The rise of cricket in Germany

In a country, where football has long ruled supreme, cricket now appears to be on the rise after the German Cricket Federation (DCB) was swamped by enquiries from people asking where they can play it.

Did you know?

Cricket is the third most famous sports game in the world. It has started from Europe. But nowadays people of most European countries are not interested in this game anymore.
The Sport of Cricket has a known history beginning in the late 16th century. Having originated in South-East England, it became the country’s national sport in the 18th Century and has developed globally in the 19th and 20th centuries. International matches have been played since 1844 and Test Cricket began, retrospectively recognised, in 1877. Cricket is the world’s second most popular spectator sport after Associtaion of Football.

Asian people organize German cricket clubs

The Governance is by the International Cricket Council (ICC) which has over one hundred members although only ten play Test Cricket. England, Ireland and Holland are playing International Cricket from European side. Germany is also member of International Cricket Council since 1991. But still there is not enough support from Federal Goverment and any provincial Goverment. In Germany more than 100 Cricket Clubs are associated within the Deutscher Cricket Bund. Many of the clubs are organised from Asian people. Now cricket in Germany is on its peak because a lot of asylum seekers from Afghanistan and other countries love this game.

Cricket grounds are missing
For example the SSC Karlsruhe has cricket department. They have two teams: SSC Cricket Lions and SSC Cricket Blues. SSC Karlsruhe Cricket department remarkably contributed to promote Cricket in Baden Wüttermberg.They won more than Three times Baden Württemberg championship more than three times. Cricket is not only a game it connects Asian communities in Germany. Many teams do not have propper cricket grounds. These teams are playing in football grounds. City supports department are not too much interested in promoting this game – although Asian people are the third biggest community in Germany. Now there are 4,000 registered cricketplayers in 205 teams. Last week the DCB welcomed its 100th new club, from Bautzen near the Czech Border.
If the German goverment provides cricket facilities to migrants, then the future of this sports could be bright. The first step to promote this game, would be to build some grounds, at least in those cities, where migrants are living in majority.

Rap und Hip-Hop aus Frankreich

Spätestens 1998, als keine geringere als Missy Misdemeanor Elliot mit Timabaland und Nicole Wray für ihre Hitsingle „All in my grill“ den französischen Rapper MC Solaar featurte, hatten französisch-sprachiger Rap und Hip-Hop auch international ihren Durchbruch erlangt.

Bereits in den 1980er Jahren bildeten sich die ersten Gruppen. Diese waren stark an US-Vorbildern orientiert. Hip-Hop und Rap wurden als Modewelle wahrgenommen, die schnell verebbten. Erst seit den frühen 1990ern gibt es wieder eine eigene Szene, die sich stärker von den USA absetzt und in Frankreich hauptsächlich in den Banlieues, den französischen Vorstädten und Stadträndern, verwurzelt ist.

1990 erschien der erste Rap-Sampler Rapattitude in einer größeren Auflage und wurde insgesamt 40.000 mal verkauft. MC Solaar und IAM waren die ersten erfolgreichen Rapper.

MC Solaar war ebenfalls der erste Rapper, der 1992 den nationalen Musikpreis „Victoire de la musique“ erhielt. Die Szene orientiert sich heute an künstlerischen Polen wie Suprême NTM im Pariser Norden oder 500 One im Pariser Süden. Wichtige Zentren der Szene sind Paris (Suprême NTM, La Cliqua), Marseille (IAM), Toulouse (KDD), Strasbourg (NAP) oder die Bretagne (Manau).

Die Szene und auch die meisten Gruppen sind im Gegensatz zu den US-amerikanischen Vorbildern absichtlich multikulturell und nicht ethnisch festgelegt. Sie selbst betiteln sich oft als Black-Blanc-Beur-Gruppen. Black für die Schwarzen, Blanc für die Weißen und Beur für die Araber aus dem Maghreb. Dennoch sind heutzutage die größten französischen Rap-Künstler meist Farbige mit Migrationshintergrund aus Nord- und Westafrika sowie den französischen Überseegebieten DOM und TOM; Aber auch einige Weiße französischer oder anderer Abstammung gelangten zu Bekanntheit, wie Rocking Squat von der Gruppe Assassin oder die Rapperin Diam’s. Sie orientieren sich am sogenannten Message oder Knowledge Rap, der sich an der Ostküste der USA parallel zum Gangsta-Rap der Westküste entwickelte.

