Ein Tag im Leben eines depressiven Menschen

Bunt oder schwarz-weiß? Halb voll oder halb leer? An Depressionen erkrankte Menschen sind oft schwer zu verstehen (Foto: T. Gartner)

Bunt oder schwarz-weiß? Halb voll oder halb leer? An Depressionen erkrankte Menschen sind oft schwer zu verstehen (Foto: T. Gartner)

„Geträumt habe ich nichts, zumindest kann ich mich nicht erinnern. Es ist 7 Uhr morgens. Ich bin seit kurz nach 6 Uhr wach, bin aber noch etwas liegen geblieben, weil ich mich nicht ausgeschlafen fühle. Aber mein Tinnitus lässt mir keine Ruhe.“

So beginnt der Tag von Bernhard*. Vor vier Monaten war er das letzte Mal arbeiten, vor wenigen Wochen zum dritten Mal in einer Klinik für psychische und psychosomatischer Erkrankungen. Zurzeit ist der 60-Jährige krankgeschrieben. Mit der Entfernung seiner Schilddrüse vor 20 Jahren fing alles an. Als Auslöser für seine Depressionen sieht Bernhard familiäre Ereignisse, Probleme und Überlastung am Arbeitsplatz.

Die andere Seite

Bernhard ist Vater von drei, inzwischen erwachsenen Kindern, er hat einen sicheren Job und besitzt ein Haus. Von der Mutter seiner Kinder ist er geschieden, aber das sind ja viele. Es ist schwer zu verstehen, wieso ausgerechnet für ihn das Glas immer halb leer statt halb voll ist – vor allem für die Menschen, die ihm nahestehen. Depressionen können die verschiedensten Auslöser und Ausprägungen haben. Für die Familienmitglieder und Freunde von Betroffenen besteht die größte Herausforderung oft darin, wie sie mit den von ihnen geliebten Menschen umgehen sollen. „Viele sind ziemlich unsensibel“, sagt Bernhard, „aber ich kann es ihnen ja nicht übelnehmen – früher konnte ich mir auch nicht vorstellen, was da mit einem passiert.“
Verstehen und nachvollziehen, wie ein depressiver Mensch denkt, warum er sagt, was er sagt und handelt wie er handelt – Ziel dieses Artikels ist es, das Krankheitsbild aus der „Tabuzone“ zu holen und einen Einblick in die Gefühls- und Lebenswelt eines an Depressionen leidenden Menschen zu geben. Selbstverständlich kann Bernhard hier nur als Beispiel dienen. Trotzdem hoffen wir, dass euch seine Schilderung eines ganz „normalen“ Tages in seinem Leben den Betroffenen in eurem Umkreis näherbringt.

Lichtblick: Therapie

„Schon direkt nach dem Aufwachsen fühle ich mich sehr angespannt, weil ich Angst habe, die Dinge, die ich mir vorgenommen habe, nicht zu schaffen, vor allem aber habe ich Angst davor zu spät zu Terminen zu kommen. Es gibt aber auch einen Lichtblick: Heute kann ich zur Therapie gehen, darf reden und werde auch verstanden. Trotzdem überwiegen die negativen Gedanken, dass der Tag wieder so wird wie gestern, wo alles nicht so geklappt hat.“

Für Risiken und Nebenwirkungen…

„Das Frühstück lasse ich meistens aus. Aber heute habe ich eine Scheibe Brot gegessen und dazu eine Tasse Tee getrunken. Ich glaube, dass vegetarische Kost besser für mich ist – genauso wie weniger Süßkram zu essen, deshalb achte ich darauf. Antidepressiva nehme ich nicht – da habe ich zu viele schlechte Erfahrungen mit Nebenwirkungen gemacht. Ich nehme ein Schilddrüsenhormon und ein Medikament, das mich wenigstens ein bisschen zur Ruhe kommen lässt. Damit kann ich dann wenigstens fünf Stunden schlafen.“

Nur Gesprächstherapie reicht nicht

„Die Therapie war leider nicht so gut, da ich nicht offen war und meine Gedanken nicht richtig verbalisieren konnte. Ich fühle mich miserabel und total angespannt. Normalerweise sprechen wir über Vergangenheit, Kindheit, Arbeit und Trauma. Es ist eine tiefenpsychologische, analytische Therapie. Nur Gesprächstherapie reicht mir eben nicht. Ich bin jetzt bei der vierten Therapeutin – die davor konnten mir alle nicht helfen. Im Moment geht es nicht gerade schnell vorwärts, das wird sich aber ändern. Wir arbeiten daran, dass ich mehr Selbstvertrauen gewinne und mehr für mich selbst sorgen kann.“

