Die schönsten Hochzeitslocations in der Rhein-Neckar-Region

Am Strand, zwischen Weinreben oder auf einem Schloss – wir haben sie für euch aufgestöbert: Die schönsten und teilweise sogar noch unentdeckten Juwelen unter den Hochzeitslocations in der Rhein-Neckar-Region.

Heiraten in Speyer

Die Domstadt gilt als Hochzeitshochburg. Zwischen 400 und 450 Trauungen führt das Standesamt hier pro Jahr durch. Doch nicht nur die Eheschließungsquote hier hoch ist, sondern auch die Scheidungsrate auffällig niedrig. Ein gutes Omen? Als erstes Standesamt in Rheinland-Pfalz hat Speyer zudem den Online-Traukalender eingeführt. „Damit können Paare ihren Wunschtermin ganz bequem online von zuhause aus verbindlich bis zu einem Jahr im Voraus buchen“, erklärt Standesamt-Leiter Hartmut Jossé. Für 2018 seien die drei Hochzeitslocations der Stadt an Samstagen zwar bereits ausgebucht, werktags sind aber noch vereinzelt Termine frei und 2019 sei die Auswahl noch recht groß, verrät er. Also schaut doch mal, ob etwas für euch dabei ist!

Trauturm: Über den Wolken

In 15 Metern Höhe und mit Blick auf die Maximilianstraße mit ihren kleinen Cafés, die sich wie Perlen an einer Kette aneinanderreihen, bietet das Standesamt Speyer seinen Brautpaaren eine ganz besondere Hochzeitslocation: Im Trauturm alias Altpörtel ist Platz für 30 Personen (25 Sitzplätze). Natürlich ist der Zugang zur Empore frei. Eindrucksvollen Hochzeitsfotos mit Domstadt-Hintergrund steht also nichts im Wege – außer vielleicht Höhenangst. Da es 77 Stufen zu überwinden gilt, sollte die Hochzeitsgesellschaft jedoch möglichst mobil sein. 470 Euro beträgt die Sondertraugebühr an Freitagen im Altpörtel. Die Eintrittsgelder für die Hochzeitsgesellschaft sind dabei inklusive.

77 Stufen zum Glück: der Trauturm ist nur eine von vielen Hochzeitslocations in Speyer (Foto: Michael Paul photowerkstattspeyer.de)

77 Stufen zum Glück: der Trauturm ist nur eine von vielen Hochzeitslocations in Speyer (Foto: Michael Paul, www.photowerkstattspeyer.de)

Trauzimmer: Historisches Ambiente

Dem über 300 Jahre alten, ehemaligen Archivraum im historischen Rathaus sieht man sein Alter nicht an – wohl aber seine Geschichte. Der imposante Raum bietet Platz für 50 Personen (25 Sitzplätze) und ist barrierefrei zugänglich. Dienstags, während der Trausaison zwischen April und Oktober, donnerstags und Freitagvormittags führt das Standesamt Speyer hier Trauungen durch. Die Eheschließungsgebühr liegt bei 44 Euro. Die Sondertraugebühr an ausgewählten Samstagen beträgt 250 Euro.

Geschichtsträchtig: Das Trauzimmer in Speyer (Foto: Michael Paul, www.photowerkstatt.de)

Geschichtsträchtig: Das Trauzimmer in Speyer (Foto: Michael Paul, www.photowerkstatt.de)

Kapelle im Adenauerpark

Umgeben von einer blühenden Parkanlage liegt die ehemals gotische Traukapelle mit ihren farbenfrohen Bleikristallfenstern. 140 Personen finden hier Platz (130 Sitzplätze, barrierefrei). Der Park kann samstags im Anschluss an die Trauung bis spätestens 18 Uhr für Fotos, Feierlichkeiten usw. genutzt werden. Die Sondertraugebühr in der Traukapelle beträgt 600 Euro.

Tradition und Naturverbundenheit: Die Traukapelle liegt inmitten einer grünen Parkanlage (Foto: Michale Paul, www.phozowerkstatt.de)

Tradition und Naturverbundenheit: Die Traukapelle liegt inmitten einer grünen Parkanlage (Foto: Michael Paul, www.photowerkstatt.de)

Rheinstrand: Beachwedding am Fluss

In Süddeutschland am Strand heiraten kann man vergessen? Glücklicherweise nicht! Der Rheinstrand Speyer verbindet das Edle einer Hochzeit mit der Lässigkeit einer Strandbar. Die Füße im Sand, den tropischen Cocktail in der Hand können 120 Gäste hier gemeinsam eine freie Trauung feiern. Der Preis ergibt sich unter anderem aus der Speisen- und Getränkeauswahl. „Bei einem ersten, persönlichen Gespräch ermitteln wir die ungefähre Dauer der Veranstaltung, mit wie vielen Personen gerechnet wird und ob es zusätzliche Wünsche gibt“, erklärt Michael Wieland von Foonax Events, „daraus ergibt sich dann ein Pro-Kopf-Preis, mit dem der Kunde rechnen kann.“ Termine können via E-Mail abgestimmt werden: veranstaltungen@rheinstrand-speyer.de
Aus Lärmschutzgründen darf am Rheinstrand nur bis 24 Uhr gefeiert werden.

