Die Wissenschaft des Kaffees

„Sprich mich morgens bloß nicht an, bevor ich nicht meinen Kaffee hatte!“, gibt so mancher als Warnung seinem Gegenüber mit, andere brauchen sogar gleich mehrere Tassen, um wach zu werden. Kein Wunder, zählt Kaffee zu den populärsten und am häufigsten konsumierten Getränken weltweit. Mit 162 Litern pro Kopf im Jahr 2014 trinkt der Deutsche mehr Kaffee als Bier. Viele Dinge geistern in den Köpfen der Menschen über das aromatische Getränk umher. Was stimmt davon? Ist Kaffee gesund oder ungesund?

Die Kaffeebohne ist eigentlich der Samen der Steinfrucht von einer Kaffeepflanze, welche entweder Coffea arabica oder Coffea canephora beziehungsweise robusta ist. Je nach Sorte und Varietät, wie auch Anbauort gibt es unterschiedliche Qualitätsstufen. Weltweit bauen über 50 Länder die Pflanze an, die Exporte und die Nachfrage und damit der Verbrauch steigen weiterhin an. Nach Öl ist Kaffee der am meist gehandelte Stoff der Welt. Der massenhafte Anbau führt auch zu Problemen.

Früher ging man davon aus, dass Kaffeekonsum dem Körper Wasser entziehen würde, was jedoch nicht stimmt. Kaffee ist eine komplexe Mischung aus über Tausend verschiedenen Substanzen. Neben Kohlenhydraten, Lipiden, Proteinen und freien Aminosäuren gibt es sekundäre Pflanzenstoffe, wie Alkaloide, Phenolcarbonsäuren, Röstprodukte, Vitamin B3 (Niacin) und Mineralstoffe. Einige dieser Substanzen besitzen antioxidative, antikarzinogene und antimutagene Eigenschaften.

Die morgentliche Tasse Kaffee (Foto: Andreas Morlok  / pixelio.de)

Die morgentliche Tasse Kaffee (Foto: Andreas Morlok / pixelio.de)

Für die anregende Wirkung ist natürlich das Koffein verantwortlich. Eine Kaffeebohne enthält etwa 0,8 bis 2,5 % Koffein. 1,3,7-Trimethylxanthin, so der chemische Name von Koffein oder auch Thein (Teein), ist eigentlich ein bitter schmeckendes, geruchloses, weißes Pulver, welches nicht nur aus Kaffeebohnen, sondern auch aus Teeblättern, der Kolanuss, dem Matebaum der Guaranapflanze und vielen weiteren Pflanzen extrahiert werden kann. Chemisch hat dieses Molekül Ähnlichkeit zum Neuromodulator Adenosin. Während Adenosin zur Absenkung des Blutdrucks und zu Müdigkeit führt, blockiert Koffein die Adenosinrezeptoren und führt zu einem wachen und aufmerksamen Zustand. Es wäre nahezu unmöglich durch Kaffeekonsum eine Überdosis Koffein zu sich zu nehmen und auch süchtig beziehungsweise körperlich abhängig machen, kann es technisch gesehen nicht. Denn es löst nicht das Belohnungszentrum im Gehirn aus. Trotzdem kann mit einem regelmäßigen Konsum mehr Koffein benötigen, um denselben Effekt zu erzielen, da das Gehirn mit der Bildung von mehr Adenosinrezeptoren reagiert hat. Es hat sich also eine Toleranz aufgebaut. Da Koffein eine Halbwertszeit von sechs Stunden hat, ist der Effekt ebenfalls nach dieser Zeit zur Hälfte verschwunden, weshalb man gerne nach einer weiteren Tasse greift. Die Abhängigkeit ist jedoch nicht mit Kokain oder Alkohol zu vergleichen, sondern eher mit Marihuana. Der Koffeinismus verursacht hauptsächlich psychische Störungen. Eine Entzugskur dauert aber nur wenige Tage, bis der Körper wieder normalisiert ist.

Die beste Strategie ist, Kaffee nicht sofort nach dem Aufstehen zu trinken, da der Cortisolspiegel dann zu hoch ist und dies die Wirkung des Koffeins beeinträchtigt. Kaffee sollte am Besten in den Zeiten über den Tag genossen werden, in denen der Cortisolspiegel nicht so hoch ist. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät, sich auf drei bis vier Tassen pro Tag zu beschränken. Denn Koffein stimuliert auch die Produktion von Adrenalin, was eine blutdrucksteigernde Wirkung hervorruft. Das Stressgefühl kann ebenfalls ansteigen. Da Koffein sich auch auf das Herz- und Kreislaufsystem auswirkt, war Kaffee lange im Verdacht, Herzprobleme hervorzurufen.

