Ein Phänomen, das verbindet: E-Sport

Die Puste geht schnell aus, der Schweiß läuft endlos und der Muskelkater lässt am nächsten Tag grüßen – es gibt einfach keine sportliche Aktivität, die die körperliche Leistungskraft nicht fordert. Oder doch? Der 32-jährige Bäcker Carsten Rössing ist seit Jahren leidenschaftlicher E-Sportler. Was das genau ist und warum sein Hobby ihn niemals aus der Puste bringt, erfahrt ihr im nachfolgenden Interview:

Face2Face: Was versteht man unter E-Sport?
Carsten: E-Sport – also elektronischer Sport – ist ein Wettkampf, den man mit mehreren Spielern virtuell in Computerspielen aller Art (u. a. Star Craft, Counter Strike) austrägt. Wie bei jeder Sportart gibt es auch hier Regeln – sie werden durch das Spiel selbst und den Wettkampfveranstalter festgelegt. Gespielt wird sowohl auf privaten Rechnern als auch auf Spielekonsolen. Einzige sportliche Voraussetzung: schnelles Reaktionsvermögen, Hand-Augen-Koordination und Durchhaltevermögen. Natürlich sollte man auch mit dem Spiel an sich vertraut sein. Lukrativ kann es auch werden, denn Geld lässt sich mit E-Sport ebenfalls verdienen.

Face2Face: Wie und wann bist du auf E-Sport aufmerksam geworden?
Carsten: Ich messe mich seit etwa zehn Jahren aktiv mit anderen Spielern. Damals bin ich durch das Internet und meine Freunde auf E-Sport gestoßen. Der PC kam mit der Zeit immer mehr in Mode und ist heute kaum noch wegzudenken – dasselbe gilt für das Internet.

Face2Face: Was ist das für ein Reiz, den man beim E-Sport verspürt?
Carsten: Für mich steht der Spaß an erster Stelle. Ich mag es, mit Freunden oder auch mal alleine gegen andere Spieler anzutreten. Es ist anders als nur gegen den Computer selbst zu spielen, weil man beim E-Sport im Stande sein muss, strategisch zu handeln. Wenn dann auch noch eine Strategie aufgeht, freut man sich umso mehr. Um es nicht zu vergessen: Verlieren gehört auch dazu.

Face2Face: Weißt E-Sport ein gewisses Suchtpotential auf?
Carsten: Ja, süchtig werden kann man schon. Das betrifft aber überwiegend die „MMORPG-Spieler“ („Massive Multiplayer Online Role Play Game“-Spieler) – World of Warcraft ist beispielsweise so ein Game. Hier gibt es eine riesige, frei begehbare Welt, in der man sich zu Gilden gruppiert, um zusammen gegen andere Spieler zu kämpfen. Meiner Meinung nach ist der soziale Aspekt einer der größten Suchtfaktoren: Man wird gegen einen anderen Spieler ersetzt, wenn man die Spielzeiten nicht einhält. Beim E-Sport ist das aber nicht so drastisch – hier geht ein Spiel maximal eine Stunde.

Face2Face: Inwiefern bist du dort erfolgreich? Hast du dadurch schon Geld gewonnen?
Carsten: Nein, Geld hab ich noch keines gewonnen – werde ich auch nicht. Dazu braucht man Zeit, Training und Talent. Ich spiele nur zum Spaß. Aber man kann durchaus reich werden. Es gibt Spieler, die im Jahr bis zu 500.000 Dollar verdienen. Die Siegesprämie für den ersten Platz in einem E-Sport-Game in 2012 betrug 1.200.000 Dollar. Vor allem in Form von Werbung lässt sich hier viel Geld machen.

Face2Face: Ist E-Sport nur was für Männer oder ist das Publikum gemischt?
Carsten: E-Sport ist keineswegs ein „Männerding“. Es gibt hier sehr erfolgreiche Frauen, wie beispielsweise die „Star Craft 2“-Spielerin „Scarlett“, die Turniere immer ordentlich aufmischt. Auch sonst sind viele Spielerinnen vertreten.

Face2Face: Kann man sich hier einen Namen machen?
Carsten: Es gibt sehr bekannte Spielerinnen und Spieler, die von diversen Sponsoren unterstützt werden. Sponsoring betreiben meist Hersteller von Computerteilen oder Software wie etwa Razer, Roccat, Benq – aber auch die Telekom.

