Als Straßenmusiker kann ich doch spielen, wo ich will – oder nicht?

„Bei schönem Wetter schnappe ich mir einfach meine Gitarre und stelle mich ein paar Stunden in die Stadt, um Straßenmusik zu machen und mein Gehalt ein bisschen aufzubessern.“ – Was so einfach klingt, ist nicht in jeder deutschen Stadt möglich und ist oft mit bestimmten Regelungen verbunden, die es Straßenmusikern teilweise erheblich erschweren, ihre Musik öffentlich an den Mann beziehungsweise die Frau zu bringen. Wir haben uns für euch schlau gemacht, welche Auflagen es unter anderem in der Rhein-Main-Region gibt und außerdem einen jungen Straßenmusiker nach seinen Erfahrungen und Tipps gefragt.

Sondernutzungserlaubnis nötig

Jede Stadt in Deutschland hat ihre eigenen Bestimmungen im Hinblick auf musikalische Darbietungen auf der Straße. Wer zum Beispiel in Darmstadt an einem öffentlichen Platz musizieren will, darf das generell nur in der Fußgängerzone zwischen 10 und 20 Uhr. Dazu kommt, dass man vorher beim Bürger- und Ordnungsamt einen sogenannten „Antrag auf eine Sondernutzungserlaubnis für Straßenmusik und Straßenkunst in der Fußgängerzone“ stellen und eine Verwaltungsgebühr von fünf Euro pro Tag zahlen muss. Außerdem vergibt die Stadt täglich überhaupt nur fünf Genehmigungen.

Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?

Als Straßenmusiker kann ich doch spielen, wo ich will – oder nicht?

Auf dem Weg zum nächsten Straßengig: Musiker Johannes Marschall (Foto: S. Holitzner)

Noch komplizierter ist es beispielsweise in München. Bevor man dort Straßenmusik machen kann, muss man sich eine Erlaubnis in der Stadtinformation im Rathaus holen. Und wer so eine bekommen möchte, muss früh aufstehen: Die Stadtinformation erteilt gegen eine Verwaltungsgebühr von zehn Euro nur zehn Lizenzen pro Werktag und die gehen an diejenigen, die zuerst und das heißt ab 8 Uhr vor Ort sind. Ein Straßenmusiker, der zum ersten Mal in München spielen will, muss darüber hinaus zunächst sein Können im Rathaus präsentieren, bevor entschieden wird, ob er auf der Straße zugelassen wird. Weitere kleinteilige Regelungen, wie ein Spielverbot während des Glockenspiels am Marienplatz oder ein Ausschluss bestimmter Instrumente, kommen hinzu. Dieses strenge Reglement hängt damit zusammen, dass viele Geschäftsbetreiber und Anwohner sich von zu viel Straßenmusik gestört fühlen. Da kann es schon einmal vorkommen, dass sich die Musizierenden den einen oder anderen dummen Spruch anhören müssen. Johannes Marschall, der als Nebenerwerb zum Studium seit 2013 häufig mit einem oder zwei Freunden Rock’n’Roll- und Rockabilly-Klassiker aus den 50er Jahren mit Gesang und Gitarren auf der Straße performt, wurde schon öfter mit Sätzen wie „Hey guck mal, da ist Elvis“ konfrontiert. So etwas nimmt er sich allerdings nicht zu Herzen. Er ist der Meinung, dass sich diejenigen, die sich beschweren, erst einmal selbst trauen sollten, vor fremden Leuten auf der Straße zu spielen. Auf Anfeindungen von Anwohnern reagiert er mit dem Hinweis auf die Regelungen der Stadt für Straßenmusiker.

Es geht auch ohne Genehmigung

Solche Beschwerden waren in Wiesbaden der Grund für eine Verschärfung der Vorschriften im Dezember 2017. Dort darf ein Künstler seitdem einen Standort am gleichen Tag kein zweites Mal nutzen und nur noch zwischen 11 und 18 Uhr statt wie bisher zwischen 8 und 20 Uhr musizieren. Im Vergleich zu München ist Wiesbaden aber dennoch bei Straßenmusikern beliebt, weil keine Genehmigungen notwendig sind. Insbesondere Frankfurt schätzt Straßenmusik als kulturelle Bereicherung und belebendes Element, weshalb die Mainmetropole die kreativen Talente eher fördert als ihnen durch viele verwirrende Regelungen Steine in den Weg zu legen. Von Montag bis Samstag dürfen dort die Straßen zwischen 7 und 20 Uhr (von 1. Mai bis 31. August sogar bis 21 Uhr) bespielt werden, wenn nach maximal einer Stunde ein Standortwechsel erfolgt. Zwischen zwei Straßenkonzerten an der gleichen Stelle muss zudem knapp eine Stunde Pause liegen.

Nicht alles ist schlecht an einer Straßenmusikordnung

Als Straßenmusiker kann ich doch spielen, wo ich will – oder nicht?

