#Anytimeiscaketime – Selbstversuch zum Backen mit Instagram

Wenn man auf der Social-Media-Plattform Instagram unterwegs ist sind sie garantiert nicht zu verfehlen: Bilder von süßen Cupcakes, wundervoll gestalteten Torten und lecker aussehenden Kuchen. Da möchte man am liebsten gleich durch den Bildschirm greifen und ein Stückchen probieren. Oder man würde zumindest gerne herausfinden, wie es den Instagram-Bäckerinnen und -Bäckern gelungen ist, ihre Kunstwerke zu backen und so toll in Szene zu setzen, dass sie einfach zum anbeißen aussehen.

Unter verschiedenen Hashtags wie #backen (bisher ungefähr 956.631 Beiträge), #backenmachtglücklich (ca. 177.380 Beiträge) oder einfach auf Englisch #cake (ca. 59.411.105 Beiträge) werden so viele Bilder von selbst gebackenen Köstlichkeiten gepostet, dass sie einfach dazu einladen, selbst etwas davon zu Hause auszuprobieren.

Diesen Versuch habe ich in der vergangenen Woche gewagt und zwei Rezepte aus der Instagram-Backstube ausprobiert. Ob die Werke am Ende genauso fotogen aus meinem Backofen kommen, wie sie auf Instagram aussehen? Welchen Herausforderungen ich mich dabei gestellt habe, verrate ich euch in meinem Selbstversuch.

Der erste Versuch: Valencia Cupcakes

#Anytimeiscaketime - Selbstversuch zum Backen mit Instagram

Autorin Anna-Sophie Beckerle mit den Backzutaten für den ersten Versuch – es kann losgehen (Foto: Anna-Sophie Beckerle)

Als erstes habe ich die Valencia Cupcakes von lillys_cupcakery ausprobiert. Das Rezept erschien mir zwar aufwändig, aber die Cupcakes sahen auf dem Bild auf Instagram einfach zu lecker aus. Ich war also schon auf eine Herausforderung eingestellt. Obwohl ich bisher schon einige Muffins gebacken habe, habe ich allerdings noch nie eine Ganache hergestellt oder Churros selbst gemacht. Zum Glück gab es passend zum Instagram-Account einen Video-Blog zu den Rezepten, der mir beim Nachbacken sehr geholfen hat.

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Lilly Kürten mit ihren selbstgebackenen Valencia Cupcakes (Foto: lillys_cupcakery)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da ich schon Erfahrung beim Backen habe, fiel es mir eher leicht, die typisch spanischen Magdalenas in den Muffin-Förmchen zu backen. Leider sind sie etwas aus der Form gesprungen, was ihnen aber geschmacklich zum Glück nicht geschadet hat.

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So sahen die Magdalenas aus, kurz bevor sie in den Backofen kamen (Foto: Anna-Sophie Beckerle)

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Und so sind die Magdalenas aus dem Ofen gekommen, leider etwas aus der Form gesprungen, aber trotzdem sehr lecker (Foto: Anna-Sophie Beckerle)

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Die Ganache wird noch mit einer Orange verfeinert und dann direkt in den Kühlschrank gestellt (Foto: Anna-Sophie Beckerle)

Als nächstes machte ich mich daran, die Ganache herzustellen. Das gestaltete sich schon etwas schwieriger, da sich die heiße Sahne eher schlecht mit der Schokolade ver-binden wollte. Das Ganze musste dann nochmal zwei Stunden in den Kühlschrank, um fest zu werden. Daher habe ich für das gesamte Backexperiment viel länger gebraucht, als ich ursprünglich dachte.

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Alle diese Zutaten und Utensilien werden benötigt, um die Churros herzustellen (Foto: Anna-Sophie Beckerle)

 

Zu guter Letzt musste ich noch den Churro-Teig fertigen, was schneller ging als gedacht. Allerdings musste ich feststellen, dass ich mit einer normalen Spritztülle mit Sternaufsatz die Churros mehr und mehr unförmig in das Öl spritzte. Das war natürlich später auf dem Foto für Instagram nicht so schön. Aber immerhin waren sie echt lecker und in Zukunft werde ich wohl eine feste Spritze dafür nutzen.

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Die Grundlage für den Churro-Teig ist ein Brand-Teig, der hier bereits mit den Eiern gemischt wurde (Foto: Anna-Sophie Beckerle)

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So sehen die Churros aus, als sie fertig gebacken und mit Zucker und Zimt bestäubt wurden (Foto: Anna-Sophie Beckerle)

Der große Moment war nun also gekommen und die Cupcakes sahen dem Original auf Instagram schon ähnlich, was für mich doch sehr erleichternd war, da ich schließlich fast sechs Stunden in der Küche verbracht hatte.

Der große Vergleich:

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Und so sehen sie aus, meine nachgebackenen Valencia Cupcakes (Foto: Anna-Sophie Beckerle)

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Ein Selfie was direkt auf Instagram gepostet werden könnte, da hat sich die ganze Arbeit doch gelohnt, oder? (Foto: Anna-Sophie Beckerle)

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Zum Vergleich: hier nochmal die Valencia Cupcakes von lillys_cupcakery (Foto: lillys_cupcakery)

Aber ist der ganze Aufwand auch ein paar tolle Fotos auf Instagram wert? Ich habe bei Lilly Kürten (25 Jahre), der Autorin des Blogs lillys_cupcakery, nachgefragt. Sie antwortete mir, dass sie aus einem deutsch-amerikanischen Haushalt stamme, wo hauptsächlich mit Backmischungen gebacken wurde. 2012 fasste sie den Entschluss, dass es doch auch ohne gehen müsste. Nachdem sie einiges erfolgreich ausprobiert hatte, postete sie es auf Instagram und fing 2017 damit an, Videos zu den Rezepten zu veröffentlichen. Damit wollte sie ihren Abonnenten zeigen, wie einfach verschiedene Rezepte gebacken werden können, sowohl in Deutschland als auch in Amerika. Sie ist der Meinung, dass es die Arbeit definitiv wert ist. Man merkt ihr auf jeden Fall an, dass es ihr sehr viel Spaß macht. Das ist sicher ein wichtiger Erfolgsfaktor eines Instagram-Accounts, nicht nur beim Backen.