Face2Face: Wieso geht dir bei dieser Sportart die Puste nicht aus?
Carsten: Es macht sehr viel Spaß, mit anderen zu spielen oder ihnen eben nur zuzusehen. E-Sport verbindet Menschen auf der ganzen Welt. Wie beim „normalen“ Sport muss auch hier der Spieler trainieren, um besser zu werden, um den Cup zu gewinnen. Die Freude dabei ist riesig.

Wenn ihr jetzt das Gefühl habt, euch e-sportlich betätigen zu müssen, solltet ihr hier und dort mal vorbeischauen.

Vorschau: Das Thema des nächsten Panorama-Artikels ist vom Aussterben bedroht – hier geht es um die immer seltener gesprochene Sprache Pite-Saamisch in Schweden.

Logo LEGO!

Nur für Kinder? Kinder sind wir alle (Foto: Obermann)

Nur für Kinder? Kinder sind wir alle (Foto: Obermann)

Mein Küchenschrank ist leergeräumt. Alle flachen Schüsseln und Tupperdosen liegen im Wohnzimmer auf den Regalen verteilt. In ihnen sind kleine und größere Steinchen schön ordentlich sortiert, dort die grauen, hier die schwarzen und da drüben die weißen. Nicht genug, dass im Kinderzimmer das Baby den Inhalt der Duplokiste auf dem Boden verteilt hat und ich regelmäßig über die Steine stolpere, auf unserem Regal über dem Sofa thront seit zwei Wochen ein halbfertiges Prachtstück aus LEGO.

Nein, mein Großer wurde nicht auf Bauklötzchenentzug gesetzt. Seine Feuerwache ist im Spielzimmer einsatzbereit, denn endlich hat er den Dreh raus und baut tatsächlich selbst. Auch wenn er danach mit seinem Gebauten wenig anzufangen weiß. Das gute Stück im Wohnzimmer gehört dem größten Kind bei uns. Und das ist meine Schuld: Denn ich habe meinem Mann zum dreißigsten Geburtstag (liest sich erschreckend erwachsen) das ultimative Geschenk besorgt. Den LEGO Star Wars Todesstern.

Wir haben sie doch alle, diese eigentlich kindischen Wünsche, die wir uns selbst nie erfüllen würden. Eben weil sie kindisch sind, Spielzeug, auf gewissen Weise eben unnötig. Völliger Humbug sage ich und habe darum meinem Mann zu Weihnachten auch noch ein eigenes Laserschwert besorgt. Wir leben nur einmal und solche Träume sollte keiner auf die Seite schieben, nur weil er schon Geld verdient oder nicht mehr in der Kinderabteilung einkaufen kann. Das Kind in uns, in uns allen, darf nicht einfach todgeschwiegen werden.

Nützliches Ding: Im Spiel werden auch Große wieder klein und freuen sich (Foto: Obermann)

Nützliches Ding: Im Spiel werden auch Große wieder klein und freuen sich (Foto: Obermann)

Das Phänomen ist nicht neu. Bereits in der Romantik wurde das Motiv des goldenen Zeitalters als idealer Zustand gesehen. Das goldene Zeitalter war aber nicht unbedingt ein Jahr, es war die Zeit der Kindheit. Die Kindheit mit ihrem großen Staunen, ihrem Spaß an Neuem, der Neugier und Zufriedenheit. Und mit ihrem Spieltrieb. Und mal ganz plakativ: Schon Jesus sagt: Bringt die Kinder zu mir. Wer das Reich Gottes nicht annimmt wie ein Kind, und so weiter.

Immerhin ist unser Leben schon „erwachsen“ genug. Wir müssen morgens aufstehen, zur Arbeit gehen, Geld verdienen, um Rechnungen zu bezahlen. Wir müssen einkaufen und kochen, aufsaugen und das Klo putzen, vom Babypopo abwischen ganz zu schweigen. Irgendwann brauchen wie Anti-Falten-Creme und zupfen uns graue Haare aus. Und deswegen sollen wir jetzt einfach aufhören zu spielen oder Star Wars Todessterne aus LEGO zu bauen? Auf keinen Fall. Indem ich also meinem Mann einen Wunsch erfülle, der ihn wieder zum Kind werden lässt, erlaube ich mir selbiges auch.

