Strahlende Osterdekoration: Eierschalen-Teelichter

Frisch und wie aus dem Ei gepellt kündigt sich das Osterfest an. Hasen und bunte Eier – zum Verzehr oder zur Dekoration gedacht – okkupieren als fester Brauchs-Bestandteil sämtliche Schaufenster und Wohnungen. Schließlich lassen sich aus den kleinen Traditionsballen für einen Apfel und ein Ei nicht nur leckere Wundertüten und optische Hingucker herstellen: Dieses Jahr bietet euch die Tipps&Tricks-Redaktion mit Eierschalen-Teelichtern das Ei des Kolumbus, damit zu Ostern nicht nur den Kerzen ein Licht aufgeht.

Zutaten und Materialien:

Ei(n)leuchtend: Die stabile Eierschale eignet sich besonders zum Kerzengießen (Foto: Onat)

Ei(n)leuchtend: Die stabile Eierschale eignet sich besonders zum Kerzengießen (Foto: Onat)

  • Eier
  • etwas Wasser
  • Kerzenwachs zum Gießen
  • Dochte
  • ein Eierkarton oder Eierhalter
  • ein Topf, eine Schüssel, eine Schere
  • Spieße, Stiele oder Zahnstocher
  • nach Belieben Farbe und Pinsel zum Bemalen der Eier

Zubereitung:

  1. Zunächst wird das Ei – entgegen der Ostertradition – nicht ausgeblasen, sondern aufgeschlagen. Hierbei sollte nach Möglichkeit die obere Hälfte der Schale angepeilt werden, damit größere Kerzen daraus entstehen. Nun werden die Eier im Inneren mit Wasser gereinigt und luftgetrocknet. Wer mag, kann die runden Leinwände ostergerecht mit Farbe bemalen und trocknen lassen.
  1. Für die weitere Verarbeitung werden die trockenen Eier im Karton oder Bechern fixiert. Bevor es mit dem eigentlichen Kerzengießen beginnen kann, müssen den Teelichtern Dochte hinzugefügt werden. Hierfür einfach kleine Dochtstücke zurechtschneiden und an ein Spieß knoten. Den Spieß anschließend quer auf die Schalen legen und darauf achten, dass die Dochte mittig in die Eier ragen.
  1. Zum Kerzengießen etwas Wasser in einem Topf zum Kochen bringen, den Wachs in die Schüssel geben und im Wasserbad zum Schmelzen bringen. Das flüssige Kerzenwachs kann nun in die Schalen gegossen und zum Aushärten darin stehen gelassen werden. Wenn alles getrocknet ist, müssen die Dochtknoten nur noch mit einer Schere vom Spieß getrennt werden. Nun sind die Eierschalen-Teelichter bereit zum Anzünden.

Vorschau: Nächste Woche verraten wir, wie ihr mit und ohne Hitze Beach-Waves herzaubern könnt.

Schottische Eier – das Küchen-Überraschungs-Ei

Das modebewusste Ei von heute trägt einen Mantel aus Hackfleisch: Schottische Eier beziehungsweise „Scotch Eggs“ heißt der Trend auf dem Laufsteg internationaler Küchen, der bereits 1738 vom Londoner Kaufhaus „Fortnum & Mason“ erfunden wurde. Der Namenszusatz „schottisch“ verweist somit nicht auf die Herkunft des Gerichts, sondern ist als Anspielung auf die schottische Sparsamkeit zu verstehen. Doch auch der deutschen Küche ist die Speise, die sich besonders für den kleinen Hunger unterwegs oder Picknicke eignet, nicht ganz unbekannt: Sie lässt sich mit heimischen Gerichten wie dem falschen Hasen oder Vogelnestern vergleichen.

Überraschend: Die kleinen Kugeln verbergen im Inneren eine große Überraschung (Foto: Onat)

Handlich: Schottische Eier verbergen im Inneren eine Überraschung (Foto: Onat)

Zutaten und Materialien für zehn schottische Eier:

  • 12 Eier
  • 500g gemischtes Hackfleisch
  • eine Zwiebel
  • 12 EL Paniermehl
  • 3 EL Mehl
  • Salz, Pfeffer und mittelscharfen Senf zum Würzen
  • Öl zum Braten
  • Wasser zum Kochen
  • eine Pfanne, ein Topf, ein Messer, vier Schüsseln, ein Schneidebrett

Zubereitung:

1. Zehn Eier in einen Topf geben und so viel Wasser hinzufügen, bis alle Eier damit bedeckt sind. Nun die Eier im Topf hart kochen lassen. Wer weiche Eier bevorzugt, kann den Kochprozess natürlich verkürzen. Anschließend die Eier unter kaltem Wasser abschrecken, schälen und auskühlen lassen.