Strandhochzeit leicht gemacht: Am Rheinstrand Speyer (Foto: Fräulein K sagt Ja)

Strandhochzeit leicht gemacht: Am Rheinstrand Speyer (Foto: Fräulein K sagt Ja)

Heiraten in Mannheim

Ganze 17 Traustandorte hat die Quadratestadt Mannheim zu bieten. Darunter natürlich das beeindruckende Barockschloss. Aber es gibt auch noch echte Geheimtipps für außergewöhnliche Locations: zwei davon befinden sich im Luisenpark, wie uns Maren Brysch-Enghofer, Abteilungsleiterin des Mannheimer Standesamts, verrät. Von Mai bis September kann dort geheiratet werden. Bei der Terminfindung hilft der Traukalender des Mannheimer Standesamts.

Klangoase im Luisenpark: Im Grünen

Trotz Industriecharme – die Quadratestadt hat auch einiges an Grünfläche zu bieten. Im 42 Hektar großen Luisenpark, am Fuße des Fernmeldeturms liegt eine ganz besondere Ruheinsel: die Klangoase. In den Wipfeln der umstehenden Bäume verstecken sich Lautsprecher. So entsteht ein geradezu sphärischer, runder Klang. Hier mitten im Grünen können sich Brautpaare mit einer Hochzeitsgesellschaft von bis zu 50 Personen (30 Sitzplätze) ab 800 Euro das Ja-Wort geben. Nähere Informationen bekommt ihr bei Andreas Dauth vom Stadtpark unter Tel.: 0621 4100515.

Verborgenes, grünes Fleckchen inmitten der Quadratestadt: Die Klangoase im Luisenpark (Foto: Louisenpark Mannheim)

Verborgenes, grünes Fleckchen inmitten der Quadratestadt: Die Klangoase im Luisenpark (Foto: Luisenpark Mannheim)

Teehaus im Luisenpark: Ein kleines Stück China

Die asiatische Kultur fasziniert euch? Wie wäre es dann mit einer Hochzeit im original chinesischen und angeblich größten Teehaus Europas? Das im südchinesischen Stil gehaltene Gebäude mit dem geschwungenen Pagodendach steht inmitten einer natürlich wirkenden Wasserlandschaft. Das Trauzimmer für maximal 50 Personen (30 Sitzplätze) befindet sich im zweiten Stockwerk. Die Gebühr beträgt 400 Euro. Auch hier könnt ihr Nachfragen an Andreas Dauth vom Stadtpark richten.

Ein Stück China in Mannheim: Das Teehaus im Luisenpark (Foto: Luisenpark Mannheim)

Ein Stück China in Mannheim: Das Teehaus im Luisenpark (Foto: Luisenpark Mannheim)

Heiraten in Heidelberg

Gemächlich schlängelt sich der Neckar entlang der malerischen Altstadt. In seiner Erhabenheit nur von den geschichtsträchtigen Mauern des Schlosses übertroffen, das hoch oben thront – Heidelberg ist für viele der Inbegriff von Romantik. Neben dem historischen Trauzimmer im Rathaus hat die Stadt zwei weitere, im wahrsten Sinne des Wortes majestätische Locations zu bieten.

Heidelberger Schloss: Eine königliche Trauung

Gut, das Heidelberger Schloss ist vielleicht nicht gerade ein Geheimtipp. Die Tatsache, dass eine märchenhafte Traumhochzeit auf einem Schloss aber genau hier bei uns und nicht nur im Disney-Film stattfinden kann, hat die Location dann aber doch in die Liste katapultiert. Zwischen Sandsteinplatten, bleiverglasten Fenstern und Eichenholzdecke können sich Paare in der Brunnenstube, einem der ältesten Teile des Schlosses, das Ja-Wort geben. Mindestens 15 und maximal 70 Gäste haben hier Platz. Bis zu einer Gesellschaft von 40 Personen kostet die Trauung 640 Euro zzgl. Sektempfang. Ab 40 Gästen erhöht sich der Grundpreis auf 740 Euro.
2018 sind standesamtliche Trauungen im Schloss noch am Freitag, 9. November, und Samstag, 10. November möglich. Terminanfragen könnt ihr per E-Mail an hochzeiten@heidelberg-marketing.de schicken.

Im Herz Prinz(essin)? Dann ist das Heidelbergerschloss vielleicht genau die richtige Hochzeitslocation für euch (Foto: Jan Becke)

Im Herz Prinz(essin)? Dann ist das Heidelbergerschloss vielleicht genau die richtige Hochzeitslocation für euch (Foto: Jan Becke)

Heiraten in der Pfalz

Weingut Schloss Janson: Romantik zwischen Weinreben

Umgeben von romantischen Reben lässt das Weingut Schloss Janson in Bockenheim an der Deutschen Weinstraße nicht nur Pfälzer Herzen höher schlagen. Ein gepflegter Innenhof, drei Gärten und der Rittersaal, in dem 80 Personen Platz finden, bieten viel Platz zum Feiern. Die Weddingplanerinnen von „Marry Moments“ verraten außerdem: „Die Besitzer des Weingutes sind sehr freundlich und versuchen alles zu ermöglichen.“ Bei Fragen oder einem Termin für eine Besichtigung hilft euch Friedrich Wittmann unter 06359 4148 oder per Mail an info@schloss-janson.de gerne weiter.

