#Anytimeiscaketime – Selbstversuch zum Backen mit Instagram

Wenn man auf der Social-Media-Plattform Instagram unterwegs ist sind sie garantiert nicht zu verfehlen: Bilder von süßen Cupcakes, wundervoll gestalteten Torten und lecker aussehenden Kuchen. Da möchte man am liebsten gleich durch den Bildschirm greifen und ein Stückchen probieren. Oder man würde zumindest gerne herausfinden, wie es den Instagram-Bäckerinnen und -Bäckern gelungen ist, ihre Kunstwerke zu backen und so toll in Szene zu setzen, dass sie einfach zum anbeißen aussehen.

Unter verschiedenen Hashtags wie #backen (bisher ungefähr 956.631 Beiträge), #backenmachtglücklich (ca. 177.380 Beiträge) oder einfach auf Englisch #cake (ca. 59.411.105 Beiträge) werden so viele Bilder von selbst gebackenen Köstlichkeiten gepostet, dass sie einfach dazu einladen, selbst etwas davon zu Hause auszuprobieren.

Diesen Versuch habe ich in der vergangenen Woche gewagt und zwei Rezepte aus der Instagram-Backstube ausprobiert. Ob die Werke am Ende genauso fotogen aus meinem Backofen kommen, wie sie auf Instagram aussehen? Welchen Herausforderungen ich mich dabei gestellt habe, verrate ich euch in meinem Selbstversuch.

Der erste Versuch: Valencia Cupcakes

#Anytimeiscaketime - Selbstversuch zum Backen mit Instagram

Autorin Anna-Sophie Beckerle mit den Backzutaten für den ersten Versuch – es kann losgehen (Foto: Anna-Sophie Beckerle)

Als erstes habe ich die Valencia Cupcakes von lillys_cupcakery ausprobiert. Das Rezept erschien mir zwar aufwändig, aber die Cupcakes sahen auf dem Bild auf Instagram einfach zu lecker aus. Ich war also schon auf eine Herausforderung eingestellt. Obwohl ich bisher schon einige Muffins gebacken habe, habe ich allerdings noch nie eine Ganache hergestellt oder Churros selbst gemacht. Zum Glück gab es passend zum Instagram-Account einen Video-Blog zu den Rezepten, der mir beim Nachbacken sehr geholfen hat.

#Anytimeiscaketime - Selbstversuch zum Backen mit Instagram

Lilly Kürten mit ihren selbstgebackenen Valencia Cupcakes (Foto: lillys_cupcakery)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da ich schon Erfahrung beim Backen habe, fiel es mir eher leicht, die typisch spanischen Magdalenas in den Muffin-Förmchen zu backen. Leider sind sie etwas aus der Form gesprungen, was ihnen aber geschmacklich zum Glück nicht geschadet hat.

#Anytimeiscaketime - Selbstversuch zum Backen mit Instagram

So sahen die Magdalenas aus, kurz bevor sie in den Backofen kamen (Foto: Anna-Sophie Beckerle)

#Anytimeiscaketime - Selbstversuch zum Backen mit Instagram

Und so sind die Magdalenas aus dem Ofen gekommen, leider etwas aus der Form gesprungen, aber trotzdem sehr lecker (Foto: Anna-Sophie Beckerle)

#Anytimeiscaketime - Selbstversuch zum Backen mit Instagram

Die Ganache wird noch mit einer Orange verfeinert und dann direkt in den Kühlschrank gestellt (Foto: Anna-Sophie Beckerle)

Als nächstes machte ich mich daran, die Ganache herzustellen. Das gestaltete sich schon etwas schwieriger, da sich die heiße Sahne eher schlecht mit der Schokolade ver-binden wollte. Das Ganze musste dann nochmal zwei Stunden in den Kühlschrank, um fest zu werden. Daher habe ich für das gesamte Backexperiment viel länger gebraucht, als ich ursprünglich dachte.

#Anytimeiscaketime - Selbstversuch zum Backen mit Instagram

Alle diese Zutaten und Utensilien werden benötigt, um die Churros herzustellen (Foto: Anna-Sophie Beckerle)

 

Zu guter Letzt musste ich noch den Churro-Teig fertigen, was schneller ging als gedacht. Allerdings musste ich feststellen, dass ich mit einer normalen Spritztülle mit Sternaufsatz die Churros mehr und mehr unförmig in das Öl spritzte. Das war natürlich später auf dem Foto für Instagram nicht so schön. Aber immerhin waren sie echt lecker und in Zukunft werde ich wohl eine feste Spritze dafür nutzen.

#Anytimeiscaketime - Selbstversuch zum Backen mit Instagram

Die Grundlage für den Churro-Teig ist ein Brand-Teig, der hier bereits mit den Eiern gemischt wurde (Foto: Anna-Sophie Beckerle)

#Anytimeiscaketime - Selbstversuch zum Backen mit Instagram

So sehen die Churros aus, als sie fertig gebacken und mit Zucker und Zimt bestäubt wurden (Foto: Anna-Sophie Beckerle)

Der große Moment war nun also gekommen und die Cupcakes sahen dem Original auf Instagram schon ähnlich, was für mich doch sehr erleichternd war, da ich schließlich fast sechs Stunden in der Küche verbracht hatte.

Der große Vergleich:

#Anytimeiscaketime - Selbstversuch zum Backen mit Instagram

Und so sehen sie aus, meine nachgebackenen Valencia Cupcakes (Foto: Anna-Sophie Beckerle)

#Anytimeiscaketime - Selbstversuch zum Backen mit Instagram

Ein Selfie was direkt auf Instagram gepostet werden könnte, da hat sich die ganze Arbeit doch gelohnt, oder? (Foto: Anna-Sophie Beckerle)

#Anytimeiscaketime - Selbstversuch zum Backen mit Instagram

Zum Vergleich: hier nochmal die Valencia Cupcakes von lillys_cupcakery (Foto: lillys_cupcakery)

Aber ist der ganze Aufwand auch ein paar tolle Fotos auf Instagram wert? Ich habe bei Lilly Kürten (25 Jahre), der Autorin des Blogs lillys_cupcakery, nachgefragt. Sie antwortete mir, dass sie aus einem deutsch-amerikanischen Haushalt stamme, wo hauptsächlich mit Backmischungen gebacken wurde. 2012 fasste sie den Entschluss, dass es doch auch ohne gehen müsste. Nachdem sie einiges erfolgreich ausprobiert hatte, postete sie es auf Instagram und fing 2017 damit an, Videos zu den Rezepten zu veröffentlichen. Damit wollte sie ihren Abonnenten zeigen, wie einfach verschiedene Rezepte gebacken werden können, sowohl in Deutschland als auch in Amerika. Sie ist der Meinung, dass es die Arbeit definitiv wert ist. Man merkt ihr auf jeden Fall an, dass es ihr sehr viel Spaß macht. Das ist sicher ein wichtiger Erfolgsfaktor eines Instagram-Accounts, nicht nur beim Backen.

