Adler Mannheim sind Meister – WM voller Fragezeichen

Die Adler Mannheim haben es geschafft. Mit dem 3:1-Erfolg beim ERC Ingolstadt sicherten sich die Mannheimer zum siebten Mal die deutsche Eishockeymeisterschaft und entrissen dem Titelverteidiger, trotz zwischenzeitlichem 1:2-Serienrückstand, den Pokal. Unterdessen steht dem deutschen Eishockey eine WM voller Fragezeichen bevor 

Es war 21.59 Uhr als am vergangenen Mittwoch Helme, Stöcke, Handschuhe und sonstige Gegenstände den Weg aufs Eis fanden. Die Adler Mannheim waren zum siebten Mal deutscher Meister. Minuten später stemmte Adler-Kapitän Marcus Kink dann auch den großen Silberpokal in die Höhe. Er hatte sich zuvor mit seinen Mannen eine begeisternde Finalserie gegen den Titelverteidiger ERC Ingolstadt geliefert und diese am Ende mit 4:2-Siegen für sich entschieden.

Besser konnte es im Vorfeld dieses Finals sowieso nicht kommen: Der Vorrundenerste Adler Mannheim trifft auf den Titelverteidiger aus Ingolstadt. Mannheim galt aufgrund des beeindruckenden Saisonverlaufes zwar als Favorit, doch es waren die Ingolstadter, die in den ersten drei Partien größtenteils den Ton angaben. Glück für die Adler, dass sie die erste Begegnung zuhause mit 2:1 nach Verlängerung für sich entscheiden konnten. Ronny Arendt erlöste die 13.600 überwiegenden Adler-Anhänger in der SAP-Arena mit einem Rückhandschuss. Einen Schuss, den ERC-Torwart Timo Pielmeier später als „Wurstsemmel“ titulierte. Und in der Tat: Der ansonsten so stark haltende Pielmeier ließ ausgerechnet diesen haltbaren Puck in seinen Kasten rutschen.

Das Momentum lag nun bei den Adlern. Sollte man zumindest meinen. Es war der ERC, der in Form eines Meisters zurückschlug. 5:2 und 6:1 standen in den darauffolgenden Partien für den ERC auf der Anzeigetafel. Die Adler waren entnervt, die Meisterschaftseuphorie verflogen. Doch nun war es die Mannschaft aus der Quadratestadt, die – wie schon so oft in den diesjährigen Play-offs – zurückschlug. Mit einem beeindruckenden 6:2-Auswärtsserfolg läutete die Mannschaft von Cheftrainer Geoff Ward das Titelrennen ein. Zwei folgende 3:1-Erfolge krönten schließlich die Adler zum verdienten Meister. „ Wir haben so viel Scheiße gefressen die letzten Jahre“, sagte Arendt, aber nun: „Ich liebe diese Mannschaft!“. Adler-Schlussmann Dennis Endras gestand: „Ich hatte beim 3:1 Tränen in den Augen.“ Und „Sprachrohr“ Christoph Ullmann ließ verlauten: „Wir haben acht Jahre darauf gewartet, dann können wir jetzt auch acht Tage lang feiern!“

Eine Sause erwartete die Adler bereits bei ihrer Ankunft in der SAP-Arena. Knapp 3000 Fans harten in dieser noch aus, um dem neuen Deutschen Meister um halb vier morgens (!) einen entsprechenden Empfang zu bereiten. Bereits zuvor hatten sich 10.787 Fans in der Mannheimer Arena zum Public-Viewing getroffen und verfolgten von dort aus den Meistercoup ihrer Mannschaft.

Meisterlich: über 10.00 Fans schauten beim Public-Viewing in der SAP-Arena das entscheidende Finalspiel. Foto: Privat

Meisterlich: über 10.00 Fans schauten beim Public-Viewing in der SAP-Arena das entscheidende Finalspiel. Foto: Privat

Nach dem Empfang einen Tag später im Rathaus – inklusive anschließendem Autokorso bis zum Mannheimer Wasserturm – luden die Adler zur offiziellen Meisterfeier in der SAP-Arena. Zwei Tage waren seit dem entscheidenden Meisterschaftsspiel vergangen. Klar, dass da die einen Adler-Akteure etwas mehr, die anderen etwas weniger Schlagseite hatten. Gefeiert wurde trotzdem, als gäbe es keinen Morgen. Mit teilweise nacktem Oberkörper präsentierten die Spieler ihren Fans das Objekt der Begierde.