Der zweite Versuch: Erdbeer-Käsekuchen-Brownies

Für den zweiten Versuch, etwas aus Instagram nachzubacken, habe ich mir die Erdbeer-Käsekuchen-Brownies von fraeuleinmeerbackt_de herausgesucht. Sie fordert auf Ihrem Instagram-Profil ihre Follower dazu auf, ihr nachgebackene Werke zu zeigen. Daher dachte ich, eines ihrer Rezepte wäre perfekt für den zweiten Versuch. Die Erdbeer-Käsekuchen-Brownies werden auf ihrem Blog, zusätzlich zu ihrem Instagram-Account, als „bester Blechkuchen“ angepriesen, mal sehen, ob das auch so stimmt. Der Kuchen sieht auf den Instagram-Fotos einfach toll aus und nachdem ich für die Cupcakes doch sehr lange gebraucht hatte, habe ich gehofft, dass die Brownies nicht ganz so viel Zeit in Anspruch nehmen.

Zuerst habe ich den Brownie-Teig hergestellt. Das ging tatsächlich super schnell und sehr leicht, bis vielleicht auf die Schokolade, die ich schmelzen musste. Dafür musste ich schon etwas Zeit einplanen. Die geschmolzene Schokolade darf weder kochen, noch zu heiß zum restlichen Teig gegeben werden, weil es sonst klumpt.

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Aus diesen Zutaten werden gleich hoffentlich leckere Käsekuchen-Brownies entstehen (Foto: Anna-Sophie Beckerle)

Nach dem Mischen wurde alles einfach in eine Form gegossen. Da ich leider keine Brownie-Form besitze hatte ich stattdessen eine Auflaufform mit Backpapier ausgelegt. Das stellte sich als schwieriger heraus, als ich dachte, da das Backpapier immer wieder knitterte.

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So sieht der Brownie-Teig in der Form dann aus (Foto: Anna-Sophie Beckerle)

Schließlich war der Teig in der Form und ich konnte mit dem Mischen des Käsekuchen-Toppings beginnen. Da ich leider keine Erdbeeren mehr kaufen konnte, habe ich stattdessen gefrorene Himbeeren genommen, was aber auch super geklappt hat. Dann musste ich nur noch die gemischten Zutaten für den Käsekuchen auf den Brownie-Teig geben und alles für eine Stunde in den Backofen stellen.

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Nun muss das Ganze nur noch in den Backofen (Foto: Anna-Sophie Beckerle)

 

Als der Kuchen fertig war und kurz ausgekühlt hatte, schnitt ich ihn für die Fotos zurecht. Bis auf die Kleinigkeit, dass sich die beiden Teige nicht gleichmäßig verteilt haben, kommt er dem Instagram-Foto schon ein wenig nahe. Immerhin ging das Backen der Brownies verhältnismäßig mit wenig Arbeit und relativ schnell, wenn man die Backzeit außen vor lässt.

Die original Instagram-Brownies von fraeuleinmeerbackt_de im Vergleich mit meinem Ergebnis:

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Meine Himbeer-Käsekuchen-Brownies, auf einem Teller angerichtet, aber leider nicht so schön wie das Original auf Instagram (Foto: Anna-Sophie Beckerle)

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Trotzdem stolz: das Selfie zum Schluss darf natürlich auch nicht fehlen (Foto: Anna-Sophie Beckerle)

Alles in allem würde ich sagen, dass es auf jeden Fall einiges an Arbeit und Zeitaufwand kostet, einen eigenen Back-Blog auf Instagram zu unterhalten. Vor allem, wenn man sich die Rezepte selbst heraussucht oder erstellt und dann vielleicht sogar mehrere Anläufe braucht, um den perfekten Kuchen zu backen. Das Ganze dann auch noch schön hübsch zu fotografieren, gleicht fast einem Vollzeit-Job. Aber wenn es Spaß macht, ist ja bekanntlich keine Mühe zu viel. Dass es als Amateur-Bäckerin nicht so leicht für mich war, die verschiedenen Rezepte nach zu backen, zeigt auch, dass ein gewisses Talent und die richtige Ausstattung nicht fehlen sollten. Ich ziehe demnach auf jeden Fall meinen Hut vor all den talentierten Instagram-Bäckerinnen und –Bäckern, denn ich bin sicher, dass die Kuchen und Cupcakes genau so gut schmecken, wie sie auf den Instagram-Seiten aussehen.

Schaurig-schöne Halloween-Geschenke

Kreativ: Halloween-Geschenke (Foto: Onat)

Kreativ: Halloween-Geschenke (Foto: Onat)

Neben verkleideten Kindern und geschnitzten sowie gekochten Kürbissen dürfen makabre Gerichte und Süßigkeiten an Halloween nicht fehlen. Der Brauch um die Häuser zu ziehen und um „Süßes oder Saures“ zu bitten hat dabei seinen Ursprung im irischen „All Hallows’ Eve“: Die Geister der Verstorbenen, die in der Nacht vor Allerheiligen umherzögen, sollten durch Speisen besänftigt und vor dem Eintritt abgehalten werden. Doch durch die gruseligen Halloween-Geschenke der Tipps&Tricks-Redaktion lassen sich nicht nur Untote, sondern auch hungrige Gäste und Kinder besänftigen.