Der zweite Versuch: Erdbeer-Käsekuchen-Brownies

Für den zweiten Versuch, etwas aus Instagram nachzubacken, habe ich mir die Erdbeer-Käsekuchen-Brownies von fraeuleinmeerbackt_de herausgesucht. Sie fordert auf Ihrem Instagram-Profil ihre Follower dazu auf, ihr nachgebackene Werke zu zeigen. Daher dachte ich, eines ihrer Rezepte wäre perfekt für den zweiten Versuch. Die Erdbeer-Käsekuchen-Brownies werden auf ihrem Blog, zusätzlich zu ihrem Instagram-Account, als „bester Blechkuchen“ angepriesen, mal sehen, ob das auch so stimmt. Der Kuchen sieht auf den Instagram-Fotos einfach toll aus und nachdem ich für die Cupcakes doch sehr lange gebraucht hatte, habe ich gehofft, dass die Brownies nicht ganz so viel Zeit in Anspruch nehmen.

Zuerst habe ich den Brownie-Teig hergestellt. Das ging tatsächlich super schnell und sehr leicht, bis vielleicht auf die Schokolade, die ich schmelzen musste. Dafür musste ich schon etwas Zeit einplanen. Die geschmolzene Schokolade darf weder kochen, noch zu heiß zum restlichen Teig gegeben werden, weil es sonst klumpt.

#Anytimeiscaketime - Selbstversuch zum Backen mit Instagram

Aus diesen Zutaten werden gleich hoffentlich leckere Käsekuchen-Brownies entstehen (Foto: Anna-Sophie Beckerle)

Nach dem Mischen wurde alles einfach in eine Form gegossen. Da ich leider keine Brownie-Form besitze hatte ich stattdessen eine Auflaufform mit Backpapier ausgelegt. Das stellte sich als schwieriger heraus, als ich dachte, da das Backpapier immer wieder knitterte.

#Anytimeiscaketime - Selbstversuch zum Backen mit Instagram

So sieht der Brownie-Teig in der Form dann aus (Foto: Anna-Sophie Beckerle)

Schließlich war der Teig in der Form und ich konnte mit dem Mischen des Käsekuchen-Toppings beginnen. Da ich leider keine Erdbeeren mehr kaufen konnte, habe ich stattdessen gefrorene Himbeeren genommen, was aber auch super geklappt hat. Dann musste ich nur noch die gemischten Zutaten für den Käsekuchen auf den Brownie-Teig geben und alles für eine Stunde in den Backofen stellen.

#Anytimeiscaketime - Selbstversuch zum Backen mit Instagram

Nun muss das Ganze nur noch in den Backofen (Foto: Anna-Sophie Beckerle)

 

Als der Kuchen fertig war und kurz ausgekühlt hatte, schnitt ich ihn für die Fotos zurecht. Bis auf die Kleinigkeit, dass sich die beiden Teige nicht gleichmäßig verteilt haben, kommt er dem Instagram-Foto schon ein wenig nahe. Immerhin ging das Backen der Brownies verhältnismäßig mit wenig Arbeit und relativ schnell, wenn man die Backzeit außen vor lässt.

Die original Instagram-Brownies von fraeuleinmeerbackt_de im Vergleich mit meinem Ergebnis:

#Anytimeiscaketime - Selbstversuch zum Backen mit Instagram

Meine Himbeer-Käsekuchen-Brownies, auf einem Teller angerichtet, aber leider nicht so schön wie das Original auf Instagram (Foto: Anna-Sophie Beckerle)

#Anytimeiscaketime - Selbstversuch zum Backen mit Instagram

Trotzdem stolz: das Selfie zum Schluss darf natürlich auch nicht fehlen (Foto: Anna-Sophie Beckerle)

Alles in allem würde ich sagen, dass es auf jeden Fall einiges an Arbeit und Zeitaufwand kostet, einen eigenen Back-Blog auf Instagram zu unterhalten. Vor allem, wenn man sich die Rezepte selbst heraussucht oder erstellt und dann vielleicht sogar mehrere Anläufe braucht, um den perfekten Kuchen zu backen. Das Ganze dann auch noch schön hübsch zu fotografieren, gleicht fast einem Vollzeit-Job. Aber wenn es Spaß macht, ist ja bekanntlich keine Mühe zu viel. Dass es als Amateur-Bäckerin nicht so leicht für mich war, die verschiedenen Rezepte nach zu backen, zeigt auch, dass ein gewisses Talent und die richtige Ausstattung nicht fehlen sollten. Ich ziehe demnach auf jeden Fall meinen Hut vor all den talentierten Instagram-Bäckerinnen und –Bäckern, denn ich bin sicher, dass die Kuchen und Cupcakes genau so gut schmecken, wie sie auf den Instagram-Seiten aussehen.

Weihnachtliche Cake Pops / mit Verlosung

Auch dieses Jahr naht der Nikolaus-Tag und verspricht großen und kleinen Kindern mit Süßigkeiten gefüllte Schuhe und Stiefel. Doch für den Fall, dass der Nikolaus kurz vor Schluss noch allerhand zu tun und nicht alle Braven bedacht hat, kann man ihm mit weihnachtlichen Cake Pops etwas unter die Arme greifen. Diese lassen sich schließlich in der heimischen Weihnachtsbäckerei im Nu herzaubern und wieder vertilgen.

Weihnachtlich: Cake Pops zum Nikolaus-Tag (Foto: Onat)

Weihnachtlich: Cake Pops zum Nikolaus-Tag (Foto: Onat)

Zutaten für weihnachtliche Cake Pops:

  • Cake Pops
  • rote und orange Candy Melts oder Lebensmittelfarbe
  • weiße und Vollmilch-Kuvertüre
  • Salzbrezeln, Oreos und Mini-Oreos
  • Spritzbeutel oder Gefrierbeutel und Schere

Pinguin-Cake Pops – schwarz auf weiß:

Für Cake Pops in Form von Pinguinen zunächst die helle Kuvertüre über dem Wasserbad zum Schmelzen bringen und die Kuchenbälle darin ummanteln. Nachdem die helle Schokoladenschicht fest geworden ist, ebenso separat die Vollmilch-Kuvertüre schmelzen. Diese in einen Spritzbeutel oder einen Gefrierbeutel geben, dessen Ecke man anschneidet. Nun mit der dunklen Schokolade die Augen und schwarzen Stellen des Pinguins aufmalen. Für den fehlenden Schnabel orange Candy Melts verwenden oder die weiße, geschmolzene Kuvertüre mit Lebensmittelfarbe einfärben. Hier macht man sich den Effekt, den es sonst zu vermeiden gilt – das Verklumpen von Schokolade durch Wasserspritzer beim Wasserbad – zu nutze. Die allmählich verklumpende Schokolade lässt sich in den Händen problemlos zu Schnäbeln formen. Die Pinguin-Schnäbel nur noch auf den Gesichtern anbringen und alles aushärten lassen.