Thematisch wurde in den französischen Rapsongs zunächst der Lebensalltag in der Banlieue beschrieben: Arbeitslosigkeit, Gewalt, Zurückweisung und Chancenlosigkeit, Rassismus, Drogenhandel und Beschaffungskriminalität sowie Kritik an der Polizei waren die Hauptthemen.

Diese Auseinandersetzung trug zur Identitätsfindung bei. Rapper haben in Frankreich meist einen gemeinsamen Erfahrungshorizont, sie werden von der Gesellschaft ausgeschlossen und haben kaum Lebensperspektiven. Rap bietet ihnen daher einem symbolischen, aber durchaus auch materiellen Entfaltungsraum. Diese Bedeutung des Rap für das eigene Leben wird in den Songs immer wieder thematisiert, zum Beispiel in „Petite Banlieusarde“ aus dem Album „Dans ma Bulle“ von Diam’s aus dem Jahr 2006.

Auch wenn sich einige französische Rapper vom US-amerikanischen Gangsta-Rap inspirieren lassen, dem sogenannten Hardcore-Rap, in dem es hauptsächlich um Kriminalität und Gewalt geht sowie um die täglichen Erlebnisse und das Repräsentieren in den Stadtvierteln, gibt es in Frankreich nach wie vor Gruppen, die den engagierten Message Rap weiterführen. Sie zeichnen sich durch einen ausgeprägt metaphorischen Sprachgebrauch aus, der immer wieder zu Missverständnissen führt oder von Politik und der medialen Öffentlichkeit genutzt wird, um ein negatives Bild des Rap zu vermitteln.

Was in vielen Berichten und Studien in den Hintergrund tritt, ist die aktive Szene der in Frankreich rappenden Frauen. Sie waren, wenn auch in geringerer Zahl, von Anfang an dabei und sie reagieren auf die Konstruktion des Raps als eine männliche Domäne. So kam bereits 1995 die Rap-Compilation Lab’ Elles auf den Markt. 1999 brachten Lady Laistee, Diam’s, Bams und Princess Aniès ihre ersten Alben heraus.

Rapper und Crews wie zum Beispiel Booba, Rohff, Mc Solaar, IAM, dessen Album „L’école du micro d’argent“ sich über 1,5 Mio. mal verkaufte, Supreme NTM, Sinik und 113 verkauften jeweils schon Millionen von Alben, weshalb viele Künstler auch außerhalb von Frankreich wie zum Beispiel in Kanada, Belgien, Schweiz und weiteren französisch-sprachigen Ländern den Durchbruch schafften. Durch ihren internationalen Erfolg arbeiteten sie auch häufiger mit bekannten amerikanischen Rappern und Produzenten wie unter anderem Dr. Dre, Game, Wu-Tang Clan, Mobb Deep, Nas zusammen.

 Vorschau: Nächsten Samstag erscheint ein Bericht über Giorgio Moroder.

Kampf der Konsolen, kreative Spielideen und Virtuelle Realität – die gamescom 2013

Schon am Pressetag war der Andrang groß: Die Gamescom 2013 lockten insgesamt 340.000 Besucher nach Köln. (Foto: Pollach)

Schon am Pressetag war der Andrang groß: Die Gamescom 2013 lockten insgesamt 340.000 Besucher nach Köln. (Foto: Pollach)

140.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Mehr als 635 Aussteller aus 40 Ländern. Ganze 400 Weltpremieren, darunter zwei neue Konsolen: PlayStation 4 und Xbox One.