Damit meine ich jetzt keine Konkurrenzspiele, von Mensch ärger dich nicht zu Fußball. Diese Spielchen befreien nicht, viel mehr engen sie uns immer wieder in Machtstrukturen ein. Aber zwangloses Schaukeln, konzentriertes Bauen, befreiendes Malen – was auch immer wir schon als Kinder gerne gemacht haben. Spiele, bei denen wir unseren wild denkenden Kopf endlich mal abschalten können.

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Spieltrieb oder Entspannungsnot? Warum nicht beides (Foto: Obermann)

Daneben hat das Bauen mit LEGO beinahe schon therapeutische Züge. Wie schön da ein Steinchen auf das andere passt und sich zu einem großen Ganzen fügt. Die Zeit verfliegt, die Beutelchen werden leerer und man selbst ruhiger. Was könnte es besseres geben für gestresste Arbeitnehmer, Studenten oder Auszubildende? Wo Kinder Zusammenhänge lernen und Formen begreifen, finden Erwachsene Ruhe und Entspannung. Und mal ehrlich: Wenn das Gebaute dann fertig vor einem steht haben auch wir ein kleines Erfolgserlebnis. Und die sind im Leben doch selten geworden. Mal ganz davon abgesehen, könnte so ein kleiner Todesstern vielleicht nochmal nützlich werden. Irgendwann, vielleicht. In dem Sinne: Möge die Macht …

Vorschau: Sascha schreibt nächste Woche von den Momenten, in denen das Internet ausfällt.

Von Atari bis Zelda – Das Computerspielemuseum in Berlin

In diesen Tagen wird das teuerste Videospiel aller Zeiten, Rockstars „Grand Theft Auto V“ veröffentlicht, welches aufgrund seiner Kosten von circa 266 Millionen US-Dollar laut Meinung der Medien – wie die „Welt“ berichtet – „Hollywood alt aussehen lässt“. Computerspiele lassen sich demnach längst nicht mehr als Nischenprodukte bezeichnen, sondern vielmehr als Massenmedium des digitalen Zeitalters. Dass die Spaßgaranten jedoch ebenfalls als Kulturgüter zu betrachten sind, verdeutlicht das Computerspielemuseum in Berlin. Hier wird Videospielen ein Raum geboten, der ansonsten archäologischen Artefakten, epochemachenden Gemälden oder historischen Schriftstücken zukommt: die Exponierung in einem Museum.

Einem normalen Museum gleichend: Das Computerspielemuseum in Berlin (© Computerspielemuseum Berlin)

Einem normalen Museum gleichend: Das Computerspielemuseum in Berlin (© Computerspielemuseum Berlin)

Mit der Prämisse, dass „Computerspiele mehr sind als nur ein Spielzeug und wert, ernst genommen zu werden“, hat Andreas Lange, der Direktor des Museums, sein Vorhaben begründet. Die Institution soll seine Besucher für die Faszination hinter dem Massenphänomen sensibilisieren. Videospiele hätten schließlich „nicht nur kulturelle Relevanz, sondern ebenfalls einen direkten Bezug zu unserem Leben“, so Lange. Mit über 70.000 Besuchern im Jahr scheint das Vorhaben geglückt zu sein, das Spielerherzen und Mausklick-Laien gleichermaßen erfreut. Dabei werden durch Rückbezüge zu den Olympischen Spielen und dem „Schachtürken“, aber auch durch die Veranschaulichung der Entwicklungen und Zukunftsperspektiven von Computerspielen verschiedene gesellschaftliche Anknüpfungspunkte geboten, die unterschiedliche Alters- und Zielgruppen ansprechen. Neben Spiele-Soundtracks und Gamedesign finden somit auch Werbeeinblendungen und Berichte über die Wii-Seniorenmeisterschaft ihre Berechtigung.

Klassisch: Computerspiele-Meilensteine im Computerspielemuseum Berlin (Foto: Jörg Metzner, © Computerspielemuseum Berlin

Klassisch: Ausgestellte Computerspiele-Meilensteine (Foto: Jörg Metzner, © Computerspielemuseum Berlin

Aber auch Kunstausstellungen erweitern die zahlreichen Exponate des Computerspielemuseums: „PC-Spiele können auch Kunst sein, auch wenn dies eher den Randbereich betrifft. Das primäre Ziel von Spielen ist die Unterhaltung. Das muss sich aber nicht widersprechen“ urteilt der Religionswissenschaftler Lange und beendet damit die Debatte, die vom Filmkritiker Roger Ebert in Gang gesetzt wurde. Mit seiner kontroversen Aussage, der zufolge Videospiele niemals Kunst sein können, hatte dieser nämlich den Unmut von Millionen von Spielern auf sich gezogen, die sich von der Abwertung des Mediums Videospiel gegenüber anderen, allgemein als Kunst anerkannten Ausdrucksformen wie dem Film oder der Literatur provoziert fühlten.

