Die schönsten Hochzeitslocations in der Rhein-Neckar-Region

Am Strand, zwischen Weinreben oder auf einem Schloss – wir haben sie für euch aufgestöbert: Die schönsten und teilweise sogar noch unentdeckten Juwelen unter den Hochzeitslocations in der Rhein-Neckar-Region.

Heiraten in Speyer

Die Domstadt gilt als Hochzeitshochburg. Zwischen 400 und 450 Trauungen führt das Standesamt hier pro Jahr durch. Doch nicht nur die Eheschließungsquote hier hoch ist, sondern auch die Scheidungsrate auffällig niedrig. Ein gutes Omen? Als erstes Standesamt in Rheinland-Pfalz hat Speyer zudem den Online-Traukalender eingeführt. „Damit können Paare ihren Wunschtermin ganz bequem online von zuhause aus verbindlich bis zu einem Jahr im Voraus buchen“, erklärt Standesamt-Leiter Hartmut Jossé. Für 2018 seien die drei Hochzeitslocations der Stadt an Samstagen zwar bereits ausgebucht, werktags sind aber noch vereinzelt Termine frei und 2019 sei die Auswahl noch recht groß, verrät er. Also schaut doch mal, ob etwas für euch dabei ist!

Trauturm: Über den Wolken

In 15 Metern Höhe und mit Blick auf die Maximilianstraße mit ihren kleinen Cafés, die sich wie Perlen an einer Kette aneinanderreihen, bietet das Standesamt Speyer seinen Brautpaaren eine ganz besondere Hochzeitslocation: Im Trauturm alias Altpörtel ist Platz für 30 Personen (25 Sitzplätze). Natürlich ist der Zugang zur Empore frei. Eindrucksvollen Hochzeitsfotos mit Domstadt-Hintergrund steht also nichts im Wege – außer vielleicht Höhenangst. Da es 77 Stufen zu überwinden gilt, sollte die Hochzeitsgesellschaft jedoch möglichst mobil sein. 470 Euro beträgt die Sondertraugebühr an Freitagen im Altpörtel. Die Eintrittsgelder für die Hochzeitsgesellschaft sind dabei inklusive.

77 Stufen zum Glück: der Trauturm ist nur eine von vielen Hochzeitslocations in Speyer (Foto: Michael Paul photowerkstattspeyer.de)

77 Stufen zum Glück: der Trauturm ist nur eine von vielen Hochzeitslocations in Speyer (Foto: Michael Paul, www.photowerkstattspeyer.de)

Trauzimmer: Historisches Ambiente

Dem über 300 Jahre alten, ehemaligen Archivraum im historischen Rathaus sieht man sein Alter nicht an – wohl aber seine Geschichte. Der imposante Raum bietet Platz für 50 Personen (25 Sitzplätze) und ist barrierefrei zugänglich. Dienstags, während der Trausaison zwischen April und Oktober, donnerstags und Freitagvormittags führt das Standesamt Speyer hier Trauungen durch. Die Eheschließungsgebühr liegt bei 44 Euro. Die Sondertraugebühr an ausgewählten Samstagen beträgt 250 Euro.

Geschichtsträchtig: Das Trauzimmer in Speyer (Foto: Michael Paul, www.photowerkstatt.de)

Geschichtsträchtig: Das Trauzimmer in Speyer (Foto: Michael Paul, www.photowerkstatt.de)

Kapelle im Adenauerpark

Umgeben von einer blühenden Parkanlage liegt die ehemals gotische Traukapelle mit ihren farbenfrohen Bleikristallfenstern. 140 Personen finden hier Platz (130 Sitzplätze, barrierefrei). Der Park kann samstags im Anschluss an die Trauung bis spätestens 18 Uhr für Fotos, Feierlichkeiten usw. genutzt werden. Die Sondertraugebühr in der Traukapelle beträgt 600 Euro.