Nach einer neuen Untersuchung schadet Kaffee dem Herzen nicht, sondern könnte sogar gut für das Herz sein. Die Arterien von Menschen, die drei bis fünf Tassen Kaffee am Tag trinken, sind weniger verkalkt als die von Leuten, die wenig Kaffee trinken, ergab die Studie. In der letzten Zeit häufen sich die Entwarnungen und Kaffee zeigt mehr und mehr gesundheitliche Vorzüge. Es senkt das Risiko an einer Typ-2-Diabetes, Parkinson, Hautkrebs und einigen weiteren Krebsarten zu erkranken. Zuletzt wurde sogar nachgewiesen, dass das Getränk, auch entkoffeiniert, hilft, DNA Schäden vorzubeugen.

Kaffee ist also gesund – in Maßen. An alle, die sich etwas zu viel gönnen sei gesagt, dass bei 3 von 10 Menschen Kaffee abführend wirkt, was unter anderem an Chlorogensäure liegt. Also immer in Maßen trinken.

„In jedem Teil steckt ein kleines Stückchen Oma oder Opa“ – Designerin Nadine Psotta im Interview

Von Indonesien ins waschechte Schwabenland. Schwabenkind Designerin Nadine Psotta legte einen langen Weg für ihren Modetraum zurück. Bereits mit 12 Jahren entdeckte sie ihre Liebe zur Mode und arbeitete ab diesem Zeitpunkt hart an ihrem Traum. Nach einer Second-Hand-Boutique, Arbeiten für die Filmbranche und die Produktion ihrer ersten Kollektion in Indonesin, ist die Modedesignerin an ihrem großen Traum angekommen und führt nicht nur eine erfolgreiche Modelinie, sondern produziert inzwischen, ganz getreu dem Namen, ausschließlich im Schwabenland.

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Schwabenkind ganz privat: Designerin Nadine Psotta in ihrem Atelier. (© Ilona Schneider)

Face2Face: Wann wusstest du, dass du etwas mit Mode machen möchtest?
Nadine: Ganz genau am 06.07.1989, meinem ersten Tagebucheintrag. An diesem Tag habe ich Modeschöpferin gespielt. Von meinen Eltern habe ich viel Lob bezüglich meines Talents erhalten. Auch wenn dies eher große Elternliebe war, mein Weg ebnete sich damals genau in diesem Moment. Am Abend dieses Tages interviewte ich mich selbst und beendet des Interview mit folgendem Satz: „Und heute ist sie eine ganz bekannte Modeschöpferin“. Jedes mal, wenn ich diesen Satz lese, muss ich schmunzeln – Ich möchte definitiv einmal die Entwürfe von damals mit meinem heutigen Wissen umsetzen.

„In jedem Teil steckt ein kleines Stückchen Oma oder Opa“ – Designerin Nadine Psotta  im Interview

Verspielt und unkonventionell: Schwabenkind-Dirndl mit Blumenschmuck. (© www.lichtformstudios.de)

Face2Face: Dein Modelabel wurde ja nach deinen Großeltern benannt, welche Geschichte steckt da dahinter?
Nadine: Meine Großeltern hießen Karl und Maria. Meine Oma war eine ganz begeisterte Näherin und hat viele Dinge mit mir umgesetzt. Aufgrund ihrer gradlinigen Phantasie, haben wir haben uns zwar immer die Köpfe eingeschlagen, ich konnte mich am Schluss aber immer gut durchsetzen. Wir haben sehr viel zusammen gearbeitet. Meine Oma war auch diejenige, die mir die Liebe zum Nähen und Designen beibrachte. Leider ist sie ein halbes Jahr vor meinem Modedesign Abschluss verstorben. In Anlehnung an meine Oma und meinen Opa habe ich deshalb die Modelinie Karla Maria begonnen, wobei Schwabenkind heute präsenter ist bzw. Karla Maria die Exklusivmarke von Schwabenkind ist.

Face2Face: Neben den Basics und Kindersachen gibt es auch die Kollektionen King Karl und Queen Maria. Wofür stehen diese Kollektionen?
Nadine: King Karl steht für meinen Opa den Karl und Queen Maria für meine Oma Maria.

Face2Face: Wie wird denn dein ganz eigener Stil und damit auch deine Kollektionen beeinflusst?
Nadine: Ich reise sehr viel und schaue mir auch gerne Dokumentationen über andere Länder und Kulturen an. Darüber erhalte ich immer ganz witzige Ideen.

Face2Face: Deine Kollektionen sind ja sehr farbenfroh – welche ist denn deine Lieblingsfarbe?
Nadine: Meine Lieblingsfarbe ist Petrol. Petrol oder Türkis, das sind meine persönlichen Favoriten.

