Zeitmanagement, Teil 2: Kleider machen Leute

Abnehmen – aber an den richtigen Stellen. Was für eine gelungene Diät gilt, gilt fürs Zeitsparen ebenso. Heute verraten wir euch, wie ihr morgens locker ein paar Minuten wertvollen Schönheitsschlaf mehr genießen könnt.

Nichts zum Anziehen. Resigniert stehe ich vor meinem Kleiderschrank. Zu bieder, zu sportlich, zu knallig, zu weiß – heute Morgen kann es mir kein Outfit so richtig rechtmachen. Schon kurz vor halb 7 – jetzt aber schnell! Eilig ziehe ich irgendetwas aus dem Schrank und streife es über. Schon als die Tür hinter mir ins Schloss fällt, merke ich: Die dünnen Leinenschuhe sind nicht unbedingt etwas für die herbstlichen Temperaturen und vermutlich passt auch das Shirt nicht optimal zum Blazer. Eine Kette wäre gut gewesen…

Hilfreich: Dank Kleiderstange behält man bei der Outfit-Planung den Überblick (Foto: T. Gartner)

Hilfreich: Dank Kleiderstange behält man bei der Outfit-Planung den Überblick (Foto: T. Gartner)

Wessen Kreativität in Sachen Mode auch erst ein paar Stunden nach dem Weckerklingeln erwacht, der kann mit etwas cleverem Zeitmanagement spitzenmäßig aussehen und – wahrscheinlich sogar das Wichtigste – sich in seinem Outfit wohlfühlen. Nehmt euch einfach am Wochenende eine halbe Stunde Zeit und sucht euch eure Outfits heraus. Um unangenehmen Überraschungen vorzubeugen, checkt dafür zuerst das Wetter. So könnt ihr problemlos vorab festlegen, an welchem Tag der Woche ihr etwas luftiger beziehungsweise wärmer gekleidet sein solltet.

Hängt jedes Outfit auf einen Kleiderbügel, sodass ihr morgens nur noch zugreifen müsst. So erspart ihr euch den morgendlichen Stress, seid perfekt für jedes Wetter gerüstet und fühlt euch wohl, weil ihr eure Kleidung mit Bedacht gewählt habt. Vielleicht freut ihr euch sogar schon beim Aussuchen auf die entsprechenden Wochentage, wenn euch die Kombi besonders gut gefällt oder ihr ein neues Kleidungsstück zum ersten Mal ausführen könnt.

Wer noch ein bisschen mehr Zeit fürs Kleidung-Heraussuchen einsparen will, kann seine Lieblingsoutfits fotografieren und sich bei Komplettausfällen der eigenen Kreativität davon inspirieren lassen. Vielleicht macht sich eine Collage aus Outfit-Fotos ja auch ganz gut als Deko?

Praktisch: Am Wochenende könnt ihr von den Wochen-Outfits „zehren“ und das eine oder andere nochmal anziehen – schließlich muss ja nicht alles nach einmaligem Tragen direkt in die Wäsche.

Wie ihr neben der ersparten Zeit durch das Klamotten-Richten noch ein paar weitere Minuten in euren Schönheitsschlaf investieren könnt, lest ihr in Teil 1 unserer Zeitmanagement-Serie.

Vorschau: Nächsten Sonntag stellen wir euch hier Silvester-Traditionen aus verschiedenen Ländern vor – lasst euch inspirieren!

Die 5 goldenen Regeln des Vintage-Shoppings

Trends kommen, Trends gehen. Und wenn etwas „voll aus der Mode“ gekommen ist, wird es zu einem heißbegehrten Vintage-Einzelstück. Doch was gilt es zu beachten beim Shoppen nach den Originalen vergangener Zeiten? Wir präsentieren stolz die 5 goldenen Regeln des Vintage-Shoppings:

Trends aus alten Zeiten: Vintage-Mode repräsentiert das Lebensgefühl vergangener Epochen. (© Lara Dengs  / pixelio.de)

Trends aus alten Zeiten: Vintage-Mode repräsentiert das Lebensgefühl vergangener Epochen. (© Lara Dengs / pixelio.de)

Zieh’ es auf vor dem Kauf

Vintage befindet sich jenseits jeder konventionellen Kollektion. Um deinen ganz persönlichen Vintage-Look zu kreieren, musst du also jede Menge ausprobieren, anprobieren und Material studieren. Die meisten Vintage-Shops bieten jedoch keine Rücknahmen an, weshalb es für deine außergewöhnlichen Sammlerstücke umso wichtiger ist, dass sie richtig passen. Du solltest deshalb jede Klamotte sowie jedes noch so kleines Accessoire anprobieren, bevor du es kaufst. Und zumindest bei zu großen Stücken gilt: „Was nicht passt, kann passend gemacht werden.“

