Krimidinner in der Rhein-Neckar-Region

Essen gehen an sich ist ja schon mal super – gepaart mit spannendem Entertainment, wird der Restaurantbesuch zum echten Highlight. Ihr sucht ein besonderes Geschenk oder wollt jemanden (vielleicht auch euch selbst) überraschen? Wie wäre es dann mit einem Krimidinner? Wir haben für euch die Krimidinner-Anbieter in der Rhein-Neckar-Region kontaktiert und alle Infos zusammengetragen. Wie gewohnt unentgeltlich und werbefrei (keiner der Anbieter hat für seine Platzierung im Artikel bezahlt) – hier findet ihr auf einen Blick das richtige Krimidinner für euch und eure Lieben.

Criminal Dinner: Mit Sherlock Holmes im Heidelberger Schloss

Man nehme eine beindruckende Location mit viiiiel Geschichte, wie das Heidelberger Schloss, einen Kriminalfall mit englischem Hintergrund und integriere die Gäste als Ermittlerteam – heraus kommt das Criminal Dinner der Agentur Erlebnisraum GmbH.
Seit 2005 bieten sie ihre Veranstaltungen für Firmenkunden an, seit 2008 öffentlich in der gesamten Rhein-Neckar-Region und auch im Saarland. Neben den festen Criminal Dinner-Terminen für 30 bis 130 Gäste können Krimifans auch exklusive Veranstaltungen für sieben bis 400 Personen buchen, wobei Ort und Location frei wählbar sind. Beim Criminal Dinner wechseln sich die „Hauptacts“ – ein Schauspielensemble und je nach Location ein Drei- oder Vier-Gang-Menü inklusive Sektempfang dreieinhalb bis vier Stunden lang ab. Eine vegetarische Variante können Teilnehmer direkt beim Buchen über die Website anwählen. Für ein veganes Dinner ist eine Anfrage bei der Location notwendig. „Das Besondere bei uns ist die Interaktivität“, erklärt Geschäftsführer Michael Hess, „je nach Stück sind immer mehrere Gäste aus dem Publikum in Form von kleinen Rollen involviert. Und natürlich können alle miträtseln, wer der Mörder ist.“ Die beliebtesten Fälle seien die mit Sherlock Holmes, so Hess. Zwischen 69 und 105 Euro kostet ein Criminal Dinner. Für die Hochsaison zwischen Dezember bis März rät Hess dazu, die Karten bis zu acht Wochen im Voraus zu kaufen.
Ihr habt noch Fragen? Die Agentur Erlebnisraum steht euch per Telefon unter 0681-7020681 zur Verfügung. Weitere Infos findet ihr unter www.criminal-dinner.de

Mittendrin im Krimi: Beim Criminal Dinner sind immer mehrere Gäste aus dem Publikum in Form von kleinen Rollen involviert (Foto: Agentur Erlebnisraum GmbH)

Mittendrin im Krimi: Beim Criminal Dinner sind immer mehrere Gäste aus dem Publikum in Form von kleinen Rollen involviert (Foto: Agentur Erlebnisraum GmbH)

Das Original Gruseldinner: Willkommen auf der Verlobungsfeier von Dr. Henry Jekyll!

Zwei Schauspieler eröffnen den Saal und den Abend. Als alle sitzen und mit Getränken versorgt sind, legt sich eine gespenstische Stille über den Raum. Das Gruseldinner kann beginnen! Seit 2013 bespielt die Gruseldinner GmbH & Co. KG mit einem etwa 30-köpfigen Schauspiel-Ensemble und neun Technikern rund 70 Burgen, Schlösser, Hotels und Restaurants in ganz Deutschland mit Gruselkomödien in fünf Akten und vier Gängen. Das Hotel Schloss Edesheim in Rheinland-Pfalz und die Burg Frankenstein im hessischen Mühltal sind nur zwei von knapp 30 Spielorten in der Rhein-Neckar-Region. Neben festen Terminen können Firmen und Gruppen ihr ganz privates Gruseldinner zum Wunschtermin buchen. Eine minimale und maximale Teilnehmerzahl gibt es dabei nicht. Fünf Szenen und vier Gänge – knappe vier Stunden dauert das gruselige Vergnügen inklusive Menü, das beim Buchen über den Ticketshop auch vegetarisch vorbestellt werden kann. Eine vegane Variante gibt es nicht an jedem Spielort und teilweise nur gegen Aufpreis.
„Wir legen viel Wert auf Handlung, Charaktere, Kostüme, Licht und Sounds“, beschreibt Geschäftsführer Michael Schauer das, was das Gruseldinner ausmacht, „Wir bieten ein echtes Theatererlebnis mit der Besonderheit, dass die Gäste mittendrin sind und die Schauspieler zwischen ihnen agieren.“ In „Dr. Jekyll & Mr. Hyde“ zum Beispiel seien die Gruseldinner-Gäste im Stück die Gäste von Dr. Henry Jekyll, der zu seiner Verlobungsfeier geladen hat. Zusätzlich werden bei jeder Produktion vier bis fünf Gastrollen an Gäste vergeben, die an der Seite der Schauspieler im Stück kleine Aufgaben übernehmen. „Natürlich muss niemand mitmachen“, sagt Schauer, „die Gäste werden vorher von den Schauspielern gefragt, ob sie sich beteiligen möchten.“ Tickets kosten zwischen 79 und 89 Euro inklusive Vier-Gang-Menü. Und wer jetzt schon beim Titel Angst bekommen hat, der kann beruhigt sein: „Unsere Gruseldinner sind in erster Linie Gruselkomödien und auch für schwache Nerven bestens geeignet.“
Fragen zum Gruseldinner könnt ihr per E-Mail an info@gruseldinner.de loswerden.