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Ein Traum in Pink: Eines der vielen farbenfrohen Designs von Nadine Psotta. ( © www.lichtformstudios.de)

Face2Face: Was möchtest du mit deinen Designs ausdrücken?
Nadine: Ich möchte zeigen, dass alles was nicht zusammen passt, am Schluss definitiv passend gemacht werden kann. Für meine Phantasie gibt es keine Grenzen und ich vertrete die Meinung, dass Schönheit immer im Auge des Betrachters liegt. Was mich auch immer genervt hat ist, dass wenn ich in einen Kinderladen rein gegangen bin, ich immer so viele Kleidungsstücke gesehen habe, die ich auch so gerne haben wollte, allerdings gab es diese natürlich nie in meiner Größe. Deshalb habe ich beschlossen, dass ich auch solch eine bunte und verrückte Mode machen möchte, allerdings für Erwachsene.

Face2Face: Symbolisieren diese Kollektionen deine Großeltern?
Nadine: In den Kollektionen steckt meistens ein kleines Stück Oma oder Opa. Sei es ein alter Stoff den ich verarbeite oder Rüschen und Knöpfe, die ich noch von meiner Oma geerbt habe.

Face2Face: Deine Kleidungsstücke werden ausschließlich im Schwabenland produziert. Was ist dir daran besonders wichtig?
Nadine: Die Produktion im Schwabenland ist mir auf Grund meiner guten Zusammenarbeit mit meinen Geschäftspartnern Brigitte und Gerhard von der Schwäbischen Alb besonders wichtig. Die hohe Qualität die sie mir bieten, ist einfach unschlagbar. Auch der kurze Anfahrtsweg und der rechtliche Schutz der mir im Inland zusteht, sind grundlegende Kriterien für meine Wahl. Was mir natürlich auch gefällt ist, dass man mich hier versteht, wenn ich „schwätze“, was in Asien generell nicht der Fall war, vor allem wenn ich „gemotzt“ habe.

Face2Face: Soll die Produktion im Schwabenland auch die Marke Schwabenkind symbolisieren?
Nadine: Ich will Schwabenkind definitiv nur noch im Schwabenland produzieren.

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Traditionell und doch verrückt: Das Waldmädchen von Schwabenkind. (© www.lichtformstudios.de)

Face2Face: Wie sieht denn der typische Kunde/die typische Kundin aus, die Schwabenkind kauft?
Nadine: Typische Kunden gibt es bei mir gar nicht. Bei mir kauft wirklich von der kleinen Prinzessin, die von ihrer Mutti etwas bekommt, bis zur Oma mit lila gefärbten Haaren. Das beste Erlebnis war auf einer Messe, als ich von weitem zwei Personen gesehen habe, die komplett in Lack und Leder gekleidet waren. Ich wunderte mich schon wo diese hin möchten, als ich an ihrem Namen erkannte, dass sie Stammkunden von mir waren. Im Endeffekt richtig geile Leute. Ich habe noch nie einen meiner Kunden kennengelernt der mir unsympathisch war.

Face2Face: Was hast du, was andere nicht haben?
Nadine: Ich denke meine Stärke liegt darin, dass ich mich nicht darum schäre was gerade Mode ist. Ich höre auf mein Herz und mache nur die Dinge, die mir Spaß machen. Mein großes Geheimrezept liegt wohl darin, dass es mir nicht darum geht das große Geld zu machen, sondern mich selbst in meiner Arbeit widerzuspiegeln.

Danke Nadine Psotta für den Einblick, dass hinter der Mode nicht nur Trends und schöne Schnitte stecken, sondern auch viel tiefgründige Bedeutung und ganz viel Herz.

http://schwabenkind.com

Vorschau:

Für schmucke Spielerfrauen – Fußball trifft Mode

Frauen und Fußball – da wird vielleicht mancher Mann sagen: „Das passt doch nicht zusammen!“ Frau kann daraufhin ab sofort entgegnen: „Weit gefehlt!“ Mit den Schmuckstücken vom Wiesbadener Online-Shop 12te Frau bringen nun die Frauen die Fußballwelt zum Glänzen.

Die Fußballweltmeisterschaft ist nun seit fast einem Monat vorbei und die Bundesliga steckt in den Startlöchern, um in die neue Saison zu starten. Genau der richtige Zeitpunkt um sich Gedanken darüber zu machen, wie man das Thema Fußball ins Alltagsoutfit integrieren kann. Blumenkette in Deutschlandfarbe ist da schon etwas zu auffällig für den Job. Abhilfe für unser modisches Problem schafft nun Christina Germann, die Gründerin von 12te Frau.

