Wenn Kinder das Elternhaus verlassen

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Der Umzug steht an: Für die Eltern oft eine große Herausforderung (Foto: © Rainer Sturm / PIXELIO)

Früher oder später ist er da: Der Moment, in dem die „Kinder“ das  Elternhaus verlassen. Laut einer Studie der Familiensoziologen Bernhard Nauck und Nadia Lois liegt das Hauptauszugsalter in Deutschland bei Mitte 20. Von nun an beginnt für die Kinder das „wahre Leben“, sie sind auf sich allein gestellt und können tun und lassen, was sie wollen, Eltern haben (theoretisch) nicht mehr das Sagen. Doch wie ist es eigentlich für die Eltern, wenn das geliebte und vielleicht sogar einzige Kind auszieht?

Das Leben als Elternteil

Von Geburt an – und schon viele Monate davor – dreht sich bei den Eltern fast alles um ihr Kind. Das Leben wird nach dem Sprössling ausgerichtet, manchmal werden Träume begraben, weil sie nicht mehr ins Familienleben passen und mit der Stille ist es nach der Geburt auch vorbei. So ist es nur allzu verständlich, dass für die meisten Eltern der Auszug ihrer Kinder ein tiefgreifendes und einschneidendes Erlebnis darstellt. Ist der Nachwuchs erstmal auf der Welt, so stellt er das komplette Leben auf den Kopf und die Aufgaben im Haushalt bzw. im Alltag werden neu verteilt. Sofern die Eltern noch Vollzeit arbeiten und ein weiteres Kind im Hause bleibt, fällt der Abschied zwar schwer, stellt aber keinen großen Umbruch dar. Schließlich muss das Leben ja weitergehen. Für viele Eltern stellt sich gleichzeitig noch die Frage, ob sie ihrem Kind wirklich alles beigebracht haben, was es zu einem eigenständigen Leben braucht. Schließlich haben sie ihm im Laufe seines Lebens immer mit Rat und Tat, aber auch mit Rüge, zur Seite gestanden.

 Kinder lassen ein „leeres Nest“ zurück

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Hand in Hand: Eltern begleiten ihre Kinder oft das ganze Leben lang (Foto: © MaryL / PIXELIO)

Aber gerade, wenn die Eltern viel Zeit mit ihrem Kind verbracht haben und die Beziehung innig ist, stehen Eltern mit gemischten Gefühlen da.
Häufig spricht man dann vom „Empty-Nest-Syndrom“ (zu Deutsch: Leeres Nest-Syndrom). In der Fachsprache wird dieser Begriff genau für die Situation verwendet, dass Kinder ihr Elternhaus verlassen und somit ein leeres Nest zurücklassen.
Hier setzt die allseits bekannte Verlustsangst ein, die wohl in jeder menschlichen Beziehung irgendwann Einzug findet. Mütter reagieren, gerade am Tag des Auszugs, oftmals emotionaler als die Väter. Diese versuchen sich relativ schnell abzulenken, sei es mit einer neuen Aufgabe im Berufsleben, einem neuen Projekt im Haus oder schlichtweg einem neuen Hobby. Man könnte meinen, dass die Mütter dem „räumlichen Verlust“ ihres Kindes deutlich länger nachtrauern ­­­­­­­­­­­­– gerade, wenn sie aufgrund des Kinderwunsches auf eine berufliche Karriere verzichtet und ihr Leben komplett auf die Familie ausgerichtet haben, was heutzutage auch emanzipierte Frauen aufgrund von verschiedensten Begebenheiten tun. Doch auch Väter leiden stark unter dem Auszug ihres Kindes. Oftmals haben sie viele Entwicklungsphasen nicht mitbekommen und waren zu beschäftigt mit ihrer Arbeit. Nun, am Ende ihrer beruflichen Karriere, hätten sie mehr Zeit für das Familienleben, doch dann zieht das Kind plötzlich aus. Deshalb kann nicht eindeutig gesagt werden, welcher Elternteil stärker unter dem Verlust leidet. Es bleibt eine individuelle Sache, sagt auch die Psychotherapeutin Christiane Papastefanou. Dabei wäre es nun an der Zeit endlich Dinge in Angriff zu nehmen, auf die beide Elternteile früher verzichtet haben, sei es eine längere Reise zu unternehmen oder endlich mehr Zeit mit Freunden verbringen zu können.
Zusätzlich verändert sich auch die Beziehung des Elternpaares, da sie nun seit einer langen Zeit wieder unter sich sind, wie am Anfang ihres gemeinsamen Lebens. Das Paar muss sich wiederfinden, gemeinsame Ziele angehen und als eine Einheit funktionieren, die zusammen in ein neues Kapitel ihres Lebens startet. Die psychologische Beraterin Isabelle Stockert rät Eltern beispielsweise sich ein gemeinsames Hobby zu suchen, das vielleicht sogar schon früher eine Leidenschaft des Paares dargestellt hat. Papastefanou erwähnt, dass der Auszug des Kindes auch positive Veränderung in der Partnerschaft mit sich bringen kann, durch die gegenseitige Unterstützung mit diesem Ereignis zurechtzukommen.