2. Während die Eier abkühlen, geht es an die Zubereitung der Hülle: Hierfür zunächst die Zwiebel schälen und mit einem Messer fein würfeln. Die Würfel zusammen mit dem Fleisch, drei Esslöffeln Paniermehl und einem Ei verkneten. Alles mit Salz, Pfeffer und etwas mittelscharfem Senf abschmecken und die Eier dünn mit der Fleischzubereitung ummanteln.

3. Nun das letzte Ei in einer Schüssel verquirlen und die umhüllten Eier panieren: Dafür drei Esslöffel Mehl und neun Esslöffel Paniermehl in separate Schüsseln geben. Die Eier erst im Mehl wenden, bevor sie ins Ei getunkt und wieder im Paniermehl gewendet werden. Nur noch Öl in einer hohen Pfanne erhitzen und die schottischen Eier darin goldbraun anbraten. Wem die kleinen Hungerhappen nicht genug sind, kann sie mit Kräutersalat oder -soße veredeln.

Vorschau: Nächste Woche bietet Vanessa ihr Tipps&Tricks-Debüt und verrät, wie Wärme mit Schönheit zusammenhängen kann.

Haute Couture Ostern: Eier im Kochtopf dekorieren

Bunt dekoriert: Verzierte Ostereier gehören zu jedem Osterfest (Foto: Onat)

Bunt dekoriert: Verzierte Ostereier gehören zu jedem Osterfest (Foto: Onat)

Ein Osterfest ohne bunte Eier wäre zwar undenkbar. Doch wie verwandelt man Otto-Normal-Eier nicht nur innerlich zu Wundertüten, sondern auch optisch zu „egg-cellenten“ Festtags-Accessoires? Die Tipps&Tricks-Redaktion verrät, wie ihr – ganz ohne Pinsel und Stifte – bereits beim Kochen die weiße Schalen-Leinwand in Kunstwerke verwandelt. So werden die runden Gesellen dieses Jahr garantiert zu modebewussten Trendsettern auf dem Ostereier-Laufsteg.

Chic: Modische Eier mit Krawatten-Motiven (Foto: Onat)

Chic: Modische Eier mit Krawatten-Motiven (Foto: Onat)

Zutaten und Materialien für Seiden-Eier:

  • weiße Eier
  • zwei Esslöffel weißer Essig
  • etwas Wasser
  • pure Seide – beispielsweise in Form von Krawatten
  • weißer Stoff – beispielsweise in Form alter T-Shirts oder Kissenbezüge
  • eine Schnur oder Gummibänder
  • ein Topf, ein Löffel und eine Schere
  • gegebenenfalls eine Nadel und Schüssel zum Ausblasen sowie etwas Öl

Zubereitung:

  1. Zunächst wird – falls das Ei ausgeblasen werden soll – dieses mit Löchern an beiden Enden versehen. Hierfür mit einer Nadel die Löcher hineinstechen und das Ei über einer Schüssel auspusten. Falls das Ei nicht ausgeblasen werden soll, wird direkt mit dem folgenden Schritt verfahren.
  2. Die Krawatten und den weißen Stoff mit einer Schere in Stücke schneiden, die groß genug sind, um das Ei zu umhüllen. Anschließend das Ei in den Seidenstoff wickeln und mit einer Schnur oder Bändern zubinden, wobei die vordere Seite die Schale berühren muss. Bei einer Krawatte ist dies die Seite, die nach außen zeigt. Mit dem weißen Stoff ebenso verfahren und die Krawatten-Eier darin verhüllen.
  3. Den weißen Essig mit etwas Wasser in einen Topf geben und auf mittlerer Stufe erhitzen. Die verpackten Eier hineingeben und für mindestens 20 Minuten auskochen. Anschließend die gefüllten Säckchen mit einem Löffel aus dem Wasser nehmen, auskühlen lassen und mit einer Schere aus ihrer Stoffhülle befreien. Wer die bunten Eier noch zum Glänzen bringen möchte, kann diese mit etwas Öl bestreichen.

