Musik im Mai – die neusten CDs im Überblick

Zu einem schönen Frühlingstag gehört neben Sonnenschein auch der passende Sound. Was der Mai alles an neuer Musik bereithält, verraten wir euch jetzt.

Kopfhörer auf und die neusten Alben durchgehört (Foto: V.Wahlig)

Kopfhörer auf und die neusten Alben durchgehört (Foto: V.Wahlig)

Was fürs Herz gibt es im Mai von R&B Sternchen Mariah Carey. Ihr neues Album heißt „#1 To Infinity“ und hält ihren altbekannten Sound bereit. Mit dem Longplayer meldet sie sich wieder im Musikbusiness zurück. Nach ihrem kometenhaften Karrierestart vor 25 Jahre ist Carey eine der bekanntesten Sängerinnen der USA. Mit bislang achtzehn Nummer-eins-Hits ist die vielfache Grammy-Preisträgerin die Künstlerin mit den meisten Spitzen-Platzierungen der US-Musikgeschichte.

Im Monat des Eurovision Songcontest (ESC) erscheinen gleich zwei Alben von zwei Siegerinnen des Musikwettbewerbs. Zum einen bringt Lena ihr Album „Crystal Sky“ auf den Markt. Gut zweieinhalb Jahre nach der Veröffentlichung ihres letzten Albums kommt sie im Mai mit einem ganz neuen Sound um die Ecke. Zum anderen überrascht uns die diesjährige Gastgeberin des ESC Conchita Wurst mit ihrem Debütalbum „Conchita“. Neben den bereits bekannten Songs „Rise Like A Phoenix“, „Heroes“ und „You Are Unstoppable“ erwarten den Hörer viele weitere musikalische Perlen.

Alles Neue macht Mai. So ist das auch in der Musikwelt. Zugebenermaßen ist das nächste Album auch eine kleine Überraschung, denn bislang war Sarah Connor nur als Balladensängerin englischer Schmusemusik bekannt. Mit ihrem Album „Muttersprache“ ist sie erstmals auch in der deutschsprachigen Musikbranche unterwegs. Das Album beinhaltet 13 Tracks inklusive der ersten Singleauskoppelung „Wie schön du bist“.

Und auch der Mai wird tanzbar, denn der Star-DJ Paul van Dyk sorgt mit seinem Album „The Politics Of Dancing 3“ für den richtigen Sound für lange Partynächte. Mit Liedern wie „Louder“, das die singapurische Sängerin Daphne Koo featured, und „Only in a dream“, das zusammen mit der britischen Songwriterin Tricia Mc Teague entstand, ist das Album von internationalen Klängen durchdrungen. Mit über fünf Millionen verkauften Alben weltweit zählt Paul van Dyk zu den erfolgreichsten DJs und Produzenten weltweit.

Florence + The Machine überrascht in diesem Monat mit ihrem Album „How Big, How Blue, How Beautiful“. Ende Mai gibt es einen Live-Mitschnitt aus dem Studio, in dem Florence Welch einen ehrlichen und ungefilterten Sound abliefert.

Ihr seht also: Es gibt viele neue Alben, die darauf warten durchgehört zu werden.

Macht ihr auch Musik und wollt euren Sound hier auf Face2Face vorstellen, dann schreibt uns gerne bei Facebook.

Free Your Stuff – Ein Gegenentwurf zur Wegwerfgesellschaft unsrer Zeit

Ein Messerset, eine Couch, eine Anlage mit zwei Boxen und einen Verstärker – diese Gegenstände hat sich der 23-jährige Medizinstudent Jonas im letzten Jahr „erstufft“. Free Your Stuff heißt die Plattform, der diese Wortneuschöpfung geschuldet ist. Seit einigen Jahren kursiert diese Idee nun im Internet und findet durch die Gruppenfunktion des sozialen Netzwerks Facebook Anwendung.

So könnte ein Post bei FYS aussehen: Eine Senseo Kaffeemaschine wird gesucht (Screenshot: N. Schwalb)

So könnte ein Post bei FYS aussehen: Eine Senseo Kaffeemaschine wird gesucht (Screenshot: N. Schwalb)

„Diese Gruppe soll die Möglichkeit bieten, mit ausgedienten Gegenständen aus dem eigenen Haushalt, anderen eine Freude zu machen“, steht in der Beschreibung der Mannheimer Version, die mittlerweile über 12.000 Mitglieder zählt. Verschenken statt Wegwerfen heißt das einfache Prinzip, das der Wegwerfgesellschaft des 21. Jahrhunderts die Stirn bietet. Vor Angebote wird ein „GIVE“ gestellt, vor Gesuche ein „NEED“. Von der geöffneten Reispackung, über Mirabellen vom eigenen Obstbaum, bis hin zum Auto, wandern Gegenstände hier statt in die Mülltonne (oder auf den Schrottplatz) zu einem neuen Besitzer.