Schaurige Schokolade:

Schokoladig: Halloween-Schokoladen-Monster (Foto: Onat)

Schokoladig: Halloween-Schokoladen-Monster (Foto: Onat)

Mit selbstgemachten Süßigkeiten lassen sich die Herzen von Jung und Alt erfreuen: Etwas Schokolade über dem Wasserbad schmelzen, auf ein mit Folie oder Backpapier ausgelegtes Blech gießen, mit allerlei Süßigkeiten und Streuseln verzieren und hart werden lassen. Essbare Augen und farbige Candy Melts- oder Schokoladen-Spritzer lassen aus den einzelnen Blöcken richtige Monster zum Vernaschen werden.

Eklige Einmachgläser:

Eingemacht: Halloween-Süßigkeiten (Foto: Onat)

Eingemacht: Halloween-Süßigkeiten (Foto: Onat)

Wer noch Einmachgläser aus der vergangenen Saison übrig hat, kann diese mit gruseligen Gummitieren wie Fledermäusen, Würmern, Spinnen, Schlangen und Fröschen befüllen und wieder verschließen. Etwas Dekoration verwandelt die leeren Gläser in leckere Souvenirs zum Mitnehmen, durch die man sich gerne an die Halloween-Nacht erinnert.

Durstige Dämonen:

Bunt: Halloween-Getränke (Foto: Onat)

Bunt: Halloween-Getränke (Foto: Onat)

Auch altbekannte Getränke lassen sich im neuen Gewand als Halloween-Geschenke verkleiden: Hierfür kalte oder warme Getränke mit Lebensmittelfarbe einfärben oder bereits farbige Getränke nehmen, diese in Flaschen füllen und mit dekorativen Elementen als Zaubertränke, Gift, Blut oder Dämonen tarnen. Mit kleinen Hexenbesen aus Salzstangen, Käse und Lauch wird dem Trank auch etwas zum Beißen für Zwischendurch geboten. Erwachsenen kann man so eine kleine Freude mit alkoholischen Getränken machen, Kindern mit süßen und bunten Säften.

Gesunde Gespenster:

Fruchtig: Halloween-Obst-Gespenter (Foto: Onat)

Fruchtig: Halloween-Obst-Gespenter (Foto: Onat)

Wer lieber neben den Süßigkeiten Kindern auch etwas Obst mit auf den Weg geben möchte, kann dieses geschickt als Gespenst dekorieren: Die Erdbeeren mit geschmolzener, weißer Schokolade überziehen und mit dunkler Schokolade Augen und Münder der Gespenster anmalen. Ganz ohne Schokolade werden dabei grüne Äpfel zu Geistern verwandeln, indem man ihnen essbare Augen, Erdbeer-Zungen und Sonnenblumenkern-Zähne anbringt.

Türkische Supangle – Wenn Pudding Kuchen küsst

Neben Joghurt, Eis und Frozen Yogurt ist es der Pudding, der diesen Sommer kulinarische Kühle schenken soll. Dass man ihn auch gut mit anderen Süßspeisen kombinieren kann, beweist die türkische Variante „Supangle“. Hierbei handelt es sich um ein vor allem in Istanbul bekanntes Dessert, das aus einem auf Schokoladenkuchen gegossenen Schokoladen-Pudding besteht. Zwar hat es mit seinen europäischen Vertretern – der italienischen „Zuppa Inglese“ und der französischen „Soupe Anglaise“ nicht viel gemein, jedoch verzaubert Supangle auch hierzulande Jung und Alt.

Schokoladig: Türkische Supangle (Foto: Onat)

Schokoladig: Türkische Supangle (Foto: Onat)

Zutaten und Materialien:

  • 750ml Milch
  • zwei gehäufte Esslöffel Mehl
  • vier Esslöffel Kakao
  • vier Esslöffel Zucker
  • 100g Zartbitterschokolade
  • ein Esslöffel Butter oder Margarine
  • Schokoladenkuchen oder Brownies
  • Topf, Löffel und Servierschalen
  • nach Belieben Schokolade, Pistazien, Nüsse und Kokosraspeln zur Dekoration

Zubereitung:

1. Milch, Kakao, Zucker und Mehl in einen Topf geben und alles miteinander verrühren.

2. Das Gemisch unter ständigem Rühren auf mittlerer Flamme aufkochen, bis die Masse stockt.

3. Den Pudding nun vom Herd nehmen und die Butter mit der Zartbitterschokolade unterheben.

4. Kleine Stücke des Schokoladenkuchens in den Boden der Servierschalen eindrücken. Falls er zu fest sein sollte, gegebenenfalls mit etwas Milch benetzen. Den noch warmen Pudding darüber gießen und die Supangle im Kühlschrank für eine Stunde kalt stellen.

5. Nach Belieben die Supangle mit Pistazien, Schokolade, Haselnüssen, Walnüssen oder Kokosraspeln dekorieren.

Vorschau: Nächste Woche gibt es hier ein Rezept für leckere Karotten-Cupcakes.

„Sommer in aller Munde“ – Bananen-Schoko-Milchshake, Mango Lassi und Co.

Der Sommer schmeckt nach leichter Kost und erfrischenden Früchten, nach kaltem Eis und Sorbets, aber auch nach Eiskaffees, Milchshakes und fruchtigen Smoothies. Die hohen Außentemperaturen verlocken dazu, sich mit kalten Speisen und Getränken Abkühlung zu verschaffen. Dabei wird jedoch meist auf Fertigprodukte aus dem Handel zurückgegriffen, obwohl die Zubereitung sehr viel einfacher und schneller ist als gedacht. Daher verraten wir euch heute ein Rezept für fruchtige Bananen-Schoko-Milchshakes und exotische Mango Lassis, die euch garantiert nicht zum Schwitzen bringen und euch den Sommer auf die Zunge zaubern.

