„Musik mache ich eigentlich schon solange ich denken kann…“

„Musik mache ich eigentlich schon solange ich denken kann…“

Multitalent: Moritz „Moe“ Wanger ist Singer/Songwriter, Gitarrist und Produzent (Foto: Hertrampf)

Er ist 18 Jahre jung und hat schon große Pläne: Der Mutterstadter Musiker Moritz Wanger, Künstlername „Moe“. Nachdem er in diesem Jahr sein Abitur abgeschlossen hat, geht´s erst mal für ein Jahr nach Australien. Danach soll ein Musik-Studium oder auch der direkte Einstieg ins Musik-Business folgen. Wie er das schaffen will, erzählte er exklusiv auf Face2Face.

Face2Face: Wie bist du dazu gekommen, Musik zu machen?
Moe: Musik mache ich eigentlich schon solange ich denken kann… Angefangen habe ich als Fünfjähriger mit Klavierspielen, mit Acht hatte ich meine ersten Saxophonstunden und ab 13 kamen Gitarre-Spielen, Singen und Komponieren dazu. In meiner Familie war Musik schon immer eine wichtige Sache – das kommt wahrscheinlich von meinen Großeltern, die beide im Nationaltheater Mannheim Musiker waren.

Face2Face: Wie würdest du deine Musikrichtung beschreiben?
Moe: Das ist schwer zu sagen, da ich für verschiedenen Projekte jeweils auf unterschiedliche Stilrichtungen eingehe. Ich bin offen für fast alles und höre selbst die unterschiedlichsten Genres. Als Singer/ Songwriter würde mich aber im Pop- und Rock-Bereich einordnen.

Face2Face: Was hast du seit deinem Abitur im Frühjahr gemacht? Und wozu die Reise nach Australien?
Moe: Seit dem Abitur habe ich eigentlich nur noch Musik und Praktika gemacht, unter anderem beim Radio und bei Musikproduzenten. Außerdem habe ich viele Lieder geschrieben, aufgenommen und geübt. Ich werde natürlich auch nach Australien eine Gitarre mitnehmen und versuchen dort möglichst viel zu spielen und viele andere Musiker kennen zu lernen.

Face2Face: Was hast du vor, wenn du in einem Jahr aus Australien zurückkommst?
Moe: Ich will mir das Ganze auf jeden Fall noch offen lassen, ob ich Musik studiere, oder einfach so versuche, ins Musikbusiness reinzukommen. Über die Entscheidung, Musik zum Beruf zu machen, habe ich mir lange Zeit Gedanken gemacht, mit sehr vielen Leuten gesprochen, die erfolgreich im Business sind – aber auch mit denen, die es weniger sind – und wie gesagt jede Menge Praktika gemacht. Letztendlich bin ich fest davon überzeugt, dass ich diesen Weg gehen will, über dessen Gefahren und Schwierigkeiten ich mir definitiv bewusst bin. Ich muss es einfach versuchen, sonst würde ich mir das mein Leben lang vorwerfen.

„Musik mache ich eigentlich schon solange ich denken kann…“

Hat Wiedererkennungswert: Das Logo von „Moe Music Production“ (Grafik: Hertrampf)

Face2Face: Was sagen deine Freunde und deine Familie zu dieser Entscheidung?
Moe: Meine Familie macht sich zwar die gleichen Sorgen darüber wie ich, unterstützt mich aber in jeder Hinsicht. Meine Freunde haben mich vor allem bei der Entscheidung unterstützt, indem sie mir immer zugeredet und mir damit Mut gemacht haben.

Face2Face: Hast du ein musikalisches Vorbild?
Moe: Musikalische Vorbilder habe ich jede Menge. Je nachdem, um was es geht, welches Genre, oder welche Art von Musik, habe ich in jeder Richtung jemanden, von dem ich mich inspirieren lasse. Ob Gitarre spielen – einer meiner Lieblingsgitarristen ist John Mayer – Songwriting, Produzieren, Singen oder Komponieren, es gibt immer ein paar Namen, die in ihrem Bereich die Besten sind.
Und genau von denen, versuche ich mir möglichst viel abzugucken, um zu verstehen was sie so besonders macht! Trotzdem sollte man sich nicht zu sehr an ein Vorbild anhängen, weil man sonst anfängt nur eine Kopie davon zu werden. Früher oder später hoffe ich, dass ich meinen eigenen Stil entwickeln kann, der mit Sicherheit einige Elemente meiner verschiedenen Vorbilder in sich trägt. Ich bin immer offen für Neues, weil man in jedem Bereich etwas dazu lernen kann, was einen unglaublich weiter bringt!

Face2Face: Du komponierst, produzierst und singst auch selbst. Was bedeutet Musik für dich?
Moe: Da ich Musik schon mache seitdem ich denken kann, macht sie immer schon einen großen Teil meines Lebens aus. Ich kann ziemlich sicher sagen, dass ich ohne Musik nicht mehr ich selbst wäre – sie gehört quasi zu mir. Ich brauche sie, um mich zu entspannen, mich zu motivieren, um glücklich, oder auch mal um traurig zu sein.
Die Musik hat mir dadurch schon durch viele Lebenssituationen geholfen. Wenn mich zum Beispiel ein Thema beschäftigt hat, habe ich einfach ein Lied darüber geschrieben, und schon wurde mir einiges klarer und es ging mir dabei besser.

„Musik mache ich eigentlich schon solange ich denken kann…“

Es wird spannend: Nächste Woche Dienstag erscheint „Moes“ Musikvideo (Foto: Hertrampf)

Face2Face: Demnächst erscheint ein Musikvideo von und mit dir. Wer hat an der Produktion mitgearbeitet?
Moe: Das Video wird am Dienstag, 10. Juli auf meinem Youtube-Channel zu finden sein! Für diese Produktion habe ich mir gute Musiker aus der Umgebung zusammen gesucht, mit denen ich das Projekt realisieren kann – erstens für die Aufnahme und zweitens natürlich auch für das Video… Gefilmt und geschnitten wurde das Ganze von Friedemann Hertrampf, einem befreundeten Fotografen. Das Script haben wir uns zusammen ausgedacht.

Face2Face: Was möchtest du in den nächsten Wochen, Monaten und Jahren erreichen?
Moe: In den nächsten Wochen und Monaten habe ich vor, einfach weiterhin viel Musik zu machen und meine Online-Präsenz weiter auszubauen. Letzteres gehört meiner Meinung nach für einen „Newcomer “ neben den eigentlichen Fertigkeiten im Zeitalter der digitalen Medien zu den essentiellen Dingen. Wenn es dann nach Australien geht, heißt es da für mich natürlich vor allem erst mal wieder, so viele Leute und vor allem Musiker kennen zu lernen wie möglich. Der Plan für die nächsten Jahre lautet, einfach immer besser zu werden, in dem was ich mache, um dann mit den Größen in der Szene mithalten zu können.

Kontakt
Homepage: moemusicproduction.com
Facebook: facebook.com/moemusicproduction
Email: mail@moemusicproduction.com

Vorschau: Nächste Woche berichtet die Musikredaktion vom „Magnetic Festival“.