Shellac im Test: Wie lange hält der Wundernagellack?

Die Werbung verspricht den Durchbruch in der Nagellack-Industrie. Ein Lack, der angeblich zwei bis drei Wochen hält – ohne abzublättern. Der Shellac.

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Shellac nach der Maniküre: Ein tolles Ergebnis (Foto: A. Schwalb)

Für alle Frauen, die regelmäßig zu bunten Nägel greifen, kaum zu glauben. Ein herkömmlicher Nagellack hält selten länger als drei Tage. Und das auch nur, wenn man seine Hände so wenig wie möglich zum Einsatz bringt. Wer schöne Nägel will und trotzdem seinen Alltag normal meistern möchte, für den gibt es eine tolle Alternative. Wir haben den Wundernagellack für euch getestet.

Da der Lack und das passende Equipment sehr teuer sind, ging es für den Test ins Nagelstudio. Dort zahlt man ungefähr 30 Euro für die Behandlung. Diese beinhaltet Feilen und leichtes Anrauchen der Nägel, eine Grundierung, einen farbigen Lack und eine Versiegelung. In diesem Versuch wurden die Produkte von CND benutzt.

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Ein tolles Rot: Der Shellac überzeugt optisch zu 100% (Foto: A. Schwalb)

Der erste Eindruck: Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Der Lack hat eine tolle kräftige Farbe, glänzt und wirkt nicht dick oder klobig auf dem Nagel – daher eine schöne Alternative zu Gelnägeln.
Der Härtetest – Schlüsselbund suchen, Geld herauskramen, am Computer tippen – alles kein Problem. Das erste Update: Nach einer Woche sind die Nägel makellos, wie am Tag der Maniküre.

Der Selbstversuch geht weiter. Auf der Agenda stehen Geschirrspülen, Wäsche waschen und Sonnenbaden. Auch hier überzeugt der Lack – trotz Waschmittel, Hitze und Wasser verändert sich der Shellac nicht.

Die zweite Woche bricht an. Mittlerweile wird keine Rücksicht mehr auf den Lack genommen. Jede Arbeit die anfällt wird erledigt – und der Lack hält. Jedoch macht sich ein anderes Problem bemerkbar. Der Nagel wächst langsam aber sicher heraus. Auch wenn der rote Lack top in Schuss ist, sieht die Maniküre an sich nicht mehr gut aus.

Eine Woche muss sich der Shellac noch beweisen – und er tut es. Nach 21 Tagen gibt es noch immer keine Kritikpunkte an dem Lack an sich. Dennoch, mehr als drei Wochen sind auch bei diesem Wundernagellack nicht drin, da die Nägel in dieser Zeit so viel wachsen, sodass die Maniküre wiederholt werden muss.

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Ein wenig rausgewachsen: Der Shellac nach 14 Tagen (Foto: A. Schwalb)

In der Zusammenfassung: Ja, der Shellac hält was er verspricht und er überzeugt in jeder Alltagslage. Drei Wochen schön lackierte Nägel ohne Absplittern oder Verkratzen. Der Lack sieht auch nach 21 Tagen perfekt aus.
Bevor man sich für diesen UV-Lack entscheidet, sollte man sich jedoch informieren, ob es das richtige Produkt für einen persönlich ist. Denn wer im Vorfeld rissige Nägel hat, kann sich unter Umständen seine Nägel noch mehr ruinieren, da das Ablösen des Lacks die Nägel angreift. Denn Aceton und andere Lösungsmittel sind notwenig, um den Lack vollständig zu entfernen und diese trocknen die Fingerspitzen aus.

Wer sich jedoch schon immer einen langanhaltenden Nagellack gewünscht hat, dem kann die Tipps- & Tricks Redaktion diesen Shellac nur empfehlen.

Vorschau: Nächste Woche gibt des einen weiteren Teil der Hausmittel-Serie. Dabei geht es um die Gewürznelke.

Cool sein kann nicht jeder

Gerade neigen sich die Fashion Weeks in Berlin, New York, London, Mailand und Paris dem Ende zu. Somit sind die neuen Street Style-Trends auch schon gesetzt: Überall findet man Bilder von Bloggerinnen und Stars wie Anna Dello Russo, Chefin der japanischen Vouge, mit verrückten, bunten und lustigen Handyhüllen. Sie sind das neue It-Accessoire. Ob als Pommestüte von Moschino, als Duff Beer Dose von Urban Outfitters, als Hot Dog von Asos oder als Nagellackfläschchen von Iphoria – wer solche Hüllen aus Silikon oder Hartplastik besitzt, ist up to date und liegt damit voll im Trend.