„Videospiele sieht man sich ja eigentlich am heimischem Computer an“, urteilt der 46-Jährige. Daher sei es die Aufgabe eines Museums, diese Abgeschiedenheit zu durchbrechen und die Spiele „in einen real-physischen Ausstellungsraum zu übersetzen“. Gerade das soziale Potenzial des Mediums Ausstellung wird genutzt, indem es als ein Ort der Begegnung und des Gesprächs fungiert. Kurzum: „Die Besucher sollen miteinander ins Gespräch kommen“. Nicht nur das kollektive, sondern auch das interaktive Entdecken stehen dabei im Vordergrund. Viele Spielklassiker wie das originale „Pong“, der kultige Adventure-Klassiker „The Secret of Monkey Island“ oder das Textabenteuer „Zork“ können vor Ort angespielt werden, was dem Besuch ein besonderes Maß an Authentizität verleiht. Wem die klassische Pong-Variante zu unspektakulär ist, kann auf die „Painstation“ zurückgreifen, bei der dem Verlierer mittels Elektroschocks Schmerzen zugefügt werden.

WipEout HD 3D

Futuristisch: Das WipEout HD 3D (Foto: Jörg Metzner, © Computerspielemuseum Berlin)

Die Dauerausstellung des privaten Computerspielemuseums, die 60 Jahre Games-Geschichte kompakt in einem Raum darstellt, verdeutlicht vor allem die Entwicklungen in der Szene. Klassiker und Meilensteine, aber auch die dahinter stehende Hardware verleihen den eigentlich nicht objekthaften Spielen ein Stück physischer Präsenz – unter anderem auch durch die Präsentation von Spielkonsolen auf einem Zeitstrahl, der es dem Besucher ermöglicht, die Genese der Spiele-Hardware von der ersten Atari-Konsole bis hin zur futuristisch wirkenden Xbox nachzuvollziehen. Neben der historischen Abfolge stellt eine Weltkarte, die die Spiele einzelnen Kulturkreisen zuordnet, wiederum eine synchrone Vergleichsmöglichkeit dar. Ein weiteres Herzstück der Ausstellung ist eine große Spielwand, bei der der Besucher mittels eines Fadenkreuzes Spielklassiker anwählen kann, zu denen dann kurze Videopräsentationen abgespielt werden.

„Das Museum wollte nie etwas Besonderes sein“, urteilt Lange resümierend über die Institution. Es ist gerade das Spannungsverhältnis von einem normalen Museum mit einem ungewöhnlichen Thema, das den Reiz eines Besuchs ausmache.

Vorschau: Nächste Woche lest ihr hier einen Bericht zum Kurzfilmfestival „Zum großen Hirsch“ in Mannheim.

Babyshower goes Germany – die gelungene Babyparty, Teil 3: Spiele und Geschenke

Die Dekoration steht, das Buffet ist angerichtet – was nun noch zu einer perfekten Babyparty fehlt, ist das passende Mitbringsel. Denn gemäß dem amerikanischen Brauch bekommt die werdende Mama jede Menge nützliche Dinge geschenkt. Der Klassiker unter ihnen ist die Windeltorte.

Babyshower goes Germany – die gelungene Babyparty, Teil 3: Spiele und Geschenke

Ideal zum Verschenken: Eine Windeltorte in Form einer Eisenbahn (Foto: Silke Held)

Diese besteht – wie der Name schon sagt – hauptsächlich aus Windeln in Kombination mit verschiedenen anderen Kleinigkeiten. Zum Ausschmücken eignen sich Stofftiere, kleine Spielsachen, Schnuller oder auch Pflegeprodukte für das Baby. Was letztendlich in die Windeltorte integriert wird, bleibt jedem selbst überlassen. Bei der Gestaltung der Torte können sich begnadete Bastler gründlich austoben. Ob sie nun die klassische Form einer mehrstöckigen Torte hat oder vielleicht eher einer Eisenbahn gleicht, ist ganz egal – es gibt kein Richtig oder Falsch – eine Windeltorte ist immer das ideale Präsent.

