Die schönsten Hochzeitslocations in der Rhein-Neckar-Region

Am Strand, zwischen Weinreben oder auf einem Schloss – wir haben sie für euch aufgestöbert: Die schönsten und teilweise sogar noch unentdeckten Juwelen unter den Hochzeitslocations in der Rhein-Neckar-Region.

Heiraten in Speyer

Die Domstadt gilt als Hochzeitshochburg. Zwischen 400 und 450 Trauungen führt das Standesamt hier pro Jahr durch. Doch nicht nur die Eheschließungsquote hier hoch ist, sondern auch die Scheidungsrate auffällig niedrig. Ein gutes Omen? Als erstes Standesamt in Rheinland-Pfalz hat Speyer zudem den Online-Traukalender eingeführt. „Damit können Paare ihren Wunschtermin ganz bequem online von zuhause aus verbindlich bis zu einem Jahr im Voraus buchen“, erklärt Standesamt-Leiter Hartmut Jossé. Für 2018 seien die drei Hochzeitslocations der Stadt an Samstagen zwar bereits ausgebucht, werktags sind aber noch vereinzelt Termine frei und 2019 sei die Auswahl noch recht groß, verrät er. Also schaut doch mal, ob etwas für euch dabei ist!

Trauturm: Über den Wolken

In 15 Metern Höhe und mit Blick auf die Maximilianstraße mit ihren kleinen Cafés, die sich wie Perlen an einer Kette aneinanderreihen, bietet das Standesamt Speyer seinen Brautpaaren eine ganz besondere Hochzeitslocation: Im Trauturm alias Altpörtel ist Platz für 30 Personen (25 Sitzplätze). Natürlich ist der Zugang zur Empore frei. Eindrucksvollen Hochzeitsfotos mit Domstadt-Hintergrund steht also nichts im Wege – außer vielleicht Höhenangst. Da es 77 Stufen zu überwinden gilt, sollte die Hochzeitsgesellschaft jedoch möglichst mobil sein. 470 Euro beträgt die Sondertraugebühr an Freitagen im Altpörtel. Die Eintrittsgelder für die Hochzeitsgesellschaft sind dabei inklusive.

77 Stufen zum Glück: der Trauturm ist nur eine von vielen Hochzeitslocations in Speyer (Foto: Michael Paul photowerkstattspeyer.de)

77 Stufen zum Glück: der Trauturm ist nur eine von vielen Hochzeitslocations in Speyer (Foto: Michael Paul, www.photowerkstattspeyer.de)

Trauzimmer: Historisches Ambiente

Dem über 300 Jahre alten, ehemaligen Archivraum im historischen Rathaus sieht man sein Alter nicht an – wohl aber seine Geschichte. Der imposante Raum bietet Platz für 50 Personen (25 Sitzplätze) und ist barrierefrei zugänglich. Dienstags, während der Trausaison zwischen April und Oktober, donnerstags und Freitagvormittags führt das Standesamt Speyer hier Trauungen durch. Die Eheschließungsgebühr liegt bei 44 Euro. Die Sondertraugebühr an ausgewählten Samstagen beträgt 250 Euro.

Geschichtsträchtig: Das Trauzimmer in Speyer (Foto: Michael Paul, www.photowerkstatt.de)

Geschichtsträchtig: Das Trauzimmer in Speyer (Foto: Michael Paul, www.photowerkstatt.de)

Kapelle im Adenauerpark

Umgeben von einer blühenden Parkanlage liegt die ehemals gotische Traukapelle mit ihren farbenfrohen Bleikristallfenstern. 140 Personen finden hier Platz (130 Sitzplätze, barrierefrei). Der Park kann samstags im Anschluss an die Trauung bis spätestens 18 Uhr für Fotos, Feierlichkeiten usw. genutzt werden. Die Sondertraugebühr in der Traukapelle beträgt 600 Euro.

Tradition und Naturverbundenheit: Die Traukapelle liegt inmitten einer grünen Parkanlage (Foto: Michale Paul, www.phozowerkstatt.de)

Tradition und Naturverbundenheit: Die Traukapelle liegt inmitten einer grünen Parkanlage (Foto: Michael Paul, www.photowerkstatt.de)

Rheinstrand: Beachwedding am Fluss

In Süddeutschland am Strand heiraten kann man vergessen? Glücklicherweise nicht! Der Rheinstrand Speyer verbindet das Edle einer Hochzeit mit der Lässigkeit einer Strandbar. Die Füße im Sand, den tropischen Cocktail in der Hand können 120 Gäste hier gemeinsam eine freie Trauung feiern. Der Preis ergibt sich unter anderem aus der Speisen- und Getränkeauswahl. „Bei einem ersten, persönlichen Gespräch ermitteln wir die ungefähre Dauer der Veranstaltung, mit wie vielen Personen gerechnet wird und ob es zusätzliche Wünsche gibt“, erklärt Michael Wieland von Foonax Events, „daraus ergibt sich dann ein Pro-Kopf-Preis, mit dem der Kunde rechnen kann.“ Termine können via E-Mail abgestimmt werden: veranstaltungen@rheinstrand-speyer.de
Aus Lärmschutzgründen darf am Rheinstrand nur bis 24 Uhr gefeiert werden.

Strandhochzeit leicht gemacht: Am Rheinstrand Speyer (Foto: Fräulein K sagt Ja)

Strandhochzeit leicht gemacht: Am Rheinstrand Speyer (Foto: Fräulein K sagt Ja)

Heiraten in Mannheim

Ganze 17 Traustandorte hat die Quadratestadt Mannheim zu bieten. Darunter natürlich das beeindruckende Barockschloss. Aber es gibt auch noch echte Geheimtipps für außergewöhnliche Locations: zwei davon befinden sich im Luisenpark, wie uns Maren Brysch-Enghofer, Abteilungsleiterin des Mannheimer Standesamts, verrät. Von Mai bis September kann dort geheiratet werden. Bei der Terminfindung hilft der Traukalender des Mannheimer Standesamts.

Klangoase im Luisenpark: Im Grünen

Trotz Industriecharme – die Quadratestadt hat auch einiges an Grünfläche zu bieten. Im 42 Hektar großen Luisenpark, am Fuße des Fernmeldeturms liegt eine ganz besondere Ruheinsel: die Klangoase. In den Wipfeln der umstehenden Bäume verstecken sich Lautsprecher. So entsteht ein geradezu sphärischer, runder Klang. Hier mitten im Grünen können sich Brautpaare mit einer Hochzeitsgesellschaft von bis zu 50 Personen (30 Sitzplätze) ab 800 Euro das Ja-Wort geben. Nähere Informationen bekommt ihr bei Andreas Dauth vom Stadtpark unter Tel.: 0621 4100515.

Verborgenes, grünes Fleckchen inmitten der Quadratestadt: Die Klangoase im Luisenpark (Foto: Louisenpark Mannheim)

Verborgenes, grünes Fleckchen inmitten der Quadratestadt: Die Klangoase im Luisenpark (Foto: Luisenpark Mannheim)

Teehaus im Luisenpark: Ein kleines Stück China

Die asiatische Kultur fasziniert euch? Wie wäre es dann mit einer Hochzeit im original chinesischen und angeblich größten Teehaus Europas? Das im südchinesischen Stil gehaltene Gebäude mit dem geschwungenen Pagodendach steht inmitten einer natürlich wirkenden Wasserlandschaft. Das Trauzimmer für maximal 50 Personen (30 Sitzplätze) befindet sich im zweiten Stockwerk. Die Gebühr beträgt 400 Euro. Auch hier könnt ihr Nachfragen an Andreas Dauth vom Stadtpark richten.

