Schaurig-schöne Halloween-Geschenke

Kreativ: Halloween-Geschenke (Foto: Onat)

Kreativ: Halloween-Geschenke (Foto: Onat)

Neben verkleideten Kindern und geschnitzten sowie gekochten Kürbissen dürfen makabre Gerichte und Süßigkeiten an Halloween nicht fehlen. Der Brauch um die Häuser zu ziehen und um „Süßes oder Saures“ zu bitten hat dabei seinen Ursprung im irischen „All Hallows’ Eve“: Die Geister der Verstorbenen, die in der Nacht vor Allerheiligen umherzögen, sollten durch Speisen besänftigt und vor dem Eintritt abgehalten werden. Doch durch die gruseligen Halloween-Geschenke der Tipps&Tricks-Redaktion lassen sich nicht nur Untote, sondern auch hungrige Gäste und Kinder besänftigen.

Schaurige Schokolade:

Schokoladig: Halloween-Schokoladen-Monster (Foto: Onat)

Schokoladig: Halloween-Schokoladen-Monster (Foto: Onat)

Mit selbstgemachten Süßigkeiten lassen sich die Herzen von Jung und Alt erfreuen: Etwas Schokolade über dem Wasserbad schmelzen, auf ein mit Folie oder Backpapier ausgelegtes Blech gießen, mit allerlei Süßigkeiten und Streuseln verzieren und hart werden lassen. Essbare Augen und farbige Candy Melts- oder Schokoladen-Spritzer lassen aus den einzelnen Blöcken richtige Monster zum Vernaschen werden.

Eklige Einmachgläser:

Eingemacht: Halloween-Süßigkeiten (Foto: Onat)

Eingemacht: Halloween-Süßigkeiten (Foto: Onat)

Wer noch Einmachgläser aus der vergangenen Saison übrig hat, kann diese mit gruseligen Gummitieren wie Fledermäusen, Würmern, Spinnen, Schlangen und Fröschen befüllen und wieder verschließen. Etwas Dekoration verwandelt die leeren Gläser in leckere Souvenirs zum Mitnehmen, durch die man sich gerne an die Halloween-Nacht erinnert.

Durstige Dämonen:

Bunt: Halloween-Getränke (Foto: Onat)

Bunt: Halloween-Getränke (Foto: Onat)

Auch altbekannte Getränke lassen sich im neuen Gewand als Halloween-Geschenke verkleiden: Hierfür kalte oder warme Getränke mit Lebensmittelfarbe einfärben oder bereits farbige Getränke nehmen, diese in Flaschen füllen und mit dekorativen Elementen als Zaubertränke, Gift, Blut oder Dämonen tarnen. Mit kleinen Hexenbesen aus Salzstangen, Käse und Lauch wird dem Trank auch etwas zum Beißen für Zwischendurch geboten. Erwachsenen kann man so eine kleine Freude mit alkoholischen Getränken machen, Kindern mit süßen und bunten Säften.

Gesunde Gespenster:

Fruchtig: Halloween-Obst-Gespenter (Foto: Onat)

Fruchtig: Halloween-Obst-Gespenter (Foto: Onat)

Wer lieber neben den Süßigkeiten Kindern auch etwas Obst mit auf den Weg geben möchte, kann dieses geschickt als Gespenst dekorieren: Die Erdbeeren mit geschmolzener, weißer Schokolade überziehen und mit dunkler Schokolade Augen und Münder der Gespenster anmalen. Ganz ohne Schokolade werden dabei grüne Äpfel zu Geistern verwandeln, indem man ihnen essbare Augen, Erdbeer-Zungen und Sonnenblumenkern-Zähne anbringt.