Zu Gast bei Dr. Jekyll & Mr. Hyde: Zum Original Gruseldinner wird ein Vier-Gänge-Menü serviert (Foto: Das Original Gruseldinner)

Zu Gast bei Dr. Jekyll & Mr. Hyde: Zum Original Gruseldinner wird ein Vier-Gänge-Menü serviert (Foto: Das Original Gruseldinner)

DinnerKrimi: Tatorte von Altrip bis Stuttgart

Mit elf Krimis und über 200 „Tatorten“ in ganz Deutschland, knapp 80 davon allein in der Rhein-Neckar-Region, hat das DinnerKrimi für jeden Geschmack einen Fall im Repertoire. Die Schauspieler mit Zusatzausbildung in Improvisation treten nicht nur in größeren Städten, sondern beispielsweise auch im knapp 8.000-Seelen-Ort Altrip in Rheinland-Pfalz auf. Nie fehlen darf dabei ein Vier-Gänge-Menü, das immer vom jeweiligen Spielstätten-Partnern entworfen, gekocht und serviert wird. Die Menüs – auch eine vegetarische Variante ist möglich – sind zum jeweiligen Termin auf der DinnerKrimi-Website einsehbar. Änderungswünsche, die über eine vegetarische Variante hinausgehen, können bei der Buchung angegeben werden. Die Organisatoren kümmern sich dann um die Weiterleitung an die jeweilige Lokalität, die dann entscheidet, ob die Umsetzung machbar ist. Knappe vier Stunden sollten Besucher für den DinnerKrimi einplanen. Schauspiel und Menügänge finden dabei im Wechsel statt. Eine Bühne im klassischen Sinn gibt es nicht. Die Schauspieler bewegen sich im gesamten Raum und spielen rund um die Zuschauer, die an langen Tafeln sitzen. „Die Gäste werden charmant in die Handlung eingebunden“, erklärt Nathalie Leuerer von der Theater auf Tour GmbH, „sie sind zum jeweiligen Anlass geladene Gäste: Als Verwandte, Freunde der Familie oder wichtige gesellschaftliche Persönlichkeiten nehmen Sie an der Veranstaltung teil. Dabei steht es jedem frei, sich aktiv zu beteiligen oder den Abend als stiller Augenzeuge zu genießen.“ Ein DinnerKrimi kostet ab 69 Euro pro Person inklusive Vier-Gänge-Menü. Die Eintrittspreise variieren jedoch je nach Spielstätte. In den Wintermonaten, in der Vorweihnachtszeit und zu Jahresbeginn seien die Termine sehr schnell ausgebucht, so Leuerer. Daher empfiehlt sie frühzeitig zu buchen, damit der Wunschtermin noch verfügbar ist.
Fragen zum DinnerKrimi könnt ihr per Telefon von montags bis freitags zwischen 10:00 und 18:00 Uhr unter 06151/ 98 009-12 stellen oder ihr schaut euch auf der Website um.

Nicht nur in Großstädten: Einen DinnerKrimi inklusive Menü könnt ihr auch in kleineren Orten in der Rhein-Neckar-Region anschauen (Foto: DinnerKrimi / Theater auf Tour)

Nicht nur in Großstädten: Einen DinnerKrimi inklusive Menü könnt ihr auch in kleineren Orten in der Rhein-Neckar-Region anschauen (Foto: DinnerKrimi / Theater auf Tour)

Das Original KRIMIDINNER®: Ausflug in die Krimizeit der 60er Jahre

Im schummrigen Licht der spärlichen Beleuchtung verwandeln sich die detailreich dekorierten Räume in die geheimnisvollen Gemächer von Schloss Darkwood – Residenz des ehrwürdigen schottischen Adelsgeschlechts Ashtonburry. Seit der Premiere der Veranstaltungsreihe Das Original KRIMIDINNER® im Jahr 2002 hat Alexandra Stamm, ihres Zeichens Schauspielerin, Autorin, Regisseurin und Produzentin, insgesamt sechs Teile der Ashtonburry-Chronik kreiert. 40 der über 200 Spielorte liegen in der Rhein-Neckar-Region. Ob in Mannheim oder Frankfurt – die Krimidinner-Gäste können hier vier Stunden lang zeitgleich ein erlesenes Menü und ein, ganz im Stil des englischen Krimiautors Edgar Wallace gehaltenes, inszeniertes Verbrechen genießen. Wer es individueller mag und keine der offiziellen Veranstaltungstermine besuchen möchte, kann sich über diesen LINK über eine Exklusivshow informieren. Ihr habt Sonderwünsche in Bezug auf das Menü? Dafür nennt ihr bei der Ticket-Bestellung – egal ob online, telefonisch oder per E-Mail – spätestens jedoch eine Woche vor der Veranstaltung eure Wünsche. Das Team vom Original KRIMIDINNER® leitet diese an den jeweiligen Küchenchef weiter. Die Preise für das Krimidinner liegen zwischen 79 und 109 Euro. Obwohl die Gäste Teil der Inszenierung werden sollen, seid ihr natürlich nicht dazu verpflichtet mitzuspielen. Menü genießen oder mitmischen – die Entscheidung liegt bei euch.
Fragen könnt ihr über das Kontaktformular loswerden.

Willkommen bei den Ashtonburrys: Das Original KRIMIDINNER® entführt euch in die Krimizeit der 60er Jahre (Foto: © WORLD of DINNER)

Willkommen bei den Ashtonburrys: Das Original KRIMIDINNER® entführt euch in die Krimizeit der 60er Jahre (Foto: © WORLD of DINNER)

 

Der Vollständigkeit halber möchten wir euch hier noch die Websites von zwei weiteren Krimidinner-Anbietern in der Rhein-Neckar-Region verlinken: Das Kriminal Dinner und innePötte. Leider haben beide auf unsere Anfrage nicht reagiert.