Drei Gärten und ein Rittersaal: Das Weingut Schloss Janson liegt romantisch an der Deutschen Weinstraße (Foto: Weingut Schloss Janson)

Drei Gärten und ein Rittersaal: Das Weingut Schloss Janson liegt romantisch an der Deutschen Weinstraße (Foto: Weingut Schloss Janson)

Germersheim: Rudern ins Eheglück

16 erwachsene Ruderer braucht es, um das fünf Tonnen schwere, original getreu nachgebaute Römerschiff zu bewegen. Zwischen April und Oktober könnt ihr die „Lusoria Rhenana“ nicht nur für Freizeitfahrten, sondern auch als außergewöhnliche Hochzeitslocation buchen. In Zusammenarbeit mit dem Standesamt Jockgrim ermöglicht der Verein zur Förderung von Umweltbildung und römischer Geschichte standesamtliche Trauungen auf dem Schiff. Kosten entstehen dabei nur beim Standesamt – da das Schiff selbst einem gemeinnützigen Verein gehört, könnt ihr hier aber gerne etwas spenden. Bis zu 26 Personen haben auf dem Schiff Platz. Das Brautpaar muss übrigens nicht mitrudern. Spielt das Wetter nicht mit, könnt ihr bis wenige Stunden vor dem Trautermin auf eine andere Location in der Verbandsgemeinde ausweichen. Fragen zum Ablauf der Trauung könnt ihr an lusoria.rhenana@t-online.de schicken. Ihr wollt gleich Nägel mit Köpfen machen? Dann wendet euch einfach an das Standesamt Jockgrim.

Wirklich außergewöhnlich: Mit der "Lusoria Rhenana" ins Eheglück schippern (Foto: Wigand Schneiderheinze)

Wirklich außergewöhnlich: Mit der „Lusoria Rhenana“ ins Eheglück schippern (Foto: Wigand Schneiderheinze)

Heiraten im Odenwald

Hofgut Hohenstein: Sonnenuntergang im Grünen

Heuboden, Scheune oder ehemaliger Kuhstall – beim Hofgut Hohenstein im Lautertal habt ihr die Qual der Wahl. Jede Location ist anders, aber alle hochmodern ausgestattet. Wild-romantisch wird’s am Teich – hier könnt ihr euch ebenfalls trauen lassen oder im Anschluss an das Ja-Wort tolle Hochzeitsbilder machen. Im ehemaligen Kuhstall haben bis zu 90, in der Scheune bis zu 130 und auf dem Heuboden bis zu 200 Personen Platz. Besonderes Highlight: Das Brautpaare und seine Gäste können hier mitten im Grünen einen atemberaubenden Sonnenuntergang genießen. „Der Preis für die Hochzeit ergibt sich letztendlich aus den Wünschen des Brautpaares“, erklärt Annette Voss vom Hofgut Hohenstein. Hochzeiten können zu jeder Jahreszeit und an jedem beliebigen Wochentag im Hofgut Hohenstein gefeiert werden. Eine Anfrage per E-Mail an kontakt@hofgut-hohenstein.de genügt.

Nur eine von drei Locations im Hofgut Hohenstein: Die ehemalige Scheune (Foto: Hofgut Hohenstein)

Nur eine von drei Locations im Hofgut Hohenstein: Der ehemalige Heuboden (Foto: Hofgut Hohenstein)

Trauen lassen oder Bilder schießen: Am Tecih des Hofguts Hohenstein (Foto: Hofgut Hohenstein)

Trauen lassen oder Bilder schießen: Am Teich des Hofguts Hohenstein (Foto: Hofgut Hohenstein)

Zur frischen Quelle: Waldidyll pur

Ihr plant eine romantisch-verträumte Wald- und Wiesenhochzeit und möchtet anschließend mit euren Lieben in einem rustikal-gemütlichen Gasthaus feiern? Dann ist das Waldlokal „Zur frischen Quelle“ in Nieder-Liebersbach vielleicht genau die richtige Location für euch. Von April bis Oktober könnt ihr euch hier standesamtlich, frei oder auch konfessionell das Ja-Wort geben. Trauungen sind samstags mit einer Gesellschaft von 70 bis 120 Personen möglich sowie donnerstags ab 50 Gästen. Auf Wunsch gibt´s Beratung in Sachen Catering, Konditorei, musikalische Unterhaltung, Floristik und Fotografie. Die Kosten pro Person liegen zwischen 90 und 130 Euro. Auskünfte erteilt euch gerne Sonja Roth unter 06201 3909545 oder per E-Mail: roth@frische-quelle.eu

Wald und Wiese im Odenwald: Im Lokal "Zur frischen Quelle" wird's wild-romantisch (Foto: Roth)

Wald und Wiese im Odenwald: Im Lokal „Zur frischen Quelle“ wird’s wild-romantisch (Foto: S. Roth/ Frische Quelle)

Danke an die Weddingplaner Romina Certa, Filmo Yemame und Kerstin von Marry Moments, die uns – natürlich unentgeltlich – ihre Lieblingslocations verraten haben.
Weder für die Erwähnung, noch für die Verlinkung zu den Website der Locations erhalten wir als Face2Face-Redaktion Geld.