Voll im Element: Johannes Marschall beim Konzert auf der Straße in Mainz (Foto: J. Marschall)

In Mainz brauchen Straßenmusiker ebenfalls keine Genehmigung, um auf der Straße aufzutreten. Trotzdem gibt es eine Straßenmusikordnung mit verbindlichen Regeln. Diese besagt, dass man genügend Abstand zu öffentlichen Veranstaltungen halten sollte. Des Weiteren ist die Stadt in verschiedene Spielzonen aufgeteilt, die nur an Werktagen zu festgelegten Zeiten für maximal 30 Minuten zum Musizieren genutzt werden dürfen. Johannes, der primär in Mainz Straßenmusik macht, kritisiert, dass sich nicht immer alle Künstler an diese Vorschriften halten. Viele wissen aber auch gar nicht, dass es einen solchen Regelkatalog für Straßenmusiker gibt. Positiv daran findet der 27-Jährige, dass man sich unter den Straßenmusikern nicht direkt in die Quere kommt oder sich sogar gegenseitig die Zuschauer abjagt. Insgesamt sorgt die Verordnung in Mainz für einen fairen Umgang miteinander und damit für einen fairen Wettbewerb.“ Aber solche Regelungen haben auch ihre Schattenseiten: „Wenn man gerade so richtig schön in Fahrt gekommen ist, muss man schon wieder umziehen. Wenn außerdem an bestimmten Tagen viele Straßenmusiker unterwegs sind, kann es schwer werden, den Ort immer gleich im Halbstundentakt zu wechseln, da viele Plätze belegt sind.

Haltet den Dieb!

Unabhängig von den Vorschriften sollte man als Straßenmusiker allgemein aufpassen, dass man nicht Opfer eines Diebstahls wird. Vielfach legen die Künstler einen Gitarrenkoffer oder einen Hut auf die Straße, in den Fußgänger bei Gefallen einen kleinen Obolus werfen können. Johannes hat in Mainz die Erfahrung gemacht, dass ein Mann, der rein äußerlich den Anschein eines Obdachlosen erweckte, mehrmals im Vorrrübergehen versucht hat, Geld aus dem Gitarrenkoffer zu nehmen. Da sie zu dritt musizierten, konnten zwei weiterspielen, während der Dritte den Diebstahl vereitelte, indem er den Mann anschrie und somit verscheuchte.

Wie werde ich ein erfolgreicher Straßenmusiker?

Abgesehen von den Regelungen, welche die Städte Straßenmusikern vorschreiben, gibt es verschiedene Dinge, die laut Johannes alle, die ihre Musik an öffentlichen Plätzen präsentieren wollen, beachten sollten: „Man sollte sein musikalisches Handwerk verstehen. Außerdem sollte man denselben Song nicht zu oft hintereinander spielen. Ich betrachte Straßenmusik auch immer als ein Konzert mit einem gewissen Grad an künstlerischem Anspruch. Außerdem spielt der Ort, an dem man sich auf der Straße aufstellt, eine große Rolle. Wenn man sich eher in die Mitte der Straße als an die Straße stellt, hat man größere Chancen wahrgenommen zu werden – und darum geht es ja auch: präsent sein, die Leute mit seiner Ausstrahlung und Musik fesseln und sich nicht in Seitengassen verstecken.

Straßenmusik = eine Bereicherung?

Neben denjenigen Passanten, denen die Johnny Cash-Coversongs von Johannes ein Lächeln ins Gesicht zaubern, gibt es aber immer noch viele, die Straßenmusik skeptisch beäugen. Der junge Musiker würde sich deshalb wünschen, dass sich Städte und vor allem die Anwohner und Menschen auf der Straße mehr der Straßenmusik öffnen. Er sieht eine lebendige Straßenmusikkultur als große Bereicherung für eine Stadt, denn „was gibt es Schöneres als an einem sonnigen Tag durch die Straßen zu flanieren und dabei gute Straßenmusik zu genießen.“ Andere Länder, wie zum Beispiel Italien, scheinen Straßenmusik offener gegenüberzustehen. So hat es zumindest Johannes erlebt: „Als ich vor zwei Jahren auf Studienfahrt in Neapel war, begannen auf einmal mehrere Straßenmusiker ein Konzert mitten unter den Restaurantgästen auf der Straße. Die haben fast eine Stunde eine Canzone Napoletana nach der anderen geschmettert und alle haben mitgemacht. Ich glaube, so etwas würde in Deutschland nicht so schnell passieren.

Deutschlandkarte für Straßenmusiker

Damit Straßenmusiker auf einen Blick sehen können, ob sie beim öffentlichen Musizieren in den einzelnen Städten Deutschlands mit Einschränkungen rechnen müssen oder erwünscht sind, hat DIE ZEIT im August 2017 eine hilfreiche Karte erstellt. Darin sind zum Beispiel auch Mannheim und Heidelberg zu finden. Etwas kleinere Städte, wie beispielsweise Speyer, sind dort jedoch nicht verzeichnet.