Die schönsten Hochzeitslocations in der Rhein-Neckar-Region

Am Strand, zwischen Weinreben oder auf einem Schloss – wir haben sie für euch aufgestöbert: Die schönsten und teilweise sogar noch unentdeckten Juwelen unter den Hochzeitslocations in der Rhein-Neckar-Region.

Heiraten in Speyer

Die Domstadt gilt als Hochzeitshochburg. Zwischen 400 und 450 Trauungen führt das Standesamt hier pro Jahr durch. Doch nicht nur die Eheschließungsquote hier hoch ist, sondern auch die Scheidungsrate auffällig niedrig. Ein gutes Omen? Als erstes Standesamt in Rheinland-Pfalz hat Speyer zudem den Online-Traukalender eingeführt. „Damit können Paare ihren Wunschtermin ganz bequem online von zuhause aus verbindlich bis zu einem Jahr im Voraus buchen“, erklärt Standesamt-Leiter Hartmut Jossé. Für 2018 seien die drei Hochzeitslocations der Stadt an Samstagen zwar bereits ausgebucht, werktags sind aber noch vereinzelt Termine frei und 2019 sei die Auswahl noch recht groß, verrät er. Also schaut doch mal, ob etwas für euch dabei ist!

Trauturm: Über den Wolken

In 15 Metern Höhe und mit Blick auf die Maximilianstraße mit ihren kleinen Cafés, die sich wie Perlen an einer Kette aneinanderreihen, bietet das Standesamt Speyer seinen Brautpaaren eine ganz besondere Hochzeitslocation: Im Trauturm alias Altpörtel ist Platz für 30 Personen (25 Sitzplätze). Natürlich ist der Zugang zur Empore frei. Eindrucksvollen Hochzeitsfotos mit Domstadt-Hintergrund steht also nichts im Wege – außer vielleicht Höhenangst. Da es 77 Stufen zu überwinden gilt, sollte die Hochzeitsgesellschaft jedoch möglichst mobil sein. 470 Euro beträgt die Sondertraugebühr an Freitagen im Altpörtel. Die Eintrittsgelder für die Hochzeitsgesellschaft sind dabei inklusive.

77 Stufen zum Glück: der Trauturm ist nur eine von vielen Hochzeitslocations in Speyer (Foto: Michael Paul photowerkstattspeyer.de)

77 Stufen zum Glück: der Trauturm ist nur eine von vielen Hochzeitslocations in Speyer (Foto: Michael Paul, www.photowerkstattspeyer.de)

Trauzimmer: Historisches Ambiente

Dem über 300 Jahre alten, ehemaligen Archivraum im historischen Rathaus sieht man sein Alter nicht an – wohl aber seine Geschichte. Der imposante Raum bietet Platz für 50 Personen (25 Sitzplätze) und ist barrierefrei zugänglich. Dienstags, während der Trausaison zwischen April und Oktober, donnerstags und Freitagvormittags führt das Standesamt Speyer hier Trauungen durch. Die Eheschließungsgebühr liegt bei 44 Euro. Die Sondertraugebühr an ausgewählten Samstagen beträgt 250 Euro.

Geschichtsträchtig: Das Trauzimmer in Speyer (Foto: Michael Paul, www.photowerkstatt.de)

Geschichtsträchtig: Das Trauzimmer in Speyer (Foto: Michael Paul, www.photowerkstatt.de)

Kapelle im Adenauerpark

Umgeben von einer blühenden Parkanlage liegt die ehemals gotische Traukapelle mit ihren farbenfrohen Bleikristallfenstern. 140 Personen finden hier Platz (130 Sitzplätze, barrierefrei). Der Park kann samstags im Anschluss an die Trauung bis spätestens 18 Uhr für Fotos, Feierlichkeiten usw. genutzt werden. Die Sondertraugebühr in der Traukapelle beträgt 600 Euro.

Tradition und Naturverbundenheit: Die Traukapelle liegt inmitten einer grünen Parkanlage (Foto: Michale Paul, www.phozowerkstatt.de)

Tradition und Naturverbundenheit: Die Traukapelle liegt inmitten einer grünen Parkanlage (Foto: Michael Paul, www.photowerkstatt.de)

Rheinstrand: Beachwedding am Fluss

In Süddeutschland am Strand heiraten kann man vergessen? Glücklicherweise nicht! Der Rheinstrand Speyer verbindet das Edle einer Hochzeit mit der Lässigkeit einer Strandbar. Die Füße im Sand, den tropischen Cocktail in der Hand können 120 Gäste hier gemeinsam eine freie Trauung feiern. Der Preis ergibt sich unter anderem aus der Speisen- und Getränkeauswahl. „Bei einem ersten, persönlichen Gespräch ermitteln wir die ungefähre Dauer der Veranstaltung, mit wie vielen Personen gerechnet wird und ob es zusätzliche Wünsche gibt“, erklärt Michael Wieland von Foonax Events, „daraus ergibt sich dann ein Pro-Kopf-Preis, mit dem der Kunde rechnen kann.“ Termine können via E-Mail abgestimmt werden: veranstaltungen@rheinstrand-speyer.de
Aus Lärmschutzgründen darf am Rheinstrand nur bis 24 Uhr gefeiert werden.

Strandhochzeit leicht gemacht: Am Rheinstrand Speyer (Foto: Fräulein K sagt Ja)

Strandhochzeit leicht gemacht: Am Rheinstrand Speyer (Foto: Fräulein K sagt Ja)

Heiraten in Mannheim

Ganze 17 Traustandorte hat die Quadratestadt Mannheim zu bieten. Darunter natürlich das beeindruckende Barockschloss. Aber es gibt auch noch echte Geheimtipps für außergewöhnliche Locations: zwei davon befinden sich im Luisenpark, wie uns Maren Brysch-Enghofer, Abteilungsleiterin des Mannheimer Standesamts, verrät. Von Mai bis September kann dort geheiratet werden. Bei der Terminfindung hilft der Traukalender des Mannheimer Standesamts.

