Tim Anders – von der Straße zum Plattenvertrag

Schon als kleines Kind wurde Tim Anders, während er beim Schaukeln vor sich hin sang, von einem Nachbarn auf seine schöne Stimme angesprochen. Damals hätte vermutlich noch niemand gedacht, dass der inzwischen 24-Jährige tatsächlich einmal Sänger werden würde. Bereits in seiner Schulzeit wirkte Tim im Schulmusical mit und war in der Schulband aktiv. Im Alter von 15 Jahren lernte er, Gitarre zu spielen und gründete gemeinsam mit Freunden seine erste Band. Beruflich schlug Tim jedoch erst einmal eine andere Richtung ein und absolvierte eine Ausbildung zum Koch. Die Liebe zur Musik setzte sich allerdings durch und so zog Tim nach Berlin, um Straßenmusik zu machen. Wir haben mit ihm über sein Leben als Straßenmusiker und seine dadurch entstandene Musikkarriere gesprochen.

Face2Face: Wie würdest du selbst deine Musik beschreiben?

Tim: Musik verändert sich stetig und so ist es auch bei mir. Ich warte immer noch auf eine passende und gute Beschreibung, aber ich schätze, die neuen Lieder bewegen sich zwischen Liedermacher, Blues und Jazz.

Face2Face: Was inspiriert dich zu deinen Songs?

Tim: Alles kann mir Inspiration schenken: Gespräche, Begegnungen, Momente, Orte. Kurz gesagt: Das Leben ist die Inspiration! Die Kreativität steckt in unserem Ursprung, der Natur, und die Inspiration ist der Impuls, den wir brauchen, um diese Kreativität fließen zu lassen.

Tim Anders – von der Straße zum Plattenvertrag

Musik belebt die dunkle Gasse: Tim Anders beim Musizieren in einer Berliner Unterführung (Foto: Tim Anders)

Face2Face: Wie kamst du auf die Idee, Straßenmusik zu machen?

Tim: Ich wollte frei sein und Musik machen. Ich wollte ins Ungewisse springen, die harte Schule der Straße spüren und mich selbst dabei ausprobieren und kennenlernen. Mein Lehrer hatte mir irgendwann den Film „Once“ gezeigt und ich glaube, dabei bin ich ein wenig hängen geblieben. Ich wollte diese eine Erfahrung, Straßenmusiker zu werden, in vollen Zügen auskosten.

Face2Face: Wann war dein erster Auftritt als Straßenmusiker?

Tim: Mein allererster Straßenmusik-Auftritt war 2015 unter der Bahnunterführung in Tübingen. Es war Sommer und viele Leute waren unterwegs. Ich habe einen vermutlich obdachlosen Mann gefragt, ob ich mich ein paar Meter neben ihm platzieren dürfte, um ein bisschen Musik zu machen. Er gab mir das „OK“ und ich legte los. Knapp acht Euro waren am Ende im Koffer und somit das Zugfahrticket gesichert.

Face2Face: Hast du schon gemeinsam mit anderen Musikern auf der Straße gespielt?

Tim: Ja, mit Fabio Shanti. Er ist ein langjähriger Freund und Multiinstrumentalist. Wir schreiben zusammen Lieder, touren in der Regel gemeinsam und lernen voneinander auf musikalischer und menschlicher Ebene. Wir sind ein Team und werden hoffentlich noch viele weitere schöne Momente teilen können!

Tim Anders – von der Straße zum Plattenvertrag

Zu zweit spielt es sich leichter: Tim Anders und Fabio Shanti beim Straßenkonzert in Berlin (Foto: Tim Anders)

Face2Face: Was ist das Schönste für dich, wenn du Straßenmusik machst?

Tim: Was mich sehr berührt, ist, wenn wir es schaffen, eine Traube von Menschen zum Zuhören zu bewegen und ich mich in einer Blase befinde, aus der ich am liebsten nie wieder austreten möchte.

Face2Face: Hast du auch schon in anderen Ländern Straßenmusik gemacht?

Tim: Nicht nur die Straßenmusik, sondern auch Clubauftritte haben mich und meinen Mitmusiker Fabio Shanti durch Europa geführt! Neben Deutschland waren wir in Frankreich, Italien, Schweden und Russland unterwegs, haben Straßenmusik gemacht und zum Teil Gastauftritte und Interviews gegeben! Schweden war verdammt teuer, denn selbst mit einem dicken Beutel an erspieltem Geld konnte man sich gerade mal einen Döner leisten. In Italien kam sogar die Polizei vorbei und schmiss ein paar Münzen in den Hut. Auf unserer Tour in Südfrankreich fanden wir einen abgelegenen Platz an den Klippen einer großen Bucht, sodass wir die Zeit vor unserem Zelt für ein paar Tage vergaßen. In Marseille haben wir Francois getroffen. Der hat uns den besten Pizzaladen für mittellose Straßenmusiker gezeigt, seine Weinkrüge mit uns geteilt und sein „Zuhause“ zu „unserem Zuhause“ werden lassen! Außerdem haben wir seinen mexikanischen Freund Israel kennengelernt, der uns am Tag der Abfahrt zum Essen einlud und uns über sein wundervolles Land aufklärte. In Russland wurden wir auf der Straße von wildfremden Leuten zum Wodka-Frühstück eingeladen und durften die wärmste und ehrlichste Gastfreundschaft genießen! Wir haben aber auch weniger angenehme Momente gehabt und sind an unsere Grenzen gestoßen. Wir haben zum Beispiel gestritten und waren kurz vor dem Aus einer musikalischen Freundschaft. Das alles gehört dazu und wir sind dankbar für diese Intensität der Momente und Begegnungen.