Saftkur im Selbstversuch

Mein Bauch ist so voll, dass mir fast schlecht ist. In der Kantine gab es heute Nudeln mit Sauce. Aber ich habe trotzdem noch Appetit – ein Nachtisch geht doch eigentlich immer! Also schiebe ich noch zwei bis drei Brownies hinterher. „Jetzt ist aber wirklich Schluss“, sagt mein Magen – aber mein Appetit zwinkert ihm nur frech zu. Weiß ich das Essen überhaupt noch wertzuschätzen? Stopfe ich nicht einfach wahllos alles Mögliche – auch wenn es überwiegend gesund ist – in mich hinein? Braucht meine Körper eine Pause? Braucht mein Gehirn eine, um sich wieder intensiver auf jedes einzelne Geschmackserlebnis einlassen zu können?

Selbstgesteckte Regeln

Ich beschließe eine dreitätige Saftkur zu machen, um meinen Körper zu entlasten und vielleicht auch, um meine Seele, meinen Geist oder wie auch immer wir es nennen wollen, loszulösen, zu befreien von dem Zwang ständig zu essen. Seit zehn Jahren verzichte ich auf Fleisch ohne es auch nur zu bemerken, weil es inzwischen Normalität geworden ist. Ob das mit allen anderen festen Nahrungsbestandteilen ebenso einfach geht?
Wenn man googelt, ist die Grundlage der meisten Saftkuren – wer hätte es gedacht – Saft. Und zwar eigenhändig entsaftet. Ich habe aber weder einen Entsafter, noch gefällt mir der Gedanke, dass ich große Teile des Obstes, nachdem der Saft herausgepresst wurde, wegwerfen müsste. Also stecke ich mir die Regeln für meine individuelle Kur selbst: Suppe, Tee, Wasser, Saft und Smoothies sind erlaubt.

Tag 1

Los geht’s am Sonntag-Morgen mit einem großen Smoothie. Anschließend Training. Dann eine heiße Brühe und mehrere Gläser Kirschsaft. Bis etwa 15 Uhr denke ich noch, dass das ganze Projekt „Saftkur“ ein Kinderspiel wird. Dann kommt die Übelkeit. Ich kann keinen einzigen Schluck Saft mehr trinken. Durchhalten! Klappt auch – bis etwa 18 Uhr. Mein Kopf schmerzt und mir ist schlecht. Also sündige ich. Griechischer Salat (hey, immerhin Salat!) und ein Knoblauch-Brot werden mir direkt an die Haustür geliefert – viel weiter hätte ich mich in meinem Elend auch nicht bewegen können. Ich versuche langsam zu essen, was in Anbetracht meines Heißhungers eine echte Herausforderung ist. Es schmeckt richtig lecker. Die Kopfschmerzen bleiben (mit etwas zu Essen im Bauch kann ich aber wenigstens eine Tablette nehmen), das schlechte Gewissen auch.

Tag 2
Frühstück an Tag 2 der Saftkur: Eine leckere Smoothiebowl (Foto: T. Gartner)

Frühstück an Tag 2 der Saftkur: Eine leckere Smoothiebowl (Foto: T. Gartner)

Nachdem der erste Tag in einer kleinen Lieferservice-Eskalation geendet hat, beuge ich an Tag 2, den ich im Homeoffice verbringe, vor: Aus Haferflocken, Leinsamen, Himbeeren und Vanillesojamilch wird eine Frühstücks-Smoothiebowl. Ich löffle die durchgemixte Masse, damit ich trotz der Konsistenz das Gefühl habe etwas zu essen. Den restlichen Tag über gibt es Tee, Tee und nochmals Tee. Am Ende des Tages dürften es etwa acht Tassen gewesen sein. Bei den Sorten greife ich auf mein gewohntes Sortiment zurück: Kamille für den Magen, Pfefferminz für den Kopf, Hagebutte wegen des Vitamin Cs und Apfel, weil´s einfach schmeckt. Nachmittags gibt es einen grünen Smoothie – meine neue Lieblingskombination aus Wassermelone, Zitronensaft und Petersilie. Abends wird dann munter weiterpüriert: Es gibt Brokkoli-Suppe mit Chili.

Tag 3

Käsebrezel – beim bloßen Gedanken an den weichen Teig und die knusprigen Käseränder, läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Während der Mann neben mir im Zug ein Käsebrot isst (ich hätte nie gedacht, dass Brot so unglaublich gut duften kann), trinke ich brav meinen Smoothie. Ananas, Mango, Ingwer, Honig – schmeckt gut, obwohl ich eigentlich keinen Ingwer mag.
Den Tag auf der Arbeit überstehe ich gerade so. Während die anderen in der Kantine Paella essen, gönne ich mir eine Minestrone, aus der ich gewissenhaft die Gemüsestücke raussortiere. Überall lauert die Versuchung: Kuchen, Brownies, Gummibärchen. Aber ich bleibe stark und wiederstehe. Abends dann nach zwei Tellern Tomatensuppe und einem halben Liter Smoothie aus Granatapfel, Banane und Khaki fühle ich mich so vollgefressen wie sonst nach einem Teller Nudeln. Ich muss also nicht hungrig ins Bett – juhu!