Klangoase im Luisenpark: Im Grünen

Trotz Industriecharme – die Quadratestadt hat auch einiges an Grünfläche zu bieten. Im 42 Hektar großen Luisenpark, am Fuße des Fernmeldeturms liegt eine ganz besondere Ruheinsel: die Klangoase. In den Wipfeln der umstehenden Bäume verstecken sich Lautsprecher. So entsteht ein geradezu sphärischer, runder Klang. Hier mitten im Grünen können sich Brautpaare mit einer Hochzeitsgesellschaft von bis zu 50 Personen (30 Sitzplätze) ab 800 Euro das Ja-Wort geben. Nähere Informationen bekommt ihr bei Andreas Dauth vom Stadtpark unter Tel.: 0621 4100515.

Verborgenes, grünes Fleckchen inmitten der Quadratestadt: Die Klangoase im Luisenpark (Foto: Louisenpark Mannheim)

Verborgenes, grünes Fleckchen inmitten der Quadratestadt: Die Klangoase im Luisenpark (Foto: Luisenpark Mannheim)

Teehaus im Luisenpark: Ein kleines Stück China

Die asiatische Kultur fasziniert euch? Wie wäre es dann mit einer Hochzeit im original chinesischen und angeblich größten Teehaus Europas? Das im südchinesischen Stil gehaltene Gebäude mit dem geschwungenen Pagodendach steht inmitten einer natürlich wirkenden Wasserlandschaft. Das Trauzimmer für maximal 50 Personen (30 Sitzplätze) befindet sich im zweiten Stockwerk. Die Gebühr beträgt 400 Euro. Auch hier könnt ihr Nachfragen an Andreas Dauth vom Stadtpark richten.

Ein Stück China in Mannheim: Das Teehaus im Luisenpark (Foto: Luisenpark Mannheim)

Ein Stück China in Mannheim: Das Teehaus im Luisenpark (Foto: Luisenpark Mannheim)

Heiraten in Heidelberg

Gemächlich schlängelt sich der Neckar entlang der malerischen Altstadt. In seiner Erhabenheit nur von den geschichtsträchtigen Mauern des Schlosses übertroffen, das hoch oben thront – Heidelberg ist für viele der Inbegriff von Romantik. Neben dem historischen Trauzimmer im Rathaus hat die Stadt zwei weitere, im wahrsten Sinne des Wortes majestätische Locations zu bieten.

Heidelberger Schloss: Eine königliche Trauung

Gut, das Heidelberger Schloss ist vielleicht nicht gerade ein Geheimtipp. Die Tatsache, dass eine märchenhafte Traumhochzeit auf einem Schloss aber genau hier bei uns und nicht nur im Disney-Film stattfinden kann, hat die Location dann aber doch in die Liste katapultiert. Zwischen Sandsteinplatten, bleiverglasten Fenstern und Eichenholzdecke können sich Paare in der Brunnenstube, einem der ältesten Teile des Schlosses, das Ja-Wort geben. Mindestens 15 und maximal 70 Gäste haben hier Platz. Bis zu einer Gesellschaft von 40 Personen kostet die Trauung 640 Euro zzgl. Sektempfang. Ab 40 Gästen erhöht sich der Grundpreis auf 740 Euro.
2018 sind standesamtliche Trauungen im Schloss noch am Freitag, 9. November, und Samstag, 10. November möglich. Terminanfragen könnt ihr per E-Mail an hochzeiten@heidelberg-marketing.de schicken.

Im Herz Prinz(essin)? Dann ist das Heidelbergerschloss vielleicht genau die richtige Hochzeitslocation für euch (Foto: Jan Becke)

Im Herz Prinz(essin)? Dann ist das Heidelbergerschloss vielleicht genau die richtige Hochzeitslocation für euch (Foto: Jan Becke)

Heiraten in der Pfalz

Weingut Schloss Janson: Romantik zwischen Weinreben

Umgeben von romantischen Reben lässt das Weingut Schloss Janson in Bockenheim an der Deutschen Weinstraße nicht nur Pfälzer Herzen höher schlagen. Ein gepflegter Innenhof, drei Gärten und der Rittersaal, in dem 80 Personen Platz finden, bieten viel Platz zum Feiern. Die Weddingplanerinnen von „Marry Moments“ verraten außerdem: „Die Besitzer des Weingutes sind sehr freundlich und versuchen alles zu ermöglichen.“ Bei Fragen oder einem Termin für eine Besichtigung hilft euch Friedrich Wittmann unter 06359 4148 oder per Mail an info@schloss-janson.de gerne weiter.

Drei Gärten und ein Rittersaal: Das Weingut Schloss Janson liegt romantisch an der Deutschen Weinstraße (Foto: Weingut Schloss Janson)

Drei Gärten und ein Rittersaal: Das Weingut Schloss Janson liegt romantisch an der Deutschen Weinstraße (Foto: Weingut Schloss Janson)

Germersheim: Rudern ins Eheglück

16 erwachsene Ruderer braucht es, um das fünf Tonnen schwere, original getreu nachgebaute Römerschiff zu bewegen. Zwischen April und Oktober könnt ihr die „Lusoria Rhenana“ nicht nur für Freizeitfahrten, sondern auch als außergewöhnliche Hochzeitslocation buchen. In Zusammenarbeit mit dem Standesamt Jockgrim ermöglicht der Verein zur Förderung von Umweltbildung und römischer Geschichte standesamtliche Trauungen auf dem Schiff. Kosten entstehen dabei nur beim Standesamt – da das Schiff selbst einem gemeinnützigen Verein gehört, könnt ihr hier aber gerne etwas spenden. Bis zu 26 Personen haben auf dem Schiff Platz. Das Brautpaar muss übrigens nicht mitrudern. Spielt das Wetter nicht mit, könnt ihr bis wenige Stunden vor dem Trautermin auf eine andere Location in der Verbandsgemeinde ausweichen. Fragen zum Ablauf der Trauung könnt ihr an lusoria.rhenana@t-online.de schicken. Ihr wollt gleich Nägel mit Köpfen machen? Dann wendet euch einfach an das Standesamt Jockgrim.