Drama-Banana: Bananen-Schoko-Milchshake „Bananensplit“

Schoko-Banane im Glas: Bananen-Schoko-Milchshake (Foto: Onat)

Schoko-Banane im Glas: Bananen-Schoko-Milchshake (Foto: Onat)


Zutaten für zwei Personen:

  • zwei Bananen
  • 400 ml kalte Milch
  • drei Esslöffel Kakaopulver
  • zwei Esslöffel Zucker oder Eis (Schokolade oder Vanille)

Zubereitung:

1. Die Bananen schälen und in grobe Stücke schneiden.

2. Zusammen mit der Milch, dem Kakao und dem Zucker die Bananen in einen Mixer geben, fein pürieren und gleich genießen.

3. Wer mag, kann den Zucker auch mit zwei Esslöffeln Schokoladen- oder Vanilleeis ersetzen. So wird der Milchshake cremiger.

Mango-Tango: Das indische Joghurtgetränk „Mango Lassi“

Exotisch: Das indische Joghurtgetränk Mango Lassi (© Michaela Schmidt-Meier / pixelio.de

Exotisch: Das indische Joghurtgetränk Mango Lassi (© Michaela Schmidt-Meier / pixelio.de

Zutaten für zwei Personen:

  • zwei frische Mangos oder 200 g Mangos aus der Dose
  • 400 g Joghurt
  • zwei Esslöffel Zucker
  • Zimt, Gewürznelken und Kardamom
  • Eiswürfel
  • gegebenenfalls etwas Milch oder Wasser

Zubereitung:

1. Die Mangos schälen, entkernen und anschließend in kleine Würfel schneiden.

2. Die Mangos mit dem Joghurt, dem Zucker und den Eiswürfeln in einen Mixer geben und fein pürieren.

3. Nur noch mit den Gewürzen abschmecken, gegebenenfalls mit etwas Milch oder Wasser verdünnen und eiskalt servieren.

Cream-Team: Die Kombination als Bananen-Mango-Milchshake

Fruchtig-frisch: Bananen-Mango-Milchshake (© gänseblümchen / pixelio.de

Fruchtig-frisch: Bananen-Mango-Milchshake (© gänseblümchen / pixelio.de

Zutaten für zwei Personen:

  • zwei Mangos
  • zwei Bananen
  • 400 ml Milch
  • 400 g Vanille-Joghurt
  • Eiswürfel

Zubereitung:

1. Die Mangos schälen, entsteinen und in Scheiben schneiden.

2. Ebenfalls die Bananen schälen und in Stücke schneiden.

3. Die Mangos mit den Bananen, der Milch, den Eiswürfeln und dem Vanille-Joghurt in einen Mixer geben, fein pürieren und direkt verköstigen.

Tipps:

  • Wer keinen Mixer haben sollte, kann es zur Not auch mit einem Handrührgerät versuchen. Allerdings werden dann stückigere Reste im Getränk zurückbleiben.
  • Für dauerhafte Abkühlung sollte man im Sommer übrigens auf Getränke mit Raumtemperatur zurückgreifen. Andernfalls muss der Körper nämlich die Wärmeunterschiede ausgleichen und gerät dadurch zusätzlich ins Schwitzen.

Vorschau: Nächste Woche verraten wir euch, ob der Gel-Lack „Shelllac“ wirklich hält was er verspricht.

Brüssel:Hauptstadt Belgiens und Europas

Brüssel in den Abendstunden: Atomium (Foto:Wahlig)

Brüssel in den Abendstunden: Atomium (Foto: S. Wahlig)

Zentrum der europäischen Politik: Europaparlament (Foto: S. Wahlig)

Zentrum der europäischen Politik: Europaparlament (Foto: S. Wahlig)

Brüssel ist eine vielseitige und international ausgerichtete Stadt, was nicht nur aufgrund des Sitzes der Europaparlaments sichtbar wird, sondern auch weil viele Kulturen in Brüssel zusammenkommen. Wenn man durch die Straßen geht gibt es fast keine Sprache, die nicht gesprochen wird. Brüssel ist sehr multikulturell, auch wenn die Hauptsprachen französisch und niederländisch sind. So sind Straßenschilder in beiden Sprachen, da Brüssel sich in flämische und wallonische Wohnviertel gliedert.

Wer nur kurz und zum ersten Mal in Brüssel ist und schnell alle Sehenswürdigkeiten sehen möchte, sollte eine Busrundfahrt machen mit einem Stadtführer oder Audioguide. Auf diese Weise sieht man alle Highlights von Brüssel, um sich danach die Orte aussuchen zu können, die einen besonders interessieren. Was man unbedingt gesehen haben sollte ist der Grand’Place, das Manneken Pis, die Kathedrale St-Michel, Galeries Saint-Hubert, Hôtel de Ville (Rathaus), die Börse und das Palais Royal (Arbeitsräume des Königs) in der Stadt. Außerhalb am Expo-Gelände sollte unbedingt das Atomium besichtigt werden, das wohl mit dem Manneken Pis als das bekannteste Wartzeichen Brüssels anzusehen ist. Mein Geheimtipp ist das Viertel Petit Sablon zu besuchen. Hier findet am Wochenende ein kleiner antiker Markt statt. Unter der Woche kann man hier in kleinen und gemütlichen Cafés guten Kuchen essen und hervorragenden Kaffee schlürfen. Zudem kann man sich danach die kleinen Geschäfte, die allerlei Einrichtungsgegenstände ob Antik oder nach dem neusten Wohntrend ansehen.