Tag 4
Morgens im Zug an Tag 4: Die erste feste Nahrung nach drei - ok zwei Tagen Saftkur (Foto: T. Gartner)

Morgens im Zug an Tag 4: Die erste feste Nahrung nach drei – ok zwei Tagen Saftkur (Foto: T. Gartner)

Wieso Tag 4? Nach dem Fasten soll man langsam wieder einzusteigen, um den Körper, der nun ja an die geringe Energiezufuhr gewöhnt ist, nicht zu überfordern. Ich starte mit einer Brezel – keine Käsebrezel wie sonst. Trotzdem ist sie göttlich. Nach drei herzhaften Bissen scheint mein Magen geringfügig verwundert zu sein und schaltet erstmal auf stur. Die Brezel, zwei Apfelschnitze, zwei Smoothies und etwas roher Brokkoli halten bis zum Mittagessen vor. Für mich gibt es Spinatsuppe, Kartoffeln und Salat. Als Nachtisch gönne ich mir einen Brownie und genieße jede Sekunde dieses unglaublichen Geschmackserlebnisses. Das muss dieser #foodporn sein, von dem immer alle reden.

Abnehmen? Mangelerscheinungen? Was eine Saftkur angeblich bewirkt und was sie im Selbstversuch tatsächlich bewirkt hat, könnt ihr Wunderwaffe Saftkur nachlesen.

Vorschau: Nächsten Sonntag wird es wieder lecker in der Tipps&Tricks-Redaktion. Wie verraten euch wie ihr Bagel selbermachen könnt.

 

Die 5 goldenen Regeln des Vintage-Shoppings

Trends kommen, Trends gehen. Und wenn etwas „voll aus der Mode“ gekommen ist, wird es zu einem heißbegehrten Vintage-Einzelstück. Doch was gilt es zu beachten beim Shoppen nach den Originalen vergangener Zeiten? Wir präsentieren stolz die 5 goldenen Regeln des Vintage-Shoppings:

Trends aus alten Zeiten: Vintage-Mode repräsentiert das Lebensgefühl vergangener Epochen. (© Lara Dengs  / pixelio.de)

Trends aus alten Zeiten: Vintage-Mode repräsentiert das Lebensgefühl vergangener Epochen. (© Lara Dengs / pixelio.de)

Zieh’ es auf vor dem Kauf

Vintage befindet sich jenseits jeder konventionellen Kollektion. Um deinen ganz persönlichen Vintage-Look zu kreieren, musst du also jede Menge ausprobieren, anprobieren und Material studieren. Die meisten Vintage-Shops bieten jedoch keine Rücknahmen an, weshalb es für deine außergewöhnlichen Sammlerstücke umso wichtiger ist, dass sie richtig passen. Du solltest deshalb jede Klamotte sowie jedes noch so kleines Accessoire anprobieren, bevor du es kaufst. Und zumindest bei zu großen Stücken gilt: „Was nicht passt, kann passend gemacht werden.“

Lass’ dich inspirieren von denen, die aktuelle Trends kapieren

Sie machen es uns vor: It-Girls wie Kate Moss oder die Olsen-Zwillinge sind Vorreiterinnen des perfekt inszenierten Vintage-Looks. Sie mixen ausdrucksvolle Styles aus den unterschiedlichsten Epochen zusammen. Das kann für „Vintage-Neulinge“ ganz schön einschüchternd sein. Du kannst dir dennoch einen einzigartigen Look à la Kate Moss kreieren, indem du dich von den Vorreitern der Branche inspirieren lässt und das nächste Mal ganz genau hinschaust, wenn die Saint Laurent-Models über den Laufsteg stolzieren. Anfänger können auch erst einmal mit kleinen Accessoires, wie Broschen, Handtaschen oder Ketten beginnen.

Werde kreativ und kombiniere intuitiv

Die derbe Lederjacke zum seidenen Pastellkleid? Vintage kennt keine Grenzen und die besten Styles sind meist ein Mix aus den verrücktesten Teilen. Ja man könnte sogar sagen: „Je auffälliger, desto besser!“ Der klassische Vintage-Look ist also ein bunter Cocktail aus Alt und Neu, garniert mit etwas Verrücktheit und Gegensätzlichkeit. Versuche dich also von den gängigen Stylingregeln zu lösen und dich auf dieses besondere Abenteuer einzulassen. Vintage ist kein Outfit, es ist ein Lifestyle, der ein Lebensgefühl vermittelt. Einzige Regel: Nie mehr als drei Muster und nur Farben einer Farbfamilie kombinieren.

