Musik im Mai – die neusten CDs im Überblick

Zu einem schönen Frühlingstag gehört neben Sonnenschein auch der passende Sound. Was der Mai alles an neuer Musik bereithält, verraten wir euch jetzt.

Kopfhörer auf und die neusten Alben durchgehört (Foto: V.Wahlig)

Kopfhörer auf und die neusten Alben durchgehört (Foto: V.Wahlig)

Was fürs Herz gibt es im Mai von R&B Sternchen Mariah Carey. Ihr neues Album heißt „#1 To Infinity“ und hält ihren altbekannten Sound bereit. Mit dem Longplayer meldet sie sich wieder im Musikbusiness zurück. Nach ihrem kometenhaften Karrierestart vor 25 Jahre ist Carey eine der bekanntesten Sängerinnen der USA. Mit bislang achtzehn Nummer-eins-Hits ist die vielfache Grammy-Preisträgerin die Künstlerin mit den meisten Spitzen-Platzierungen der US-Musikgeschichte.

Im Monat des Eurovision Songcontest (ESC) erscheinen gleich zwei Alben von zwei Siegerinnen des Musikwettbewerbs. Zum einen bringt Lena ihr Album „Crystal Sky“ auf den Markt. Gut zweieinhalb Jahre nach der Veröffentlichung ihres letzten Albums kommt sie im Mai mit einem ganz neuen Sound um die Ecke. Zum anderen überrascht uns die diesjährige Gastgeberin des ESC Conchita Wurst mit ihrem Debütalbum „Conchita“. Neben den bereits bekannten Songs „Rise Like A Phoenix“, „Heroes“ und „You Are Unstoppable“ erwarten den Hörer viele weitere musikalische Perlen.

Alles Neue macht Mai. So ist das auch in der Musikwelt. Zugebenermaßen ist das nächste Album auch eine kleine Überraschung, denn bislang war Sarah Connor nur als Balladensängerin englischer Schmusemusik bekannt. Mit ihrem Album „Muttersprache“ ist sie erstmals auch in der deutschsprachigen Musikbranche unterwegs. Das Album beinhaltet 13 Tracks inklusive der ersten Singleauskoppelung „Wie schön du bist“.

Und auch der Mai wird tanzbar, denn der Star-DJ Paul van Dyk sorgt mit seinem Album „The Politics Of Dancing 3“ für den richtigen Sound für lange Partynächte. Mit Liedern wie „Louder“, das die singapurische Sängerin Daphne Koo featured, und „Only in a dream“, das zusammen mit der britischen Songwriterin Tricia Mc Teague entstand, ist das Album von internationalen Klängen durchdrungen. Mit über fünf Millionen verkauften Alben weltweit zählt Paul van Dyk zu den erfolgreichsten DJs und Produzenten weltweit.

Florence + The Machine überrascht in diesem Monat mit ihrem Album „How Big, How Blue, How Beautiful“. Ende Mai gibt es einen Live-Mitschnitt aus dem Studio, in dem Florence Welch einen ehrlichen und ungefilterten Sound abliefert.

Ihr seht also: Es gibt viele neue Alben, die darauf warten durchgehört zu werden.

Macht ihr auch Musik und wollt euren Sound hier auf Face2Face vorstellen, dann schreibt uns gerne bei Facebook.

„Heavy Heavy“ – afrikanische Klänge treffen auf typischen Jamaram-Sound

Musikalische Kooperation: Jamaram und die Acoustic Night Allstars (Foto: „Jamaram“)

Musikalische Kooperation: Jamaram und die Acoustic Night Allstars (Foto: „Jamaram“)

Jamaram – das sind Tom Lugo, Sam Hopf, Murxen Alberti, Lionel Wharton, Benni Beblo, Nik Thäle, Hannes Beblo und Daniel Noske. Die achtköpfige Band aus München gibt es bereits seit 2000. Am 13. März 2015 haben Jamaram ihr neuntes Album veröffentlicht, das den Titel „Heavy Heavy“ trägt. Dabei handelt es sich um eine musikalische Kooperation mit den Acoustic Night Allstars. Das sind mehrere Sänger aus Harare in Simbabwe, die sich einmal pro Monat treffen, um sich öffentlich ihre neuesten Songs vorzuspielen.