Hessen – Musikmetropole im Herzen Europas

Bekannt ist die Mainmetropole Frankfurt vor allem für ihre Banken und für die Börse. Das in dieser er steifen Umgebung der deutsche Rap seine Geburtsstunde erlebte, ist kaum zu glauben. Doch damit nicht genug: Nicht nur Rap sondern auch Pop-Musik, die auf der ganzen Welt gespielt wird, entsteht seit Jahrzehnten in Frankfurt.

Lichtermeer: Das Frankfurter Nachtleben bringt auch heute noch den ein oder anderen Star hervor. (Foto: V.Wahlig)

Lichtermeer: Das Frankfurter Nachtleben bringt auch heute noch den ein oder anderen Star hervor. (Foto: V.Wahlig)

Das Tor zur Welt ist mit Sicherheit der Frankfurter Flughafen. Von hier aus geht es in die unterschiedlichsten Länder. In Frankfurt entsteht aber auch Weltmusik. Der legendäre Eurodance fand in Frankfurt seine Geburtsstätte. Der Mix aus Techno, Hip Hop und Pop entstand zwischen Technoszene und GI-Kultur der US-Soldaten. Das wohl beste Beispiel für den Eurodance ist Snap!. „The Power“ und „Rhythm is a dancer“ sind heute noch Lieder, die jede Partymenge zum Kochen bringt. Hinter dem Projekt steckten der DJ Michael Münzing und Luca Anziolotti, die zusammen das Offenbacher Label Logic Records gegründet haben. Der Rapper von Snap!, bekannt als Turbo B., war ein ehemaliger US-Soldat und arbeitete lange Zeit als Türsteher im Frankfurter Nachtleben. Auch aus der Feder der Logic Records entstammte der Song „It’s my life“ von Dr. Alban, dem „rappende Zahnarzt“. Eine andere Erfolgsgeschichte ist die von Culture Beat. „Mr Vain“, 1993 Platz 1 der deutschen Charts, wurde vom Darmstädter DJ Thorsten Fenslau zum Welthit gemacht. Auch ein weiteres Eurodance-Projekt entstand im hessischen Bad Homburg. La Bouche mit Frontsängerin Melanie Thornton war ebenso erfolgreich, wie die anderen Eurodance-Gruppen, die in der Mainmetropole entstanden.

Aber nicht nur der Eurodance ist eng verbunden mit Frankfurt. Einer der bekanntesten Musiker und Produzenten ist im Frankfurter Vorort Rödelheim groß geworden. Die Rede ist von Moses Pelham, der in Deutschland vor allem als Produzent von und später durch seinen Streit mit dem Mannheimer Xavier Naidoo bekannt wurde. Musikalisch machte Pelham mit dem Rödelheim Hartreim Projekt (RHP) von sich Reden, durch das er zu einem der erfolgreichsten und bekanntesten Rapper der 90er Jahre wurde. Noch erfolgreicher war er jedoch als Produzent der Frankfurterin Sabrina Setlur. Sie gilt bis heute als eine der bekanntesten Rapperinnen Deutschlands. Ihre erste Singleauskopplung „Du liebst mich nicht“ wurde zum Nr.1 Hit. Pelham produziert mit seinem Musiklabel Pelham Power Productions (3P) auch heute noch zahlreiche Musiker.

Offenbach, nur unweit von Frankfurt entfernt, gehört zugegebener Maßen nicht direkt zur Mainmetropole und ist auch eher durch die Rivalität zur großen Nachbarstadt bekannt, dennoch ist auch Offenbach eine musikalische Talentschmiede.

So ist sie die Heimatstadt des Rappers Aykut Anhan, besser bekannt als Haftbefehl. Einem seiner Songs entsprang sogar das Jugendwort des Jahres 2013: „Babo“. Unter Babo versteht der Rapper eine Respektperson. Gewusst? Babo ist aber auch ein Wort aus dem Manischen, ein Geheimsprache die in Gießen entstand, und bedeutet so viel wie Boss.

Aber Offenbach kann noch internationaler. Das erfolgreiche Duo Milli Vanilli (ja, zugegeben die haben nicht wirklich selbst gesungen, waren aber dennoch erfolgreich) wurde vom Offenbacher Produzenten Frank Farin erschaffen. Mit dem Song „Girl you know it‘s true“ (28 Wochen Platz 1 der Charts) wurde das Discopop-Duo 1988 auf der ganzen Welt berühmt. Wahrscheinlich wäre die erfolgreiche Idee des Produzenten überhaupt nicht aufgeflogen, wenn 1990 bei einem Liveauftritt das Playback nicht hängen geblieben wäre. Farin nahm jedoch nicht nur die CD von Milli Vanilli in Offenbach-Bieber auf, sondern auch die Songs der Retorten-Band Boney M. Die Platten verkauften sich weltweit hunderte Millionen Mal. Anders als bei Milli Vanilli wusste man von Beginn an, dass bei Boney M. niemand wirklich selbst sang, aber das konnte ihren Erfolg nicht mindern. Lieder wie „Daddy Cool“ oder „Sunny“ sind auch heute noch gern gehörte Stimmungsmacher. Farin ist einer der erfolgreichsten Produzenten der 70er und 80er Jahre, so konnte er sogar Stevie Wonder in die Mainmetropolen locken, der seinen Song „I just called to say i love you“ in Farins Studio bei Offenbach aufnahm.