Für die passenden Boots mit Kleid benötigst du genügend Zeit

Ein Sommermärchen wird wahr: Vintage-Accessoires geben einem Look das gewisse Etwas. (© F. Kolja Lenz  / pixelio.de

Ein Sommermärchen wird wahr: Vintage-Accessoires geben einem Look das gewisse Etwas. (© F. Kolja Lenz / pixelio.de

Die Fundgruben sind vielseitig: Auf Flohmärkten, Tauschbörsen, Secondhand-Läden, ja sogar in Omas Kleiderschrank ist Vintage-Mode zu finden. Doch auf der Suche nach Unikaten und Raritäten ist Geduld das A und O. Nicht selten dauert es wochenlang und bedarf ständiger Beobachtung der Shops, bis das richtige Vintage-Teil dabei ist. Auch das Vergleichen, Anprobieren und Sammeln nimmt einige Zeit in Anspruch. Davon solltest du dich jedoch nicht entmutigen lassen, da erst einmal im Kleiderschrank, so ein Vintage-Original ein richtiges Schatzstück ist.

Der Preis ist nur verhandelt heiß

Vintage heißt nicht gleich Second-Hand-Preise. Einzigartige Vintage-Juwele lassen sich heute einiges kosten, wurden sie doch über Jahre hinweg in geheimen Schränken gehütet. Wer eine kostengünstige Variante sucht, sollte auf Flohmärkten und Co. generell verhandeln und sich ein kleines Vintage-Grundwissen aneignen. Auf der nächsten Shoppingtour wisst ihr dann ganz genau aus welcher Zeit das begehrenswerte Vintage-Teil stammt und welchen Wert es in etwa hat. So kannst du bei den Verkäufern mit deinem Wissen punkten und den einen oder anderen Euro rausschlagen. Auch im Internet gibt es viele Seiten, die etwas kostengünstigere Vintage-Mode anbieten. Hier lautet das Motto: stöbern, vergleichen, anpirschen und zuschlagen.

Vorschau:

Die gebeugte Regel und der freie Wille

Wirklich nicht? Manche Regel scheint uns nicht sinnvoll, ist es aber meist doch (© Dieter Schütz / Pixelio.de)

Wirklich nicht? Manche Regel scheint uns nicht sinnvoll, ist es aber meist doch (© Dieter Schütz / Pixelio.de)

Neulich hatten meine Kinder Nasenbluten. Nicht gleichzeitig, sondern im Abstand von einem Tag. Der Grund aber war der gleiche: sie haben gemacht, was kleine Kinder eben manchmal machen: gepopelt. Dass ausgerechnet der Große es der Kleinen nachgemacht hat, bei dem meine „Tu das nicht“-Ansprachen schon viel länger Gehör finden (sollten), war mal wieder bezeichnend für den Umgang mit Regeln in unserer Welt. Sei es im Straßenverkehr, bei persönlichen Regelungen oder im Umgang mit Nahrungsmitteln – wir kennen viele Regeln und manch einer hält sich einfach gerne nicht an sie.

Mich macht das manchmal wütend. Wenn ich eine Mutter sehe, die mit Kinderwagen über die rote Fußgängerampel rennt, obwohl ein Auto im Kommen ist. Wenn ich Minderjährige sehen, die irgendwie an Zigaretten oder Alkohol gekommen sind. Wenn mir auf der Straße mal wieder ein Kerl entgegenkommt, der am Steuer in sein Handy spricht. Und natürlich wenn es um meine Kinder geht. Dass die eine Oma meine Vorgaben hinsichtlich von Naschereien nicht einhalten kann und der Große bei der anderen schon mal bis Mitternacht wach ist. Ich will gar nicht an die Zeit denken, wenn die Großväter und deren Bier ins Spiel kommt. Regeln, so scheint es mir manchmal, gibt es nur darum, dass die Menschen es besser wissen können, und sich nicht daran halten.

Klarer Fall? Manche Regel hat durchaus ihren Sinn (© Olga Meier-Sander / pixelio.de)

Klarer Fall? Manche Regel hat durchaus ihren Sinn (© Olga Meier-Sander / pixelio.de)

Denn eines haben alle gemeinsam, die so gerne die Regeln als nicht so wichtig erachten: Sie sind um keine Ausrede verlegen. „Ich hab nur kurz …“, „Ich hatte es eilig …“, „Ach, das war doch eine Ausnahme …“. Ja, Ausnahmen bestätigen die Regel, aber wenn es nur noch Ausnahmen gibt, was ist die Regel dann noch? Der Anfang vom Ende, wie beim einmaligen Seitensprung, der zur Affäre und schließlich zur neuen Beziehung wird?