Am morgen erlebte Arendt bereits eine Begegnung der dritten Art: Im Café traf der Stürmer seinen Nachbarn. Dieser ist kein geringerer als Marcus Kink. Und der Adler-Kapitän hatte nicht etwa einen Kaffe oder eine Tüte Brötchen in der Hand – nein! Es war, wie sollte es auch anders sein: Der silberne Henkelpokal!…

Aber nach der Meisterschaft ist wie jedes Jahr vor der WM: Bundestrainer Pat Cortina ist bei dieser allerdings alles andere als zu beneiden. Bereits 21 Spieler, darunter die vier NHL-Legionäre Marcel Goc (St. Louis Blues), Dennis Seidenberg (Boston Bruins), Christian Erhoff und Thomas Greiss (beide Pittsburgh Penguins) haben Cortina für die Titelkämpfe in Prag (01. bis 17. Mai) bereits abgesagt. Auch die Adler-Spieler Frank Mauer, Dennis Reul (beide Knieverletzung) und Sinan Akdag (Schulter-OP) winkten ab. Mit Dennis Endras, Nikolai Goc, Christoph Ullmann, Marcus Kink, Matthias Plachta und Kai Hospelt stehen aber dennoch sechs Akteure aus der Quadratestadt für Deutschland auf dem Eis. Vom Vizemeister Ingolstadt stoßen Timo Pielmeier, Benedikt Kohl und Patrick Hager zum deutschen Aufgebot dazu. Zwei Jahre vor der Heim-WM und ein Jahr vor der Olympia-Qualifikation wird es für die Jungs mit dem Bundesadler auf der Brust dennoch schwer, sich eine gute Platzierung zu erkämpfen. Deutschland steht eine WM voller Fragezeichen bevor. Etwas Hoffnung gibt zumindest NHL-Stürmer Tobias Rieder, der es in seiner ersten Saison für die Arizona Coyotes auf 13 Tore und sieben Vorlagen brachte.

Das vorläufige deutsche WM-Aufgebot: 

Tor: Dennis Endras (Adler Mannheim), Timo Pielmeier (ERC Ingolstadt), Danny Aus den Birken (Kölner Haie)

Abwehr: Benedikt Kohl (ERC Ingolstadt), Moritz Müller (Kölner Haie), Justin Krueger (SC Bern), Nikolai Goc (Adler Mannheim), Oliver Mebus (Krefeld Pinguine), Björn Krupp (Grizzly Adams Wolfsburg), Jens Baxmann (Eisbären Berlin), Stephan Daschner (Düsseldorfer EG)

Sturm: Kai Hospelt, Marcus Kink, Matthias Plachta, Christoph Ullmann (alle Adler Mannheim), Daniel Pietta (Krefeld Pinguine), Patrick Reimer, Yasin Ehliz (beide Ice Tigers Nürnberg), Tobias Rieder (Arizona Coyotes), Michael Wolf, Yannick Seidenberg (beide EHC München), Patrick Hager (ERC Ingolstadt), Thomas Oppenheimer, Nicolas Krämmer (beide Hamburg Freezers), Brent Radeke (Iserlohn Roosters).

 Vorschau:  Basenfasten – eine andere Art um sich gesund zu ernähren. Lest mehr darüber am 06.05.