Aber auch heute noch ist Hessen als Talentschmiede bekannt. Nicht zuletzt kommen die Jungs von Milky Chance aus Kassel. Ihre Single „Stolen Dance“ verkaufte die Band 2013 allein in den USA mehr als eine Millionen Mal.  Auf zahlreichen Festivals auf der ganzen Welt treten die Hessen nun auf und sind somit der hessische Exportschlager.

Mehr über Musiker aus Rhein-Necker, Hessen und Rheinland-Pfalz lest ihr natürlich bei uns auf Face2Face.

FC Bayern zum Vierten?!

„Prognosen sind äußerst schwierig. Vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen.“ Die Face2Face-Sportredaktion lehnt sich dennoch auch in diesem Jahr mal wieder weit aus dem Fenster und sagt die Tabellenplatzierungen der 18 Fußball-Bundesliga-Vereine am Ende der Saison 2015/2016 voraus.

Platz 1
FC Bayern München: Auch in diesem Jahr ist der FC Bayern wieder der große Favorit auf den Titel. Trainer Pep Guardiola hat seine Mannschaft erstmals und früh und – was besonders wichtig ist – ausgeruht zusammen. Das Sorgenkind bleibt der seit März verletzte Flügelflitzer Frank Ribery. Auch der Sturm ist, sollte Robert Lewandowski ausfallen, dünn besetzt.
Fazit: Für die vierte Meisterschaft in Folge reicht es aber dennoch locker.

Platz 2
VfL Wolfsburg: Der VW-Konzern-Klub hat mit Manager Klaus Allofs und Trainer Dieter Hecking die richtigen Männer am Ruder sitzen. Das Duo ist in der Lage, das volle Potenzial aus der Mannschaft herauszuholen. Zudem ist der Kader eingespielt und hat mit Max Kruse einen deutschen Nationalspieler für die Offensive dazu gewonnen. Ein Fragezeichen steht aber noch hinter Spielmacher Kevin De Bruyne, der stark von Manchester City umworben wird. Ein eventueller Verlust könnte Wolfsburg nicht so einfach aufhalten.
Fazit: Der Vizemeister der vergangenen Saison wird auch in dieser Runde wieder eine wichtige Rolle spielen. Bleibt De Bruyne ist der zweite Rang wieder drin.

Platz 3
Borussia Dortmund: Alles neu macht Thomas Tuchel? Der Nachfolger von Jürgen Klopp wird mit Argusaugen beobachtet. Schafft er es in die großen Fußstapfen seines Vorgängers zu treten? Motor des Neustarts soll das famos besetzte Mittelfeld sein. Veränderungen brauchen allerdings Zeit, die Dortmund nicht hat. Der BVB muss gleich in der Europa League liefern, sonst droht Unruhe.
Fazit: Thomas Tuchel ist der richtige Mann am richtigen Ort. Bleibt die Borussia von größeren Verletzungen verschont, ist die direkte Champions League-Qualifikation drin.

Platz 4
Bayer 04 Leverkusen: Heung-Min Son, Karim Bellarabi, Hakan Calhanoglu oder der junge Julian Brandt. Das Prunkstück des Werksclubs ist ohne Zweifel die Offensive. Auch Torwart Bernd Leno zeihte national wie international immer wieder sein riesiges Potenzial und ist damit mehr als ein sicherer Rückhalt. Ob Bayer die Verluste von Rolfes, Castro und Reinartz ohne Störungen auffangen können, muss sich erst noch zeigen. Auch die Innenverteidigung ist nicht immer sattelfest.
Fazit: Die Leverkusener zeigen eine gewohnt konstante Leistung. Am Ende wird es auf Nuancen ankommen, ob Platz drei oder vier dabei herausspringen wird.

Platz 5
Borussia Mönchengladbach: Es herrscht Euphorie rund um den Borussia Park. 2011 spielten die Gladbacher noch in der Relegation gegen den Abstieg in die Zweitklassigkeit. In der vergangenen Saison qualifizierten sie sich dann für direkt für die Champions League. Welch eine Entwicklung! Beeindruckend auch das exquisit besetzte Mittelfeld, dass mit Lars Stindl genau das Puzzelteil bekam, das den abgewanderten Weltmeister Christoph Kramer (zu Bayer Leverkusen) ersetzen kann. Nach dem Abgang von Max Kruse (VfL Wolfsburg) muss sich aber erst noch eine treffsichere Alternative herauskristallisieren.
Fazit: Sollte Neu-Stürmer Josip Drmic einschlagen stehen für die mit der Champions League dreifach belastete Borussia alle Türen offen. Für einen Europa League-Rang sollte es dann alle mal reichen.