Als weltweit größte Messe für Computer- und Videospiele lockte die gamescom zwischen Mittwoch, 21. August und Sonntag, 25. August über 340.000 Besucher nach Köln. Face2Face war für euch auf dem Gelände unterwegs, hat die Highlights ausfindig gemacht und jede Menge Spiele für euch getestet.

Kampf der Konsolen – so brachte die Presse das Herzstück der gamescom 2013 auf den Punkt: Laut der gamescom-Website stellten erstmalig in der Geschichte europäischer Messen für digitale Spiele zwei Unternehmen, Microsoft und Sony, neue Spielekonsolen vor, die von den Besuchern vor Ort zum ersten Mal weltweit angespielt werden konnten. Für Face2Face testeten Denis (23) und Daniel (26) am Autorennspiel „The Crew“ die Xbox One.

Ein Highlight der Spiele-Messe: Die Xbox One. Face2Face-Mitarbeiter Denis testete sie für euch am Spiel The Crew. (Foto: T. Gartner)

Ein Highlight der Spiele-Messe: Die Xbox One. Face2Face-Mitarbeiter Denis testete sie für euch am Spiel „The Crew“. (Foto: T. Gartner)

„Die Xbox One spielt sich sehr flüssig und ähnlich zur alten Xbox 360. Der Controller liegt weiterhin sehr gut in der Hand und hat ein angenehmes Gewicht, sodass auch längere Gamingsession gut machbar sind“, ist Denis überzeugt. Die verbesserte Grafik und Bildwiederholungsrate (FPS) sowie die geringeren Ladezeiten heben die neue von der alten Xbox ab, findet Daniel. Doch in den Augen unserer Tester kassiert Microsoft für seine neue Konsole auch Minuspunkte: schlichtes, fast schon langweiliges Design, hoher Preis und die untrennbare Verbundenheit mit Kinect stoßen auf wenig Begeisterung. Mit Touch-Pad und SHARE-Taste zum Teilen von Spielergebnissen mit Freunden punktet hingegen die PlayStation 4.

Aufgrund des großen Andrangs am PlayStation 4-Stand konnte unsere Redaktion die neue Konsole von Sony leider nicht ausprobieren, eine Prognose für den Kampf der Konsolen soll an dieser Stelle trotzdem abgegeben werden: Aufgrund des Preisunterschieds von 100 Euro und dem möglichen Vertrauensverlust der Gamer in Microsoft (Anm. d. Red.: Ursprünglich sollte die Xbox One mit einer umstrittenen Online-Pflicht und Gebrauchtspielesperre vertrieben werden, was zu wütenden Protesten führte. Im Juni ruderte das Softwarehaus plötzlich zurück und ließ von seinem Vorhaben ab) scheint die PlayStation 4 von Sony im Augenblick die Nase leicht vorne zu haben – was daraus wird, bleibt abzuwarten.

Bunt und kreativ: Das PlayStation Vita-Spiel Tearaway (Foto: T. Gartner)

Bunt und kreativ wie das Spiel selbst: Am PlayStation Vita-Stand konnte man „Tearaway“ ausprobieren. (Foto: T. Gartner)

Weniger stark diskutiert, aber nicht weniger interessant kommt die PlayStation Vita und mit ihr das Spiel „Tearaway“ daher. Während sich ein Großteil der Spielehersteller mit beeindruckenden Bauten – von der Pyramide bis zum Würfel ist so gut wie jede architektonische Form vertreten –, gigantischen Leinwänden mit atemberaubend real wirkenden Bildern und wummernden Bässen auf dem Gelände der Koelmesse präsentierten, wirkte der PS Vita-Stand eher wie eine kindgerechte Spielwiese. Ein farbefroher, offen gestalteter Bereich mit Sitzgelegenheiten lud die Besucher zum Verweilen ein. Das Spiel tat sein Übriges und entführte die Gamer in eine spannende Papierwelt voller Rätsel und Abenteuer. „Selbst beim dritten und vierten Mal Durchspielen entdeckt man immer nochmal etwas Überraschendes und Neues“, weiß PlayStation-Promoterin Julia (28). Die Interaktivität sowie die Tatsache, dass sämtliche Funktionen der PS Vita – Front- und Backkamera sowie Touchscreen – angesprochen werden, machen „Tearaway“ ihrer Meinung nach zu etwas Besonderem. Auch Redaktionsleiterin Tatjana (23) hatte Spaß beim Ausprobieren des Platform-Games. „Wie beim Basteln in der Realität braucht es Einiges an Fingerspitzengefühl und Kreativität. „Tearaway“ ist bunt und macht einfach Spaß!“ Das Spiel von den Machern von „LittleBigPlanet“ erscheint am 22. November.