„Wir werden die Welt verbessern“ – Joko Winterscheidt stellt neue „German Garment“-Kollektion in Mannheim vor

Diesen Mittwoch, 20. Juni beginnt in der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro der Uno-Umwelt-Gipfel „Rio+20“. Bereits vor 20 Jahren hatte sich die Staatengemeinschaft zusammengefunden und unter anderem über das Grundprinzip getagt.
Dieses Prinzip verfolgt seit der Gründung 2009 das Berliner Modelabel „German Garment“, das am Samstag, 16. Juni seine neue Kollektion im Mannheimer „Engelhorn-Trendhouse“ vorstellte. Mit Mannheim verbindet Joachim „Joko“ Winterscheidt, Repräsentant des Labels, nach eigener Aussage den weltbesten Fleischsalat, das Steigenberger Hotel und seine Moderation bei „The Dome“ in der SAP-Arena. „Das Besondere an Mannheim sind die Quadrate“, schwärmt er. Angereist ist das Team um Winterscheidt mit dem Zug. Wir er zu verstehen gibt, besitzt er eine „Bahn-Card 25“, um ein Stück die Umwelt zu entlasten.

Zuvor hatte der Moderator und Label-Mitgründer auf seiner „Facebook“-Seite mit den Worten „Facebook-Party-Zustände wären geil“ auf seine bevorstehende Promotion-Tour aufmerksam gemacht. Schauspieler Matthias Schweighöfer, der ebenfalls Mitgründer von „German Garment“ ist, konnte aufgrund der Produktion seines neuen Kinofilms „Schlussmacher“ nicht an der Präsentation teilnehmen – was vor allem von den weiblichen Besuchern sehr bedauert wurde.
Die prophezeiten „Facebook-Party-Zustände“ blieben aus, was vermutlich an der frühen Uhrzeit des angesetzten Events lag. Eine überschaubare Anzahl von Neugierigen – überwiegend weiblichen Fans – kamen um 10 Uhr dennoch um die neuen Modestücke zu beäugen. Der Rahmen war somit sehr familiär in den modern gestalten Räumlichkeiten des Modehauses.

„Wir werden die Welt verbessern“ – Joko Winterscheidt stellt neue „German Garment“-Kollektion in Mannheim vor

Gewohnt ironisch: „German Garment“-Mitgründer Joko Winterscheidt leistet Aufklärungsarbeit in Sachen Nachhaltigkeit (Foto: Deobald)

Die präsentierten T-Shirts sind salonfähig: Gut ausgearbeitete Schnitte, die auf gute Verarbeitung und Materialien schließen lassen. Sie können sowohl lässig auf Jeans, als auch auf einen sportlich geschnitten Sakko getragen werden – erhältlich in den Farben Weiß, Navy und Schwarz. Die fünf Printmotive sind auffallend und dynamisch gestaltet, jedoch keinesfalls zu vergleichen mit den Motto-T-Shirts der frühen 2000er Jahre.
Thema der aktuellen Palette ist das Leben im Digitalzeitalter: Die „Digital Age“ in ironischer Art vorgetragen, passend zu Schweighöfers und Winterscheidts Mentalität, spiegelt sich unter anderem in Informationschaos, Zensur und Identität im Internet wider.
In der vorangangenen Kollektion zierten die T-Shirts Designspielereien, die sich mit dem Labelnamen beschäftigen oder mit Berlin, dem Ursprung der ausschließlich in Deutschland produziertem Marke. Besonders hervorzuheben ist das aktuelle Motiv „Fingerprint“, das neben „NOBODY READS YOUR FUCKING BLOG“, „Edding Stripes“, „Good Morning“ und „Logo“, hervorsticht und den umweltbewussten Gedanken des Labels unterstreicht. Vermutlich bediente sich der Designer Oliver Schleith für seine Inspiration am ökologischen Fußabdruck, den er in diesem Fall durch einen überdimensionalen Fingerabdruck ersetzte. „NOBODY READS YOUR FUCKING BLOG“ stellt den Bezug zur aufkommenden Hipsterbewegung, sowie den sogenannten „Scenester“ (Anm. d. Red. „Scenester“ ist jemand, der sich auffällig in Verhalten und Kleidung einer bestimmten Szene anpasst) her. Winterscheidt sagt, er habe sich bereits die gleichnamige Domain gesichert, um anderen zuvorzukommen. Für Hipster habe er allerdings weniger übrig und zitiert den Song „Ich will nicht nach Berlin“ von der Chemnitzer Band „Kraftklub“, um seiner Abneigung Nachdruck zu verleihen.