Die Geschenke bekommt die zukünftige Mama jedoch nicht einfach überreicht – nein – sie muss sie sich verdienen. Bei verschieden Spielen kann sie ihr Wissen rund ums Kinderkriegen und Muttersein unter Beweis stellen. Dafür eignet sich ein herkömmliches Quiz oder auch das bekannte Stadt-Land-Fluss-Spiel mit Babybegriffen sein. Ein beliebtes Spiel ist das Babybilderzuordnen und das funktioniert so:

Jeder der Gäste bringt eines seiner Kinderbilder mit. Die werdende Mutter muss nun alle Fotos der richtigen Person zuordnen. Ist sie in der Lage dies fehlerlos zu tun, darf sie eines der Geschenke öffnen.

Babyshower goes Germany – die gelungene Babyparty, Teil 3: Spiele und Geschenke

Alles ist gerichtet: Der gelungenen Babyparty steht nichts mehr im Wege (Foto: Silke Held)

Zwischen den Spielen und dem Geschenkeauspacken darf natürlich immer wieder vom Buffet genascht werden. Bei kitschiger Dekoration können die Gäste plauschen und brauchbare Tipps an die zukünftige Mama weitergeben. So entwickelt sich das gemütliche Beisammensein quasi ganz von selbst zu einer gelungenen Babyparty.

Hier findet ihr Teil 1 und Teil 2 der Babyshower-Serie.

Vorschau: Nächste Woche zeigen wir euch in der Tipps&Tricks Rubrik nützliche Tipps um sich Termine zu merken.

Acht Tipps für einen gemütlichen Abend unter Freunden

Ein Blick aus dem Fenster und so manchen graut es bei den eisigen Temperaturen auch nur einen Fuß vor die Tür zu setzen. Schnell ist klar, dass man seine freie Zeit gemein­sam mit Freunden im gemütlichen und warmen Heim verbringen möchte. Damit aber Lan­geweile nicht vorprogrammiert ist, verrät euch Face2Face hilfreiche Tipps für gelungene und abwechslungsreiche Abende unter Freunden.

1. Gute Vorbereitung ist die halbe Miete

Bei einem gemütlichen Abend dürfen Getränke und Snacks auf keinen Fall fehlen, denn Hunger und Durst können schnell für schlechte Laune sorgen. Wer alkoholische Getränke und richtige Mahlzeiten möchte, sollte den Kostenfaktor mit Freunden besprechen, damit dies in einem fairen Rahmen bleibt. Grundsätzlich ist es praktisch, wenn jeder eine Klei­nigkeit mitbringt. Eine im Hintergrund laufenden Musik kann die gemütliche Atmosphäre vollenden. Allerdings sollte diese weder aggressiv noch zu melancholisch sein und vor al­lem die Kommunikation nicht behindern. Damit es aber auf Dauer nicht langweilig wird, sollten einige Beschäftigungsideen für den Abend angeboten werden, zu denen die Tipps&Tricks-Redaktion für euch ein paar Ideen gesammelt hat.

Jedoch vorweg: Zu viele Köche verderben den Brei. Für das Gelingen eines gemütlichen Abends ist es besser sich auf nur wenige Aktivitäten zu beschränken, als sich möglichst viel vorzunehmen.

2. Filme- und Serienabend

Viele Freunde treffen sich, um gemeinsam Filme oder Serien zu schauen. Dabei empfiehlt es sich, mehrere Filme und Serien verschiedenster Genres zur Auswahl zu stellen oder vorher Absprache zu halten. Für einen authentischen, lustigen und nicht alltäglichen Abend kann ein Motto festgelegt werden, nachdem sich alle richten sollten, wie zum Bei­spiel sich passend zum Horrorabend als eine bekannte Schreckensgestalt verkleiden oder bei Möglichkeit das Zimmer dementsprechend zu dekorieren.

