Als Straßenmusiker kann ich doch spielen, wo ich will – oder nicht?

„Bei schönem Wetter schnappe ich mir einfach meine Gitarre und stelle mich ein paar Stunden in die Stadt, um Straßenmusik zu machen und mein Gehalt ein bisschen aufzubessern.“ – Was so einfach klingt, ist nicht in jeder deutschen Stadt möglich und ist oft mit bestimmten Regelungen verbunden, die es Straßenmusikern teilweise erheblich erschweren, ihre Musik öffentlich an den Mann beziehungsweise die Frau zu bringen. Wir haben uns für euch schlau gemacht, welche Auflagen es unter anderem in der Rhein-Main-Region gibt und außerdem einen jungen Straßenmusiker nach seinen Erfahrungen und Tipps gefragt.

Sondernutzungserlaubnis nötig

Jede Stadt in Deutschland hat ihre eigenen Bestimmungen im Hinblick auf musikalische Darbietungen auf der Straße. Wer zum Beispiel in Darmstadt an einem öffentlichen Platz musizieren will, darf das generell nur in der Fußgängerzone zwischen 10 und 20 Uhr. Dazu kommt, dass man vorher beim Bürger- und Ordnungsamt einen sogenannten „Antrag auf eine Sondernutzungserlaubnis für Straßenmusik und Straßenkunst in der Fußgängerzone“ stellen und eine Verwaltungsgebühr von fünf Euro pro Tag zahlen muss. Außerdem vergibt die Stadt täglich überhaupt nur fünf Genehmigungen.

Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?

Als Straßenmusiker kann ich doch spielen, wo ich will – oder nicht?

Auf dem Weg zum nächsten Straßengig: Musiker Johannes Marschall (Foto: S. Holitzner)

Noch komplizierter ist es beispielsweise in München. Bevor man dort Straßenmusik machen kann, muss man sich eine Erlaubnis in der Stadtinformation im Rathaus holen. Und wer so eine bekommen möchte, muss früh aufstehen: Die Stadtinformation erteilt gegen eine Verwaltungsgebühr von zehn Euro nur zehn Lizenzen pro Werktag und die gehen an diejenigen, die zuerst und das heißt ab 8 Uhr vor Ort sind. Ein Straßenmusiker, der zum ersten Mal in München spielen will, muss darüber hinaus zunächst sein Können im Rathaus präsentieren, bevor entschieden wird, ob er auf der Straße zugelassen wird. Weitere kleinteilige Regelungen, wie ein Spielverbot während des Glockenspiels am Marienplatz oder ein Ausschluss bestimmter Instrumente, kommen hinzu. Dieses strenge Reglement hängt damit zusammen, dass viele Geschäftsbetreiber und Anwohner sich von zu viel Straßenmusik gestört fühlen. Da kann es schon einmal vorkommen, dass sich die Musizierenden den einen oder anderen dummen Spruch anhören müssen. Johannes Marschall, der als Nebenerwerb zum Studium seit 2013 häufig mit einem oder zwei Freunden Rock’n’Roll- und Rockabilly-Klassiker aus den 50er Jahren mit Gesang und Gitarren auf der Straße performt, wurde schon öfter mit Sätzen wie „Hey guck mal, da ist Elvis“ konfrontiert. So etwas nimmt er sich allerdings nicht zu Herzen. Er ist der Meinung, dass sich diejenigen, die sich beschweren, erst einmal selbst trauen sollten, vor fremden Leuten auf der Straße zu spielen. Auf Anfeindungen von Anwohnern reagiert er mit dem Hinweis auf die Regelungen der Stadt für Straßenmusiker.