Face2Face: Was waren die außergewöhnlichsten Orte, an denen du je als Straßenmusiker gespielt hast?

Tim: Wir haben vergangenen Sommer mal in einem öffentlichen Bus gespielt. Das war eine coole Nummer. Wir hatten unser Straßenequipment dabei und sind damit von Bus zu Bus gestiegen, um es auf- und abzubauen und für die Leute zu spielen. Es kam ziemlich gut an und mein Mikrofon ist ständig abgehauen, sobald sich der Bus in eine Kurve gelegt hat. Auch wenn es so schräg und unprofessionell war, war es genau richtig. In Italien habe ich mal ein spontanes Strandkonzert gegeben. Die Leute schienen mir nicht wirklich zuhören zu wollen und ich wurde immer deprimierter. Ich habe gedacht: „Naja, dann spiele ich solange für die drei Personen, die vor mir saßen, bis sie nicht mehr wollen.“ Dazu kam es nicht, da ich von einem grauhaarigen, alten Mann unterbrochen wurde. Der fragte mich, ob er mal spielen dürfte. Als er anfing zu spielen, saß innerhalb kürzester Zeit eine Schar von Leuten um ihn herum und sang lautstark mit. Der alte Herr sang seine eigenen Lieder, die ich sogar vom Hören kannte. Das hielt dann für zwei Stunden an, bis der gefühlte Höhepunkt des Abends erreicht war und eine Gitarrensaite riss! Eine meiner schönsten Erinnerungen ist auch die Begegnung mit Norbert auf dem Marktplatz im südfranzösischen Menton. Nach meinem Set stand er in Tränen aufgelöst da und hat sich bei mir bedankt. Wir sind ins Gespräch gekommen und haben rausgefunden, dass wir in derselben Stadt wohnen! Fast drei Jahre ist es her und eine gute Freundschaft ist entstanden. Er kommt zu jedem unserer Konzerte in Berlin.

Face2Face: Du wurdest auf der Straße von einer Plattenfirma „entdeckt“, hast dadurch einen Plattenvertrag bekommen und 2016 dein Debütalbum „Thoughts, Words & Moments“ veröffentlicht. Wie haben sie dich angesprochen?

Tim: Ich stand in der Brandenburger Straße in Potsdam und habe Musik gemacht. Ein paar Wochen später erhielt ich eine Nachricht über Facebook, in der ich gefragt wurde, ob ich Interesse an einer musikalischen Zusammenarbeit mit einem jungen Label in der Gründungphase hätte. Ich bin den Deal eingegangen und Fabio kam mit ins Boot. Es war für alle Beteiligten ein schöner Anfang, ins Musikgeschäft einzusteigen und sich auszuprobieren. Dafür bin ich sehr dankbar.

Face2Face: Was hat sich dadurch für dich als Straßenmusiker geändert?

Tim: Für mich hat sich als Straßenmusiker nichts verändert, außer dass ich nicht mehr versuche, mit meiner Musik auf der Straße Geld zu verdienen. Ich möchte Kunst machen und für mich ist wichtig, dass Kunst wahrgenommen wird. Egal, ob es eine Person ist, die sich mit der Kunst identifizieren kann oder ob es 100.000 Personen sind. Wenn die Kunst nur eine Person erreicht, bei der sie eine Wirkung hat und etwas hinterlässt, dann ist es genau so, wie es sein soll.

Face2Face: Ist man mit einem Plattenvertrag in der Tasche ein sorgenloserer Straßenmusiker?

Tim: Ich denke, es spielt keine Rolle. Sorgen hat man mal mehr und mal weniger.

Tim Anders – von der Straße zum Plattenvertrag

Nie ohne Gitarren: Tim Anders und Fabio Shanti machen gemeinsam Straßenmusik in der Nähe der East Side Gallery in Berlin (Foto: Tim Anders)

Face2Face: Wie oft bist du als Straßenmusiker unterwegs?