Rentier-Cake Pops – süß und salzig:

Um Rentiere aus Cake Pops herzustellen, dieses Mal die Vollmilch-Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen und die Cake Pops darin einkleiden. Noch ehe die Schokoladenschicht aushärtet, sollten die Salzbrezel als Geweih angebracht werden. Erleichtert wird das Anstecken, indem man vorher vorsichtig die Rundungen der Brezeln aufbricht und alles in zwei Hälften teilt. Nun die weiße Schokolade schmelzen und mit einem Spritz- oder einem angeschnittenen Gefrierbeutel die Augen aufmalen. Die restliche weiße Kuvertüre mit roter Lebensmittelfarbe einfärben oder Candy Melts verwenden, um die rote Rudolph-Nase daraus zu formen. Erneut wird der Effekt des Verklumpens genutzt, indem man etwas Wasser hinzufügt. Aus der langsam verklumpenden Schokolade schnell kleine Kugeln rollen und als Nasen ankleben.

Schneemann-Cake Pops – eiskalt lecker:

Weiße Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen und die Cake Pops darin einschneien lassen. Ehe die Schokolade aushärtet, die Keksdeckel der normalen Oreos voneinander trennen und mit den Mini-Oreos durch etwas Schokolade verkleben, um daraus Zylinder herzustellen. Die Hutbedeckung nun auf den Köpfen der Schneemänner anbringen. Anschließend die Vollmilch-Schokolade zum Schmelzen bringen und mit einem Spritzbeutel oder einem angeschnittenen Gefrierbeutel die Augen und Knopf-Münder aufmalen. Für die Karotten-Nasen orange Candy Melts verwenden oder geschmolzene, weiße Kuvertüre mit Lebensmittelfarbe einfärben. Wieder nutzt man – statt auf Modellierschokolade zurückgreifen zu müssen – das Verklumpen der Kuvertüre, indem man etwas Wasser hinzufügt. Wenn diese beginnt erste Klumpen zu bilden, lange Karotten-Nasen daraus formen und die Schneemann-Gesichter damit vervollständigen.

Tipp: Wer die Kuchenstücke nackt lassen möchte, kann aus diesen kleine Lebkuchen-Männchen formen und mit gefärbter Schokolade Augen, Münder und Applikationen anbringen. Auch in bunte Christbaumkugeln, Zuckerstangen, Tannenbäume, Nikolaus-Stiefel und Geschenke lassen sich die Küchlein verwandeln, sodass der Kreativität keine Grenzen gesetzt sind.

Vorschau: Nächste Woche geht es weiter mit der Saftkur: Wir verraten, was sie angeblich bewirkt und wie dies im Selbstversuch aussah.

Zu gewinnen:

Zu gewinnen: Einen von drei "Walking Ginger Dead"-Sets (Foto: Onat)

Zu gewinnen: Einen von drei „Walking Ginger Dead“-Sets (Foto: Onat)

Wer nicht genug bekommt vom süßen Zauber der Weihnachtsbäckerei, für den ist unser Gewinnspiel genau das richtige: Die Tipps&Tricks-Redaktion verlost exklusiv drei „Walking Ginger Dead“-Back-Sets, die Christkind-Kinder und Zombie-Serienfans gleichermaßen erfreuen dürfte.

Was ihr dafür tun müsst: Schreibt bis Sonntag, den 18. Dezember 2016, 23:59 Uhr eine E-Mail an guelcin.onat@face2face-magazin.de. In der Mail enthalten sein sollte euer Vor- und Nachname sowie eine gültige Adresse für den Versand. Mitarbeiter von Face2Face, sowie der Rechtsweg sind von der Verlosung ausgeschlossen. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt via Mail.

Nutzungsbedingungen

  • 1 Gewinnspiel (1) Das Gewinnspiel wird von der Online-Zeitschrift Face2Face durchgeführt.
  • 2 Teilnahme (1) Teilnahmeberechtigt sind alle Spielerinnen und Spieler in Deutschland, Österreich und der Schweiz. (2) Eine Person nimmt am Gewinnspiel teil, indem sie eine E-Mail an die von uns angegebene E-Mail-Adresse schreibt und dort ihren Namen bzw. die Namen der möglichen Gewinner hinterlässt. (3) Zur Teilnahme am Gewinnspiel ist unbedingt erforderlich, dass sämtliche Personenangaben der Wahrheit entsprechen. Andernfalls kann ein Ausschluss gemäß § 3 (3) erfolgen. (4) Mitarbeitern von Face2Face ist es nicht gestattet beim Gewinnspiel teilzunehmen. Ihre Einsendungen können beim Gewinnspiel nicht berücksichtigt werden.
  • 3 Ausschluss vom Gewinnspiel (1) Bei einem Verstoß gegen diese Teilnahmebedingungen behält sich die Online-zeitschrift Face2Face das Recht vor, Personen vom Gewinnspiel dauerhaft auszuschließen. (2) Ausgeschlossen werden auch Personen, die sich unerlaubter Hilfsmittel bedienen oder sich anderweitig durch Manipulation Vorteile verschaffen. Gegebenenfalls können in diesen Fällen auch nachträglich Gewinne aberkannt und zurückgefordert werden. (3) Wer unwahre Personenangaben macht, kann des Weiteren vom Gewinnspiel ausgeschlossen werden. (4) Nach Ablauf des Gewinnspielzeitraums können keine weiteren Einsendungen berücksichtigt werden und werden somit gelöscht. (5) Stehen in der E-Mail mehr als die Anzahl der vorgeschriebenen Namen können die Teilnehmer nicht am möglichen Gewinn berücksichtigt werden. (6) Ebenfalls bei mehrmaliger Einsendung findet ein Ausschluss vom Gewinnspiel statt.
  • 4 Durchführung und Abwicklung (1) Die Gewinner werden von Face2Face am Tag der Bekanntgabe per Telefonanruf, über den schriftlichen Postweg oder E-Mail über ihren Gewinn informiert. Kann der Gewinner nicht telefonisch erreicht werden, wird der jeweilige Gewinner über seine angegebene E-Mail-Adresse oder Postanschrift über seinen Gewinn informiert. (2) Eine Barauszahlung der Gewinne oder eines etwaigen Gewinnersatzes ist in keinem Falle möglich. (3) Der Anspruch auf den Gewinn oder Gewinnersatz kann nicht abgetreten werden.
  • 5 Datenschutz (1) Durch die Teilnahme am Gewinnspiel erklärt sich der Teilnehmer ausdrücklich damit einverstanden, dass Face2Face die dazu erforderlichen Daten für die Dauer des Gewinnspiels speichern darf. Es steht dem Teilnehmer jederzeit frei, per Widerruf unter der angegebenen E-Mail-Adresse die Einwilligung in die Speicherung aufzuheben und somit von der Teilnahme zurückzutreten. (2) Die Teilnehmer erklären sich dazu bereit, dass im Falle eines Gewinnes die Namen öffentlich bekannt gegeben werden, beispielsweise über soziale Netzwerke oder die offizielle Homepage von Face2Face. (3) Face2Face verpflichtet sich, die gesetzlichen Bestimmungen des Datenschutzes zu beachten und das Fernmeldegeheimnis zu wahren. (4) Nach Beendigung des Gewinnspiels werden alle einsandten E-Mails wieder gelöscht.
  • 6 Sonstiges (1) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. (2) Es ist ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland anwendbar. (3) Sollten einzelne dieser Bestimmungen ungültig sein oder werden, bleibt die Gültigkeit der übrigen Nutzungsbedingungen hiervon unberührt.