Jedoch ist hier Schnelligkeit gefragt. Viele Anbieter verfolgen der Einfachheit halber das „First-Come, First-Serve“-Prinzip. Jonas, begeisterter User von FYS, wie es in der Kurzform genannt wird, ist sich dieser Schwachstelle bewusst: „Ich finde das Konzept, dass der erste der sich meldet den Zuschlag bekommt nicht gut. Es gibt bei FYS leider viel zu viele Leute, die alles abgreifen wollen, was sie in die Finger bekommen und die machen diese Gegenstände dann zu Geld. Das ist nicht der Sinn der Sache. Deshalb bin ich sehr froh, dass die Mitglieder langsam auf ein anderes Konzept umschwenken. Der Interessent, der den besten Grund vorweisen kann oder sich etwas Kreatives einfallen lässt, bekommt den Gegenstand.“

Ist der Zweck der Gruppe auch durchweg positiv gedacht, kommt sie leider nicht ohne Regulierungen aus. Mangelnder Umgangston, an Unverschämtheit grenzende Gesuche und immer wieder die Frage nach Geld erfordern das Eingreifen der Gruppenadministratoren. 10 – 30 Gesuche oder Angebote werden täglich in FYS gepostet . Wurde FYS in der Vergangenheit auch zur Frage nach Tipps genutzt, so hat sich zu Gunsten der Übersichtlichkeit nun der Ableger Free Your Advice gebildet. Hier geht es um die Weitergabe von Informationen aller Art, wie beispielsweise günstige Fahrradwerkstätten in der Nähe oder gute Ausgehtipps. Eine weitere Gruppe, die aber hinsichtlich der Mitgliederzahlen weit hinter FYS zurückliegt, ist Free Your Craft – gedacht für den Austausch von Fähigkeiten oder Kenntnissen. Hier bieten Hobbykonditoren ihre Tortenkünste an oder Computerkenner Hilfe mit PC-Problemen.

Eines haben all diese Gruppen jedoch gemeinsam: Sie sind kostenlos. Ob man dem geneigten Spender nun eine Tafel Schokolade oder eine Packung Tee mitbringt, bleibt jedem selbst überlassen. Doch schonen solche Angebote nicht nur unseren Geldbeutel, sie sind in erster Linie ein Mittel, dem Tenor der Zeit, der von Konsum und hoher Wegwerfbereitschaft geprägt ist, etwas entgegenzusetzen. Solltet Ihr Euch also beim nächsten Ausmisten fragen „Wohin damit?“ bietet euch Free Your Stuff eine geeignete Alternative zur Mülltonne.

Objektivität

KOMMENTAR: Der Zugang zu politischen Informationen war sicher einmal einfacher – wenn auch limitierter –, als er sich heute darstellt: Tageszeitung, Tagesschau, fertig. Heute scheint das längst nicht mehr so unkompliziert zu sein. Das Internet liefert zahlreiche neue Informationskanäle, durch deren Nutzung Wissen in einer Art und Weise greifbar wird, die früher undenkbar erschien: Potentiell top-aktuell, unabhängig, detailliert – da kann die Tages-schau natürlich kaum mithalten. Dabei stellt sich jedoch die Frage, wem man/welchen Quellen man glauben/trauen kann.
Vor einigen Tagen machte der amerikanische Journalist Mat Honan von sich die Rede, der – als eine Art Selbstversuch – jede Meldung, die ihm das soziale Netzwerk Facebook präsen-tierte, mit einem „Like“ versah. Schnell, so berichtet Honan, sah der Informationsstrom auf der Plattform ganz anders aus, als er es gewohnt war: Nachrichten von Freunden verschwan-den vollständig, angezeigte Beiträge schienen inhaltlich immer identischer zu werden. Über-raschen mag das kaum: Facebook muss einem gewaltigen Datenstrom Herr werden. Was den Nutzern angezeigt wird, basiert auf einem Algorithmus, der anhand des Nutzerverhaltens Bei-träge vorsortiert und schließlich das ausspuckt, was den Nutzer zu interessieren scheint. Fremdes Gedankengut wird hier gar nicht erst präsentiert. Facebook vorwerfen kann man das kaum – das soziale Netzwerk ist kein Organ der politischen Bildung. Der Effekt, der hier auftritt, ist allerdings eines zweiten Blickes würdig. Der Algorithmus scheint, so kann man spekulieren, Nutzer gewissen Interessensgruppen zuzuordnen. Diese Interessen werden nun mit entsprechenden Informationen bedient, während andere Inhalte ausgeblendet werden. Haltungen, die auf diese Art wieder und wieder bestätigt werden, verfestigen sich und schei-nen verabsolutierbar.
Damit steht nun aber die Frage nach der im Journalismus stets beschworenen Objektivität im Raum. Nachrichten, so wird gefordert, sollen unabhängig und wertungsfrei sein. Als journa-listischer Qualitätsstandard kann diese Forderung nun aber kaum gelten. Schließlich ist es fraglich, wie es mit der Unabhängigkeit und Wertefreiheit genau funktionieren soll. Der Ge-danke an Objektivität impliziert den Zugang zu einer tieferen Realität, in der ausnahmslos alle Informationen zugänglich und eindeutig sind. In den Geisteswissenschaften scheint man in den letzten Jahrzehnten unter dem Aufkommen konstruktivistischer Ansätze vom Gedanken einer Objektivität Abstand genommen zu haben. Auch die „harten“ Wissenschaften – etwa die Quantenphysik – kennt mit den Kopenhagener Deutungen nach Niels Bohr entsprechende Überlegungen.
Letztlich ist es ja immer ein Mensch, der hinter geschriebenen Worten steht. Was dieser äu-ßert, muss stets als subjektiv begriffen werden – ganz egal, wie sachlich und nüchtern diese Worte auch sein mögen. Erklärungsansätze dafür mag etwa die Neuropsychologie liefern: Reize und Informationen werden vom Individuum nie uninterpretiert aufgenommen. All das, was wir sehen, sind – sobald wir es sehen – durch unser Gehirn vorinterpretierte Bilder. Auch der Abgleich mit den Bildern, die andere Menschen vor Augen haben, liefert keine Objektivi-tät. Denn auch hier wird kein Zugang zu einer tieferen Realität ermöglicht.
Was also die Tagesschau um 20 Uhr ausstrahlt, mag letztlich genauso wenig Anspruch haben, die Realität darzustellen, wie die algorithmisch sortierten Meldungen im Facebook-Nachrichtenstrom. „Real“ werden die Inhalte erst in der Rezeption. Hierbei scheint die Tages-schau trotz Digitalisierungserscheinungen als Leitmedium immer noch im Vorteil –deshalb, weil sie eine sehr viel höhere Reichweite hat als ein vereinzelter Artikel in den sozialen Netzwerken.