Ein Stück China in Mannheim: Das Teehaus im Luisenpark (Foto: Luisenpark Mannheim)

Ein Stück China in Mannheim: Das Teehaus im Luisenpark (Foto: Luisenpark Mannheim)

Heiraten in Heidelberg

Gemächlich schlängelt sich der Neckar entlang der malerischen Altstadt. In seiner Erhabenheit nur von den geschichtsträchtigen Mauern des Schlosses übertroffen, das hoch oben thront – Heidelberg ist für viele der Inbegriff von Romantik. Neben dem historischen Trauzimmer im Rathaus hat die Stadt zwei weitere, im wahrsten Sinne des Wortes majestätische Locations zu bieten.

Heidelberger Schloss: Eine königliche Trauung

Gut, das Heidelberger Schloss ist vielleicht nicht gerade ein Geheimtipp. Die Tatsache, dass eine märchenhafte Traumhochzeit auf einem Schloss aber genau hier bei uns und nicht nur im Disney-Film stattfinden kann, hat die Location dann aber doch in die Liste katapultiert. Zwischen Sandsteinplatten, bleiverglasten Fenstern und Eichenholzdecke können sich Paare in der Brunnenstube, einem der ältesten Teile des Schlosses, das Ja-Wort geben. Mindestens 15 und maximal 70 Gäste haben hier Platz. Bis zu einer Gesellschaft von 40 Personen kostet die Trauung 640 Euro zzgl. Sektempfang. Ab 40 Gästen erhöht sich der Grundpreis auf 740 Euro.
2018 sind standesamtliche Trauungen im Schloss noch am Freitag, 9. November, und Samstag, 10. November möglich. Terminanfragen könnt ihr per E-Mail an hochzeiten@heidelberg-marketing.de schicken.

Im Herz Prinz(essin)? Dann ist das Heidelbergerschloss vielleicht genau die richtige Hochzeitslocation für euch (Foto: Jan Becke)

Im Herz Prinz(essin)? Dann ist das Heidelbergerschloss vielleicht genau die richtige Hochzeitslocation für euch (Foto: Jan Becke)

Heiraten in der Pfalz

Weingut Schloss Janson: Romantik zwischen Weinreben

Umgeben von romantischen Reben lässt das Weingut Schloss Janson in Bockenheim an der Deutschen Weinstraße nicht nur Pfälzer Herzen höher schlagen. Ein gepflegter Innenhof, drei Gärten und der Rittersaal, in dem 80 Personen Platz finden, bieten viel Platz zum Feiern. Die Weddingplanerinnen von „Marry Moments“ verraten außerdem: „Die Besitzer des Weingutes sind sehr freundlich und versuchen alles zu ermöglichen.“ Bei Fragen oder einem Termin für eine Besichtigung hilft euch Friedrich Wittmann unter 06359 4148 oder per Mail an info@schloss-janson.de gerne weiter.

Drei Gärten und ein Rittersaal: Das Weingut Schloss Janson liegt romantisch an der Deutschen Weinstraße (Foto: Weingut Schloss Janson)

Drei Gärten und ein Rittersaal: Das Weingut Schloss Janson liegt romantisch an der Deutschen Weinstraße (Foto: Weingut Schloss Janson)

Germersheim: Rudern ins Eheglück

16 erwachsene Ruderer braucht es, um das fünf Tonnen schwere, original getreu nachgebaute Römerschiff zu bewegen. Zwischen April und Oktober könnt ihr die „Lusoria Rhenana“ nicht nur für Freizeitfahrten, sondern auch als außergewöhnliche Hochzeitslocation buchen. In Zusammenarbeit mit dem Standesamt Jockgrim ermöglicht der Verein zur Förderung von Umweltbildung und römischer Geschichte standesamtliche Trauungen auf dem Schiff. Kosten entstehen dabei nur beim Standesamt – da das Schiff selbst einem gemeinnützigen Verein gehört, könnt ihr hier aber gerne etwas spenden. Bis zu 26 Personen haben auf dem Schiff Platz. Das Brautpaar muss übrigens nicht mitrudern. Spielt das Wetter nicht mit, könnt ihr bis wenige Stunden vor dem Trautermin auf eine andere Location in der Verbandsgemeinde ausweichen. Fragen zum Ablauf der Trauung könnt ihr an lusoria.rhenana@t-online.de schicken. Ihr wollt gleich Nägel mit Köpfen machen? Dann wendet euch einfach an das Standesamt Jockgrim.

Wirklich außergewöhnlich: Mit der "Lusoria Rhenana" ins Eheglück schippern (Foto: Wigand Schneiderheinze)

Wirklich außergewöhnlich: Mit der „Lusoria Rhenana“ ins Eheglück schippern (Foto: Wigand Schneiderheinze)

Heiraten im Odenwald

Hofgut Hohenstein: Sonnenuntergang im Grünen

Heuboden, Scheune oder ehemaliger Kuhstall – beim Hofgut Hohenstein im Lautertal habt ihr die Qual der Wahl. Jede Location ist anders, aber alle hochmodern ausgestattet. Wild-romantisch wird’s am Teich – hier könnt ihr euch ebenfalls trauen lassen oder im Anschluss an das Ja-Wort tolle Hochzeitsbilder machen. Im ehemaligen Kuhstall haben bis zu 90, in der Scheune bis zu 130 und auf dem Heuboden bis zu 200 Personen Platz. Besonderes Highlight: Das Brautpaare und seine Gäste können hier mitten im Grünen einen atemberaubenden Sonnenuntergang genießen. „Der Preis für die Hochzeit ergibt sich letztendlich aus den Wünschen des Brautpaares“, erklärt Annette Voss vom Hofgut Hohenstein. Hochzeiten können zu jeder Jahreszeit und an jedem beliebigen Wochentag im Hofgut Hohenstein gefeiert werden. Eine Anfrage per E-Mail an kontakt@hofgut-hohenstein.de genügt.

Nur eine von drei Locations im Hofgut Hohenstein: Die ehemalige Scheune (Foto: Hofgut Hohenstein)

Nur eine von drei Locations im Hofgut Hohenstein: Der ehemalige Heuboden (Foto: Hofgut Hohenstein)

Trauen lassen oder Bilder schießen: Am Tecih des Hofguts Hohenstein (Foto: Hofgut Hohenstein)

Trauen lassen oder Bilder schießen: Am Teich des Hofguts Hohenstein (Foto: Hofgut Hohenstein)

Zur frischen Quelle: Waldidyll pur

Ihr plant eine romantisch-verträumte Wald- und Wiesenhochzeit und möchtet anschließend mit euren Lieben in einem rustikal-gemütlichen Gasthaus feiern? Dann ist das Waldlokal „Zur frischen Quelle“ in Nieder-Liebersbach vielleicht genau die richtige Location für euch. Von April bis Oktober könnt ihr euch hier standesamtlich, frei oder auch konfessionell das Ja-Wort geben. Trauungen sind samstags mit einer Gesellschaft von 70 bis 120 Personen möglich sowie donnerstags ab 50 Gästen. Auf Wunsch gibt´s Beratung in Sachen Catering, Konditorei, musikalische Unterhaltung, Floristik und Fotografie. Die Kosten pro Person liegen zwischen 90 und 130 Euro. Auskünfte erteilt euch gerne Sonja Roth unter 06201 3909545 oder per E-Mail: roth@frische-quelle.eu

Wald und Wiese im Odenwald: Im Lokal "Zur frischen Quelle" wird's wild-romantisch (Foto: Roth)

Wald und Wiese im Odenwald: Im Lokal „Zur frischen Quelle“ wird’s wild-romantisch (Foto: S. Roth/ Frische Quelle)

Danke an die Weddingplaner Romina Certa, Filmo Yemame und Kerstin von Marry Moments, die uns – natürlich unentgeltlich – ihre Lieblingslocations verraten haben.
Weder für die Erwähnung, noch für die Verlinkung zu den Website der Locations erhalten wir als Face2Face-Redaktion Geld.

