„In jedem Teil steckt ein kleines Stückchen Oma oder Opa“ – Designerin Nadine Psotta im Interview

Von Indonesien ins waschechte Schwabenland. Schwabenkind Designerin Nadine Psotta legte einen langen Weg für ihren Modetraum zurück. Bereits mit 12 Jahren entdeckte sie ihre Liebe zur Mode und arbeitete ab diesem Zeitpunkt hart an ihrem Traum. Nach einer Second-Hand-Boutique, Arbeiten für die Filmbranche und die Produktion ihrer ersten Kollektion in Indonesin, ist die Modedesignerin an ihrem großen Traum angekommen und führt nicht nur eine erfolgreiche Modelinie, sondern produziert inzwischen, ganz getreu dem Namen, ausschließlich im Schwabenland.

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Schwabenkind ganz privat: Designerin Nadine Psotta in ihrem Atelier. (© Ilona Schneider)

Face2Face: Wann wusstest du, dass du etwas mit Mode machen möchtest?
Nadine: Ganz genau am 06.07.1989, meinem ersten Tagebucheintrag. An diesem Tag habe ich Modeschöpferin gespielt. Von meinen Eltern habe ich viel Lob bezüglich meines Talents erhalten. Auch wenn dies eher große Elternliebe war, mein Weg ebnete sich damals genau in diesem Moment. Am Abend dieses Tages interviewte ich mich selbst und beendet des Interview mit folgendem Satz: „Und heute ist sie eine ganz bekannte Modeschöpferin“. Jedes mal, wenn ich diesen Satz lese, muss ich schmunzeln – Ich möchte definitiv einmal die Entwürfe von damals mit meinem heutigen Wissen umsetzen.

„In jedem Teil steckt ein kleines Stückchen Oma oder Opa“ – Designerin Nadine Psotta  im Interview

Verspielt und unkonventionell: Schwabenkind-Dirndl mit Blumenschmuck. (© www.lichtformstudios.de)

Face2Face: Dein Modelabel wurde ja nach deinen Großeltern benannt, welche Geschichte steckt da dahinter?
Nadine: Meine Großeltern hießen Karl und Maria. Meine Oma war eine ganz begeisterte Näherin und hat viele Dinge mit mir umgesetzt. Aufgrund ihrer gradlinigen Phantasie, haben wir haben uns zwar immer die Köpfe eingeschlagen, ich konnte mich am Schluss aber immer gut durchsetzen. Wir haben sehr viel zusammen gearbeitet. Meine Oma war auch diejenige, die mir die Liebe zum Nähen und Designen beibrachte. Leider ist sie ein halbes Jahr vor meinem Modedesign Abschluss verstorben. In Anlehnung an meine Oma und meinen Opa habe ich deshalb die Modelinie Karla Maria begonnen, wobei Schwabenkind heute präsenter ist bzw. Karla Maria die Exklusivmarke von Schwabenkind ist.

Face2Face: Neben den Basics und Kindersachen gibt es auch die Kollektionen King Karl und Queen Maria. Wofür stehen diese Kollektionen?
Nadine: King Karl steht für meinen Opa den Karl und Queen Maria für meine Oma Maria.

Face2Face: Wie wird denn dein ganz eigener Stil und damit auch deine Kollektionen beeinflusst?
Nadine: Ich reise sehr viel und schaue mir auch gerne Dokumentationen über andere Länder und Kulturen an. Darüber erhalte ich immer ganz witzige Ideen.

Face2Face: Deine Kollektionen sind ja sehr farbenfroh – welche ist denn deine Lieblingsfarbe?
Nadine: Meine Lieblingsfarbe ist Petrol. Petrol oder Türkis, das sind meine persönlichen Favoriten.

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Ein Traum in Pink: Eines der vielen farbenfrohen Designs von Nadine Psotta. ( © www.lichtformstudios.de)

Face2Face: Was möchtest du mit deinen Designs ausdrücken?
Nadine: Ich möchte zeigen, dass alles was nicht zusammen passt, am Schluss definitiv passend gemacht werden kann. Für meine Phantasie gibt es keine Grenzen und ich vertrete die Meinung, dass Schönheit immer im Auge des Betrachters liegt. Was mich auch immer genervt hat ist, dass wenn ich in einen Kinderladen rein gegangen bin, ich immer so viele Kleidungsstücke gesehen habe, die ich auch so gerne haben wollte, allerdings gab es diese natürlich nie in meiner Größe. Deshalb habe ich beschlossen, dass ich auch solch eine bunte und verrückte Mode machen möchte, allerdings für Erwachsene.

Face2Face: Symbolisieren diese Kollektionen deine Großeltern?
Nadine: In den Kollektionen steckt meistens ein kleines Stück Oma oder Opa. Sei es ein alter Stoff den ich verarbeite oder Rüschen und Knöpfe, die ich noch von meiner Oma geerbt habe.