Soziale Medien erleichtern den täglichen Kontakt

Soziale Medien machen es heutzutage einfach, mit räumlich getrennten Menschen in Kontakt zu bleiben. Die meisten Mütter und Väter besitzen ihr eigenes Smartphone mit WhatsApp, kennen Skype oder haben ein Konto bei Facebook. Somit ist der Austausch garantiert, wenn auch nur über dieses unpersönliche Verhältnis.
Die Familientherapeutin Bettina Teubert berichtet der Sueddeutschen – auch aus eigener Erfahrung–, dass der neue Lebensabschnitt zu einer erwachseneren und tieferen Bindung zwischen Eltern und Kind führen kann, da der Nachwuchs seine Eltern durch die gewonnene Eigenständigkeit mit anderen Augen betrachtet.
Fakt ist, dass der Auszug der eigenen Kinder aus dem Elternhaus für beide Seiten ein einschneidendes Ereignis darstellt. Die Kinder sind von nun an auf sich alleine gestellt, fangen an, wirklich ihr eigenes Leben zu leben – mit allem, was dazugehört. Doch die Eltern bleiben oft weiterhin enge Kontaktpersonen und erste Ansprechpartner für jegliche Fragen und Probleme.
Sie sind es auch, die ihre neu gewonnene Freiheit effizient gestalten müssen, um die Lücke in ihrem Leben zu schließen. Das kann eine große Chance sein, um neue Seiten an sich zu entdecken, neue Hobbys auszuprobieren und auch als Paar zusammenzuwachsen. Zusätzlich macht es die moderne Kommunikation einfach mit den Kindern in Kontakt zu bleiben und auf den neuesten Stand gebracht zu werden.

Im siebten Babyhimmel – wie sich der Alltag durch den Nachwuchs ändert

Maxi-Cosi

Ein treuer Begleiter: Der Maxi-Cosi (Foto: Bierbrauer)

Windeln wechseln, Fläschchen geben, zum Kinderarzt fahren oder die Kinder von Schule und KiTa abholen – all diese und viele weiteren Dinge beeinflussen den Alltag von Müttern und Vätern. Wie sich das Leben durch den Nachwuchs ändert und was Eltern nicht mehr missen möchten, verraten Julia Helmling (30) Erzieherin, Mutter von Louis (1,5 Jahre), Vanessa Weinheimer (30), Facheinkäuferin, Mutter von Sophia Alicia (7 Wochen) und die schwangere Eva-Maria Obermann (27), Studentin und Face2Face-Autorin, Mutter von Noah Joshua (6 Jahre) und Sophia Miah (1,5 Jahre), im Interview:

Face2Face: Wie viele Kinder wünscht ihr euch?
Julia: Zwei oder drei
Vanessa: Zwei
Eva-Maria: fünf

Face2Face: Seid ihr berufstätig oder geht ihr einem Studium nach?
Julia: Momentan arbeite ich nicht, da ich noch in Elternzeit bin.
Eva-Maria: Ich bin derzeit in der Endphase des Master-Studiums und werde danach eine Promotion beginnen. Außerdem arbeite ich als Hilfskraft an der Universität, bin Journalistin und Buchautorin. Diese Tätigkeiten sind allesamt erstaunlich gut mit Kindern zu vereinbaren. Im Studium bin ich wesentlich flexibler, als in einer Ausbildung oder einem festen Vollzeitjob.
Vanessa: Für zwei Jahre bin ich in Elternzeit, danach möchte ich wieder halbtags als Facheinkäuferin arbeiten.