Platz 6
Schalke 04: André Breitenreiter hat das Steuer beim Traditionsklub übernommen. In welche Richtung er das gerne mal schwankende Schiff lenken wird, ist wohl eine der größten Fragen in der kommenden Saison. Mit dem deutschen U-21-Nationalspieler Johannes Geis konnten die Schalker einen – zugegebenen nicht ganz billigen – neuen Strategen für das Mittelfeld gewinnen.
Fazit: Apropos gewinnen: Das sollten die Blau-Weiß in der nächsten Saison relativ häufig. Ansonsten droht das Schiff recht schnell wieder in unruhige Gewässer zu schippern.

Platz 7
VfB Stuttgart: In Stuttgart wird nun auch auf der Trainerbank Schwäbisch geschwätzt. Neu-Trainer Alexander Zorniger steht für schnellen, zielstrebigen Offensivfußball. Diese Ausrichtung birgt aber gleichzeitig auch Gefahren. Auch die Frage, wie die Stuttgarter die letztjährigen Schreckensjahre verdauen, muss erst noch beantwortet werden.
Fazit: Hat der VfB mit dem neuen Spielsystem seines neuen Trainers Erfolg, kann es bis ganz weit oben in der Tabelle gehen. Vielleicht sogar auf einen Europa League-Platz. Realistischer ist aber eher eine Platzierung ab Rang sieben abwärts.

Platz 8
TSG 1899 Hoffenheim: Mit Roberto Firminio verlor die TSG das kreative Herzstück im Mittelfeld, das nicht eins zu eins zu ersetzten ist. Die 0:2-Niederlage in der ersten DFB-Pokalrunde zeigt auf, dass es zu Schwierigkeiten für die Hoffenheimer kommen kann. Aber die junge Mannschaft ist hungrig und mit den 41 Millionen aus dem Firminio-Transfer ist noch genug Spielraum da, um nachzulegen.
Fazit: Mit den Abgängen von Firminio, Beck und Salihovic wurde die Hierarchie in der TSG-Mannschaft gesprengt. Zu einem Rang für die internationalen Plätze reicht es auch in diesem Jahr nicht.

Platz 9
Eintracht Frankfurt: Armin Veh, Rückkehrer auf den Trainerstuhl, besitzt bei der Eintracht eine enorm hohe Akzeptanz. Mit David Abraham und Stefan Reinartz haben die Frankfurter höheres Tempo im Zentrum dazu gewonnen. Auch der niederländische Stürmer-Neuzugang Luc Castaignos zeigte bisher gute Ansätze. Ein herber Verlust war der Weggang von Kapitän und Torwart Kevin Trapp (Paris St. Germain). Auch die genaue Rückkehr von Torjäger Alex Meier ist ungewiss.
Fazit: „Ein Platz im internationalen Geschäft muss es nicht gleich sein“, ließ SGE-Trainer Veh verlauten. Einer im gesicherten Mittelfeld der Tabelle aber allemal.

Platz 10
SV Werder Bremen: Mit Viktor Skripnik kam die Wende. Der Trainer übernahm die Bremer auf dem 18 Tabellenplatz und führte sie anschließend noch bis auf Rang zehn. Zur neuen Saison schmerzen die Abgänge von U-20-Nationalspieler Davie Selke (RB Leipzig) und Franco di Santo (Schalke 04). Auch ein zentraler Spieler, der den Spielaufbau effektiver macht, fehlt.
Fazit: Die Mannschaft ist eingespielt und auch mit Rückkehrer Felix Wiedwald sollte das Torwartprobleme behoben sein. Der SVW wird am Ende weder etwas mit dem Abstieg noch mit den internationalen Plätzen zu tun haben.

Die Meisterschale ist serviert: Wer wird sie sich in der Saison 2015/2016 schnappen? Foto: Privat

Die Meisterschale ist serviert: Wer wird sie sich in der Saison 2015/2016 schnappen? Foto: Privat

Platz 11
1. FC Köln: Die Kölner zeigten als Aufsteiger eine gute Saison und hatten schon frühzeitig nichts mehr mit dem Abstiegskampf zu tun. FC-Trainer Peter Stöger zeigte sich mit den Neuverpflichtungen mehr als zufrieden. Auch die Eingespieltheit der Mannschaft macht Hoffnung auf mehr.
Fazit: Mit den Neuzugängen Milos Jojic, Anthony Modeste und Leon Bittencourt haben die Kölner ihre Offensive nochmals verstärkt. Der Abgang von Wimmer konnte allerdings nicht ein zu eins ersetzt werden. Für mindestens Platz elf wird es aber reichen.

Platz 12
FC Augsburg: Der FCA war wiedereinmal die Überraschungsmannschaft der zurückliegenden Bundesligasaison. Mit der direkten Qualifikation für die Europa League haben die Augsburger ihren Höhepunkt erreicht. Und was folgt nach dem Höhepunkt? Genau: Es kann nur noch bergab gehen. Viele Leistungsträger sind über 30 Jahre alt. Neuzugänge, die die Mannschaft gerade mit Blick auf die Dreifachbelastung Liga, Europa League und DFB-Pokal, sofort verstärken können, sind momentan noch nicht verpflichtet worden.
Fazit: Die Augsburger können der Dreifachbelastung mit der aktuellen Mannschaft nicht stemmen. Leistungen wie in den vergangenen beiden Spielzeiten sind somit nicht drin. Dennoch reicht es am Ende für den zwölften Tabellenplatz.

