Wieso fahren alle großen Marken so auf das Model Cara Delevingne ab? – Wir haben die Antworten

Cara Delevingne ist 22 und ein Supermodel.

Wir haben einmal die wichtigsten Fakten über Cara und ihr Leben zusammengestellt.

Die gebürtige Londonerin ist die jüngste Tochter von Charles Delevingne und des ehemaligen It-Girls und Models Pandora Stevens. Sie kommt aus gutem Haus und ging unter anderem auf die Hempshire Boarding School Bedales, wo sie sich mit den Jagger-Kindern und der Familie von Lily Allen anfreundet. Schon immer hatte das in Mayfair aufgewachsene Mädchen mit den Medien zu tun, denn als Tochter eines It-Girls, Schwester eines Models und Enkelin eines Zeitschriftenherausgebers bekam sie viel von der Medienwelt mit.

Seit sie fünf Jahre alt ist, ist sie mit der Tochter von Sarah Doukas befreundet. Doukas ist die Gründerin der Modelagentur Storm. Wie Supermodel Kate Moss wurde auch Cara von ihr entdeckt. 2009 unterschrieb Cara dann bei Storm Models und begann 2010 ihre Modelkarriere mit Katalogaufnahmen für die Herbst-/Winter-Kollektion von ASOS, dem größten britischen Online-Versandhandel im Bereich Mode und Beauty.

Im selben Jahr läuft sie zum ersten Mal auf der Pre-Fall Show für die britische Modemarke Burberry, bis sie ein halbes Jahr später das Gesicht des Labels wird. Zuvor habe sie noch nie an das Modeln gedacht, es sei einfach so passiert, behauptet die Britin. Somit folgte sie ihrer zweitältesten Schwester Poppy ins Modelbusiness. Ihre Schwester hatte damals schon für große Marken wie Chloé, Louis Vuitton oder Balenciaga gemodelt.

Vitamin B ist immer ein Geheimnis zum Durchbruch, das ist klar. Doch auch ihre eigene, spezielle Art machte Cara zu dieser Persönlichkeit, die sie heute ist. Sie ist frisch und witzig, hat Humor und nimmt sich selbst nicht zu ernst. Das ist es, was die Modewelt unter anderem an dem jungen Model so liebt. Auf Instagram oder Facebook postet die 22-Jährige häufig Bilder von sich, auf denen sie Grimassen schneidet. Diese Albernheit tut gut in einem Business, das sonst so sehr auf Perfektion bedacht ist. Die Menschen wollen keine Models mehr, die nur straight ihren Job machen und ihr perfektes, makelloses Gesicht in die Kamera halten. Sie wollen eher eine freche Art und sehen, dass die Mädels auch noch Spaß an ihrem Beruf haben und es für sie durchaus auch noch andere Dinge im Leben gibt. Cara twittert gerne Bilder mit ihren Freundinnen Sängerin Rihanna und den Models Jourdan Dunn und Karlie Kloss, auf denen sie verrückte Kostüme anhaben oder Grimassen schneiden. Dass das gut ankommt, zeigen ihre 1.418.635 Follower (Stand: Januar 2014).

Zudem sind es ihr markantes Gesicht, die hellblauen Augen und ihre auffallenden Augenbrauen, die sie unverwechselbar machen.

Ihr persönlicher Kleidungsstil ist ein weiteres Markenzeichen von Cara. Sie ist flippig und cool, und deswegen auch fast immer auf Streetstyle-Fotos zu sehen. Am liebsten trägt sie Röhrenjeans und Bikerboots, die sie mit Vintage-Shirts kombiniert. Aber auch ein elegantes Kleid kann sie mit derben Boots schnell mal aufpeppen und edgy aussehen lassen. Wahrscheinlich liebt sie deshalb jeder, weil sie ihren ganz eigenen, unverwechselbaren Stil hat und damit die Massen begeistert.