Lass’ dich inspirieren von denen, die aktuelle Trends kapieren

Sie machen es uns vor: It-Girls wie Kate Moss oder die Olsen-Zwillinge sind Vorreiterinnen des perfekt inszenierten Vintage-Looks. Sie mixen ausdrucksvolle Styles aus den unterschiedlichsten Epochen zusammen. Das kann für „Vintage-Neulinge“ ganz schön einschüchternd sein. Du kannst dir dennoch einen einzigartigen Look à la Kate Moss kreieren, indem du dich von den Vorreitern der Branche inspirieren lässt und das nächste Mal ganz genau hinschaust, wenn die Saint Laurent-Models über den Laufsteg stolzieren. Anfänger können auch erst einmal mit kleinen Accessoires, wie Broschen, Handtaschen oder Ketten beginnen.

Werde kreativ und kombiniere intuitiv

Die derbe Lederjacke zum seidenen Pastellkleid? Vintage kennt keine Grenzen und die besten Styles sind meist ein Mix aus den verrücktesten Teilen. Ja man könnte sogar sagen: „Je auffälliger, desto besser!“ Der klassische Vintage-Look ist also ein bunter Cocktail aus Alt und Neu, garniert mit etwas Verrücktheit und Gegensätzlichkeit. Versuche dich also von den gängigen Stylingregeln zu lösen und dich auf dieses besondere Abenteuer einzulassen. Vintage ist kein Outfit, es ist ein Lifestyle, der ein Lebensgefühl vermittelt. Einzige Regel: Nie mehr als drei Muster und nur Farben einer Farbfamilie kombinieren.

Für die passenden Boots mit Kleid benötigst du genügend Zeit

Ein Sommermärchen wird wahr: Vintage-Accessoires geben einem Look das gewisse Etwas. (© F. Kolja Lenz  / pixelio.de

Ein Sommermärchen wird wahr: Vintage-Accessoires geben einem Look das gewisse Etwas. (© F. Kolja Lenz / pixelio.de

Die Fundgruben sind vielseitig: Auf Flohmärkten, Tauschbörsen, Secondhand-Läden, ja sogar in Omas Kleiderschrank ist Vintage-Mode zu finden. Doch auf der Suche nach Unikaten und Raritäten ist Geduld das A und O. Nicht selten dauert es wochenlang und bedarf ständiger Beobachtung der Shops, bis das richtige Vintage-Teil dabei ist. Auch das Vergleichen, Anprobieren und Sammeln nimmt einige Zeit in Anspruch. Davon solltest du dich jedoch nicht entmutigen lassen, da erst einmal im Kleiderschrank, so ein Vintage-Original ein richtiges Schatzstück ist.

Der Preis ist nur verhandelt heiß

Vintage heißt nicht gleich Second-Hand-Preise. Einzigartige Vintage-Juwele lassen sich heute einiges kosten, wurden sie doch über Jahre hinweg in geheimen Schränken gehütet. Wer eine kostengünstige Variante sucht, sollte auf Flohmärkten und Co. generell verhandeln und sich ein kleines Vintage-Grundwissen aneignen. Auf der nächsten Shoppingtour wisst ihr dann ganz genau aus welcher Zeit das begehrenswerte Vintage-Teil stammt und welchen Wert es in etwa hat. So kannst du bei den Verkäufern mit deinem Wissen punkten und den einen oder anderen Euro rausschlagen. Auch im Internet gibt es viele Seiten, die etwas kostengünstigere Vintage-Mode anbieten. Hier lautet das Motto: stöbern, vergleichen, anpirschen und zuschlagen.

Vorschau:

Traditionell und fesch – Dirndl-Trends 2014

Traditionell und fesch soll es sein: Das Dirndl für die Wiesn 2014 (© Michaela Schöllhorn / pixelio.de)

Traditionell und fesch soll es sein: Das Dirndl für die Wiesn 2014 (© Michaela Schöllhorn / pixelio.de)

Face2Face macht Schluss mit altbackenen Trachten und zeigt euch die Wiesn-Hits 2014 mit den besten Tipps für den schönsten Dirndl-Look und die perfekten Accessoires.