Sportlich: Das Logo des Online-Shops zeigt wie es geht (Grafik: 12te Frau.de)

Sportlich: Das Logo des Online-Shops zeigt wie es geht (Grafik: 12te FRAU.de , C. Germann)

„12te Frau ist ein Online-Shop für weibliche Fußballfans mit Style, so beschreibe ich das immer ganz gerne“, erzählt Germann. Die Erklärung zum er Namen des zum Online-Shops ist simple. Während der 12te Mann natürlich immer der männliche Fan ist, ist die 12te Frau das weibliche Gegenstück. „Der Gedanke hinter 12te Frau ist, dass es viele weibliche Fans gibt, rund elf Millionen, die nicht nur während der WM ihr Team anfeuern, sondern auch ins Stadion gehen. Und Frau möchte dann natürlich nicht nur das Männertrikot ein bisschen kleiner tragen“, erklärt Germann die Idee ihres seit Mai existierenden Shops.

Kreativ: Christina Germann, die Gründerin von 12te Frau (Foto: C. Germann)

Kreativ: Christina Germann, die Gründerin von 12te Frau (Foto: Jens Fischesser, 12te FRAU)

Neben Ohrringen, Armbänder und T-Shirts werden in insgesamt acht Kategorien allerlei modische Fan-Ausstattungen bereitgehalten. „Ausgerichtet sind wir tatsächlich auf den weiblichen Fan, aber auch für ihre Liebsten ist was dabei. Für den Nachwuchsspieler, also für Kinder und Babys. Für den Sturmpartner, den Mann an ihrer Seite. Deko für Zuhause gibt es in der Kategorie Heimspiel. Die passende Deko für Unterwegs gibt es in der Kategorie Auswärtsspiel wie zum Beispiel mit einer Grillschürze.“

Im Rahmen der Fashion Week Berlin brachte Germann auch die Stars in 12te Frau-Stimmung. „Unter den 11 Millionen weiblichen Fans sind auch viele Stars, die sich zum Fußball bekennen. Na klar, zur Fußball- WM sind alle Fan. Aber auch erstaunlicherweise sehr, sehr viele neben der WM, die sagen: „Ich stehe zu meinem Verein, gehe ins Stadion“. Deswegen war es sehr leicht im Rahmen der Fashion Week auch Stars zu erreichen, die sagen: „Ich finde das toll, ich mag die Produkte und trag das gerne!“, so Germann zu ihren Erlebnissen auf der Fashion Week.

Neben Sport und Mode möchte Germann aber auch etwas Gutes tun. Vom Erlös des verkauften Produkts geht ein Teil an die Hilfsorganisation Care. „Care ist für mich eine Herzensangelegenheit. Während viele Organisationen Wasser bringen, hilft Care einen Brunnen zu bauen. Also Hilfe zu Selbsthilfe.“

Eins der modischen Highlights des Online-Shops sind zum Beispiel die Armbänder „Deine Farben“. Dahinter steckt die Idee, dass sich der weibliche Fan aus verschieden farbigen Kristall-Armbändern die Farben seines Lieblingsvereins passend zum Outfit zusammenstellen kann. „Wir haben dieses Armband, aber auch viele andere Produkte, in sechs verschiedenen Farben. Mit diesen Farben lassen sich alle Bundesligavereine und auch viele Länder darstellen“.

Stylisch: Auch auf den Ohrringen kann meine seine Liebe zum Verein zeigen (Foto: V.Wahlig)

Stylisch: Mit Ohrringen und Armbändern ist Spielerfrau bestens fürs Stadion gewappnet.  (Foto: V.Wahlig)

Eine weitere Besonderheit des Online-Shops ist die Kategorie Ballkünstler. Hier bekommen Künstler, die Produkte mit Fußballbezug herstellen, die Möglichkeit ihre Produkte vorzustellen. „Ballkünstler ist eine besondere Sparte, da wir diese immer wieder wechseln werden. Zurzeit haben wir Silberringe vom offiziellen Schmuckgestalter vom FC St.Pauli.“ In dieser Kategorie erwarten den Besucher des Shops immer Besonderheiten, die es sonst nicht sooft gibt, erklärt Germann.

Bei so vielen stylischen Schmuckstücken hält jetzt auch endlich der Fußball Einzug in unseren Kleiderschrank – abseits vom zu groß geratenen Männer-Trikot und plumper Deutschlandfarben-Kette. Jetzt muss sich Frau nur noch für einen Verein entscheiden. Oder sich doch lieber gleich sich mit allen sechs Farben eindecken.

 

BeSINGLEiche Festtage: Diskriminierung von Singles in der Weihnachtszeit

Als Single seinen Mann oder seine Frau zu stehen, ist an jedem Tag im Jahr eine echte Herausforderung. Da können die Leute mir erzählen, was sie wollen. „Jetzt brauchst du noch Niemanden an deiner Seite, du bist doch jung, genieße einfach deine Freiheit, wenn du dich auf andere Dinge konzentrierst, wird er schon ganz von alleine kommen!“, sind nicht nur inflationär angebrachte Binsenweisheiten, sondern leiten auch Argumentationsstränge ein, die ich unter normalen Umständen erstmal wirklich nicht aushebeln kann. Schließlich sieht man sich im als „beste Zeit seines ganzen Lebens“ deklarierten studentischen Alltag tatsächlich allerhand aufregenden Einflüssen ausgesetzt – eine Geburtstagssause hier, ein Kneipenabend da. Theoretisch bieten solcherlei Veranstaltungen natürlich Gelegenheit genug, um immer neue Bekanntschaften zu machen, wenn nicht gar vom Fleck weg mit ihnen anzubandeln, nur damit man sie kurze Zeit später wieder fallen und die Spiele von Neuem beginnen lassen kann.