Face2Face: Deine Kleidungsstücke werden ausschließlich im Schwabenland produziert. Was ist dir daran besonders wichtig?
Nadine: Die Produktion im Schwabenland ist mir auf Grund meiner guten Zusammenarbeit mit meinen Geschäftspartnern Brigitte und Gerhard von der Schwäbischen Alb besonders wichtig. Die hohe Qualität die sie mir bieten, ist einfach unschlagbar. Auch der kurze Anfahrtsweg und der rechtliche Schutz der mir im Inland zusteht, sind grundlegende Kriterien für meine Wahl. Was mir natürlich auch gefällt ist, dass man mich hier versteht, wenn ich „schwätze“, was in Asien generell nicht der Fall war, vor allem wenn ich „gemotzt“ habe.

Face2Face: Soll die Produktion im Schwabenland auch die Marke Schwabenkind symbolisieren?
Nadine: Ich will Schwabenkind definitiv nur noch im Schwabenland produzieren.

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Traditionell und doch verrückt: Das Waldmädchen von Schwabenkind. (© www.lichtformstudios.de)

Face2Face: Wie sieht denn der typische Kunde/die typische Kundin aus, die Schwabenkind kauft?
Nadine: Typische Kunden gibt es bei mir gar nicht. Bei mir kauft wirklich von der kleinen Prinzessin, die von ihrer Mutti etwas bekommt, bis zur Oma mit lila gefärbten Haaren. Das beste Erlebnis war auf einer Messe, als ich von weitem zwei Personen gesehen habe, die komplett in Lack und Leder gekleidet waren. Ich wunderte mich schon wo diese hin möchten, als ich an ihrem Namen erkannte, dass sie Stammkunden von mir waren. Im Endeffekt richtig geile Leute. Ich habe noch nie einen meiner Kunden kennengelernt der mir unsympathisch war.

Face2Face: Was hast du, was andere nicht haben?
Nadine: Ich denke meine Stärke liegt darin, dass ich mich nicht darum schäre was gerade Mode ist. Ich höre auf mein Herz und mache nur die Dinge, die mir Spaß machen. Mein großes Geheimrezept liegt wohl darin, dass es mir nicht darum geht das große Geld zu machen, sondern mich selbst in meiner Arbeit widerzuspiegeln.

Danke Nadine Psotta für den Einblick, dass hinter der Mode nicht nur Trends und schöne Schnitte stecken, sondern auch viel tiefgründige Bedeutung und ganz viel Herz.

http://schwabenkind.com

Vorschau:

„Anders sein!“ – Designerin Duygu Ay im Interview

Modedesignerin in Aktion: Duygu Ay von Elenora in ihrem Atelier.

Modedesignerin in Aktion: Duygu Ay von Elenora in ihrem Atelier.
(Foto: Duygu Ay)

Sie ist jung, sie ist erfolgreich und sie lebt den Traum, um den sie wohl viele Frauen beneiden: Duygu Ay hat ihre Kindheitsträume wahr gemacht,  indem sie nicht nur eine Ausbildung zur Modedesignerin absolvierte, sondern auch ihre eigene Marke namens ELENORA gründete und nun die Welt bereist, um Inspiration für ihre einzigartigen Kleidungsstücke zu finden. Mit Face2Face sprach sie über den Weg zu ihrem Ziel und darüber, wie das Leben einer Designerin aussieht.

Face2Face: In der Fashionschool Brigitte Kehrer hast du das Handwerk der Modedesignerin erlernt. Wie bist du darauf gekommen, diesen Berufsweg einzuschlagen?
Duygu: Ich wollte unabhängig sein, auf eigenen Beinen stehen und meinem Traum folgen. Anders sein! Meine erste Kollektion habe ich mit neun Jahren entworfen, es war schon immer mein Traum, eine eigene Modelinie zu haben.

Face2Face: Deine Kollektionen sind auch wirklich anders – vor allem sehr feminin und glamourös und zeichnen sich unter anderem durch verführerische Rückendekolletés aus. Was willst du mit deinen Designs ausdrücken?
Duygu: Dass auch ein Rücken entzücken kann! Ich denke, eine Frau mit Stil muss nicht unbedingt viel Ausschnitt zeigen, um sexy auszusehen.

Face2Face: Wie sieht die typische Kundin aus, die ELENORA trägt und somit mit ihrem Rücken entzückt?
Duygu: Die Kundin, die ELENORA trägt, ist eine Frau mit einer eigenen Persönlichkeit und einer starken Weiblichkeit – das ist das Wichtigste und fällt leider in der heutigen Welt/Zeit immer mehr in den Hintergrund. Denn manchmal reicht die Schönheit nicht aus.

Kleid mit besonderen Reizen: Eines der exklusiven Teile der aktuellen Kollektion von Elenora.

Kleid mit besonderen Reizen: Eines der exklusiven Teile der aktuellen Kollektion von Elenora.
(Foto: Duygu Ay)

Face2Face: In deinem Atelier in Stuttgart entstehen all die Ideen für die Kreationen, die später in deinem Onlineshop zu kaufen sind. Werden alle Teile persönlich von dir hergestellt und wo ist ELENORA überall erhältlich?
Duygu: Alle ELENORA-Kreationen werden von mir persönlich hergestellt. Meine derzeitige Kollektion ist schon ausverkauft und die nächste ELENORA-Kollektion erscheint schon Mitte März. In welchen Stores diese dann erhältlich sein werden, wird auf meiner Onlineseite angegeben.