Sehr gefragt sind in diesem Jahr schwarz-goldene Dirndl oder einfarbige Trachten mit goldener Verzierung. Die Top Wiesn-Hits sind aktuell jedoch klassisch geschnittene Trachtenkleider in kräftigen Farben wie Lila, Grün, Gelb und Blau.

Die absoluten Must-Haves für den perfekten Dirndl-Look sind aber die richtigen Accessoires. Schicke Schuhe sind dafür essentiell – dabei darf man jedoch ruhig einmal zwischen High Heel und Ballerina wechseln.

Grün, blau oder doch eine ganz andere Farbe? Die Auswahl an Dirndl ist groß (© Moni Sertel)

Grün, blau oder doch eine ganz andere Farbe? Die Auswahl an Dirndl ist groß (© Moni Sertel)

Ein schöner und gerne auch auffälliger Halsschmuck darf natürlich auch nicht fehlen. Die kostbaren Schmuckstücke kann man übrigens variabel an Hals, Handgelenk oder Mieder hängen.

Zu guter Letzt ist die richtige Tasche das i-Tüpfelchen des perfekten Dirndl-Looks. Ob lässig über die Schulter gehängt oder frei am Handgelenk schwingend – erlaubt sind alle Stoffe und Formen, die zum Dirndl passen und dieses aufwerten.

Das größte Volksfest der Welt bietet also nicht nur gutes Bier und wilde Fahrgeschäfte, sondern auch einen modernen und dennoch traditionellen Catwalk für stilbewusste Madln.

Vorschau: Am Donnerstag, 18. September zeigt euch Robert wie man den anbrechenden Herbst mit Farben erhellt.

Das Phänomen Tussi – wer sie ist, woher sie kommt und wo sie eigentlich hin will

Tussis begegnen uns im Alltag regelmäßig. Ob in der Fußgängerzone, der Straßenbahn oder abends auf der Piste – letztes ist ihr bevorzugtes Territorium – sind sie aus dem Stadtbild praktisch gar nicht wegzudenken.

Da sie das genaue Gegenteil von Tarnung betreiben, lassen sie sich auch nur unschwer an den immergleichen Merkmalen erkennen: Mehrschichtig aufgetragene Foundation, schwarz getuschte oder, in fortgeschrittenem Tussi-Stadium, lange, mit Klebstoff befestigte, künstliche Wimpern zu glitzerndem Lidschatten im Smokey-Eyes-Look und feuerroten Lippen. Dank der Reizüberflutung für das menschliche Auge kaum noch wahrnehmbar sind die Maske aus Puder und die knallpink gerougten Wangen. Ein Hingucker sind außerdem die Brauen, die zumeist hauchdünn gezupft oder wahlweise abrasiert und mit Augenbrauenstift nachgezogen wurden. Die Nageldesign-Variationen reichen zudem von schrillen Farbtönen über Drachenmotive und Tribal-Verzierungen bis hin zu dramatischen Überlängen der French-Tips.

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Manche mögen’s opulenter: Tussis tragen Perlen, Strass und Diamanten im Überfluss (Foto: T.Gartner)

Doch auch in Sachen Haarstyling und Outfit lassen sich die Tussis gestern wie heute nichts anbrennen. Sie haben es gern ausgefallen, um aufzufallen und darüber hinaus eine klare Zugehörigkeit auszudrücken. Protzige Sneakers – man erinnere sich an das Aufkommen (und das ebenso schnelle wieder Versumpfen) der von Rapperin Missy Elliot designten „Respect M.E.“-Kollektion – sind schließlich nicht einfach protzige Sneakers. Sie sind auch immer ein Fashion-Statement und zugleich eine Solidarisierung mit dem Hiphop und den legeren Streetwear-Styles.

Weitaus lieber als auf leisen Sohlen sind Tussis allerdings auf hohen Hacken unterwegs. Je schwindelnder die Absatzhöhe, desto glänzender der Auftritt. Sie gewinnen damit nicht nur die Anerkennung ihrer Mitmenschen („Wow, wie kann sie auf diesen High Heels bloß laufen, ohne sich beide Beine zu brechen?“), sondern nehmen auch eine unnachahmlich imposante Körperhaltung an. Niemand würde so auch nur auf die Idee kommen, sich einer über den Asphalt staksenden Tussi in den Weg zu stellen. Ja, man muss wahrlich zugeben: Die Optik einer Tussi ist bisweilen angsteinflößend.