Fingerfood und Dips-Reihe, Teil 5: Mozzarella Sticks

Wozu sich die Mühe machen und Ketchup selbst herstellen, wenn Heinz die Arbeit zu unserer vollsten Zufriedenheit erledigt hat? Es gibt viele Lebensmittel, die man generell immer „fertig“ kauft – weil sie schmecken und der Aufwand, sie selbst zu machen, zu groß erscheint. Auch bei Mozzarellas Sticks greifen viele zur vorproduzierten Ware, obwohl die selbstgemachte Alternative günstiger und leckerer ist – und der Aufwand ist wesentlich kleiner, als man vielleicht denken mag. Deshalb stellen wir euch heute in der Fingerfood und Dips-Reihe ein Rezept vor, mit dem ihr Mozzarella Sticks selbst machen könnt.

Zutaten:

  • 2 Eier
  • 50ml Wasser
  • 1 1/2 Tassen Paniermehl
  • 100g Mehl
  • 3 Mozzarella Käse
  • Knoblauchsalz
  • Getrocknete Kräuter: Oregano, Basilikum und Petersilie
  • Öl zum Frittieren

Und so wird’s gemacht:

1. Eier und Wasser in einer Schüssel verquirlen. In einem tiefen Teller das Paniermehl mit den Kräutern und dem Knoblauchsalz vermengen. Und in ein weiteres Gefäß das Mehl geben.

2. Den Käse in möglichst gleich große Streifen schneiden und vorsichtig etwas Wasser aus dem Mozzarella drücken.

3. Währenddessen das Öl in einer Pfanne oder Fritteuse auf circa 190 Grad erhitzen.

4. Die Mozzarella Streifen zunächst in die Eier-Wasser-Mischung tunken, dann im Paniermehl so lange wenden, bis alle Seiten gleichmäßig bedeckt sind. Am Ende die panierten Sticks noch im Mehl wenden.

5. Nun die Streifen etwa 30 Sekunden lang frittieren, bis sie schön knusprig braun sind.

6. Nicht verzweifeln, wenn es nicht auf Anhieb klappt. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Und wenn es dann funktioniert, lasst es euch schmecken!

Vorschau: Nächste Woche findet ihr an dieser Stelle passend zu Ostern Anregungen, wie man Ostereier dekorieren kann.

Fingerfood und Dips-Reihe, Teil 4: Barbecue-Soße

Die USA sind für vieles bekannt – für ihre „Haute Cuisine“ wohl eher nicht. Dabei kommt eine weit verbreitete Garmethode aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten: Das Barbecue und mit ihm die rauchige Barbecue-Soße. Ob feurig, süßlich oder in der Originalversion – die Barbecue-Soße gilt auch unter deutschen Grillmeistern als Universalveredler.
Wie ihr den amerikanischen Klassiker in Zukunft selbst herstellen könnt, das zeigen wir euch im vierten Teil der Fingerfood und Dips-Reihe.

Zutaten:

  • 1 kleine Zwiebel
  • 400 ml Ketchup
  • 3 EL Worcestershire (eine englische Würzsoße)
  • 3 EL Zucker
  • 1 TL Senf
  • 1 TL Zitronensaft
  • Salz & Pfeffer

Das tolle an diesem Dip ist, dass er sich eigentlich von ganz allein zubereitet. Ihr müsst lediglich die Zwiebel sehr fein hacken und mit den restlichen Zutaten in einen Topf geben: Ketschup, Worcestershire, Zucker, Senf und Zitronensaft gut verrühren und auf leichter Flamme 30 bis 40 Minuten köcheln lassen. Regelmäßiges Umrühren nicht vergessen!

Nach der Garzeit noch mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer es gerne scharf mag, kann mit einer Chilischote noch für den feurigen Abgang sorgen. Wer es lieber süß mag, gibt einfach noch etwas klaren Honig zu der Barbecue-Soße dazu. Et voilà, die rauchige Soße ist fertig!

Der Dip passt zu allen Arten von Fleisch, Tortillas und frischem Weißbrot.

Vorschau: Und für alle, die unsere Barbecue-Soße ausprobieren, gleichzeitig aber auch kalorienarm grillen wollen, für den haben wir nächste Woche ein paar brauchbare Tipps zum „leichten“ Grillen.