3. Traditioneller Gesellschaftsspielabend

Acht Tipps für einen gemütlichen Abend unter Freunden

Besonders amüsant für gemütliche Abende mit Freunden: traditionelle Gesellschaftsspiele (Foto: Sharifi)

Fast in Vergessenheit geraten sind die Gesellschafts- und Brettspiele, welche die meisten von euch sicher noch aus ihrer Kindheit kennen. Oftmals hat man schöne Stunden mit der Familie und Freunden verbracht und erinnert sich an den großen Unterhaltungswert. Mau Mau oder Uno sind ty­pische Kartenspiele, die schnell für eine positive Stimmung sorgen und die Zeit vergessen lassen. Des Weiteren bieten sich Mensch-ärgere-dich-nicht und Monopoly an. Wer Herausforderungen liebt und Abwechslung sucht, der sollte sich für Tabu oder Twis­ter entscheiden. Hierbei kommt es nicht auf das Glück an, sondern auf die eigenen Fähig­keiten. Wichtig ist, sich dem Zweck des gemütlichen Abends bewusst zu sein: Das Vergnügen steht im Vordergrund. Anderenfalls kann sich die Stimmung recht schnell von Spaß zu Ernst entwickeln.

4. Spielkonsolen

Heutzutage besitzen die meisten Haushalte Spielkonsolen. Das gemeinsame Spielen ge­gen- oder miteinander, das Sammeln von Punkten und Lösen von Rätseln heitert jede Ge­sellschaft auf. Die Auswahl der Spiele sollte breit gefächert sein, damit für jeden Ge­schmack etwas dabei ist. Die Spielrunden sollten nicht zu lange dauern, damit sich die an­deren nicht ausgeschlossen fühlen. Ein beliebtes Unterhaltungsspiel ist Singstar, bei dem im Duell, Duett oder in Gruppen gespielt werden kann.

5. Entspannungslounge

Getreu dem jugendsprachlichen Motto „Chillen“ kann mit Freunden bei gedimmtem Licht und ruhiger Musik entspannt werden. Viele Kissen, bequeme Sitzgelegenheiten und even­tuell auch Duftkerzen runden die Atmosphäre ab und ermöglichen nette Gespräche über Gott und die Welt. Je nach Belieben wird das gemütliche Abhängen von Ambiente-, Loun­ge- oder Chill-out-Trancemusik begleitet. Ebenso gängig ist das gemeinsame Shisharau­chen, das zum Chillen mittlerweile dazugehört.

6. Backe, backe Kuchen…

Passend zur Winterzeit werden gerne Plätzchen und Kuchen gebacken. Damit alle am Spaß beteiligt sind, empfiehlt es sich die einzelnen Aufgaben aufzuteilen oder Backgrup­pen zu bilden. Weihnachtsmusik rundet das harmonische Gesamtbild ab und kann den ein oder anderen sogar zum Mitsingen verleiten. Mit Tee, heißer Schokolade oder Glühwein könnt ihr die Backware anschließend genießen und den Abend erfolgreich ausklingen lassen.

7. Für kreative und ausgefallenen Köpfe

Acht Tipps für einen gemütlichen Abend unter Freunden

Feinarbeit: Stricken lernen in einer gemütlichen Runde (Foto: © Weberin / pixelio.de)

Häufig hat man im Alltag keine Zeit sich dem Basteln oder Kreativem zu widmen. Bei ei­nem gemütlichen Abend mit Freunden kann dem Wunsch nachgegangen werden. Sei es an etwas Dekorativem für das eigene Heim zu basteln, auf Leinwand zu malen oder stri­cken und nähen zu lernen. Freunde sind dafür da, neue Ideen einzubringen und zu helfen oder sogar gemeinsam an einem Großprojekt zu arbeiten, bei dem vor allem aber Spaß und Teamwork nicht vergessen werden darf.

8. Der Lesekreis

Jeder liest gerne ein gutes Buch oder hat zumindest einen Bücherliebhaber als Freund. Für die Abwechslung bietet es sich an, in einer beschaulichen Runde kurze Buchrezensionen über favorisierte Bücher zu geben. Sollte man sich für ein Buch ent­scheiden, das auch mehrere Freunde besitzen, kann daraus in verteilten Rollen vorgele­sen werden. Dies sorgt für Spaß und kommt einem Schauspiel gleich. Vor allem kann in der Gruppe über die gemeinsamen Buchinteressen diskutiert, philosophiert und interpre­tiert werden.

Vorschau: Nächste Woche könnt ihr über die Heilkraft von Ingwer-Orangensaft gegen Er­kältungen lesen.