Wirklich außergewöhnlich: Mit der "Lusoria Rhenana" ins Eheglück schippern (Foto: Wigand Schneiderheinze)

Wirklich außergewöhnlich: Mit der „Lusoria Rhenana“ ins Eheglück schippern (Foto: Wigand Schneiderheinze)

Heiraten im Odenwald

Hofgut Hohenstein: Sonnenuntergang im Grünen

Heuboden, Scheune oder ehemaliger Kuhstall – beim Hofgut Hohenstein im Lautertal habt ihr die Qual der Wahl. Jede Location ist anders, aber alle hochmodern ausgestattet. Wild-romantisch wird’s am Teich – hier könnt ihr euch ebenfalls trauen lassen oder im Anschluss an das Ja-Wort tolle Hochzeitsbilder machen. Im ehemaligen Kuhstall haben bis zu 90, in der Scheune bis zu 130 und auf dem Heuboden bis zu 200 Personen Platz. Besonderes Highlight: Das Brautpaare und seine Gäste können hier mitten im Grünen einen atemberaubenden Sonnenuntergang genießen. „Der Preis für die Hochzeit ergibt sich letztendlich aus den Wünschen des Brautpaares“, erklärt Annette Voss vom Hofgut Hohenstein. Hochzeiten können zu jeder Jahreszeit und an jedem beliebigen Wochentag im Hofgut Hohenstein gefeiert werden. Eine Anfrage per E-Mail an kontakt@hofgut-hohenstein.de genügt.

Nur eine von drei Locations im Hofgut Hohenstein: Die ehemalige Scheune (Foto: Hofgut Hohenstein)

Nur eine von drei Locations im Hofgut Hohenstein: Der ehemalige Heuboden (Foto: Hofgut Hohenstein)

Trauen lassen oder Bilder schießen: Am Tecih des Hofguts Hohenstein (Foto: Hofgut Hohenstein)

Trauen lassen oder Bilder schießen: Am Teich des Hofguts Hohenstein (Foto: Hofgut Hohenstein)

Zur frischen Quelle: Waldidyll pur

Ihr plant eine romantisch-verträumte Wald- und Wiesenhochzeit und möchtet anschließend mit euren Lieben in einem rustikal-gemütlichen Gasthaus feiern? Dann ist das Waldlokal „Zur frischen Quelle“ in Nieder-Liebersbach vielleicht genau die richtige Location für euch. Von April bis Oktober könnt ihr euch hier standesamtlich, frei oder auch konfessionell das Ja-Wort geben. Trauungen sind samstags mit einer Gesellschaft von 70 bis 120 Personen möglich sowie donnerstags ab 50 Gästen. Auf Wunsch gibt´s Beratung in Sachen Catering, Konditorei, musikalische Unterhaltung, Floristik und Fotografie. Die Kosten pro Person liegen zwischen 90 und 130 Euro. Auskünfte erteilt euch gerne Sonja Roth unter 06201 3909545 oder per E-Mail: roth@frische-quelle.eu

Wald und Wiese im Odenwald: Im Lokal "Zur frischen Quelle" wird's wild-romantisch (Foto: Roth)

Wald und Wiese im Odenwald: Im Lokal „Zur frischen Quelle“ wird’s wild-romantisch (Foto: S. Roth/ Frische Quelle)

Danke an die Weddingplaner Romina Certa, Filmo Yemame und Kerstin von Marry Moments, die uns – natürlich unentgeltlich – ihre Lieblingslocations verraten haben.
Weder für die Erwähnung, noch für die Verlinkung zu den Website der Locations erhalten wir als Face2Face-Redaktion Geld.

Tierisch was los – auch bei Regenwetter

Fröstelnd ziehe ich den Reißverschluss meiner Jacke noch ein Stückchen höher. Der Wind zerzaust meine Haare und die ständigen Regenschauer sind ebenfalls weder vorteilhaft für meine Frisur noch für meine Stimmung. Sich wegen des trostlosen Wetters da draußen das ganze Wochenende auf der Couch verkriechen? Ist zugegebenermaßen mal ganz nett. Wer neben dem Fernsehprogramm aber auch etwas Anderes sehen will – ohne dabei Gefahr zu laufen, weggeweht oder pitschnass zu werden – kann sich von diesen tierischen Ausflugstipps in der Rhein-Neckar-Region inspirieren lassen.

Einfach mal abtauchen!
Einen Seestern berühren, Haie und Rochen beobachten oder die heimische Unterwasserwelt entdecken – ein Besuch im SEA LIFE in Speyer ist auf jeden Fall ein Erlebnis. Über 3.000 Tiere in mehr als 40 Becken und Aquarien begeistern hier Groß und Klein. Apropos klein: Viele der Becken sind scheinbar vor allem auf Kinder ausgerichtet und gehen Erwachsenen nur bis zur Hüfte. Man muss also schon in die Hocke gehen, um die dortige Unterwasserwelt anschauen zu können. Der Anblick, der sich dann eröffnet, ist es aber auf jeden Fall wert. Wer zum Beispiel glaubt, Schildkröten gebe es nur in fernen Ländern und tropischen Gewässern, wird hier eines Besseren belehrt: Ein wenig tollpatschig an Land, umso eleganter im Wasser und in jeder Situation zum Kreischen niedlich zeigt sich der Nachwuchs der europäischen Sumpfschildkröte. Zusammen mit dem Naturschutzbund Rheinland-Pfalz engagiert sich das SEA LIFE Speyer für ihre Wiederansiedlung in den heimischen Gewässern.
Von putzigen Schildkröten zum schaurigen „Wassermonster“ – kurz vor dem Ausgang gibt’s einen Axolotl zu bestaunen. Der Schwanzlurch wird auch als „ewiges Kinde“ bezeichnet, weil er zeitlebens in seinem Larvenstadium bleibt.
Das SEA LIFE in Speyer öffnet Montag bis Freitag seine Pforten von 11 bis 17 Uhr, Samstag und Sonntag von 11 bis 18 Uhr. Tipp: Wer nicht so lange draußen in der Kälte anstehen will, kann sich für 15,50 Euro online ein Express-Ticket kaufen und so an der Warteschlange vorbeigehen.