Flop Five: Fünf Serien, die es nicht geschafft haben

Das war ein Satz mit „X“. Trotz großem Potential haben es die folgenden fünf Serien nicht in die Verlängerung geschafft. Face2Face wirft einen letzten Blick auf die anfangs durchaus vielversprechenden         TV-Ausstrahlungen.

Platz 1: Während das niederländische Original „Overspel“ im Vergleich zur US-amerikanischen Kopie etwas erfolgreicher gewesen ist und erst nach zwei Staffeln abgesetzt wurde, musste „Betrayal“ bereits im Mai 2014 nach nur einer Staffel weichen. Die Pilotfolge konnte eine Einschaltquote von ca. 5,2 Millionen US-Zuschauern erreichen. Leider waren es am Ende nur noch 3,3 Millionen, die eingeschalten haben. Einige europäische Länder wie Italien, Irland und Großbritannien sicherten sich die Lizenzen zur Ausstrahlung. An Deutschland ging „Betrayal“ vorbei.

Der neue Dracula: Luke Evans (© Photo by David M. Bennet/Getty Images for Battersea Power Station)

Der neue Dracula: Luke Evans (© Photo by David M. Bennet/Getty Images for Battersea Power Station)

Platz 2: Trotz der hochkarätigen Besetzung mit Jonathan Rhys Meyers, musste auch die Serie „Dracula“ eine Niederlage erleiden. Nach einer Staffel wurde auch sie im Mai 2014 abgesetzt. Dracula startete mit ca. 5,3 Millionen Zuschauern in den USA, doch verlor auch sie auf dem Weg bis zur letzten Folge knapp 2 Millionen Zuschauer. Alle Rhys Meyers Fans in Deutschland können allerdings aufatmen. Die Mediengruppe RTL Deutschland hat die Ausstrahlungsrechte erworben und plant die Serie noch im Laufe dieses Jahres bei VOX auszustrahlen. Zusätzlich können sich diejenigen, die von dem Mythos Dracula nicht genug kriegen, auf eine Verfilmung mit Luke Evans in der Rolle des Vlad Tepes freuen. „Dracula Untold“ soll voraussichtlich im Herbst 2014 in die Kinos kommen.

Platz 3: Während in diesem Fall „Once Upon a Time“ im Mai 2014 die Produktion der vierten Staffel ankündigte, wird „Once Upon a Time in Wonderland“, einem so genannten Spin-Off (Anm. d. Red. auf einem bereits vorhandenen Medium basierende Serie, Buch etc.)von „Once Upon a Time“, nach einer Staffel abgesetzt. Basierend auf Lewis Carolls Roman „Alice im Wunderland“ ist die Hauptfigur der Spin-Off-Serie Alice, welche ins Wunderland zurückkehrt, um nach ihrem Geliebten zu suchen. Auch hier gab es einen Verlust von ca. 2,4 Millionen Zuschauern im Laufe der Serie. Glücklicherweise können sich die Fantasy-Märchen-Fans in Deutschland die Serie noch im Herbst dieses Jahres voraussichtlich bei Super RTL anschauen.

The Carrie Diaries: AnnaSophia Robb spielt die junge Carrie Bradshaw (© Photo by Frazer Harrison/Getty Images for Mercedes-Benz)

The Carrie Diaries: AnnaSophia Robb spielt die junge Carrie Bradshaw (© Photo by Frazer Harrison/Getty Images for Mercedes-Benz)

Platz 4: Ein Name: Carrie Bradshaw. Nach der erfolgreichen Serie „Sex and the City“ (1998-2004) des Senders HBO, welcher für Erfolge wie „Game of Thrones“ oder „True Blood“ bekannt ist, wagte sich The CW, ein weiterer Erfolgssender, an die Anfänge der jungen, modebewussten Autorin mit „The Carrie Diaries“. Während die Pilotfolge mit 1,6 Millionen Zuschauern rechnen konnte, schauten sich die letzte Folge der zweiten Staffel nur noch ca. 860.000 Carrie-Begeisterte an. Da die Serie keinen Kultstatus erreichen konnte, wird es keine dritte Staffel geben. Ob „The Carrie Diaries“ überhaupt im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wird, steht nicht fest.