Ganz so schwarz malen will ich es ja gar nicht. Ich weiß, wir befinden uns in einer Welt voller Regeln, an der manche mehr, andere weniger sinnvoll sind. Das Problem ist, dass unser freier Wille da doch zu unterschiedlichen Wertungen kommt. Dass rote Ampeln durchaus ihre Berechtigung haben, muss ich ja hoffentlich keinem erklären. Dass Handy am Steuer so sicher sind wie Scheuklappen und Geschwindigkeitsbegrenzungen mitunter nervig, aber schon allein wegen drohender Punkte einzuhalten sind und oft durchaus einen guten Grund haben, sollte einem aufmerksamen Verkehrsteilnehmer geläufig sein. Schließlich wissen wir auch, dass Zigaretten und Alkohol auch für ausgewachsene Körper kein Wellnessprogramm sind und noch viel weniger für Minderjährige geeignet. Wir wissen das – uns trotzdem schaffen wir es nicht, uns daran zu halten.

Faszinierend, dass dieser Wunsch, die gesetzten Regeln zu überschreiten, uns nie verlässt. Wie meine Kinder, die popeln, obwohl ich es verboten habe, bohren wir gerne etwas tiefer, als erlaubt und wundern uns wenn wir plötzlich bluten. Eine missachtete Ampel kann selbstverständlich schwerwiegendere Folgen haben, als ein bisschen Nasenbluten. Diese Konsequenzen, da bin ich mir sicher, sind manch einem Regel-Beuger einfach nicht bewusst. Wie sonst könnte jemand mit 120 Sachen durch eine Stadtstraße rasen, an der Kindergarten und Schule liegen? Oder irgendwer ernsthaft Alkohol an Minderjährige ausgeben? Nein, uns kann das nicht passieren. „Der kann eben fahren“, nimmt mein Mann gerne seinen Vater in Schutz, der es mit der Geschwindigkeit auch gerne nicht so genau nimmt. Doch wer fahren kann, kann auch Unfälle haben. Innerhalb kurzer Zeit hatte mein Schwiegervater vor einigen Jahren drei Stück, kleinere, teilweise nicht selbstverschuldet, aber dennoch hat er sich danach etwas gebessert.

Lernen aus Fehlern? Manche Fehler können wir aber nur einmal machen (©Gaby Stein)

Lernen aus Fehlern? Manche Fehler können wir aber nur einmal machen (©Gaby Stein)

„Aus Fehlern wird man klug, deshalb ist einer nicht genug“ stand einst in einem Poesiealbum meiner Mutter. Ein kluger Spruch, denn ja, der Mensch lernt aus seinen Fehlern. Aber müssen wir alle erst mit Handy am Steuer Menschen umgebracht haben, ehe wir es sein lassen? Ich gebe zu, die Versuchung ist groß, der Glaube an die eigene Unverwundbarkeit noch größer. Und es gibt ja auch Regeln, deren Missachtung einen selbst nicht gleich ins Krankenhaus oder vor Gericht befördern. Die Großmütter meiner Kinder werden eben erst mal nur gerügt und dann fällt irgendwann ein Besuch mal kürzer aus. Wie kann ich auch die Kinder bei jemandem lassen, dem ich nicht vertrauen kann? Für die Großmütter aber ist das mindestens so schlimm, wie ein Gerichtsurteil. Und auch mein Sohn findet das Fernsehverbot, wenn er etwas angestellt hat, als schlimmstmögliche Einschränkung. Ja, selbst meine Tochter weint, als ginge es ihr ans Leben, wenn sie zur Strafe in den Laufstall muss oder einfach nur das abgenommen bekommt, mit dem sie gerade Unsinn anstellt. Auch kleine Konsequenzen fallen also durchaus schwer ins Gewicht. Vielleicht ein Grund, unser Verhalten in Bezug auf Regeln etwas zu überdenken und doch die ein oder andere zu befolgen.

Vorschau: Nächste Woche beschwert sich Sascha hier darüber, dass bei ihm gerade mal Kakteen gedeihen wollen.

Gesetz dem Fall…

Gesetz dem Fall...

Obacht: Am Schwanz ziehen verboten! (Foto: Obermann)

Es ist schon schwer in unserer Welt, denn – seien wir mal ehrlich – erlaubt ist tatsächlich nur, was sich ziemt, und lange noch nicht, was gefällt. Das lernen wir als Kleinstkinder, das lernen wir als Säuglinge. Mama beißen verboten, Katze am Schwanz zieh‘n verboten, Spielkugeln in die Nase stecken verboten. Alles ungeschriebenen Gesetzte, die wir erfahren, wenn wir noch in die Windel machen.

 Doch es gibt sie auch. Die absolut fragwürdigen geschriebenen Regelungen, die bei Strafe gewisse Handlungen verbieten. Eigentlich sind ja eher die Amerikaner für solche unsinnige Gesetzte bekannt. In Florida dürfen keine Mülleimer angeflirtet werden, Monster sind in Illinois verboten und in North Carolina untersagt ein Gesetz das Niesen auf der Straße. Den Vogel schießt wohl Massachusetts ab, wo Weihnachten ungesetzlich galt, jedenfalls 1961.