Tradition und Naturverbundenheit: Die Traukapelle liegt inmitten einer grünen Parkanlage (Foto: Michale Paul, www.phozowerkstatt.de)

Tradition und Naturverbundenheit: Die Traukapelle liegt inmitten einer grünen Parkanlage (Foto: Michael Paul, www.photowerkstatt.de)

Rheinstrand: Beachwedding am Fluss

In Süddeutschland am Strand heiraten kann man vergessen? Glücklicherweise nicht! Der Rheinstrand Speyer verbindet das Edle einer Hochzeit mit der Lässigkeit einer Strandbar. Die Füße im Sand, den tropischen Cocktail in der Hand können 120 Gäste hier gemeinsam eine freie Trauung feiern. Der Preis ergibt sich unter anderem aus der Speisen- und Getränkeauswahl. „Bei einem ersten, persönlichen Gespräch ermitteln wir die ungefähre Dauer der Veranstaltung, mit wie vielen Personen gerechnet wird und ob es zusätzliche Wünsche gibt“, erklärt Michael Wieland von Foonax Events, „daraus ergibt sich dann ein Pro-Kopf-Preis, mit dem der Kunde rechnen kann.“ Termine können via E-Mail abgestimmt werden: veranstaltungen@rheinstrand-speyer.de
Aus Lärmschutzgründen darf am Rheinstrand nur bis 24 Uhr gefeiert werden.

Strandhochzeit leicht gemacht: Am Rheinstrand Speyer (Foto: Fräulein K sagt Ja)

Strandhochzeit leicht gemacht: Am Rheinstrand Speyer (Foto: Fräulein K sagt Ja)

Heiraten in Mannheim

Ganze 17 Traustandorte hat die Quadratestadt Mannheim zu bieten. Darunter natürlich das beeindruckende Barockschloss. Aber es gibt auch noch echte Geheimtipps für außergewöhnliche Locations: zwei davon befinden sich im Luisenpark, wie uns Maren Brysch-Enghofer, Abteilungsleiterin des Mannheimer Standesamts, verrät. Von Mai bis September kann dort geheiratet werden. Bei der Terminfindung hilft der Traukalender des Mannheimer Standesamts.

Klangoase im Luisenpark: Im Grünen

Trotz Industriecharme – die Quadratestadt hat auch einiges an Grünfläche zu bieten. Im 42 Hektar großen Luisenpark, am Fuße des Fernmeldeturms liegt eine ganz besondere Ruheinsel: die Klangoase. In den Wipfeln der umstehenden Bäume verstecken sich Lautsprecher. So entsteht ein geradezu sphärischer, runder Klang. Hier mitten im Grünen können sich Brautpaare mit einer Hochzeitsgesellschaft von bis zu 50 Personen (30 Sitzplätze) ab 800 Euro das Ja-Wort geben. Nähere Informationen bekommt ihr bei Andreas Dauth vom Stadtpark unter Tel.: 0621 4100515.

Verborgenes, grünes Fleckchen inmitten der Quadratestadt: Die Klangoase im Luisenpark (Foto: Louisenpark Mannheim)

Verborgenes, grünes Fleckchen inmitten der Quadratestadt: Die Klangoase im Luisenpark (Foto: Luisenpark Mannheim)

Teehaus im Luisenpark: Ein kleines Stück China

Die asiatische Kultur fasziniert euch? Wie wäre es dann mit einer Hochzeit im original chinesischen und angeblich größten Teehaus Europas? Das im südchinesischen Stil gehaltene Gebäude mit dem geschwungenen Pagodendach steht inmitten einer natürlich wirkenden Wasserlandschaft. Das Trauzimmer für maximal 50 Personen (30 Sitzplätze) befindet sich im zweiten Stockwerk. Die Gebühr beträgt 400 Euro. Auch hier könnt ihr Nachfragen an Andreas Dauth vom Stadtpark richten.

Ein Stück China in Mannheim: Das Teehaus im Luisenpark (Foto: Luisenpark Mannheim)

Ein Stück China in Mannheim: Das Teehaus im Luisenpark (Foto: Luisenpark Mannheim)

Heiraten in Heidelberg

Gemächlich schlängelt sich der Neckar entlang der malerischen Altstadt. In seiner Erhabenheit nur von den geschichtsträchtigen Mauern des Schlosses übertroffen, das hoch oben thront – Heidelberg ist für viele der Inbegriff von Romantik. Neben dem historischen Trauzimmer im Rathaus hat die Stadt zwei weitere, im wahrsten Sinne des Wortes majestätische Locations zu bieten.