Face2Face: Wie hat sich dein Leben als Modedesignerin verändert und gab es Hindernisse bei der Labelgründung?
Duygu: Im Grunde hat sich nicht viel verändert, ich bin wie ich bin und die Erfahrungen, die ich im Beruf mache, versuche ich immer so positiv wie möglich zu halten. Bei der Labelgründung gab es auch keinerlei Hindernisse, weil alles soweit im Kopf geplant war und in die Realität umgesetzt werden musste.

Face2Face: Gibt es mehrere Hände die für ELENORA arbeiten oder stellst du von der Buchhaltung bis Marketing alles selbst auf die Beine, gerade weil du schon alles selbst im Kopf geplant hast?

Vom Blatt zum Stoff: Die Zeichnung des Kleides von Elenora und das fertige Kleidungsstück.

Vom Blatt zum Stoff: Die Zeichnung des Kleides von Elenora und das fertige Kleidungsstück.
(Foto: Duygu Ay)

Duygu: Ja, ich stelle alles selbst auf die Beine. Mehrere Hände werden derzeit nicht benötigt, da keine Massenproduktion stattfindet. Jedes Kleidungsstück bekommt die Zeit, die es braucht.

Face2Face: Was ist dein Erfolgsrezept, um sich in der Modebranche dauerhaft etablieren zu können?
Duygu: Anders zu sein! Und das ist eben auch nicht immer einfach! Und man muss in der Modebranche immer im Voraus schon wissen, was der Markt und der Kunde morgen haben möchte. Und zudem muss alles auch tragbar für den Kunden sein.

Face2Face: Was war bisher das Spannendste, das du in deinem Beruf erlebt hast?
Duygu: Meine Reisen, die ich in dieser wundervollen Welt und die Bekanntschaften, die ich mit zahlreichen erfolgreichen und bekannten Menschen machen durfte. Und es ist schön zu wissen, dass man auf der ganzen Welt in der Sprache der Mode mit jedem sprechen kann.

Künstlerische Zeichnung: Die Skizze für eine neue Inspiration.

Künstlerische Zeichnung: Die Skizze für eine neue Inspiration.
(Foto: Duygu Ay)

Face2Face: Vom Atelier zum Bäcker – was trägt eine Modedesignerin in ihrer Freizeit?
Duygu: Casual! High-Waist Pants, oversized Shirts und Boots. Ich liebe die Farbe Schwarz und Crème-Töne. Und sehr viel Leder in verschiedenen Farben.

Face2Face: Was sind deine Pläne für die Zukunft?
Duygu: Mich weiterbilden und versuchen immer besser zu werden, um von Tag zu Tag mein Handwerk besser zu beherrschen. Denn nur, wenn man das Handwerk gut beherrscht, kann man alles Vorstellbare am besten verwirklichen.

Im März erscheint die neue Kollektion von ELENORA und wir sind schon gespannt, welche Kleidungsstücke diesen Sommer unsere Körper umspielen.

Vorschau: Nächste Woche erfahrt ihr alles über Modetrends, Musiktrends und Lebensgefühl im Einklang.

Wieso fahren alle großen Marken so auf das Model Cara Delevingne ab? – Wir haben die Antworten

Cara Delevingne ist 22 und ein Supermodel.

Wir haben einmal die wichtigsten Fakten über Cara und ihr Leben zusammengestellt.

Die gebürtige Londonerin ist die jüngste Tochter von Charles Delevingne und des ehemaligen It-Girls und Models Pandora Stevens. Sie kommt aus gutem Haus und ging unter anderem auf die Hempshire Boarding School Bedales, wo sie sich mit den Jagger-Kindern und der Familie von Lily Allen anfreundet. Schon immer hatte das in Mayfair aufgewachsene Mädchen mit den Medien zu tun, denn als Tochter eines It-Girls, Schwester eines Models und Enkelin eines Zeitschriftenherausgebers bekam sie viel von der Medienwelt mit.

Seit sie fünf Jahre alt ist, ist sie mit der Tochter von Sarah Doukas befreundet. Doukas ist die Gründerin der Modelagentur Storm. Wie Supermodel Kate Moss wurde auch Cara von ihr entdeckt. 2009 unterschrieb Cara dann bei Storm Models und begann 2010 ihre Modelkarriere mit Katalogaufnahmen für die Herbst-/Winter-Kollektion von ASOS, dem größten britischen Online-Versandhandel im Bereich Mode und Beauty.

Im selben Jahr läuft sie zum ersten Mal auf der Pre-Fall Show für die britische Modemarke Burberry, bis sie ein halbes Jahr später das Gesicht des Labels wird. Zuvor habe sie noch nie an das Modeln gedacht, es sei einfach so passiert, behauptet die Britin. Somit folgte sie ihrer zweitältesten Schwester Poppy ins Modelbusiness. Ihre Schwester hatte damals schon für große Marken wie Chloé, Louis Vuitton oder Balenciaga gemodelt.