Grömitz und Kühlungsborn – zwei Ostseebäder mit Flair

Der Sommer hat begonnen. Bei einem erfrischenden Radler sitze ich mit ein paar Freundinnen am Rhein und genieße das Rauschen des Wassers, das Zwitschern der Vögel und die Sonnenstrahlen auf meiner Haut. Kein Wunder, dass wir da im Gespräch auch auf das Thema Urlaub kommen. „Ich fliege mit meinem Freund in die USA. Wir bleiben vier Wochen“, sagt eine meiner Freundinnen enthusiastisch. „Ich habe noch nichts gebucht, aber wahrscheinlich fliegen wir nach Mallorca oder nach Sizilien“, wird von anderer Seite berichtet. War ja klar. Da kann ich mit meinem Urlaubsziel mal wieder nicht mithalten. Im nächsten Moment wird mir die Frage gestellt, die ich schon erwartet hatte: „Und wohin fährst du in Sommerurlaub?“ „Nach Kühlungsborn oder nach Grömitz“, antworte ich und blicke – wie zu erwarten war – in fragende Gesichter: „Wo liegt das denn? Das habe ich ja noch nie gehört. Ist das noch in Deutschland?“ Die nächste halbe Stunde verbringe ich damit, meinen Freundinnen zu erklären, dass man manchmal gar nicht weit wegfahren muss und auch Deutschland wunderschöne Ecken zu bieten hat, an denen man einen perfekten Sommerurlaub verbringen kann. So zum Beispiel im Ostseebad Grömitz.

Seebad mit langer Tradition

Grömitz liegt am Nordrand der Lübecker Bucht in Ostholstein und hat rund 7.800 Einwohner. Die Hansestadt Lübeck ist nur etwa 50 Kilometer entfernt. Als Erholungsort hat Grömitz eine lange Tradition, denn es ist schon seit 1813 Seebad, also ein Kurort am Meer. Besonders schön sind der über acht Kilometer lange Sandstrand und das saubere Meerwasser. Wenn die Temperaturen stimmen, kann man natürlich in der Ostsee schwimmen. Ansonsten eignet sich der weite Sandstrand aber auch gut für ausgedehnte Spaziergänge, die stets von einem beruhigenden Wellenrauschen begleitet werden. Dank des weitläufigen Strandes verteilen sich die Einwohner und Touristen in Grömitz ganz gut und für jeden ist ausreichend Platz vorhanden. Auch an die Erholung des „besten Freundes des Menschen“ ist gedacht, denn es gibt extra einen Hundestrand, an dem sich die Vierbeiner austoben können.

Grömitz und Kühlungsborn – zwei Ostseebäder mit Flair

Absolut sehenswert: Der Jachthafen in Grömitz (Foto: S. Holitzner)

Erholung nicht nur am Strand

Wer keine Lust auf Strand hat, kann sich in Grömitz auch gut anderweitig beschäftigen. So gibt es viele Einkaufsmöglichkeiten, einen Kurpark, einen Golfplatz, einen kleinen Zoo und einen sehenswerten Jachthafen mit empfehlenswerten Fischrestaurants. Die meisten Restaurants und Cafés befinden sich an der drei Kilometer langen Strandpromenade. Ausgiebige Spaziergänge mit Blick aufs Meer sorgen da ebenfalls für Entspannung. Und zwischendrin kann man dann ganz gemütlich in ein Eiscafé oder in einen der vielen kleinen Strandläden zum Stöbern einkehren.

Einfach mal abtauchen

Grömitz und Kühlungsborn – zwei Ostseebäder mit Flair

Beeindruckend: Die 398 Meter lange Seebrücke in Grömitz (Foto: S. Holitzner)

Besonderes Highlight in Grömitz ist die 398 Meter lange Seebrücke. Dabei handelt es sich um die längste Seebrücke Schleswig-Holsteins. Wenn man auf ihr entlang läuft, ist man dem Meer ganz nah und hört unter den Holzbrettern der Brücke, wie die Wellen brechen. Bei klarer Sicht hat man von der Seebrücke aus einen tollen Blick auf umliegende Städte und Ortschaften sowie das weite Meer. Insbesondere abends ist es schön, von der Seebrücke aus den Sonnenuntergang zu beobachten. Wer nicht nur die Aussicht über Wasser, sondern auch unter Wasser genießen möchte, kann in die Tauchgondel, die sich seit 2009 am Ende der Grömitzer Seebrücke befindet, steigen. 30 Besucher können gleichzeitig mit ihr abtauchen. Sie bekommen dann einen 3D-Film über die Ostsee gezeigt und können bei guter Sicht den Meeresboden und einige Meeresbewohner erkennen. Wer als Urlauber das Glück hat und Ende August das Strandbad besucht, kann an „Ostsee in Flammen“ teilnehmen. Das ist ein beeindruckendes, mit Musik untermaltes Feuerwerk, das direkt von der Seebrücke aus gestartet wird und so die Ostsee und den Grömitzer Strand erleuchtet. Wenn man dann in Meeresnähe steht, kann man sogar sehen, wie sich das Feuerwerk im Wasser spiegelt.

Grömitz und Kühlungsborn – zwei Ostseebäder mit Flair

Lichterspektakel: „Ostsee in Flammen“ (Foto: S. Holitzner)

Wasser marsch!

Leider gibt es immer mal wieder Sommerurlaube, in denen das Wetter nicht mitspielt oder die Temperaturen einfach zu niedrig sind, um im Meer zu schwimmen. In Grömitz kann man in so einem Fall trotzdem in Meerwasser baden. Im Schwimmbad „Grömitzer Welle“ gibt es nämlich aufbereitetes Seewasser in den Schwimmbecken. Außerdem gibt es ein Wellenbad: Alle 30 Minuten werden so am Anfang des Beckens kleine Wellen und am tieferen Ende des Beckens bis zu ein Meter hohe Wellen erzeugt, sodass man sich fast wie im richtigen Meer fühlt.