Der Grat zwischen Ästhetik und Alptraum scheint damit folglich ein schmaler zu sein und ist, wie so oft, höchst subjektiv. Die Tussi hält ihr Erscheinungsbild, auch wenn man bei einem Blick in ihr Kosmetiktäschchen eher auf Manhattan und Essence stößt als auf MAC und Estée Lauder, für die ausgekochte Perfektion. Diese scheinbar durch nichts in der Welt trübbare Selbstsicherheit macht eine Tussi aus – eine Eigenschaft, die sie glatt bewundernswert macht.

Doch wenn die Fassade aus Make-Up einmal gebrökelt ist und sich der Nebel des großzügig aufgetragenen Parfums erst verzogen hat, kommt das Mädchen zum Vorschein, das die Tussi durch aufwendige, oft lange Vorbereitung bedürfende Beauty-Prozeduren zu verbergen sucht. Und das ist im Wesentlichen komplexbehaftet und ganz und gar nicht selbstüberzeugt.

Es eifert aufkeimenden Trends nach, ohne mit den strassbesetzten Fake Eye Lashes zu zucken. Sie investiert in kostspielige Modelabels, sofern sie es sich leisten kann – nur wenige der oben charakterisierten Tussis haben streng genommen eine ernstzunehmende Karriere hingelegt und müssen daher auf Textilien gängiger Billighersteller zurückgreifen – und schwimmt so, bei allem zwanghaften Streben nach Individualität, doch vollständig mit dem Strom. Ihr Heischen nach Aufmerksamkeit kommt einem Schrei nach Liebe gleich, weil es ihr in erster Linie massiv an Selbstliebe mangelt.

Eine Tussi fordert durch ihr aggressives Auftreten Achtung vor ihrer Person ein, was sie jedoch hinterrücks umso mehr zum Objekt von Hohn und Spott werden lässt. Das besagte kleine Mädchen sehnt sich heimlich nach einer Umarmung. Nach einem Menschen, der ihr ungeschminktes Ich annimmt, vor dem sie Natürlichkeit nicht erst aus Cremetiegeln auftragen muss.

Vorschau: In der nächsten Woche begleiten wir Mode-Redakteurin Olivia auf die Pariser Fashion Week.

Wie findest du deinen eigenen Stil?

Stil

Stilgefühl: Der eigene Stil hat keine Regeln – erlaubt ist alles, was Spaß macht.
(Foto: Ilona Schneider)

Du läufst auf der Straße und siehst Menschen mit ganz unterschiedlichem Stil. Eine Dame, elegant und schick in einem Bleistiftrock mit luftiger Bluse. Ein Mädchen im sportlichen Look mit Denim-Jeans, Sneakers und weißem Tank Top. Oder einfach in einem romantischem Outfit mit Maxikleid und flachen Sandaletten. Doch ist der Stil dieser Menschen nun elegant schick, sportlich oder romantisch? NEIN!

Es ist wichtig, sich bei der Definition eines Looks, vor allem bei seinem eigenen, sich nicht selbst in eine Schublade zu stecken. Willst du denn nur in der Schublade glamourös und schick feststecken? Unsere Persönlichkeit hat so viele Facetten, die wir mittels unserer Kleidung ausleben können, dass diese unmöglich nur einem einzigen Stil zugeordnet werden können. Es macht also wenig Sinn, seinen persönlichen Stil lediglich in eine bestimmte Schublade zu stecken und strikt an diese zu halten. Stattdessen kann man seinen Stil mit einer großen Fotocollage vergleichen, in der man viele Dinge anbringen, kombinieren und so etwas Wunderschönes kreieren kann. Unser Stil ist also alles, was uns glücklich macht und die Person ausdrückt und verkörpert, die wir sind.

Wie kannst du deinen Stil also weiterentwickeln und ständig neu entdecken?

Lass dich inspirieren: Inspiration lässt sich überall finden. Ob Modezeitschriften, Fashion-Blogs oder auch Menschen, die du täglich auf der Straße triffst – wir werden permanent mit spannenden Looks konfrontiert. Dabei können Dinge die dir vor zwei Jahren noch nicht gefallen haben, dich heute inspirieren. Du musst lediglich die Augen offen halten.

Führe ein Fashion-Tagebuch: Du kannst einen Fashion-Blog eröffnen oder auch einfach nur deine Looks abfotografieren und in deiner Smartphone-Galerie sammeln, falls du nicht alles online stellen willst. Das Schöne an einem Fashion-Tagebuch ist nämlich, dass du deinen Stil dokumentieren und deine eigene Entwicklung beobachten kannst. Es macht wirklich Spaß jeden Tag ein Outfit festzuhalten und sich später davon inspirieren zu lassen, es mit anderen Teilen anzupassen und deinen Stil wieder neu zu kreieren.