Vitamin B ist immer ein Geheimnis zum Durchbruch, das ist klar. Doch auch ihre eigene, spezielle Art machte Cara zu dieser Persönlichkeit, die sie heute ist. Sie ist frisch und witzig, hat Humor und nimmt sich selbst nicht zu ernst. Das ist es, was die Modewelt unter anderem an dem jungen Model so liebt. Auf Instagram oder Facebook postet die 22-Jährige häufig Bilder von sich, auf denen sie Grimassen schneidet. Diese Albernheit tut gut in einem Business, das sonst so sehr auf Perfektion bedacht ist. Die Menschen wollen keine Models mehr, die nur straight ihren Job machen und ihr perfektes, makelloses Gesicht in die Kamera halten. Sie wollen eher eine freche Art und sehen, dass die Mädels auch noch Spaß an ihrem Beruf haben und es für sie durchaus auch noch andere Dinge im Leben gibt. Cara twittert gerne Bilder mit ihren Freundinnen Sängerin Rihanna und den Models Jourdan Dunn und Karlie Kloss, auf denen sie verrückte Kostüme anhaben oder Grimassen schneiden. Dass das gut ankommt, zeigen ihre 1.418.635 Follower (Stand: Januar 2014).

Zudem sind es ihr markantes Gesicht, die hellblauen Augen und ihre auffallenden Augenbrauen, die sie unverwechselbar machen.

Ihr persönlicher Kleidungsstil ist ein weiteres Markenzeichen von Cara. Sie ist flippig und cool, und deswegen auch fast immer auf Streetstyle-Fotos zu sehen. Am liebsten trägt sie Röhrenjeans und Bikerboots, die sie mit Vintage-Shirts kombiniert. Aber auch ein elegantes Kleid kann sie mit derben Boots schnell mal aufpeppen und edgy aussehen lassen. Wahrscheinlich liebt sie deshalb jeder, weil sie ihren ganz eigenen, unverwechselbaren Stil hat und damit die Massen begeistert.

Obwohl Cara Delevingne nur 1,73 Meter groß ist, läuft sie auf den Top-Laufstegen der Welt: Sie läuft unter anderem für Marken wie Oscar de la Rente, Karl Lagerfeld, Fendi, Burberry, Chanel oder Stella McCartney. Sie stand außerdem mit ihren jungen Jahren schon für Editorials der Vogue oder des V Magazine vor der Kamera.

Cara besucht nebenbei auch eine Schauspielschule, und kommt unter anderem in die letzte Runde des Castings zum KInofilm „Alice im Wunderland“. Sie spielte auch in einem Musikvideo von Musiker Bryan Ferry mit und wird bald neben Schauspielerin Keira Knightley im Kino zu sehen sein. Wahrscheinlich ist es ihre wunderbare Gabe, in ganz unterschiedliche Rollen zu schlüpfen, weshalb so viele große Designer auf sie abfahren. Sie ist wandelbar und bleibt trotzdem noch sie selbst.

Vorschau: Nächste Woche gibt es ein Interview mit der Modedesignerin Duygu Ay von Elenora zu lesen.

Berlin im Mode-Fieber: Alle Highlights der Mercedes-Benz Fashion Week auf einen Blick

Gewagte Looks, wunderschöne Kollektionen, jede Menge Designer und eine prominente Front Row. Auch in diesem Jahr ließ die Fashion Week Berlin Herbst/Winter 2014/2015 keine Wünsche der Mode-Liebhaber offen. Alle Highlights haben wir für euch zusammengefasst.

Trends

Die aktuelle Lieblingsfarbe der Designer ist aktuell Blau! In allen möglichen Variationen war sie auf den Laufstegen stets vertreten – Designer Marcel Ostertag präsentierte beispielsweise eine Federjacke in leuchtendem Blau.

Ein besonders schmeichelnder Trend für Frauen sind die hoch taillierten Kleider und Röcke, die eine besonders schmale und verführerische Taille zaubern. So präsentierte Designerin Lena Hoschek unter anderem ein goldenes Kleid mit hohem Bund, dessen oberer Teil aus transparentem, schwarzen Stoff bestand.

Wo wir auch schon bei der Transparenz wären, die dem Gegenüber spannende Einblicke gewährt und so im kommenden Herbst/Winter zumindest diesen wärmt.

Allgemein wurden gerne außergewöhnliche Stoffe wie Patchwork oder fließende Stoffe verwendet, die die Roben noch zusätzlich aufwerten.

Ein eher kritisch angesehener Trend war der Pelz. In echt und Imitat war er auf den Laufstegen zu sehen und wärmte die Models an jeglichen Körperstellen. Bei Designerin Anja Gockel sorgen beispielsweise Muffs für warme Hände in der kalten Jahreszeit.

Kollektionen

Besonderes Aufsehen erregten die Labels Lala Berlin und Kaviar Gauche, die Kollektionen präsentierten, die mit ihren wunderschönen Designs nahezu jedem gefallen. Auch die Kollektionen von Schumacher, Vladimir Karaleev und Perret Schaad fielen mit einzelnen Details, wie Drapagen oder Stylings, positiv auf.