Als ob es nicht schon genügt, als Smartphone-Besitzer „in“ zu sein, muss jetzt noch eins drauf gesetzt werden: Das elektronische Spielzeug dient ab sofort auch als cooles Accessoire. Aber cool sein kann nicht jeder. Was ein blöder Zufall, dass es die meisten Hüllen nur für das Iphone 5 oder 5s gibt. Wer da nicht mithalten kann, liegt nicht im Trend und ist leider uncool.

auffallender Nagellack und Handy in der Hand - cool sein kann eben nicht jeder (Foto: T. Gartner)

 Cool sein kann eben nicht jeder

(Foto: T. Gartner)

Ein ähnliches Prinzip herrscht beim Beauty-Trend schlecht hin: Bunte Nail-Art zum Aufkleben ist ebenso wie die Handyhüllen eines der neuen It-Accessoires. Es gibt sie in tausenden verschiedenen Varianten und Farben: Als Fake-Nägel oder Nagelfolien in grafischen Mustern, mit einem hippen Moutache oder im Leo-Style. Nun reicht es auch nicht mehr aus, seine natürlich gewachsenen Nägel in nude oder fetzigen Farbtönen zu lackieren. Stattdessen müssen unechte Klebe-Nägel her, um als Accessoire zu dienen. Erscheint logisch, denn wenn man den ganzen Tag sein Smartphone in den Händen hält, um die neue Hülle zu präsentieren, müssen die Nägel natürlich mit dem Iphone konkurrieren – ein trendiges Accessoire scheint vielen nicht mehr auszureichen.

Was dann nicht fehlen darf, ist die Handtasche mit dem eigenen Namen drauf, wie es das britische Supermodel Cara Delevingne, It-Girl Alexa Chung und die US-amerikanische Sängerin Lana Del Rey vormachten. Sie alle bekamen eine nach ihnen benannte Tasche der Luxusmarke Mulberry. Cara Delevingne durfte sogar auch an deren Designs mitgestalten. Das eben noch angesagte Namenstattoo wird also mal eben von einer mit dem eigenen Namen bedruckten Tasche abgelöst und der süße Verkäufer hinter der Theke kann gleich auf der Tasche lesen, wie man heißt. Wer also so richtig cool sein will, holt sein Smartphone aus der Tasche, klebt sich in Windeseile die bunten Fake-Nägel auf und hofft, in den nächsten paar Sekunden von einem Street Style-Fotografen entdeckt zu werden.

Vorschau: Nächste Woche könnt ihr das 1×1 des Modebloggins lernen.

Das Phänomen Tussi – wer sie ist, woher sie kommt und wo sie eigentlich hin will

Tussis begegnen uns im Alltag regelmäßig. Ob in der Fußgängerzone, der Straßenbahn oder abends auf der Piste – letztes ist ihr bevorzugtes Territorium – sind sie aus dem Stadtbild praktisch gar nicht wegzudenken.

Da sie das genaue Gegenteil von Tarnung betreiben, lassen sie sich auch nur unschwer an den immergleichen Merkmalen erkennen: Mehrschichtig aufgetragene Foundation, schwarz getuschte oder, in fortgeschrittenem Tussi-Stadium, lange, mit Klebstoff befestigte, künstliche Wimpern zu glitzerndem Lidschatten im Smokey-Eyes-Look und feuerroten Lippen. Dank der Reizüberflutung für das menschliche Auge kaum noch wahrnehmbar sind die Maske aus Puder und die knallpink gerougten Wangen. Ein Hingucker sind außerdem die Brauen, die zumeist hauchdünn gezupft oder wahlweise abrasiert und mit Augenbrauenstift nachgezogen wurden. Die Nageldesign-Variationen reichen zudem von schrillen Farbtönen über Drachenmotive und Tribal-Verzierungen bis hin zu dramatischen Überlängen der French-Tips.

