Karrieresprungbrett Youtube

Lifestyle... sind ihre Themen: Youtuberin Mrs Sissi

Produkttests, Beauty und Lifestyle sind ihre Themen: Youtuberin Mrs Sissi (Foto: MrsSissisBeautyblog)

46 Abonnenten, 19 Videos – Mrs Sissi steht mit ihrem Youtube-Kanal noch ganz am Anfang. Doch die 25-Jährige will hoch hinaus. Eines Tages nur noch Videos zu produzieren und davon leben zu können, das ist ihr größter Traum. Face2Face sprach mit der ehrgeizigen Youtuberin über ihre bisherigen Erfolge und ihre nächsten Ziele.

Face2Face: Mit welchen Themen beschäftigst du dich in deinem Video-Blog?
Mrs Sissi: Ich gebe Schmink- und Frisurentipps, teste Produkte, teile mit den Zuschauern Erfahrungen, beispielsweise über Fehlkäufe, und stelle neue Produkte vor.

Face2Face: Wann und wie kamst du auf die Idee, einen Videoblog via Youtube zu machen?
Mrs Sissi: Ich habe durch Zufall ein lustiges Schminkvideo entdeckt und daraufhin angefangen, mich durch sämtliche Youtube-Videos zu klicken und fand das echt toll. Als ich mir eine neue Shampoo-Serie gekauft habe, kam ich dann auf die Idee, nach zwei Wochen ein Video über meine Erfahrungen zu drehen. Die Resonanz auf dieses Video war sehr positiv, obwohl ich schrecklich aufgeregt war. Da es mir aber auch sehr viel Spaß gemacht hat, habe ich mir weitere Themen gesucht und weiter gedreht.

Face2Face: Wieso hast du deinen Videoblog „Mrs Sissis Beautyblog“ getauft?
Mrs Sissi: Ich liebe Sissi, die Kaiserin, und der Name hat sich als mein Spitzname inzwischen durchgesetzt, sodass ich das kurzerhand als meinen Kanalnamen eingesetzt habe. Ich liebe den Namen Sissi und da es in meinen Videos um Beauty und Lifestyle geht, passt die Bezeichnung „Beautyblog“ ja perfekt. Das „Mrs“ ist ganz zum Schluss dazu gekommen und hat den Kanalnamen dann komplett gemacht.

Face2Face: Was war dein bisher größtes Erfolgserlebnis mit Youtube?
Mrs Sissi: Am meisten freue ich mich über die sehr positive Resonanz in Form von Nachrichten und Lob meiner Zuschauer.

Face2Face: Hast du schon einmal negative Kommentare bekommen? Wie gehst du damit um?
Mrs Sissi: Nein, bis jetzt noch nicht. Die Reaktionen waren bisher wirklich positiv. Ich glaube es käme darauf an, in welche Richtung ein negativer Kommentar geht. Für konstruktive Kritik bin ich offen, aber auf Beleidigungen oder Ähnliches wüsste ich nicht, wie ich reagieren würde. Da es bei den Videos die Möglichkeit gibt, es negativ oder positiv zu bewerten, ziehen es viele Zuschauer vor, das Video negativ zu bewerten anstatt negativ zu kommentieren.

Ansehnlich: Unter anderem zeigt Mrs Sissi in einem Video eine Flechtfrisur (Foto: MrsSissisBeautyblog)

Ansehnlich: In einem ihrer Videos zeigt Mrs Sissi in eine Flechtfrisur (Foto: MrsSissisBeautyblog)

Face2Face: Könntest du dir vorstellen mit Youtube erfolgreich zu werden, wie etwa Michelle Phan, eines Tages nur noch Videos zu produzieren und davon leben zu können?
Mrs Sissi: Ja, das kann ich mir gut vorstellen. Sein Hobby zum Beruf zu machen, ist toll. Und da es im Bereich Lifestyle und Co. sehr viele Möglichkeiten gibt, geht uns Youtubern der Stoff für neue Videoideen so schnell nicht aus.

