Bayerisch – bloß ein Dialekt?

Eigenständig: Nicht nur die Mentalität der Bayern, auch ihre Sprache steht für sich allein

Eigenständig: Nicht nur die Mentalität der Bayern, auch ihre Sprache steht für sich allein (Foto: Capri23auto/pixabay)

Mia ham’s scho oiwei gwusst, d’Leit in Bayern san wos ganz wos Bsunders, sogar der erna Sproch is ganz wos anders ois des Deitsche. Wer jetzt eigentlich nur Bahnhof verstanden hat, der kann beruhigt sein. Denn das Bayerische mag zwar ein Dialekt des Deutschen sein, ist aber von der Standardsprache so weit entfernt, dass einige Linguisten sogar behaupten, das Niederländische sei dem Hochdeutschen näher als es das Bayerische ist. Da verwundert es wohl wenig, wenn nur Bayern oder langjährig in Bayern Lebende den ersten Satz verstehen, der auf hochdeutsch so viel bedeutet wie: Wir haben es schon immer gewusst, die Leute in Bayern sind etwas ganz Besonderes, sogar ihre Sprache ist ganz anders als das Deutsche.

Unterschiede auf allen Ebenen

Das Bayerische ist deshalb so weit von der Standardsprache entfernt, weil es sich nicht nur im Wortschatz vom Deutschen abhebt. Auch lautlich und grammatikalisch gibt es zahlreiche Unterschiede. Die andersartige Phonetik ist dabei wohl einer der Hauptgründe, warum man einen Zuagroasten, also Nichtbayern, problemlos erkennt, auch wenn er noch so gut die bayerischen Vokabeln kennt. Genauso aber verrät sich ein Bayer, wenn er augenscheinlich perfektes Hochdeutsch produziert.

Vokale und bayerisches R

Zentrum des Oberbayerischen: Die Münchener Spielart des Bayerischen ist überregional bekannt

Zentrum des Oberbayerischen: Die Münchener Spielart des Bayerischen ist überregional bekannt (Foto: flyupmike/pixabay)

Ein charakteristisches Merkmal des Bayerischen – oder hier genauer des Münchnerisch-Oberbayerischen – sind dabei die relativ dunklen Vokale. Alle Selbstlaute werden vergleichsweise weit hinten im Mundraum, fast schon im Rachen produziert, was dem bayerischen Dialekt einen etwas barschen und missmutigen Ton verleihen kann. Deswegen klingt für das ungeübte Ohr ein bayerisches „A“ oft ähnlich wie ein verschlucktes hochdeutsches „O“. Dieser Effekt wird dadurch noch verstärkt, dass viele Bayern die Lippen fast gar nicht runden, sodass „A“ und „O“ tatsächlich fast gleich klingen können. Ein anderer Aspekt ist das „R“. Während im Standarddeutschen das „R“ eher hinten im Mund entsteht, wird das „R“ im Bayerischen mit der Zunge leicht gerollt, fast schon ein bisschen wie im Italienischen, wenn auch deutlich kürzer. Das sind aber nur zwei Beispiele für das eigenständige Lautsystem des Bayerischen, es gibt noch zahlreiche weitere Abweichungen.

Wörterbuch Bayerisch-Deutsch

Doch auch die perfekten Kenntnisse der Aussprache reichen bei Weitem nicht aus, um als waschechter Bayer durchzugehen. Denn trotz perfekter Vokale, gerolltem „R“ und allen phonetischen Feinheiten fällt man sofort als Nichtbayer auf, wenn man in der Bäckerei ein Brötchen verlangt. Dieses Wort existiert im Bayerischen überhaupt nicht. Im Süden Deutschlands nennt sich das kleine Brotgebäck schlicht Semmel. Das ist aber nur das prominenteste Beispiel für den eigenständigen Wortschatz. Wer ein echter Bayer sein will, muss natürlich auch wissen, was ein Glubbal oder ein Biafuizl sind. Genauso muss man wissen, was der Bayer meint, wenn er etwas ganz griabig macht. Neugierig? Die Auflösung folgt ganz zum Schluss.

Eigenständige Grammatikphänomene

Als ob das alles noch nicht genug wäre, muss der arme Bayerisch-Student auch noch kräftig Grammatik pauken. Denn auch hier gibt es gravierende Unterschiede zum Standarddeutschen. Eines der harmloseren Phänomene ist das, was Linguisten „doppeltes Perfekt“ nennen. Der Bayer kennt nämlich keine Sätze wie Ich hatte das schon gemacht. Stattdessen benutzt man in München und Umgebung einfach zweimal die Vergangenheit: I hob des scho gmacht ghabt, hochdeutsch in etwa Ich habe das schon gemacht gehabt. Wer jetzt schon den Kopf schüttelt, der sei gewarnt: Es geht noch schlimmer.