Kennengelernt haben sich Jamaram und die Acoustic Night Allstars im Mai 2012, als sie zusammen auf dem Harare International Festival of the Arts (HIFA) in Simbabwe gespielt haben. 2013 luden Jamaram dann drei der Acoustic Night Allstars ein, um mit ihnen auf Deutschlandtour zu gehen. Dabei entstand die Idee zu einem gemeinsamen Album. Das wurde mit sechs Musikern der Acoustic Night Allstars im Sommer 2014 in Deutschland aufgenommen. Die Finanzierung des Albums erfolgte per Crowdfunding.

Herausgekommen ist eine Mischung aus dem typischen Jamaram-Sound – Reggae, Dub, Ska, Latin, Pop – und traditionellen, afrikanischen Klängen, die wiederum gepaart sind mit Soul, Hip Hop und Swing. Auch der Albumtitel „Heavy Heavy“ nimmt Bezug auf Afrika, denn „Heavy Heavy“ ist in Simbabwe eine typische Antwort auf die Frage „Wie geht’s dir?“ und bedeutet, dass alles in Ordnung ist.

Neues Album: „Heavy Heavy“ von Jamaram (Foto: „Jamaram“)

Neues Album: „Heavy Heavy“ von Jamaram (Foto: „Jamaram“)

Auf dem Album sind 16 Songs, die alle sehr unterschiedlich klingen. Das liegt vermutlich auch an den verschiedenen Songwritern, die entweder Mitglied von Jamaram oder von den Acoustic Night Allstars sind. Ein absoluter Ohrwurm auf dem Album ist der Song „I´m Ready“, den Murxen Alberti von Jamaram geschrieben hat. Aus der Feder des afrikanischen Künstlers Fungai Nengare stammt die großartige Soulnummer „Why“. „Go Away“ macht große Lust zum Tanzen. Den Song haben Sam Hopf und Nik Thäle von Jamaram geschrieben. Bei „Miles Away“ handelt es sich um ein besonders gefühlvolles Lied, das der afrikanische Musikers Prayersoul beigesteuert hat. Die traditionellen, afrikanischen Klänge kommen vor allem beim Track „Ndikakutarisa“ zum Ausdruck, den Rutendo Machiridza von den Acoustic Night Allstars geschrieben hat.

Doch das sind nur fünf Songs von einem empfehlenswerten Album, das einfach gute Laune macht. Zurzeit sind Jamaram auf Deutschlandtour und präsentieren ihr neues Album „Heavy Heavy“ live. Tourtermine und mehr Infos zur Band gibt es auf www.jamaram.de.

Jay-Zs Streamingdienst: Leidenschaft zur Musik oder bloße Geldmacherei?

Kommentar: Von Vanessa Verena Wahlig (Foto: V.Wahlig)

Kommentar: Von Vanessa Verena Wahlig (Foto: V.Wahlig)

KOMMENTAR: Was macht ein Popstar, der bereits alles besitzt? Sich noch mehr schnelle Autos kaufen? Weit gefehlt. Neuerdings liegt es wohl im Trend sich einfach mal einen Streamingdienst zu kaufen und sich damit noch besser zu vermarkten. Die Rede ist in diesem Fall nicht von irgendeinem Popstar, sondern von keinem geringen als Jay-Z. Er zählt zu den kommerziell erfolgreichsten schwarzen Musiker seiner Zeit. Neben Musik designt der Rapper außerdem bereits seit Jahren schon Mode für sein eigenes Designerlabel Roc-a-Wear. Zusammen mit der Sportfirma Reebok hat er eine Schuhkollektion herausgebracht und für seine sportliche Freizeitaktivitäten ist er Mitbesitzer des NBA-Basketballteams Brooklyn Nets. Hinzu kommt, dass er mit DER Hip Hop Queen Amerikas verheiratet ist: Beyonce.

Ja und nun besitzt er eben noch den Streamingdienst „Tidal“. Diesen hat er natürlich nicht gekauft, um noch mehr Geld zu scheffeln. Stattdessen geht es ihm, wie er selbst sagt, dabei vor allem um den „Wert der Musik“. Zurzeit ist Tidal nur in den USA verfügbar, aber bereits die Vorstellung des Dienstes sorgte für Furore, die auch in anderen Ländern Aufsehen erregte. Fast mehr Top-Acts, als auf jeder Grammyverleihung, warben für den Neustart der Seite. Darunter nicht nur Jay-Zs Ehefrau, sondern auch die Jungs von Daft Punk, Chris Martin oder auch Rihanna.