Chaos auf dem Schreibtisch

„Wenn es mir wieder besser ginge, würde ich gerne wieder arbeiten. Im Moment ist das nicht möglich. Wenn ich an die Arbeit denke, habe ich Angst ganz viele Dinge nicht mehr zu wissen. Auch die vielen unerledigten Sachen, hunderte von Mails und das Chaos auf dem Schreibtisch bereiten mir Bauchschmerzen. Meine Klinikaufenthalte haben mich endlich mal ganz weg von den Problemen aus dem Alltag gebracht. Ich habe neue Impulse bekommen, damit meine Gedanken nicht mehr ständig kreisen. Außerdem habe ich dort gelernt Strategien zu entwickeln, um nicht mehr so schnell in alte Muster zu verfallen.“

Essen und Tangotanzen fallen aus

„Ich habe nicht zu Mittag gegessen, weil ich es nicht schaffe, mir etwas zu kochen.
Abendessen ist auch ausgefallen, habe nur etwas Kuchen gegessen. Heute war ich einfach mit der ganzen Situation überfordert. Ich habe mich überwunden trotz Krise Farbe zum Malen zu besorgen. Dabei ist es aber geblieben. Gemalt habe ich nicht mehr. Sonst gehe ich immer einmal die Woche ins Tangotanzen. Die Ablenkung tut gut, ich komme auf andere Gedanken und kann danach viel besser schlafen. Aber heute habe ich abgesagt, weil ich den anderen die Stimmung nicht vermiesen will und auch mit niemand reden möchte.“

Einfach in Ruhe lassen

„Einige der Leute aus dem Tango wissen, dass ich Depressionen habe. Sie gehen eigentlich ganz normal mit mir um. Wirkliche Freunde habe ich nicht viele, manche verstehen das auch nicht. Familie hat einen sehr hohen Stellenwert für mich, nur möchte ich sie mit meinen Problemen nicht so sehr belasten. Ich glaube, sie versuchen zu verstehen, doch es ist einfach schwer und das weiß ich auch selbst. Es ist halt schwierig zu verstehen, dass sich meine Gefühlslage von einer auf die andere Sekunde ändert. Oft wünsche ich mir, dass mich andere Menschen einfach in Ruhe lassen, anstatt irgendeinen blöden Spruch zu machen.“

Hoffnung auf Schlaf und Entspannung

„Zufrieden bin ich mit dem heutigen Tag nicht, weil ich mich selbst nicht ausstehen kann gerade und nichts von dem gemacht habe, was ich mir vorgenommen habe. Jetzt hoffe ich, dass ich auch einschlafen kann und eventuell ausgeruht und nicht wie gerädert aufwache. Ich mache mir schon meine Gedanken über den morgigen Tag und hoffe sehr, dass ich auch das machen kann, was ich mir vorgenommen habe.
Morgen habe ich mal keine Termine und möchte aufräumen und ausmisten, was ich nicht mehr brauche. Falls ich dann noch Zeit habe würde ich gerne noch ein Bild malen, um zu entspannen.“

Akzeptanz

„Menschen, die keine schwere Depression gehabt haben, können sich nicht in meine Situation versetzen“, ist sich Bernhard sicher, „über einen gebrochenen Arm zu sprechen ist einfacher – der ist in sechs Wochen meist überstanden.“ Trotzdem mache das soziale Umfeld sehr viel aus – „ich möchte und muss Familie, Freunde, Lebenspartner und vor allem mich selbst akzeptieren trotz Problemen“, sagt er. „Besiegen kann ich meine Depressionen vielleicht nicht, aber versuchen damit umzugehen.“

*Name von der Redaktion geändert.

Wer selbst unter einer Depression leidet oder jemanden kennt, der depressiv erkrankt ist, sollte sich möglichst früh professionelle Unterstützung suchen, z.B. über die Deutsche Depressionshilfe. Insbesondere bei Selbstmordgedanken ist dringend spezialisierte Hilfe nötig!