 

Fruchtig-frische Sommertörtchen

Auch im Sommer möchte man neben Eis, Frozen Yogurt, und kühlen Getränken nicht auf kalte Kuchen verzichten. Bei Sommertörtchen mit frischen Beeren und Früchten begibt sich dabei der Gaumen auf einen tropischen Urlaub der besonderen Art: Mit Bananasplit- und Fürst Pückler Art-Törtchen gibt es die beliebten Eissorten als Gebäck zu verspeisen. Als Ombre-Kuchen landet der beliebte Haarmoden-Trend auch auf den Desserttellern. Tiramisu als Klassiker schlechthin bietet wiederum in abgewandelter Form einen fruchtigen Frische-Kick. Da bleibt der Zunge mit den Sommertörtchen nur noch eine gute Reise zu wünschen.

Zutaten und Materialien für ein Sommertörtchen Fürst Pückler Art Törtchen:

Beliebt: Die Eisvariante Fürst Pückler Art als Torte (Foto: Onat)

Beliebt: Die Eisvariante Fürst Pückler Art als Torte (Foto: Onat)

  • 50 Gramm Eiswaffeln
  • 15 Gramm Butter
  • ein Blatt weiße Gelatine
  • 50 Gramm Frischkäse
  • 100 Gramm Sahne
  • 15 Gramm Zucker
  • Erdbeersaft-, Konfitüre oder frische Erdbeeren
  • etwas Kakao oder geschmolzene Schokolade
  • Vanille-Aroma oder eine frische Vanilleschote
  • Schüsseln, ein Löffel, ein Schneebesen, ein Nudelholz, ein Tortenring, ein Gefrierbeutel

Zubereitung der Torte Fürst Pückler Art:

1. Für den Boden werden zunächst die Eiswaffeln fein zerbröselt. Hierfür das Gebäck in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz darüber rollen. Anschließend wird die Butter in einer Pfanne zum Schmelzen gebracht, die Brösel hinzugegeben und alles gut miteinander gemischt. Die Krümelmasse mit einem Löffel in der Tortenform eindrücken, bis ein gleichmäßiger Boden entsteht. Diesen während der weiteren Verarbeitung im Kühlschrank ruhen lassen.

2. Den Frischkäse, die Sahne und den Zucker in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen cremig schlagen. Für die weiße Vanille-Schicht etwas Vanille oder Vanille-Aroma hinzufügen. Die rosa Erdbeerschicht entsteht wiederum aus Hinzufügen von frischen Erdbeeren oder Erdbeersaft, die braune Schokolade wiederum durch das Einfärben mit Kakao oder geschmolzener Schokolade.

3. Die Blattgelatine in kaltem Wasser einweichen, ausdrücken und auflösen. Mit einigen Löffeln des Belages verrühren und dann in die Schüssel zur übrigen Füllung hinzugeben.

4. Den Belag auf den abgekühlten Tortenboden geben und gleichmäßig darauf verteilen. Anschließend die Torte für mindestens zwei Stunden im Kühlschrank fest werden lassen und mit frischen Erdbeeren, Schokoladenraspeln oder Eis-Dekor verzieren.

 

Zutaten und Materialien für ein Ombre-Sommertörtchen:

Modisch: Ombre-Torten zählen zum aktuellen Back-Trend (Foto: Onat)

Modisch: Ombre-Torten zählen zum aktuellen Back-Trend (Foto: Onat)

  • 50 Gramm Butterkekse
  • 15 Gramm Butter
  • etwas geschmolzene dunkle Kuvertüre
  • ein Blatt weiße Gelatine
  • 50 Gramm Frischkäse
  • 100 Gramm Sahne
  • 15 Gramm Zucker
  • Himbeersaft und frische Himbeeren
  • Schüsseln, ein Schneebesen und ein Topf
  • ein Tortenring, ein Löffel und eine Raspel
  • ein Nudelholz und ein Gefrierbeutel

Zubereitung des Ombre-Törtchens:

1. Für den Boden werden zunächst die Butterkekse fein zerbröselt. Hierfür das Gebäck in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz darüber rollen. Anschließend wird die Butter in einer Pfanne, die Schokolade wiederum über ein Wasserbad zum Schmelzen gebracht und alles gut miteinander vermischt. Die Krümelmasse mit einem Löffel in der Tortenform eindrücken, bis ein gleichmäßiger Boden entsteht. Diesen während der weiteren Verarbeitung im Kühlschrank auskühlen lassen.

2. Den Frischkäse, die Sahne und den Zucker in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen cremig schlagen. Für die helle Rosa-Schicht etwas Himbeersaft oder frische Himbeeren hinzufügen, die dunkleren Schichten wiederum mit mehr Himbeersaft einfärben. Die Blattgelatine in kaltem Wasser einweichen, ausdrücken und auflösen. Mit einigen Löffeln des Belages verrühren und dann in die Schüssel zur übrigen Füllung hinzugeben.

3. Den Belag auf den abgekühlten Tortenboden geben und gleichmäßig darauf verteilen. Anschließend die Torte für mindestens zwei Stunden im Kühlschrank fest werden lassen und mit frischen Himbeeren garnieren.