Doppelte Verneinung

Arbeitsintensiv: Wer fließend Bayerisch sprechen möchte, muss fleißig lernen

Arbeitsintensiv: Wer fließend Bayerisch sprechen möchte, muss fleißig lernen (Foto: MonikaP/pixabay)

So bleibt für den Bayern nein immer nein, egal wie oft er es sagt. Ein typischer Satz könnte zum Beispiel lauten Des interessiert koa oide Sau net. Auf Hochdeutsch würde daraus Das interessiert keine alte Sau nicht. Diese doppelte Verneinung sorgt in der Standardsprache für totale Verwirrung. Es ist schwierig zu interpretieren, was denn gemeint ist, ob nun ja oder vielleicht doch nein. Im Bayerischen ist die Sache ganz klar, einmal nein bleibt immer nein. Mit zusätzlichen negativen Wörtern wird die Verneinung nur verstärkt. Deshalb sollte man unseren Beispielsatz besser so übersetzen: Das interessiert absolut keine alte Sau.

Kommunikative Bayern

Bereits diese wenigen Beispiele zeigen, dass Bayerisch tatsächlich mehr als bloß eine deutsche Mundart ist. Genauso klar wird, warum viele Deutschlerner vor einem Aufenthalt in Bayern so großen Respekt haben. Doch trotz der vielen sprachlichen Stolperfallen, die das Bayerische bietet, muss keiner Angst haben. Erstens verstehen alle Bayern Hochdeutsch, auch wenn manche es selbst nicht produzieren können. Zweitens sind die meisten Bayern sehr kommunikativ und versuchen mit dem Gegenüber klarzukommen, zur Not mit Händen und Füßen. Und wenn der Gesprächspartner dann vielleicht noch ein paar Wörter auf Bayerisch kann, dann ist das Eis ohnehin gebrochen. Ein netter Anfang sind unsere drei vorhin erwähnten Beispielwörter Glubbal, Biafuizl und griabig. Die heißen nichts anderes als Wäscheklammer, Bierdeckel oder Bier-Untersetzer und gemütlich, entspannt. Alles klar, oder?

Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist und nicht das Glück hat, einen bayerischen Muttersprachler zur Hand zu haben, der kann unkompliziert auf http://www.bayrisch-lernen.de/ einen kleinen Einstieg wagen, auch wenn für die Aussprache ein echter Bayer als Lehrer wohl unentbehrlich bleibt.

Neue Sprache, jeden Tag

Gerade erlebe ich das Wunder der Sprache. Jeden Tag lernt mein jüngster mehrere Wörter, bastelt Sätze. Heute waren es sogar drei Worte, die er verbunden hat. „Papa Licht aus.“ Ein Meilenstein für ein Kind unter zwei. Ein Meilenstein, wenn ich bedenke, dass vor ein paar Woche „Licht“ das gleiche bedeutete, dass es davor noch ein „da“ war. Und alles meinte doch dasselbe. „Papa hat das Licht ausgemacht“. Das Erstaunliche daran ist für mich nicht etwa das Erlenen neuer Worte. Neue Worte lerne auch ich noch immer. Fachbergriffe, regionale Besonderheiten, fast vergessene Formulierungen, einfache Wörter, die mir bisher noch nicht bekannt waren. Faszinierend finde ich viel mehr die Erweiterung der Laute, wo die Bedeutung doch gleichbleibt.

Wundervolle Sprache

Wundervoll willkürlich: Sprache ist oft arbiträr (Foto: wilhei / pixabay.de)

Wundervoll willkürlich: Sprache ist oft arbiträr (Foto: wilhei / pixabay.de)

Sprache ist etwas Wundervolles. Das sage ich aus tiefstem Herzen. Nicht umsonst habe ich Literaturwissenschat studiert, denn in der Literatur wird die Sprache zur Kunst, zur Lehrerin, zum Lebensinhalt. Sprache, so sagen manche, unterscheidet den Menschen vom Tier. Heute wissen wir, dass diese Aussage im Grunde falsch ist. Tiere kommunizieren durchaus komplex. Gestik und Mimik, Bewegungen und Handlungen, Laute und Geräusche können ganze Geschichten erzählen. Bienen tanzen, um Wege zu erklären. Wale singen, um sich zu verständigen. Lehren, Berichten, Reden, all das gibt es nicht nur bei Menschen, sondern überall. Und doch unterscheidet sich unsere Sprache von der anderer Tiere. Zum einen erzählen wir Geschichte, Märchen, schaffen fiktive Wirklichkeiten. Zum anderen ist unsere Sprache arbiträr. Wahllos haben wir Laute vergeben. Für Dinge und Geschehnisse. Und für Buchstaben. Zeichen für Laute.