Von West nach Ost

Ebenfalls eine Reise wert ist das Ostseebad Kühlungsborn. Es liegt an der Küste der Mecklenburger Bucht und hat circa 8.900 Einwohner. Die Hansestadt Rostock ist nur rund 30 Kilometer entfernt. Im Gegensatz zu Grömitz ist Kühlungsborn erst seit 1996 offiziell Seebad. Kühlungsborn besteht aus den zwei Stadtteilen West und Ost, die durch einen 133 Hektar großen Stadtwald verbunden sind. Wer nicht durch den Wald gehen möchte, kann auch einfach am langen Sandstrand entlanglaufen und gelangt so ebenfalls zum jeweils anderen Stadtteil. Auch in Kühlungsborn ist das Meerwasser sehr sauber, sodass man sich bei heißen Temperaturen ideal mit einem Bad in der Ostsee abkühlen kann. Hundestrände gibt es hier ebenfalls. Von der 240 Meter langen Seebrücke, die sich im Stadtteil Ost befindet, hat man einen schönen Ausblick. Sie ist die erste Seebrücke, die nach der Wiedervereinigung Deutschlands in Mecklenburg-Vorpommern vollendet wurde (1991). Eine fast vier Kilometer lange Strandpromenade verbindet die beiden Stadtteile Ost und West und eignet sich gut für Spaziergänge mit Blick aufs Meer.

Grömitz und Kühlungsborn – zwei Ostseebäder mit Flair

Entspannung am Meer: Kühlungsborn-Ost (Foto: S. Holitzner)

Kühlungsborn für Touristen

Viele schöne alte Villen aus der Gründerzeit prägen das Stadtbild von Kühlungsborn. Kühlungsborn-Ost ist der für Touristen vermutlich ein bisschen attraktivere Stadtteil. Abgesehen von der Seebrücke sind dort verschiedene größere Einkaufsmöglichkeiten, viele Cafés und Restaurants. Außerdem befindet sich dort ein Jachthafen. Ebenfalls beginnt in Kühlungsborn-Ost die Steilküste mit Blick auf die Ostsee. Gut ausgeschilderte Wanderwege ins nah gelegene Heiligendamm starten hier. International bekannt geworden ist dieser kleine Ort, als dort im Juni 2007 der G8-Gipfel stattgefunden hat.

Auf den Spuren der Vergangenheit

Grömitz und Kühlungsborn – zwei Ostseebäder mit Flair

Nostalgie pur: Eine Fahrt mit Dampflok „Molli“ (Foto: S. Holitzner)

In Kühlungsborn-Ost wird zudem Geschichte lebendig. Dort steht noch ein Original-Grenzbeobachtungsturm aus der Zeit der DDR. Von 1971 bis 1990 waren mehrere solcher Türme entlang der Ostseeküste aufgestellt, um die Seegrenze der DDR im Auge zu behalten und Republikflüchtlinge, die über die Ostsee aus der DDR fliehen wollten, zu erspähen. Rund um den Grenzbeobachtungsturm in Kühlungsborn können sich Besucher über das Grenzsystem und das Schicksal von Menschen, die versucht haben, aus der DDR zu fliehen, informieren. Außerdem kann der Turm besichtigt werden. Lohnenswert ist in Kühlungsborn auch eine Fahrt mit dem „Molli“. Das ist eine Dampflok, die auf einer rund 15 Kilometer langen Strecke zwischen Kühlungsborn und Bad Doberan fährt. Für diese Strecke, die teilweise mitten durch die Natur führt, benötigt „Molli“ rund 40 Minuten, denn er ist mit einer maximalen Geschwindigkeit von 40 km/h unterwegs. Bei einer Kurzreise mit dem „Molli“ lernen Fahrgäste sehenswerte Ecken der einzelnen Orte kennen, die sie so vielleicht gar nicht wahrgenommen hätten.

Mit Caught in the Act, Colbie Caillat und Michael Bublé in die Festtage

Morgen, den 18. Dezember 2016, darf schon die vierte Kerze am Adventskranz angezündet werden. Damit steht Weihnachten kurz bevor. Für manche beginnt genau jetzt die stressige Phase: Plätzchen müssen gebacken werden, der Weihnachtsbaum ist noch nicht dekoriert und ein paar Geschenke für die lieben Verwandten fehlen auch. Da wird es Zeit, sich zwischendrin einmal zu entspannen und mit passender Weihnachtsmusik allmählich in Feststimmung zu kommen. Die folgende Auswahl hilft euch dabei.

Neu aufgelegter Klassiker

„Last Christmas“ zählt sicherlich zu den bekanntesten Weihnachtsliedern und wurde schon von vielen Künstlern neu interpretiert. Im Original stammt der Song vom Duo Wham!, dessen Mitglieder Andrew Ridgeley und George Michael waren. Letzterer schrieb das Lied 1984. Eine sehr gelungene Version von „Last Christmas“ haben nun Caught in the Act herausgebracht. Diese ist auf ihrem neuen Album „Back For Love“ zu finden. Dabei handelt es sich um ihre erste Platte seit ihrem Comeback an Silvester 2015.

Festliche Stimmung: Hell erleuchteter Weihnachtsbaum (Foto: S. Holitzner)

Festliche Stimmung: Hell erleuchteter Weihnachtsbaum (Foto: S. Holitzner)

Sonnige Weihnachten

2012 ist der Weihnachtssong „Christmas in the Sand“ von der US-amerikanischen Sängerin Colbie Caillat auf den Markt gekommen. Dieser stammt von ihrem gleichnamigen Album. Das Lied handelt davon, dass man Weihnachten auch mal ohne Schnee und Kälte, bei Sonne und am Strand, verbringen kann. Beim Hören kommt da also gleichzeitig auch etwas Urlaubsstimmung auf.

Für jeden etwas dabei

Der kanadische Sänger Michael Bublé hat 2011 ein ganzes Weihnachtsalbum mit dem Titel „Christmas“ veröffentlicht. Darauf hat er 16 bekannte Weihnachtssongs, wie zum Beispiel „It’s Beginning To Look A Lot Like Christmas“ und „Christmas (Baby Please Come Home)“, neu interpretiert. 2012 erschien eine Deluxe-Version der Platte mit drei zusätzlichen Liedern. Damit schaffte es Bublé auf den ersten Platz der deutschen Albumcharts. Mittlerweile wurde er dafür bei uns sogar mit Vierfach-Platin ausgezeichnet. Außerdem zählt „Christmas“ zu den beliebtesten Weihnachtsalben, denn es wurde weltweit schon rund sieben Millionen Mal verkauft. Bei der großen Auswahl findet garantiert jeder einen Favoriten, um entspannt in die Festtage zu starten.

Die Musik-Redaktion wünscht euch eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit!

Vorschau: Nächsten Samstag erfahrt ihr hier mehr über das Konzert von Cro in der SAP Arena in Mannheim.

Ländersammlerinnen aufgepasst: Das ist die perfekte Packliste für euer nächstes Asienabenteuer

Während sich die einen vor allem viel Dschungel und Backpacker-Touren vorstellen, denken die anderen beim Asienurlaub zuerst an Luxusresorts und Traumstände. Tatsächlich kann ein Urlaub im südostasiatischen Raum so vielfältig sein, wie die Menschen die dorthin reisen. Egal, ob für dich der absolute Traumurlaub bedeutet, mit dem Rucksack durch die Wildnis zu schlendern oder einen Cocktail auf der Strandliege zu schlürfen – Face2Face stellt dir die ultimative Reisecheckliste für beide Szenarien vor.