Frage nach: Um deinen eigenen Stil zu erfinden und zu verhindern, dass du dich durch einen einzigen Stil definierst, kannst du dir immer einfache Fragen stellen, wie: Wenn ich ein Paar Schuhe wäre, welches wäre ich? Beispielsweise eine rote Sandale mit Absatz von ASOS. Dann ist die Frage nach dem Stil leicht beantwortet mit farbenfroh, elegant und feminin. Wenn du eine Halskette wärst, welche wärst du? Eine Statement Kette oder eher eine schmale Halskette mit Anhänger? Mit diesen simplen Fragen kann man immer schnell herausfinden wie der eigene Stil gerade aussieht.

Mit all diesen Tipps erreicht man also, dass der eigene Stil sich ständig weiterentwickelt und man sich selbst verwirklichen kann. Stil und Fashion sollte etwas sein, das einen nicht begrenzt oder Druck ausübt, sondern Spaß bringt und glücklich macht. Wenn du gut angezogen bist und dich wohl in deinen Klamotten fühlst, dann strahlst du vor allem Selbstbewusstsein aus. Also Ladies legt eure persönlichen Lieblingsklamotten an und lasst uns die Welt regieren, denn mit dem Selbstvertrauen und der Power von unserem eigenen Stil gibt es nichts was wir nicht tun können.

Vorschau: Nächste Woche zeigen wir euch die No-Gos des Sommers.

Heiße Trends für heiße Tage: Mein Sommer-Lookbook 2013

Blazer im Blockstreifen-Muster: Die Kombination Marineblau und Weiß ist sommerlich und trendy.

Blazer im Blockstreifen-Muster: Die Kombination marineblau und weiß ist sommerlich und trendy. (Foto: Schneider)

Auch wenn es sich noch nicht so anfühlt: Der Sommer ist da! Und wenn die Temperaturen nicht so wollen wie wir, dann kann wenigstens unser Kleiderschrank ein bisschen Sonnenschein in unser Leben bringen. Modetrends gibt es wie Sand am Meer – doch Face2Face hat für euch die heißesten Teile aus dem Sieb gefischt. Die diesjährigen Sommertrends 2013 sind nämlich alles andere als langweilig und zaubern nicht nur Farbe, sondern auch viele verschiedene Muster, ausgefallene Stoffe und extravagante Accessoires in deine Schatzsammlung.

Der wohl verführerischste und schönste Style dieses Sommers verwandelt bisherige Meerjungfrauen in atemberaubende Pocahontas-Schönheiten. Mit Fransen, die unsere Bikinioberteile und Badeanzüge wild und heißblütig schmücken, erobern wir die Strände dieser Welt. Die Fringe-Zwei-und Einteiler in farbenfrohen Tönen umspielen nicht nur unsere weiblichen Sommerkurven, sie machen sich auch optimal als Festival-Oberteil, wo wir im Sommer unsere Wochenenden durchtanzen.

Und wenn wir schon bei den Trendstoffen für heiße Sommertage sind, dann bleiben wir auch definitiv beim Denim-Trend hängen. Unsere alten Jeansjacken und Hosen reichen dafür aber schon lange nicht mehr aus. Statt Flower-Power ist nun blaue Power angesagt. Schuhe, Taschen, Armbänder und viele andere Accessoires im blauen Jeans-Look strahlt wie der blaue Sommerhimmel an unserem Körper. Das Beste daran ist: Mit ein wenig Geschick könnt ihr aus euren alten Jeans-Teilen selbstdesignte einzigartige Trendaccessoires kreieren.

Grünes Maxidress: Neonfarben, Ethnomuster und Blumenmuster auf langen Kleidern sind das Must-Have diesen Sommer.

Grünes Maxidress: Neonfarben, Ethnomuster und Blumenmuster auf langen Kleidern sind das Must-Have diesen Sommer. (Foto: Schneider)

Wem das noch nicht genug ist, der greift zu Blockstreifen – denn die tristen schwarz-weißen Zeiten sind definitiv vorbei! Streifen in allen möglichen Farben zieren nun unsere Hosen, Blazer, Oberteile und Accessoires. Die geometrischen Formen, in horizontaler und vertikaler Ausrichtung, sind nicht nur super stylish, sie passen auch zu jedem Anlass. Die Kirsche auf der Sahnehaube ist dabei, dass die Längsstreifen uns optisch auch noch schmaler zaubern – hurra, unsere Träume wurden erhört!