Heidelberger Schloss: Eine königliche Trauung

Gut, das Heidelberger Schloss ist vielleicht nicht gerade ein Geheimtipp. Die Tatsache, dass eine märchenhafte Traumhochzeit auf einem Schloss aber genau hier bei uns und nicht nur im Disney-Film stattfinden kann, hat die Location dann aber doch in die Liste katapultiert. Zwischen Sandsteinplatten, bleiverglasten Fenstern und Eichenholzdecke können sich Paare in der Brunnenstube, einem der ältesten Teile des Schlosses, das Ja-Wort geben. Mindestens 15 und maximal 70 Gäste haben hier Platz. Bis zu einer Gesellschaft von 40 Personen kostet die Trauung 640 Euro zzgl. Sektempfang. Ab 40 Gästen erhöht sich der Grundpreis auf 740 Euro.
2018 sind standesamtliche Trauungen im Schloss noch am Freitag, 9. November, und Samstag, 10. November möglich. Terminanfragen könnt ihr per E-Mail an hochzeiten@heidelberg-marketing.de schicken.

Im Herz Prinz(essin)? Dann ist das Heidelbergerschloss vielleicht genau die richtige Hochzeitslocation für euch (Foto: Jan Becke)

Im Herz Prinz(essin)? Dann ist das Heidelbergerschloss vielleicht genau die richtige Hochzeitslocation für euch (Foto: Jan Becke)

Heiraten in der Pfalz

Weingut Schloss Janson: Romantik zwischen Weinreben

Umgeben von romantischen Reben lässt das Weingut Schloss Janson in Bockenheim an der Deutschen Weinstraße nicht nur Pfälzer Herzen höher schlagen. Ein gepflegter Innenhof, drei Gärten und der Rittersaal, in dem 80 Personen Platz finden, bieten viel Platz zum Feiern. Die Weddingplanerinnen von „Marry Moments“ verraten außerdem: „Die Besitzer des Weingutes sind sehr freundlich und versuchen alles zu ermöglichen.“ Bei Fragen oder einem Termin für eine Besichtigung hilft euch Friedrich Wittmann unter 06359 4148 oder per Mail an info@schloss-janson.de gerne weiter.

Drei Gärten und ein Rittersaal: Das Weingut Schloss Janson liegt romantisch an der Deutschen Weinstraße (Foto: Weingut Schloss Janson)

Drei Gärten und ein Rittersaal: Das Weingut Schloss Janson liegt romantisch an der Deutschen Weinstraße (Foto: Weingut Schloss Janson)

Germersheim: Rudern ins Eheglück

16 erwachsene Ruderer braucht es, um das fünf Tonnen schwere, original getreu nachgebaute Römerschiff zu bewegen. Zwischen April und Oktober könnt ihr die „Lusoria Rhenana“ nicht nur für Freizeitfahrten, sondern auch als außergewöhnliche Hochzeitslocation buchen. In Zusammenarbeit mit dem Standesamt Jockgrim ermöglicht der Verein zur Förderung von Umweltbildung und römischer Geschichte standesamtliche Trauungen auf dem Schiff. Kosten entstehen dabei nur beim Standesamt – da das Schiff selbst einem gemeinnützigen Verein gehört, könnt ihr hier aber gerne etwas spenden. Bis zu 26 Personen haben auf dem Schiff Platz. Das Brautpaar muss übrigens nicht mitrudern. Spielt das Wetter nicht mit, könnt ihr bis wenige Stunden vor dem Trautermin auf eine andere Location in der Verbandsgemeinde ausweichen. Fragen zum Ablauf der Trauung könnt ihr an lusoria.rhenana@t-online.de schicken. Ihr wollt gleich Nägel mit Köpfen machen? Dann wendet euch einfach an das Standesamt Jockgrim.