In Gedanken am Strand: Mit den Face2Face-Tipps & Tricks klappt das ganz bestimmt (Foto: T. Gartner)

Traumkulisse: Die Strände auf Koh Samui (Foto: T. Gartner)

Was packe ich nur ein?
Habe ich auch genug dabei? Für alle, die sich das fragen, haben wir gute Neuigkeiten. Die wohl unkomplizierteste Packliste ist diejenige für Asien. Dies liegt daran, dass ihr so ziemlich alles, was ihr in Deutschland vergessen habt, vor Ort um ein vielfaches günstiger einkaufen könnt. Außerdem sind die Asiaten selbst so simpel gekleidet, dass ihr in einer aufwändigen Robe eher negativ auffallt, als dafür Bewunderung zu ernten. Nebenbei hilft das milde Klima dabei, das Gepäckstück leicht zu halten und trotzdem für jeden Anlass etwas dabei zu haben ohne Kompromisse einzugehen. Doch jetzt genug drumherum geredet – hier kommt die ultimative Asien-Packliste:

Kleidung
Für den Flug empfehlen wir den Zwiebellook. T-Shirts und eine lange Hose wirst du in Tempelanlagen immer wieder brauchen und auch ein dünnes Strickjäckchen sollte in religiösen Einrichtungen deine Schultern bedecken und hält dich mit Sicherheit in der ein oder anderen langen Strandnacht warm. Lange Kleidung verhindert außerdem, dass du dich bereits beim Hinflug erkältest. Ein Geheimtipp der Redaktion: Pack‘ dir einen dünnen Schal ein. Während dem Flug kannst du ihn als Decke oder Kissen verwenden und im Urlaub wird er entweder zum Pareo umfunktioniert oder abends galant über die Schultern geworfen.

Tagsüber in Asien
Sobald du angekommen bist, kannst du dich dann nur noch deinen kurzen Klamotten widmen. Tagsüber sind dabei ein T-Shirt und kurze Hosen vollkommen ausreichend. Da zum Standardprogramm des Asienurlaubs die Besichtigung von Großstädten oder Touren durch die Natur gehören, kannst du die schneeweißen Klamotten mit gutem Gewissen Zuhause lassen – du wirst dich nur ärgern, wenn sie nach einem erlebnisreichen Tag die Farbe des Bodens angenommen haben. Solltest du vorhaben sehr aktiv zu sein, vergiss nicht festes Schuhwerk – optimaler Weise luftdurchlässige Sportschuhe – mitzunehmen.

Ein Anblick zum Verlieben: Asien bietet Action und Entspannung (Foto: Paulwip / pixelio.de)

Ein Anblick zum Verlieben: Asien bietet Action und Entspannung (Foto: Paulwip / pixelio.de)

Wilde Nächte
Für das Abendprogramm, Restaurant- und Barbesuche oder auch nur für den „Sex and the City“-Strandauftritt, kannst du dir massenhaft Tuniken und lange Strandkleider mitnehmen, die nicht nur das ultimative Urlaubsfeeling vermitteln, du bist damit auch immer passend angezogen. Einen Cocktail in der Hand, eine riesige Blume im Haar und das Outfit ist komplett. Wenn du dich abends nicht nur an Strandbars oder auf Beachpartys aufhältst, wirst du das ein oder andere Mal auch am Abend Schuhe anziehen müssen. Hier reichen aber offene Riemchensandalen vollkommen aus. Da asiatische Städte nicht immer die saubersten sind, wirst du zwar regelmäßig mit kohleschwarzen Füßen zurückkommen, die sind jedoch schnell wieder abgewaschen.

Hygieneartikel
Absolutes Must-have für Asien ist ein starkes Spray gegen Insekten. Vor allem abends am Strand sind die Mücken sehr aggressiv und an vielen Orten gibt es Moskitos. Lass‘ dich dazu am besten in der Apotheke beraten – du kannst jedoch die Stärke eines Sprays immer am Deet-Wert erkennen. Je höher dieser Wert desto mehr Abstand halten die Mücken zu dir. Ansonsten können wir dir empfehlen Shampoo, Conditioner und sonstige Hygieneartikel nur in kleinen Mengen mitzunehmen. Entweder so, dass es genau für den Urlaub reicht oder ausreichend für die ersten Tage. Pflegeprodukte gibt es nämlich an jeder Ecke „en masse“ und außerdem oft um mehr als die Hälfte günstiger.

Reiseapotheke

Ein ganz besonderes Abenteuer: Asien ist vor allem wegen seiner Vielseitigkeit beliebt (Foto: K. Gießelmann / pixelio.de)

Ein ganz besonderes Abenteuer: Asien ist vor allem wegen seiner Vielseitigkeit beliebt (Foto: K. Gießelmann / pixelio.de)

Solltest du auf Medikamente angewiesen sein, solltest du diese natürlich in ausreichender Menge mit in den Urlaub nehmen. Auch Magenbeschwerden sind für viele Europäer in Asien keine Seltenheit, weshalb wir dir auch hier empfehlen deine Reiseapotheke entsprechend auszustatten. Ein Insider-Tipp vieler Asien-Urlauber ist es jedoch, bei gesundheitlichen Problemen eine örtliche Apotheke aufzusuchen, da die dortigen Bakterien oder Viren bei uns oft gar nicht vorkommen und somit die landesspezifischen Medikamente häufig wirkungsvoller sind als unsere heimischen.

Sonstiges
Selbstverständlich solltest du neben unserer Checkliste auch die typischen Reiseutensilien, wie Reisepass, Handyladekabel und Kreditkarte mitnehmen.

Die Koffer sind gepackt! Bleibt uns nur euch einen  wunderschönen Urlaub, der von Action bis Entspannung alles beinhaltet, zu wünschen.

 

Vorschau:

Beachboys aufgepasst! So macht ihr Am Strand eine gute Figur

Welcher Mann möchte  keinen guten Eindruck machen, wenn er auf die Badenixe trifft, die für ihn zur echten Sirene wird? Egal ob am Heimischen Baggersee oder auf der Karibikinsel gilt es eine gute Figur zu machen.

Die Sommermonate  und die Urlaubszeit sind da! Und auch wenn das gute Wetter noch etwas auf sich warten lässt, solltet ihr die ersten Vorbereitungen für die Strandsession jetzt schon treffen, denn nicht nur ein definierter Körper ist etwas, mit dem Mann punkten kann.

Das wenige, was man trägt, sollte jedenfalls gut gewählt sein. Dies gilt sowohl für Badeshorts, Sonnenbrille, Shirt als auch für das passende Schuhwerk.Bei all diesen Kleidungsstücken gilt es eine gute Kombination zu finden, die zum Typ passt.

Jedoch gibt es auch ein paar No-Gos , die  ihr  ganz einfach vermeiden könnt.

Im Badestring macht selbst der definiertest Männerkörper keine gute Figur und Adiletten kombiniert mit Tennis-Socken sind nicht nur auf der Lieblingsurlaubsinsel der Deutschen, Mallorca, ein Horror-Anblick.

Von den No-Gos zu den absoluten Gos: Bei einer guten Badeshorts ist die Wahl der Farbe oder des Musters sehr typabhängig.