Bekannteste Sehenswürdigkeit in Brüssel: Manneken Pis

Bekannteste Sehenswürdigkeit in Brüssel: Manneken Pis (Foto: S. Wahlig)

Brüssel ist Heimat der Comics. In keinem anderen Land sind diese so beliebt wie hier und auch als „neunte Kunst“ anerkannt. Die Vielfalt an Bildergeschichten für Groß und Klein gibt es nirgendwo so wie in Belgien. Für Comic-Liebhaber ist Brüssel genau der richte Ort. Es empfiehlt sich ein Besuch im belgischen Comic-Museum. Der wohl bekannteste Comic-Held dürfte Titin (bei uns heißt er übrigens Tim und Struppi) sein. In der Nähe des Gran’Place finden sich in jede Menge Souvenirs zur Kultfigur, ob vom Comic-Heft bis zu Uhren hier findet jeder etwas. Auch ganz in der Nähe befindet sich am „Stern“ der Ecke Grand’Place/Rue de Charles Buls eine Relieftafel mit dem strebenden Everard ‚t Serclaes. Die Figur ist immer blank poliert und von Menschen umringt. Denn das Anfassen der Figur soll Glück bringen.

Für Shopping-Liebhaber ist Brüssel ein Paradies, da hier alle Käufersehnsüchte in Erfüllung gehen. In der Innenstadt rund um den Manneken Pis findet man praktisch alles: Antiquitäten, die berühmte Brüssler Spitzen und sonstige Souvenirs, aber auch fast jeder zweite Laden verkauft entweder Pralinen und Waffeln oder Bier. In der Unter- und Oberstadt findet man aber auch jegliche bekannte Bekleidungsgeschäfte aus aller Welt für hohes und niedriges Budget. Besonders sehenswert sind am Wochenende Märkte die auf gesperrten Straßen stattfinden. Hier wird von antiken Möbeln bis zum Trödel alles verkauft.

Zentrum der europäischen Politik: Europaparlament

Zentrum der europäischen Politik: Europaparlament (Foto: S. Wahlig)

Brüssel ist als ein Schlemmerparadies zu bezeichnen, da es hier jegliche kulinarische Köstlichkeiten gibt. Besonders bekannt ist Brüssel für seine süßen Verführungen wie etwa den Waffeln, die es in allen Ausführungen etwa mit Schokolade, Erdbeeren oder einfach mit Puderzucker gibt. Am bekanntesten dürften jedoch die Brüsseler Schokolade beziehungsweise die deliziösen Pralinen sein. Auch bekannt sind die belgischen Biere. Es gibt hier viele Lokale die bis zu 400 Biersorten anbieten. Besonders beliebte Brüsseler Spezialität ist allerdings „Ballekes au lambic“, Fleischbällchen aus Schweine- und Rinderhack mit durchgedrehter Hühnerbrust In „Lambic-Bier“ gegart entweder mit würziger Tomatensoße oder gekochten Sauerkirchen. Passend dazu gibt es Pommes-Frites, die ja ursprünglich aus Belgien stammen.

Die Anreise ist nach Brüssel mit dem Flugzeug, der Bahn und dem Auto möglich. Aber Achtung Brüssel ist sehr schlecht ausgeschildert und die Straßen oft verwirrend. Daher empfehlen wir die Anreise mit dem Zug. Denn die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bus und Straßenbahn ist einfach und nicht teuer. Die Übernachtungsmöglichkeiten in Brüssel sind vielfältig. Auf den ersten Blick ist das Preisniveau in Brüssel auf hohem Niveau, da durch die EU, die Nato und viele Großkonzerne Hotels oft beansprucht werden und ausgebucht sind. Es gibt daher sehr viele Hotels in jeder Preisklasse. Eine alternative hierzu ist B&B oder airbnb, wo Privatpersonen ihre Unterkünfte in jeder Preislage und mit jeglicher Ausstattung anbieten. Dies ist eine sehr gute Alternative zu den klassischen Übernachtungsmöglichkeiten. Zudem sind die Vermieter oft sehr Gastfreundlich und geben gute Insider-Tipps für Besichtigungen, Bars, Restaurants und Cafés.

Wie wäre es also demnächst mit einem Kurztrip in die Stadt der vielen Kulturen.

Vorschau: Am Dienstag, 28. Oktober entführt euch face2face nach London und den besten Shopping-Plätzen.

Antwerpen – Stadt der Maler, Designer und kleinen glitzernden Steine

Luxuriös: Der Bahnhof von Antwerpen (Foto: Homolka)

Luxuriös: Der Bahnhof von Antwerpen (Foto: Homolka)

Letzte Woche berichtete Face2Face für euch aus Amsterdam. Heute befinden wir uns 157km westlicher oder einfach zwei Autostunden von Amsterdam in Richtung Belgien entfernt. Kleiner und einen Tick feiner könnte die Diamantenmetropole an der Schelde im Unterschied zu Amsterdam beschreiben werden, die genau wie Amsterdam lange Zeit eine blühende Handelsstadt in den spanischen Niederlanden war.

Im italienischen Stil: Das Rubenshaus (Foto: Homolka)

Im italienischen Stil: Das Rubenshaus (Foto: Homolka)

Auch die Ankunft im zentral Bahnhof hinterlässt einen bleibenden Eindruck: Wie eine neoklassizisti-sche Kathedrale der Moderne begrüßt einen der Hauptbahnhof mit Pomp alter Zeiten in der Stadt. Antwerpen, das immer mal wieder zwischen französischen, spanischen und niederländischen Macht-habern hin und her wechselte ist heute eine multinationale Stadt, in der vor allem flämisch gesprochen wird, was dem holländischen sehr ähnlich ist.