Die Zukunft des Gamings? Die Oculus Rift-Brille (Foto: T. Gartner)

Die Zukunft des Gamings? Die Oculus Rift-Brille (Foto: T. Gartner)

Ganz und gar in ein Spiel eintauchen, sich nur mithilfe der eigenen Augen- und Kopfbewegungen in einer virtuellen Welt umsehen – die Oculus Rift VR-Brille macht´s möglich. Auch wenn der Anblick der Spieler mit den dicken, schwarzen Brillen und den zuckenden Kopfbewegungen ein wenig an Zombies erinnert – zumindest unsere Tester sind von der Innovation in Sachen Virtual Reality überzeugt. „In einem Wort: Wahnsinn. Ich hatte schon früher einige VR- beziehungsweise 3D-Brillen, jedoch konnte keine auch nur annähernd dieselbe Erfahrung wie die Oculus Rift-Brille bieten“, findet Denis, „jede Kopfbewegung wird absolut realistisch in die Spielwelt übertragen und der Spieler taucht dadurch wesentlich tiefer in die Spielwelt ein.“ Ein wenig zurückhaltender ist dagegen Daniel: „Die Rundumsicht ist cool, allerdings wirkt das Bild teilweise unscharf und pixelig. Auf Dauer ist das Spielen anstrengend für die Augen.“ Ob die Brille zukunftsfähig ist, komme seiner Meinung nach auf den Preis und auf die Unterstützung der Spiele-Entwickler an. Denis hingegen ist sich sicher, dass der Trend stark in Richtung Augmented Reality (Anm. d. Red.: Unter Augmented Reality versteht man die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung), Virtual Reality und 3D-Technologie geht: „Der Umstieg von 3D auf VR ist nur eine Frage der Zeit und Oculus Rift ist der erste Meilenstein dahin.“

Bald ganz normal in deutschen Wohnzimmern? Der Virtualizer (Foto: T. Gartner)

Bald ganz normal in deutschen Wohnzimmern? Der Virtualizer (Foto: T. Gartner)

Und der nächste Meilenstein könnte sogar schon in Sichtweite sein: Cyberith ist ein Projekt von Studenten der Technischen Universität Wien auf dem Gebiet der virtuellen Realität. Der sogenannte Virtualizer ist ein im Rahmen dieses Projekts entwickeltes Gerät, das Bewegungen in virtuellen Welten ohne Änderung der Position in der Realität erlaubt. An dem kleinen, eher unauffälligen Stand auf der gamescom wirkte der Virtualizer wie eine Art Laufstall für das heimische Wohnzimmer. In Kombination mit der Oculus Rift scheinen sich jedoch ganz neue Dimensionen des Gamings zu eröffnen. „Cyberith wird auf jeden Fall begrüßt, wenn nicht sogar begehrt. Die Entwickler arbeiten daran, sich frei in einem Spiel zu bewegen, während man sich in seinem Wohnzimmer befindet. Ich werde es auf jeden Fall im Auge behalten“, erklärt Denis.

Der Kampf der Konsolen, kreative Spielideen und Innovationen in Sachen Virtuelle Realität – die gamescom 2013 konnte ihrem Leitthema „next generation of gaming“ mehr als gerecht werden.

Weitere Fotos von der gamescom 2013 findet ihr auf unserer Facebook-Fanseite.

Vorschau: Nach einem Auslandsjahr als Student in China wieder zurück in Deutschland – ein Kulturschock? Mehr darüber lest ihr kommenden Dienstag im Panorama.