Von dieser Warte aus gesehen ist das Single-Dasein also sicher ein Prächtiges, wie wahr. Pünktlich zu Beginn der Vorweihnachtszeit soll sich das allerdings ändern. Zu jeder Weihnachtsfeier erscheinen die vormals Freiheit proklamierenden Freunde urplötzlich nur noch paarweise. Eine solche Härteprobe überstehen Alleinstehende nur mit einer geballten Portion Zynismus, mindestens einer Zweier-Portion vom Buffet und einigen, die mitleidigen Blicke abwehrenden menschlichen Schutzschilden – geteiltes Leid ist eben manchmal eben doch halbes Leid – am Katzentisch. Mit dem Glühwein-Ausschrank auf dem Weihnachtsmarkt wird die für Single-Frauen und -Männer besonders ungemütliche Jahreszeit eingeläutet.

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Stille Nacht, eilige Nacht: Unterm Weihnachtsbaum rotten sich auf einmal alle paarweise zusammen (Foto: Perlowa)

Jene Wochen der vorgeblichen Besinnlichkeit treiben Ungebundene nun nicht mehr in das nächstgelegene fremde Bett, in dem es nach Abenteuer und muffigen Laken riecht, sondern geradewegs in eine Spirale der Sinnlosigkeit. Schuld daran geben wir wie immer den anderen: Die in der Regel ohnehin immer die armen Singles diskriminierende Werbeindustrie, die kompromittierenden Familienfeste – „Kind, wann heiratest du denn endlich?“ – das Umfeld, das uns in den Ohren damit liegt, dass es noch immer auf der Jagd nach dem perfekten Geschenk für ihre Partnerinnen und Partner sei. Oder sind in Wahrheit wir es, die sich Heiligabend nur zum Anlass für ein weiteres Klagelied nehmen? Ist es nicht vielleicht gar Teil unseres Überlebenstrainings, dass wir stillschweigend unser selbstbeschertes Päckchen tragen, getreu dem Motto „Stille Nacht, heilige Nacht?“

Alles, was ich weiß, ist, dass es im vergangenen Jahr anders, nicht aber unbedingt einfacher war. Ich hatte erstmals zu dieser Zeit einen Freund und mit ihm eine zweite Familie, die zum heiligen Fest ihrerseits natürlich ebenfalls nach kleinen materiellen Aufmerksamkeiten verlangte. Und so schön es auch war, sich über die Weihnachtstage nicht allein, sondern gemeinsam die Bäuche vollzuschlagen, Geschenkpapier aufzureißen und der lieben Verwandtschaft mehr oder weniger aus dem Herzen kommende gute Wünsche auszurichten: Geändert hat das an meiner generellen Abneigung gegenüber der kommerzialisierten, artifiziellen Nächstenliebe leider wenig. Noch immer wollte ich mich pünktlich zum 24. Dezember in den grünen Grinch verwandeln und dem Christmas-Kitsch ein Ende bereiten.

Dass ich nur wenig später auch meiner Beziehung ein Ende bereiten würde, war dato zwar noch nicht absehbar, aber für den dreitägigen Ausnahmezustand zum Jahresende im Grunde auch völlig irrelevant. Ich hatte es gehabt, dieses vermeintlich erstrebenswerte Weihnachtsfest mit Partner an meiner Seite und statt mich von der Diskriminierung endlich ausgenommen und somit über alle Maßen „oh so fröhlich und oh so selig“ zu fühlen, war ich genauso genervt von den überkandidelten Veranstaltungen wie an allen anderen Geburtstagen Christi auch.

Offenbar ist es also Tatsache, dass sich der Winter mit Wärme im Herzen zwar deutlich weniger kalt, Weihnachten dabei aber nicht minder anstrengend anfühlt. Single zu sein bleibt für Singles alle vier Jahreszeiten hindurch eine nervenaufreibende, aber zuweilen auch aufregende Zeit, die von Lametta und Christbaumkugeln weder verschlimmert noch beschönigt werden kann.