Tim: In den ersten beiden Jahren habe ich von der Straßenmusik gelebt und war knapp fünf Tage die Woche auf der Straße. Ich habe in der Sonne, im Regen und sogar bei Minusgraden gespielt. Mittlerweile spielen wir mehr Konzerte und fahren gezielte Straßenmusiktouren, wie zum Beispiel eine Nord- und Ostsee-Straßenmusiktour im August 2018.

Face2Face: Wie du gerade schon erzählt hast, spielst du mittlerweile nicht mehr nur auf der Straße, sondern auch in Clubs und anderen Konzertlocations. War das eine bewusste Entscheidung von dir?

Tim: Die Straße war und ist für mich eine gute Schule und das, was ich da gelernt habe, nehme ich mit auf die Bühne. Konzerte zu spielen ist eine andere Herausforderung neben der Straßenmusik und gehört dazu. Mit meinem ersten Auto kam die erste Konzerttour und es wurde automatisch mehr.

Face2Face: Was macht dir mehr Spaß: Auf der Straße oder in Konzertlocations spielen?

Tim: Ich habe mehr Spaß an Konzerten, da du einen Raum hast, wohin die Leute kommen, um dir zuzuhören. Du musst nicht erst mal hart dafür arbeiten, dass dir Leute überhaupt ein offenes Ohr schenken. Trotzdem sind Konzerte jeglicher Art für mich eine kleine Überwindung, aber wenn ich das geschafft habe, genieße ich es sehr.

Face2Face: Du warst auch schon als Supportact von Mellow Mark mit ihm auf Tour. Wie kam es dazu?

Tim: Mellow Mark habe ich irgendwann nach unserer ersten Begegnung auf einem Videodreh wiedergetroffen und bin anschließend als Roadie mitgefahren. Irgendwann konnte ich nicht mehr einfach so danebenstehen und ihm auf der Bühne lauschen. Bei einem kleinen Konzert stellte er mich spontan auf die Bühne – in der Hoffnung, dass ich ihn nicht enttäuschen würde. Danach ging alles seinen Weg und ich durfte viele schöne Erfahrungen als Vorband von Mellow Mark und Jamaram sammeln. Außerdem haben wir auf seiner 2017 erschienenen Platte „Nomade“ den gemeinsamen Song „Easy“ veröffentlicht und sind auf irgendeine Art seelenverwandt.

Face2Face: Übst du nebenher noch einen anderen Beruf aus oder kannst du allein von der Musik leben?

Tim: Ich habe drei Jahre versucht, von meiner Musik zu leben und das war eine schöne Erfahrung mit vielen Höhen und Tiefen. Seit ein paar Monaten versuche ich allerdings, das Geldverdienen und die Kunst – so gut es geht – zu trennen, denn ich habe noch einen Job neben der Musik.

Face2Face: Was ist für dieses Jahr noch alles geplant?

Tim: Momentan planen wir eine Konzert- und Clubtour im Dezember. Bis dahin haben wir noch ein paar vereinzelte Konzerte und im August steht die schon erwähnte Straßenmusiktour entlang der Ost- und Nordseeküste an. Außerdem arbeiten wir hart an einer weiteren Platte.

Mehr Infos zu Tim Anders gibt es auf seiner Homepage oder seiner Facebookseite. Musikalische Kostproben findet man auf Youtube.

Die Niederlande – Fahrradland Nummer eins?

Fahrradfahren ist für viele ein Hobby oder eine günstige, gesunde und umweltfreundliche Methode, um von einem Ort zu einem anderen zu kommen. Auch im Urlaub nutzen immer mehr dieses Fortbewegungsmittel, um möglichst viel von der Landschaft oder der entsprechenden Stadt zu sehen. Doch lässt sich eigentlich herausfinden, welches Land sich am besten für einen Urlaub mit Rad eignet oder Fahrradfahrern im Allgemeinen das Leben erleichtert?

Fahrradfreundliche Urlaubsländer

Der 1983 gegründete Europäische Radfahrer-Verband, kurz ECF, hat es sich zum Ziel gesetzt, das Radfahren in Europa zu fördern. Dieser hat insgesamt fünf Kriterien aufgestellt, die ein Land als besonders fahrradfreundlich kennzeichnen: Fahrradnutzung (täglicher Gebrauch des Rads als Transportmittel), Sicherheit, Fahrradtourismus (Anzahl der Fahrradtouren im Land durch Touristen), Mitglieder in einem Fahrradverband und Größe des Marktes (verkaufte Fahrräder pro Jahr). Beim „ECF Cycling Barometer“, einer 2015 durchgeführten Untersuchung für EU-Länder, kam heraus, dass Luxemburg und Malta am meisten Sicherheit für Fahrradfahrer bieten. Genutzt wird das Rad hingegen am häufigsten in den Niederlanden. Der Fahrradtourismus ist in Finnland am stärksten, jedoch findet der größte Absatz dieses Fortbewegungsmittels in Slowenien statt. In Dänemark sind allerdings die meisten Menschen Mitglied in einem Fahrradverband. Die Gesamtauswertung hat schließlich ergeben, dass Dänemark, die Niederlande und Schweden die drei fahrradfreundlichsten Länder sind.