Wirklich außergewöhnlich: Mit der "Lusoria Rhenana" ins Eheglück schippern (Foto: Wigand Schneiderheinze)

Wirklich außergewöhnlich: Mit der „Lusoria Rhenana“ ins Eheglück schippern (Foto: Wigand Schneiderheinze)

Heiraten im Odenwald

Hofgut Hohenstein: Sonnenuntergang im Grünen

Heuboden, Scheune oder ehemaliger Kuhstall – beim Hofgut Hohenstein im Lautertal habt ihr die Qual der Wahl. Jede Location ist anders, aber alle hochmodern ausgestattet. Wild-romantisch wird’s am Teich – hier könnt ihr euch ebenfalls trauen lassen oder im Anschluss an das Ja-Wort tolle Hochzeitsbilder machen. Im ehemaligen Kuhstall haben bis zu 90, in der Scheune bis zu 130 und auf dem Heuboden bis zu 200 Personen Platz. Besonderes Highlight: Das Brautpaare und seine Gäste können hier mitten im Grünen einen atemberaubenden Sonnenuntergang genießen. „Der Preis für die Hochzeit ergibt sich letztendlich aus den Wünschen des Brautpaares“, erklärt Annette Voss vom Hofgut Hohenstein. Hochzeiten können zu jeder Jahreszeit und an jedem beliebigen Wochentag im Hofgut Hohenstein gefeiert werden. Eine Anfrage per E-Mail an kontakt@hofgut-hohenstein.de genügt.

Nur eine von drei Locations im Hofgut Hohenstein: Die ehemalige Scheune (Foto: Hofgut Hohenstein)

Nur eine von drei Locations im Hofgut Hohenstein: Der ehemalige Heuboden (Foto: Hofgut Hohenstein)

Trauen lassen oder Bilder schießen: Am Tecih des Hofguts Hohenstein (Foto: Hofgut Hohenstein)

Trauen lassen oder Bilder schießen: Am Teich des Hofguts Hohenstein (Foto: Hofgut Hohenstein)

Zur frischen Quelle: Waldidyll pur

Ihr plant eine romantisch-verträumte Wald- und Wiesenhochzeit und möchtet anschließend mit euren Lieben in einem rustikal-gemütlichen Gasthaus feiern? Dann ist das Waldlokal „Zur frischen Quelle“ in Nieder-Liebersbach vielleicht genau die richtige Location für euch. Von April bis Oktober könnt ihr euch hier standesamtlich, frei oder auch konfessionell das Ja-Wort geben. Trauungen sind samstags mit einer Gesellschaft von 70 bis 120 Personen möglich sowie donnerstags ab 50 Gästen. Auf Wunsch gibt´s Beratung in Sachen Catering, Konditorei, musikalische Unterhaltung, Floristik und Fotografie. Die Kosten pro Person liegen zwischen 90 und 130 Euro. Auskünfte erteilt euch gerne Sonja Roth unter 06201 3909545 oder per E-Mail: roth@frische-quelle.eu

Wald und Wiese im Odenwald: Im Lokal "Zur frischen Quelle" wird's wild-romantisch (Foto: Roth)

Wald und Wiese im Odenwald: Im Lokal „Zur frischen Quelle“ wird’s wild-romantisch (Foto: S. Roth/ Frische Quelle)

Danke an die Weddingplaner Romina Certa, Filmo Yemame und Kerstin von Marry Moments, die uns – natürlich unentgeltlich – ihre Lieblingslocations verraten haben.
Weder für die Erwähnung, noch für die Verlinkung zu den Website der Locations erhalten wir als Face2Face-Redaktion Geld.

Tipps für Wochenendtrips

Von links: Tugay Aksoy, Dragomir Ilic, Katharina Kiefer, Karoline Wilms und Jens Hennig (Fotos: privat)

Von links: Tugay Aksoy, Dragomir Ilic, Katharina Kiefer, Karoline Wilms und Jens Hennig (Fotos: privat)

Spaß, Erholung und Abwechslung – so in etwa lautet die Definition für das Wochenende. Allerdings verlieren regelmäßige Aktivitäten irgendwann ihren Reiz und die Vorfreude auf das bevorstehende Wochenende ist getrübt. Aus diesem Grund ziehen viele einen kurzen Ausflug in die Natur oder den Besuch eines Festivals als Alltagsausgleich vor – ganz nach dem Motto „Raus in die Welt“. In einer Umfrage von Face2Face teilen uns drei junge Männer und zwei Frauen ihre Tipps für einen gelungenen Wochenendtrip mit.