 

Haute Couture Ostern: Eier im Kochtopf dekorieren

Natürlich: Sowohl beim Motiv als auch bei der Farbe wurde auf die Natur zurückgegriffen (Foto: Onat)

Zutaten und Materialien für Zwiebelschalen-Eier:

  • weiße oder braune Eier
  • zwei Esslöffel weißer Essig
  • etwas Wasser
  • Stretch- oder Nylon-Strümpfe
  • braune oder violette Zwiebelschalen
  • Blätter, Blüten oder Spitze
  • ein Topf, ein Löffel und eine Schere
  • gegebenenfalls eine Nadel und Schüssel zum Ausblasen sowie etwas Öl

Zubereitung:

  1. Auch hier muss das Ei nach Bedarf zuerst ausgeblasen und von seinem Inhalt befreit werden. Die Zwiebelschalen-Methode eignet sich aber für gefüllte Eier und Eierschalen gleichermaßen.
  2. Etwas Essig in einen Topf mit Wasser und den Zwiebelschalen geben und alles aufkochen lassen.
  3. Nun die Motive wie Blätter, Blüten oder Spitze an das Ei legen und fixieren: Hierfür die Strümpfe mit einer Schere in kleine Stücke schneiden und das Ei darin einwickeln. Der Nylon-Mantel lässt sich einfach verschließen, indem man beide Enden des Stoffes am Ei zusammendreht und miteinander verknotet.
  4. Die verpackten Eier in das kochende Wasser geben und für 15 Minuten kochen. Anschließend die Eier mit kaltem Wasser abschrecken, mit einem Löffel aus dem Wasser nehmen und auspacken. Auch hier sorgt etwas Öl für Glanz auf den bunten Ostereiern.

Tipps:

  • Mit dieser Methode lassen sich Motive ebenfalls durch Lebensmittelfarbe an das Ei anbringen. Wer weiterhin auf natürlichem Wege die Ostereier färben möchte, kann auch hier mit den Farben variieren: Spinat sorgt für ein sattes Grün, Rote-Bete-Saft für einen kräftigen Rot-Ton und Kurkuma wiederum für gelbe Eier.
  • Falls keine Vorlage vorhanden ist, einfach die Eier ohne Essig kochen und mit einem in Essig getauchten Pinsel direkt bemalen.

Vorschau: Nächste Woche gibt es ein leckeres Rezept für Käsekuchen à la Mama.

Schaurig-leckere Halloween-Rezepte

Das Kostüm steht, das Essen fehlt? Kein Problem: Mit den „Last Minute“-Rezeptideen der Tipps&Tricks-Redaktion lässt sich garantiert jedes Halloween-Fest retten. So bleiben einem – zumindest bei den Speisen – böse Überraschungen am „All Hallows‘ Eve“ erspart.

Knusprig: Gebäck-Gräber mit Geistern (Foto: Onat)

Knusprig: Gebäck-Gräber mit Geistern (Foto: Onat)

Knusper-Gräber mit schaumigen Spukgeistern
Aus schokolierten Puffreis-Häppchen und etwas Zwieback lassen sich blitzschnell Gräber mit den dazugehörigen Schaumkuss-Geistern herzaubern. Hierfür einfach etwas Kuvertüre schmelzen, den unteren Rand des Zwiebacks damit bestreichen und die Puffreis-Gräber ankleben. Wer mag, kann mit der Kuvertüre zudem Grabinschriften auf dem Zwieback anbringen.

Für die Spuk-Geister wiederum weiße Schaumküsse nehmen und mit der restlichen Kuvertüre Augen aufmalen.

Schokoladig: Eulen-Muffins (Foto: Onat)

Schokoladig: Eulen-Muffins (Foto: Onat)

Muffin-Uhus
Neben Fledermäusen verzaubern auch Eulen als Nachtvögel jedes Halloween-Fest. Wer bei der Süßigkeiten-Suche Oreo-Kekse, Mini-Smarties und Schokoladen-Muffins ergattern konnte, kann diese als Uhus zum Fliegen bringen: Zwei Oreo-Kekse halbieren und die cremigen Hälften nach oben als Augen auf den Muffin legen. Die übrigen Keks-Deckel erneut halbieren und als Ohren nutzen. Für mehr Halt sorgt erneut geschmolzene Kuvertüre, der als Kleber an die Kekse angebracht wird. Die Smarties wiederum können – ganz ohne Klebemittel – als Pupillen und Schnabel eingedrückt werden.