Im siebten Babyhimmel – wie sich der Alltag durch den Nachwuchs ändert

Stets einsatzbereit: praktische Babyfläschchen (Foto: Bierbrauer)

Face2Face: Wie lässt sich Job, Studium und Kind unter einen Hut bringen, Eva-Maria?
Eva-Maria: Als Hilfskraft kann ich meine Arbeitszeiten relativ flexibel einteilen und teilweise von zu Hause aus arbeiten, wie auch als Autorin und Journalistin. Doch um wichtige Termine wahrnehmen zu können, bin ich auf ein gut funktionierendes soziales Netzwerk angewiesen, sprich meine Familie. Sehr wichtig war, dass ich Sophia bis zu ihrem ersten Geburtstag mit zur Arbeit an die Uni und mit in die Seminare nehmen konnte. Zu wissen, dass ich das auch mit dem neuen Baby machen kann, gibt mir eine gewisse Gelassenheit und Zuversicht, dass ich das schaffen werde.

Face2Face: Wie muss man sich den Alltag einer Hausfrau und Mama in der heutigen Zeit vorstellen?
Julia: Kinder sind gleichzusetzen mit einem Full-Time-Job. Morgens heißt es früh aufstehen, auch wenn du noch müde bist. Seinen täglichen Pflichten wie Haushalt oder Einkaufen nachzugehen ist manchmal gar nicht so einfach, wenn das Kind die volle Aufmerksamkeit braucht.
Vanessa: Der Alltag mit Kind ist ganz schön stressig, vor allem weil wir noch zusätzlich zwei Hunde haben, die ebenfalls Aufmerksamkeit brauchen. Man kann sagen, der komplette Tagesablauf richtet sich nach dem Kind und den Hunden.
Eva-Maria: Mein Sohn geht mittlerweile in die Schule und meine Tochter geht in die Kindertagesstätte. Da mein Mann zu früh aus dem Haus zur Arbeit muss, liegt es an mir, den Tag zu koordinieren. Im Moment ist durch die Endphase der Schwangerschaft alles etwas komplizierter. Das Kochen übernehme meist ich, muss aber gestehen, dass ich an stressigen Tagen zu schnellen Gerichten oder „Fast Food“ ausweiche. Wenn möglich, gehen mein Mann und ich gemeinsam einkaufen. Wir wissen, dass wir ein Team sind, das nur zusammen bestehen kann.

Babyschuhe

Schritt für Schritt: das Baby zeigt wo es lang geht im Alltag (Foto: Bierbrauer)

Face2Face: Gibt es kritische Stimmen aus der Nachbarschaft, weil Frau nicht zusätzlich arbeiten geht oder die Kinder schon bald in eine KiTa bringt?
Vanessa: Bisher habe ich noch keine kritischen Stimmen vernommen. Elternzeit für zwei Jahre ist heute ganz normal.
Eva-Maria: Die Vorurteile gegenüber der Betreuung von Kleinkindern sind noch stark verbreitet, selbst junge Mütter oder Kinderlose sind da schnell bereit, eine abwertende Haltung einzunehmen, ohne mich, meine Tochter oder ihre Kindergartengruppe zu kennen. Die Wahrheit ist, dass ich nicht die Möglichkeit habe, meiner Tochter das Maß an Spiel- und Kontaktmöglichkeiten zu bieten, wie es die KiTa kann. Selbst, wenn ich „zu hause“ bin, muss ich mich um Dinge im Haushalt kümmern und kann ja gar nicht 24 Stunden am Tag als Bespaßungsmaschine agieren. Dennoch bin ich für meine Kinder die wichtigste Bezugsperson.

