Zeitmanagement, Teil 2: Kleider machen Leute

Abnehmen – aber an den richtigen Stellen. Was für eine gelungene Diät gilt, gilt fürs Zeitsparen ebenso. Heute verraten wir euch, wie ihr morgens locker ein paar Minuten wertvollen Schönheitsschlaf mehr genießen könnt.

Nichts zum Anziehen. Resigniert stehe ich vor meinem Kleiderschrank. Zu bieder, zu sportlich, zu knallig, zu weiß – heute Morgen kann es mir kein Outfit so richtig rechtmachen. Schon kurz vor halb 7 – jetzt aber schnell! Eilig ziehe ich irgendetwas aus dem Schrank und streife es über. Schon als die Tür hinter mir ins Schloss fällt, merke ich: Die dünnen Leinenschuhe sind nicht unbedingt etwas für die herbstlichen Temperaturen und vermutlich passt auch das Shirt nicht optimal zum Blazer. Eine Kette wäre gut gewesen…

Hilfreich: Dank Kleiderstange behält man bei der Outfit-Planung den Überblick (Foto: T. Gartner)

Hilfreich: Dank Kleiderstange behält man bei der Outfit-Planung den Überblick (Foto: T. Gartner)

Wessen Kreativität in Sachen Mode auch erst ein paar Stunden nach dem Weckerklingeln erwacht, der kann mit etwas cleverem Zeitmanagement spitzenmäßig aussehen und – wahrscheinlich sogar das Wichtigste – sich in seinem Outfit wohlfühlen. Nehmt euch einfach am Wochenende eine halbe Stunde Zeit und sucht euch eure Outfits heraus. Um unangenehmen Überraschungen vorzubeugen, checkt dafür zuerst das Wetter. So könnt ihr problemlos vorab festlegen, an welchem Tag der Woche ihr etwas luftiger beziehungsweise wärmer gekleidet sein solltet.

Hängt jedes Outfit auf einen Kleiderbügel, sodass ihr morgens nur noch zugreifen müsst. So erspart ihr euch den morgendlichen Stress, seid perfekt für jedes Wetter gerüstet und fühlt euch wohl, weil ihr eure Kleidung mit Bedacht gewählt habt. Vielleicht freut ihr euch sogar schon beim Aussuchen auf die entsprechenden Wochentage, wenn euch die Kombi besonders gut gefällt oder ihr ein neues Kleidungsstück zum ersten Mal ausführen könnt.

Wer noch ein bisschen mehr Zeit fürs Kleidung-Heraussuchen einsparen will, kann seine Lieblingsoutfits fotografieren und sich bei Komplettausfällen der eigenen Kreativität davon inspirieren lassen. Vielleicht macht sich eine Collage aus Outfit-Fotos ja auch ganz gut als Deko?

Praktisch: Am Wochenende könnt ihr von den Wochen-Outfits „zehren“ und das eine oder andere nochmal anziehen – schließlich muss ja nicht alles nach einmaligem Tragen direkt in die Wäsche.

Wie ihr neben der ersparten Zeit durch das Klamotten-Richten noch ein paar weitere Minuten in euren Schönheitsschlaf investieren könnt, lest ihr in Teil 1 unserer Zeitmanagement-Serie.

Vorschau: Nächsten Sonntag stellen wir euch hier Silvester-Traditionen aus verschiedenen Ländern vor – lasst euch inspirieren!