Natürlich dunkleres Haar – Schwarztee im Selbstversuch

Natürlich dunkleres Haar – Schwarztee im Selbstversuch

Vor dem Schwarztee-Selbstversuch deutlich zu sehen: Die hellen Reflexionen in Tatjanas Haar (Foto: T. Gartner)

Dünn, kraus, trocken, glanzlos – aber wessen Haarpracht ist schon perfekt? Nein, auch meine nicht. Als Teenie ließ ich mir mein langes, braunes Haar nach dem Vorbild einer Klassenkameradin kurz schneiden und färbte es dunkelrot. Zumindest war das der Plan. Da ich aber schon damals ein Fan natürlicher Produkte war, griff ich zu Henna (Anm. d. Red.: Henna ist ein pflanzlicher Farbstoff) – und sah aus wie Pumuckel. Nachdem ich mich von diesem haarigen Unfall erholt hatte, – da ich Farbe, keine Tönung verwendet hatte, dauerte das seine Zeit – beschloss ich: Mit blonden Strähnchen kann man nichts falsch machen. Irgendwann war aber auch der Streifenhörnchen-Look passé und ich entschied mich ab sofort für ein einheitliches Dunkelbraun. Das Problem: Alle paar Wochen blitzte meine Naturhaarfarbe am Ansatz in einem etwas helleren Ton hervor.

Aber ständig färben, das Haar damit strapazieren und noch dazu jede Menge Geld investieren? Nein, danke! Ganz moderne Frau konsultierte ich deshalb Alleswisser Google und fand heraus: Schwarztee soll die Haare dunkler machen. Aber nicht nur das: Das Wundermittelchen reduziert angeblich Haarausfall und verleiht dem Haar Glanz und Geschmeidigkeit.

In diversen Beauty-Foren diskutieren Mädels über die Wirksamkeit der natürlichen Tönung und auch auf verschiedenen Hausmittel-Websites finden sich vielfältige Anwendungstipps. Einen ausführlichen Erfahrungsbericht kann ich jedoch nirgends finden und beschließe kurzerhand mein eigenes Versuchskaninchen zu sein.

Natürlich dunkleres Haar – Schwarztee im Selbstversuch

Testet für die Face2Face-Leser, ob Schwarztee die Haare wirklich dunkler tönt: Tatjana (Foto: C. Gartner)

Die einzige Investition vorerst: Etwa drei Euro für eine Packung Schwarztee. Da ich mich vor Start des Selbstversuches ausgiebig in die leider recht lückenhafte Berichterstattung im Internet eingelesen habe, weiß ich, dass es mit einer Anwendung wahrscheinlich nicht getan sein dürfte. Also beschließe ich, meine wöchentliche Haarkur viermal hintereinander durch eine Schwarztee-Kur zu ersetzen. Und schon kann es losgehen!

Die im Internet ausgewiesene Vorgehensweise befinde ich gleich nach der ersten Anwendung für – sagen wir einmal – unpraktikabel. Für einen halben Liter Tee ist selbst in langem Haar kein Platz, sodass ein Großteil davon ungenutzt in die Badewanne fließt und der kleine Rest während der Einwirkzeit unaufhörlich vom Kopf trieft und tropft. Daher hier meine persönliche Anwendungsempfehlung, für die zusätzlich eine Sprühflasche (hier tut es eine Blumenspritze oder auch eine ehemalige Sprühkurflasche) benötigt wird:

1. Vier Beutel Schwarztee in einer Tasse mit kochendem Wasser übergießen und für eine halbe Stunde bis Stunde ziehen lassen bis der Tee nur noch lauwarm ist.

2. Während der Ziehzeit die Haare wie gewohnt waschen und anschließend in ein Handtuch wickeln, damit sie im nächsten Schritt möglichst viel Flüssigkeit aufnehmen können.

3. Einen kleinen Teil des Tees in die Sprühflasche füllen. Jetzt die Haare aus dem Handtuch befreien, den Kopf über die Badewanne hängen und den restlichen Tee aus der Tasse langsam über die Haare gießen, sodass diese vollständig durchnässt sind.

4. Das Haar gut ausdrücken, um das Tropfen zu vermeiden, dann locker am Oberkopf feststecken, ein Handtuch um die Schultern legen und etwa eine Stunde einwirken lassen.

5. Während der Einwirkzeit die Haare mehrfach mit dem Tee aus der Sprühflasche besprühen, sodass sie immer gut durchfeuchtet sind.

6. Die Haare mit klarem Wasser auswaschen, bis keine Farbe mehr herauskommt.

Aufgepasst: Der Tee färbt leider nicht nur das Haar, sondern auch Badewanne, Handtuch und Kleidung. Deshalb lieber nicht das Lieblingstop während der Kur tragen. Die Badewanne lässt sich übrigens mit herkömmlichen Reinigern ohne viel Aufwand wieder blitzblank putzen.