Fietsen in den Niederlanden

Es sind trotzdem die Niederlande, die am ehesten mit dem Fahrradfahren (Niederländisch: Fietsen) in Verbindung gebracht werden und sich sicherlich durch noch mehr als die vom ECF festgelegten Kriterien als Fahrradland auszeichnen. So gibt es zum Beispiel sehr gut ausgebaute Fahrradwege. Radfahrer können die Niederlande auf insgesamt über 30.000 Kilometer langen beschilderten Fahrradrouten erkunden. Hinzu kommt, dass Fahrradfahren in einem flachen Land – wie den Niederlanden – auch ohne große Anstrengung möglich ist. Interessant ist ebenfalls, dass in den Niederlanden etwa 22 Millionen Fahrräder existieren – und das bei nur ca. 17,1 Millionen Einwohnern.

Die Niederlande – Fahrradland Nummer eins?

Typisch Niederlande: Fahrräder an jeder Ecke (Foto: S. Holitzner)

Fahrradstadt Amsterdam

Insbesondere Amsterdam ist wohl DIE Fahrradstadt der Niederlande. Allein dort gibt es rund 800.000 Fahrräder. Die Stadt verfügt über 400 Kilometer Fahrradwege. Aufgrund der Bauweise und den vielen engen Straßen und Grachten kommt man in der Innenstadt nur schlecht mit dem Auto voran. Wer nicht mit dem Boot fährt oder zu Fuß geht, nimmt da am besten das Fahrrad. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass 40% der gesamten Fortbewegung in dieser Stadt auf dem Rad erfolgt. Fahrräder haben daher in der Stadt so gut wie immer Vorrang, was gerade bei Touristen, die zu Fuß unterwegs sind, immer wieder für Verwirrung sorgt oder sogar zu kleineren Zusammenstößen führt. Seit Juni 2016 hat Amsterdam – als erste Stadt der Welt – sogar einen Fahrradbürgermeister bzw. eine Fahrradbürgermeisterin. Aktuell übt Anna Luten dieses Amt ehrenamtlich aus. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre. Als „Stimme der Fahrradfahrer im Rathaus“ ist es die Aufgabe der Fahrradbürgermeisterin, sich bei der Gemeinde dafür einzusetzen, das Fahrradfahren in Amsterdam zu verbessern und international dafür zu werben.

Fahrradparkhäuser lösen das Problem

Die Niederlande – Fahrradland Nummer eins?

Ungewöhnliches Parkhaus: Die „Fietsflat“ in Amsterdam (Foto: S. Holitzner)

Wer viel mit dem Rad unterwegs ist, braucht auch einen geeigneten Abstellplatz. Bei der großen Anzahl an Fahrrädern mangelt es aber oft an sicheren Möglichkeiten. Die Niederländer haben dafür die perfekte Lösung gefunden: Fahrradparkhäuser. In Amsterdam gibt es beispielsweise die sogenannte „Fietsflat“ (zu Deutsch: Fahrradwohnung), die 2001 eröffnet wurde. Diese befindet sich in unmittelbarer Nähe zu Amsterdam Centraal, dem Hauptbahnhof der Stadt. Die drei Stockwerke des überirdischen Parkhauses bieten Platz für 2.500 Fahrräder. In der Nähe des Hinterausgangs des Bahnhofes ist der Fahrradparkplatz „Fietspont“ gelegen. Dort können rund 400 Fahrräder auf einem alten Schiff abgestellt werden.

Das größte Fahrradparkhaus der Welt

In Utrecht entsteht derzeit – nach einem Entwurf von Ector Hoogstad Architecten – das größte Fahrradparkhaus der Welt. Bereits im Juli 2014 wurde mit dem Bau begonnen. Am 7. August 2017 wurde ein Teil der neuen, überwachten Fahrradtiefgarage bereits eröffnet. Sie befindet sich an der Jaarbeurskant bei der Centraal Station, dem Hauptbahnhof von Utrecht. Momentan können Pendler und Besucher dort rund 6.000 Fahrräder unterstellen. Bis Ende 2017 sollen dort 7.500 Fahrräder Platz finden. Über eine App und Schilder in der Stadt bekommen Nutzer freie Stellplätze angezeigt. Um zu diesen zu gelangen, ist es sogar erlaubt, in der Tiefgarage Fahrrad zu fahren. Kosten für die Unterstellung fallen erst nach einem Tag an. Die Plätze sind nummeriert und farblich markiert. Pro Platz können zwei Fahrräder abgestellt werden: eins stehend und eins darüber hängend. Ende 2018 – nach Fertigstellung des Bauprojekts – soll das Fahrradparkhaus auf drei Stockwerken Platz für ca. 12.500 „Fietsen“ bieten.