Lautes Leben

Muttersprache: Sprache prägt bereits vor der Geburt (Foto: arutina / pixabay.de)

Muttersprache: Sprache prägt bereits vor der Geburt (Foto: arutina / pixabay.de)

Nur logisch vielleicht, denn mit Lauten fängt alles an. Laute, die wie von selbst kommen, Schreien, As und Os. Bereits Neugeborene schreien in ihrer Muttersprache „schreien“. Die Geräusche, die sie während ihrer Entwicklung im Mutterleib gehört haben, prägen sie auf Rhythmus, Tonhöhe, Lautfolgen. Und nicht nur das. Sie erkennen auch, wenn jemand in ihrer Gegenwart eine andere Sprache benutzt. Sprache ist von Geburt an Kulturgut, bevor wir sie sprechen können, erkennen wir sie geradezu instinktiv. Was nicht heißt, dass wir diese Muttersprache einfacher lernen, als eine andere. Eines der ersten Wörter, die mein Jüngster gelernt hat, war „bitte.“ Nur, dass er es nicht wie „bitte“ ausspricht. Er spricht es ungefähr so aus, wie der siebzehnjährige Pavel Chekov in der Neuauflage von „Star Trek“, gespielt vom kürzlich verstorbenen Anton Yelchin. Der macht aus dem kurzen I ein langes und es klingt ungefähr wie „bietthe“. Genauso spricht mein Sohn es aus.

Fremde Sprache?

Sprachlos? Unser Sprachraum verändert uns (Foto: Maialisa / pixabay.de)

Sprachlos? Unser Sprachraum verändert uns (Foto: Peggy_Marco/ pixabay.de)

Natürlich wird diese Färbung irgendwann verschwinden. Unsere Sprache passt sich an. Meine Tante, die in ihrer Studentenzeit nach Frankreich zog, heiratete, Kinder bekam, sich scheiden ließ und noch immer dort lebt und arbeitet, spricht heute Deutsch mit leichtem französischen Akzent. Betonungen, die den Einfluss des Französischen offenbaren. Ihre Tochter, die mittlerweile seit ein paar in Deutschland lebt und arbeitet, hat dagegen diesen Akzent nahezu verloren. Dagegen behalten andere scheinbar absichtlich das Erkennungsmerkmal ihrer Fremdsprachlichkeit in ihrer Benutzung der deutschen Sprache. Manchmal bestimmt mit Absicht. Manchmal aber auch, weil der Rückzug in den eigenen Sprachraum immer noch täglich möglich ist. Interessant ist dabei doch, dass Kinder, die in zwei Sprachräumen aufwachsen, oft mühelos und ohne Akzent zwischen den Sprachen wechseln können.

Neue Sprache – Sprache lernen

Heimat! Sprache verbindet uns (Maialisa / pixabay.de)

Heimat! Sprache verbindet uns (Maialisa / pixabay.de)

Heute geht es oft um die Frage des Fremdspracherwerbs. Um angebliche Verweigerung und Integrationsprobleme. Vielleicht wäre das Problem gar kein so großes, wenn wir es aus einer anderen Perspektive erfassen. Zum einen dürfen wir nicht vergessen wie rudimentär manche Deutsch-Kurse sind, gerade wenn sie kostenlos angeboten werden. Wenig bis kein Material und wenig Zeit, so dass gerade mal Grundkenntnisse, die im Alltag vielleicht für „ja“/“nein“ reichen, vermittelt werden können. Zum anderen ist für Geflüchtete die Sprache ihr letzter Anker zur Heimat. Hab und Gut ist kaum mehr da, Verwandte sind teilweise verloren oder unerreichbar und um sie sind viele Menschen, aber alles Fremde, mit fremden Sprachen und fremden Wörtern. Sprache trennt. Die eigene Sprache ist da ein Hafen, das letzte bisschen Kultur und die Gemeinsamkeit, an der Menschen ihre Landsleute erkennen. Ob im Urlaub in Spanien oder Italien oder nach der Flucht in einem Aufnahmelager. Sprache verbindet. Mein Sohn lernt Worte und ordnet sich damit jeden Tag mehr seiner Umwelt zu. Sprache prägt. Und doch ist es leicht, neue Worte zu lernen, neue Sprache, neue Welten. Jeden Tag und nicht nur für unter zwei Jährige.

Gut vorbereitet ins Auslandsssemester – eine Checkliste

Mittlerweile gehört es fast schon bei jedem Studenten zum Studiumsverlauf dazu: Das Auslandssemester. Ein halbes Jahr an einer Universität im Ausland studieren, neue Leute, Länder und Kulturen kennen lernen. Das klingt nach einem großen Abenteuer, das viel Spaß machen kann. Eine gute Vorbereitung sollte dabei aber nicht unterschätzt werden. Face2Face hat euch daher eine Checkliste mit den Dingen zusammengestellt, die man vor seinem Start in das Auslandssemester unbedingt noch erledigt haben sollte, damit man seine Zeit vor Ort anschließend unbekümmert genießen kann.

