Was tun, wenn es juckt und kratzt? Tipps gegen Mückenstiche

Gerade diesen Sommer ist sie ganz besonders schlimm: Die Mückenplage. Überall summt es, pickt es und kratzen sich Menschen an den juckenden Stellen. Doch wie kann man den nervigen Stichen vorbeugen und sich die Mücken vom Leib halten. Was hilft, wenn man doch einmal erwischt wurde? Die Tipps&Tricks-Redaktion erzählt euch in ihrem Sommerspecial zur Mückenplage, was ihr wissen müsst:

1. Präventivmaßnahmen

Fiese Stechlinge: Mücken können gehörig nerven und verursachen juckende Stiche (Foto: Lutz Haberecht, pixelio)

Fiese Stechlinge: Mücken können gehörig nerven und verursachen juckende Stiche (Foto: © Lutz Haberecht/ pixelio.de)

Damit die Mücken gar nicht erst stechen, sollte man sich darum kümmern ihnen keine Angriffsfläche zu geben – zum Beispiel durch geeignete Kleidung. Bei längeren Aufenthalten  im Freien eignen sich weite oder etwas dickere Kleidungsstücke, durch die die Mücken nicht durchstechen können. Helle Kleidung zu tragen wird auch empfohlen, da Mücken diese nicht so gut wahrnehmen können und sich andere Opfer suchen. Auch Körpergerüche wie Schweiß, aber auch blumige Deodorants und Parfüms sollten vermieden werden, da sie Mücken anziehen. Am besten die Haut reichlich mit Insektenschutzmittel oder Lavendel-, Nelken-, Eukalyptus- oder Lorbeeröl einreiben um die stechenden Biester abzuschrecken. Räume können durch Mückengitter oder Moskitonetzen geschützt werden. Zudem soll eine mit Nelken gespickte Zitrone auf dem Fensterbrett Mücken und andere stechenden Insekten abhalten ins Zimmer zu kommen. Wichtig ist auch ein einfacher, aber oft vergessener Tipp: Nie das Licht einschalten, wenn das Fenster offen ist.

Mückenmagnet: Stehende Gewässer wie dieserBrunnen ziehen Mücken an, die darin ihre Larven legen (Foto: Möller)

Mückenmagnet: Stehende Gewässer wie dieser Brunnen ziehen Mücken an, die darin ihre Larven legen (Foto: Möller)

Das zieht Mücken und Insekten quasi magisch an. Da Mücken ihre Larven gerne in stehenden Gewässern ablegen, sollten mögliche Keimzellen im Garten entfernt werden. Also keine gefüllten Gießkannen oder Vogeltränken stehen lassen.

2. Hilfe gegen das Jucken

Wenn es einen doch einmal erwischt hat und die Mücke einen gestochen hat, hört man oft den Spruch: „Mach doch Spucke  auf die Wunde“. Das ist gar nicht so falsch. Der Speichel kühlt und enthält schwache Schmerzstiller und Antihistamine, die gegen allergische Reaktionen wirken. Auch Franzbranntwein, Teebaumöl oder Tiger-Balsam helfen dabei den Stich zu kühlen und lindern so das Jucken. Einige Menschen raten auch sofort nach dem Stich für mindestens eine Minute lang einen Eiswürfel auf die Stelle zu drücken. Dabei sollte man allerdings aufpassen, dass man sich keine Erfrierungen holt. Auch Essig  hilft gegen Mückenstiche. Er desinfiziert und lindert das Jucken.  Allerdings brennt er beim Auftragen. Alternativ kann man auch eine Zitronenscheibe oder Zitronensaft verwenden – der brennt nicht so stark. Bei stark entzündeten Stichen sollte man jedoch sofort zum Arzt gehen und nicht auf Hausmittel vertrauen.

Vorschau: Am Sonntag lest ihr hier ein leckeres Rezept für Chocolate Chip Cookies.