Ganz aus Schokolade! Eine Figur passend zur WM

Ganz aus Schokolade! Eine Figur passend zur WM (Foto: Homolka)

Weiterhin berühmt ist Antwerpen für seine Kunstszene, die von Rubens bis in die Gegenwart reicht. Besonders zu empfehlen sind dabei das Rubenshaus, das teilweise noch so eingerichtet ist wie zu seinen Lebzeiten, sowie die vielen Konzeptstores, die über die ganze Stadt verteilt sind und auch von vielen Bloggern weltweit bemerkt und geachtet werden.

Ebenfalls nur zum Anchschauen: Schokoladenfiguren (Foto: Homolka)

Ebenfalls nur zum Anchschauen: Schokoladenfiguren (Foto: Homolka)

Auch essenstechnisch hat Antwerpen neben Waffeln und den belgischen Pommes einiges zu bieten. Besonders hervorzuheben sind die leckeren Schokolaterien, die ausgefallene Pralinen und Kunst aus Schokolade zu bieten haben.
Insgesamt ist Antwerpen auch eine sehr touristenfreundliche Stadt, die gut mit der Bahn und zu Fuß erkundbar ist und auch viele Angebote für Touristen zu Verfügung stellt.

Vorschau: Am Dienstag, 15. Juli geht es weiter in der Reiserubrik mit einem Beitrag über Genua.

Süße Osterüberraschung: Schoko- und Pudding-Eier

„Ei, ei, ei, was seh‘ ich da“: Ausgeblasene und verzierte Eier, die als Dekoration dienen oder von Kindern gesucht werden müssen – das Osterfest hat seine festen Sitten und Bräuche, die alle Jahre wieder die Herzen von Jung und Alt erfreuen. Schließlich ist es bereits seit dem 16. Jahrhundert der scheinbar unsterbliche Osterhase, der heimlich die kleinen Präsente im Grünen versteckt. Doch in diese lange Tradition lässt sich frischer Wind bringen: Die Tipps&Tricks-Redaktion verrät, wie aus normalen Eiern richtige Wundertüten werden. So wird das Osterfest dieses Jahr garantiert das Gelbe vom Ei.

Überraschend: Mit Schokolade und Götterspeise gefüllte Eier (Foto: Onat)

Überraschend: Mit Schokolade und Götterspeise gefüllte Eier (Foto: Onat)

Zutaten und Materialien:

  • Eier
  • Essig oder Essigessenz
  • etwas Wasser
  • Götterspeisepulver – pro Ei circa 200ml Götterspeise
  • gegebenenfalls etwas Zucker für die Götterspeise
  • Schokolade – pro Ei circa 200g Schokolade
  • eine Nadel, eine Schüssel, ein Schneebesen
  • eine Eierverpackung, Töpfe, Spritztüten oder Gefrierbeutel

Zubereitung:
1. Zunächst wird dem traditionellen Osterfest gefrönt und das Ei ausgeblasen. Dafür wird oben und unten in das Ei ein Loch mit einer Nadel hineingestochen. Auf der unteren Ei-Seite mit der größeren Fläche wird das Loch nun vergrößert. So lässt sich der Inhalt nicht nur leichter ausleeren, sondern die Füllung auch leichter in das Ei hineinbringen. Danach hält man das Ei über einer Schüssel und pustet kräftig in das kleinere Loch, bis Eiweiß und Eidotter vollständig herausgelaufen sind.

2. Etwas Essig oder Essigessenz mit Wasser in einen Topf geben und aufkochen. Nun die leeren Eier hineingeben und auskochen. So sind diese nicht nur sauber, sondern für den weiteren Gebrauch auch keimfrei und steril. Je nach Essigsorte kann es dabei zu Verfärbungen der Schale kommen. Dies lässt sich aber mit einem Schwamm und etwas Spülmittel wieder entfernen. Um den Essiggeschmack zu loszuwerden, die Eier vorsichtig mit Wasser aufgießen, erneut auspusten und trocknen lassen. Wem die Ottonormal-Eier zu unspektakulär sind, kann diese natürlich noch nach Herzenslust färben und bemalen

3a. Für die Pudding-Füllung wird die Götterspeise je nach Packungsanweisung zubereitet. Meist muss man hierfür lediglich das Pulver mit drei bis vier gehäuften Esslöffeln Zucker vermengen und mit 500ml kochendem Wasser übergießen. Anschließend das Gemisch kräftig mit einem Schneebesen umrühren, bis sich Pulver und Zucker vollständig aufgelöst haben.

3b. Wer anstelle von Gelee-Eiern lieber Schoko-Eier kreieren möchte, muss nur etwas Schokolade im Wasserbad schmelzen. Dazu bringt man etwas Wasser in einem Topf zum Kochen und platziert einen kleineren Topf darüber. Die Schokolade wird in den Topf über dem Wasser gegeben und solange gerührt, bis sie vollständig geschmolzen ist.

4. Ob man sich nun für die fruchtige oder für die schokoladige Variante entscheidet – das weitere Vorgehen bleibt für beide Spielarten gleich: Die Eier in die Eierverpackung stecken, damit diese nicht wegrollen. Anschließend die Füllung in eine Spritztüte oder einen Gefrierbeutel mit angeschnittener Ecke geben und das leere Ei damit aufgießen. Die gefüllten Eier im Kühlschrank kalt stellen, bis die Masse darin fest geworden ist.

Tipps:

  • Auch von innen kann man das Ei dekorieren, indem man abwechselnd weiße und dunkle Schokolade oder verschiedenfarbige Götterspeise darin hineingibt.
  • Weiterhin lassen sich die Überraschungseier nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich verfeinern: Einfach Kokosraspeln, Nusssplitter oder etwas Minze der geschmolzenen Schokolade unterrühren.
  • Ob nun mit einer Eis-Füllung im Kühlfach gefroren oder mit Kuchenteig gefüllt im Ofen ausgebacken – bei den Wundereiern sind eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Vorschau: Nächste Woche wartet eine leckere Erfrischung auf euch – Smoothies zum Selbermachen.