Face2Face: Findet ihr es wichtig, dass man Unterstützung hat von z.B. Ehemann, Mutter oder Freunden oder bewerkstelligt ihr das meiste selbst?
Julia: Ja, Unterstützung ist wichtig. Mein Mann unterstützt mich beispielsweise im Haushalt nach der Arbeit. Meine Mutter passt hin und wieder auf den Kleinen auf, wenn ich Termine habe, wie etwa einen Arztbesuch.
Vanessa: Mein Mann arbeitet von morgens bis nachmittags, bis dahin betreue ich das Kind und die Hunde. Am Nachmittag hilft mir mein Mann und geht zum Beispiel mit den Hunden raus, wickelt die Kleine oder bringt sie abends ins Bett. Da meine Mutter weiter weg wohnt, ist es hier eher schwierig mit Unterstützung.
Eva-Maria: Das finde ich sehr wichtig. Kinder sind etwas Wunderbares und auch wunderbar anstrengend. Ich bin froh, wenn jemand von den Großeltern ab und zu etwas mit ihnen unternimmt und mein Mann und ich dadurch Zeit für uns haben. Etwas schwierig finde ich die Formulierung „Unterstützung“ auf meinen Mann angewendet, als den Vater meiner Kinder. Die Kinder gehören genauso zu seinem Alltag, wie zu meinem. Er muss es auch vereinbaren können, nach der Arbeit Zeit zu haben oder eben nicht. Immerhin gehört auch immer mehr als nur eine Person dazu, Kinder zu bekommen, da ist es nur natürlich, dass auch mehr als einer dazu gehört, sich um sie zu kümmern.

Wärmflasche

Kuschelig: eine Babywärmfalsche (Foto: Bierbrauer)

Face2Face: Was haltet ihr davon, wenn die Frau bald nach der Geburt Ihrem Job nachgeht und der Mann die Erziehung übernimmt? Wie ist es bei euch?
Julia: Ich finde, derjenige in der Beziehung, der mehr Geld im Job verdient, sollte arbeiten gehen.
Vanessa: Das sollte jeder für sich selbst entscheiden, ob er das möchte. Ich persönlich will die Erfahrung selbst machen und mich die zwei Jahre um unser Kind kümmern.
Eva-Maria: Das entscheidet sich von Situation zu Situation. Bei uns ist es allein finanziell so verteilt, dass mein Mann Vollzeit arbeitet, weil ich ja mit meinem Studium noch nicht ganz fertig bin, und dann ja noch promovieren will. Das heißt auch, dass momentan eher ich zugunsten der Kinder zurücktrete, denn wir sind ja als Familie auf den Verdienst meines Mannes angewiesen. Ein Modell, in dem beide Eltern Teilzeit arbeiten und sich die Kindererziehung teilen können, wie es mal in der Politik die Runde gemacht hat, finde ich persönlich sehr gut durchdacht.

Face2Face: Hat man bei all dem Trubel noch Lust auszugehen oder Hobbys nachzugehen?
Julia: Ich finde, abends mal Wegzugehen ist ein toller Ausgleich zum Kinderalltag. Das geht natürlich nicht, wenn man völlig fertig ist, aber hin und wieder gerne.
Vanessa: Nein, erstmal nicht. Ich denke, das kommt später wieder, wenn das Kind älter ist. Momentan gibt es einfach sehr viel zu tun, da hat man genug um die Ohren und braucht auch seine Zeit, sich auszuruhen.
Eva-Maria: Natürlich! Gerade dadurch werden Partys, Kinogänge oder ein gemeinsames Essen zu besonderen Anlässen, die man umso mehr geniest. Die Organisation ist natürlich etwas aufwendiger, da immer jemand da sein muss, der auf die Kinder achtet, aber so ein bisschen Zeit für sich und zu zweit wird umso mehr geschätzt und ist wirklich Gold wert!