Trotz des übersättigten Angebots auf dem T-Shirt-Markt ist es gelungen eine Nische zu finden für „German Garment“, indem man sich durch konsequent nachhaltige Produktion in Deutschland bewusst vom Mainstream absetzt. „Einzig der Anbau von Bio-Baumwolle ist aufgrund der klimatischen Bedingungen in Deutschland noch nicht möglich, räumt Winterscheidt ein, „beim Bedrucken der T-Shirts setzen wir auf schadstoffarme und rückstandsfreie Handhabung der Farben“.

Riesen der Branche, wie beispielsweise „Zara“, „H&M“ oder „Primark“, produzieren ausschließlich in Billiglohnländer, um ihre Gewinne auf Kosten günstiger Arbeitskräfte einzufahren. Aber: Wie billig darf Kleidung sein? „Wir wollen zum Nachdenken anregen, dass den Leuten bewusst wird, was sie kaufen und welchen Wert ein Produkt besitzt. Junge Menschen sollen sich fragen woher ein Produkt kommt und somit auch ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit mit unserem Label bekommen. Wer möchte schon gerne, dass seine Kinder einmal mit Gasmasken auf der Straße rumlaufen müssen“, so Winterscheidt.

„Wir werden die Welt verbessern“ – Joko Winterscheidt stellt neue „German Garment“-Kollektion in Mannheim vor

Signiert fleißig Autogrammkarten nach der Präsentation seiner Kollektion: Joko Winterscheidt, „Neoparadies“-Moderator und „German Garment“-Mitgründer (Foto: Deobald)

Qualität hat ihren Preis. „Wer eines unserer Shirts in der Hand gehabt hat, weiß, was Qualität bedeutet. Diese versuchen wir zu einem angemessenen Preis zu verkaufen. Die Intention, die dahinter steckt, ist, dass die Garderobe nicht mit billigen Fetzen gefüllt wird, sondern seltener, aber dafür überlegter eingekauft wird“, erläutert Winterscheidt das Problem der Wegwerfgesellschaft. Die Shirts der aktuellen „German Garment“-Kollektion bewegen sich in einem gehobenen Preissegment zwischen 39 und 49 Euro.

Für die Zukunft ist eine Kollektion aus Strickware geplant: eine Pullover- und Jackenkollektion sei anvisiert. Zumindest scheint dies realistischer als die Umsetzung einer Sneaker-Kollektion, da hier das Vorhaben an der Finanzierbarkeit des Produkts scheitern könnte – wer ist schon bereit für ein Paar Schuhe 500 Euro auszugeben? Auch ohne eigne Sneakers-Kollektion blickt Winterscheidt zuversichtlich in die Zukunft: „Mittelfristig möchten wir uns als deutsches Qualitätslabel auf dem Markt etablieren und ich bin davon überzeugt, wir werden die Welt verbessern.“

Wer vor dem Preis der „German Garment“-T-Shirts noch zurückschreckt , sollte sich vielleicht bei seinem nächsten Einkauf bei „H&M“ und Co. überlegen, ob ein Preis von fünf Euro für zehn T-Shirts tatsächlich realistisch ist.

Kontakt „German Garment“:
Offizielle Homepage

Vorschau: Nächste Woche geht es hier um sportliche Eleganz – einen Trend weitab von Jogginghosen und Schweißband.

Vegan in Mannheim, Teil I: „Café Vogelfrei“

Während sich immer mehr Menschen dazu entschließen, vegan (Anm. d Red.: vegan bedeutet, sich frei von tierischen Produkten zu ernähren) zu leben, zieht die Mannheimer Gastronomie nach und bietet Veganern immer mehr kulinarische Möglichkeiten, einfach an leckeres Essen zu kommen. In der Serie „Vegan in Mannheim“ werden in den nächsten Wochen drei verschiedene Angebote vorgestellt.