Mit dem Fahrrad zum Hit

Die Liebe zum Fahrradfahren geht in den Niederlanden sogar soweit, dass ganze Lieder diesem Thema gewidmet werden. So handelt zum Beispiel der Song „Bagagedrager“ (zu Deutsch: Gepäckträger) der niederländischen Rapper Gers Pardoel und Sef davon, dass ein männlicher Protagonist gemeinsam mit seiner Traumfrau auf seinem neuen Fahrrad die Gegend erkundet und überlegt, wohin er zusammen mit ihr fahren kann. Dabei wird das Fahrrad als einzig wahres Fortbewegungsmittel, mit dem Frauen beeindruckt werden können, angepriesen. Das Lied wurde 2011 veröffentlicht und entwickelte sich zu einem großen Hit in den Niederlanden und Belgien. So erreichte der Song Platz zwei der niederländischen und Platz drei der belgischen Singlecharts.

Musik aus den Niederlanden – The Common Linnets und Dotan

Flandern und die Niederlande waren in diesem Jahr gemeinsamer Ehrengast der Frankfurter Buchmesse. Doch nicht nur die Literatur aus den Niederlanden wird hierzulande immer beliebter, sondern auch die Musik. Grund genug, einen genaueren Blick auf eine niederländische Band und auf einen niederländischen Sänger zu werfen, die auch das deutsche Publikum mit ihrer Musik begeistern.

Der „Eurovision Song Contest“ als Sprungbrett

Ganz in ihrem Element: Ilse DeLange und JB Meijers von der Band The Common Linnets (Foto: S. Holitzner)

Ganz in ihrem Element: Ilse DeLange und JB Meijers von der Band The Common Linnets (Foto: S. Holitzner)

Seit ihrer Teilnahme im Mai 2014 für Niederlande am „Eurovision Song Contest“ – kurz ESC genannt – kennen viele in Deutschland die Band The Common Linnets. Beim ESC erreichten sie mit ihrem Song „Calm After The Storm“ den zweiten Platz. Die Single schaffte es bis auf den dritten Platz der deutschen Charts und wurde im September 2015 zudem mit Platin ausgezeichnet. Auch ihr im Mai 2014 veröffentlichtes Debütalbum „The Common Linnets“ war hierzulande äußerst erfolgreich. Die im Herbst 2015 erschienene zweite Platte „II“ konnte an diesen Erfolg anknüpfen. Auf „II“ ist die musikalische Weiterentwicklung von The Common Linnets deutlich zu hören. Großartige Songtexte und beeindruckende Instrumentierungen zeichnen das Album aus. Einen weiteren Hit hatten The Common Linnets Ende letzten Jahres zusammen mit der Band The BossHoss: Gemeinsam nahmen sie eine neue und musikalisch überzeugende Version des Dolly Parton-Klassikers „Jolene“ auf. Im November 2016 sind The Common Linnets wieder live auf großer Deutschlandtour zu erleben.

„Home“ auch in Deutschland

Sänger Dotan war in den Niederlanden schon erfolgreich, bevor er in Deutschland mit seiner Musik ebenfalls auf begeisterte Resonanz stieß.

Mit Spaß dabei: Sänger Dotan (Foto: S. Holitzner)

Mit Spaß dabei: Sänger Dotan (Foto: S. Holitzner)

Seine Platte „7 Layers“ ist in seiner Heimat bereits Dotans zweite Albumveröffent-lichung und erschien dort Anfang 2014. Hier musste man bis Mai 2015 auf das Werk warten. Zuvor brachte Dotan seine Singleauskopplung „Home“ heraus, die es unter anderem in die Top-Ten-Liste der deutschen iTunes-Charts geschafft hat. Ende letzten Jahres konnte der Sänger das Publikum auch live auf seiner Deutschlandtour überzeugen.

The Common Linnets und Dotan sind nur zwei Beispiele dafür, dass es in den Niederlanden großartige Künstler gibt, die auch international mit ihrer Musik begeistern können. Da bleibt nur zu hoffen, dass es weitere niederländische Musiker schaffen, sich in der Musiklandschaft Deutschlands zu etablieren.

Freiheit auf Solopfaden – Benjamin Boyce im Interview

Benjamin Boyce war in den 1990er Jahren Mitglied der niederländisch-englischen Boygroup Caught in the Act, die sich 1998 trennte. Wie Face2Face berichtete, feierten Caught in the Act an Silvester 2015 ihren Neubeginn, allerdings ohne Benjamin. Er widmet sich ganz seinen Soloprojekten und ist erfolgreich auf seiner „One man, one mission“-Tour unterwegs. Am Freitag, den 30. September, hat Benjamin, der sich mittlerweile in Köln zuhause fühlt, nun endlich seine neue Single „I‘m free“ veröffentlicht. Diese thematisiert seine Vergangenheit, für die er dankbar ist. Aber sie handelt auch davon, dass die Dinge sich weiterentwickeln müssen sowie seinem heutigen Gefühl von Freiheit.