1. Dokumente beantragen: Wenn ihr in ein außereuropäisches Land reist, braucht ihr einen Reisepass. Dieser hat eine Bearbeitungszeit von mindestens 6 Wochen, also rechtzeitig beantragen! Gleiches gilt für ein Visum und den Antrag für ein mögliches Auslandsbafög. Einen internationalen Führerschein bekommt ihr direkt ausgestellt, wenn ihr bereits einen EU-Scheckkarten-Führerschein und ein biometrisches Passbild besitzt.

2. Impfen lassen: Ein wenig Vorlaufzeit (8-6 Wochen) solltet ihr auch bei notwendigen Impfungen einplanen. Es gibt Ärzte, die sich auf Reisemedizin spezialisiert haben. Dort gibt man in der Regel seinen Impfass ohne Termin ab, füllt einen Fragebogen aus und bekommt dann seinen Termin bzw. seine Termine für die notwendigen Impfungen. Hinweise, welche Impfungen benötigt werden, erhaltet ihr auch auf der Internetseite des auswärtigen Amtes.

3. Kreditkarten beantragen: In fremden Ländern herrscht auch ein anderes Zahlungsmittel (Ausnahme in der EU), demnach müsst ihr euch auch darüber informieren, wie ihr am besten kostenlos Geld abheben und mit einer Karte bezahlen könnt. Beides liefert euch die Kreditkarte von Number26, die auch eine sehr gute App bereitstellt, mit der ihr eure Ausgaben im Ausland immer völlig unter Kontrolle und auf einem Blick habt. Eine sehr gute Ergänzung zur Number26 ist die Kreditkarte der DKB. Mit diesem Paket habt ihr sowohl eine Visa- (DKB), als auch eine MasterCard (Number26) und seid damit gegen eventuelle Ausfälle einer der beiden Karten abgesichert. Beide Karten kosten kein Geld und sind leicht online per Web-ID zu beantragen.

4. Auslandskrankenversicherung abschließen: Bei einem Auslandssemester befindet ihr euch länger im Ausland, als es durch eure Reise-Krankenversicherung abgesichert wäre. Ihr braucht demnach eine spezielle Auslandskrankenversicherung für diese Zeit. Informiert euch im Voraus gut über die einzelnen Konditionen der verschiedenen Versicherungen. Besonderen Wert solltet ihr auf einen 24-Stunden-Notruf-Service legen. Außerdem unterscheiden sich viele Krankenversicherungen im Falle eines Rücktransportes. Achtet darauf, dass eure Versicherung einen „medizinisch sinnvollen“ Rücktransport mit einschließt, und nicht nur einen „medizinisch notwendigen“. Alle weiteren Unterschiede solltet ihr direkt vergleichen. Die Young Travel Versicherung der „Hanse Merkur“ wurde an vielen Stellen empfohlen.

5. Handyvertrag stilllegen lassen: Woran viele im ersten Moment nicht denken, ist es, den Handyvertrag (falls vorhanden) für die Zeit im Ausland pausieren zu lassen oder zu kündigen, da man in dieser Zeit eine Prepaid-Karte des jeweiligen Landes verwenden wird. Hier räumt o2 beispielsweise eine Vorlaufzeit von zwei Wochen ein.

6. Informationen sammeln: Wenn man in ein fremdes Land reist, sollte man sich vorher auch unbedingt über dessen Kultur, Religion und Gepflogenheiten informieren. Wie sieht es beispielsweise mit der Kleiderordnung in der Universität aus? Welche Verhaltensweisen aus Deutschland sind dort eventuell verpönt? Informiert euch vorher über solche Dinge, damit ihr euer Auslandsssemester nicht direkt mit einem Sprung ins Fettnäpfchen beginnt. Außerdem kann ein Reiseführer nicht schaden, der euch schon einmal einen Überblick darüber gibt, was ihr gerne in eurem Zielland sehen würdet.

7. Unterkunft buchen: Ob ihr lieber vor Ort nach einer dauerhaften Unterkunft suchen wollt oder schon vorab in Deutschland etwas fest gemietet habt: Kümmert euch auf jeden Fall darum, dass ihr die erste Nacht irgendwo untergebracht seid. Wenn ihr beispielsweise nachts erst am Flughafen ankommt, ist es gold wert, wenn man bereits eine Unterkunft gemietet hat. Klärt auch ab, ob euer Hotel eventuell einen Flughafentransfer anbietet.

Regionalmarketing

Kommentar: Deutschlandreisende, die es in die Pfalz verschlägt, kommen eher früher als später mit einigen „typisch pfälzischen“ Phänomenen in Berührung: Der Pfälzer trinkt Wein aus dem „Dubbeglas“ und isst Saumagen – natürlich am liebsten auf kleinen Weinfesten in Orten, in die sich sonst keine Menschenseele verirrt –, sein Herz schlägt in Kaiserslautern, sein Mund „babbelt Pälzisch“. Dabei gilt er stets als gemütlich und gesellig. Was aber sind dann Menschen, die keinen Wein trinken, kein Fleisch essen, sich nicht für Fußball interessieren? Reicht eine gewisse sprachliche Färbung aus, um einen Menschen zum Pfälzer zu machen?