Face2Face: Was hältst du von Youtube generell? Denkst du, es kann als Karrieresprungbrett dienen?
Mrs Sissi: Youtube ist toll! Ich selbst nutze es für vieles. Neben Schminktipps oder Ähnlichem kann ich viel über bestimmte Computerprogramme lernen, zum Beispiel über imovie, mit dem ich meine Videos schneide. Das erleichtert so viel. Ich glaube schon, dass Youtube als Karrieresprungbrett dienen kann. Ein Youtuber erreicht viele Zuschauer durch seine Videos. Bestimmt sind einige Marketing-Experten im Netz unterwegs, um Werbegesichter zu finden, was sich wiederum sehr positiv auf die Karriere auswirken kann.

Face2Face: Holst du dir selbst Inspiration auf Youtube?
Mrs Sissi: Oh ja! Sehr oft. Ich selbst habe einige Kanäle abonniert und freue mich immer, wenn neue Produkte vorgestellt werden oder es ein neues Make Up-Tutorial gibt. Auch die H&M-, Primark- und DM-Shopping Hauls verleiten mich oft zum shoppen und die Tipps sind wirklich sehr hilfreich.

Face2Face: Was möchtest du mit deinem Youtube-Kanal erreichen?
Mrs Sissi: Ich war so oft einkaufen und habe mir danach zuhause gedacht, dass ich gerne jedem erzählen möchte, welche schönen Sachen ich ergattert habe oder wo es die tollsten Schnäppchen gibt. Auch als ich selbst noch jünger war, wäre ich wirklich dankbar für die vielen Tipps gewesen, die ich heute anderen geben kann. Ich möchte möglichst viele Menschen erreichen, um meine Erfahrungen zu teilen und Anregungen und Tipps geben zu können.

Möchte mit ihrem Beautyblog hoch hinaus: Mrs Sissi (Foto: MrsSissisBeautyblog)

Möchte mit ihrem Beautyblog hoch hinaus: Mrs Sissi (Foto: MrsSissisBeautyblog)

Face2Face: Hast du Tipps für andere Youtuber parat?
Mrs Sissi: Ja, viel Text und Links in der sogenannten Infobox der Beschreibung des Videos platzieren. So haben die Zuschauer die Möglichkeit auf Homepages und Produktseiten schneller zugreifen zu können. Auch die Verbreitung über soziale Netzwerke, wie Facebook, Instagram, Twitter und Co. ist toll, um die ersten Videos in Umlauf zu bringen. Außerdem rate ich dazu, an Unterhaltungen der Zuschauer in den Kommentaren der Videos teilzunehmen, oder wenn es Videowünsche von Zuschauern gibt, diese, wenn möglich, umzusetzen.

Face2Face: Was ist dein Thema für das nächste Video? Worauf dürfen wir uns freuen?
Mrs Sissi: Da ich keinen festen Video-Plan habe, sondern meistens spontan entscheide, was sich am besten eignet, ist es schwierig, ein Thema anzukündigen. Ich habe mir aber vorgenommen im kommenden Video einen Shopping Haul oder eine Badezimmer-Tour zu drehen.

Kontaktdaten Mrs Sissis Beautyblog:
HIER geht´s zu Mrs Sissis Beautyblog
Mrs Sissi auf Instagram
Mrs Sissi auf Facebook
Email: Mrssissisbeautyblog@gmail.com

Vorschau: Nächsten Dienstag berichtet die Panorama-Redaktion über den Christopher Street Day in Mannheim.

Info: Das Gewinnspiel, bei dem ihr eine Autogrammkarte mit persönlicher Widmung von Model Samantha Stone ergattern könnt, wird bis einschließlich Freitag, 16. August verlängert. Teilnahmebedingungen lest ihr HIER.

 

Der große Mentalitätencheck, Teil 7: Ungarn

Wie sieht es in einem fremden Land aus? Sind Impfungen notwendig, um dorthin zu reisen? Und: Was kann man dort unternehmen? Das sind nur einige der Fragen, die man sich vor Antritt einer Reise nur allzu häufig stellt. Mit eine der interessantesten Fragen ist jedoch die nach dem Verhalten der Einheimischen, ihren Bräuchen und Sitten, ihrem Umgang mit Fremden – kurzum: die Frage nach ihrer Mentalität. Im großen Mentalitätencheck stellt euch die Face2Face-Reiseredaktion daher die Bevölkerung der verschiedensten Länder der Erde und ihre individuellen Mentalitäten vor. Heute: Ungarn.