Stilcher am Strand (Foto: Robert Obermaier)

Stilcher am Strand (Foto: Robert Obermaier)

Ein echter Beachboy darf sich ruhig an Blumenmuster oder Neonfarben wagen. Das ist auf keinen Fall unangebracht und jeder weiß um die Wirkung von Signalfarben. Bei Männern mit empfindlicherer Haut oder für den Besuch in einer Strandbar mit Shirt solltet ihr das passende Oberteil zur Hose wählen. Da man sich ja in der Kombination nur auf zwei Kleidungsstücke beschränkt, sollte dies durchaus eine machbare Aufgabe sein. Zu wilde Muster Kombinationen sind hier genau so wenig angebracht wie eine wilde Farbmischung. Knalligere Farben bei dunkler Haut und schlichtere Farben bei heller haut sind hier klar zu empfehlen.

 

Zusätzlich ist natürlich auch ein passendes Strand-Schuhwerk wichtig. Hier empfiehlt sich der Griff zu Flipflops oder Espadrilles. 

Letztere haben in den vergangenen Jahren zunehmend an Fans gewonnen und Einzug in so manchen Schuhschrank gehalten. Das das freie Barfuß-Gefühl in einem geschlossenen Schuh suggerieren sie perfekt.

Aber auch Kleinigkeiten wie die Wahl einer Strandtasche, eines Badetuchs oder einer Sonnenbrille können Stilsicherheit ausstrahlen, denn auch hier gibt es Trends und zeitlos schicke Accessoires. So macht ein Seesack oder eine Picknicktasche meist einen besseren Eindruck als die Plastiktüte vom nächstgelegenen Supermarkt.

Und sobald man die neugirigen Blicke der Frauen am Strand spüren kann, weiß man das sich all die Mühe gelohnt hat.

 

So hält das Urlaubsfeeling länger

Wer kennt das nicht? Tiefenentspannt und hochmotiviert kommt man aus dem Urlaub zurück und schon beim ersten Weckerklingeln oder spätestens nach dem ersten langen Uni- oder Arbeitstag ist es mit der Erholung vorbei. Das einzige, was noch im Entferntesten an die tropische Trauminsel erinnert, ist die trübe Fischsuppe in der Kantine. Wir verraten euch, wie ihr mit einfachen Tricks das Urlaubsfeeling konservieren könnt.

In Gedanken am Strand: Mit den Face2Face-Tipps & Tricks klappt das ganz bestimmt (Foto: T. Gartner)

In Gedanken am Strand: Mit den Face2Face-Tipps & Tricks klappt das ganz bestimmt (Foto: T. Gartner)

Der Duft von Urlaub

Frische Blumen, salzige Seeluft, Eukalyptus-Massageöl – Düfte, die wir mit unserem Urlaub verbinden, können uns wieder in diesen zurückversetzen. Benutzt anstelle eurer Bodylotion zum Beispiel eine Apres Sun-Creme. Und schon beim ersten Schnuppern werden Erinnerungen an einen sonnigen Tag am Strand, die erfrischende Dusche danach und das wohlige Gefühl beim Eincremen wach. Vielleicht habt ihr ja auch Haarpflegeprodukte, die ihr nur im Urlaub benutzt, zum Beispiel ein Shampoo mit UV-Schutz. Wird euch alles zu viel, einfach mal schnell den Kopf schütteln und den Urlaubsduft inhalieren. Wer seine Wohnung in ein duftes Strandbungalow verwandeln will, kann sich im Urlaub mit Frangipani-Seife und Kokosnuss-Kerzen eindecken. Augen schließen, tief durchatmen und genießen!

Do It Yourself: Erinnerungsstücke

Kennt ihr das? Der Kopf schwirrt nur so vor lauter Gedanken. Wie gingen nochmal die Formeln, die ich für die Prüfung brauche? Kann ich die Deadline für meinen Artikel einhalten? Hab´ ich das Glätteisen ausgeschaltet, als ich vorhin zum Bus rennen musste, weil ich beim Fertigmachen getrödelt habe? Da ist es wichtig zwischendrin auch mal für eine Stunde abzuschalten und den Gedanken freien Lauf zu lassen. Nach ein paar Tagen im Urlaub klappt das doch immer wie am Schnürchen und das könnt ihr euch jetzt zunutze machen. Setzt euch beispielsweise hin und füllt ein Fotoalbum mit all euren liebsten Urlaubserinnerungen. Es müssen ja nicht nur Fotos sein – auch das Flugticket, gepresste Blumen (am besten mit durchsichtiger, Klebefolie komplett abdecken, sonst bröselt das Ganze) oder eine Landkarte, auf der die schönsten Orte markiert sind, machen sich gut. Die kreative Beschäftigung lenkt euch vom hektischen Alltag ab und bringt nicht nur im Moment des Bastelns Freude, sondern auch noch Jahre später, wenn ihr euer Werk bestaunt. Ein Erinnerungsstück, das ihr mit ein wenig Fingerfertigkeit selber machen und jeden Tag bei euch tragen könnt, ist Schmuck. Alles, was ihr hierzu benötigt, zum Beispiel Kettenverschlüsse, Perlen und Muscheln (Korallen, Muschel- und Schneckenschalen fallen unter das Artenschutzgesetz – bis auf ein paar wenige Ausnahmen dürft ihr sie nicht ohne artenschutzrechtliches Dokument in Deutschland einführen) bekommt ihr im Bastelladen. Und dann kann´s auch schon losgehen! Ein Blick auf die schimmernden Perlen und die zarten Farbtöne der Muscheln um euren Hals und ihr seid wieder am Palmen-gesäumten Sandstrand.

Take me back!

Sobald ihr euch fragt, ob das wirklich ihr wart, die noch vor ein paar Tagen – die Füße im warmen Sand – das Nichtstun am Strand genossen habt, ist es Zeit für einen intensiven Rückblick. Ladet eure Freunde doch zum gemeinsamen Essen und Bilder-gucken ein! Natürlich sollte etwas Typisches aus eurem Urlaubsland auf den Tisch kommen – ob vom Lieferservice oder selbstgekocht bleibt natürlich euch überlassen. Tolle Fotos und amüsanten Anekdoten runden den Abend ab. So habt nicht nur ihr etwas davon, sondern könnt auch eure Freunde für ein paar Stunden in euer Urlaubsland entführen.

Was übrigens auch hilfreich sein kann, um die Motivation anzukurbeln: Einfach schon mal den nächsten Urlaub planen! Inspiration für spannende Reiseziele findet ihr in unserer Reise-Rubrik.

Vorschau: Nächste Woche erwartet euch hier ein Rezept für japanischen Grilllachs.

Heiß, heißer – Bikiniwetter! Der Bikini-Styleguide 2016

05Die Wetterprognose für die Maifeiertage macht Lust auf Sommer, Sonne und Strand. Und auch wenn wir uns bei 16 Grad noch etwas mit dem Bikini gedulden müssen, die Bikiniseason ist nur noch eine Flip-Flop-Länge von uns entfernt. Bei welchen Styles wir es kaum noch erwarten können diese am Strand und im Schwimmbad showlaufen zu können, zeigen wir dir in unserem Bikini-Styleguide.

Der „Baywatch-One-Piece“

Baywatch-Revival: Der One-Piece ist zurück (© Tim Reckmann / pixelio.de)

Baywatch-Revival: Der One-Piece ist zurück (© Tim Reckmann / pixelio.de)

Dieser Bikini zieht bereits seit Jahren alle Blicke auf sich, doch wir sehen uns an seinem Anblick einfach nicht satt. Hohe Beinausschnitte und eine sexy Silhouette sind sein Markenzeichen. Die rote Farbe ersetzen wir dieses Jahr durch knallbunte Farbmixe oder einheitliche Pastelltöne. Vor allem Frauen mit ein paar Wohlfühlpfunden können damit einen kleinen Bauchansatz hervorragend kaschieren. Dank der zusätzlichen Stoffbedeckung kann ein One-Piece auch problemlos mit tiefem Ausschnitt getragen werden ohne gleich zu freizügig zu wirken.