Zu guter Letzt darf diesen Sommer das klassische Maxidress in keinem Kleiderschrank fehlen. Ob in abgefahrenen Ethnomustern, auffälligen Neonfarben oder im verspielten Floral-Look – die superbequemen Trendkleider sind das perfekte Outfit für jeden Tag. Tagsüber geht’s mit flachen Sandalen an den Strand, später wird das Kleid einfach zum Nachtlook umgewandelt und ist mit High Heels der perfekte Begleiter in den Club.

Mädels, mit diesen Must-Haves seid ihr nicht nur perfekt ausgestattet für heiße Sommertage, ihr zieht auch ganz bestimmt alle Blicke auf euch.

Vorschau: Nächste Woche zeigen wir euch stylishe Festival-Outfits für verrückte und durchtanzte Nächte.

 

Million-Dollar-Look

Million-Dollar-Look

Accessoires für den Million-Dollar-Look: Goldener Luxusschmuck
(Foto: meltis / pixelio.de)

Wie oft hast du schon ein absolut umwerfendes Designeroutfit gesehen, das dich wie Amors Pfeil direkt ins Herz traf, dein Budget allerdings sprengte?! Erfüllen italienische Echtlederhandtaschen deine tiefsten Träume, in der Realität müssen jedoch die günstigen Imitate herhalten?

Die gute Nachricht: Du musst keine Millionen auf dem Konto haben, um deinen Look so aussehen zu lassen. Die Mode-Redaktion zeigt dir heute einfache Schritte, die deinen Look unverschämt teuer aussehen lassen, ohne, dass du dafür eine Bank ausrauben musst oder reiche Großeltern in der Familie brauchst.

Die goldene Regel des Million-Dollar-Looks besteht aus der Kunst der richtigen Kombination. Günstige Teile mit teuren Marken zu kombinieren wertet deinen Look nicht nur auf, es schont auch deinen Geldbeutel. Diesen Sommer zählt also der richtige Outfitmix. So lässt sich beispielsweise das kleine Schwarze von Zara perfekt zu Louboutin Schuhen kombinieren oder einem Gürtel von Moschino. Zu deiner True Religion Jeans macht sich ein Oberteil von H&M super, dazu lässt sich dann wieder optimal eine Tasche, zum Beispiel von Guess kombinieren.

Million-Dollar-Look

Goldene Luxusschmuckstücke für das perfekte Outfit: Elegante Uhren mit Diamanten besetzt
(Foto: Margot Kessler / pixelio.de)

Du siehst also: Der richtige Mix macht’s! Befinden sich zurzeit eher günstige Kleider in deinem Schrank, kannst du den Million-Dollar-Look ganz schnell nachstylen, indem du deine Klamotten mit eleganten Accessoires aufwertest. Ob Schuhe, Schmuck oder Taschen – wenn du beim Kauf darauf achtest, zeitlose und elegante Teile zu kaufen, sind diese auf jeden Fall eine Investition wert, da sie einfach ewig halten und nie aus der Mode kommen.

Doch nicht nur das Outfit ist ausschlaggebend für den Million-Dollar-Look. Folgende Aspekte sind mindestens genauso wichtig:

 1. Lasse deine Haare glänzen wie Diamanten! Es gibt fast nichts Bezaubernderes als lange, gesund schimmernde Haare, die in großen Wellen über die Schultern fallen. Gönne deinen Zotteln deshalb regelmäßig eine reichhaltige Kur und einen Schnitt beim Frisör deines Vertrauens. Nichts geht über eine bezaubernde Walla-Mähne à la Rapunzel.

2. Mascara, Lippenstift, Concealer und ein wenig Bronzer können wahre Wunder bewirken. Die kleinen extra Farbtupfer zaubern dir nicht nur einen gesund aussehenden Teint ins Gesicht, sie decken auch unerwünschte Flecken ab.

3. Eine knackige Bräune lässt dich sowohl schlanker aussehen, also auch schmeichelt sie jedem Kleidungsstück auf deiner Haut. So sehr wir die Sonne aber auch lieben, sind all die Sonnenstrahlen nicht nur gut für unsere Haut. Selbstbräuner in jeglicher Form sind deshalb eine fabelhafte Alternative.

4. Und letztendlich zählt: „Du bist, was du isst!“ Um nach außen glänzen zu können, muss erst einmal dein Inneres strahlen. Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten ist deshalb ein wichtiger Bestandteil eines Million-Bucks-Looks.

Vorschau: Nächste Woche gibt es eine ausführliche Beschreibung zu Fashiolistas.