 Aber wollen mir mal im Lande bleiben. Wir haben auch unsere wirklich, wirklich, wirklich unsinnigen Gesetzte. Mehr als die Todesstrafe in Hessen.
Gerade für die anstehende Fastnacht seh ich schwarz. Denn bei uns ist es verboten mit Pappnase, falschem Bart oder bemaltem Gesicht an öffentlichen Veranstaltungen teilzunehmen. Ob die Jecken das wissen? Unfassbar wird es auch nach 22 Uhr. Die Nachtruhe ist uns deutschen Spießern wohl echt zu teuer. Zu laute Garagentore oder Sexgeräusche sind verboten und werden bestraft. Also nicht wundern, wenn’s mal klingelt, wenn ihr gerade so richtig bei der Sache seid. Macht das gefälligst nicht so spät, andere wollen schlafen!
Seid lieber froh, dass ihr nicht in Sachsen-Anhalt wohnt, da gibt es eine Ordnung, wie denn Toiletten, zumindest öffentliche, zu nutzen sind. Weil das ja eh keiner kann. Von Atemtipps bis zur richtigen Haltung ist da alles beschrieben.
Ja, gut, ich gebe zu, an die Amerikaner kommen wir mal wieder nicht ran. Obwohl die Sache mit dem BH, von der ich vor zwei Wochen geschrieben habe, ein beschämender Schritt in diese Richtung ist. Oh weh.
Wobei.
Das Tragen einer Unterhose wurde noch nicht gerichtlich beschlossen. Das eröffnet doch völlig neue Möglichkeiten …
Und mal ehrlich, die eigentlich unsinnigen Gesetzte gelten doch im Kleinen. Sie sind nicht aufgeschrieben und bestehen doch felsenfest. Um acht gehn die Kinder ins Bett, um zwölf, spätestens eins gibst warmes Mittagessen, kein Rosa für Jungs, keine Kämpfe für Mädchen, und dies und das und sowieso und überhaupt.
Bäh (oh ja, ich strecke gerade demonstrativ all diesen Regeln die Zunge heraus und noch mal bäh)

Gesetz dem Fall...

Manieren? Muss immer alles ordentlich sein? (Foto: Obermann)

 Wir essen abends warm und mittags oft nichts, mein Sohn liebt seine rosa Hausschuhe und geht mit einer Barbie in die Badewanne. Allerdings … ich schaue schon, dass er um acht ins Bett geht. Sonst wird er übermüdet, kommt am nächsten Tag nicht raus. Naja. Kein Wunder, denn all diese Regeln stammen von Gewohnheiten ab, die durch den Alltag nun mal gekommen sind. Vielleicht werde ich auch mal mittags was kochen, wenn meine Kinder irgendwann hungrig aus der Schule kommen. Vielleicht gibt‘s weiterhin nur Butterbrot, weil es abends warm gibt. Keine Ahnung. Gut möglich, dass mein Kleiner, wenn ihn die gendergebeutelten Kindergartenjungs erst mal in der Mangel haben alles Rosane verabscheuen wird. Ich werde es zu vermeiden suchen, aber mal ehrlich, das steckt tief in jedem von uns. Dagegen kommt auch eine Mutter nicht so schnell an.

 Und diese wirklich witzlosen amerikanischen Gesetze beruhen wohl auch nur auf Gelegenheiten, die jemandem zu Kopf gesteigen sind, der felsenfest der Überzeugung war: Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.
Zum Glück gibt es die Evolution, denn, mal ehrlich, gewöhnlich ist öde.
Was ich aber heute schon sagen kann, ist, dass ich meinen Alltag nicht durch Regeln einscheiden lasse. Wenn ich mittags doch Hunger bekomme, ess ich halt früher, wenn mein Sohn mittags lang geschlafen hat, geht er später ins Bett und vorerst ist seine Lieblingsfarbe klar Rot. Und das ist auch gut so.

Eure Eva

Vorschau: Lea erzählt euch nächste Woche, welche Abenteuer eine Bahnfahr so mit sich bringen kann, ehe man am Ziel ankommt.

BHs und Gleichheit

Habt ihr das gehört, gelesen oder gesehen? Also ich kann es immer noch nicht glauben. Da wurde in Köln beschlossen, dass der Arbeitgeber vorschreiben darf, dass seine Angestellten einen BH zu tragen haben. Nichts von wegen Freiheit für die Brust, raus aus der vordiktierten Busen-Norm. Was würden die Hippies sagen? Diejenigen, die BHs verbrannt haben, um ihre Rebellion gegen solche Zwänge zu demonstrieren?

 „Kannste knicken, Chef, ich zieh keinen BH an.“

 „Ich knicke, aber sie, raus hier!“

 Und Schluss.