Es geht auch ohne Genehmigung

Solche Beschwerden waren in Wiesbaden der Grund für eine Verschärfung der Vorschriften im Dezember 2017. Dort darf ein Künstler seitdem einen Standort am gleichen Tag kein zweites Mal nutzen und nur noch zwischen 11 und 18 Uhr statt wie bisher zwischen 8 und 20 Uhr musizieren. Im Vergleich zu München ist Wiesbaden aber dennoch bei Straßenmusikern beliebt, weil keine Genehmigungen notwendig sind. Insbesondere Frankfurt schätzt Straßenmusik als kulturelle Bereicherung und belebendes Element, weshalb die Mainmetropole die kreativen Talente eher fördert als ihnen durch viele verwirrende Regelungen Steine in den Weg zu legen. Von Montag bis Samstag dürfen dort die Straßen zwischen 7 und 20 Uhr (von 1. Mai bis 31. August sogar bis 21 Uhr) bespielt werden, wenn nach maximal einer Stunde ein Standortwechsel erfolgt. Zwischen zwei Straßenkonzerten an der gleichen Stelle muss zudem knapp eine Stunde Pause liegen.

Nicht alles ist schlecht an einer Straßenmusikordnung

Als Straßenmusiker kann ich doch spielen, wo ich will – oder nicht?

Voll im Element: Johannes Marschall beim Konzert auf der Straße in Mainz (Foto: J. Marschall)

In Mainz brauchen Straßenmusiker ebenfalls keine Genehmigung, um auf der Straße aufzutreten. Trotzdem gibt es eine Straßenmusikordnung mit verbindlichen Regeln. Diese besagt, dass man genügend Abstand zu öffentlichen Veranstaltungen halten sollte. Des Weiteren ist die Stadt in verschiedene Spielzonen aufgeteilt, die nur an Werktagen zu festgelegten Zeiten für maximal 30 Minuten zum Musizieren genutzt werden dürfen. Johannes, der primär in Mainz Straßenmusik macht, kritisiert, dass sich nicht immer alle Künstler an diese Vorschriften halten. Viele wissen aber auch gar nicht, dass es einen solchen Regelkatalog für Straßenmusiker gibt. Positiv daran findet der 27-Jährige, dass man sich unter den Straßenmusikern nicht direkt in die Quere kommt oder sich sogar gegenseitig die Zuschauer abjagt. Insgesamt sorgt die Verordnung in Mainz für einen fairen Umgang miteinander und damit für einen fairen Wettbewerb.“ Aber solche Regelungen haben auch ihre Schattenseiten: „Wenn man gerade so richtig schön in Fahrt gekommen ist, muss man schon wieder umziehen. Wenn außerdem an bestimmten Tagen viele Straßenmusiker unterwegs sind, kann es schwer werden, den Ort immer gleich im Halbstundentakt zu wechseln, da viele Plätze belegt sind.

Haltet den Dieb!

Unabhängig von den Vorschriften sollte man als Straßenmusiker allgemein aufpassen, dass man nicht Opfer eines Diebstahls wird. Vielfach legen die Künstler einen Gitarrenkoffer oder einen Hut auf die Straße, in den Fußgänger bei Gefallen einen kleinen Obolus werfen können. Johannes hat in Mainz die Erfahrung gemacht, dass ein Mann, der rein äußerlich den Anschein eines Obdachlosen erweckte, mehrmals im Vorrrübergehen versucht hat, Geld aus dem Gitarrenkoffer zu nehmen. Da sie zu dritt musizierten, konnten zwei weiterspielen, während der Dritte den Diebstahl vereitelte, indem er den Mann anschrie und somit verscheuchte.

Wie werde ich ein erfolgreicher Straßenmusiker?

Abgesehen von den Regelungen, welche die Städte Straßenmusikern vorschreiben, gibt es verschiedene Dinge, die laut Johannes alle, die ihre Musik an öffentlichen Plätzen präsentieren wollen, beachten sollten: „Man sollte sein musikalisches Handwerk verstehen. Außerdem sollte man denselben Song nicht zu oft hintereinander spielen. Ich betrachte Straßenmusik auch immer als ein Konzert mit einem gewissen Grad an künstlerischem Anspruch. Außerdem spielt der Ort, an dem man sich auf der Straße aufstellt, eine große Rolle. Wenn man sich eher in die Mitte der Straße als an die Straße stellt, hat man größere Chancen wahrgenommen zu werden – und darum geht es ja auch: präsent sein, die Leute mit seiner Ausstrahlung und Musik fesseln und sich nicht in Seitengassen verstecken.