Natürlich dunkleres Haar – Schwarztee im Selbstversuch

Eine kleine Veränderung ist zu sehen: Tatjanas Haare im Vorher-Nachher-Vergleich (Fotos: T. Gartner)

Nun zur Frage aller Fragen: Was hat sich nach vier Wochen Anwendung getan?

Was die Farbe betrifft, ist eine leichte Veränderung zu sehen. Die hellen Reflexionen in meinem Haar wurden geringfügig dunkler. Leider konnte der Schwarztee seinem Ruf das Haar geschmeidig zu machen dafür aber gar nicht gerecht werden. Ganz im Gegenteil: Schon nach der ersten Anwendung war das Durchkämmen trotz Sprühkur ein harter Kampf. Mein Haar fühlte sich rau an und war total verknotet – Struwwelpeter-Look par excellence. Nach der vierten Anwendung war ich trotz einigermaßen zufriedenstellendem Farbergebnis froh, keinen weiteren Versuch wagen zu müssen – nach gefühlt dreistündigem Kämmen hätte man aus dem ausgerissenen Haar locker eine komplette Perücke herstellen können.

Mein Fazit: Schwarztee zur Farbauffrischung oder zum minimalen Nachdunkeln der Naturhaarfarbe funktioniert in Maßen. Eine pflegende Wirkung ist leider nicht spürbar, weshalb ich von einer längerfristigen Anwendung abraten würde.

Vorschau: Nächsten Sonntag verrät euch die Tipps&Tricks-Redaktion, wie ihr eine gelungene Babyparty veranstaltet.

 

Preview: März 2013

Der Skandal-Bestseller „Shades of Grey“ soll verfilmt werden – Grund genug für eine Face2Face-Mitarbeiterin sich einmal in die Trilogie einzulesen und diese aus literaturwissenschaftlicher Sicht zu beurteilen. Außerdem beschäftigte sich die Redaktion im Februar unter anderem mit den Prüfungsanforderungen für Bachelor und mit dem Testen verschiedener Beautybox-Angebote.

Was euch im März auf Face2Face erwartet, lest ihr hier: Die Musik-Redaktion sprach mit dem deutschen Singer-Songwriter Michael Schulte. Wie gehen dunkelhäutige Schauspieler mit der Klischeehaftigkeit ihrer Rollenbesetzungen um – diese Frage versucht die FilmKunstKultur-Redaktion zu beantworten.

Mit Änderungen im Reglement und einer Aussicht auf die neue Formel 1 Saison beschäftigt sich die Sport-Redaktion in diesem Monat. In der Tipps&Tricks-Rubrik wird es appetitlich: Rezepte für Cupcakes und Wan Tan erhellen euch die tristen März-Tage. Der Frage wie viel Wissen in Google-Zeiten gesund und wichtig ist, gehen unsere Kolumnisten auf den Grund.

Chemikalien und ihre Folgen werden ein Thema in der Tier&Umwelt-Rubrik sein und die Moder-Redaktion stellt euch ein modisches Highlight vor: Ear-Cuffs. Eine Rezension zu einem Buch, das die persönlichen Erfahrungen eines Reisenden auf seinem Pilgerweg nach Santiago de Compostela schildert, findet ihr in der Reise-Rubrik und die Panorama-Redaktion startet eine neue Serie: Geschwister erzählen – ihr dürft gespannt sein!

Haute couture – nein danke! Mode mal anders, Teil 1

Das „X-Trax“ in Karlsruhe

Haute couture – nein danke! Mode mal anders, Teil 1

Außergewöhnlich: Verkäuferin Maren Becher präsentiert einen Teil des "X-Trax"-Sortiments (Foto: Eysell)

Frei nach dem Motto „Normal sein kann jeder“ stellt euch die neue Modeserie auf Face2Face Shops in ganz Deutschland vor, die Kleidung der etwas anderen Art verkaufen. Vom düsteren Gothic-Look bis hin zum ausgeflippten Cyberoutfit – wir zeigen euch eine andere Seite der Modebranche und befragen die, die es wissen müssen: Shopbesitzer und Verkäufer.

 Gothic, Punk, Metal, Rockabilly – auf diese Szenen hat sich das Warensortiment des Karlsruher Underground-Mode-Shops „X-Trax“ spezialisiert. Vor 18 Jahren eröffnete der Standort in der Kaiserstraße, seit zwölf Jahren ist Maren Becher hier als Verkäuferin tätig. „Ich bin schon so lange hier, dass inzwischen der Großteil meines Kleiderschrankes aus unserer eigenen Ware besteht, die ich auch privat oft und gerne trage“, erzählt die 45-Jährige.