Mit steigender Mobilität und digitaler Vernetzung scheinen regionale Identifikationsräume wie die Pfalz ihre Relevanz zu verlieren. Deutlich wird dabei vor allem, dass Pfälzer und Nichtpfälzer eigentlich gar nicht so verschieden sind. Vielleicht kann man nicht überall in Deutschland einen Saumagen bestellen. Außerdem wird man nicht viele Menschen treffen, die – ohne in der Pfalz aufgewachsen zu sein – die regionale Mundart beherrschen. Aber sicher finden sich – trotz andauerndem Aufenthalt in der 2. Bundesliga – auch außerhalb der Pfalz Fans der „Roten Teufel“. Von Wein, Gemütlichkeit und Geselligkeit braucht man kaum zu sprechen: Wer die Pfalz gen Norden verlässt, wird feststellen, dass man auch in Alzey, in Worms und in Mainz gerne Wein trinkt und gerne beisammen sitzt. Tatsächlich bauen die Rheinhessen sogar noch mehr Wein an als die Pfälzer.

Regionale Identität scheint sehr stark mit Dingen verflochten zu sein, die sich vermarkten lassen: Wein, Weinfest, Weinstraße, Weinkönigin, Dubbeglas – das ist die Pfalz, wie sie im Tourismus vermarktet wird. Und davon profitiert die Pfalz natürlich, denn Touristen wollen häufig auch ein Stück regionaler Kultur erleben. Und am besten auch gleich mit nach Hause nehmen. Dafür eignen sich die „Dubbegläser“ nicht nur, weil sie sich sichtbar von gewöhnlichen Weingläsern unterscheiden, sondern eben auch, weil in ihnen die auf den ersten Blick kaum zu vermarktende Sprache vermarktet werden kann. Ein Weinglas aus der Pfalz ist eben nicht einfach ein Weinglas, sondern ein „Dubbeglas“.

Problematisch ist die Vermarktung solcher regionalen Phänomene deshalb, weil sie Grenzen in den Köpfen aufrechterhält, die heute kaum noch Geltung haben. Wo alles mobil und vernetzt ist, sind Vermischungsprozesse zu erwarten. Trotzdem sind von außen betrachtet nach wie vor alle Pfälzer Bauern, alle Schwaben geizig, alle Norddeutschen humorlos und alle Bayern konservativ. Regionale Stereotypen lassen sich schließlich nicht nur positiv darstellen. Wie aus dem pfälzischen Kulturgut Wein die Vorstellung wird, dass alle Pfälzer Bauern sind, mag noch recht einfach nachzuvollziehen sein. Ob der schwäbische Geiz oder die norddeutsche Humorlosigkeit in irgendeiner anderen Gestalt vermarktet werden, scheint jedoch zweifelhaft. Entscheidend ist: Ein Pfälzer kann einem Bayern erst dadurch vorwerfen, konservativ zu sein, indem er sich mit seiner Region – der Pfalz, nicht Bayern – identifiziert. Auf regionaler Ebene mögen solche Stereotypen noch unterhaltsam wirken, auf Bundesebene aber sind sie hoch problematisch. Die deutsche Geschichte liefert mehr als ein Beispiel für die negativen Folgen solcher Mythisierungen.

Historisch gesehen mag die Identifikation mit der Heimatregion ihren Sinn gehabt haben. Heute aber scheint regionale Identität vor allem für den Tourismus entscheidend. Die Pfalz mag schön sein, aber das ist kaum ein schlagendes Argument, in die Pfalz zu reisen. Denn – ganz platt gesagt – woanders ist es auch schön. Interessant ist die regionale Identität deswegen, weil sie es erlaubt, die in Reiseprospekten abgebildete Landschaft mit Bedeutung auszustatten, die sie so vielleicht gar nicht hat. „Zum Wohl. Die Pfalz.“ steht auf dem Werbelogo, das Veranstaltungsplakate und Internetauftritte gleichermaßen schmückt. Daneben: Zwei miteinander anstoßende Weingläser. Die Hände, die diese Weingläser halten, sind freilich nicht Teil der Abbildung – das ist die Aufgabe der Touristen, die ein Stück Regionalkultur erleben wollen.

Pflanzenwelt, Gefühlswelt?