New Comer

New Comer Designerin Alena Akhmadullina präsentierte ihre von Märchen inspirierte Kollektion auf der Fashion Week unter dem Motto „Das Gespenst von Canterville“ – besonders begeistert hier die feminine Mode.

Liliana Nova war mit ihrem jungen Label ebenfalls erstmalig vertreten und präsentierte stylische und qualitative Hutkreationen.

Shows

Mit Live-Perfomance und Special-Effekts feierte Kaviar Gauche ihr zehnjähriges Jubiläum unter dem Motto „Everlasting Love“. Live-Act waren Sämgerin Jaine Henkes und ihre Band „All the Ghosts“.

Prominente

Schauspielerin Liz Hurley bei der Fashionshow von Marc Cain, Model und Schauspielerin Georgia May Jagger bei Designerin Alena Akhmadullina, Model und Schauspielerin Jerry Hall bei der Fashion IG by Peek & Cloppenburg und Fernsehmoderatorin, Schauspielering und Sängerin Barbara Schöneberger bei der Show von Marc Cain sorgten für prominente Aufmerksamkeit am Brandenburger Tor.

Wird der kommende Winter also genauso heiß wie die diesjährige Fashion Week, müssen wir uns wohl gar nicht so warm anziehen.

Vorschau: …

Neues Jahr – neue Mode! Wie kleidet sich frau im Sommer 2014?

Obwohl sich hierzulande die Temperaturen langsam aber sicher Richtung Winter bewegen, wagt die Mode-Redaktion heute eine kleine Vorschau auf den Sommer 2014.

Wer auch im neuen Jahr 2014 die Mode-Trends nicht verpassen will, der sollte bei seiner Klamotten-Wahl auf Maxi-Rüschen oder totale Transparenz setzen. Denn das ist es, was unter anderem im neuen Jahr in keinem Kleiderschrank fehlen darf.

transparente Bluse

Foto: Zara

Große Marken, wie zum Beispiel Bottega Veneta, Fendi, Hermès, Dior oder Chanel, setzen die neuen Trends und zeigen auf den Laufstegen, wie frau sie zu tragen hat. Mut zur Dekoration ist gefragt, denn die schon fast skulptural aussehenden Volants auf kurzen Spitzenkleidern in pastelligen Tönen sind ein Must-Have für diesen Sommer. So wirkt die Trägerin durch das Volumen der Kleider und die angesagten Blumenprints manchmal wie ein verpacktes Geschenk. Doch wer freut sich nicht über ein Geschenk?

Im Sommer 2014 heißt es auch: Weg von den Maxi-Kleidern und hin zu mehr Beinfreiheit. Denn auch das wird ein neuer Trend sein. Man hat genug von Skinny-Hosen und versucht nun, Alternativen dafür zu finden. Die sogenannten Culottes (zu Deutsch „Schlüpfer“) sind sehr weit und knie- oder wadenlang und oft fast nicht vom Rock zu unterscheiden. Wer sich eher sportlich kleiden möchte, greift zum knielangen Modell, wer es jedoch eher elegant mag, der sollte Ausschau nach dem wadenlangen Modell halten. Mit dem richtigen Styling können die bequemen Culottes auch vorteilhafter sein, als die beliebte Röhre.

typische, wandenlange Culotte

Foto: Zara

Auch Kleider aus Seidenplissées sind sehr gefragt in diesem Sommer. Marken wie Lanvin oder Givenchy sind begeistert vom formbaren Faltenmaterial und schicken ihre Models damit auf den Laufsteg.

Dass Kunst und Mode noch nie weit voneinander entfernt waren, wird in diesem Sommer besonders deutlich. Bunte, von der Kunst inspirierte Prints machen Kleider zu einer Leinwand. Besonders Karl Lagerfeld setzte dieses Thema in seiner neuen Kollektion konsequent um: Er ließ seine Models teilweise mit einem Zeichenblock und einem Pinsel über den Catwalk laufen. Solche Prints wirken frisch und bereiten uns im Sommer gute Laune.

Wenn ihr wissen wollt, welche Trends die Herren der Schöpfung im Sommer 2014 erwarten, lest es einfach HIER nach.

Vorschau: Nächste Woche erfahrt ihr alles rund um die Berliner Fashion Week.

Berlin Fashion Week Juli 2013

Berlin im Fashion-Fieber: Escada auf der letzten Berlin Fashion Week. (Foto: Wikipedia)

Berlin im Fashion-Fieber: Escada auf der letzten Berlin Fashion Week.
(Foto: Cornelia Schuhbauer/ www.fashionvictress.com)

Berlin im Ausnahmezustand! Von Dienstag, 2. bis Freitag, 5. Juli war es wieder so weit – Designer von Holy Ghost, Perret Schaad, Lala Berlin und viele mehr zeigten ihre kreativen Kollektionen für Frühjahr/Sommer 2014 in der deutschen Hauptstadt. Face2Face zeigt euch die besten Highlights, schönsten Trends und wichtigsten News auf einen Blick.