Fingerfood und Dips-Reihe, Teil 2: Bruschetta

Im 2. Teil der Fingerfood und Dips-Reihe bringt uns unsere kulinarische Reise nach Italien. Wir stellen euch einen der bekanntesten und vielleicht leckersten Appetithappen der italienischen Küche vor: Die Bruschetta.

Dafür braucht ihr folgende Zutaten:

  • Weißbrot
  • 4 große Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • Olivenöl
  • Balsamico
  • Basilikum
  • Oregano
  • Salz & Pfeffer

Und je nach Geschmack noch:

  • Balsamicocreme
  • Oliven
  • Parmesan

Zunächst die Tomaten vierteln und das wässrige Fruchtfleisch herausschneiden – die übrigen Stücke weiter zerkleinern. Nun eine Zwiebel in kleine Würfel schneiden und zusammen mit den Tomatenstücken in eine Schüssel geben. Eine Knoblauchzehe fein hacken und ebenfalls dazugeben. Dann mit Olivenöl und Balsamico abschmecken und etwas ziehen lassen.

Fingerfood und Dips-Reihe, Teil 2: Bruschetta

Mit Öl und Knoblauch verfeinert: So bekommt das Brot den gewissen Pfiff (Foto: A. Schwalb)

In der Zwischenzeit das frische Brot aufschneiden und mit Olivenöl beträufeln – nicht zu viel, das Brot soll nicht versaufen und mit einer Knoblauchzehe von beiden Seiten einreiben. Gleichzeitig eine Pfanne auf dem Herd erwärmen und die öligen Brote von beiden Seiten goldbraun braten.

Jetzt kommt noch der Feinschliff: Frischen Basilikum zupfen – nicht schneiden, denn auf diese Weise soll sich das Aroma besser entfalten – und ihn zusammen mit Oregano, Salz und Pfeffer zu den Tomaten geben und abschmecken. Kleiner Tipp: Das Basilikum erst so spät wie möglich dazugeben, damit es knackig bleibt und nicht in sich zusammen fällt.

Wer möchte, kann die Bruschetta natürlich noch weiter verfeinern. Zum Beispiel mit frischen Oliven – entkernt natürlich – oder auch mit dem italienischen Klassiker: Parmesankäse. Mein persönlicher Favorit ist folgender: Ich verziere diese leckere Vorspeise noch mit Balsamicocreme. Das sieht zum einen toll aus und gibt dem Ganzen noch eine süßliche Note.

Fingerfood und Dips-Reihe, Teil 2: Bruschetta

Lecker Parmesan: Mit Käse kann die Bruschetta noch verfeinert werden (Foto: A. Schwalb)

Im letzten Schritt einfach Brot und Tomatengemisch vereinen. Fertig!

Guten Appetit und viel Spaß beim Ausprobieren.

Vorschau: Nächste Woche findet ihr an dieser Stelle ein tolles Rezept für einen Zupfkuchen.

Die Fingerfood und Dips-Reihe, Teil 1: Guacamole

Die Fingerfood und Dips-Reihe, Teil 1: Guacamole

Saftig grün: Dank des Limettensaftes behält die Guacamole ihre Farbe (Foto: A. Schwalb)

Unsere neue Fingerfood & Dips-Reihe startet heute mit einem mexikanischen Klassiker: Der Guacamole. Dieser Dip überzeugt durch seinen exotisch, frischen Geschmack und seine schnelle Zubereitung.

Zutaten für 2-3 Personen:

  • 2 reife Avocados
  • 1 Limette
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • Salz & Koriander

1. Zunächst die Avocados halbieren, den Kern entfernen und mit einem Löffel das Fruchtfleisch herauslösen. Die ausgehöhlte Schale bei Seite legen, diese kommt später noch zum Einsatz.