Tierisch was los – auch bei Regenwetter

Heißer Anwärter auf den Titel „Reptiliums next Topmodel“: Auch dieses farbenfrohe Kerlchen gibt´s in Landau zu bestaunen (Foto: T. Gartner)

Auf Safari mit Krokodil und Anakonda
Wer es gerne kuschlig-warm hat, ist im Reptilium in Landau genau an der richtigen Adresse. Spinnen, Schlangen, Schildkröten, Fische, bunte Frösche und  Erdmännchen – zu bestaunen gibt es laut Website 1.100 Tiere aus 125 verschiedenen Arten und das bei sommerlichen Temperaturen. Mehrfach am Tag können die Besucher bei Fütterungen dabei sein und in der „Kinderstube“ den Nachwuchs begutachten.
Der mit 3.400 Quadratmetern Fläche angeblich größte Reptilienzoo Deutschlands wirkt beim Durchlaufen leider nicht ganz so groß wie erwartet. In einer bis maximal zwei Stunden hat man alles gesehen – vorausgesetzt man findet die gut versteckte Gottesanbeterin. Eine willkommene Abwechslung vom trüben Nass und ein faszinierender Einblick in die Tierwelt bietet das Reptilium allemal. Erwachsene ab 15 Jahre zahlen 15,50 Euro, Studenten 11,50 Euro – an den Studententagen an jedem ersten Mittwoch im Monat sogar nur 11 Euro. Das Reptilium hat täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Vorschau: Ihr werdet Taufpate? Na, herzlichen Glückwunsch! Nächste Woche lest ihr in der Tipps&Tricks-Rubrik, wie ihr diesen Job perfekt macht.

Von Pazifikinseln, Weltuntergang, mangelnder Mainstreamkonformität und Selbstfindung – Ein Interview mit der Band Traversay

Im Jahre 2010 gründeten der Pianist Niklas Blumenthaler (21), Sänger und Gitarrist Simon Lindner (22) und Schlagzeuger Johannes Lindner (21), die Band Traversay. 2013 veröffentlichten sie ihre erste EP, mit dem pragmatischen Namen #EP. Seitdem spielten sie zahlreiche Gigs in der Metropolenregion Rhein-Neckar und haben sich mit ihrem Wechsel aus harten Gitarrenriffs und melodischen Klavierpassagen mittlerweile eine passable Fangemeinde aufgebaut. In ein spezifisches Genre lässt sich die Band nur schwer einordnen, jedoch kommt die Bezeichnung Progressive Rock der Musik noch am nähesten.Face2Face sprach mit zwei der drei Bandmitglieder über ihre Bandgeschichte und nahe Zukunft.

Face2Face: Traversay ist nicht nur der Name eurer Band, sondern auch die Bezeichnung für eine Inselgruppe im Südpazifik. Aus welchem Grund habt ihr diese unbewohnten Inseln für eure Namensgebung herangezogen?

Das Cover der ersten CD der Band Traversay: #EP (Foto: Traversay)

Das Cover der ersten CD der Band Traversay: #EP (Foto: Traversay)

Simon: Wie es so häufig vorkommt, haben wir zuerst unsere Band gegründet und uns dann auf Namenssuche gemacht. Wir hatten 40 oder 50 Namensvorschläge, die aber alle nicht unseren Vorstellungen entsprachen. In einer Bar beim Blick auf die Weltkarte haben wir dann entschieden, dass unsere Band jetzt Traversay heißt. Diese unbewohnten Inseln erschienen uns ideal, denn sie werden mit nichts anderem verbunden, als dass sie jetzt auch noch Namensgeber für unsere Band sind.

 Face2Face: Womit verbringt ihr eure Zeit, wenn ihr nicht gerade auf der Bühne steht oder an neuen Songs tüftelt?

Niklas: Ich studiere Lehramt an Gymnasien für die Fächer Mathe und Politik an der Universität Mannheim. Simon studiert Medizin und Johannes Realschullehramt für die Fächer Mathe, Physik und Musik. Nimmt man Studium und Musik zusammen, dann bleibt eigentlich nicht mehr viel Zeit für andere Dinge. Natürlich haben wir dennoch vielseitige Interessen, wie Sport treiben, Freunde treffen und was man eben so macht, dem gehen wir natürlich auch nach. Unser großes gemeinsames Hobby ist aber tatsächlich die Musik.

Face2Face: Die Gründe der Zusammenkunft von vielen Bands reichen über zufällige Begegnungen bis hin zu langen Sandkastenfreundschaften. Dass Johannes und Simon verwandt sind, kann man ja zumindest erahnen. Wie genau habt ihr drei nun zueinandergefunden?