Platz 5: Die Sitcom „Seed“ stammt ausnahmsweise nicht aus den USA. Die kanadische Comedy-Serie handelt von Harry, einem Junggesellen und Barkeeper, der als ehemaliger Samenspender eines Tages von seinen Nachkommen erfährt. Somit begibt er sich auf den Weg des Kennenlernens seiner neu dazugewonnenen Verwandten. Obwohl die Handlung gar nicht mal so verkehrt für eine Sitcom ist und viel Stoff zum Lachen bieten könnte, wurde diese in den USA bereits nach zwei Folgen im Juli 2014 abgesetzt. Aber Hoffnung gibt es trotzdem: der kanadische Sender City gab eine Verlängerung in die zweite Staffel bekannt. Ob die Sitcom in Deutschland den kanadischen oder den amerikanischen Weg gehen wird, ist unbekannt. „Seed“ ging hierzulande wie „Betrayal“ an den TV-Giganten wie ProSieben oder RTL vorbei.

Vorschau: Nächste Woche erwartet euch ein Beitrag von Vanessa.

Facebook-Beiträge planen

Wie man auf Facebook Beiträge schreibt und veröffentlicht, dürfte jedem klar sein. Was allerdings wenn man für ein paar Tage in Urlaub fährt, seine Facebook-Seite – und damit ist nicht die private Chronik gemeint – aber dennoch mit täglich frischen Beiträgen versorgen möchte?

Genau dann kommt die „Planen“-Funktion für Facebook-Seiten ins Spiel.
Wie das ganze funktioniert, seht ihr in diesem Video:

Nun seid ihr gefragt: Kanntet ihr diese Funktion bereits und habt sie genutzt? Würdet ihr euch auch über eine „Planen“-Funktion für eure private Chronik freuen?

Vorschau: Am Sonntag, 10. August 2014 findet ihr hier eine Vorstellung des Zoom H1 Handy Recorders.

Mariah, die undefinierbare Sängerin

Darling, es ist wieder soweit! Nach fünf Jahren bringt Soul- und RnB-Sängerin Mariah Carey mit „Me, Mariah. The Elusive Chanteuse” ihr 14tes Studioalbum raus. Seit dem 23. Mai 2014 ist das 15-Single Werk bei iTunes erhältlich.

Haben Fans in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und Instagram monatelang über ein Release der Diva spekuliert, kündigte Mariah bereits im diesen Jahr ihr Album an und steuerte sogar eine ihrer Zeichnung, welche sie im Alter von vier Jahren zeichnete, für das Albumbooklet und die Promotion ihres Albums bei.

Es zeigt Mariah selbst als niedliches, blondes Mädchen, als sei ihr damals bereits klar gewesen, dass sie eines Tages zur Diva unserer Generation heranwachsen würde.

Der Titel spiegelt eine sexy und gleichzeitig aufregende Autobiografie der gebürtigen New Yorkerin wider, in der Liebe und Kummer thematisiert werden.

Fans und Follower konnten tagtäglich die Arbeit im Studio durch Bilder und Beiträge mitverfolgen und zeigen die Ehefrau von Produzent und Moderator Nick Cannon stets fleißig in ihrem mobilen Aufnahmestudio, wo sie ihre Songs immer dann aufnahm und an ihnen feilte, wenn sie dafür die Zeit fand.

Das Album ist am Puls der Zeit, ohne die typische Note der Sängerin zu vernachlässigen.

Das Acht-Oktaven-Wunder arbeitete unter anderem mit Größen wie Jermaine „Jay-D“ Dupri, Rodney „Darkchild“ Jerkins, Q-Tip, Hit-Boy und Miguel zusammen und liefert eine gesunde Mischung an RnB, Soul, Black und Gospel!

Den Song „Supernatural“ haben ihre drei-jährigen Zwillinge Monroe und Morocco mit Mama Mariah aufgenommen. Der Song ist eine supersüßes Liebeserklärung von Mariah an ihre größte Liebe, ihre Kinder. Die beiden kichern abwechselnd und sagen herzerwärmende Dinge wie „I love you Mommy“.

Ihr erster releaster Song „#beautiful“ kam bereits letztes Jahr heraus, ein etwas ungewohnter Titel trägt den Namen „Thirsty“ und klingt wie ein softer Twerk-Song (Anmerkung der Redaktion: Twerk ist ein aktueller Tanztrend aus den Staaten).

Mit ihrer Arbeit hat Mariah nach über zwei Jahrzehnten Musikbusiness wieder einmal bewiesen, dass sie als 44 jährige Ehefrau und Mutter von Zwillingen immer noch fähig ist, in der ersten Woche auf Platz drei der US-amerikanischen Billboard Charts aufzusteigen.

Das Album ist, wie die Sängerin stets selbst betont, ein Geschenk an ihre treuen Lambs (Anm. d. Red.: Mariah nennt ihre Fans Lambs, das englische Wort für Lämmchen) und läutet rechtzeitig den Sommer an.

Vorschau: Am kommenden Samstag erscheint ein Bericht zum letzten Mal Rock am Ring am Nürnbergring.

Datenschutz – Facebook Privatsphäre Einstellungen

Anmelden, Neuigkeiten und Nachrichten lesen, eigene Aktivitäten, Bilder oder Standorte posten – herzlich Willkommen in der neuen Welt der Kommunikation. Die Plattform „Facebook“ ist neben „LinkedIn“ und „Twitter“ die erste Adresse in der Social-Media-Welt. Sie macht es uns aber nicht gerade einfach, genau festzulegen, mit wem wir welche Neuigkeiten überhaupt teilen wollen. Daher gibt dir die Tipps&Tricks-Redaktion eine Checkliste mit den wichtigsten Facebook Sicherheits- und Privatsphäre-Einstellungen auf den Weg – damit auch du klick für klick sicher im Netz unterwegs bist.