Platz 13
FSV Mainz 05: Den Abgang von Johannes Geis nach Schalke versuchen die Mainzer mit dem Schweizer Fabian Frei aufzufangen. Damit verlieren die 05er wohl an Kreativität, gewinnen im Gegenzug dafür aber nach eigener Aussage mehr Dynamik. Diese soll vor allem zu Verfeinerung des geliebten Umschaltspiels beitragen.
Fazit: Mit Geis hat der Taktgeber das Mainzer Kollektiv verlassen. Auch Torjäger Okazaki strich die Segel. Können die Neuzugänge diese Verluste auffangen?

Platz 14
Hannover 96: Der Ligaverbleib wurde erst am letzten Spieltag sichergestellt. Mit Lars Stindl verließ der Kapitän und Anführer das fast gesunkene Schiff. Eine neue Galionsfigur muss erst noch gefunden werden. Immerhin verfügt 96 vor allem im Tor mit Nationaltorwart Robert Zieler und in der Defensive mit Christian Schulz und Marcelo über erfahrene wie zuverlässige Spieler.
Fazit: Die Hannoveraner werden es auch in der kommenden Saison wieder schwer haben. Ein drohender Abstiegskampf oder gar der bittere Gang in die zweite Liga sind nicht auszuschließen.

Platz 15
Hertha BSC: Wirkliche Verstärkungen haben die Berliner in der Sommerpause noch nicht präsentieren können. Es fehlen Typen, die vorangehen und die anderen mitziehen. Die Vorjahres-Zugänge wie Kalou, Stocker oder Beerens müssen sich stabilisieren. Hertha-Trainer Pal Dardai muss die Mannschaft zu einer Einheit formen.
Fazit: Neues System, neue Hierarchie. Wenn sich die Berliner nicht schnell finden, stecken sie wie auch in der vergangenen Saison, wieder mitten im Abstiegskampf fest. Schlimmstenfalls müssen sie in die Relegation.

Platz 16:
FC Ingolstadt 04:
Der erst 2004 gegründete und von Audi ordentlich gepuschte Verein, dominierte in der abgelaufenen Zweitligaspielzeit, die Saison. Die Aufstiegs-Elf konnte zusammengehalten und sogar punktuell verstärkt werden. Der eigentliche Star ist aber FCI-Trainer Ralf Hasenhüttl.
Fazit: Ingolstadt verfügt in seinem Kader nur über sehr wenig Bundesligaerfahrung. Ein echter Knipser hat sich momentan noch nicht gezeigt. Zur Relegation könnte es aber dennoch reichen.

Platz 17
Hamburger SV: Und jährlich grüßt das Murmeltier – oder in diesem Fall: Der Bundesliga-Dino. Und zwar vom unteren Teil der Tabelle. Der Traditionsverein hat es wieder einmal geschafft, schmachvoll in der ersten Runde des DFB-Pokals auszuscheiden. Da helfen auch alle Besserungsäußerungen der Verantwortlichen nicht viel. Bleibt nur zu hoffen, dass HSV-Trainer Bruno Labbadia den vorhanden Kader, der bis auf Neuzugang Emir Spahic – rein optisch betrachtet – nicht verstärkt wurde, besser machen kann.
Fazit: Das ganze Chaos rund um den Bundesliga-Dino ist schon mehr als nur eine Eintagsfliege. Daher ist es auch nur schwer vorstellbar, dass der als unabsteigbar geltende HSV auch die kommende Saison überlebt. Sollten sich Spieler und Verein nicht schleunigst in eine positive Richtung entwickeln, gesellt sich die Zweitklassigkeit endgültig zu den Hamburgern.

Platz 18
Darmstadt 98: Es war eine Sensation, wie ihn nur der Sport schreiben kann. Das klamme Darmstadt, mit baufälligem Stadion und beschaulichen finanziellen Mitteln, schaffte den Durchmarsch aus der dritten bis in die erste Liga. Und das alles mit einem klaren Plan: „Wichtig sind Charakter und Teamgeist“, verrät Erfolgstrainer Dirk Schuster. Doch diese Eigenschaften können die individuelle Unterlegenheit wohl nur teilweise außer Kraft setzen.
Fazit: Der Aufstieg in die Bundesliga war eine Sensation. Die Saison 2015/2016 darf sich auf einen echten Underdog mit Kampfgeist freuen. Die 98-Verantwortlichen sollten die Saison im Oberhaus genießen. Es wird vorerst die einzige sein.

Vorschau: Nächste Woche erfahrt ihr die Neuheiten aus dem Yoga-Bereich.

 

 

hr3@night – ein Abend im Namen der Musik

Gerade ist in Frankfurt die Musikmesse zu Ende gegangen: Musik pur über vier Tage. Mehr Musik geht bestimmt nicht, oder?

Doch Frankfurt setzt noch einen drauf. Eine ganze Nacht voller Musik mit Stars, DJs und mit jeder Menge tanzbarer Musik. Am Samstag 22. März 2014 ist hr3@night in Frankfurt am Main. Insgesamt 50 Künstler treten in 20 unterschiedlichen Locations auf. Mit dabei sind deutsche Stars wie Tim Bendzko und die Söhne Mannheims. Aber auch internationale Stars wie Rea Garvey und Family of the Year oder Comedians wie Frankfurter Klasse bereichern das Event im Rhein-Main-Gebiet.