Face2Face: Wie würdest du deine neue Single vom Klang her beschreiben?

Benjamin: Das finde ich ehrlich gesagt sehr schwer zu beschreiben. Eine Mischung aus Pop und House, würde ich sagen. Es gefällt mir. Der Produzent hat gut auf meinen Text gehört und hat die passenden Elemente reingebracht, damit der Song auch wirklich frei und offen klingt. Das höre ich darin. Ein echt schönes Gefühl.

Gut gelaunt: Sänger Benjamin Boyce (Foto: S. Holitzner)

Gut gelaunt: Sänger Benjamin Boyce (Foto: S. Holitzner)

Face2Face: Warum ist „I‘m free“ deiner Meinung nach hörenswert?

Benjamin: Für den einen wegen des Textes, für den anderen vielleicht wegen der schönen Melodie. Aber ich hoffe natürlich am meisten, dass es jedem rundum gefällt und dass andere einfach die Gefühle, die ich dabei habe, auch haben. Vor allem das Gefühl von Freiheit.

Face2Face: Ist bald auch ein neues Album von dir geplant?

Benjamin: Ich hoffe, dass ein neues Album kommen wird. Das ist ein bisschen abhängig davon, wie das jetzt mit der neuen Single weitergeht. Aber wir haben es auf jeden Fall vor.

Face2Face: An welchem Ort würdest du gerne noch einmal auftreten?

Benjamin: Ich finde es immer ganz toll, in Berlin aufzutreten. Berlin verbinde ich immer mit einem sehr schönen Gefühl, denn in Berlin hat der Erfolg damals mit Caught in the Act angefangen. Da haben wir auch „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ gedreht, kurz bevor wir zum ersten Mal ganz groß in den Charts rausgekommen sind. Das Erfolgsgefühl ist immer in Berlin. Aber ich freue mich natürlich auch immer sehr in Köln aufzutreten, weil das jetzt meine Heimatstadt ist.

Mehr Informationen zu Benjamin Boyce gibt es auf seiner Facebook-Seite und seiner Homepage.

Gregor Jonas – Musiker aus Leidenschaft

Schon im Alter von fünf Jahren sauste der inzwischen 29-jährige Gregor Jonas, der ursprünglich aus dem hessischen Friedberg stammt, laut singend die Ski-Pisten hinunter. Nachdem er zuvor sechs Jahre lang Schlagzeugunterricht hatte, schnappte er sich im Alter von 16 Jahren die Gitarre seiner Schwester und brachte sich selbst das Spielen bei. Seitdem schreibt Gregor auch eigene Songs. Präsenz im Fernsehen erlangte er durch seine Teilnahme an der letzten Staffel der Castingshow „The Voice of Germany“, bei der er es in die Blind Auditions schaffte. Mit einem abgeschlossenen Architekturstudium in der Tasche widmete sich Gregor im letzten halben Jahr vor allem der Straßenmusik und brachte im April diesen Jahres seine erste EP heraus.

Die Gitarre immer mit dabei: Sänger Gregor Jonas (Foto: S. Holitzner)

Die Gitarre immer mit dabei: Sänger Gregor Jonas (Foto: S. Holitzner)

Face2Face: Wie würdest du selbst deine Musik beschreiben?

Gregor: Ich schreibe Musik über die Gegebenheiten, die mich definieren und beschäftigen. Englischsprachige Alternative-Songs, in denen Gitarre und Stimme gleichermaßen Raum finden sollen. Oft steht hierbei die Wechselbeziehung von Euphorie und Melancholie im Fokus der Texte und musikalischen Klangfärbung.

Face2Face: Du schreibst alle deine Songs selbst. Was inspiriert dich dazu?

Gregor: Alles und nichts. Manche Ideen entstehen aus Geschichten, die ich erlebe oder erzählt bekomme, durch Menschen, die ich treffe, oder Erfahrungen, die ich auf Tour mache. Andere Songs entstehen unwillkürlich von selbst.

Face2Face: Wie kamst du auf die Idee, Straßenmusik zu machen?

Gregor: Zur Straßenmusik kam ich, weil ich mich nicht direkt getraut habe, mich auch alleine auf Bühnen zu stellen. Ich fand es vermessen, Konzerte mit meinen eigenen Songs zu organisieren und den potenziellen Zuhörern zu vermitteln, dass die Sachen so gut sind, dass sie sie hören wollen. Auf der Straße bekommt man ein direktes Feedback. Passanten gehen entweder vorbei oder sie bleiben stehen. Die offensten unter ihnen sagen dir direkt, ob das, was du machst, schrecklich klingt, oder eben nicht. Diese gnadenlose Kritik hat mich zu Beginn gereizt. Die schönen Eindrücke der letzten Jahre lassen mich weitermachen.