Für den 24-Jährigen Biologiestudenten Tugay Aksoy besteht ein Wochenendtrip entweder aus einer größeren Tagestour oder aus einem Kurzurlaub von Freitag bis Sonntag. Die Freizeitbeschäftigung hängt für ihn von Zeit und Geld ab. Bei einem Kurzurlaub nach Straßburg etwa würde Tugay seine Freunde früh informieren, da viele von ihnen eine Planung vorziehen. Dagegen macht er spontane Dinge alleine. „Da kann ich dann auch mal ein paar absurde Dinge tun. Das sieht dann meist so aus, dass ich mein Rad sattle und schaue wohin es mich verschlägt.“ Diese Aktivität kann sich dann auch über das ganze Wochenende erstrecken, weshalb er oft einen Schlafsack mitnimmt. Ein entscheidender Faktor für den Erfolg des Ausfluges ist für ihn Spaß. Vor allem aber hat der 24-Jährige keine besonderen Erwartungen, weswegen ihm missglückte Wochenendtrips bisher erspart geblieben sind.
Stets mit dabei hat der Biologiestudent Taschengeld, Handy, Kulturbeutel, Kleidung und wichtige Papiere wie den Ausweis.
Sein Tipp: Wer sich mit Wochenendtrips weniger auskennt, soll diese lieber planen oder sich mit anderen über ihre Erfahrungen austauschen. Außerdem sind für ihn Großstädte, Musikfestivals, eine Gebirgswanderung oder Barcelona gute Ziele für kurze Trips. Tugay selbst sieht Japan als größtes Ziel an, welches er gerne mit seinem Fahrrad bereisen würde.

Dagegen hat der Jurastudent Dragomir Ilic eine Faustregel: „Mehr Feldwege als Asphalt, dann ist man auf der richtigen Bahn!“ Unter einem Wochenendtrip versteht er keineswegs das bloße Rumhängen mit Freunden in Kneipen, zu Hause oder am Rhein. Der 21-Jährige ist ein Gesellschaftsmensch und ähnlich wie Tugay sowohl spontan als auch planend. Jedoch spricht sich Dragomir bei einem aufwendigeren Trip deutlich für die Planung aus. Häufig und gerne campt er an Weihern und Seen oder verbringt dort einige Stunden. Dabei sollte Essen, Musik und Alkohol nicht fehlen. Für den Ausflug nimmt der 21-Jährige in der Regel ein Zelt, Schlafsack, Verpflegung, eine Taschenlampe und wichtige Utensilien wie Besteck mit. Besonders praktisch findet er ein solarbetriebenes Akkuladegerät, um Handy und mp3-Player aufzuladen.
Als absolute No-Go’s sieht der Student die Beschmutzung der Örtlichkeiten oder das Belästigen von anderen Menschen. Dragomir rät vor allem sich vor dem Trip ins Grüne zu erkundigen, ob es sich dabei nicht um ein Naturschutzgebiet handle und ein Aufenthalt erlaubt sei. Zudem nicht beim Gepäck sparen.
Mögliche Freizeitaktivitäten sind für ihn das Wandern im Pfälzer Wald oder Campen in der Drachenhöhle. Insbesondere sollte man seiner Meinung nach offen für Vorschläge sein, um Langeweile zu vermeiden. Er selbst würde gerne in die Polargegenden reisen oder Fallschirm springen.
Zum Thema erfolgreicher Wochenendtrip äußert sich der Jurastudent wie folgt: „Ein gelungener Wochenendtrip sollte mit einem wehmütigen Lächeln und dem Wunsch nach Wiederholung beendet werden und es sollte einem zuerst gute Erinnerungen beim Gedanken an diese Tage in den Kopf schießen.“