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Manche mögen’s opulenter: Tussis tragen Perlen, Strass und Diamanten im Überfluss (Foto: T.Gartner)

Doch auch in Sachen Haarstyling und Outfit lassen sich die Tussis gestern wie heute nichts anbrennen. Sie haben es gern ausgefallen, um aufzufallen und darüber hinaus eine klare Zugehörigkeit auszudrücken. Protzige Sneakers – man erinnere sich an das Aufkommen (und das ebenso schnelle wieder Versumpfen) der von Rapperin Missy Elliot designten „Respect M.E.“-Kollektion – sind schließlich nicht einfach protzige Sneakers. Sie sind auch immer ein Fashion-Statement und zugleich eine Solidarisierung mit dem Hiphop und den legeren Streetwear-Styles.

Weitaus lieber als auf leisen Sohlen sind Tussis allerdings auf hohen Hacken unterwegs. Je schwindelnder die Absatzhöhe, desto glänzender der Auftritt. Sie gewinnen damit nicht nur die Anerkennung ihrer Mitmenschen („Wow, wie kann sie auf diesen High Heels bloß laufen, ohne sich beide Beine zu brechen?“), sondern nehmen auch eine unnachahmlich imposante Körperhaltung an. Niemand würde so auch nur auf die Idee kommen, sich einer über den Asphalt staksenden Tussi in den Weg zu stellen. Ja, man muss wahrlich zugeben: Die Optik einer Tussi ist bisweilen angsteinflößend.

Der Grat zwischen Ästhetik und Alptraum scheint damit folglich ein schmaler zu sein und ist, wie so oft, höchst subjektiv. Die Tussi hält ihr Erscheinungsbild, auch wenn man bei einem Blick in ihr Kosmetiktäschchen eher auf Manhattan und Essence stößt als auf MAC und Estée Lauder, für die ausgekochte Perfektion. Diese scheinbar durch nichts in der Welt trübbare Selbstsicherheit macht eine Tussi aus – eine Eigenschaft, die sie glatt bewundernswert macht.

Doch wenn die Fassade aus Make-Up einmal gebrökelt ist und sich der Nebel des großzügig aufgetragenen Parfums erst verzogen hat, kommt das Mädchen zum Vorschein, das die Tussi durch aufwendige, oft lange Vorbereitung bedürfende Beauty-Prozeduren zu verbergen sucht. Und das ist im Wesentlichen komplexbehaftet und ganz und gar nicht selbstüberzeugt.

Es eifert aufkeimenden Trends nach, ohne mit den strassbesetzten Fake Eye Lashes zu zucken. Sie investiert in kostspielige Modelabels, sofern sie es sich leisten kann – nur wenige der oben charakterisierten Tussis haben streng genommen eine ernstzunehmende Karriere hingelegt und müssen daher auf Textilien gängiger Billighersteller zurückgreifen – und schwimmt so, bei allem zwanghaften Streben nach Individualität, doch vollständig mit dem Strom. Ihr Heischen nach Aufmerksamkeit kommt einem Schrei nach Liebe gleich, weil es ihr in erster Linie massiv an Selbstliebe mangelt.

Eine Tussi fordert durch ihr aggressives Auftreten Achtung vor ihrer Person ein, was sie jedoch hinterrücks umso mehr zum Objekt von Hohn und Spott werden lässt. Das besagte kleine Mädchen sehnt sich heimlich nach einer Umarmung. Nach einem Menschen, der ihr ungeschminktes Ich annimmt, vor dem sie Natürlichkeit nicht erst aus Cremetiegeln auftragen muss.

Vorschau: In der nächsten Woche begleiten wir Mode-Redakteurin Olivia auf die Pariser Fashion Week.

Traumberufe, Teil 1: Kosmetikerin

Die neue Traumberufe-Serie der Tipps&Tricks-Rubrik soll euch am Beispiel realer Personen aufzeigen wie man seinen Traumberuf bekommt und welche Fähigkeiten man dafür beherrschen können sollte. Körper- und Schönheitspflege, sowie der Verkauf kosmetischer Produkte – das sind die Aufgaben einer Kosmetikerin. „Genau mein Ding“, dachte sich Ramona Wittmann als sie sich nach zwei gescheiterten Ausbildungen für diesen Beruf entschied.