Verkörpern die Band Traversay: Niklas Blumenthaler, Johannes Lindner und Simon Lindner (von links nach rechts) (Foto: Traversay)

Verkörpern die Band Traversay: Niklas Blumenthaler, Johannes Lindner und Simon Lindner (von links nach rechts) (Foto: Traversay)

Simon: Meine Freundin ist Niklas‘ Krabbelgruppenfreundin, irgendwann hat sie Niklas mal ins Schwimmbad mitgenommen und wir haben uns auf Anhieb gut verstanden. Umso mehr hat es uns gefreut zu merken, dass wir die gleiche Musik hören und idealerweise auch noch verschiedene Instrumente spielen.

Face2Face: Schon 2011, nur knapp zwei Jahre nach eurer Gründung, habt ihr den 1. Platz beim Newcomer-Festival des Café Central in Weinheim belegt und seitdem auch viele Gigs gespielt. Bei welchen Leuten kommt eure Musik an?

Niklas: Es ist auffallend, dass eher männliche als weibliche Personen auf unsere Musik stehen. Dadurch, dass wir etwas anspruchsvollere Musik machen, sprechen wir auch Leute an, die nicht die typischen Radiohörer sind. Traversay lässt sich wohl eher abseits des Mainstreams ansiedeln, weshalb diese Art von Musik vielleicht keine Massen anspricht.

Face2Face: Eure Songs erinnern mitunter an Radiohead und Muse. Welche Künstler haben euch beeinflusst oder inspiriert?

Simon: Gerade am Anfang hatten wir tatsächlich eine Phase, in der wir exzessiv Muse und Radiohead gehört haben, was wohl auch Einfluss in unsere Musik gefunden hat. Mittlerweile haben sich die Einflüsse erweitert, Muse und Radiohead nahmen aber in der Anfangszeit auf jeden Fall eine vorrangige Stellung ein. Inzwischen sind wir freier von direkten Einflüssen, ganz lassen sich diese wohl aber nie vermeiden.

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Über den Dächern Mannheims: Die Band Traversay (Foto: ChrisArtography)

Niklas: Dazu muss noch gesagt werden, dass es keine Band gibt, der wir nachgeeifert haben und uns gedacht haben „wir wollen so wie sie sein“. Zwar wäre es wohl einfacher sich eine Band als Ideal zu nehmen, aber wir haben schon immer versucht, unseren eigenen Stil zu finden. Mittlerweile ist uns das auch ganz gut gelungen.

Face2Face: Hört man sich beispielsweise den Track „Omega“ an, kann man sagen, dass eure Musik doch sehr sphärisch ist. Wie finden Musik und Lyrics bei euch zueinander?

Niklas: Wir versuchen, viele Dinge thematisch umzusetzen. Der Song Omega mit seinen Chören soll eine gewisse Endzeit und Weltuntergangsstimmung rüberbringen. Bei dem Lied Redeption dachte ich persönlich an den arabischen Frühling, aber das kommt bei jedem vielleicht anders rüber.

Bei den Lied Mirror 7 haben wir uns mathematisch mit der Zahl sieben auseinandergesetzt. Das Lied ist in sieben Teile aufgeteilt, besteht aus 7 Takten und das ganze Stück ist im 7/8 Takt geschrieben. Außerdem lässt sich das Stück inhaltlich in der Mitte spiegeln, zum Beispiel sind Anfang und Ende gleich. Das sind ein paar Spielereien, die uns wirklich Spaß gemacht haben.

Simon: Der Fokus liegt bei uns auf jeden Fall auf der Musik und nicht auf den Texten. Wir machen die Musik, um der Musik willen und nichts anderes. Wir wollen kein autobiographisches Material in unsere Texte mit einbringen. Vielmehr interessieren uns gesellschaftsrelevante aber auch abstrakte Themen, unter denen sich jeder etwas Eigenes vorstellen kann.

Face2Face: Schaut man sich eure Besetzung an, so seid ihr mit drei Mitgliedern und mit Gitarre, Schlagzeug und Keyboard doch spärlich besetzt. Viele Musikergeister scheiden sich in dieser Hinsicht, aber vermisst ihr manchmal einen Bassisten unter euren Reihen?

Im Rampenlicht: Traversay bei ihrer EP-Release im Peer23 in Mannheim (Foto: ChrisArtography)

Im Rampenlicht: Traversay bei ihrer EP-Release im Peer23 in Mannheim (Foto: ChrisArtography)

Niklas: Wir hatten schon zwei Anläufe, in denen wir einen Bassisten für uns gewinnen wollten, bisher hat es aber menschlich einfach nicht gepasst. Wir wollen jemanden finden, der sich perfekt in unser Team einspielt, und lassen uns dafür auch Zeit. Nachdem wir so lange Zeit ohne Bass unterwegs waren, ist es zudem schwer, sich aus diesem eingespielten Team herauszubewegen.

Face2Face: Was sind eure Pläne für die Zukunft? Gebt uns doch einen kurzen Ausblick!

Niklas: Im Herbst haben wir vor, eine neue Single und ein dazugehöriges Video rausbringen. Wir wollen uns neu erfinden, vielleicht mit einem komplett neuen Auftreten, sowohl medial als auch unser Bühnenauftritt. Wir gehen sogar so weit, dass wir unseren Bandnamen infrage stellen.

Simon: Kurz und knapp kann man sagen: Wir sind im Begriff, alles zu hinterfragen: Unsere Besetzung, unseren Auftritt und unseren Namen. Wir wollen unser Songwriting als Grundlage für diesen Prozess nehmen und von dem ausgehend Veränderungen durchführen. Erstmal sind jetzt keine neuen Konzerte geplant. Wir wollen uns auf eine Sache konzentrieren, das heißt, im Moment liegt der Fokus auf dem Songwriting. Erst danach können weitere Schritte eingeleitet werden.

Wem dieser Artikel nun Lust auf mehr gemacht hat, kann sich auf Bandcamp einige Lieder von Traversay aufhören. Hier geht es außerdem zur Facebook-Seite der Band.