 Gut, lassen wir Hippies mal beiseite, BHs sind ja längst wieder in. Aber trotzdem. Stellen wir uns mal vor, eine Frau ist schwanger. Da kann es schon mal sein, dass jegliche Berührung an Brust und Nippel schmerzt! (oh weh, ich hab Nippel geschrieben – Mist, schon wieder) Und dieser Schmerz ist nicht mal eben auszuschalten mit: Sonst werden sie gefeuert. Schöne Sch… Was ist mit den armen Frauen, die ähnliche Phänomene sogar jeden Monat erdulden müssen? Oder aber, was wenn alle BHs bis auf einer in der Wäsche sind und der letzte geht kaputt. Krank melden?

 „Ja, ich kann heut nicht kommen, mein BH ist kaputt.“

 Oder

 „Ich komm heut später, mein Bustier ist gerissen.“

 Find ich gut, wirklich. Der Chef entscheidet, ob ich einen BH anziehen will, oder nicht. Ganz einfach. Es lebe die Bürokratie!

Die Begründung war, dass die Arbeitskleidung sonst zu schnell abgenutzt würde.

 Klar, sicher Dicker. Spitze Nippel schaden der Uniform.

 Und damit’s einheitlich bleibt, darf sogar die Farbe des Bustiers vorgegeben werden. Schön uniformell weiß. So nach dem Motto: weiß, weiß, weiß sind alle meine Kleider … (oder dementsprechend eine andere Farbe)

 Spitze. Es reicht also schon, wenn mein letzter schwarzer BH in der Wäsche gelandet ist, ich auf den dunkelblauen zurückgreifen muss. Der Chef darf nämlich auch kontrollieren, oder kontrollieren lassen.

 „Sie tragen keinen schwarzen BH.“

 „Der ist schwarz.“

 „Das ist Mitternachtsblau.“

 „Das ist Schwarz.

 „Höchstens ein Stich ins Antrazyt. Aber kein Schwarz. Es tut mir Leid, sie sind entlassen.“

Supi, oder?

 Aber bevor jetzt wieder gemotzt wird: die Farbe des Nagellackes ist noch frei wählbar…

 Was mich allerdings interessiert: müssen Männer dann auch BHs tragen? Laut Emanzipation und Gleichstellung gilt doch gleiches Recht für alle und gleiche Pflicht. Immerhin wurde die Wehrpflicht endlich abgeschafft, dass die lieben Männer auf diesem Punkt nicht mehr rumreiten können. Ich durfte mir das des öfteren anhören:

 „Von Wegen Gleichstellung und so. Für Frauen gilt ja keine Wehrplicht. Das sind doch alles Rosinenpicker. Da, wo’s ihnen nützt soll sich was ändern und anders wo nicht“‘

 Trara. Auch da hat sich jetzt was geändert. Aber Spaß beiseite, von der Gleichstellung sind wir ja wirklich weit entfernt. Und meiner Meinung werden wir da auch nie hinkommen. Allen Feministinnen zum Trotz. Die haben nämlich nur darauf gepocht, dass Frau überall arbeiten darf, wo sie will. Tatsächlich haben sie da eine Ausnahme gemacht. Wer heute noch als Frau bei den Kindern bleibt, nicht arbeiten geht und der Meinung ist, ein erfülltes Leben zu haben, wird belächelt. Kinder frühestens ab 30, damit vorher gelebt werden kann, so heißt doch das Motto. Lustig ist, dass Männer, die Elternzeit nehmen oder Hausmänner als innovativ angesehen werden. Ein Wandel? Der Mann gehört hinter den Herd, die Frau verdient die Brötchen?

 Das klappt doch echt nicht. Egal welchen BH ich anziehe, ich hab oder hab eben nicht einen Busen. Und wenn Frauen versuchen, neue Welten zu erobern, bleiben andere auf der Strecke. Jedenfalls, solange die Einsieht fehlt, dass auch hier das goldene Mittelmaß mal wieder am besten ist. Ist ja kein Problem, wenn beide Eltern arbeiten wollen, das Kind in der Kita spielen kann, aber genauso wenig ist es schlimm, wenn eben ein Elternteil zu Hause bleiben will. Mal ehrlich. Oder wenn ein Partner zu Hause bleibt, weil der andere ohnehin genug verdient, und die Erfüllung vielleicht in Malerei oder Gartenarbeit zu finden ist, mit der man aber kein Brot auf den Tisch bringt. Stört ihr euch daran? Ich nicht. So ist das eben. Ich fordere: weg von Feminismus, weg von Emanzipation, hin zu Individualismus. BH oder Unterhose entscheiden doch nicht, wer ich bin oder was ich machen will. Das kann nur ich.

Vorschau: Nächste Woche erzählt euch Lea wieso Selbstvertrauen manchmal echt schwer ist, und wie man es trotzdem schafft seine Ziele zu erreichen.