Beginne mit den Privatsphäre-Einstellungen. Diese findest du über das Schloss-Symbol oben rechts in der Menüleiste. Klicke auf „Weitere Einstellungen anzeigen“ und wähle den Menüpunkt „Privatsphäre“.

1. Wer kann meine Inhalte sehen?
Hier kannst du einstellen, wer deine Beiträge (beispielsweise nur Freunde) sehen kann. Wenn du aber etwas postest, gibt es auch direkt beim Posting mehrere Möglichkeiten. Du kannst entscheiden, ob es öffentlich, nur für Freunde oder auch nur für ganz bestimmte Freundeslisten benutzerdefiniert sichtbar sein soll. Diese Einstellung findest du neben dem „Posten“-Button.

2. Wer kann mich kontaktieren?
Hier kannst du verhindern, dass dir unbekannte Nutzer dich als Freund hinzufügen.

Datenschutz auf Facebook: Privates sollte privat bleiben (© A. Klaus / pixelio.de)

Datenschutz auf Facebook: Privates sollte privat bleiben (© A. Klaus / pixelio.de)

3. Wer kann nach mir suchen?
Die Option, dass Fremde dein Profil über Suchmaschinen wie „Google“ finden können, ist meist automatisch aktiviert. Um dies zu ändern, wähle ein „Nein“, damit andere Suchmaschinen keinen Link zu deiner Chronik erhalten.

Stelle dir vor, du bewirbst dich bei einem neuen Wunscharbeitgeber. Dieser sucht dich beispielsweise über deine E-Mail Adresse auf einer der Suchmaschinen und landet auf deiner Facebook-Chronik. Nicht gerade optimal, oder? Um dies zu verhindern, wähle – ebenso bei der Telefonnummer – die Option „Freunde“.

Im nächsten Schritt wähle die Chronik- und Markierungs-Einstellungen über das kleine Dreieck oben rechts in der Menüleiste. Klicke auf „Einstellungen“ und „Chronik und Markierungseinstellungen“.

4. Wer kann Inhalte zu meiner Chronik hinzufügen?
Mit dieser Einstellung kannst du bestimmen, wer etwas auf deine Chronik posten darf oder wer lesen darf, was deine Freunde in die Chronik schreiben. Hier kannst du auch verhindern, dass dich jemand auf einem Foto markiert und dies automatisch auf deiner Chronik angezeigt wird. Mache die Markierungen zustimmungspflichtig.

5. Wer kann die Dinge in meiner Chronik sehen?
Natürlich kannst du auch einstellen, wer überhaupt die Aktivitäten auf deiner Chronik sehen darf. Um zu vermeiden, dass jeder deine Chronik und Markierungen sehen kann, wähle die Option „Freunde“. Hier gibt es übrigens auch die Möglichkeit einer Profilvorschau. Du kannst kontrollieren, wie dein Profil aus der Sicht eines anderen Nutzers aussieht.

Tipp: Freunde in Listen sortieren

  • Du kannst steuern, welche Freunde was zu sehen bekommen. Freunde, die du in die „Bekannte“-Liste – oder unter „enge Freunde“ – einordnest, kannst du beispielsweise gezielt von Postings ausschließen. Um diese Listen zu erstellen, gehe auf deine Chronik und wähle „Freunde“. Diese kannst du über die Freunde-Buttons in die Listen sortieren.
  • Ebenso kannst du bestimmen, für welche Freunde deine Fotoalben sichtbar sein sollen.

Und zuletzt: Extra Datenschutz-Tipps

Eigenes Facebook Profil: Meist geben wir viel zu viele Informationen über uns Preis (© F. Gopp / pixelio.de)

Eigenes Facebook Profil: Meist geben wir viel zu viele Informationen über uns Preis (© F. Gopp / pixelio.de)

  • Bestätige nicht jeden als Freund. Schließlich gibt es auch Fake-Profile, die Persönlichkeiten fälschen und versuchen an deine Daten heran zu kommen.
  • Status-Meldungen und private Fotos nach Möglichkeit nicht öffentlich posten. Achte bei jedem Posting auf die vorgenommene Auswahl wie „Öffentlich“, „Freunde“ und „Benutzerdefiniert“. Wenn du öffentliche Beiträge kommentierst – die du übrigens an der Weltkugel neben dem Beitrag erkennst – solltest du auf deine Formulierungen achten. Denn dann kann jeder deinen Beitrag lesen.
  • Überprüfe regelmäßig deine Privatsphäre-Einstellungen. Schließlich sollte Privates auch privat bleiben.

Vorschau: Nächste Woche wird euch ein Ergebnisbericht über die Mini-Waschmaschine vorgestellt.

Zukunftsvision Arbeitsplatz

„Morgen“, murmele ich schlaftrunken, während ich mir eine Tasse Kaffee eingieße. Dem Gang eines Untoten gleich schlurfe ich zur Coach und lasse mich in die weichen Kissen sinken. „Wie sieht dein Tag heute aus?“, fragt mich mein Freund, der eindeutig fitter ist als ich. „Och, heute Morgen arbeite ich im Homeoffice, dann brauch ich mich wenigstens nicht fertig zu machen. Heute Mittag gibt´s dann eine Hologramm-Schaltung mit dem Chef. Dafür sollte ich mir vielleicht die Haare kämmen.“ Beim Gedanken daran, dass mich mein Chef ungeschminkt, mit zerzaustem Haar und in meinen heiß-geliebten rosa Hausschuhen sehen könnte, muss ich schmunzeln. „Und bei dir so?“, frage ich. „Wir arbeiten immer noch an dem Virtual Reality-Problem“, erklärt er, „deshalb fahre ich heute zu den Kollegen und erledige im Zug via Tablet schon einmal das Tagesgeschäft. Ich hoffe mal, dass wir das heute wieder in den Griff bekommen. Unsere Kunden in Shanghai haben schon nachgefragt, wann wir uns mal wieder im virtuellen Raum die Hände schütteln können.“ „Verrückt, was heute alles möglich ist“, sage ich gedankenversunken.