Schon unsere Großmütter haben es getan: Mit der Gießkanne in der Hand durch den Gemüsegarten streifend hier einer Tomatenpflanze ein tröstliches Wort zugeflüstert und dort den Kartoffeln etwas vorgesummt. Pflanzen sollen nach Volksglauben unsere Stimmen wahrnehmen können und darauf reagieren – jedenfalls glauben das 49 Prozent der deutschen Bundesbürger (Quelle: Emnid-Untersuchung, Zeit Wissen).

Pflanzen haben zwar kein Gehirn wie Säugetiere, können aber – nach der Meinung vieler – Gefühle empfinden und sind nicht nur reine Biomasse, die auf Wind und Wetter reagiert. Aus dieser Überlegung heraus haben sich vor einigen Jahren einige Wissenschaftler zur „Society für Plant Neurobiology“ zusammengetan, um die Pflanzenneurobiologie zu erforschen. Dieser neue Forschungszweig der Botanik untersucht, wie Pflanzen Umwelteinflüsse wahrnehmen und darauf reagieren. Hauptsächlich geht es dabei um Botenstoffe, die Pflanzen aussenden und empfangen, um daraus Informationen über Gefahren zu erhalten. Aber auch das Wetter mit Wind, Regen und Sonne, übermittelt Signale, die von den grünen Gewächsen interpretiert werden.

So kann die Botanik nicht nur durch die Umwelt beeinflusst werden, sondern auch von uns Menschen. Hier ein paar Beispiele:

Pflanzen spüren nicht nur den Wind, sondern auch, wenn man sie mit Baumwollfasern vorsichtig streichelt. Dabei werden die Berührungsgene, „touch genes“ genannt, stimuliert, welche die Wachstumsrichtung beeinflussen können.

Gewächse haben in jeder Zelle eine Membran, die empfindlicher ist als das menschliche Ohr. Dass sie wirklich darauf reagieren, wenn man mit ihnen spricht, hat der Biologe Stefano Mancuso von der Universität Florenz in der Toskana untersucht. Mit Musik, bevorzugt Mozart, in den pflanzlichen Ohren, wachsen diese laut seinen Forschungsergebnissen schneller und entwickeln größere Früchte.

Aber nicht nur wir Menschen können mit unseren grünen Mitbewohnern kommunizieren, sie unterhalten sich auch untereinander. Das machen sie zwar nicht mir Lauten, stattdessen sie nutzen dafür verschiedene Duftstoffe, die in unterschiedlichen Mengen jeweils eine Bedeutung haben.

Also müssten sich Pflanzen, die nicht mehr zu hören wollen, eher die Nasen als die Ohren zuhalten und hätten damit wohl unsere Großmütter zum Staunen gebracht.

Vorschau: Nächste Woche erscheint an dieser Stelle ein Artikel über Urban Gardening.

Authentische Sprechanlässe im Mannheimer Sprachencafé

Authentische Sprechanlässe im Mannheimer Sprachencafé

Auf den Spuren von Schiller: Die Besucher des Literatur- und Sprachencafés (Grafik: Gerhard Frontagnier)

Am Samstag, 10. November, startet im Café Cafga am Schillerplatz B2,11 in Mannheim das Sprachencafé mit Deutsch als Fremdsprache um 17.00 Uhr und Russisch um 19.00 Uhr. Die Veranstaltung ist für Menschen gedacht, die Fremdsprachen gelernt haben oder lernen und nun authentische Sprechanlässe außerhalb des schulischen Lernraums suchen.

Außerdem soll das Sprachcafé Menschen aus verschiedenen Sprach- und Kulturkreisen die Gelegenheit geben, durch neue Kontakte und Deutsch-Konversation eine bessere Orientierung für das Leben in Deutschland zu gewinnen. Eine konkrete Zielgruppe gibt es nicht. Jeder, der Interesse an einem Sprachentreff hat, kann vorbeikommen.

Der Eintritt kostet fünf (ermäßigt drei) Euro. In diesem Preis sind schon eine Tasse Kaffee beziehungsweise Tee und Kopien mit inbegriffen. Fragen und Anmeldung unter sprache@cafga.de


					

Die Diskussion – heute: Tote Sprachen

KOMMENTAR

Zwei Face2Face-Autoren diskutieren darüber, ob das Latein tatsächlich als tot bezeichnet werden kann. Was meint ihr?

PRO (Johannes Glaser): Viele Jahrhunderte nach dem Tod des letzten lateinischen Muttersprachlers muss auch die Sprache selbst als tot bezeichnet werden, denn: Nur noch durch bewusste Pflege der Sprach-tradition hat das Lateinische heute noch Bedeutung für den Alltag. Diese Bedeutung aber ist eine aufgesetzte, erzwungene, konstruierte Bedeutung.

Die Diskussion – heute: Tote Sprachen

Bald auch aus Bildungseinrichtungen wie Universitäten und Schulen verschwunden? Das Latein (© an.porsche / pixelio.de)

So ist das Latein weder eine irgendwo wirklich gesprochene Sprache, noch erweist sie sich als besonders attraktiv. Das trotzige Festhalten an diesem Stück Vergangenheit – etwa im akade-mischen Rahmen – lässt sich kaum durch mehr als Gemütlichkeit erklären. Denn mit dem Englischen existiert eine in den meisten Teilen der Welt gesprochene Alternative.