2. Nun mit einer Gabel das Fruchtfleisch zu feinem Mus zerdrücken und den Saft einer Limette dazugeben. Dieser verhindert, dass die Guacamole ihre schöne grüne Farbe verliert. Durch Oxidation werden Avocados schnell gräulich-braun, dieser Prozess wird durch den Limettensaft gestoppt.

Die Fingerfood und Dips-Reihe, Teil 1: Guacamole

Scheckt zu allem: Auch lecker auf frischem Brot (Foto: A. Schwalb)

3. Im dritten Schritt wird das Mus noch verfeinert. Dazu den Knoblauch sehr fein gehackt oder gepresst dazugeben und alles miteinander verrühren. Anschließend mit Salz und Koriander abschmecken. Fertig!

Schöne Servieridee: Wenn die Schale der Avocado beim Aushöhlen nicht kaputt geht, kann man diese als Servierschälchen benutzen. So muss man beim Naschen nicht ständig über den Tisch greifen und jeder Gast bekommt seinen eigenen Dip.

Besonders gut schmeckt die Guacamole zu Kartoffeln, auf Tortillas, Gemüsestreifen und zu allem, was man dippen kann.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Vorschau: Nächste Woche erfahrt ihr an dieser Stelle brauchbare Tipps zum Thema Internetsicherheit.

Ein Klassiker für jedes Buffet: Gefüllte Eier

Bei den gefüllten Eiern – auch russische Eier genannt – handelt es sich um eine kalte Vorspeise. Die Zubereitung ist einfach und darüber hinaus günstig. Vor allem aber, gibt es sowohl für die Füllung als auch für die Dekoration unzählige Variationsmöglichkeiten: Gerne werden sie mit Lachs, Kaviar oder Krabben als Fingerfood serviert. Inzwischen zählen die delikaten Eier zu den Klassikern, die auf keinem kalten Buffet oder einer Party fehlen sollten.

Zutaten:

  • 10 Eier
  • normale oder auch Salatmayonnaise (am besten Miracle Whip)
  • ein bis zwei Knoblauchzehen
  • Salz und Pfeffer

Materialien:

  •  Topf
  • mittelgroße Schüssel
  • Tee- und Esslöffel
  • Gabel oder Spritzbeutel mit Sterntülle
  • Messer

 Zubereitung:

Ein Klassiker für jedes Buffet: Gefüllte Eier

Gut durchmischen: Eigelb und Mayonnaise (Foto:Sharifi)

1. Zu Beginn die Eier zwischen sieben und zehn Minuten hart kochen und anschließend mit kaltem Wasser abschrecken. Nachdem sie abgekühlt sind, pellen und der Länge nach halbieren.

2. Nun das Eigelb vorsichtig mit einem Teelöffel entfernen und in eine Schüssel geben. Etwa zwei bis drei Esslöffel Mayonnaise mit dem Dotter durchmengen und mit einer Prise Salz und Pfeffer gut würzen.

3. Die geschälten Knoblauchzehen fein hacken und ebenfalls der in der Schüssel befindlichen Masse beimischen. Das Ganze gut umrühren und Klumpen vermeiden, damit daraus eine cremige Füllung wird.

Ein Klassiker für jedes Buffet: Gefüllte Eier

Lecker: Die schön dekorierten Eier (Foto:Sharifi)

4. Im Anschluss die Füllung mit einem Spritzbeutel mit Sterntülle in die Eihälften geben. Alternativ bietet es sich auch an, die Eier mit einer Gabel zu füllen, wodurch auch beim Streichen ein schönes Muster entsteht.

5. Die russischen Eier vor dem Servieren kühl stellen.

 

Serviertipp:
Je nach Geschmack lassen sich die gefüllten Eier mit den folgenden Zutaten kreativ garnieren: Petersilie, Paprika, Schinken, Lachs oder Kaviar.

Vorschau: Nächste Woche verrät euch eine Expertin Tipps&Tricks zum Traum aller Frauen: Dem begehbaren Kleiderschrank.