Ohren auf Mädels: Jetzt könnt ihr elegante Abendkleider mit Ear-Cuffs rocken

Hört, hört – nun können wir unsere Ohren richtig in Szene setzen! Ab jetzt schmücken Fashionistas ihre Ohren mit kleinen Klettermännern in Edelmetall. Du bist noch nicht im Ear-Cuff-Fieber? Dann lass dich von den trendigen „Ohrklemmen einringen“

Ohren auf Mädels: Jetzt könnt ihr elegante Abendkleider mit Ear-Cuffs rocken

Goldene Ear-Cuffs zum „Hinter’s Ohr klemmen“
(Foto: Schöniger, www.glitter-everywhere.net)

Extravagant, rockig und einmalig – Ear-Cuffs sind der absolute Ohrtrend, gerade aus den USA zu uns herübergeschwappt. Ob Silber, Gold, opulent oder mit Nietenbesatz – die modischen Ohrklammern passen dank ihrer vielen unterschiedlichen Modelle und individuellen Motive zu jedem Stil. Vom eleganten Abendkleid zur schlichten Bluse lassen sich alle Outfits in nur wenigen Sekunden in einen hippen Rockchic-Look verwandeln und bieten somit einen tollen Kontrast zu eher dezenten Stilen.

Für Schnellentschlossene gibt es attraktive Neuigkeiten: Für dieses einmalige Ohrschmuck-Statement braucht ihr nicht einmal Ohrlöcher. Es gibt unzählige Modelle, die einfach hinter das Ohr geklemmt werden. Für alle Anderen gibt es Ear-Cuffs, die mit einem Ohrstecker verbunden sind.

Ohren auf Mädels: Jetzt könnt ihr elegante Abendkleider mit Ear-Cuffs rocken

Wunderschöne Kettenreihen zieren das Ohr
(Foto: Schöniger, www.glitter-everywhere.net)

Damit Funkel-Ketten und Steine optimal zur Geltung kommen, trägt man das Accessoire am Besten zum Donut Bun mit herausgezupften Strähnen oder hohem unordentlichen Ponytail. Damit der Look nicht überladen wirkt, empfiehlt sich mit Armreifen und Halsketten eher sparsam umzugehen – die einzigartigen Ohrspangen haben schließlich eine Hauptrolle verdient.

Mädels, zieht die Blicke auf euch und rockt euer nächstes Outfit mit diesem ganz besonderen Highlight: Ear-Cuffs!

Vorschau: Nächste Woche zeigen wir euch alle Frühlings-Essentials für den Mann.

Trash Pop Party – möglichst schlecht gut aussehen

Trash Pop Party - möglichst schlecht gut aussehen

Trash Pop Party: Wenn ein mieses Outfit genau das richtige ist. (© Stefan Bayer / PIXELIO)

Vor einiger Zeit bekam ich eine Einladung zu einer Party. Keiner gewöhnlichen Party. Einer Trash Pop Party – diese komischen Dinger mit uralter Musik, die wir trotzdem noch auswendig kennen, und lauter seltsam aussehenden Menschen. Und, um von Anfang an wirklich trashig zu sein, bekam ich die Einladung über „Facebook“. Blöd nur, dass ich keine Ahnung hatte, was eine Trash Pop Party sein soll. Also machte ich mich auf den Weg durch Second-Hand-Läden und Wühltische, auf der Suche nach einem möglichst poppigen, miesen Outfit. Yeah.

‚Trash‘ kommt aus dem Englischen und bedeutet ‚Müll‘. Trash Pop soll also den Stil beschreiben, denn ausgediente Popstars tragen. Ein bisschen Neue Deutsche Welle, etwas 80er und ein wenig Ballermanngefühl. Ganz einfach, oder? Mein Kleiderschrank fand das leider nicht. Weite Kuschelpullis, die schon meine Mama getragen hat, finden sich da zwar, Jogginghosen, die ich meinem Verlobten gemopst habe, ebenso aber nichts, was auf Anhieb Trash oder Pop wäre. Zum Glück, oder? Wer will schon ein perfektes Trash Pop Outfit bei seinen Alltagsklamotten haben.
Zusammen mit meinem Bruder startete ich eine Shopping-Tour durch Second-Hand-Läden. Nachdem wir den ersten dank Smartphone-Navigation gefunden hatten, standen wir vor unzähligen Regalen. Dort tummelten sich dutzende Kleider, die zwar oft sehr trashig waren, aber wenig poppig. Zwei Krawatten, eine in schillernden Farben, die andere mit Mickey Mouse-Aufdruck waren schnell gefunden, und das war es dann auch. Pinke Jogginghosen, die ein Double für Cindy aus Marzahn hätte tragen können, fielen dann doch aus dem Rahmen und eine Bluse, die aus dem gleichen Stoff, wie die bunte Krawatte gemacht zu sein schien, war mir dann doch zu bunt. Es war immerhin keine Kanarienvogelparty. Weder Disco-Hosen noch Shirts aus den 80ern waren da. Selbst bei den Kostümen fanden wir nichts, was wir hätten tragen wollen.