 

Zutaten und Materialien für ein Sommertiramisu:

Klassisch: Tiramisu eignet sich für jede Saison (Foto: Onat)

Klassisch: Tiramisu eignet sich für jede Saison (Foto: Onat)

  • 50 Gramm Löffelbiskuit
  • Himbeersaft und frische Himbeeren
  • zwei Blatt weiße Gelatine
  • 100 Gramm Mascarpone
  • 50 Gramm saure Sahne
  • 15 Gramm Zucker
  • ein Tortenring, ein Löffel und ein Schneebesen
  • Nudelholz und ein Gefrierbeutel

Zubereitung des Sommertiramisus:

1. Für die Füllung Mascarpone, saure Sahne, Zucker und etwas Himbeersaft sowie frische Himbeeren in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen cremig aufschlagen. Wer mag, kann den Geschmack mit etwas Zitronen-Abrieb oder -Saft verfeinern.

2. Die Blattgelatine in kaltem Wasser einweichen, ausdrücken und auflösen. Mit einigen Löffeln des Mascarpone-Creme verrühren und dann in die Schüssel zur übrigen Füllung hinzugeben.

3. Für den Boden zunächst 25 Gramm der Löffelbiskuite in Himbeersaft tränken und auf dem Tortenboden verteilen. Anschließend frische Himbeeren darauf verteilen und mit der Hälfte des Belags bestreichen. Den Vorgang mit den übrigen Biskuiten, Beeren und der übriggebliebenen Creme wiederholen und abschließend mit frischen Himbeeren oder etwas Kakao verzieren.

 

Zutaten und Materialien für ein Bananasplit-Sommertörtchen:

Exotisch: Bananasplit als Torte (Foto: Onat)

Exotisch: Bananasplit als Torte (Foto: Onat)

  • 50 Gramm Eiswaffeln
  • 15 Gramm Butter
  • ein Blatt weiße Gelatine
  • 100 Gramm Bananenjoghurt
  • 25 Gramm geraspelte Schokolade
  • frische Bananen
  • Schüsseln und ein Schneebesen
  • ein Tortenring, ein Löffel und eine Raspel
  • ein Nudelholz und ein Gefrierbeutel

Zubereitung der Bananasplit-Torte:

1. Für den Boden werden zunächst die Eiswaffeln fein zerbröselt. Hierfür das Gebäck in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz darüber rollen. Anschließend wird die Butter in einer Pfanne zum Schmelzen gebracht, die Brösel hinzugegeben und alles gut miteinander gemischt. Die Krümelmasse mit einem Löffel in der Tortenform eindrücken, bis ein gleichmäßiger Boden entsteht. Diesen während der weiteren Verarbeitung im Kühlschrank ruhen lassen. Wer mag, kann dünne Bananenscheiben auf dem Waffelboden verteilen.

2. Für den Belag den Bananenjoghurt zusammen mit der geraspelten Schokolade in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen cremig schlagen. Die Blattgelatine in kaltem Wasser einweichen, ausdrücken und auflösen. Mit einigen Löffeln des Belages verrühren und dann in die Schüssel zur übrigen Füllung hinzugeben.

3. Den Belag auf den abgekühlten Tortenboden geben und gleichmäßig darauf verteilen. Anschließend die Torte für mindestens zwei Stunden im Kühlschrank fest werden lassen und mit frischen Bananen, Schokoladenraspeln oder Eis-Dekor verzieren.

Sommerliche Frozen Yogurts

Gefrorener Joghurt – auch „Frozen Yogurt“ oder „Froyo“ genannt – gilt als kalorienarme Alternative zur Eiscreme, da er anstatt mit Sahne aus Joghurt hergestellt wird. Die kühle Köstlichkeit, die ursprünglich aus England und den USA stammt, ist bereits seit 2010 auch in deutschen Supermärkten und Läden anzutreffen. Dabei lässt sich das cremige Dessert – ganz ohne Eismaschine – auch blitzschnell und individuell daheim servieren. Mit natürlichen und gesunden Toppings garniert, verspricht der „Frozen Yogurt“ auch diesen Sommer eiskalten Genuss für alle Sinne.

Zutaten und Materialien:

Erfrischend: Frozen Yogurt eignet sich als gesunde Alternative zur Eiscreme (Foto: Onat)

Erfrischend: Frozen Yogurt eignet sich als gesunde Alternative zur Eiscreme (Foto: Onat)

  • 500 Gramm Vollfett-Naturjoghurt
  • 125 Gramm (Puder-) Zucker
  • eine Prise Salz
  • für den Geschmack nach Belieben Bourbon-Vanille, Zitronensäure, Minze, Ingwer, geriebene Zitronen- oder Orangen-Schale
  • als Topping nach Belieben frische Früchte wie Beeren, Kirschen, Erdbeeren, Nüsse, Marmelade, Frucht-Soßen, -Pürees oder -Sirup
  • eine Schüssel und ein Schneebesen

Zubereitung:

Um „Frozen Yogurt“ herzustellen, bedarf es lediglich an etwas Joghurt und Zucker: Beide Zutaten in eine Schüssel geben, mit einer Prise Salz verfeinern und mit einem Schneebesen kräftig verrühren, bis die Masse cremig wird. Der Zucker sorgt nicht nur für den süßen Geschmack, sondern verhindert zugleich, dass beim Gefrieren zu große Eiskristalle entstehen. So bleibt das Dessert auch nach der Kühlung cremig-leicht.

Anschließend die Schüssel für mindestens fünf Stunden ins Kühlregal stellen, währenddessen die Masse dabei alle 30 Minuten umrühren, bis sie eine cremig-durchgefrorene Konsistenz erhält. Auch das Rühren verhindert schließlich die Bildung von großen Eiskristallen während des Kühlvorgangs.

Im Prinzip wäre die sommerliche Süßspeise bereits fertig zum Verzehr, da der Joghurt allein durch den Zucker einen süßen, beerigen Geschmack erhält. Wer mag, kann die Fruchtnote jedoch durch weitere Zutaten verstärken, indem er dem „Frozen Yogurt“ Zitronen- oder Orangen-Abrieb hinzufügt, ihn mit Vanille oder Zitronensäure abschmeckt oder ihn mit Minze, Ingwer sowie Zitronensaft um eine frische Note erweitert.

Frische Toppings sorgen dabei nicht nur kulinarisch, sondern auch optisch für Akzente: Hierbei kann – wie bereits bei der Dessert-Herstellung – gänzlich auf künstliche Zusatzstoffe, Aromen und Geschmacksverstärker verzichtet werden, indem man auf Früchte der Saison, Beeren, Pürees oder Nüsse zurückgreift. Der Fantasie sind bei der Zusammenstellung keinerlei Grenzen gesetzt.

Vorschau: Nächste Woche erwarten euch Tipps für das Auslandssemester auf einem anderen Kontinent.

