Preview: Dezember 2012

Im November packte die Face2Face-Redaktion die Winterthemen aus: Um Aktionen um den Tannenbaum ging es in der Kolumne, die Tier&Umwelt-Redaktion beschäftigte sich mit Winterschlaf und Winterruhe und im Lookbook einer Mode-Rubrik-Mitarbeiterin drehte sich alles um das perfekte Silvester-Styling.

Auch im Dezember kommt die kalte Jahreszeit mit all ihren schönen Seiten natürlich nicht zu kurz – trotzdem freuen wir uns, euch eine ausgewogene Mischung an spannenden Themen anbieten zu können: Die Sportredaktion nimmt das Thema Liebesbeziehungen unter Sportlern unter die Lupe, in der Kolumne geht es um die Alltagsdroge Zucker und in der Tier&Umwelt-Rubrik erfahrt ihr etwas zum Vögelfüttern im Winter.

Es kommen auch wieder einige Umfragen auf euch zu: So stellen euch die Mitarbeiterinnen der FilmKunstKultur-Redaktion ihre ganz persönlichen Lieblingsbücher vor und die Mode-Redaktion startet eine Umfrage unter Modebloggern. In der Musik-Rubrik erwartet euch ein Portrait des blinden Musikers José Feliciano und die Tipps&Tricks-Redaktion stellt euch drei tolle Festtagsfrisuren für Silvester vor. Natürlich gibt es dazu auch wieder ein Youtube-Video. Die Reise-Redaktion ist diesen Monat unter anderem in Berlin unterwegs und macht für euch den Hotelcheck im Mercure Berlin Mitte. Im Panorama berichten wir über unsere Backaktion für einen guten Zweck. Mehr dazu erfahrt ihr HIER.

Laufende Gewinnspiele:

Bis einschließlich Sonntag, 2. Dezember habt ihr noch die Möglichkeit ein Exemplar von Waldtraud Grampps neuem Buch „VerHEISSung – Sternhagelwinter” zu gewinnen. HIER gibt´s weitere Infos.

Preview: November 2012

Comedian Kaya Yanar, It-Girl Bonnie Strange und Ironman-Teilnehmerin Eva Helms – im Oktober konnte Face2Face viele hochkarätige Interviewpartner an Land ziehen.

 Aber auch im eisigen November wollen wir euch, liebe LeserInnen, mit jeder Menge spannenden Artikeln versorgen. Urlaubsfeeling liefert unsere Reiseredaktion mit einigen Eindrücken aus dem türkischen Istanbul. Unsere Kolumnisten widmen sich dem Thema „jung und schwanger“. Eine Vorschau auf die Kurzbahn-EM/DM im Schwimmen erwartet euch in der Sportrubrik. Im Panorama lest ihr wie es sich anfühlt als junger Erwachsener an einem PC-Seniorenkurs teilzunehmen und auch in der Musikrubrik gibt´s einen interessanten Selbstversuch frei nach dem Motto: Wie überlebt man eine tagelange SWR3-Hitparaden-Party?

Die FilmKunstKultur-Redaktion widmet sich in einer Rezension George R. R. Martins Die Herren von Winterfeld und verlost außerdem mehrere Exemplare des Buches. Um Überfischung geht es in der Tier&Umwelt-Rubrik. Die Tipps&Tricks-Redakteure stellen euch eine Shisha-Bar in Speyer vor und die Mode-Redaktion widmet sich – ganz dem Wetter entsprechend – der Herbst- und Wintermode für den Mann.

Laufende Gewinnspiele:

In der Tipps&Tricks-Rubrik könnt ihr noch bis Freitag, 02. November, eines von fünf Balea More Blond Sets, bestehend aus Shampoo und Spülung, gewinnen. Weitere Infos gibt´s HIER.

Ein Monat, eine Geschichte, 50 000 Wörter

Ein Monat, eine Geschichte, 50 000 Wörter

Gewappnet für den November: Das Logo des NaNoWriMo (mit freundlicher Genehmigung vom National Novel Writing Month)

Ja, wir müssen schon komplett durchgedreht sein, die, dir wir uns einlassen auf diese Aktion. Was kann schon Gutes dabei raus kommen, wenn wir 30 Tage lang Wort an Wort setzen, nur um die erlösende Marke zu erreichen? Ihr habt keine Ahnung, wovon ich schreibe? Vom National Novel Writing Month, dem NaNoWriMo.