Nervennahrung und Sencha-Tee: So lässt es sich arbeiten, findet FilmKunstKultur-Mitarbeiterin Elisabeth (Foto: Peternek)

Nervennahrung und Sencha-Tee: So lässt es sich arbeiten, findet FilmKunstKultur-Mitarbeiterin Elisabeth (Foto: Peternek)

Und tatsächlich könnte sich die Arbeitswelt, so wie wir sie heute kennen, wesentlich verändern. Moderne Technik und innovative Ideen machen´s möglich.

Die Gamescom im vergangenen Jahr lieferte schon einmal erste Ausblicke auf das, was in einigen Jahren vielleicht sogar schon Alltag in einigen Unternehmen sein könnte. Der wie eine Art Laufstall wirkende Virtualizer ermöglicht beispielsweise Bewegungen in virtuellen Welten ohne Änderung der Position in der Realität. Taucherbrillen-ähnliche Konstruktionen lassen den Gamer – in Zukunft vielleicht auch den Angestellten? – in eine Parallelwelt abtauchen.

Das Potenzial dieser Datenbrillen hat scheinbar auch Facebook erkannt und übernahm für 2,3 Milliarden Dollar Ocolus VR, deren Brille wir 2013 auf der Gamescom testeten. Facebook-Chef Mark Zuckerberg begründete den Kauf so: „Wir bereiten uns auf die Plattformen der Zukunft vor.“ Weiter sagte er: „Oculus hat die Chance, die sozialste Plattform aller Zeiten zu erschaffen und damit die Art und Weise zu verändern, wie wir arbeiten, spielen und kommunizieren.“ Die Tatsache, dass eine Persönlichkeit wie Zuckerberg, dem man ein gewisses Gespür für moderne Entwicklungen zugestehen muss, voraussagt, dass die Datenbrillen nicht nur unsere Freizeitgestaltung, sondern auch unseren Arbeitsalltag revolutionieren können, ist ein weiteres Indiz für die Zukunftsfähigkeit der Virtual Reality.

Hat Spaß an ihrer Arbeit beim SWR, auch wenn der der Schreibtisch auch mal etwas chaotischen ist: Anja, Mitarbeiterin der Face2Face-Sport-Redaktion (Foto: Rambacher)

Hat Spaß an ihrer Arbeit beim SWR, auch wenn der der Schreibtisch ab und an mal etwas chaotisch ist: Anja, Mitarbeiterin der Face2Face-Sport-Redaktion (Foto: Rambacher)

Einen Überblick über mögliche Entwicklungen zum Thema „Arbeitsplatz der Zukunft“ liefern die Betreiber des CeBit-Blogs im Rahmen einer von ihnen gestarteten Blogparade. Die Zukunftsvisionen der Blogger reichen von Homeoffice statt Büro über digitale Netzwerke und sogenannte Collaboration Tools zur Kontaktaufnahme mit Kollegen und Kunden bis hin zur Abschaffung der E-Mail.

Die Face2Face-Mitarbeiter haben ihre ganze eigene Sicht zum Thema Arbeitsplatz der Zukunft. „Ich glaub, dass keine noch so ausgefeilte Technik den persönlichen Kontakt ersetzen kann“, ist sich Anja (24) aus der Sport-Redaktion sicher. Konferenzen via Videochat oder Telefon seien ja heute schon üblich, dennoch erzielt ein persönlichen Gespräch ihrer Meinung nach viel besseren Konsens, zumal Verständnisschwierigkeiten eingedämmt werden könnten. „Ich finde es angenehm, mit mindestens zwei anderen Kollegen im Büro zu sein, das pflegt einerseits die Nähe und andererseits kann man schneller gemeinsam an Ideen feilen“, erzählt die Volontärin der SWR Media Services.

Schlicht und ordentlich: So mag Denis, bei Face2Face für IT und Support zuständig, seinen Arbeitsplatz (Foto: Pollach)

Schlicht und ordentlich: So mag Denis, bei Face2Face für IT und Support zuständig, seinen Arbeitsplatz (Foto: Pollach)

FilmKunstKultur-Mitarbeiterin Elisabeth (23) befürchtet, dass wir uns trotz mehr und mehr Möglichkeiten für Work-Life-Balance, wie Homeoffice und flexible Arbeitszeiten, auf eine ständige Erreichbarkeit per Telefon und Mail 24×7 einstellen müssen. „Die Wochenenden nur für Familie und Freunde ohne Gedanken an den Job sind wohl passé“, glaubt sie, „dann checkt man zwischen Fußballspiel des Sohnes und Ballettaufführung der Tochter nochmal schnell die Mails, um montagmorgens keine bösen Überraschungen im Büro zu erleben.“