Schottische Eier – das Küchen-Überraschungs-Ei

Das modebewusste Ei von heute trägt einen Mantel aus Hackfleisch: Schottische Eier beziehungsweise „Scotch Eggs“ heißt der Trend auf dem Laufsteg internationaler Küchen, der bereits 1738 vom Londoner Kaufhaus „Fortnum & Mason“ erfunden wurde. Der Namenszusatz „schottisch“ verweist somit nicht auf die Herkunft des Gerichts, sondern ist als Anspielung auf die schottische Sparsamkeit zu verstehen. Doch auch der deutschen Küche ist die Speise, die sich besonders für den kleinen Hunger unterwegs oder Picknicke eignet, nicht ganz unbekannt: Sie lässt sich mit heimischen Gerichten wie dem falschen Hasen oder Vogelnestern vergleichen.

Überraschend: Die kleinen Kugeln verbergen im Inneren eine große Überraschung (Foto: Onat)

Handlich: Schottische Eier verbergen im Inneren eine Überraschung (Foto: Onat)

Zutaten und Materialien für zehn schottische Eier:

  • 12 Eier
  • 500g gemischtes Hackfleisch
  • eine Zwiebel
  • 12 EL Paniermehl
  • 3 EL Mehl
  • Salz, Pfeffer und mittelscharfen Senf zum Würzen
  • Öl zum Braten
  • Wasser zum Kochen
  • eine Pfanne, ein Topf, ein Messer, vier Schüsseln, ein Schneidebrett

Zubereitung:

1. Zehn Eier in einen Topf geben und so viel Wasser hinzufügen, bis alle Eier damit bedeckt sind. Nun die Eier im Topf hart kochen lassen. Wer weiche Eier bevorzugt, kann den Kochprozess natürlich verkürzen. Anschließend die Eier unter kaltem Wasser abschrecken, schälen und auskühlen lassen.

2. Während die Eier abkühlen, geht es an die Zubereitung der Hülle: Hierfür zunächst die Zwiebel schälen und mit einem Messer fein würfeln. Die Würfel zusammen mit dem Fleisch, drei Esslöffeln Paniermehl und einem Ei verkneten. Alles mit Salz, Pfeffer und etwas mittelscharfem Senf abschmecken und die Eier dünn mit der Fleischzubereitung ummanteln.

3. Nun das letzte Ei in einer Schüssel verquirlen und die umhüllten Eier panieren: Dafür drei Esslöffel Mehl und neun Esslöffel Paniermehl in separate Schüsseln geben. Die Eier erst im Mehl wenden, bevor sie ins Ei getunkt und wieder im Paniermehl gewendet werden. Nur noch Öl in einer hohen Pfanne erhitzen und die schottischen Eier darin goldbraun anbraten. Wem die kleinen Hungerhappen nicht genug sind, kann sie mit Kräutersalat oder -soße veredeln.

Vorschau: Nächste Woche bietet Vanessa ihr Tipps&Tricks-Debüt und verrät, wie Wärme mit Schönheit zusammenhängen kann.

Weltmeisterliche WM-Rezeptideen

Endlich ist es so weit: Der große Kampf um den Weltmeistertitel 2014 hat begonnen. Das Fußballfieber hat sich unweigerlich verbreitet. Weltweit feiern die Menschen eine riesen WM-Party.
Damit auch eure nächste Fußball-Party mit leckeren Drinks und Snacks zum Sommermärchen wird, haben wir für euch eine bunte Reihe leckerer WM-Rezeptideen in Schwarz-Rot-Gold zusammengestellt.

Deutschland-Spieße: Einfach und schnell (Foto: Beyl)

Deutschland-Spieße: Einfach und schnell (Foto: Beyl)

Deutschland-Spieße

Zutaten:
Schwarze Oliven
Cocktailtomaten
Käse (z.B. Emmentaler)
Spieße oder Zahnstocher

Tomaten waschen und den Käse in Würfel schneiden. Anschließend die Oliven, die Tomaten und den Käse aufspießen. Und fertig!

Deutschland-Cocktail: Anstoßen und Jubeln (Foto: Beyl)

Deutschland-Cocktail: Anstoßen und Jubeln (Foto: Beyl)

Deutschland-Cocktail

Zutaten:
Maracujasirup
Kirschnektar
Heidelbeeren
Sekt

In das Glas zuerst den Maracujasirup gießen und dann vorsichtig mit einem Löffel den Kirschnektar dazugeben. Die Heidelbeeren anschließend auf das Sirupgemisch legen. Nun könnt ihr den Schwarz-Rot-Gold-Cocktail euren Gästen servieren und ihn dann erst mit Sekt auffüllen.
Unser Tipp: Für eine alkoholfreie Variante statt des Sekts einfach süße Limonade oder Mineralwasser verwenden.

Deutschland-Törtchen

Deutschland-Törtchen: Süßes für die Nerven (Foto: Beyl)

Deutschland-Törtchen: Süßes für die Nerven (Foto: Beyl)

Zutaten:
Kleine Wiener-Tortlettböden
Mandelsplitter
Vanillepudding
Himbeeren (Erdbeeren etc.)
Heidelbeeren
Ananas (Pfirsiche etc.)

Die Tortletts mit Mandelsplittern auslegen, damit diese durch den Pudding nicht einweichen. Nun den Pudding nach Anweisung zubereiten, kurz abkühlen lassen und auf die Tortletts geben. Bevor dieser ganz abkühlt die Früchte nach Belieben – mit Querstreifen oder Kreisförmig – darauf verteilen. Fertig!
Unser Tipp: Mit Tortenguss oder Sahne verfeinern.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Nachmachen und eine siegreiche Fußball-Party!

Vorschau: Nächste Woche wird euch an dieser Stelle ein Ergebnisbericht zum Thema „Video on demand“ vorgestellt.

Tipps für eine gelungene Silvester-Bowle

Ein erlebnisreiches Jahr 2013 neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Nach den Weihnachtsfeiertagen steht nun Silvester kurz bevor.

Die beliebtesten Gerichte der Silvesternacht sind Raclette, Fondue oder ein ausgiebiges Buffet. Um Mitternacht wird dann gewöhnlich mit Sekt, Prosecco oder Champagner angestoßen. Die Feierlaune ist riesig.
Zu dem meist sehr üppigen Essen passt ein fruchtiger und erfrischender Drink perfekt. Wieso also nicht mit einer prickelnden Bowle anstoßen? Der Party-Renner der fünfziger Jahre ist immer etwas Besonderes, einfach zuzubereiten und sollte daher bei einer gelungenen Silvesterparty nicht fehlen.