„Ausflüge in ferner gelegene Ort mit dem Auto bei denen man über Nacht bleibt und die das ganze Wochenende füllen“, so beschreibt Katharina Kiefer ihren persönlichen Wochenendtrip. Ein ungefährer Plan über den zeitlichen und organisatorischen Ablauf des Ausfluges beruhigt die 21-Jährige Studentin. Dementsprechend ist der Trip dann erfolgreich gewesen, wenn dieser entweder nach Plan oder noch besser verlief. Außerdem dürfen Erinnerungsfotos die Erlebnisse festhalten nicht fehlen, ebenso Hygieneartikel, Geld, Handy und Kuscheltier. Im Gegensatz dazu stellen „spontanes Absagen 5 Minuten vor Abfahrt und Autopannen“, für Katharina absolute No-Go’s dar.
Als typischen Wochenendtrip bezeichnet die Studentin ein Festivalbesuch mit Freunden, der allerdings schon vor dem Ereignis beginnt in Form von Grillen, Musik und schlechtem bis gar keinen Schlaf. Auch Katharina zieht das Touren in einer Gruppe vor, da sie sich dadurch sicherer fühlt.
Unerfahrenen rät sie rechtzeitig mit der Planung zu beginnen wie zum Beispiel eine frühe Hotelbuchung bei einem Messebesuch. Ohrstöpsel sollten stets dabei sein und eine Gruppe nicht all zu große, da dies die Planung erschwert. Ihre Tipps für einen Wochenendtrip sind unter anderem das GamesCom in Köln mit eigenem Essen, das Southside Festival und Hamburg Altona. Sie selbst würde gerne nach Leipzig und im Allgemeinen deutsche Großstädte bereisen. Abschließend fügt Katharina noch hinzu: „Ich würde in meinem Leben sehr gerne einmal Haie in freier Wildbahn sehen und ein eher erfüllbarer Wunsch: Einfach mit Schlafsack und Zelt ins Auto steigen und losfahren.“

Eine ähnliche Auffassung hat auch Karoline Wilms. Die 21-Jährige Auszubildende zur Gesundheits- und Kinderkrankenschwester besucht ebenfalls gerne Festivals, Städte, Freunde die weiter weg wohnen oder fährt ziellos mit dem Auto. Allerdings überlässt Karoline gerne die Planung anderen oder bricht mit Freunden orientierungslos und nur mit einer Stadtkarte bestückt auf. Für die Auszubildende ist ein gelungener Trip demnach das Zusammensein mit Freunden in einer Stadt, das Übernachten in einem Hostel und neue Leute kennenzulernen. Zwar hat sie keine schlechten Erfahrungen gesammelt, aber sieht streitende oder durchdrehende Reisefreunde als missglückten Trip an. Jammernde, anstrengende und nervige Menschen sind für die 21-Jährige ein No-Go. Ebenso Regen und zu wenig Geld. Dagegen muss ihrer Meinung nach ein Trip folgendes an Programm bieten: Kulturprogramm am Tag, Kneipentouren am Abend, nette Kaffeebesuche und Postkarten an Familie und Freunde schreiben.
Karoline empfiehlt Zahnbürsten erst vor Ort zu kaufen, da sie stets vergessen werden. Von Vorteil wären Mitreisende, die eine Führerschein haben, eine gute Orientierung und einen ähnlichen Schlafrhythmus aufweisen. Zudem sollte das Budget vorher geregelt werden, ansonsten könnte es zu Streit führen.
„Nach London fahren und mir die Drehorte von Harry Potter ansehen!“, möchte die Auszubildende unbedingt einmal erleben.

Etwas Neues und nicht alltägliches erleben ist eine der vielen Vorstellungen eines Wochenendtrips von Jens Hennig. Der 23-Jährige freiberufliche Mediengestalter gehört zu der Kategorie Mensch, die sowohl spontane als auch geplante Aktivitäten in Betracht ziehen. Allerdings hängt dies auch wieder von Zeit und Geld ab. Auch Jens bezeichnet sich als Gemeinschaftsmensch und bevorzugt die Gesellschaft enger Freunde. Demnach benötigt man für einen gelungenen Ausflug gutes Wetter, gute Laune und ein bis zwei gute Freude. „Solange man sich an den Wochenendtrip erinnert und eine Geschichte dazu erzählen kann, selbst wenn es die negativen Sachen sind die einem passiert sind, dann gibt es keinen missglückten Trip“, so Jens. Ebenso wichtig sind für den 23-Jährige Erinnerungsfotos.
Tipps für Orte sind seiner Meinung nach Heidelberg und Darmstadt aufgrund der kulturellen Angebote. Für Naturliebhaber ist der Odenwald zu empfehlen. Ansonsten strebt Jens das Fotografieren der Milchstraße an.

Vorschau: Nächste Woche könnt ihr an dieser Stelle Tipps für einen Undone-Dutt nachlesen.