Freilich, die Begrifflichkeit der „toten Sprache“ selbst mag etwas unglücklich gewählt sein. Um tot zu sein – um sterben zu können – müsste die Sprache ja erst einmal ein lebendiges Ding sein. Zwar schreiben Sprachwissenschaftler Sprachen ein gewisses Eigenleben zu; doch von einem lebendigen Organismus kann natürlich keine Rede sein.

Wann macht es also überhaupt Sinn, eine Sprache als „tot“ zu bezeichnen?

Eine Sprache kann selbst nie eigenständig existieren, denn sie ist ja nicht „einfach so“ da. Getragen wird die Sprache von Sprechern beziehungsweise Schreibern, die in dieser Sprache kommunizieren. Ohne diese Akteure würden die Sprachen schlicht aufhören zu existieren. Ist jeder Sprecher einer Sprache ausgestorben, kann diese Sprache also eindeutig als „tot“ ver-standen werden.

Schwieriger ist es nun schon mit dem viel beschworenen Latein. Obwohl die Sprachheimat dieser Sprache als solche nicht mehr existiert, gibt es auf der Welt unzählige Menschen, die diese Sprache sprechen. Doch müssen all diese Sprecher die Sprache irgendwann in ihrer Schullaufbahn gelernt haben. Die Sprache selbst existiert also nur noch deshalb im Alltag, weil gezielte Anstrengungen zu ihrem Erhalt unternommen werden. Das reicht zweifelsohne aus, um der Sprache selbst den Tod zu erklären – würden die Lehrpläne weltweit über Nacht geändert werden, würde das Lateinische in nur wenigen Jahren komplett von der Bildfläche verschwinden.

Sollte dies irgendwann einmal tatsächlich der Fall sein – etwa durch eine allgemeine Anpas-sung von Fachterminologien an die moderne Welt, kann sich die alte Sprache endlich zur Ru-he legen. Und das frohen Mutes. Denn: Sie wird längst nicht mehr gebraucht!

Die Diskussion – heute: Tote Sprachen

Auch heute noch in aller Munde: Lateinischen Wendungen und Wörter, wie hier Carpe Diem, zu Deutsch: Nutze den Tag (© M.E. / pixelio.de)

CONTRA (Tatjana Gartner): Latein gilt als DIE tote Sprache schlechthin. In Anwendung sieht man das Kommunikationsmittel der alten Römer fast nur noch an Bildungseinrichtungen wie Schulen und Universitäten. Aber kann eine Sprache überhaupt tot sein? Kann sie aussterben? Und wenn ja, wie kann es soweit kommen?

Sprache kommt von sprechen – im Hinblick auf diese Definition könnte Latein tatsächlich für tot erklärt werden; schließlich wird selbst in Schulen und Universitäten ausschließlich schriftlich und zudem recht einseitig – übersetzt wird meist nur vom Lateinischen ins Deutsche – damit hantiert.

Anders betrachtet ist tot jedoch gleichbedeutend mit nicht-existent. Und die Existenz des Lateinischen zu leugnen, würde sicherlich niemandem in den Sinn kommen.

Nur weil eine Sprache nicht mehr gesprochen wird, heißt das also noch lange nicht, dass sie als tot bezeichnet werden kann. Was aber muss passieren, dass eine Spra-che ausstirbt? Oder spezifischer gefragt: Woran wird Latein sterben?

Meiner Meinung nach müsste hierzu zuerst einmal das Lateinische aus den Lehrplänen der genannten Bildungseinrichtungen verschwinden und die im heutigen, deutschen Sprachgebrauch noch präsenten Wörter, wie beispielsweise „Forum“, „Circus“ und „Usus“, müssten verlorengehen. Erst dann, wenn sich niemand mehr mit der lateinischen Sprache auseinandersetzt, wäre eine metaphorische Todesanzeige gerechtfertigt.

Dass ein Sterbensprozess zum aktuellen Zeitpunkt bereits begonnen hat, soll an dieser Stelle nicht abgestritten werden – dafür spricht auch die Tatsache, dass Latein kaum bis gar nicht mehr gesprochen wird. Dennoch kann von einem Tod der Sprache nicht die Rede sein. Und bis es soweit ist, vergehen sicherlich noch Jahre.

 

Nachrichten zur deutschen Sprache

Vor einiger Zeit sah ich an der Uni Mannheim eine kleine Zeitung, die sofort meinen Blick auf sich zog. Der Titel „Sprachnachrichten“ kann an keinem angehenden Germanisten vorübergehen und ein Blick hinein war schnell geworfen. Sie war kostenlos, ausgelegt für Sprachinteressierte und erst später, im Zug, sah ich, dass es die Zeitung des Vereins für deutsche Sprache war. Und ich war überrascht.