Face2Face verrät euch die wichtigsten Schritte, die beachtet werden sollten, damit bei der Zubereitung des Party-Klassikers nichts schief gehen kann. Wir haben für euch drei Rezepte gesammelt, die wir besonders lecker fanden:

1. Himbeer-Johannisbeer-Bowle mit Cassis:

Zutaten für ca. zwölf Gläser:

350 g Johannisbeeren
350 g Himbeeren
1 Liter Cidre
150 ml Cassis-Likör
1 Liter halbtrockener Weißwein

Zubereitung:

In dieser Jahreszeit sind frische Himbeeren und Johannisbeeren kaum zu finden, für die Bowle eignen sich aber auch tiefgefrorene Beeren einwandfrei. Einfach die Beeren mit dem Cidre und dem Cassis-Likör in eine große Bowlenschale geben und eine Stunde im Kühlschrank ziehen lassen. Vor dem Servieren der Bowle die Schale mit gekühltem Weißwein auffüllen.

Zu empfehlen ist hierfür ein qualitativ hochwertiger Wein. Billiger oder übermäßig süßer Wein kann nämlich am nächsten Tag eine böse Überraschung und schlimme Kopfschmerzen verursachen. Auch die leckeren Früchte solltet ihr mit Vorsicht genießen, denn sie saugen während der Ziehzeit im Kühlschrank den Alkohol auf.

Fruchtig und erfrischend: Silvester-Bowle (Foto: Beyl)

Fruchtig und erfrischend: Silvester-Bowle (Foto: Beyl)

2. Caipirinha-Bowle

Zutaten für ca. 18 Gläser:

12 Limetten
1 Honigmelone
200 g brauner Zucker
1,5 Liter Mineralwasser mit Kohlensäure
20 cl Cachaça
2 Liter halbtrockener Sekt

Zubereitung:

Die Limetten gut waschen. Die Hälfte der Limetten vierteln, in eine Bowlenschale geben und den brauen Zucker darüber geben. Die andere Hälfte der Limetten wird darüber ausgepresst. Danach die Honigmelone in Stücke schneiden oder mit einem tiefen Löffel kleine Bällchen ausstechen und in die Bowle geben. Den Cachaça dazugeben und die Limettenmischung zwei Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Kurz vor dem Servieren das gekühlte Mineralwasser und den Sekt dazu geben.

Für alle, die es lieber ohne Alkohol mögen, kann auch eine reine Fruchtbowle gezaubert werden. Der Sekt kann je nach Geschmacksrichtung durch Mineralwasser, Bitter Lemon oder Zitronenlimonade ersetzt werden.

3. Heidelbeer-Holunder Bowle (ohne Alkohol)

Zutaten für ca. zehn Gläser:

10 Limetten
250 g Himbeeren
250 g Heidelbeeren
6- 8 EL Holundersirup
1 Liter Zitronenlimonade
750 ml Mineralwasser mit Kohlensäure
4 Stiele Zitronenmelisse

Zubereitung:

Bowle gibt es natürlich auch in einer leckeren, alkoholfreien Variante. Hierfür die Limetten gut waschen, vierteln und anschließend in einem Bowlengefäß leicht zerstoßen. Die gefrorenen Beeren mit den Melisseblättern und dem Holundersirup zu den Limetten geben und eine halbe Stunde im Kühlschrank ziehen lassen. Kurz vor dem Servieren die marinierten Beeren mit eisgekühlter Limonade und Mineralwasser aufgießen und genießen.

Unser Tipp für alle drei Bowlen: Sekt, Wein, Limonade und Mineralwasser sollten immer eisgekühlt sein und erst nach dem Marinieren der Früchte dazu gegeben werden, denn dann prickelt die Bowle und schmeckt frisch. Eiswürfel besser nicht direkt in die Bowle geben, da diese sonst zu wässrig wird.

Face2Face wünscht euch eine schöne Silvesternacht, viel Genuss beim Anstoßen und vor allem einen guten Rutsch ins neue Jahr 2014!

Vorschau: Nächste Woche lest ihr hier ein leckeres russisches Auberginen-Tomatenstapel-Rezept.

Fancy Food, Teil 2 – Cake Pops als Eis getarnt

Nicht zum ersten Mal reitet die Tipps&Tricks-Redaktion diesen Sommer auf der aus den USA stammenden „Fancy Food“-Welle mit. Durch die hohen Temperaturen, die die warme Jahreszeit im Gepäck hat, richtet sich der Blick dabei auf willkommene Abkühlung wie erfrischende Getränke oder Eiscreme. Um das Auge ebenso zu erfreuen wie den Gaumen, lassen sich die kalten Speisen kreativ kombinieren und dekorieren. Was herauskommt, wenn Eiscreme und Kuchen miteinander verschmelzen, ist dabei selbst zum Dahinschmelzen: Auf Eis gelegte, getarnte Cake Pops.

Zutaten und Materialien:

  • Cake Pops
  • pinke und braune Candy Melts (Schmelzdrops) – je nach Belieben sind andere Farbkombinationen möglich
  • kleine Eistüten bzw. Waffeln
  • bunte Streusel und Schokolinsen zur Dekoration
  • ein Löffel, zwei Schüsseln, eine Mikrowelle

Zubereitung:
1. Die Cake Pops entweder frisch aus dem Kühlfach entnehmen oder darin kurz vor der Zubereitung auskühlen lassen.

2. Die Candy Melts in separaten Schüsseln für 30 Sekunden in der Mikrowelle schmelzen lassen, bis sie flüssig sind.

3. Nun einen Cake Pop auf eine Waffel platzieren. Sollte die Waffel zu klein sein, kann man sie oben etwas abbrechen, da dies hinterher nicht mehr sichtbar sein wird.

4. Die erste Farbe an Candy Melts auf einen Löffel geben und über den Cake Pop gießen. Dabei kann die Glasur ruhig die Waffel hinabfließen. Dies verstärkt den Effekt von schmelzendem Eis.

5. Eine zweite, kleinere Schicht der geschmolzenen Drops über die Erste gießen. Eine rote Schokolinse als Kirsche getarnt darauf setzen. Nun mit den Streuseln das Eis verzieren.

Tipps:

  • Sollten die Drops nach dem Schmelzen nicht flüssig genug sein, diese mit etwas Kokosfett verdünnen.
  • Wer die leeren Waffeln nicht ungenutzt lassen möchte, kann sie erst mit Schokolinsen auffüllen und anschließend die Cake Pops darüber geben.

Vorschau: Am nächsten Wochenende präsentiert euch die Tipps&Tricks-Redaktion eine Umfrage zum Thema Wochenendtrips.