„Mein Arbeitsplatz der Zukunft ist nicht allzu weit entfernt von meinem Arbeitsplatz heute“, ist sich Denis (23) sicher. Videokonferenzen, Instant Messenger und mobiles Internet sind in seinem Betrieb an der Tagesordnung. Für das tägliche Geschäft sei das sehr gut. Dennoch glaubt Denis, dass persönlicher Kontakt immer noch notwendig sein wird: „Das ist aus meiner Sicht eine wichtige Basis für ein gutes Miteinander.“

Alles griffbereit: So mag Redaktionsleiterin Tatjana ihren Schreibtisch (Foto: T. Gartner)

Alles griffbereit: Der Schreibtisch von  Face2Face-Redaktionsleiterin Tatjana (Foto: T. Gartner)

Als Redaktionsleiterin des Online-Magazins Face2Face kann ich mit Stolz sagen: Das Unternehmen der Zukunft ist bei uns bereits Realität. Allerdings auch mit all seinen Herausforderungen. Die Face2Face-Mitarbeiter arbeiten von daheim aus, die Kommunikation innerhalb der Redaktion findet größtenteils über Soziale Netzwerke und E-Mails statt. Obgleich diese Form der Zusammenarbeit viele Vorteile hat – jeder kann nach seinem eigenen Rhythmus arbeiten und hat gleichzeitig den Rückhalt einer flexiblen, da mehrheitlich mobil erreichbaren Community – so liegt die Herausforderung darin, eine persönliche Bindung herzustellen, sowohl zwischen Kollegen als auch zwischen den Mitarbeitern und dem Unternehmen selbst. Mit Konferenzen und persönlichen Mitarbeitergesprächen versuchen wir genau das zu erreichen. Ob sich das Konzept des Virtuellen Unternehmens, wie Face2Face eines ist, bewährt, wird die Zukunft zeigen.

Wie stellt ihr euch den Arbeitsplatz der Zukunft vor?

Vorschau: Am Dienstag, 22. April lest ihr bei uns im Panorama eine Umfrage zum Thema Kindheit in der DDR.

Wie aus Nena Helene Fischer wurde…

Bekommt man einen Flyer für eine Party in die Hand gedrückt, so sind Musikrichtungen, wie zum Beispiel Elektro – in allen möglichen Ausführungen von Elektro-Swing bis Dubstep -, Hip-Hop und auch Oldies vertreten. Was aber auffällt ist, dass auf solchen Partys zunehmend auch Schlager gespielt wird. Es gibt heute nicht mehr nur die kleine Ecke im hinteren Teil des Clubs in der die Mallorca-Hits 1999 gespielt werden, sondern auch auf der Haupttanzbühne wird Schlager gespielt.

Vor noch fünf Jahren war dies unvorstellbar. Wie ist die Schlagermusik zu Mainstream geworden?

Es gibt eine Entwicklung, die mit der „Neue Deutschen Welle“ in den 80er-Jahren begonnen hat: Deutschsprachige Musik war zuvor noch Alt-Herren- und Damen-Musik. Für die damalige Jugendkultur war eine solche Musikrichtung spießig, verstaubt und als Partymusik nicht vorzustellen.

Aber mit der richtigen instrumentalen Untermalung und den passenden frechen Texten kam es zum Wandel. Nena, die Spider Murphy Gang, Falco, Trio und Co. modernisierten die biedere Fassade der deutschsprachigen Musik und wurden bekannt und berühmt.

Bis heute besitzen Lieder wie „Skandal im Sperrbezirk“, „Rock me Amadeus“ und „99 Luftballons“ Kultstatus. Hier wurde erstmals gezeigt, dass deutschsprachige Musik kein Kaffee und Kuchen-Ambiente, sondern auch einen „Kippe-anzünden-und-Feiern-gehen-Charakter“ besitzt. Aus braver Heintje-Musik wurde erstmalig rockige deutschsprachige Musik.

Gute Stimmung: Auch bei Schlagermusik gibt es nicht viel Platz auf der Tanzfläche (© Nik Styles / pixelio.de)

Gute Stimmung: Auch bei Schlagermusik gibt es nicht viel Platz auf der Tanzfläche (© Nik Styles / pixelio.de)

Die Schlagerszene schlafend zurücklassend, entwickelte sich nur die Popmusik: Nur zwanzig bis dreißig Jahre später, gibt es nun eine immense Vielfalt an deutschsprachiger Musik: Hits der „Neuen Deutschen Welle“, Chillmusik von Clueso und Philip Poisel, Rock von Kraftklub und Jennifer Rostock, Hip-Hop von Freundeskreis über die Sekte bis hin zu Kollegah und Materia, aber auch Party-Reaggae von Seeed gingen hervor.

Laut einer Auswertung von FOCUS und der Marktforschungsfirma Media Control waren 2012 43,28 Prozent der meistverkauften Alben in Deutschland deutschsprachig. Das ist noch mehr als zu den Besten Zeiten der Neuen Deutschen Welle.

Einzig und allein der Schlager entwickelte sich zunächst nicht weiter. Doch durch Sängerinnen wie Andrea Berg und Helene Fischer entstand aus Schlager etwas Neues: Ein Grund für den Erfolg des Schlagers war zum einen der Hype der deutschsprachigen Musik, der sich auch auf die Schlagerszene ausübte. Deutsche Musik wurde angesehener und mit ihr wuchs auch die Fangemeinschaft.