 „Den Wunsch Kosmetikerin zu werden, hatte ich schon in meiner Kindheit. Als kleines Mädchen hatte ich zum Beispiel immer große Freude daran, meine Barbies zu schminken und zu verschönern“, erzählt die 22-jährige. Allerdings habe es damals nur private Kosmetiker-Schulen gegeben, die zudem noch sehr teuer waren. Und so sei ihr einstiger Traumberuf in weite Ferne gerückt.

 Wie auf der Informationsplattform der Agentur für Arbeit „BerufeNET“ zu lesen ist, gibt es seit dem 1. August 2003 neben der schulischen Ausbildung auch eine geregelte duale Ausbildung, die im Betrieb und in der Berufsschule stattfindet.

Traumberufe, Teil 1: Kosmetikerin

Mit Spaß bei der Arbeit: Kosmetiker-Auszubildende Ramona Wittmann (Foto: privat)

 Also entschied sich die junge Frau erst einmal für eine Ausbildung zur Friseurin. „Im zweiten Lehrjahr bekam ich eine Allergie gegen Farbpräparate und Dauerwellenmittel – meine Hände waren so kaputt, dass ich einen Arzt aufsuchen musste“, berichtet sie. Dieser habe ihr dann geraten entweder die Ausbildung zu Ende zu bringen, dafür aber nie wieder arbeiten gehen zu können, oder abzubrechen. „Ein Schock für mich!“, beschreibt Wittmann die problematische Lage, der sie sich ausgesetzt sah. „Meine Allergie zwang mich, die Ausbildung aufzugeben“, fügt sie an. Erst nach langem Suchen habe sie einen neuen Ausbildungsplatz – diesmal in einer Metzgerei – gefunden. Obwohl sie die Arbeit nicht gern machte, sah sie aufgrund ihres Alters keine andere Möglichkeit als weiterzumachen. „In meiner viermonatigen Probezeit an einem Samstagmorgen stürzte ich und meine Bänder waren durch. Darauf folgte die Kündigung“, erzählt sie, „meine Verzweiflung, Ängste und der Druck nach Arbeit wurden immer größer.“

 Den Traum Kosmetikerin zu werden, habe sie niemals völlig vergessen. Pünktlich zu ihrem Geburtstag dann die freudige Botschaft: „Mir wurde eine Ausbildung zur Kosmetikerin in der Handwerkskammer Ludwigshafen angeboten.“ Ohne zu zögern habe sie das Angebot angenommen und mit Erstaunen festgestellt: „Mein Traum wurde wahr…“

 Heute ist Wittmann im ersten Lehrjahr beim Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ) der Handwerkskammer der Pfalz in der Karlsbader Str. 2, Ludwigshafen und könnte laut eigenen Angaben nicht zufriedener sein: „Um ehrlich zu sein gefällt mir einfach alles, da es schon immer mein Traumberuf ist.“ Ihr Aufgabengebiet umfasse momentan Maniküre, Augenbrauen zupfen und färben, eine Gesichtsbehandlung mit Peeling und anschließender Maske, Wimpern färben und Tages Make-up.

 Ihr Tipp für alle, die denselben Berufswunsch hegen wie sie: „Man sollte ein Gespür für die individuellen Bedürfnisse des Kunden haben und auf dessen Wünsche eingehen können.“

 Weitere Informationen zum Beruf der Kosmetikerin erhaltet ihr auf BerufeNET.

Vorschau: Nächste Woche gibt´s den nächsten Teil der Ausgehtipps-Serie. Diesmal stelle ich euch die – in meinen Augen – beste Pizzeria in Speyer und Umgebung vor.

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Weitere Serienteile:

Traumberufe, Teil 2: Hochschuldozent
Traumberufe, Teil 3: Friseurin

Perfekt gepflegte Nägel in der kalten Jahreszeit

Die Hände sind die meist beanspruchte Körperpartie des Menschen. Durch Feuchtigkeit, Chemikalien wie zum Beispiel Reinigungsmittel, UV- Strahlen und Schmutz werden unsere Hände in alltäglichen Situationen stark in Anspruch genommen. Besonders in der kalten Jahreszeit müssen diese daher gepflegt und geschützt werden. Vor allem das Erscheinungsbild der Nägel sollte nicht vernachlässigt werden.