Über 50 Designer tummelten sich in der ersten Juliwoche am Brandenburger Tor, um ihre neusten Kreationen zu präsentieren. Zwar fehlten diesmal große Zugmarken wie Boss und Escada, stattdessen waren besonders viele Jungdesigner vertreten, zum Beispiel Achtland, Vladimir Karaleev oder Michael Sonntag. Eindrucksvolle Fashionshows zeigten Lala Berlin, mit zarten Stoffen und Farben und einer einmaligen Location in den alten Opernwerkstätten, Schumacher und Guido Maria Kretschmer, die mit luxuriösen und eleganten Farben und Schnitten glänzten. Michalsky krönte den Abend mit der exklusiven StyleNite.

Nach den Fashionshows feierten Promis, Models und Designer die erfolgreichen Kollektionen unter freiem Himmel auf der Sonnenterasse, auf der Vogue-Party oder der „Place to B“-Party von BILD. Dabei waren auch internationale Stars wie Mischa Barton, Sylvie van der Vaart und Til Schweiger vertreten.

Vor dem Brandenburger Tor fanden wieder einmalige Fashion Shows und Partys statt: das Brandenburger Tor  bei Nacht. (Foto: Wikipedia)

Vor dem Brandenburger Tor fanden wieder einmalige Fashion Shows und Partys statt: das Brandenburger Tor bei Nacht.
(Foto: Thomas Wolf, www.foto-tw.de)

Doch was sind nun die Trends des kommenden Sommers? Es wird auf jeden Fall ultra-feminin. Mit Wasserwelle im Haar, Retro-Lidstrich und farbenfrohen Pastelloutfits machen wir kommende Saison die Straßen unsicher. Trotzdem sind zeitlose Eleganz und stilistische Stärke immer noch stark präsent. Der Trend geht unter anderem auch stark in Richtung Nachhaltigkeit. „Green“ ist also nicht nur für unsere Lebensmittel, sondern auch in der Modeszene richtig angesagt. Woher kommen die Stoffe und aus was bestehen sie? Das beschäftigt die Macher aktuell.

Durch die vielen unterschiedlichen und vielfältigen Designer, die in diesem Jahr auf der Berlin Fashion Week vertreten waren, wird die Modeszene einer immer breiteren Zielgruppen verfügbar gemacht und geht auf die vielen individuellen Bedürfnisse der Einzelnen ein. Die Menschen werden offener gegenüber unbekannten Designern und interessieren sich vor allem für die Geschichte ihres Designerstücks. Zwar hätten bestimmt viele Modeliebhaber gerne die neuen Kollektionen der großen Marken, wie Hugo Boss bewundert, dank deren fehlender Präsenz, hatten dafür jedoch die kleineren Labels ihren ganz großen Auftritt.

Vorschau: Nächste Woche gibt es ein Interview mit Natascha Witzleb vom Modelabel Miss.

„degewo Wedding Dress #7 – festival of urban fashion and lifestyle”

Am kommenden Wochenende ist es wieder so weit: Im Berliner Stadtteil Wedding findet das siebte vom Wohnungsunternehmen „degewo“ initiierte Modefestival „degewo Wedding Dress“ statt. Im Kontrast zur gleichzeitig stattfindenden „Mercedes-Benz Fashion Week“ ist das „degewo Wedding Dress“ nicht nur Einkäufern und akkreditierten Personen zugänglich, sondern soll jedem Interessierten einen Einblick in die deutsche Modewelt geben. Insgesamt 150 Designer präsentieren hier ihre Stücke.

„degewo Wedding Dress #7 – festival of urban fashion and lifestyle”

Kunstvoll: Kampagnenbild von Osmers (Foto: Leonie Krippendorff)

Ins Leben gerufen wurde die Veranstaltung vor sieben Jahren mit der Absicht Jungdesignern zu unterstützen und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Kollektionen zu präsentieren. Ausgewählt werden die Designer anhand der eingereichten Bewerbungsunterlagen, die sowohl Fotos der gesamten Kollektion als auch einen Entwurf für die Modenschau selbst enthalten. Die glücklichen Auserwählten dürfen dann gegen einen Unkostenbeitrag von 250 Euro die Lokalitäten und Technik nutzen. Dieses Jahr werden die Designer „Osmers“ und „Claudia Vitali“ ihre aktuellen Kollektionen vorstellen.

„degewo Wedding Dress #7 – festival of urban fashion and lifestyle”

Kinderfreundlich: Auch für die kleinsten Mode-Fans ist gesorgt (Foto: LoRe!Lai über daWanda.com)

Der „Designer-Sale“, ein im Innenbereich der Brunnenstraße 65 stattfindender Markt, bietet Besuchern die Möglichkeit, Stücke aus ehemaligen und aktuellen Kollektionen verschiedener junger Kreativer und etablierter Künstler zu günstigen Preisen zu erwerben.

Ein Highlight gibt es auch für die kleinen Modefans und deren Mütter: Der Online-Shop „DaWanda“ ist Gastgeber der Kindermodenschau, die am Sonntag stattfindet. Damit sich die Mamis ganz in Ruhe beim Shoppen ausleben können, gibt es zudem ein extra von Pädagogen betreutes „Kinderland“.