Der große Mentalitätencheck, Teil 7: Ungarn

Thronend über der ganzen Stadt: Der jahrhunderte alte Regierungssitz über Ungarn, der Burgpalast in Buda (Foto: Homolka)

Ungarn gehört mit Finnland zu den beiden einzigen Ländern in Europa, die eine Sprache sprechen, die weder mit den romanischen, noch mit den germanischen, noch mit den slawischen Sprachen in irgendeiner Art und Weise etwas gemeinsam hat. Auch 300 Jahre österreichische Herr- und Mitregentschaft haben daran wenig geändert. Wahrscheinlich liegt es teilweise daran, dass die Ungarn ihre eigene kulturelle Identität größtenteils bewahrt haben und sowohl im ehemaligen Ostblock, als auch im heutigen Europa eine Sonderrolle spielten und immer noch spielen. Doch wie wirkt das sich auf das Verhalten der Ungarn gegenüber neugierigen Besuchern wieder?

Zuerst einmal ist die Kommunikation mit den Ungarn gar nicht so kompliziert. Je nach Alter sprechen die meisten Ungarn als Zweitsprache entweder deutsch, wenn sie zur älteren Generation gehören, oder englisch, wenn sie eher zur jüngeren Generation zählen. Weiterhin stellt auch für die russisch Sprechenden die Sprache der ehemaligen Sowjetunion eine Alternative dar.
Nichtsdestotrotz geht mit der besonderen Sprache auch ein besonderer Nationalstolz einher, der sich zurzeit im politischen Rechtsrutsch der regierenden Partei wiederspiegelt.  Dennoch trifft das bei Weitem nicht auf die ganze Bevölkerung zu. Geprägt von einer jahrhundertelangen ungarisch-deutsch-jüdischen Tradition in ganz Ungarn sind die meisten Menschen aufgeschlossen und auch am Austausch mit ausländischen Besuchern interessiert. Auch schließt der aufkeimende Nationalismus nicht aus, dass sich der Großteil der ungarischen Bevölkerung für eine stärkere Integration in die europäischen Union ausspricht.
Ihr könnt euch also auf einer Reise durch Ungarn auf interessante politische Gespräche gefasst machen.

Der große Mentalitätencheck, Teil 7: Ungarn

Reichhaltig und farbenfroh: Die große Markthalle in Budapest (Foto: Homolka)

Als empfehlenswert ist weiterhin die Küche Ungarns.  Fleisch und Paprika sind  die beiden kulinarischen Hauptattraktionen der ungarischen Küche. Nichts wird gekocht ohne eine Prise schärfsten Paprikagewürzes oder eines gut durchgebratenen Stück Fleischs. Dies kann man im Restaurant oder auf dem Markt im Vergleich zu Deutschland relativ billig erstehen. Inzwischen ist jedoch  ein langsamer Anstieg der Preise zu beobachten. Für ausgesprochene Nicht-Scharf-Esser ist übrigens abstandzuhalten von jeglichem Paprikagewürz, da ein feuriges Gefühl im Mund nicht ausgeschlossen werden kann.

Beliebte Reiseziele in Ungarn stellt neben der Metropole Budapest mit ihrer ganz eigenen Szene und Stadthistorie vor allem die Plitvicer Seenplatte im Norden des Landes dar. Traumhaft in der Natur gelegen gehörte diese Gegend schon zu Kaiserin Sissis Erholungsgebieten und ist auch heute noch eine hochfrequentierte Urlaubsregion von Österreichern und Deutschen.

Falls ihr jetzt Lust bekommen habt, eine Reise nach Ungarn anzutreten, ist nur noch ein kurzes Wort über die Reisejahreszeit zu verlieren: Tendenziell ist das Wetter einen Tick besser als in Deutschland, dennoch ist der Sommer als beste Reisezeit zu empfehlen. Aber wer jetzt Lust bekommen hat auf eine Winterreise, zum Beispiel zu  den heißen Thermalquellen nach Budapest, dem sei dies natürlich auch wärmstens empfohlen.

Mehr  über Budapest lest ihr HIER nach.

Vorschau: Am Dienstag, 18. Dezember geht es in der Reiserubrik weiter mit der Mentalitätencheckserie – dieses Mal geht es um die Türkei.