Obwohl Cara Delevingne nur 1,73 Meter groß ist, läuft sie auf den Top-Laufstegen der Welt: Sie läuft unter anderem für Marken wie Oscar de la Rente, Karl Lagerfeld, Fendi, Burberry, Chanel oder Stella McCartney. Sie stand außerdem mit ihren jungen Jahren schon für Editorials der Vogue oder des V Magazine vor der Kamera.

Cara besucht nebenbei auch eine Schauspielschule, und kommt unter anderem in die letzte Runde des Castings zum KInofilm „Alice im Wunderland“. Sie spielte auch in einem Musikvideo von Musiker Bryan Ferry mit und wird bald neben Schauspielerin Keira Knightley im Kino zu sehen sein. Wahrscheinlich ist es ihre wunderbare Gabe, in ganz unterschiedliche Rollen zu schlüpfen, weshalb so viele große Designer auf sie abfahren. Sie ist wandelbar und bleibt trotzdem noch sie selbst.

Vorschau: Nächste Woche gibt es ein Interview mit der Modedesignerin Duygu Ay von Elenora zu lesen.

Männer frönt dem Wildwuchs: der aktuelle Trend zum Vollbart

Vollbart, Rauschebart oder Hommage an Bergsteiger Reinhold Messner. Wie auch immer man ihn nun nennen mag, der Trend des „bärtigen Mannes“ ist derzeit allgegenwertig.

Ob als Model auf den Laufstegen, Besucher in der Front-Row einer Fashion Week oder auf den Straßen diverser Modemetropolen: der Mann von heute trägt wieder Bart. Die Rede ist hier aber nicht von einem dezenten Drei-Tage-Bart – vielmehr könnte man bei diesem Exemplar von einem Wochen-, ja sogar Monats-Bart sprechen. Das haarige Accessoire muss vor allem eins sein: dicht und lang, sodass dessen Träger aussieht, als sei er geradewegs aus einem Erdloch gekrochen.

Die Vermutung liegt nahe, die Männerwelt möchte nach Jahren voller  Glattrasur,  akkurat gezupfter Augenbrauen und tiefen V-Ausschnitten nun endlich wieder ihre Männlichkeit demonstrieren. Zudem gibt es in der immer androgyner werdenden Modewelt kaum noch ein Kleidungsstück, welches einzig und allein dem starken Geschlecht vorbehalten ist. Boyfriend-Blazer, -Jeans oder –Shirts – die Frauenmode bedient sich seit Jahren aus dem Kleiderschrank der Männer, während für diese hingegen bereits Handtaschen und Röcke auf Laufstegen gesichtet worden sind. Es wäre daher nicht weiter verwunderlich, wenn Männer das Bedürfnis hätten gegen die immer weiblicher werdende Männermode zu rebellieren und dafür gezielt auf Rasierer zu verzichten.

Doch was mag man, beziehungsweise Frau, denn nun vom aktuellen Wildwuchs-Trend halten? Ein gepflegter (!) Bartwuchs kann am richtigen Träger sicherlich äußerst lässig und maskulin wirken. Doch muss es denn gleich ein mehrere Zentimeter langer Räuberbart sein, in welchem sich ungehindert sämtliche Krümel festsetzen?

Fest steht überdies: Bart-Boys sind sicherlich nett anzuschauen – sie zu küssen stellt dagegen eine Herausforderung dar.

Trotz wundgescheuertem Kinn bleibt dennoch zu sagen: der Trend zu mehr Männlichkeit und weniger Milchbubigesicht ist grundsätzlich zu befürworten. Nach dem Jahrzehnt des metrosexuellen Mannes sehnen wir Frauen – und anscheinend auch Männer – uns nun wieder nach mehr Maskulinität.

Also Jungs, legt den Rasierer für ein paar Tage beiseite und frönt dem Wildwuchs!

Vorschau: Nächste Woche erwartet euch ein weiteres Interview – dieses Mal mit Bloggerin Cloudy vom „Cloud44“-Blog.