Nachrichten zur deutschen Sprache

Schön: Die deutsche Sprache und ihre Wortmelodie (Foto: Beutler)

Der Verein für deutsche Sprache, kurz VDS, ist jener, der die deutsche Sprache von Anglizismen befreien will und Worte wie Schoßrechner für Laptop angemessen findet. Doch wer einmal genauer hinschaut, erkennt, dass der VDS mehr ist als ein übertriebener Protest an englischen Wörtern in unserer Sprache. „Die Fähigkeit, neue Wörter zu erfinden, um neue Dinge zu bezeichnen, darf nicht verloren gehen“, erklärt der Verein auf seiner Netzseite. Die Liebe zur Muttersprache und das Wiederentdecken ihrer Schönheit seien wichtig. Wo sonst gibt es Wörter, aus denen sich Verse bilden lassen wie bei Eichendorff: „Es war, als hätt der Himmel die Erde still geküsst, dass sie im Blütenschimmer von ihm nun träumen müsst.“ oder eine Wortmelodie zaubern wie Silja Walter: „Der Tanz ist aus. Mein Herz ist süß wie Nüsse, und was ich denke, blüht mir aus der Haut. Wenn ich jetzt sacht mir in die Knöchel bisse, sie röchen süßer als der Sud Melisse, der rot und klingend in der Kachel braut.“

Es stimmt wohl, dass die Deutschen als Dichter und Denker einen Hang zur Sprache haben. Gut, Silja Walter war Schweizerin, aber ihre Sprache war deutsch. So wie die der Österreicherin Ingeborg Bachmann oder des Paul Celan, der in Rumänien geboren wurde. Tatsächlich ist Deutsch weitverbreitet. Neben Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz spricht Luxemburg, ein Teil Belgiens, Südtirol, Lichtenstein und Elsass die deutsche Sprache. Sie ist außerdem Nationalsprache in Namibia. Nicht vergessen werden dürfen hierbei die Minderheiten, verstreut über die ganze Welt, in denen Deutsch gesprochen wird. Nicht umsonst ist es die meistgesprochene Muttersprache in der EU und gehört zu den zehn wichtigsten Sprachen der Welt. Eine Sprache also, die durchaus ihr Recht hat, zu bestehen und selbst neue Wörter zu schöpfen, anstatt Fremdwörter zu übernehmen.

Nachrichten zur deutschen Sprache

Sprachlos? Wie wärs mit einer kreativen Wortschöpfung (Foto: Beutler)

Allerdings müssen wir auch einsehen, dass Deutsch eine Mischsprache ist und das schon immer war. Sprachgeschichtlich finden wir schon im Mittelalter Einflüsse aus Latein und Griechisch, Französisch, Italienisch und Englisch. Dass unsere Sprache auch weiterhin von anderen beeinflusst wird, ist kaum zu verhindern. Nehmen wir das Wort „Handy“, das im Englischen kein Mobiltelefon bezeichnet, im Deutschen aber verbreitet ist. Ein Einfluss, ohne Vorgabe von außen, eine Wortschöpfung sogar. Einen Satz allerdings mit englischen Begriffen vollzupflastern hat auch keinen Sinn. Tatsächlich habe ich das Gefühl, dass der Trend zu mehr Englisch im Deutschen wieder abnimmt. Die letzte Ausgabe der Sprachnachrichten zeigt auch: Deutsche Lieder sind wieder in Mode. Auch der deutsche Film, wie etwa zuletzt mit Matthias Schweighöfer, ist beliebt. Wir sprechen Deutsch und das ist auch gut so.

In den Sprachnachrichten findet sich natürlich noch mehr, als ein Protest an Anglizismen und die Belobigung, dass deutsche Sänger auch wieder deutsch singen: Buchvorstellungen und Berichte, viel Ironie und Witz. Auch verdrehtes Deutsch wird angesprochen. Daneben gibt es Artikel zu älteren Büchern und Motiven und natürlich Informationen über den VDS selbst. Etwa zu seinen Mitgliederzahlen in Asien und Afrika, oder kleinen Anekdoten aus dem Vereinsalltag. Kein Plädoyer für weniger Englisch, viel mehr ein Beweis für Deutsch, seinen Humor, seine Leichtigkeit. Das Schöne: Für VDS Mitglieder gibt es die Sprachnachrichten regelmäßig nach Hause. Und wer unter 27 ist, kann kostenlos Mitglied werden. Ein Spaß, den ich mir nicht nehmen lasse. Denn ich schreibe deutsch – und das ist auch gut so.

Vorschau: Nächste Woche lässt sich Sonja über den Valentinstag aus, das Fest der Liebe und der Blumenläden.