Straßenmusik = eine Bereicherung?

Neben denjenigen Passanten, denen die Johnny Cash-Coversongs von Johannes ein Lächeln ins Gesicht zaubern, gibt es aber immer noch viele, die Straßenmusik skeptisch beäugen. Der junge Musiker würde sich deshalb wünschen, dass sich Städte und vor allem die Anwohner und Menschen auf der Straße mehr der Straßenmusik öffnen. Er sieht eine lebendige Straßenmusikkultur als große Bereicherung für eine Stadt, denn „was gibt es Schöneres als an einem sonnigen Tag durch die Straßen zu flanieren und dabei gute Straßenmusik zu genießen.“ Andere Länder, wie zum Beispiel Italien, scheinen Straßenmusik offener gegenüberzustehen. So hat es zumindest Johannes erlebt: „Als ich vor zwei Jahren auf Studienfahrt in Neapel war, begannen auf einmal mehrere Straßenmusiker ein Konzert mitten unter den Restaurantgästen auf der Straße. Die haben fast eine Stunde eine Canzone Napoletana nach der anderen geschmettert und alle haben mitgemacht. Ich glaube, so etwas würde in Deutschland nicht so schnell passieren.

Deutschlandkarte für Straßenmusiker

Damit Straßenmusiker auf einen Blick sehen können, ob sie beim öffentlichen Musizieren in den einzelnen Städten Deutschlands mit Einschränkungen rechnen müssen oder erwünscht sind, hat DIE ZEIT im August 2017 eine hilfreiche Karte erstellt. Darin sind zum Beispiel auch Mannheim und Heidelberg zu finden. Etwas kleinere Städte, wie beispielsweise Speyer, sind dort jedoch nicht verzeichnet.

Kartographie des Gehirns – Das Human Connectome Project

Das Gehirn – eine der kompliziertesten Strukturen der Natur. Es ist zu vielem fähig, zu denen selbst heutige Computer nicht fähig sind, wiegt durchschnittlich nur 1,4 kg und verbraucht doch große Teile unseres täglichen Energiebedarfs. Schätzungen zufolge besitzt das Gehirn 100 Milliarden Nervenzellen, deren Nervenbahnen aneinander gereiht 145-mal um die Erde reichen, und zehnmal so viele Gliazellen, die das Stützgewebe des Gehirns bilden. Dank der großen Plastizität und der ständigen Umstrukturierung sowie den Unterschieden zwischen einzelnen Menschen, ist es schwer das Gehirn zu untersuchen. Das Human Connectome Project versucht, alle Daten bezüglich des Gehirns zu sammeln und die neurologische Forschung voran zu treiben.

Das Gehirn - Schädel im MRT (Foto: Dieter Schütz  / pixelio.de)

Das Gehirn – Schädel im MRT (Foto: Dieter Schütz / pixelio.de)

