicht: Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geliehen“ – ein Interview mit der deutschen Popsensation „Kraftklub“

Am Freitag, 20. Januar ist ihr Album „Mit K“ erschienen – dies bescherte der Band „Kraftklub“ bundesweite Aufmerksamkeit und bereits musikalische Lobeshymnen. „Kraftklub“ das sind: Sänger Felix Brummer, Gitarrist Karl Schumann, Bassist Till Brummer, Gitarrist Steffen Israel und Schlagzeuger Max Marschk. Die fünf Chemnitzer sprachen mit Face2Face unter anderem über Mädchen, Umwelt und ihren Erfolg.

„Vergesst nicht: Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geliehen“ – ein Interview mit der deutschen Popsensation „Kraftklub“

Erfrischende Popmusik aus Chemnitz: „Kraftklub“ mischen mit ihrem Album „Mit K“ die Deutschen Charts auf (Foto: Deobald)

Face2Face: Euer Debüt-Album „Mit K“ ist gleich nach der Veröffentlichung gefeiert worden – verliert man bei so vielen Lobeshymnen nicht den Überblick?
Kraftklub: Das Wichtige ist, dass wir immer zu fünft als Gang unterwegs sind. Das war auch schon so bevor wir mit dem Musikmachen begonnen haben. Wer meint, er müsste Starallüren bekommen, wird auf den Boden der Tatsachen gebracht. Vor einem Jahr war alles noch überschaubar. Damals haben wir noch jeden „YouTube“-Kommentar gekannt – „Susie92“ – was ist dein Problem?

Face2Face: An welchem Punkt habt ihr gemerkt, dass etwas Großes im Anmarsch war?
Kraftklub: Da gab es nicht den einen unvergesslichen Moment, ab dem wir sagen können, jetzt haben wir es geschafft – sondern alles ist nach und nach passiert. Es fing damit, dass wir für größere Bands wie „Fettes Brot“, „Beatsteaks“ und „Casper“ als Support-Band spielen durften. Sicherlich war auch der Auftritt beim „Bundesvision Song Contest“ für Sachsen und der damit verbundene fünfte Platz eine gute Chance, um noch mehr Fans für unsere Musik zu begeistern.

Face2Face: Was findet ihr am kuriosesten an eurer Erfolgsgeschichte?
Kraftklub: Wir hatten immer wieder Zeit, um die Ereignisse zu verarbeiten. Das Krasseste aber war, dass wir eine fast ausverkaufte Tour ohne ein Album auf dem Markt zu haben, gespielt haben.

Face2Face: Wie empfandet ihr euer Leben nach Unterzeichnung eures Plattenvertrages?
Kraftklub: Mit der Unterzeichnung an sich hat sich nichts Wesentliches verändert. Es gibt uns nur die Möglichkeit wieder auf Tour zu gehen und auf Festivals zu spielen. Viele Leute haben da eine falsche Vorstellung. Mit der Unterzeichnung hat man nicht automisch so viel Geld, dass man sich einen Ferrari leisten kann. Mit dem Plattenvertrag hatten wir keine Geldsorgen und konnten ins Aufnahmestudio gehen, ohne dass wir uns bei der Oma Geld leihen zu mussten. Gerade wenn man so viel unterwegs wie wir, braucht man weniger Geld zum Leben – grundsätzlich nur Benzin und Kippen.

Face2Face: Findet ihr, dass Erfolg sexy macht?
Kraftklub: Definitiv – ja! Aber auf der Ebene, dass Mädchen, die was auf dem Kasten haben, immer viel sexier sind als solche, die nur herumlungern – sozusagen diese „Alles scheißegal“-Mentalität an den Tag legen. Am deutlichsten wird der Erfolg dadurch, dass man mehr Freundschaftsanfragen bei Facebook bekommt.

Face2Face: Aber durch euren Erfolg klappt es jetzt besser beim Mädchen abzuschleppen?
Kraftklub: Eben gerade nicht – wir sind keine guten Abschlepper. Wir benötigen viel Alkohol – nüchtern sind wir schüchtern.

Face2Face: Was haltet ihr von der Genre-Bezeichnung „selbstironischer-neologistischer Randie-Pop“ (Anm. d. Red. „Randie“ ist eine Mischung aus Rap, Indie und Pop)?
Kraftklub: Wir können mit ziemlich viel leben, wir sind sehr dickhäutig. Wir verstehen es nicht aber es hört sich gut an. Irgendwann haben wir dieses Wort einmal erfunden – früher fanden wir das mit unserem jugendlichen Leichtsinn noch amüsant.