Face2Face: Durch die Straßenmusik bist du schon viel durch Deutschland gereist und hast einige Städte gesehen. Wo spielst du am liebsten und warum?

Mit Spaß bei der Sache: Sänger Gregor Jonas beim Straßenkonzert in Wiesbaden (Foto:   S. Holitzner)

Mit Spaß bei der Sache: Sänger Gregor Jonas beim Straßenkonzert in Wiesbaden  (Foto:         S. Holitzner)

Gregor: Das stimmt allerdings. Es gibt auch tatsächlich einige Städte, wie beispielsweise Hamburg, Wiesbaden, Cottbus oder Kiel, in denen ich besonders gerne spiele. Auf jeden Fall hängt es von den Menschen ab. Offene Ohren sind die größte Belohnung.

Face2Face: Welche Erfahrungen nimmst du aus deiner Teilnahme an der Castingshow „The Voice of Germany“ im letzten Jahr mit?

Gregor: Obwohl ich vor meiner, eher durch Spaß als durch Erfolgserwartungen motivierten Teilnahme bei „The Voice of Germany“ alles andere als ein Casting-Show-Enthusiast war, kann ich rückblickend ein durchweg positives Resümee abgeben. Es war eine tolle Erfahrung mit großartigen Menschen auf Seiten der Organisation und Teilnehmer und ich bin sehr froh, diese Zeit durchlebt zu haben.

Face2Face: Wer sind deine musikalischen Vorbilder und mit wem würdest du gerne ein Duett singen?

Gregor: Ich glaube, dass meine Musik stark durch Bands wie Rise Against, City and Colour, Hot Water Music, aber auch Exoten wie Dream Theater oder Say Anything geprägt wurde. Ein Duett? Gute Frage… Ina Müller?! Vielleicht wirklich einfach mit Dallas Green (City and Colour/Alexisonfire) oder Hayley Williams (Paramore). Zwei wirklich fantastische Stimmfarben!

Face2Face: Am 1. April ist deine erste EP „Home“ erschienen. Darauf zu finden sind fünf Songs. Unter welchem Aspekt hast du die Songauswahl getroffen und wie lange hat es gedauert, bis du die fertige EP in den Händen gehalten hast?

Gregor: Die EP entstand aus dem Wunsch, den Zuhörern bei Konzerten oder auf der Straße etwas mitgeben zu können, wenn sie mich darauf ansprechen. Die Zusammenstellung der Songs kann als Momentaufnahme meines musikalischen Schaffens gesehen werden. Ich wollte ein möglichst breites Spektrum präsentieren. An der Scheibe habe ich zusammen mit Moritz Herrmann von Breadmaker Records viele Monate gearbeitet und es macht mich wirklich stolz, dass sie nun tatsächlich fertig und darüber hinaus noch so schön geworden ist, sowohl graphisch, als auch akustisch.

Face2Face: Was war dein schönstes musikalisches Erlebnis bisher?

Gregor: Da gibt es zu viele, als dass ich hier sicher sagen könnte, das eine Ereignis steht besonders über allen. Alleine schon, wenn mir Menschen, die eigentlich in Fußgängerzonen unterwegs sind, weil sie etwas vor haben, ihre Aufmerksamkeit schenken, finde ich das nach wie vor sehr schön. Manche bleiben sogar für mehrere Songs bei mir und lassen alles andere warten, nur um mir weiter zuzuhören. Ein tolles Gefühl!

Face2Face: Du hast in Weimar und Cottbus Architektur studiert und bist jetzt vor kurzem nach Kiel gezogen, um als Architekt zu arbeiten. Was würdest du gerne einmal entwerfen?

Gregor: Ein kleines Theater, das wäre mal was. Einen schönen Raum für Kunst, für Licht, Klang und Raum selbst. Darauf hätte ich große Lust.

Face2Face: Wie vereinst du deine beiden Berufe – Architekt und Musiker?

Gregor: Natürlich habe ich jetzt, da ich nach einer Auszeit als Berufsmusiker zur Architektur zurückgekehrt bin, etwas weniger Zeit für die Musik selbst. Ich werde aber sicher nicht aufhören, Musik zu machen und auf die Bühne zu bringen. Denn gerade diese Kombination, der Kontrast und der Ausgleich, den ich durch Architektur und Musik bekomme, ist es, was mir Spaß macht.

Face2Face: Was ist für dieses Jahr noch alles geplant?

Gregor: Jetzt, wo ich hier oben im Norden wohne, gibt es ganz neue Straßen und Bühnen zu erobern! Ich werde in den kommenden Wochen versuchen, ein paar neue Konzerte zu buchen und die Idee weiter voranzutreiben. Die ersten bestätigten – zugegeben nicht unbedingt im Norden Deutschlands gelegenen – Konzerte sind am 16. Juli im Kulturpark Wiesbaden und am 18. Juli beim Sparkling Vibes in Bad Nauheim. Ich freue mich schon sehr darauf, endlich wieder vor Publikum spielen zu können.