Doch wie schaffte es die von der Mehrheit der jungen Menschen ignorierte Musik den Sprung zum Mainstream? Der Siegeszug wächst und an ihrer Spitze steht im Moment Helene Fischer.

Die noch 29-Jährige –in der ehemaligen Sowjetunion Geborene, schafft es gleichermaßen Schlagersängerin und Entertainerin zu sein. Fans schätzen ihre Bühnenpräsenz, ihre unterhaltsame Show, bei der auch das Publikum eingebunden wird. Ihre Methode ist es moderne Pop- und Elekto-Elemente mit ihren eingängigen Schlagertexten zu mischen. Das Ergebnis ist ihr Erfolg. Ihr Album „Farbenspiel“, das am 4. Oktober 2013 erschien, erreichte in Deutschland, Österreich und der Schweiz Platz Eins.

Die Entwicklung, die in den 80er Jahren begonnen hat, zeigt immer wieder neue Ergebnisse: Es gibt zwar keine „Neue Deutsche Welle 2.0“, aber es sind die leicht verständlichen Texte mit einfachen Beats, die bei der breiten Masse der Bevölkerung ins Ohr gehen und nun auch immer mehr junge Menschen dazu bringt ihre Körper zum typisch deutschen 4/4-Takt zu bewegen.

Nachdem die Face2Face-Redaktion nun mit Helene Fischer „atemlos durch die Nacht“ ging und mit Udo Jürgens „griechischen Wein“ getrunken hat, liegen wir abschließend mit Jürgen Drews in unserem „Bett im Kornfeld“ und denken uns mit unserem Freund Roy Black: „Schön ist es auf der Welt zu sein“.

Vorschau: Am 08. März lest hier mehr über das Thema: „Mainstream-Musik ohne Message?“

Bayer Leverkusen und Bayern München machen den Anfang

Erstmals seit Einführung der UEFA Fußball-Champions League stehen mit Bayer Leverkusen, dem FC Bayern München, Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 vier deutsche Mannschaften im Achtelfinale. 

Während Schalke (gegen Real Madrid) und Borussia Dortmund (gegen St. Petersburg) erst nächste Woche eingreifen, sind oder waren Bayer Leverkusen und Bayern München bereits früher gefordert. Den Anfang machten dabei die Leverkusener. Die Werkself empfing gestern Abend den französischen Meister Paris St. Germain. Was folgte, war eine Lehrstunde: Mit der klaren 0:4 (0:3)-Hinspielniederlage sind schon nach 90 Minuten alle Chancen auf das Viertelfinale verspielt. Blaise Matuidi (3.); Ibrahimovic (39./Foulelfmeter und 42.) und Yohan Cabaye (88.) erzielten vor 29.412 Zuschauer die Tore für PSG. „Wir haben mutlos und ängstlich gespielt, warum würde ich auch gerne wissen. Das war gerade in der ersten Halbzeit ein ganz schlechtes Spiel von uns“, war Leverkusen-Verteidiger Ömer Toprak nach dem Schlusspfiff sichtlich geknickt. Dabei standen die Vorzeichen bereits vor der Begegnung alles andere als gut. Nach dem überraschenden Ausscheiden im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen den Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern, musste sich Leverkusen auch im Heimspiel gegen den FC Schalke 04 mit 1:2 geschlagen geben. Die hohe Heimniederlage gegen Paris ist das Sahnehäuptchen einer Horror-Woche für den momentanen Tabellenzweiten der Fußball-Bundesliga. 

Mit dem FC Bayern München greift heute die wohl aktuell beste Fußballmannschaft der Welt in das Champions League-Achtelfinale ein. Das Los bescherte dem FCB den FC Arsenal London – die mit fünf (!) deutschen Nationalspielern (drei Herren und zwei Junioren) wohl deutscheste Mannschaft in der Premiere League. Arsenals Mittelfeldregisseur Mesut Özil drückte im Vorfeld seinen größten Respekt gegenüber den Bayern aus, wusste aber auch Superkräfte an seiner Seite. „Am Mittwochabend treten wir gegen die offiziell beste Mannschaft der Welt an. Die gute Nachricht: Hulk, Superman und Rambo sind an unserer Seite“, schrieb der 25-Jährige auf Facebook. Dazu postete Özil ein Foto, das ihn als Comic-Held Supermann zeigt, flankiert wird er darauf von seinen Mannschaftskollegen Lukas Podolski und Bacary Sagna – ebenfalls im Kostüm eines Superhelden. Münchens Kapitän Philipp Lahm analysierte im Kicker dagegen die Schwächen des heutigen Gegners: „Der FC Arsenal hat seine große Stärke in der Offensive. Gegen starke Gegner kassieren sie dann aber Tore“, erklärte Lahm. 

Neben den schon seit längerer Zeit angeschlagenen Franck Ribéry (Bluterguss am Gesäß), wird dem deutschen Rekordmeister auch Xherdan Shaqiri gegen die Gunners nicht zur Verfügung stehen. Der Mittelfeldspieler, der am vergangenen Bundesligaspieltag den SC Freiburg praktisch im Alleingang aus der Allianz-Arena schoss, fällt wegen eines Muskelfaserrisses aus. Bei den Bayern sollten angesichts ihres mit Superstars gefüllten Kaders, das Erreichen des Viertelfinales aber weiterhin im Bereich des Möglichen liegen…

Vorschau: Am 05.03.2014 erscheint eine Vorschau über das Fußball-Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Chile in Stuttgart.