Ich glaube, Single zu sein, das ist, was es eben ist – für so manchen Vermählten eine nostalgische Erinnerung an feucht-fröhliche Feten und sorglose Unabhängigkeit und für das ein oder andere einsame Herz ein Grund, sich nach besseren Tagen, nach Zugehörigkeit zu sehnen. Über die Weihnachtszeit ist letztere ohnehin schon zwangsläufig gewährleistet, schließlich bleibt Familie in dieser Hinsicht ebenfalls etwas, das man nicht ändern, aber auch nicht verleugnen kann. Die Bedeutung des Festes der Liebe liegt somit nicht in der (romantischen) Liebe selbst. Sie liegt hier, in deftigem Essen, einem „Kevin allein Zuhaus“-Marathon vor dem Fernseher und der extended Version von Whams „Last Christmas“ bei Kerzenlicht.

 Vorschau: In der nächsten Wochen begrüßen wir mit Kolumnist Sascha zwar das neue Jahr, verabschieden uns jedoch vom Betriebssystem Windows XP. Und auch für mich heißt es Abschied nehmen: Liebe Kolumnen-LeserInnen, es war schön mit euch!

Allein, aber nicht einsam – von der heilsamen Wirkung des „me, myself and I“

Morgens wach werden, Kaffee aufsetzen, Kühlschrank öffnen, Joghurt herausfischen, Frühstücken – ein Tag, wie er ereignisloser nicht beginnen könnte. Das gilt ganz besonders dann, wenn Schlafzimmerbett und Esstisch nur knappe zwei Meter auseinanderliegen. Seit meinem kürzlichen Umzug in die erste, eigene Wohnung und dem damit einhergehenden Abschied vom WG-Leben befinde ich mich immer häufiger in meiner eigenen Gesellschaft. Und wie ich herausgefunden habe, ist die manchmal Gold wert gegenüber großen Tafelrunden und rauschenden Parties in Großraumdiskotheken.

Habe ich mich damit vom geselligen Herdentier zum Eremiten entwickelt? – mitnichten. Noch immer bin ich tagein, tagaus mehr oder weniger beschäftigt, ob bei der Arbeit oder bei aufregenden Aktivitäten nach Feierabend. Doch wenn ich einmal auf dem Heimweg bin, freue ich mich von Herzen auf die Ruhe nach dem Sturm. Die Tür aufschließen, den Geruch des eigenen Parfums oder des versehentlich liegengelassenen, offenen Müllbeutels die Nase kitzeln lassen und sich dann ganz den eigenen verschrobenen Ritualen widmen: Das kann stundenlanges Anlächeln des eigenen Spiegelbildes oder das Aufreihen des Bücherregalinhalts der Größe oder Farbe nach sein.

Bank

Auf die lange Bank geschoben: Das Zwiegespräch mit dem eigenen Ich (Foto: C.Gartner)

Das klingt alles reichlich danach, als wüsste ich mit mir selbst nichts anzufangen und würde mich daher in selbstgewählte Beschäftigungstherapie begeben. In Wahrheit jedoch empfinde ich solche unsinnigen Aktivitäten als höchst erholsam. Stumpfsinnig, aber irgendwie wahnsinnig entspannend für den Geist. Sind es doch Tätigkeiten, die meine volle Konzentration erfordern, wenn ich ihnen nachgehe, damit beim Duschen nicht etwa Seifenreste unter den Achseln zurückbleiben. Tatsache ist, dass ich es mir erlauben kann, in meinem persönlichen Exil ganz ich selbst zu sein, ohne von Mitbewohnern in flagranti beim Nutella-Löffeln im vollgekleckerten Pyjama erwischt zu werden. Das ist eine neugewonnene Freiheit, derer ich mir zuvor nicht bewusst gewesen bin, zumal sie noch vor einiger Zeit allein finanziell in weiter Ferne lag. Ganz zu schweigen von der Angst vor Konfrontation mit der vermeintlichen Einsamkeit.

Diese Angst ist heutzutage wahrscheinlich mit einer Volkskrankheit vergleichbar. Im Zeitalter von social networking und ständiger Erreichbarkeit scheinen wir den Fokus immer mehr nach außen und immer weniger in unser Inneres hinein zu richten. Öffentliche Präsenz oder mit anderen Worten das Bild, was wir anderen von uns vermitteln möchten, ist in großen Teilen steuerbar. Allein mittels Facebook können wir etwas darstellen, was wir nur allzu gern wären – besonders kreativ, humorvoll oder extravagant zum Beispiel. Uns selbst gegenüber funktioniert das nicht so leicht. Wir können uns nichts vormachen, sondern haben einzig die Wahl zwischen der Akzeptanz dessen, was wir sind oder seiner Verneinung.

Wozu letztere Variante konsekutiv führen würde, ist abzusehen. Wir behaften uns selbst mit Komplexen, weil wir neidisch auf diejenigen sind, denen wir nacheifern, die vermeintlich das haben, wonach wir uns sehnen. Wir wollen uns selbst entkommen, weil wir unzufrieden sind, aber andererseits nicht ausreichend bereit, an uns zu arbeiten und schrittweise das zu eliminieren, was wir für unsere Schwierigkeiten verantwortlich machen. Eben weil wir Angst vor der Konfrontation mit dem Ich haben, das unser größter Kritiker und unser liebster Mensch zugleich ist.