Für rund 50 Millionen Euro hatte Jay-Z den von der skandinavischen Technologiefirma Aspiro betriebenen Streamingdienst Tidal, gekauft. Tidal ist mit einer Reihe von Streamingdiensten wie Spotify oder Deezer vergleichbar. Mehr bietet er dabei dem Hörer jedoch nicht. Für rund zehn Dollar im Monat kann der Nutzer auf Musik zugreifen und diese unbegrenzt hören. Für einen Zehner mehr kann sich der Nutzer auf ein spezielles HIFI-Angebot mit Musik in bester Soundqualität freuen.

Seine Werbestrategie baut der New Yorker Hip Hop-Star vor allem mit den großen Namen des Musikbusiness auf. So macht er Stars wie Madonna, Alicia Keys und Jack White zu Teilhabern. Was aber nun diesen Streamingdienst von anderen, bereits vorhandenen Streamingdiensten unterscheidet? Jay-Z hat auch darauf eine Antwort:

„Die Liebe zur Musik haben alle Musiker bei Tidal gemeinsam, das unterscheidet uns von Leuten, die vor allem Technik oder Werbung verkaufen wollen.“

So ganz kann man den Worten der Musikmillionäre aber nicht glauben. Immerhin steigen nun auch Apple und Google in den Markt des Musikstreamings ein. Bei einem so schnell wachsenden Markt geht es sicher nicht nur um schöne und gut gemachte Musik. Jay-Z wird das bestimmt auch bald feststellen.

Audio und Video synchronisieren

Wer sich nach dem letzten Artikel , in dem es um den Zoom H1 Handy Recorder ging, fragt, wie man denn nun genau eine Audio- und eine Videospur synchronisiert, der ist hier und heute in der Technik-Rubrik genau richtig.

Im nachfolgenden Video schildere ich euch einen einfachen Weg eure Tonspur mit eurer Videospur zu synchronisieren:

  • Habt ihr diese Technik selbst schon einmal eingesetzt, um eure Video- und Tonspur zu synchronisieren?
  • Wie macht ihr das Ganze?

Schreibt es in die Kommentare!

Vorschau: Am Sonntag, 9. November erfahrt ihr hier von Thomas wie man bei Canon EOS Spiegelreflexkameras Bildstile erstellen und anpassen kann. Das solltet ihr euch nicht entgehen lassen!

Klein aber oho: Zoom H1 Handy Recorder

Mit nur knapp 60g Eigengewicht und einer AA-Batterie betrieben, leistet der Zoom H1 Handy Recorder wahre „Audio-Wunder“. Somit eignet sich der Handy Recorder hervorragend für den interviewenden Journalisten, den jammenden Musiker, den YouTuber, der damit seine Stimme aufnimmt, und viele weitere Personengruppen. Was dieses kleine Schwergewicht auf dem Kasten hat, seht und vor allem hört ihr im heutigen Video:

Nun seid ihr gefragt:

  • Gefällt euch die Audioqualität des Zoom H1?
  • Welche Nutzung könntet ihr euch mit dem Gerät vorstellen?

Zombie-Massaker im Bikini – „Diablo III“ für Amateure

Zombie-Massaker im Bikini – „Diablo III“ für Amateure

Wie schlägt sich das Rekordspiel im Amateur-Test? Face2Face-Chefredakteurin Tatjana Gartner findet´s heraus (Foto: C. Gartner)

Mehr als 3,5 Millionen Mal wurde der dritte Teil des Action-Rollenspiels „Diablo“ in den ersten 24 Stunden nach Veröffentlichung am Dienstag, 15. Mai verkauft – so die Angaben des Herstellers „Blizzard Entertainment“. Damit sicherte sich „Diablo III“ den Rekord des sich am schnellsten verkaufenden Computerspiels. Die rund zwölf Jahre Wartezeit, die zwischen Teil zwei und drei lagen, scheinen der Beliebtheit der Reihe keinen Abbruch getan zu haben. In unzähligen Internetforen liest man Kommentare wie „Toller Soundtrack“ oder „Das Spielprinzip ist einfach gut!“, und auch wenn der ein oder andere Programmierfehler schon nach wenigen Tagen entdeckt und öffentlich kritisiert wurde, so scheint der Run auf „Diablo III“ nach wie vor ungebrochen.