Face2Face: Was vermisst ihr, seit ihr Mamas seid?
Julia: Mir fehlt das Ausschlafen, die Zweisamkeit mit meinem Mann und das spontane Weggehen am Abend.
Vanessa: Die Freiheit das zu tun, auf was ich gerade Lust habe – weil das meistens dann nicht geht.
Eva-Maria: Wenig. Mit kleinen Kindern vermisst man schnell das Ausschlafen, aber wie bei einer festen Arbeitszeit, fällt das Ausschlafen dann auch schwer, wenn es mal sein könnte, weil jemand da ist, der sich um die Kinder kümmert. Manche Möglichkeiten, die sich mir nun bieten, wie Auslandsemester oder Reisen zu bestimmten Veranstaltungen, sind mit Familie einfach schwer zu koordinieren. Ich wäre wirklich gerne die letzten zwei Jahre zur Frankfurter Buchmesse, aber Stillzeit und Hauskauf haben das nicht möglich gemacht, also hoffe ich, dass ich es nächstes Jahr schaffe. Ich weine aber nichts nach. Immerhin habe ich meine Entscheidung getroffen, und für nichts in der Welt würde ich meine Kinder wieder eintauschen, insofern habe ich mit solchen Dingen auch kein Problem.

Teddybär

Teddy und Schnuller: ein Muss für jedes Baby (Foto: Bierbrauer)

Face2Face: Wie verändert sich das Verhältnis in der Partnerschaft? Ändert sich überhaupt etwas?
Julia: Ja, das Verhältnis ändert sich schon. Man hat einfach nicht mehr so viel zeit zusammen wie früher und muss mehr im Voraus planen.
Vanessa: Man hat kaum Zeit für sich bzw. für den Partner. Wenn die kleine schläft, nutzt man die Zeit für Dinge, die im Haushalt liegen geblieben sind.
Eva-Maria: Natürlich ändert sich etwas. Allein die Gesprächsthemen werden neu gemischt. Es geht um Windelausschlag und Fernsehverbot, um Krankheitsanzeichen und neu Erlerntes. Als Eltern teilt ein Paar neue Dinge und Momente.Oft wird auch alles Stressige in einer Partnerschaft auf die Kinder geschoben, was ungerecht ist. Der Stress kommt ja nicht wirklich von den Kindern, sondern von anderen Gegebenheiten.

Face2Face: Was findet ihr am Mama-Sein am Schönsten?
Julia: Mama zu sein ist wunderbar. Es fühlt sich gut an, gebraucht zu werden. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, wenn das Kind zum ersten Mal zu dir Mama sagt.
Vanessa: Das Schönste ist, wenn die kleine mich anlächelt. Da weiß man, das man alles nicht umsonst durchgestanden hat.
Eva-Maria: Nach oben gerichtete Arme, ein glühender Blick und das einfachste und schönste Wort der Welt „Mama“. Da werde ich schwach und bin einfach nur glücklich. Immer wieder.

Face2Face: Was würdet ihr anderen (werdenden) Müttern raten?
Julia: Bevor man Mutter wird, sollte man das Leben in vollen Zügen genießen, denn das Leben verändert sich komplett.
Vanessa: Man sollte sich nicht verrückt machen, es kommt alles, wie es kommt.
Eva-Maria: Hört bloß nicht auf irgendwelchen Rat! Kaum eine Gruppe wird so mit gut gemeinten Ratschlägen überschüttet wie (werdende) Mütter. Jeder meint es besser zu wissen. Das verunsichert nicht nur, es nervt auch gewaltig und ist in den meisten Momenten einfach nur Humbug. Ob die Großeltern mit längst überholten Meinungen ankommen oder Wildfremde ihre Klappe nicht halten können: einfach nett lächeln und weghören. Ihr wisst selbst, wen ihr fragen könnt und werdet es mit Sicherheit nicht scheuen, es zu tun, denn jede Mutter (und jeder Vater) hat Angst, etwas falsch zu machen.

Vorschau: Am Dienstag, 16. Dezember weihnachtet es sehr – erfahrt mehr über unser Weihnachtsspecial!