Fischschwarm

In medias res: Wir sind meistens in Gesellschaft – nur nicht immer auch in Bester (Foto: Perlowa)

Tief in uns drinnen nämlich haben wir uns selbst furchtbar gern und scheuen daher, mit diesem Ego ins Gericht zu gehen, es zu hinterfragen und darin herumzuwühlen. Lieber betäuben wir uns mit allem, was uns vor die Flinte läuft – leider gibt es auf dem Gebiet auch menschliche Sedativa, die nur dazu dienen, uns zu bespaßen, uns abzulenken und damit das zu kompensieren, was wir Einsamkeit schimpfen. „Einsamkeit“, das ist streng genommen Definitionssache. Wir sagen, alte Menschen wären einsam, wenn sie niemanden als sich selbst haben, weil ihren Partner und Freunde unter den Händen weggestorben sind und sie eigentlich nur die nächsten sind, die auf dem Sofa den Sensenmann erwarten. Wir halten uns selbst für einsam, wenn wir Single sind, sprich niemanden haben, der sein Leben mit uns teilt. Im Umkehrschluss teilen wir damit aber auch unser Leben mit niemandem, was bedeutet, dass wir uns selbst zur Abwechslung die ungeteilte Aufmerksamkeit schenken können. Wenn wir nur wollen. Wenn wir das Alleinsein als das nehmen, was es oftmals ist: Zeit, um sich zu sammeln, seine Ziele neu zu stecken, zur Ruhe zu kommen, sich auf das zu besinnen, was zählt. Fehler zu überdenken und aus ihnen zu lernen. Und wann könnte man das alles besser als singend unter der Dusche oder beim Sortieren seines Büchersammelsuriums?

Valentinstag – Kitsch und Kommerz

Valentinstag – Kitsch und Kommerz

Das typische Geschenk an Valentinstag: eine rote Rose für die Liebste (Foto: Appelt)

Alle Jahre wieder am 14. Februar kommt Amor, der römische Gott der Liebe, mit seinen Löckchen und herzigen Liebespfeilen zu uns geflogen und verbreitet Liebe auf der Welt. Genau, bald ist wieder Valentinstag! Wie sollte man das auch vergessen, wo doch allmählich schon überall die Werbetrommel geschwungen wird?

Sei es die Parfümerie, der Fotoladen, der Blumenhändler, die Lidl-Filiale oder auch der Bäcker um die Ecke. Überall kommen uns rote Herzchen, Blumengestecke mit roten Rosen und Efeu in Herzform entgegen. Nichts gegen Herzchen – ich liebe die Herzform. Ich wollte sie mir zwischenzeitlich auch schon als Tattoo auf der Haut verewigen lassen. Aber was ich nicht liebe, wenn nicht gar nervtötend finde, ist dieser Herzchenwahn an Valentinstag. Wenn sogar gestandene Männer sich dazu niederlassen, mit roten Rosenblütenblättern eine Herzform auf das Bett der Liebsten zu zaubern. Okay, das war nun doch ein krasses Beispiel, welches sehr gut in die Kategorien ultraschnulziger Liebesfilm und Flitterwochen passen würde. Oder auch in die neue RTL2-Sendung „Traumfrau gesucht“. Aber bestimmt gibt es auch im echten Leben Männer, die das so machen. Man(n) kann es mit der Romantik auch übertreiben.

Nichtsdestotrotz, die meisten Männer machen an diesem Tag dennoch Dinge – oder müssen Dinge machen – die so gar nicht zu ihnen passen. Es gibt wohl tatsächlich einige Frauen, die das so erwarten. Warum? Das verstehe ich nicht. Warum müssen Männer sich auf den Kopf stellen und partout der Liebsten ein – irgendein – Geschenk machen, damit sie zufrieden ist? Es ist doch nichts Besonderes, kein Zeichen von großer Aufmerksamkeit an diesem einen Tag fünf rote Rosen geschenkt zu bekommen. Oder eine Schachtel Milka-Pralinen in Herzform, die womöglich gerade noch schnell an der Tankstelle gekauft wurden.

Valentinstag – Kitsch und Kommerz

Fliegen uns an Valentinstag nur so um die Ohren: Herzchen (Foto: Lukenda)

Vielleicht bin ich da auch etwas eigen. Ich muss einfach jedes Mal schmunzeln und in mich hinein grinsen, wenn ich am 14. Februar unterwegs bin und die halbe Menschheit um mich herum irgendwie verrückt spielt. Wenn Jungs dann eine rote Rose mit etwas grünem Gestrüpp, Schleierkraut und durchsichtiger Folie, die sie ihrer Freundin schenken möchten, in den Händen halten. Soll das schön sein? Hauptsache irgendetwas in Händen zu halten? Nein, das ist ganz und gar nicht meins und das soll auch ganz und gar nicht heißen, dass ich mich nicht über Geschenke freuen würde. Das Gegenteil ist der Fall. Ich selbst würde diese Art Präsent allerdings auch nicht wählen, denn wenn ich schon etwas verschenke, dann sollte es möglichst etwas sein, das nicht jeder haben kann. Ein Geschenk mit persönlicher und kreativer Note.