Grund genug das Spiel einem Test der ganz besonderen Art zu unterziehen. Die Frage, die hierbei im Vordergrund stehen soll: Wie wirkt das Spiel auf jemanden, der in seinem Leben kaum bis gar keine Computerspiele gespielt hat und vom Hype um die „Diablo“-Reihe völlig unberührt geblieben ist?

Also habe ich mich für euch, liebe Face2Face-Leser, dieser Herausforderung gestellt. Als bekennende Nicht-Gamerin kann ich lediglich auf einige wenige, lange zurückliegende Erfahrungen mit PC-Spielen wie „Tonic Trouble“ – dabei ist mir der Protagonist nach spätestens einer halben Stunde Spielzeit regelmäßig in einem Brunnen ertrunken – und „Need for Speed“ – wobei ich es mir hier zum erklärten Ziel gemacht habe, die Autos in möglichst kurzer Zeit so kaputt wie möglich zu fahren – zurückblicken.

Als ich die „Diablo III“-Hülle in der Hand halte, ergreift mich schon so etwas wie eine mystischen Aura – mal sehen, ob mich das Spiel genauso fesselt wie vor mir schon Millionen andere. Ich spiele eine Barbarin und bin beim ersten Anblick erst mal ein wenig geschockt von ihrem, beziehungsweise meinem Outfit – falls man einen Lendenschurz, ein Bikini-Oberteil und ein Paar Stiefel denn als Outfit bezeichnen kann. Mal ehrlich: Sollen mich diese winzigen Stücke Stoff etwa vor diversen Zombie-Angriffen schützen? Als ich mir dann den ersten Brustschutz erspielt habe und denke, dass ich endlich als echte Kämpferin durchgehen kann, bin ich immer noch perplex: gerade einmal die Brüste meiner Figur sind von einem gepanzerten Oberteil bedeckt – naja, wenn´s hilft…

Zombie-Massaker im Bikini – „Diablo III“ für Amateure

Nicht nur sexy: Meine Barbarin bei "Diablo III" (Foto: T. Gartner)

Die Story ist recht unkompliziert: Ein Stern ist vom Himmel gefallen und wird als Zeichen dafür gedeutet, dass das Böse, das vor 20 Jahren besiegt wurde, in die Welt von Sanktuario zurückgekehrt ist. Aus dem Loch, welches der Stern in die Kathedrale der Stadt Tristram geschlagen hat, krabbeln unzählige Untote, die es zu töten gilt. Anfangs überfallen mich regelrecht Panikattacken, wenn so ein Pulk von schlurfenden, blassen Gestalten auf mich zukommt und ich klicke wie verrückt auf der Maus herum, um sie zu erwischen, bevor sie mich anknabbern.

Die Szenerie ist sehr düster gehalten. Neben der dezenten Schauermusik hört man vor allem eklig-schmatzende Laute und die etwas gewöhnungsbedürftigen Geräusche, wenn man einen der Untoten mit Axt oder Schwert spaltet oder in hohem Bogen mehrere Meter weit wegschleudert.

Mein Resultat nach einer halben Stunde: Die erfolgreiche Tötung von drei scheußlichen Müttern, die Rettung von Leahs Onkel aus der Kathedrale und die Ermordung der Frau des Schmieds, der mich um Mithilfe gebeten hat, weil er es allein nicht über´s Herz brachte seine in der Verwandlung zum Zombie befindliche Ehefrau alleine umzubringen – da haben wir sie eben zusammen erschlagen. Die Teilhandlungen und Aufgaben erinnern sehr stark an Elemente aus Horrorfilmen, was die spannungsgeladene Atmosphäre, deren Grundstein ja bereits durch Grafik und Soundeffekte gelegt wurde, noch verstärkt. Aufgrund dieser Ähnlichkeit der Gruselelemente zwischen „Diablo III“ und diversen Horrorstreifen empfinde ich die Altersfreigabe ab 16 Jahren als durchaus gerechtfertigt.

Am Schluss ist meine Barbarin auf Stufe fünf und ich sehr stolz auf meine Erfolge. Und ich muss zugeben: Ein bisschen juckt es mich schon in den Fingern weiterzuspielen und als nächstes den Skelettkönig zu erledigen…

Vorschau: Date oder Fußball? Was ein bekanntes Datingportal zu dieser Frage herausgefunden hat, erfahrt ihr nächsten Dienstag, 5. Juni, im Panorama.