Das Gehirn bei Tieren und der Aufbau unseres Gehirns
Viele Tiere besitzen Ansammlungen von Nervenzellen, die einem Gehirn ähneln oder dessen Funktion haben. Doch anatomisch ist zum Beispiel das Strickleiternervensystem der Insekten und Krebse sehr unterschiedlich zu unserem Gehirn. Besonders das Gehirn eines Krakens oder Tintenfisches steht jedoch in der Komplexität ebenfalls sehr hoch. Das Gehirn, wie wir es kennen, ist allen Wirbeltieren gleich und besteht entwicklungsgeschichtlich aus zuerst drei, dann fünf Teilen: Das Nachhirn verbindet es zum Rückenmark, das Hinterhirn beinhaltet einen Querwulst namens Pons (für Brücke), der Querverbindungen aufweist, und das Kleinhirn, welches für Bewegung und Koordination verantwortlich ist. Zusammen mit dem Mittelhirn bilden diese Strukturen das Stammhirn, welches den stammesgeschichtlich ältesten Teil darstellt und unter anderem für Reflexe und Atmung zuständig ist. In das Zwischenhirn kommen die Nervenbahnen des Auges und es beinhaltet die Hormondrüsen, Zirbeldrüse und Hirnanhangsdrüse. Als Schaltstelle zwischen Nerven- und Hormonsystem reguliert das Zwischenhirn den Schlaf-Wachrythmus, Schmerz- und Temperaturempfinden, Hunger, Durst und den Sexualtrieb. Das in zwei Hälften (Hemisphären) aufgeteilte, stark gefurchte Großhirn ist das Bild, welches in unsere Köpfe springt, wenn wir an Gehirn denken. Es beinhaltet das limbische System, verantwortlich für Instinkte und Emotionen. Die Großhirnrinde, Teil der grauen Substanz, enthält die Nervenzellkerne und die darunterliegende weiße Substanz die Nervenfasern, ein Balken verbindet beide Hemisphären. Das Gehirn ist von drei Hirnhäuten umgeben und schwimmt in der Hirnflüssigkeit.
Einteilung des Großhirns
Das komplexe Großhirn besitzt viele Funktionen. Eine erste Unterteilung findet örtlich statt und vier Hirnlappen sind beschrieben. Dort finden sich wiederum Windungen (Gyrus) und Furchen (Sulcus). 1903 versuchte Neuroanatom Korbinian Brodman das Gehirn zu unterteilen und beschrieb 52 Regionen. Diese beinhalten zum Beispiel den motorischen und primär somatosensorischen Cortex. Das Wernicke Areal ist für das Verstehen von Sprache zuständig, das Broca Areal zur Produktion von Sprache. Hör-, Seh- und Geschmackszentren verarbeiten die jeweiligen Sinneseindrücke. Anhand der gesammelten Bilder des Human Connectome Projects, erstellt durch MRI (Magnetresonanz- Ttomographie) konnte nun eine Publikation das Gehirn weiter einteilen. Die Arbeitsgruppe benennt 180 Areale pro Hemisphäre und sorgt nun für eine noch nie dagewesene detailreiche Kartographierung des Gehirns. Diese kann helfen ein größeres Verständnis über Gehirnentwicklung, verschiedenste Krankheiten und Altern zu bekommen.

Was aber kommt nach der Revolution?

Es klingt ja schon richtig, wenn in den diktatorisch geführten Ländern Afrikas die Bevölkerung rebelliert. Wenn sie auf die Straße geht, protestiert gegen Ungerechtigkeit und Diktatur. Wenn sie Gleichheit fordert, Gleichberechtigung, freie Wahlen und Gerechtigkeit. Es klingt richtig. Und es käme mir nie in den Sinn, zu behaupten, es wäre falsch. Ich frage mich nur, was danach kommt.

 Angefangen hatte es im Tunesien. Dort war ich. Natürlich nicht im Februar, sondern vor ein paar Jahren. Dort tat ich, was viele Europäer taten: Urlaub. Denn sind wir mal ehrlich, die Bevölkerung dieses Landes lebte davon. Die Hotelangestellten, die Touristenführer, die Souvenirverkäufer, -hersteller, -vertreiber. Die Karawanenführer in der Sahara, die es schafften, für eine kleine Colaflasche über 10 Euro zu kassieren. Die Olivenbauern, die kleine Führungen anboten, weil der Ertrag ihrer ewig weiten Olivenhaine nicht reichte. Nicht ausschließlich. Mit Sicherheit gab es auch da schon die Kleinwarenverkäufer, die Bäcker und Friseure, die Schneider und Lehrer, Ärzte und Angestellte des Wasserwerks. Diese Leute muss es eigentlich immer geben. Aber dennoch lebten Länder wie Tunesien und Ägypten vom Tourismus. Allein wenn ich daran denke, dass mein Vater durchaus auch drei Mal im Jahr ans Tote Meer flog.