Face2Face: Wie würdet ihr eure Musik beschreiben?
Kraftklub: Jungsmusik für Mädchen trifft es am besten oder Rockmusik, zu der auch Mädchen tanzen können.

„Vergesst nicht: Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geliehen“ – ein Interview mit der deutschen Popsensation „Kraftklub“

Ihre Liveauftritte sind ein Aufruf zum Tanzen: Felix Brummer und Karl Schumann (von links) von der Randie-Pop Band „Kraftklub“ (Foto: Deobald)

Face2Face: Ist euer Album „Mit K“ auch eine Hommage an alle tanzenden und singenden Menschen?
Kraftklub: Unser Album ist eine Hommage an alle tanzenden Menschen und unsere Liveauftritte sind ein Aufruf zum Tanzen.

Face2Face: Wie würdet ihr eure Songtexte beschreiben?
Kraftklub: Unsere Texte sind bei uns wie ein Gespräch im Freundeskreis. Man drückt sich die ganze Zeit irgendwelche blöde Sprüche,macht Quatsch und dann in einem anderen Moment fängt man an über ernste Probleme zu sprechen. Und so versuchen wir es auch in unsere Texte zu übernehmen.

Face2Face: Was ist euer Geheim-Tipp gegen einen Kater?
Kraftklub: Die Kombination aus Wasser und viel Schlaf. Ins leere Bier Wasser füllen – somit denkt man, man trinkt noch Bier dabei ist es nur Wasser. Aber Wasser hilft generell gegen fast alles.

Face2Face: Gehört das Wort „Scheiße“ zu euren Lieblingswörtern, liegt es euch am Herzen das Wort salonfähiger zu machen?
Kraftklub: „Scheiße“ ist ein starkes Wort, dass so vernichtend klingt – es hat etwas Endgültiges. Das macht das Wort für uns unheimlich sympathisch.

Face2Face: Würdet Ihr mit einem Berliner Hipster eure Wohnung teilen?
Kraftklub: Das wäre kein Problem, wir sind da recht offen. Wir würden nur die Miete erhöhen.

Face2Face: Wenn Ihr nicht gerade unterwegs seid – wo trifft man euch in Chemnitz an?
Kraftklub: Es gibt die Tabeldance-Bar „Paradies“, an der wir immer vorbei fahren, wenn wir nach Chemnitz rein fahren. Wir fragen uns jedes Mal wie es da drin wohl aussieht – das ist unser nächstes Projekt. Sonst findet man uns in unserem Stammclub „Atomino“, in dem wir auch schon mehrere Auftritte hatten.

Face2Face: Würdet ihr denn Groupies mit auf eure Tour nehmen?
Kraftklub: Wenn man von richtigen Groupies sprechen kann, sind das verrückte Mädchen, die einen Dachschaden haben – so etwas würden wir uns nicht antun.

Face2Face: Was sind eure Wünsche und Ziele für das Jahr 2012?
Kraftklub: Da stehen Dinge an wie Führerschein machen, mehr zu rauchen – wir wissen, was wir unserem Körper schuldig sind. Wir versuchen allgemein auf die Umwelt zu achten – der ökologische Fußabdruck wird immer größer. Denn wir dürfen nicht vergessen: Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geliehen. Wir versuchen jetzt noch eine kurze Zeit mit dieser lala-Popmusik Erfolg zu haben und dann wollen wir mit El Gore zusammen die Welt zu retten.

Verlosung von handsignierten Autogrammkarten von „Kraftklub“:

„Vergesst nicht: Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geliehen“ – ein Interview mit der deutschen Popsensation „Kraftklub“

Exklusive Autogrammkarten von „Kraftklub“ zu gewinnen: Mit ein wenig Glück gehört eine der beiden euch (Foto: Jenowein)

Im Rahmen des Interviews mit „Kraftklub“ verlosen wir zwei jeweils eine handsigniertes Autogrammkarte. 
Was ihr für eines der zwei unterschriebenen Autogrammkarten tun müsst: Schreibt bis einschließlich Mittwoch, 28.März, 23:59 eine Mail an jean-claude.jenowein@face2face-magazin.de. Schickt einfach eine Mail mit dem Betreff  „Kraftklub“. Darin enthalten sein sollte eurer Name sowie eure Postadresse. 
Verlost wird unter allen Teilnehmern. Mitarbeiter von Face2Face, sowie der Rechtsweg sind von Verlosung ausgeschlossen. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt am Montag, 2.April via E-Mail.

Vorschau: Nächsten Samstag berichten wir über die Band „Herpes“.