Trash Pop Party - möglichst schlecht gut aussehen

Erste Regel: Es darf nichts zusammenpassen, dann passts schon (Foto: Obermann)

Also ging es weiter, zum nächsten Laden, der mittlerweile den Besitzer gewechselt hatte, und damit auch kein Second-Hand-Laden mehr war. Aus Zeitnot gingen uns auch die Alternativen aus. Ich überlegte schon: Wenn ich die roten, kurzen Sporthosen über die weißen Leggins anzöge, das wäre immerhin etwas trashig. Unsere letzte Station war ein Kaufhaus, wo wie Haarbänder, knallige Ohrringe und bunte Ketten fanden. Zumindest mit Accessoires waren wir damit bedient. Eine Packung künstliche Wimpern in Pink sollten mein Make-up für den Abend perfektionieren. Immerhin wies mich mein Begleiter immer wieder darauf hin: „Die Kleider dürfen gar nicht zusammenpassen.“ Wenn ich also zur roten Sporthose das beige Shirt nehme, und darunter vielleicht das schwarze mit den langen Ärmeln. Das passte ja gar nicht zusammen. Also ideal für ein mieses Outfit.

Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Die künstlichen Wimpern waren der Hit, die langen, bunten Ketten klimperten den ganzen Abend um meinen Hals. Lieder zum Mitsingen, die wir schon fast vergessen hatten, sorgten für Stimmung. Die Partygäste waren alles andere als Trash. Und ich musste feststellen, wie viele an dem Abend: Es war verdammt gemütlich, sich keine Gedanken darüber machen zu müssen, ob die Kleider auch gut aussehen, denn sie sollten es ja gar nicht. Und schlecht kann manchmal auch gut sein. Ein Partygast, der mit gefleckten Leggins der Mutter kam, wurde dafür gelobt; selbst Werbegeschenke kamen groß in Mode, weite Oberteile, neongelbe Sporthosen – alles, was hinten im Schrank lag, von dem wir uns aber noch nicht trennen wollten. Ein bisschen Fasching mitten im Dezember, weniger Gedanken um das Aussehen. Und das bei der ganzen Suche nach dem perfekten miesen Outfit.

Vorschau: Sonja schreibt nächste Woche über „Stillstand“ im Beruf und wie es trotzdem weiter gehen kann.

Trendstück der Woche: Loafers

Loafers, loafers, loafers – mit euch läuft es sich so wunderbar. Früher wurden sie von Elite-Studenten getragen – heutzutage von modebewussten, starken Frauen!

Da es zurzeit mit den Temperaturen auf dem Thermometer wieder nach oben geht, sind die bequemsten Schuhe auf der ganzen Welt mein Lieblingsaccessoire der Woche.

Um als „Trendstück der Woche“ einen Platz auf unserer Seite zu bekommen, müssen die jeweiligen Schuhe, Klamotten, Accessoires ein Allroundtalent sein : Die Loafers passen zu jedem Outfit und sind dazu noch ein Hingucker. Sie sind bequem und wirken gleichzeitig elegant.

Loafers in Leo-Optik (Foto: Bauder)

Loafers in Leo-Optik (Foto: Bauder)

Ob man sie nun zu einer Boyfriends-Jeans, Pluderhose oder einer Röhre anzieht – die Loafers peppen jedes Herbst-Outfit auf. Und wer denkt, dass die Schuhe nur von Männern getragen werden können, der liegt ganz falsch. Loafers sind unisex und ihr könnt sie auch mit femininen Elementen ergattern, zum Beispiel mit Leomuster oder goldenen Verzierungen.

Doch aufgepasst: nicht jedem steht der Schuh. Mädchen mit breiten Füßen sei an dieser Stelle von diesem Treter abgeraten. Da der Loafer an sich schon ziemlich breit ist, wirkt er männlich und macht breite Füße noch breiter.

Vorschau: Nächste Woche wird euch Jorge von „Germany’s Next Topmodel“ in einem exklusiven Interview von seiner neuen Kollektion berichten.