 Daher erkläre ich euch heute Schritt für Schritt wie einfach und effektiv eine Maniküre nachzumachen ist. Alle dazu benötigten Arbeitsmittel sind in der Drogerie zu erstehen. Ihr braucht: Eine grobe und eine feine Feile, Nagellackentferner, Nagelhautentferner, Pferdefüßchen oder Rosenholzstäbchen, Polierfeile, Korrektur-Stift, Unterlack, Nagellack in beliebiger Farbe und Überlack.

Schritt 1: Zuerst den Naturnagel mit einer groben Feile in die gewünschte Länge in Form feilen.

Schritt 2: Die Hände in einem Nagelbad – dieses besteht aus warmen Wasser und einem Tropfen Seife – wenige Minuten einweichen lassen. Dann die Hände abtrocknen und mit einem Wattestäbchen den Nagelhautentferner auf die Nagelhaut auftragen. Nach zweiminütiger Einwirkzeit die Nagelhaut mit einem Pferdefüßchen oder Rosenholzstäbchen VORSICHTIG zurückschieben. Der überstehenden Rand wird dadurch gelöst und kann mit einem Tuch entfernt werden.

Schritt 3: Die Naturnägel mit einem Nagellackentferner entfetten und mit einer feineren Feile nochmals nachfeilen. Anschließend mit der Polierfeile die Nägel polieren. Der Nagel wird so ebenmäßiger und ein natürlicher Glanz entsteht.

Schritt 4: Zum Abschluss mit dem Unterlack den Nagel beschichten. Der Nagellack wird in zwei dünnen Schichten aufgetragen – kleine Fehler können mit einem Korrektur-Stift behoben werden. Beim Auftragen des Überlackes sollte darauf geachtet werden, die Seiten und Spitzen zu überziehen, denn das sind die Bereiche, an denen der Nagellack zuerst abblättert.

Perfekt gepflegte Nägel in der kalten Jahreszeit

Hünsch anzusehen: French Nails mit kleinem Highlight auf dem Ringfinger (Foto: T. Gartner)

Wem selbst-lackierte Nägel nicht gelingen oder wer schlichtweg zu faul ist, kann natürlich auch in ein professionelles Nagelstudio gehen. Tatjana hat nachgefragt bei Franzi, die sich alle drei bis vier Wochen ihre Nägel vom Profi machen lässt:

 „Ich habe immer weiße Spitzen, also French-Nails und meistens auf dem Ringfinger noch ein Muster. Da vertrau ich aber meiner Nagel-Designerin voll und ganz und lass mich überraschen“, erzählt die 23-jährige. 36 Euro kostet der Spaß, den sich die Studentin und nebenberufliche Jeans-Verkäuferin etwa einmal im Monat gönnt. Das erste Mal sei sie mit 17 Jahren im Nagelstudio gewesen. „Meine Mutter hat mich damals drauf gebracht und es hat mir auf Anhieb sehr gut gefallen“, sagt sie. Selbstlackieren kommt für sie nicht in Frage. „An mir selbst mag ich es gar nicht, wenn die Nägel selbst lackiert sind. Ich finde es kommt dabei sehr auf die Nagelform und auch die Farbe des Lacks an. Nicht alles steht jedem“, argumentiert Franzi. Ob sie mit ihren Nägeln im Trend liege, sei ihr egal: „Ich ziehe das an, was mit gefällt und style mich so, dass ich mich wohl fühle – so wie mit meinen Nägeln.“

Perfekt gepflegte Nägel in der kalten Jahreszeit

Zufrieden mit ihren Fingernägeln: Interviewpartnerin Franzi (Foto: T. Gartner)

 Errechnet man aus den sieben Jahre monatlicher Nagelstudio-Besuche und den jeweils 36 Euro die Summe, kommt man auf etwa 3 000 Euro. Eine schier unfassbare Zahl für ein Stück Perfektion. Für diejenigen, denen es gefällt, so wie Franzi, wohl ein notweniges Übel.

 Schöne Nägel ohne viel Geld auszugeben – wer sich das wünscht, sollte es einfach mal mit Ramonas Schritt-für-Schritt-Anleitung versuchen. Probieren geht ja bekanntlich über studieren.

Vorschau: Nächste Woche gibt´s mal wieder ein kleines Video. Diesmal erklärt euch Tatjana wie man im Handumdrehen eine hübsche Hochsteckfrisur zaubern kann.

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Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit unserem ehemaligen Redaktionsmitglied Ramona Wittmann.