Und nun? Wie lang wird es dauern, bis die Folgen der Revolutionen ausgestanden sind? Bis die Gesellschaften sich reformiert haben, die Umsetzung der guten Gedanken erfolgt ist? Keine Revolution verändert von heute auf morgen. Ein großer Prozess steht noch an. Das zeigen nicht nur die Flüchtlinge, die aus Afrika ihren Weg suchen. Ein Datum macht keine Revolution. Denken wir mal weit zurück. 1789 – das klingt nach etwas. Am 14. Juli 1789 stürmten die Revolutionäre in Paris – Bauern, Arbeiter, Bürger – die Bastille, was noch heute als Beginn der Französischen Revolution gilt. Aber eben nur als der Beginn. Die Revolution selbst dauerte zehn Jahre an. Und die Pariser änderten ihr Denken auch nicht so spontan am 14.07. Das Zeitalter der Aufklärung hatte sie verändert. Schriften, Gespräche, Gedanken, die mit der Situation der Zeit nicht einhergehen konnten, gingen voran. Die Auswirkungen der Revolution spürte man in den umliegenden Ländern, in den darauffolgenden Jahren. Und auch wir schwören noch auf die Prinzipien „Liberté, Egalité, Fraternité“ – Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit.

 Doch was kam nach der Revolution? Napoleon Bonaparte – ein Diktator. Was wird aus den Revolutionen in Afrika erstehen? Keine Frage, dass diese Umwürfe in der Gesellschaft nötig sind. Die Veränderung 1789 von der Monarchie zur Demokratie, zu den Gedanken der Aufklärung und des Humanismus – sie sind uns auch heute noch wichtig.

 Die Welt wird aber schnell gelangweilt. Wenn Libyens Machthaber weiterhin gegen alles und jeden ist, nur weil es nicht nach seiner Nase geht – das klingt nach Farce, blutiger Farce zwar, doch uns ist klar, dass er falsch liegt. So sehr er es sich wünscht, die Welle wird nicht brechen, sie ist zu stark. Wenn wir es aus der Position betrachten, dass Kulturen unzeitgemäß sind, dass sie sich unterschiedlich schnell entwickeln, aber doch ähnliche Entwicklungen durchmachen, wissen wir, dass diese Welle nicht an einem exzentrischen Mann brechen wird.

Was aber kommt nach der Revolution?

Revolution: In diesen Staaten gibt es Aufstände. (Grafik: StepMap)

 Doch auch diese Betrachtung löst nicht die Frage nach dem Danach. Was wird aus den Ländern, wenn die Revolutionen vorbei sind? Welche Gesellschaften werden sie bilden, wenn die Einnahmequelle ‚Tourismus‘ wesentlich beeinträchtigt ist, denn bis dieser Geschäftszweig sich erholt hat, dauert es Monate, wenn nicht sogar Jahre. Flüchtlinge aus den afrikanischen Ländern kommen übers Meer nach Europa, suchen Zuflucht. Das ist ein Ausweichen, keine Lösung. Und hier liegt das Problem. Erst 1832 kamen die Deutschen im Hambacher Fest zumindest mit ihren Forderungen den Franzosen von 1789 gleich, wenn auch wesentlich unblutiger, mit wesentlich weniger Folgen, zumindest die Farben unserer Fahne sind uns geblieben. Müssen Revolutionen also blutig sein, um viel zu ändern? Vielleicht dauert es sonst nur etwas länger, denn nach und nach kam Deutschland auch zu seiner Demokratie. Die Lösung für das Problem des Danach ist also noch nicht gefunden worden – und ich bezweifle, dass wir es je finden werden. Wichtig ist aber, dass wir unseren Blick nicht vom Krisengebieten nehmen. Was jetzt kommt, ist erst richtig interessant. Oder wie seht ihr das?

Vorschau: Lea macht nächste Woche Pause, also nehm‘ ich mal die hohen österlichen Feiertage unter die Lupe.