Do-It-Yourself-Projekt: Dekorieren mit Schokolade

Ob nun auf Eiscreme, Torten oder Früchten – überall kommt die süße Verführung zum Einsatz. Als I-Tüpfelchen bei Desserts und Gebäck eingesetzt, bringt sie nicht nur die Schokolade selbst zum Schmelzen. Zu Rosen getarnt, als Schalen verwendet oder in eine Dekorpaste verwandelt – unendlich sind die Einsatzmöglichkeiten, sodass der Kreativität freien Lauf gelassen werden kann. Die Tipps&Tricks-Redaktion stattet euch mit dem nötigen Know-How aus, um die nächste Schokoladenkreation zum optischen Meisterwerk werden zu lassen.

Formidabel: Schokolader ist ein Klassiker unter den Dekorationen (© gänseblümchen / pixelio.de)

Formidabel: Schokolader gilt als wahrer Klassiker unter den Dekorationen (© gänseblümchen / pixelio.de)

1. Filigran: Muster aus Schokolade
Vor allem Dekorationen aus Schokolade nehmen im Supermarkt große Regalreihen ein. Neben einfachen Spänen und Streuseln verzücken besonders aufwendige Dekorationen und Verzierungen das Auge. Diese kann man dabei ganz einfach selbst herstellen: Eine Folie, ein Gefrierbeutel oder eine Klarsichtfolie als Unterlage verwenden und mit geschmolzener Kuvertüre bespritzen. Für feine Strukturen wie Gitter oder Schnörkel, aber auch für schokoladige Schriftzüge, bietet es sich an, die geschmolzene Nascherei vorher in einen Spritzbeutel zu füllen. Wer keinen daheim hat, kann sich welche aus Gefrierbeuteln basteln: Die flüssige Schokolade in diese einfüllen und eine Ecke abschneiden. So lassen sich selbst feinste Muster leicht kreieren.

Originell: Schokoladen-Streifen lassen sich schnell und einfach herzaubern (© petplei / pixelio.de)

Originell: Schokoladen-Streifen lassen sich schnell und einfach herzaubern (© petplei / pixelio.de)

Wer wiederum Struktur in die Schokolade bringen möchte, kann beispielsweise mit Luftpolsterfolie kleine Wunder vollbringen: Schokolade über der untergelegten Fläche verteilen, mit einem Messer glatt streichen und die Luftpolsterfolie leicht aufdrücken. Nachdem alles fest geworden ist, die Folie wieder entfernen und auf Wunsch die entstandenen Vertiefungen befüllen.

2. Essbarer Tuschkasten: Färben von Schokolade
Die Sorten Zartbitter, Vollmilch und Weiße Schokolade stellen für viele die einzigen Farbvarianten dar. Dabei lässt sich Kuvertüre mit Lebensmittelfarbe zu allerlei Farbenpracht verschmelzen. Wichtig ist hierbei, dass Farbe auf Ölbasis verwendet wird. Die meisten Lebensmittelfarben im Supermarkt sind auf Wasserbasis und müssen erst mit Flüssigkeit in Verbindung kommen. Da dies bei Schokolade aber tabu ist, lösen sich die Farbpigmente in dieser gar nicht erst auf. Die fettlösliche Alternative wiederum lässt sich im Fachhandel oder im Internet bestellen und mit weiteren Farben, ähnlich wie bei einem Tuschkasten, mischen. Hierfür einfach weiße Kuvertüre schmelzen, mit einigen Tropfen der Lebensmittelfarbe versehen und kräftig umrühren, bis sich die Farbe gut verteilt hat.

Bunt: Ein mit gefärbter Schokolade bestrichener Kuchen (Foto: Onat)

Bunt: Ein mit gefärbter Schokolade bestrichener Kuchen (Foto: Onat)

3. Vincent van Choc: Malen mit Schokolade
Nachdem nun komplette Farbpaletten mit Kuvertüre möglich sind, können diese auch für ganze Bilder und Malereien genutzt werden. Hierfür erneut eine Folie als Unterlage benutzen und die Schokolade in Spritzbeutel füllen. Wer seinen künstlerischen Fähigkeiten nicht ganz traut, kann eine ausgedruckte oder angefertigte Bildvorlage unter die Folie legen und diese mit der flüssigen oder gefärbten Schokolade nachmalen. Ist selbst der Spritzbeutel als Pinsel nicht fein genug, kann man auf einen Zahnstocher zurückgreifen.

Vorschau: Nächste Woche stellen wir euch im sechsten Teil der asiatischen Essensreihe eine japanische Weihnachtstorte vor.

Mein Geheimtipp: Chocolate Chip Cookies

Wenn ich auf einen Geburtstag eingeladen werde, bringe ich neben dem eigentlichen Geschenk gerne noch etwas Gebackenes mit. Schließlich bedeutet etwas Selbstgemachtes auch immer, dass sich der Schenkende Gedanken gemacht hat. Leider macht einem der Zeitmangel oft einen Strich durch die Rechnung. Denn wer hat bei einem Vollzeitjob noch die Geduld und Energie sich zwei bis drei Stunden in die Küche zu stellen. Was also tun, wenn die Zeit knapp ist, man aber etwas Leckes mitbringen möchte?

Das Geheimnis heißt Chocolate Chip Cookies, denn sie sind schnell und einfach in der Zubereitung und schmecken wirklich jedem!