Als Single fand ich den Valentinstag schon überflüssig. Aber nicht, weil ich Single war und mir Paare auf den Keks gingen, sondern weil ich diesen Tag schlichtweg unnötig fand. Eine reine Kommerz-Veranstaltung. Das finde ich heute als Nicht-Single übrigens immer noch. Ich habe meinen Freund daher von der Pflicht – oder dem Glauben – entbunden, ja sogar gebeten, mir bitte keine kitschigen Dinge oder roten Rosen an Valentinstag zu schenken. Und bitte auch keine Fotomotiv-Tasse, die dann in einer Ecke verstauben würde.

Ich glaube, darüber ist er sehr froh. Und schenkte mir vor ein paar Tagen eine einzelne rote Rose. Was mich viel mehr gefreut hat, weil er selbst daran gedacht hatte und sich nicht von Massen von Leuten an einem einzigen Tag dazu verleiten ließ. Diese Tatsache zeugt meiner Meinung nach von viel mehr Aufmerksamkeit und ist dadurch besonderer. Besonders finde ich auch einfach einen schönen Abend zu verbringen oder gemeinsam etwas zu unternehmen, ohne all diesen Kitsch und Kommerz. Das alles braucht doch niemand ernsthaft.

Vorschau: Nächste Woche berichtet Eva über Avaaz & Co. und ihre Online-Petitionen. Ein interessantes Thema!

Tiere – unsere Vorbilder und der Inbegriff von Menschlichkeit

Zehn Gründe, die Tiere zu besseren Menschen machen….

 „Liebe mich, wenn ich es am wenigsten verdient habe, denn dann brauche ich es am meisten“ – Allzu treffend ist dieser Spruch in Bezug auf Menschen, die bei Tieren Halt suchen. Den zu bekommen gestaltet sich anfangs vielleicht schwieriger. Beweist der Mensch aber Herz und Interesse, ist das Tier eine Stütze von langer Dauer.

Erstens : Tiere sind immer (für) dich da – bedingungslos. Sie spüren schneller, wenn es dir schlecht geht und leisten dir einfach Gesellschaft, ohne Fragen zu stellen.

Zweitens : Sie haben keine Vorurteile. Es geht ihnen nicht um Aussehen und sonstige äußere Dinge, sondern um Herz und Ausdruck.

Drittens : Die Beziehung zwischen Mensch und Tier basiert auf einem ausgeglichenen Geben und Nehmen. Wer aufmerksam ist und für das Tier vertrauensvoll wirkt, bekommt genau so viel zurück, wie er gibt.

Viertens : Tiere können nicht sprechen – zumindest nicht die Sprache der Menschen. Umso aufmerksamer müssen Menschen ihnen zuhören. Wer das kann, sollte es schätzen und der Welt erzählen.

Fünftens : Niemals werden dich Tiere verletzen. Sie sind durch und durch ehrliche Wesen, deren Augen dein Verhalten widerspiegeln.

Sechstens : Vergessen können unsere tierischen Begleiter nicht. Hast du einmal ihr Vertrauen gewonnen, gehört dir ein Platz in ihrem Herzen. Verbinden sie aber schlechte Erinnerungen mit dir, wirst du das nie wieder ändern können.

Siebtens : Tiere erziehen dich zu Ehrlichkeit – du kannst ihnen nichts vormachen.

Achtens : Mit ehrlichen Mitteln kannst du dir das Vertrauen eines Tiers erkämpfen. Dazu braucht der Mensch zwar mehr Geduld als bei Artgenossen – dafür schließt er dann aber einen Pakt für die Ewigkeit.

Neuntens : Tiere haben einen freien Willen, der niemals gebrochen werden kann. Du kannst sie zu nichts zwingen, da sie sich niemals verstellen würden. Sie bleiben sich selbst in jeder Lage treu – darauf ist Verlass. Ein Charakterzug, von dem sich so gut wie jeder Mensch eine Scheibe abschneiden kann.

Zehntens : Das, was wir menschlich nennen, verkörpern meist vielmehr die Tiere. Herz und Verständnis zeigen, fair und rücksichtsvoll sein, selbstlos zu jemandem stehen und den Gegenüber ohne Oberflächlichkeiten als einzigartig wahrnehmen: Das sind Dinge, die man unter Menschlichkeit. Menschen können scheinbar also noch viel von Tieren lernen…