Mein Geheimtipp: Chocolate Chip Cookies

Wenn ich auf einen Geburtstag eingeladen werde, bringe ich neben dem eigentlichen Geschenk gerne noch etwas Gebackenes mit. Schließlich bedeutet etwas Selbstgemachtes auch immer, dass sich der Schenkende Gedanken gemacht hat. Leider macht einem der Zeitmangel oft einen Strich durch die Rechnung. Denn wer hat bei einem Vollzeitjob noch die Geduld und Energie sich zwei bis drei Stunden in die Küche zu stellen. Was also tun, wenn die Zeit knapp ist, man aber etwas Leckes mitbringen möchte?

Das Geheimnis heißt Chocolate Chip Cookies, denn sie sind schnell und einfach in der Zubereitung und schmecken wirklich jedem!

Zutaten für etwa 50 kleine Cookies

• 125 Gramm weiche Butter
• 90 Gramm weißen Zucker
• 110 Gramm braunen Zucker
• 1 Ei
• 1 Päckchen Vanillezucker
• 2 Messerspitzen Salz
• 200 Gramm Mehl
• ½ Teelöffel Backpulver
• 100 Gramm weiße Schokolade
• 100 Gramm Vollmilch Schokolade

Zubereitung

1. Zunächst die Butter mit den beiden Zuckersorten verrühren. Dann das Ei, Vanillezucker und Salz dazugeben. In einer zweiten Schüssel Mehl und Backpulver vermengen und unter ständigem Rühren hinzugeben.

Mein Geheimtipp: Chocolate Chip Cookies

Vollmilch und weiße Schokolade: Eine leckere Mischung (Foto: A. Schwalb)

2. Die beiden Schokoladentafeln in kleine Würfel zerstückeln und in den festen Teig einkneten.

3. Nun haselnussgroße Teigbällchen formen und diese mit ausreichend Abstand auf dem Blech mit Backpapier verteilen – es passen etwa neun Kugeln auf ein Blech.

Mein Geheimtipp: Chocolate Chip Cookies

Klein und rund: So bekommen die Cookies ihre perfekte Form (Foto: A. Schwalb)

4. Bei circa 180 Grad Ober- und Unterhitze fünf bis sieben Minuten backen lassen. Die Backzeit variiert je nachdem wie groß die Teigkugeln sind.

Tipp: Nicht wundern, wenn die Kekse sehr weich und möglicherweise noch nicht fertig erscheinen. Sie härten auf dem Blech während des Auskühlens noch nach. Sie sollten jedoch nicht länger als weitere fünf Minuten auf dem heißen Blech liegen bleiben. Deshalb gilt: Lieber etwas zu früh aus dem Ofen nehmen, als zu spät!

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Vorschau: Kommenden Sonntag findet ihr in dieser Rubrik Ratschläge für gelungene Fotos.

Fancy Food – Süße Hamburger und Pommes Frites

„Das Auge isst mit“ – diesem Leitspruch folgend haben es Köche und Konditoren sich zur Aufgabe gemacht, nicht nur besonders delikate, sondern auch optisch ansprechende Speisen auf den Tisch zu bringen. Das alte Sprichwort hat sich dabei zur kulinarischen Kunstform entwickelt, die Kreativität und Backfertigkeiten gleichermaßen beansprucht. Ob nun Rosen aus Marzipan, Krümelmonster-Muffins oder als Lutscher getarnte Kuchen namens Cake Pops – die Dekorationswelle hat längst Einzug in heimische Gefilde gefunden, fernab von Edelrestaurant und Gourmetküche. Dies beweist der Amerikaner Erik Trinidads mit seiner „Fancy Fast Food“-Bewegung, indem er fertige Fast Food-Gerichte stilvoll neu arrangiert. Mit einer Hommage an den Hobbykoch soll dem Trend die Zukunft gewiesen werden: Dem Stil des „Fancy Food“ (Anm. d. Red.: „Fancy Food“ bezeichnet ausgefallene Speisen im Allgemeinen) folgend präsentiert euch die Tipps&Tricks-Redaktion Fast Food-Gebäck, das sowohl „fast“ als auch „fancy“ zubereitet wird.

Fancy Food – Süße Hamburger und Pommes Frites

Ausgefallen: Hamburger als Gebäck (© Bakerella / bakerella.com)

Zutaten und Materialien:

  • Vanille- und Schokoladen-Cupcakes
  • Sesamkörner
  • rote, grüne und gelbe Lebensmittelfarbe
  • etwas Wasser zum Befeuchten
  • 125g Butter oder Frischkäse
  • 200g Puderzucker
  • etwas Zitronensaft
  • ein Messer
  • Spritztüte oder Gefrierbeutel, Klebeband und Schere

1. Zunächst die Vanille- und Schokoladen-Cupcakes mit einem Messer halbieren oder dritteln. Dies ist abhängig von ihrer Größe. Die Vanille-Cupcakes bilden dabei das Brot, die Schokoladen-Cupcakes wiederum das Fleisch eines Burgers.

2. 125g Butter oder Frischkäse mit 200g Puderzucker und etwas Zitronensaft zu einer weichen Creme verrühren. Das dadurch entstandene Frosting anschließend dritteln und mit den Farben rot, gelb und grün einfärben. Diese dienen dann als Ketchup, Käse und Salat.

3. Nun die Brotunterseite mit dem süßen Fleisch belegen. Die Oberseite wiederum mit etwas Wasser anfeuchten und mit den Sesamkörnern bestreuen. Durch das Wasser bleiben diese am Gebäck kleben.

4. Mit dem roten Frosting einen Kreis auf dem braunen Cupcake ziehen. Hierfür eine Spritztüte verwenden. Wer keine hat, kann einen Gefrierbeutel nehmen, diesen zu einem Trichter falten und mit Klebeband festkleben. Anschließend mit einer Schere die Öffnung einschneiden und das Frosting einfüllen. Dasselbe mit dem gelben Frosting wiederholen.

5. Das grüne Frosting sollte leicht gewellt um den Kreis gezogen werden, damit es den Salatblättern eines Burgers ähnelt. Nun die mit Sesam versehenen Brotdeckel leicht auf die Hamburger andrücken, um das Fast Food-Gebäck zu vollenden.

Fancy Food – Süße Hamburger und Pommes Frites

Kreativ: Pommes Frites-Kekse (© Bakerella / bakerella.com)

Tipp:

  • Wer mag, kann zu den Cupcake-Burgern auch süße Pommes Frites servieren. Hierfür einfach in kurze Streifen geschnittene Kekse backen.

Vorschau: Wie eure Homeparty ein Erfolg wird, hat euch die Tipps&Tricks-Redaktion bereits verraten. Nächste Woche erfahrt ihr zudem, wie eine öffentliche Party zum Highlight wird.