Zutaten für etwa 50 kleine Cookies

• 125 Gramm weiche Butter
• 90 Gramm weißen Zucker
• 110 Gramm braunen Zucker
• 1 Ei
• 1 Päckchen Vanillezucker
• 2 Messerspitzen Salz
• 200 Gramm Mehl
• ½ Teelöffel Backpulver
• 100 Gramm weiße Schokolade
• 100 Gramm Vollmilch Schokolade

Zubereitung

1. Zunächst die Butter mit den beiden Zuckersorten verrühren. Dann das Ei, Vanillezucker und Salz dazugeben. In einer zweiten Schüssel Mehl und Backpulver vermengen und unter ständigem Rühren hinzugeben.

Mein Geheimtipp: Chocolate Chip Cookies

Vollmilch und weiße Schokolade: Eine leckere Mischung (Foto: A. Schwalb)

2. Die beiden Schokoladentafeln in kleine Würfel zerstückeln und in den festen Teig einkneten.

3. Nun haselnussgroße Teigbällchen formen und diese mit ausreichend Abstand auf dem Blech mit Backpapier verteilen – es passen etwa neun Kugeln auf ein Blech.

Mein Geheimtipp: Chocolate Chip Cookies

Klein und rund: So bekommen die Cookies ihre perfekte Form (Foto: A. Schwalb)

4. Bei circa 180 Grad Ober- und Unterhitze fünf bis sieben Minuten backen lassen. Die Backzeit variiert je nachdem wie groß die Teigkugeln sind.

Tipp: Nicht wundern, wenn die Kekse sehr weich und möglicherweise noch nicht fertig erscheinen. Sie härten auf dem Blech während des Auskühlens noch nach. Sie sollten jedoch nicht länger als weitere fünf Minuten auf dem heißen Blech liegen bleiben. Deshalb gilt: Lieber etwas zu früh aus dem Ofen nehmen, als zu spät!

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Vorschau: Kommenden Sonntag findet ihr in dieser Rubrik Ratschläge für gelungene Fotos.

Weil selbstgemacht einfach besser schmeckt: Cupcakes mit cremigem Deko-Häubchen

Spätestens seit die neue Erfolgsserie 2 broke girls bei uns an den Start gegangen ist, kennt man auch in Deutschland die köstlichen Leckereien. Cupcakes – zu Deutsch: Tassenkuchen – ist der neue Backtrend aus den Staaten. Die Muffin-ähnlichen Süßwaren sind auf Festen der absolute Renner. Und das aus gutem Grund. Denn was einen Cupcake von einem herkömmlichen Muffin unterscheidet ist das cremige Deko-Häubchen obenauf. Im Original „Frosting“ genannt, bietet es eine Vielfalt von geschmacklichen und farbigen Variationen und ermöglicht so die individuelle Gestaltung der Naschereien. Und das Beste daran: Mit einem einfachen Grundrezept lassen sich – durch kleine Änderungen – eine Fülle verschiedener Geschmäcker kreieren. So ist für jeden etwas dabei und das Rezept wird nicht langweilig.

Zutaten

Teig

  • 100g Butter
  • 150g Zucker
  • 75g Kakaopulver
  • 2 Eier
  • 130ml Milch
  • 100g Mehl
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt
  • Messerspitze Salz

Frosting

  • 125g Butter oder 200g Mascarpone oder 200g Frischkäse
  • 200g Puderzucker
  • Zitronensaft

Zubereitung

1. In einer Schüssel die sehr weiche Butter mit dem Zucker und dem Kakaopulver verrühren. Zu der cremigen Masse zwei Eier dazugeben und mit etwa 130ml Milch vermischen bis sich alles zu einem emulgierten Teig verbunden hat. In einer zweiten Schüssel Mehl, Backpulver, Salz und Vanilleextrakt mischen und unter ständigem Rühren langsam in die erste Schüssel geben.

2. Die Förmchen mit dem fertigen Teig bis zur Hälfte befüllen. Der Teig geht im Ofen noch auf und da man dem Cupcake im Anschluss noch eine Frosting-Haube aufsetzen möchte, ist eine gerade Oberfläche wünschenswert. Unbedingt sollte auch darauf geachtet werden, dass man die Papierförmchen mit einem Muffinblech stabilisiert. Wird keines benutzt, riskiert man ein Backofen-Teig-Dilemma, denn die Papierform allein reicht nicht aus, um den flüssigen Teil in Position zu halten.

3. Während der Teig bei 160 Grad Umluft 15 bis 20 Minuten fertig backt, – die Backzeit variiert je nach Förmchengröße – kann das Frosting für das Deko-Häubchen vorbereitet werden. Hier kommt ein simples Grundrezept zum Einsatz, welches nach Belieben verfeinert werden kann. Hierzu braucht man 125g weiche Butter, – wahlweise auch Frischkäse oder Mascarpone –, 200g Puderzucker und etwas Zitronensaft. Alles zu einer weichen aber stabilen Creme verrühren und nach Belieben mit allerlei Leckereien verfeinern. So können Früchte oder Fruchtsirup dem Frosting die ganz persönliche Note geben, aber auch geröstete Nüsse oder fertige Süßigkeiten, wie Schokoriegel oder Gummibärchen, lösen köstliche Geschmacksexplosionen im Mund aus.

Weil selbstgemacht einfach besser schmeckt: Cupcakes mit cremigem Deko-Häubchen

Lecker: selbstgemachte Schokocupcakes (Foto © Dumat / PIXELIO)

4. Zum Schluss bekommt der abgekühlte Cupcake sein Häubchen aufgesetzt – am besten mit einer Backspritze – und das Dekorieren kann beginnen. Kreative Köpfe können beim Verzieren der Cupcakes ihrer Phantasie freien Lauf lassen. Denn den Spruch „weniger ist mehr“ gibt es beim Cupcakes-backen nicht!

Vorschau: Nächste Woche erfahrt ihr in der Tipps&Tricks-Rubrik wie man Küchenelektrogeräte richtig in Schuss hält.