Aber dem nicht genug. Ihr habt bis zum 03.05. die einmalige Möglichkeit, eines von 2 Traversay-Paketen zu gewinnen. Dieses enthält nicht nur die EP der Band, sondern auch ein Poster mit Unterschriften aller Bandmitglieder. Schreibt dazu eine Email mit eurem Namen und warum ihr das Paket gerne gewinnen würdet an nadine.schwalb(at)face2face-magazin.de.

Überzeugungstäter – Interview mit der Band Soundition

Sie sind „Überzeugungstäter“ in Sachen mitreißende Live-Shows, gute Musik und klasse Unterhaltung: Die Ska- und Reggae-Band Soundition aus der Rhein-Neckar-Region. „Überzeugungstäter“ heißt auch ihr erstes Studioalbum, das sie letztes Jahr veröffentlichten. Doch nicht nur ihr Album überzeugt: Vor allem live begeistern die sieben Jungs ihr Publikum. Das merkte unter anderem auch Xavier Naidoo, der sich beim Wettbewerb „Söhne suchen Support“ – bei dem Soundition 2010 den zweiten Platz belegte – äußerst positiv über die Band äußerte. Die Musik-Redaktion hat die Band bestehend aus Mr. Frogg, Earl Tom, C-Bone, Hagman, Van Nilsen, Magic Matt und Tom Tom jetzt zum Interview gebeten.

Face2Face: Was war euer schönstes Konzert?

Soundition: Jedes Konzert hat natürlich für sich immer seine eigene Magie und es ist schwer dort wirklich eine ‚Bestenliste‘ aufzustellen. Ein Highlight ist aber definitiv jedes Jahr unser Jahresabschlusskonzert in unserer Homelocation, dem Café Central in Weinheim. Das wird auch dieses Jahr wieder der Hammer!

Überzeugungstäter: Die Jungs von Soundition (Foto: Soundition)

Überzeugungstäter: Die Jungs von Soundition (Foto: Soundition)

Face2Face: Was bedeutet euer Album „Überzeugungstäter“ für euch?

Soundition: Dieses Thema ist schön kontrovers und sehr subjektiv. Für manche heißt es, zu machen, worauf man Bock hat, weil das einen in ungeahnte Höhen treiben kann. Und wenn man dafür Kritik bekommt, kann man diese nutzen, um noch weiter zu reifen. Unreflektierte Überzeugung kann allerdings auch sehr schädlich sein – im Endeffekt macht die Dosis und der Umgang damit das Gift.

Face2Face: Wie kommt man  auf die Idee eine Ska- und Reggae-Band zu gründen?

Soundition: Das mag mit unserer Heimat Weinheim zu tun haben. Dort gibt es mittlerweile eine Art Ska- und Reggaetradition. Im Grunde waren wir aber einfach ein paar junge Leute, die Bock hatten, Musik zu machen, die abgeht. Nach ein paar Proben war dann klar, dass bei uns die meiste Energie frei gesetzt wird, wenn wir genau diesen Stil verfolgen.

Face2Face: Wenn ihr gerade mal nicht musikalisch unterwegs seid, was macht ihr dann?

Soundition: Vier von uns studieren in Mannheim, Heidelberg und Mainz. Der Rest ist berufstätig. Wirklich im Musikbusiness sind nur zwei von uns gelandet.

Vor allem Live ein Erlebnis: Soundition auf der Bühne (Foto: Soundition)

Vor allem Live ein Erlebnis: Soundition auf der Bühne (Foto: Soundition)

Face2Face: Ihr habt für euer Album ja auch ein Fotoshooting gemacht. Hat das Spaß gemacht?

Soundition: Klar. Es macht immer Spaß, wenn die Truppe zusammenkommt und wir gemeinsam was auf die Beine stellen!

Face2Face: Was grenzt euch eurer Meinung nach von anderen Bands ab?

Soundition: Die Selbstverständlichkeit. Soundition war nie Schubladenmusik und wird es wohl nie sein. Wenn wir morgen Bock auf Jazz oder Rap haben, wird’s einfach gemacht und fertig. Reggae ist nur das Grundkonzept beziehungsweise der kleinste gemeinsame Nenner. Für uns ist es auch nicht wichtig, eine Zielgruppe anzusprechen oder zu zeigen, was für krasse Künstler wir doch sind. Wir machen einfach Musik und Etiketten wie „Kunst“, „Kult“ oder Ähnliches kleben andere drauf.

Face2Face: Was steht in Zukunft noch für Soundition an?

Soundition: Abgehen und vielleicht den ein oder anderen Hörer überraschen. Zwischen den Jahren steht auch wieder unser alljährliches Konzert in Weinheim an. Ansonsten schreiben wir gerade an einer ganzen Reihe neuer Songs. Sobald die fertig sind, werden wir sie natürlich veröffentlichen. Die Planungen für die Konzerte im nächsten Jahr laufen auch schon auf Hochtouren. Wer ab und zu auf unserer Homepage oder bei Facebook vorbei schaut, wird auf jeden Fall auf dem Laufenden gehalten und wird nichts verpassen.

Face2Face: Vielen Dank für das nette Interview!

Übrigens kann man viele der tollen Soundition-Songs kostenlos auf ihrer Website anhören und sich die neusten Tour- und Auftrittsinformationen holen. Reinschauen lohnt sich!!

Vorschau: Nächste Woche lest ihr ein Review zum Amsterdam Music Festival.

Gewinnspiel Soundition:

Wollt ihr eine CD oder ein T-Shirt von Soundition gewinnen? Face2face verlost 2 Fanpakete. Einfach bis zum 9.11. 23.59 Uhr den Artikel liken und ein Kommentar verfassen, warum ihr das Fanpaket bekommen solltet.  Die Gewinner werden im Anschluss benachrichtigt und bekommen ihr Fanpaket zugeschickt. Viel Glück!

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