Im Rahmen des Festivals werden außerdem auch die neuen Bewohner für die „degewo Wedding Dress Fashion“-WG gecastet. Bewerben konnten sich hier junge Kreative aus der Modebranche wie zum Beispiel Jungdesigner, Moderedakteure, Modefotografen und Stylisten. Die fünf Gewinner ziehen am Sonntag, dem 15.Juli gemeinsam für ein Jahr lang in eine von „degewo“ gesponsorte WG. Sinn und Zweck ist es, sich kennenzulernen, zusammenzuarbeiten und Kontakte zu knüpfen – nicht nur untereinander, sondern auch zum Rest der Modebranche.

„degewo Wedding Dress #7 – festival of urban fashion and lifestyle”

Futuristisch: Mode von Claudia Vitali (Foto: Simon Pais)

Neben der Mode steht beim „degewo Wedding Dress“ auch die Musik ganz oben auf der Liste. Bands und DJs konnten sich zur Untermalung der Veranstaltung bewerben und bekommen so die Gelegenheit, ihren Bekanntheitsgrad zu steigern.

Mit verschiedenen Imbissen wie der „Afroküche“ und der „Wiener Strudelmanufaktur“ ist auch für das leibliche Wohl gesorgt.

INFO: Das „degewo Wedding Dress“ findet von Samstag, 07. bis Sonntag, 08. Juli in der Brunnenstraße zwischen den U-Bahn-Stationen Voltastraße und Bernauer Straße statt.

Vorschau: Nächste Woche erfahrt ihr an dieser Stelle mehr über den Sommertrend „Shorts“.

Preview: Dezember 2011

Interviews mit der Indie-Rock-Band „Jennifer Rostock“, den Kreisvorständen der Piratenpartei Rhein-Neckar/Heidelberg und Laufstegtrainer Jorge Gonzalez haben euch hoffentlich die kalten Novembertage versüßt.

Um euch den Dezember ein wenig schöner zu gestalten, haben wir für euch wieder einmal jede Menge spannende und interessante Themen vorbereitet: Adeline Bauder wird euch in der Moderubrik mit dem All-white-Trend bekannt machen, in der Reiserubrik erwarten euch Beiträge zu Indien und Krakau und in der Mensch&Tier-Rubrik gibt es interessante Fakten zur Tierosteopathie.

Die Wirtschaft&Politik wartet in diesem Monat mit einem Interview mit den Vorständen der Hochschulgruppe „Die Linke. SDS“ auf. Einen weiteren Höhepunkt liefert die Musikredaktion mit ihrem „Culcha Candela“-Interview.

Unsere Kolumnistinnen beschäftigen sich mit Themen wie dem Leben mit Senioren. Im Sport berichten Anja Rambacher und Philipp Koehl über die Dart-Weltmeisterschaft in London und geben einen Ausblick über das EM-Jahr 2012.

Um euch schon mal ein wenig in Weihnachtsstimmung zu versetzen, gibt es in der Tipps&Tricks-Rubrik Anleitungen für selbstgemachte Geschenke. In der FilmKunstKultur-Rubrik bekommt ihr Infos zu den besten Weihnachtsgeschichten und im Panorama erwartet euch ein ganz besonderes Weihnachtsspecial: Fünf Face2Face-Mitarbeiter erzählen von ihren diesjährigen Weihnachtsplänen. Holt euch Inspiration und lernt das Team hinter den Artikeln besser kennen!

Als Jahresabschluss-Highlight präsentieren wir euch am Dienstag, 27. Dezember im Panorama ZDF „heute-journal“-Moderator Claus Kleber im Interview.

Das Face2Face-Team wünscht euch viel Spaß beim Lesen und ein besinnliches Weihnachtsfest!

Laufende Gewinnspiele:

Das „Vinyl-Only“-Gewinnspiel, bei dem es fünf Rabattcodes zu gewinnen gibt, läuft noch bis morgen, 1. Dezember, 23.59Uhr. Mehr Infos dazu findet ihr HIER.

Bis einschließlich Mittwoch, 7. Dezember könnt ihr zudem noch jede Menge Stücke aus der Jorge-Gonzalez-Kollektion von „bonprix“ gewinnen. Nur eine kurze Mail mit den verlangten Daten schicken und schon könntet ihr ein paar Schuhe, einen Schal oder ein Kleid euer Eigen nennen. Mehr Infos gibt´s HIER.

Ihr wollt eure Meinung über Face2Face kundtun? Lob, Kritik und so weiter könnt ihr HIER loswerden.

„Trendy und tragbar“ – Laufstegtrainer und Designer Jorge Gonzalez spricht über seine neue Kollektion

"Trendy und tragbar" - Laufstegtrainer und Designer Jorge Gonzalez spricht über seine neue Kollektion

Zufrieden mit seiner Arbeit als Designer: Jorge Gonzalez (Foto: Beutler)

Er ist Deutschlands bekanntester Laufstegtrainer, arbeitet nebenher als Model, ist studierter Radioökologe und seit neuestem auch Modedesigner – die Rede ist von Multitalent Jorge Gonzalez, bekannt aus der TV-Castingshow “Germany’s Next Topmodel”. Der gebürtige Kubaner bringt am heutigen Donnerstag eine neue Kollektion seiner Modereihe “Chicas Walk” auf den Markt, in Kooperation mit einem der führenden Modeanbieter in Deutschland und Europa: “bonprix”. Die bereits auf der „FashionWeek“ 2011 gezeigte Kollektion (wir berichteten) enthält ansprechende Kleidung für jeden Geschmack und – so der Clou – für jeden Anlass. Face2Face hatte die Chance mit dem Meister selbst zu sprechen und hat ihn zu seiner neuen Kollektion befragt.