Der Radiosender hr3 lädt ein und hat ein unglaubliches Line-up auf die Beine gestellt. Eure Face2Face Musik-Redaktion hat vorab mit Birgit Bauer, Chefin der Abteilung Promotion & Events von hr3, gesprochen.

Das Besondere an hr3@night ist laut Bauer die Mischung von Clubbing bis hin zu Comedy. Für jeden Musikgeschmack sei etwas dabei. Die großen Namen, der zum Teil internationalen Stars, begeistern nicht nur die zahlreichen Besucher, sondern auch die Betreiber der Locations. Für sie ist hr3@night eine gute Möglichkeit, ihren Club noch bekannter zu machen.

Von Posaune bis Saxofon : die Hr-BigBand, seit fast 70 Jahren eine feste Größe im Rhein-Main-Gebiet. (Foto: ©  Dirk Ostermeier)

Von Posaune bis Saxofon : die hr-BigBand ist seit fast 70 Jahren eine feste Größe im Rhein-Main-Gebiet.
(Foto: ©
Dirk Ostermeier)

Es werden rund 18.000 feierwütige Besucher erwartet. Extra in die hessische Metropole eingeflogen wird auch die amerikanische Indiepopband Family of the Year. Mit ihrem Song „Hero“ eroberte die Band im letzten Jahr auch die deutschen Charts. Ein weiteres Highlight wird auch dieses Jahr der Auftritt der hr-Bigband sein, die zusammen mit Tim Bendzko an diesen Abend die Welt retten will.

Ihre Stimme kennen die meisten bestimmt schon, aber ihr Name ist mit hoher Wahrscheinlichkeit noch unbekannt. Newcomerin Madeline Juno steuerte für den Kinohit „Fack Ju Göhte“ den Titelsong bei. Die 18-Jährige Schwarzwälderin wird mit ihren international klingenden Lovesongs im Sendesaal vor Rea Garvey auftreten. „Nach hr3@night ist vor hr3@night!“, lacht Bauer und erzählt, dass die Newcomer vor allem von der hr3-Musikredaktion vorgeschlagen werden. Die Planungsphase geht im September los. „In der ganz heißen Phase hat der Arbeitstag dann gerne mal zwölf Stunden.“

Internationale Stimmung: die Jungs von Mighty Oaks kommen aus drei verschiedenen Ländern. (Foto: ©  Universal Music)

Internationale Stimmung: die Jungs von Mighty Oaks kommen aus drei verschiedenen Ländern. (Foto: ©
Universal Music)

Bauers Tipp für den Abend ist, auch für Konzerte von Newcomern offen zu sein. Geheimtipp sind hier besonders die Jungs von Mighty Oaks. Die internationale Folk-Band aus Berlin überzeugt mit sanften Tönen und Geschichten über Abenteuer, die das Leben schreibt.  Bei der großen Anzahl von Besuchern kommt es leider auch oft dazu, dass eine Location voll ist. „Ein Plan B ist deshalb empfehlenswert“, so Bauer. Auf der Internetseite von hr3 wird es am Veranstaltungsabend eine Location-Ampel geben. Sie zeigt an, ob noch Platz ist oder ob bei dem Event schon Einlassstopp gilt.

Seit zehn Jahren ist hr3@night nun schon in Frankfurt zuhause, nachdem die Anfänge in Kassel gemacht wurden. „Die Namen und die Anzahl der Konzerte sind größer geworden. Bei Künstlern, Konzertveranstaltern und Plattenlabels sind wir bekannt und das macht uns stolz“, betont Bauer.

Persönliches Highlight der vergangenen hr3@night für Bauer war die Offenheit und Spontanität der Sänger Philipp Poisel und Max Herre. Beide Künstler überraschten sich sowohl gegenseitig als auch die Zuschauer bei ihren Konzerten. So tauchte Poisel einfach bei dem Konzert von Herre in Sankt Peter auf, um mit ihm ein Duett zu singen. Herre wiederum stellte sich später im hr-Sendesaal zu Poisel auf die Bühne. „Das Potenzial einer solchen Veranstaltung sieht man auch daran, dass sich die Künstler auf den hr3-Bühnen wohl fühlen!“, weiß Bauer.

Auf die Frage, warum man die hr3@night besuchen sollte, gibt es für Bauer nur eine Antwort: „Einfach um einen tollen Abend zu haben, neue Leute und vielleicht auch neue Künstler kennenzulernen!“

Wer jetzt Lust bekommen haben sollte, findet hier die Fakten zu hr3@night 2014:

Facts:

Wo? in 20 Frankfurter Locations, u.a. Gibson und Palais Frankfurt

Wann? Samstag, 22. März 2014 – von: 20 Uhr bis  Sonnenaufgang

Kosten? 14

Extras? hr3@night-Shuttle-Busse sind im Ticket inbegriffen, Location-Ampel auf hr3.de zeigt an, ob  noch Platz in der Location ist, Führungen durchs hr3-Studio usw.

Mehr Infos findet ihr auf der Internetseite von hr3.

Vorschau: Nächsten Samstag stellen wir euch das neue Studioalbum „Satellite Flight“ von Kid Cudi vor.