Verspielte Printstoffe
Ob Media-, Retro- oder Ethnomuster – verspielte Printstoffe sehen nicht nur super sommerlich aus, sie zeichnen ihre Trägerin auch mit einem ausgezeichneten Modegeschmack aus. Der Bohemian-Chic-Look ist nämlich DER Sommertrend 2016, den wahre Fashionistas auch am Strand tragen.

Volant-Schulter-Tops
Wer gerne mit seiner Weiblichkeit spielt kommt diesen Sommer an dem Trend nicht vorbei: Volant-Schulter-Tops sind der Inbegriff von Weiblichkeit und machen jede Frau zur sinnlichen Strandgöttin. Ob Bikini oder Badeanzug, die Volant-Raffung lässt sich in fast allen Modellen hervorragend integrieren, die freien Schultern öffnen die Gesichtspartie und lassen einen ebenmäßigen Teint im Dekolleté-Bereich zu. Der in weichen Wellen fallende Volant erinnert nicht nur an die Wellen des Meeres, er zaubert zusätzlich auch eine üppige Fülle in das Dekolleté.

Hohe Rundhals-Crop-Tops
Triangel war gestern – heute tragen wir Rundhals. Ein besonders schönes Detail der diesjährigen Bikini-Modenschauen war das Rundhals-Oberteil mit der Länge eines Crop-Tops. Mit oder ohne Cut-outs im Ausschnitt, ist dieses Bikinioberteil im Dekolleté-Bereich größtenteils deckend, hat einen Ausschnitt bis kurz unter das Schlüsselbein und wird hinten im Nacken gebunden. Weniger Haut ist eben doch manchmal mehr!

Taillen-Höschen

Dieser Sommer wird heiß: Bikinis in trendigen Printmuster sind besonders angesagt (© Paulwip / pixelio.de)

Dieser Sommer wird heiß: Bikinis in trendigen Printmuster sind besonders angesagt (© Paulwip / pixelio.de)

Eine wunderschöne Ergänzung zu Volant-Schulter-Tops ist die hoch geschnittene Bikinihose. Taillen-Höschen haben wir zwar schon letzten Sommer gesehen, dieses Jahr peppen wir diese jedoch mit Spitze und Cut-outs auf. Auch Bikiniunterteile die nur unter den Bauchnabel gehen sind im Sommer 2016 stärker vertreten. Die Trend-Höschen können mit fast allen Oberteilen kombiniert werden und lassen ein paar Kilos zu viel am Bauch im Nu verschwinden.

Auf was wartet ihr noch Mädels?! Badeanzug für Omis war gestern – mit unseren Bikini-Styletipps seid ihr mit Garantie das Highlight am Strand. Wer für seinen Beach-Look noch die passende Walla-Mähne braucht, kann sich in diesem Artikel die Anleitung für perfekte Beach-Waves holen.

Vorschau: Wie du am Strand immer eine gute Figur machst, erfährst du im Juni-Artikel von Robert.

Max Mutzke – Einblick in sein Leben

Stefan Raab hat schon so einige Talente hervorgebracht. So auch Max Mutzke. Er ist 2004 durch Raabs Castingshow „SSDSGPS“ („Stefan sucht den Super-Grand-Prix-Star“) bekannt geworden. Mit seiner Debütsingle „Can´t wait until tonight“ trat Mutzke im selben Jahr beim Eurovision Songcontest für Deutschland an und schaffte es auf den achten Platz. Seitdem sind einige Jahre vergangen und der Sänger hat sich musikalisch enorm weiterentwickelt. Das zeigt sich auch an seinem aktuellen Album „Max“, das man als das persönlichste seiner bisherigen Platten beschreiben kann.

Sympathischer Sänger: Max Mutzke (Foto: S. Holitzner)

Sympathischer Sänger: Max Mutzke (Foto: S. Holitzner)

Vom Jazz wieder zurück zu Pop und Soul

Sein vorheriges Album „Durch Einander“ widmete Mutzke dem Jazz. Auf seiner aktuellen Platte „Max“ hingegen bewegt er sich musikalisch eher im Pop- und Soul-Bereich. Dabei handelt es sich um sein sechstes Studioalbum. Den schlichten Albumtitel hat der 34-Jährige nicht aus Mangel an Einfallsreichtum gewählt, sondern aufgrund der dreizehn autobiografischen Songs, die darauf enthalten sind. Schön ist die sprachliche Abwechslung auf „Max“, denn es sind sowohl deutsche als auch englische Songs dabei.

Überzeugende Songvielfalt

Der Song „Welt hinter Glas“ macht gute Laune und Lust auf Urlaub, denn Mutzke besingt darin nicht nur eine romantische Beziehung, sondern auch den Strand und das Meer. Besonders überzeugend ist auch „Unsere Nacht“. Diesen Track hat Mutzke gemeinsam mit dem Rapper Eko Fresh aufgenommen, der dem Song eine frische musikalische Note verleiht. Darin plädieren die beiden für mehr Toleranz. Bei „You are all around me“ und „Hier bin ich Sohn“ wird Mutzke besonders persönlich. Im ersten dieser Lieder geht es um den Tod seiner Mutter und seine Erinnerungen an sie, im zweiten um ihre Alkoholkrankheit. Beide Songs sind sehr emotional und berührend. Ein absoluter Ohrwurm ist „Magisch“. Darin singt Mutzke über die Einzigartigkeit einer Person.

Max“ gehört in jedes gute Plattenregal

Das sind nur fünf Songs von einem großartigen Album, das jeder, der gute deutsche Musik mag, in seinem Plattenregal stehen haben sollte. „Max“ überzeugt sowohl mit gefühlvollen als auch mit mitreißenden Texten. Kurzum: „Max“ von Max Mutzke ist mehr als hörenswert.

Mehr Infos zu Max Mutzke gibt es unter www.maxmutzke.de oder auf seiner Facebookseite.

Perfekte Beach-Waves – mit und ohne Hitze!

Der Frühling steht vor der Tür! Und mit ihm warten auch die lockeren Blümchenkleider, knal-ligen Nagellack-Farben und bunte Accessoires darauf, aus ihrem Winterschlaf befreit zu wer-den. Und was passt besser zu so einem frühlingshaft-verspielten Look, als ein paar lockere Beach-Waves, die aussehen, als käme man gerade von einem ausgiebigen Tag an der Küste? Face2Face stellt euch hier drei Varianten vor, wie ihr den beliebten Strand-Look auch ganz ohne eine Reise ans Meer hinbekommt.