Mehr Infos zu Gregor Jonas gibt es auf seiner Facebookseite. Musikalische Kostproben findet man auf seinem Youtube-Kanal

Vorschau: Nächste Woche erscheint der zweite Teil der Reihe  „Artists to watch“.

Cro bringt die Masse zum brennen

„Er flowt wieder wie, dieser Hova und außerdem baut er die Beats, es ist EASY“, tönt es durch die ausverkaufte Frankfurter Festhalle. Während in Berlin an diesem 9. November die Luftballons als Zeichen für den Fall der Mauer Richtung Himmel steigen, steigt der Adrenalinpegel der Cro-Fans ins schier Unendliche. Das Publikum ist altersmäßig bunt gemischt, auch wenn das vor allem daran liegt, dass zahlreiche Eltern ihre Kinder auf das Konzert begleitet haben. Doch wenn man genau hinschaut, macht es fast den Eindruck als könnten die jungen Fans, den älteren nichts vormachen: kann sogar der eine oder andere Erziehungsberechtigte die Lieder:

Charmant: Der Rapper performte nicht nur seine Songs, sondern erzählte auch persönliche Geschichten auf der Bühne (Foto: V.Wahlig)

Charmant: Der Rapper performte nicht nur seine Songs, sondern erzählte auch persönliche Geschichten auf der Bühne (Foto: V.Wahlig)

19:30 Uhr: das Licht geht an, Gekreische und doch nur Fehlalarm. Kein Cro, sondern nur ein „Rapper“  dessen Auftritt die Zeit bis zum Konzertbeginn leider eher verlängerte als bereicherte.

20 Uhr: das Licht geht wieder an. Aber wieder nur Fehlalarm. Auf der Bühne bauen die Techniker nochmal die Lichter um. Und spannten eine riesige weiße Leinwand auf. Dann wieder Dunkelheit im Festsaal.

20.30 Uhr: Gekreische. Das Licht geht an und auf der Leinwand erkennt man die Umrisse eines Trompetenspielers. Die ersten Töne erklingen und die Masse fängt förmlich an zu brennen. Die Leinwand fällt und da steht er mit seiner Maske: Cro.

Tierisch: Die Pandamaske ist das Markenzeichen des Rappers (Foto: V.Wahlig).

Tierisch: Die Pandamaske ist das Markenzeichen des Rappers (Foto: V.Wahlig).

Cro, eigentlich Carlo Waibel, wurde durch seinen Song Easy in Deutschland einem breiten Publikum bekannt. Sein zweites Album „Melodie“ erschien dieses Jahr. Ebenso stellte der fleißige Rapper, Sänger und Musikproduzent dieses Jahr seine Biografie auf der Frankfurter Buchmesse vor. Cro selbst bezeichnet seine Musik als „Raop“, eine Mischung aus Rap- und Pop-Musik. Sein Gesicht verbirgt er hinter einer Pandamaske, die auch sein Markenzeichen ist.

21 Uhr: Jetzt tanzt die ganze Festhalle und singt mit. „Denn mein Chick ist so bad, so bad, so bad“, erklingt nun wirklich aus jedem Mund. Dann erfüllt Cro zwei Fans ihren wohl größten Traum. „ Hey, Leute! Wer kann von euch singen? Ich mein so richtig gut! Du? Na, dann komm mal rauf auf die Bühne. Jetzt noch ein Junge!“ Und natürlich ist auch dieser schnell gefunden. Was darauf folgt? Erst einmal eine Umarmung des weiblichen Fans, die vor Aufregung kaum noch atmen kann. Der männliche Fan vorne auf der Bühne ist da schon „cooler“ und greift nach Cros Aufforderung direkt zum Mikrofon und performt Cros Hit „ Du“. Das Mädchen tat es ihm gleich, nur mit dem Unterschied, dass sie ihren Blick nicht von der Pandamaske abwenden kann. Bevor das kleine Intermezzo vorbei ist, gibt es natürlich noch ein Selfie mit dem Sänger.

Feurig: Auch die Bühnenschau brachte die Masse zum kochen (Foto: V.Wahlig)

Feurig: Auch die Bühnenschau brachte die Masse zum kochen (Foto: V.Wahlig)

22 Uhr:  Auch die schönsten Ereignisse enden einmal. Und somit ist nach gut eineinhalb Stunden das Konzert auch schon vorbei. Unter Silberpapier Regen, mit strahlenden Augen und den Beats noch im Ohr machen sich die nun völlig begeisterten Fans wieder auf in Richtung Heimat.

Fazit: Cooler Typ, mit viel Herz und vor allem viel Talent.

Vorschau:  Nächste Woche gibt es hier an dieser Stelle eine Hommage an den Rapper Ol‘ Dirty Bastard.