Face2Face: Woher kam die Idee, eine eigene Modestrecke auf den Markt zu bringen?
Gonzalez: Im Laufe meiner Arbeit wurde mir immer wieder gesagt, ich solle doch selbst mal etwas entwerfen. Nachdem ich mich dann an die Arbeit gemacht hatte und bei einer Show in Hamburg erste Stücke präsentierte, saß ich wenig später plötzlich bei „bonprix“ und dort haben wir dann über meine eigene Kollektion in Zusammenarbeit mit „bonprix“ gesprochen.

Face2Face: Wie würden Sie Ihre Kollektion jemandem beschreiben, der sie noch nie gesehen hat?
Gonzalez: Die Kollektion ist sehr trendy, sehr tragbar. Es sind Kleidungsstücke für jede Gelegenheit. Denn die Frauen heutzutage sind es satt, für jeden Anlass etwas anderes anzuziehen. Daher habe ich das Prinzip verfolgt, ein Kleidungsstück so zu entwerfen, dass es zu vielen Gelegenheiten passt, oder man es ganz schnell ändern kann – mit den passenden Accessoires beispielsweise. Die Kollektion ist also nicht nur sexy, sondern auch praktisch.

"Trendy und tragbar" - Laufstegtrainer und Designer Jorge Gonzalez spricht über seine neue Kollektion

Sexy und schick: Diese beiden Kleider könnt ihr bei Face2Face gewinnen (Fotos: bonprix, Collage: Koepke)

Face2Face: Gab es für die Kollektion Vorbilder, haben Sie selbst Vorbilder?
Gonzalez: Meine Vorbilder sind die Chicas. Ich lasse mich vom Stil der Straße inspirieren, schaue, wie die Frauen rumlaufen, was sie anhaben. Das ist eigentlich meine beste Inspiration. Und ich schaue mir gerne Mode-Blogs, beziehungsweise allgemein Magazine an, täglich sogar. Und am liebsten natürlich Face2Face! (lacht)

Face2Face: Sie haben die Kollektion schon auf der diesjährigen Berliner „FashionWeek“ präsentiert – gab es seitdem noch Änderungen, oder war das bereits die finale Strecke?
Gonzalez: Auf der Berliner „FashionWeek“ wurde die erste Staffel meiner Kollektion gezeigt und schon ein paar Auszüge aus der zweiten, die heute rauskommt. Große Änderungen gab es nicht mehr im Nachhinein, es kamen lediglich ein paar Accessoires noch hinzu, wie etwa Schuhe, oder Handtaschen.

Face2Face: Werden Stücke aus der Kollektion in der nächsten Staffel von “Germany’s Next Topmodel” zu sehen sein? Ist da eine Kooperation geplant?
Gonzalez: In der letzten Staffel gab es ja schon Stücke aus meiner ersten Kollektion, bei einer Challenge auf den Bahamas zu sehen. Für die nächste Staffel, die im Februar starten wird, ist auch etwas im Gespräch.

Gewinnspiel:

Ihr habt die exklusive Chance, Teile aus der neuen Kollektion “Chicas Walk” von Jorge zu gewinnen! Verlost werden je ein Stück der folgenden Accessoires:

"Trendy und tragbar" - Laufstegtrainer und Designer Jorge Gonzalez spricht über seine neue Kollektion

Zu gewinnen (von links): Schal grau-weiß, Schuhe weiß, Schal bunt (Fotos: bonprix, Collage: Koepke)

Außerdem könnt ihr je einmal eins der folgenden Kleider im Größe “M” gewinnen:

 • Kleid blau

• Kleid bunt

Was ihr dafür tun müsst:

Schreibt bis einschließlich Mittwoch, 4. Januar 2012, 23:59 Uhr eine Mail an tatjana.gartner@face2face-magazin.de mit dem Betreff “Jorge” plus die Bezeichnung des Produktes, das ihr gewinnen wollt, also zum Beispiel „Jorge, Schal bunt“. In der E-Mail enthalten sein sollte euer Vor- und Nachname, eine gültige E-Mail-Adresse sowie eure postalische Anschrift, damit das Produkt – wenn ihr es gewinnen solltet – dorthin verschickt werden kann. Verlost wird unter allen Einsendern. Mitarbeiter von Face2Face, sowie der Rechtsweg sind von der Verlosung ausgeschlossen. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt dann am Donnerstag, den 5. Januar via Mail.

Viel Glück!

Anm. d. Red.: Aufgrund der großen Beliebtheit der Kollektion, besteht die Möglichkeit, dass einige der Produkte nicht mehr lieferbar sind. Sollte dieser Fall  eintreten, wird es auf www.face2face-magazin.de bekannt gegeben.