Der Laden sei gut besucht, zu besonderen Anlässen wie zum Beispiel Halloween würden sogar bis zu 300 Besucher kommen, so Becher. „Auch wenn im angrenzenden Ausland, also Frankreich, Schweiz oder Belgien Feiertage sind, macht sich das bemerkbar“, fügt sie an. Absoluter Verkaufsschlager seien zurzeit farbige Kontaktlinsen – diese würden ganzjährig von verschiedenen Szenegängern getragen, aber auch von „normalen“ Kunden zu Fasching oder Halloween. Zum Sortiment zählen aber auch die exklusiven Marken „New Rock“, „Iron Fist“, „Lip Service“ und „Jungbluth“, die von Prominenten wie Marilyn Manson oder Christina Aguilera getragen werden, berichtet Becher.

Einen durchschnittlichen Kunden gebe es im Karlsruher „X-Trax“ nicht – „eine Altersgrenze kann man bei uns schlecht festlegen, unsere Kundschaft bewegt sich zwischen zwölf und 60. Wir haben Stammkunden, aber auch Leute, die nur aus Neugier mal reinschauen.“

 
Kontakt „X-Trax“:

Kaiserstraße 170
76133 Karlsruhe
Telefon : 0721 205062
E-mail: karlsruhe@x-tra-x.de

Vorschau: Nächsten Donnerstag erwartet euch an dieser Stelle ein Interview mit Bloggerin Claire „C’est Clairette“ Beermann.

Umstyling 1: Ein sommerliches Partymakeup

Heute gibt es, wie angekündigt, ein kleines Umstyling-Video von mir. Mein Model für etwa sechs Minuten war hierbei Nadine. Wie viele andere junge Frauen begeht auch sie beim täglichen Schminken den einen oder anderen Fehler, den es im Video zu korrigieren gilt. Düster und etwas langweilig – so könnte man Nadines Makeup beschreiben. Deshalb habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, ihr mit frischen Farben einen natürlichen, sommerlichen Look zu verpassen. Damit man den Kontrast zwischen ihrer Art sich zu schminken und meiner gut erkennen kann, habe ich nur eine Hälfte ihres Gesichts geschminkt, die andere hat sie selbst übernommen.

Umstyling 1: Ein sommerliches Partymakeup

Nadine: mein Model für sechs Minuten, ganz ungeschminkt (Foto: T. Gartner)

 Für den Anfang ist es wichtig zu wissen, dass Nadine ein eher heller Typ ist. Obwohl ihre Haare dunkel gefärbt sind, verraten die Augenbrauen, dass ihre Naturhaarfarbe ins Blonde geht. Daher ganz wichtig: Augenbrauen nachzeichnen, damit sie nicht im Nichts verschwinden (im Video hat das vorab meine Schwester übernommen). Wie das mit den Augenbrauen genau funktioniert, lest ihr HIER.

 Nadine betont ihre Augen gerne mit viel schwarzem Kayal und Mascara. Diese beiden Schminkutensilien sind zumeist auch die einzigen, die sie verwendet. Dem soll jetzt Abhilfe geschaffen werden. Da ihre Augen relativ klein sind, ihr Lippen dafür ein schöne Form und Fülle besitzen, habe ich mich dazu entschlossen letztere besonders zu betonen. Hier nun die von mir verwendeten Utensilien:

Für die Grundlage:
– Puder (Makeup ist im Fall von Nadine nicht notwendig, da sie eine sehr reine und       gleichmäßige Haut hat)
– Rouge (wird oft vergessen, ist aber sehr wichtig für ein frisches und gesund aussehendes Styling)

Für das Augenmakeup:
– Weißer und brauner Lidschatten
– Schwarzer Kayal mit Pinsel/Gummi zum Verwischen
– Schwarzes Mascara

Für die Lippen:
– Roter Lipliner
– Roter Lippenstift
–> Beides von der Farbe her zwischen einem knalligen und einem eher dunklen Rotton (beides geht leider im Video durch die schlechte Beleuchtung etwas unter); einfach im Drogeriemarkt auf dem Handrücken austesten, welche Farbe einem persönlich am besten gefällt. Zu dunkel wirkt allerdings schnell alt.

Was ihr nun mit dem ganzen Kram anfangen sollt, erfahrt ihr im folgenden Video. Viel Spaß dabei: UMSTYLING-VIDEO

Vorschau: Nächsten Sonntag gibt´s den nächsten Teil der Ausgehtipps Serie. Dort erfahrt ihr wie sich die “Liquid Lounge” in Speyer ihren Platz in der Serie verdient hat.