Natürlich gibt es mittlerweile auch deutsch-sprachige Alternativen, Novemberschreiben, oder Ähnliches, das Konzept ist jedoch das Gleiche. In den 30 Novembertage, wenn es draußen ohnehin ungemütlich wird, sollen fleißige Schreiberlinge 50 000 Wörter zu einer Geschichte formen. Jeder für sich versteht sich. Die Geschichte muss dann noch lange nicht fertig sein, manch Autor verlängert sein Werk nach November gerne noch auf das Doppelte. Auch stimmig und ausgereift muss das gute Stück noch nicht sein, denn das Ziel des NaNoWriMo ist eben nicht, am Ende einen fertigen Roman in den Händen halten zu können, sondern es zu schaffen, sich ein Ziel zu setzen und daran festzuhalten Nachbearbeitung ist keine Schande. Wer seine Geschichte  später perfektionieren will, kann das immer gerne tun, lektorieren, ergänzen, kürzen. Wichtig ist, dass während des Schreibprozesses dieser nicht durch solche Bearbeitungen gestört wird. Erst mal schreiben, der Rest kommt schon noch von alleine.

Ein Monat, eine Geschichte, 50 000 Wörter

Es muss nicht am Computer sein: Ob Feder, Bleistift, Kuli oder digital, es zählen die Wörter, die am Ende stehen (© Mika-Abey / pixelio.de)

Das klingt im ersten Moment einfach, immerhin müssen pro Tag 1667 Wörter geschrieben werden, so viel ist das nicht. Zum Vergleich: Dieser Artikel hat ganze 728 Wörter. An einem Tag mehr, am nächsten weniger, das ist doch zu schaffen. Ist es auch, aber ganz so leicht dann doch nicht. Hier ein kleines Szenario zum Vorstellen: Ihr kommt nach einem langen Tag heim, die Arbeit, Uni, Schule hat euch müde gemacht, das Wetter ist mies und ihr überlegt, wie der Abend aussehen könnte. Entweder ihr setzt euch vor den PC, fahrt ihn hoch und beginnt zu schreiben, oder ihr legt die Füße hoch und schaut fern, hört Musik, lest ein Buch. Und so sehen dann fünf Tage die Woche aus, am Wochenende steht eine Verabredung an, Einkaufen, Aufräumen, … Das summiert sich.

Dann gibt es noch kleine Schreibblockaden, wenn die Geschichte plötzlich in eine andere Richtung läuft, eine Erkältung bahn sich an,  Ausreden gibt es immer. Der olle Schweinehund ist es mal wieder, der uns abhält die 50 000 Wörter Marke zu knacken. „Ich kann ja morgen noch“, oder „Am Wochenende hab ich ja Zeit“. Manche schaffen es kaum das erste Wort zu schreiben, wohl wissend, dass noch 49 999 folgen müssen. Doch es gibt Hilfe. Das Schöne ist, dass nicht jeder alleine in diesen 30 Tagen schreibt. Wir schreiben zusammen und dabei jeder für sich. Ein Team für jedes Land kümmert sich um seine Schreiber. Für Deutschland sind das diese Jahr Regina, Karin und Micha, deren erster Motivationsbrief bereits geschickt wurde: „Ein entscheidender Faktor für das Erreichen der 50.000 Wörter ist aus unserer Sicht euer Engagement“ heißt es da.

Ein Monat, eine Geschichte, 50 000 Wörter

Und weiter? Beim NaNoWriMo schreibt keiner allein, gegenseitige Motivation und Hilfe gehört dazu (© Wilhelmine Wulff / puxelio.de)

In den offiziellen Foren findet jeder Hilfe, der nicht mehr weiter weiß oder Hilfe braucht, um weiter zu machen. Dazu kommen  eigene Facebookgruppen und Schreibforen, wie die Schreibwerkstatt, die ihre Mitglieder noch mal selbst motiviert, denn hier kennen sich die schreibenden Leute untereinander. Für alle, die mit dem World Wide Web dann doch weniger anfangen können, gibt es Treffen, auf denen mit- einander oder neben-einander geschrieben wird. Ein reger Austausch hilft das nächste Wort auch noch schreiben zu wollen. Wir sind ein Team. „Wir haben Hürden überwunden, sind auch an einigen gestolpert und möchten euch gerne auch dieses Jahr wieder zur Seite stehen, wenn es heißt: ‚Don’t get it right. Get it written!’“, schreibt Micha in seiner ersten Mail. Jeder kennt die Probleme des anderen. Tipps und Kniffe, hier mal ein Gedicht einzubauen, da einen Artikel, dort eine Meldung aus den Nachrichte, einen wirren Traum einzubauen oder eine alte Kurzgeschichte, alles ist möglich. Es gibt keine Vorgaben.

Jeder Autor kann selbst wählen, ob er einen Fantasy-Roman oder einen Krimi schreiben will und was am Ende damit passiert, bleibt jedem selbst überlassen. Es ist ein Abenteuer, der selbst der erfahrenste Schreiber kann zu abgelenkt sein, um die 50 000 Wörter zu packen. Rüge gibt es keine, die Gewinner aber bekommen in jedem Fall eine kleine Urkunde zum runterladen und das gute Gefühl, durchgehalten zu haben, einen kleinen Roman in einem Monat zu schreiben. Wenn das mal nichts ist. Macht doch noch mit, es ist nie zu spät und nächstes Jahr wird es auch wieder heißen: „Don’t get it right. Get it written!“.