Vegan in Mannheim, Teil I: „Café Vogelfrei“

Umfangreich: Das Angebot im "Café Vogelfrei" (Foto: Rossel)

In C3, 20, also im Herzen der Quadratestadt , befindet sich seit einigen Monaten ein kleines Café, das „Café Vogelfrei“. Zu wohlklingenden Indie-Tönen wie beispielsweise dem neuen Album von „Florence and the Machine“ werden vegetarische und vegane Köstlichkeiten serviert.

Das Angebot besteht aus einem Grundgerüst, welches täglich wechselnde Variationen beinhaltet. Die Inhaberin, postet jeden Vormittag auf der „Facebook“-Seite des „Café Vogelfrei“ , welche Köstlichkeiten auf dem heutigen Speiseplan stehen. Täglich gibt es eine Suppe, je nach Jahreszeit warm oder kalt, und mindestens zwei verschiedene Quiches – eine vegetarisch, die andere vegan. Daneben wird auch immer vegane Pizza und ein Salat serviert, der in der Regel auch vegan ist.

Vegan in Mannheim, Teil I: „Café Vogelfrei“

Vegan: Schoko-Nugat-Kuchen (Foto: Rossel)

Neben den herzhaften Leckereien findet sich auch immer eine große Auswahl an diversen Süßspeisen. Fest im Programm sind ein laktosefreier Käsekuchen mit dem Namen „M´s Käsekuchen“ und „Mia´s Schokotörtchen“, kleine Schoko-Muffins. Des Weiteren gibt es immer einmal wieder Bananenbrot, Brownies, Torten und Kuchen, meistens mit frischem, saisonalen Obst, Cookies und oft auch kleine Kuchenlollies.

Auch die Getränkekarte kann sich sehen lassen: neben Kaffee und Espresso können auch Latte Macchiatto und Cappuccino bestellt werden, jeweils mit normaler, laktosefreier oder Soja-Milch. Die Sommerkarte, auf der auch köstlich-kühles Sorbet in verschiedenen Geschmacksrichtungen steht, beinhaltet einen leckeren Eiskaffee und verschiedene Milchshakes unter anderem in den Geschmackrichtungen Waldfrucht und Exotik. Im Kühlschrank gegenüber der Theke findet man Seltenheiten wie die Getränke „Club Mate“, ein koffeinhaltiges Getränk auf Mate-Basis, „Fritz Kola“, eine trendige Cola-Art und Bier der Marke „Astra“.

Neben den kulinarischen Köstlichkeiten finden sich im „Café Vogelfrei“ auch Kleinigkeiten zum Verschenken oder Selbst-Liebhaben: Die Besitzerin vertreibt Selbstgemachtes, was sie selbst bei dem Online Shop Dawanda.de bestellt. Wunderschöne Armbänder sind neben Ohrringen im Vintage-Look ausgestellt und in einem antiken Holzschrank findet man Nettigkeiten wie bedruckte Jute-Beutel und selbstgenähte Taschentücher-Täschchen.

Vegan in Mannheim, Teil I: „Café Vogelfrei“

Originell: Vegane Torte in Football-Form (Foto: Rossel)

An den meisten Sonntagen wird ab 20:15 Uhr der aktuelle „Tatort“ auf einer Leinwand gezeigt. Hierfür rücken alle Gäste im Raum zusammen. Ab und an bleibt der Beamer sonntags aber auch zugunsten kostenfreier Konzertabende aus. Auch hierüber wird via „Facebook“ informiert. Das „Café Vogelfrei“ erinnert mit seinen Vintage-Sesseln, der Tapete mit Waldmuster und den antiken Möbelstücken eher an ein Wohnzimmer als an ein Café und lädt einfach zum Verweilen ein. Ein Schrank, vollgepackt mit zerlesenen Büchern unterstreicht diese Atmosphäre noch.

Info:

Das „Café Vogelfrei“ hat von Dienstag bis Samstag jeweils von 11:00 Uhr bis 19:00 Uhr und sonntags von 11:00 Uhr bis 22:00 Uhr geöffnet. Montags ist Ruhetag.

Vorschau: Nächste Woche findet ihr hier Informationen über einen Gentest für Gewässer, mit dem die gesamte Tierwelt eines Teiches aufgespürt werden kann.