Beach-Waves mit dem Glätteisen

Eine Möglichkeit, den lockeren Surfer-Style hinzubekommen, ist die Bearbeitung des Haares mit dem Glätteisen. Hierfür eignet sich ein schmaleres Gerät, da man die Locken damit präzi-ser hinbekommt, im Endeffekt geht es aber auch mit einem breiteren Modell, dann werden sie eben nicht ganz so „wuschelig“.
Um mit dem Glätteisen Wellen hinzubekommen, gibt es einen ganz einfachen Trick: Ihr nehmt eine etwa fünf Zentimeter dicke Strähne – je weniger Haare ihr auf einmal bearbeitet, desto intensiver ist das Ergebnis – und setzt das Glätteisen wo? an. Statt die Haare dann aber ein-fach straight durchzuziehen, dreht ihr das Glätteisen um 180 Grad, wartet kurz, zieht die Strähne in einer fließenden Bewegung ein Stückchen weiter durch und dreht das Glätteisen dann wieder genau in die andere Richtung.
So entstehen leichte „Knicke“ in die jeweils eine oder andere Richtung. Dies macht ihr mit eurem gesamten Haar, fahrt mit den Fingerspitzen noch einmal durch die einzelnen Strähnen, um das Ganze noch etwas aufzulockern, mit Haarspray fixieren – und fertig! In diesem Video könnt ihr euch den Vorgang nochmal in Ruhe anschauen.

Beach-Waves mit dem Lockenstab

Für die zweite Variante, mit der ihr euer Haar in eine wellige Mähne verwandeln könnt, braucht ihr einen Lockenstab. Teilt dafür euer Haar zunächst in drei Partien rund um den Kopf herum – eine auf Höhe der Schläfen, die andere auf Ohrhöhe – auf. Anschließend beginnt ihr die unterste Haarpartie mit einem 2cm dicken Lockenstab zu bearbeiten. Wichtig dabei ist, dass ihr die Strähnen vom Gesicht weg auf den Lockenstab dreht und dafür nicht die Klemme zum Halten der Haare benutzt, sondern die Strähne mit den Fingern festhaltet. Der Locken-Stab sollte dabei vertikal gehalten werden. Nachdem die unterste Partie fertig ist, beginnt ihr mit der mittleren, dreht aber diesmal die Haare zum Gesicht hin über den Lockenstab. In diesem Video könnt ihr sehen, wie ihr dem Ganzen zusätzlich noch mehr Volumen verpasst. Bei der obersten Partie wird das Ganze dann wieder in die andere Richtung gelockt. So entsteht ein welliger, wilder Look. Am Ende noch einmal alles auflockern und fixieren.

Beach-Waves ohne Hitze

Für die dritte Beach-Waves-Variante braucht ihr zwar ein bisschen Zeit, dafür ist sie aber auch die schonendste Möglichkeit, einen welligen Strand-Look zu zaubern – denn sie funktioniert ohne Hitze! Zunächst müssen eure Haare frisch gewaschen sein. Nachdem ihr sie leicht an-geföhnt oder lufttrocknen gelassen habt, teilt ihr sie in zwei Partien links und rechts von eurem Kopf auf, als wolltet ihr euch zwei Zöpfe flechten. Stattdessen zwirbelt ihr die Haare aber nur ganz fest um eure Finger und dreht die beiden Partien dann auch noch ineinander, so als wür-det ihr einen Zopf mit zwei Partien flechten wollen. Anschließend befestigt ihr alles gut mit einem Haargummi. So könnt ihr das dann über Nacht oder für einige Stunden tragen. Danach haben die Haare diese Struktur übernommen und ihr könnt sie wieder „entzwirbeln“. Auch hier solltet ihr anschließend noch mit den Fingerspitzen durch die einzelnen Strähnen gehen, um alles ein wenig aufzulockern – und fertig ist der Beach-Look ohne Hitze! Eine ähnliche Variante, die natürlich auch super funktioniert, hat Face2Face HIER schon einmal vorgestellt.

TIPP: Egal ob mit Glätteisen, Lockenstab oder ganz ohne Hitze, bei allen Varianten könnt ihr zusätzlich noch ein Salzspray verwenden, das den Haaren nochmal mehr Textur gibt und den „Surfer-Look“ verstärkt. Außerdem sorgt ein wenig Haaröl in den Spitzen als Finish dafür, dass eure Haare noch ein bisschen gepflegter aussehen.

Viel Spaß beim Nachmachen!

Vorschau: Nächste Woche gibt es an dieser Stelle einige Tipps zum Zurechtfinden in fremden Ländern am Beispiel von Japan.

Sommer, Sonne und Musik: Der Sound zur Urlaubsstimmung

Naturschauspiel: Sonnenuntergang am Meer (Foto: S. Holitzner)

Naturschauspiel: Sonnenuntergang am Meer (Foto: S. Holitzner)

Sommer. Die perfekte Zeit, um endlich wieder einmal ans Meer zu fahren, am Strand Sonne zu tanken oder an einem schönen Bergsee zu entspannen. Was aber, wenn der Urlaub noch in weiter Ferne liegt oder auf dem heimischen Balkon verbracht wird? In diesem Fall schafft eine gute Auswahl an Sommermusik Abhilfe.

So versetzt uns der Berliner Sänger Yasha gesanglich an den nächsten „Strand“. Die im Mai 2013 erschienene Single schafft es, einen binnen weniger Sekunden den stressigen Alltag vergessen und vom Meer träumen zu lassen. Yasha ist durch das Lied „Lila Wolken“ bekannt, das er zusammen mit Marteria und Miss Platnum sang.

Beeindruckende Pflanzen: Palmen (Foto: T. Gartner)

Beeindruckende Pflanzen: Palmen (Foto:               T. Gartner)

Obwohl der Hit „Summer Jam“ schon 15 Jahre alt ist, macht er immer noch gute Laune und lässt uns den Sommer musikalisch genießen. 2000 stieg der Song bis auf Platz drei der deutschen Singlecharts. Es war die erste und zugleich erfolgreichste Single von The Underdog Project, das von Musik-produzent und Rapper Toni Cottura ins Leben gerufen wurde.

Ein Song aus dem letzten Jahr, der sich bestens zum Tanzen bei lauen Sommerabenden eignet, ist „Summer“ des schottischen DJs, Produzenten und Sängers Calvin Harris. Tolle Stimmung ist mit diesem Hit vorprogrammiert. Laut einer 2014 vom US-Wirtschaftsmagazin „Forbes“ erstellten Liste gilt der mittlerweile 31-jährige Harris als bestbezahlter DJ der Welt.

Mit „Chan Chan“ aus der Feder des kubanischen Musikers Compay Segundo kann man bestens seinen Gedanken an ferne Länder nachhängen. Obwohl er das Lied bereits 1987 geschrieben und aufgenommen hatte, wurde es erst 1997 ein weltweiter Erfolg, als er es gemeinsam mit Eliades Ochoa und Ibrahim Ferrer als Teil des kubanischen Musikprojekts Buena Vista Social Club veröffentlichte.

Entspannung pur: Rauschende Wellen des Meeres (Foto: S. Holitzner)

Entspannung pur: Rauschende Wellen des Meeres (Foto: S. Holitzner)

Wer seinen Sommerurlaub am liebsten auf Rhode Island verbringen würde, der sollte sich den gleichnamigen Song der achtköpfigen Münchener Band Jamaram anhören. Bei diesem Lied fällt es einem leicht, sich malerische Sonnenuntergänge, Strand und rauschende Wellen vorzustellen. „Rhode Island“ ist perfekt für einen entspannten Sommertag.

Mit der richtigen Musik auf dem Ohr kann man sich also auch von zu Hause aus an ferne Sandstrände träumen.