Tipps für langweilige Autofahrten

„Sind wir bald da?“,  „Wie lange dauert es denn noch?“,  „Warum geht das nicht schneller?“ – Wer mit dem Auto lange Strecken fährt, kennt diese Fragen, vor allem wenn man mit Kindern unterwegs ist. Meist werden sie schon nach wenigen Minuten zum ersten Mal gestellt und dann bis zum Erreichen des Ziels permanent wiederholt. Ja, so eine Autofahrt kann schon wirklich langweilig sein. Doch das muss sie nicht: Kleine Tipps helfen dabei lange Autofahrten spannender zu gestalten:

1. Fahrt einteilen

Langeweile ade: Kleine Spiele können selbst den längsten Stau angenehmer machen (Foto: Möller)

Langeweile ade: Kleine Spiele können selbst den längsten Stau angenehmer machen (Foto: Möller)

Vor allem bei Fahrten mit Kindern ist es ganz wichtig auch mal eine Pause einzulegen, damit die Kleinen aus dem Auto rauskommen.  Dabei muss die Pause gar nicht lang sein. Eine kleine Kaffee- oder Kakaopause hilft meist schon die kommenden Stunden im Auto angenehmer zu gestalten. Wichtig ist dabei, dass sich alle Autoinsassen während der Pause ausreichend bewegen, um den Körper für das lange Sitzen während der Fahrt zu entschädigen. Eine kleine Partie Fangen auf dem Rasen neben dem Rasthof oder ein Spaziergang über den Parkplatz  können dabei schon wahre Wunder bewirken.  Vor der Fahrt sollten sich Eltern über die Rastanlagen, die an der Strecke liegen informieren: Vielleicht gibt es an einem Rasthof ja einen schönen Spielplatz oder eine besonders schöne Aussicht? Wenn die Kinder vorher schon davon wissen, haben sie eine Sache mehr, auf die sie sich freuen können. Zudem scheint die Gesamtfahrzeit nicht so lang zu sein, wenn es immer wieder lustige Pausen gibt, über die man reden und auf die man sich freuen kann.

2.  Beschäftigung suchen

Nichts ist während einer langen Autofahrt für Eltern schlimmer als zankende, quengelnde, sich langweilende Kinder. Um das zu vermeiden müssen die Kinder beschäftigt werden – aber wie? Viele kleine Spiele helfen die Kinder während der Fahrt zu unterhalten. Zum Beispiel könnte man, wenn die Kinder schon etwas älter sind, Autokennzeichen raten. Wer am Ende die meisten Autokennzeichen richtig hat, bekommt dann eine Belohnung, etwa eine kleine Tüte Gummibärchen oder einen Apfel. Aber auch mit kleinen Kindern kann man lustige Autokennzeichenspiele spielen. So kann man den Kindern etwa die Kennzeichen vorlesen und diese müssen dann daraus Wörter  oder kleine Sätze bilden.  So kann aus dem Kennzeichen M: TT ganz schnell der Satz Mama tanzt Tango werden.  Auch Wortkettenspiele können die gefühlte Fahrtzeit verkürzen. Einer denkt sich ein Wort aus und der Nächste muss dann ein neues Wort finden, das mit dem Buchstaben beginnt, mit dem das alte Wort aufgehört hat. So vergeht selbst die längste Fahrtzeit ganz schnell.

Vorschau: Nächte Woche könnt ihr hier einen weiteren Teil unserer Traumberufsreihe lesen. Diesmal erfahrt ihr alles über den Beruf des Künstlers.

Gewinnspiel: 

Aufgrund der geringen Resonanz wird das More-Blond-Gewinnspiel um zwei Wochen verlängert. Also schlagt zu, wenn ihr eure Haare schonend und sogar ganz kostenlos aufhellen wollt!  Gewinnt mit Face2Face eines von insgesamt fünf Balea-Sets jeweils bestehend aus dem Professional More Blond Shampoo und der Professional More Blond Spülung.

Was ihr dafür tun müsst: Schreibt bis einschließlich Freitag, 02. November, 23:59 Uhr eine Mail an tatjana.gartner@face2face-magazin.de mit dem Betreff „More Blond“. Darin enthalten sein sollte euer Vor- und Nachnamen, eine Adresse (Straße, Hausnummer, Postleitzahl und Ort) sowie eine gültige E-Mail-Adresse! Verlost wird unter allen Einsendern. Mitarbeiter von Face2Face, sowie der Rechtsweg sind von der Verlosung ausgeschlossen. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt dann am Samstag, 03. November via Mail.

Die Tipps&Tricks-Redaktion wünscht allen Teilnehmern viel Glück!

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Nutzungsbedingungen

§ 1 Gewinnspiel (1) Das Gewinnspiel wird von der Online-Zeitschrift Face2Face durchgeführt.

§ 2 Teilnahme (1) Teilnahmeberechtigt sind alle Spielerinnen und Spieler in Deutschland, Österreich und der Schweiz. (2) Eine Person nimmt am Gewinnspiel teil, indem sie eine E-Mail an die von uns angegebene E-mailadresse schreibt und dort ihren Namen bzw. die Namen der möglichen Gewinner hinterlässt. (3) Zur Teilnahme am Gewinnspiel ist unbedingt erforderlich, dass sämtliche Personenangaben der Wahrheit entsprechen. Andernfalls kann ein Ausschluss gemäß § 3 (3) erfolgen. (4) Mitarbeitern von Face2Face ist es nicht gestattet beim Gewinnspiel teilzunehmen. Ihre Einsendungen können beim Gewinnspiel nicht berücksichtigt werden.

§ 3 Ausschluss vom Gewinnspiel (1) Bei einem Verstoß gegen diese Teilnahmebe-dingungen behält sich die Online-zeitschrift Face2Face das Recht vor, Personen vom Gewinnspiel dauerhaft auszuschließen. (2) Ausgeschlossen werden auch Personen, die sich unerlaubter Hilfsmittel bedienen oder sich anderweitig durch Manipulation Vorteile verschaffen. Gegebenenfalls können in diesen Fällen auch nachträglich Gewinne aberkannt und zurückgefordert werden. (3) Wer unwahre Personenangaben macht, kann des weiteren vom Gewinnspiel ausgeschlossen werden. (4) Nach Ablauf des Gewinnspielzeitraums können keine weiteren Einsendungen berücksichtigt werden und werden somit gelöscht. (5) Stehen in der E-Mail mehr als die Anzahl der vorgeschriebenen Namen können die Teilnehmer nicht am möglichen Gewinn berücksichtigt werden. (6) Ebenfalls bei mehrmaliger Einsendung findet ein Ausschluss vom Gewinnspiel statt.

§ 4 Durchführung und Abwicklung (1) Die Gewinner werden von Face2Face am Tag der Bekanntgabe per Telefonanruf, über den schriftlichen Postweg oder E-Mail über ihren Gewinn informiert. Kann der Gewinner nicht telefonisch erreicht werden, wird der jeweilige Gewinner über seine angegebene E-Mail Adresse oder Postanschrift über seinen Gewinn informiert. (2) Eine Barauszahlung der Gewinne oder eines etwaigen Gewinnersatzes ist in keinem Falle möglich. (3) Der Anspruch auf den Gewinn oder Gewinnersatz kann nicht abgetreten werden. (4) Ist es aus zuvor nicht vorhersehbaren Gründen nicht möglich, dass das Meet&Greet, Konzert oder die Veranstaltung durchgeführt werden kann, hat der Gewinner in diesem Fall keinerlei Anspruch auf Ersatz. (5) Ist aus zuvor nicht vorhersehbaren sicherheitstechnischen Gründen nicht möglich den Besuch im Backstagebereich durchzuführen, besteht kein Anspruch auf Ersatz.

§ 5 Datenschutz (1) Durch die Teilnahme am Gewinnspiel erklärt sich der Teilnehmer ausdrücklich damit einverstanden, dass Face2Face die dazu erforderlichen Daten für die Dauer des Gewinnspiels speichern darf. Es steht dem Teilnehmer jederzeit frei, per Widerruf unter der angegebenen E-Mail-Adresse die Einwilligung in die Speicherung aufzuheben und somit von der Teilnahme zurückzutreten. (2) Die Teilnehmer erklären sich dazu bereit, dass im Falle eines Gewinnes die Namen öffentlich bekannt gegeben werden, beispielsweise über soziale Netzwerke oder die offizielle Homepage von Face2Face. (3) Face2Face verpflichtet sich, die gesetzlichen Bestimmungen des Datenschutzes zu beachten und das Fernmeldegeheimnis zu wahren. (4) Nach Beendigung des Gewinnspiels werden alle einsandten E-Mails wieder gelöscht.

§ 6 Sonstiges (1) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. (2) Es ist ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland anwendbar. (3) Sollten einzelne dieser Be-stimmungen ungültig sein oder werden, bleibt die Gültigkeit der übrigen Nutzungsbedingungen hiervon unberührt.