Cremig: Gehirntorte (Foto: Borrmann)

Cremig: Gehirntorte (Foto: Borrmann)

Cremige Gehirne
Zombies dürfen – entweder als Kostüm oder als Dekoration – auf keiner Party fehlen. Eine cremig-süße Gehirntorte zaubert dabei nicht nur Untoten ein Lächeln auf die Lippen. Dafür werden ein Liter Vanillepudding, ein Glas Himbeer-Marmelade, 375 Gramm Butter, 150 Gramm Zucker und ein heller, dreiteiliger Biskuit-Tortenboden benötigt: Den Zucker mit dem Vanillezucker in eine große Schüssel geben und zu einer cremigen Masse schlagen. Anschließend den Pudding unter ständigem Rühren hinzugeben. Einen Drittel der Füllung auf dem untersten Tortenboden verteilen und einen weiteren Boden darauflegen. Diesen mit der Himbeer-Marmelade bestreichen. Nun den letzten Tortenboden darüber legen und die Buttercreme in der Mitte zu einem kleinen Hügel verteilen. Den Rand ebenfalls mit der Creme bestreichen und den Rest in einen Spritzbeutel füllen. Nun müssen damit nur noch die Hirnwindungen aufgespritzt werden. Mit pürierten Himbeeren, etwas Zucker und Zitronensaft lassen sich zudem schnell noch Blutflecken herstellen.

Hart gekocht: Spinnen-Eier (Foto: Onat)

Hart gekocht: Spinnen-Eier (Foto: Onat)

Versponnene Eier
Spinnen gehören zu den Klassikern und sind – neben Kürbissen – an Halloween nicht wegzudenken. Mit Eiern und Oliven machen sie dabei jedes Essen unsicher: Für die Spinnen-Eier lediglich Eier kochen und halbieren. Eine Hälfte wird als Spinnenkörper auf das Eidotter gedrückt. Das übrige Olivenstück achteln und als Beine rundherum um den Körper legen. Bei Bedarf können zudem kleine Köpfe ausgeschnitten werden. Die Oliven-Spinnen verzieren dabei nicht nur Eier, sondern auch jede Pizza.

Bei den Spinnennetzen wiederum handelt es sich um Tee-Eier, die sich vor allem in China großer Beliebtheit erfreuen. Aufgrund der Muster eignen sie sich aber hervorragend als Halloween-Imbiss. Benötigt werden lediglich schwarzer Tee, Sojasoße und viel Geduld. Zunächst werden die Eier gekocht und mit kaltem Wasser abgeschreckt. Anschließend muss man diese vorsichtig zerbrechen, ohne dabei die Schale abzupellen. Am einfachsten lässt sich das meistern, indem man die Eier auf eine ebene Fläche legt und mit dem Handballen fest hin- und her rollt. Nun in einem Topf einen starken, schwarzen Tee kochen und mit Sojasoße würzen. Die Eier darin mindestens zwei Stunden ziehen lassen und pellen. Je länger sie in der Mischung baden, desto intensiver wird ihre Farbgebung.

Knackig: Mumienwürstchen (Foto: Onat)

Knackig: Mumienwürstchen (Foto: Onat)

Mumifizierte Wiener und heiße Würmer
Je einfacher die Party-Gerichte sind, desto weniger Aufwand muss man als Gastgeber betreiben. Mumifizierte Würstchen, die bei archäologischen Untersuchungen von Wien in Ägypten gelandet sind, zeigen dabei, dass dem Auge auch bei schnellen Gerichten etwas geboten wird: Hierfür etwas Pizzateig in dünne Streifen schneiden und als Bandagen sowie Kopfverband um die Würstchen wickeln. Bei 180 Grad Celsius müssen die Mumien für circa 10 Minuten in den Ofen-Sarkophag. Nach Belieben können den Untoten anschließend mit Sesamsamen, Pinienkernen oder Olivenstückchen lustige Gesichter aufgetragen werden.

Mit den Würstchen lassen sich aber auch Hotdogs dem Anlass entsprechend zubereiten. Dafür müssen die Wiener – bevor sie im Kochtopf landen – lediglich in Streifen geschnitten werden. Dadurch ziehen diese sich zu Kringeln zusammen, die Würmern ähnlich sind. So werden zu Halloween aus „Hot Dogs“ eben „Warm Worms“.

Kross: Gespenster-Kekse (Foto: Onat)

Kross: Gespenster-Kekse (Foto: Onat)

Gespenstische Kekse
Mit Geister-Keksen kann man sich bereits im Herbst auf die Weihnachtszeit einstimmen. Auch Cake Pops – als Kürbisse oder Augäpfel dekoriert – versüßen die Feierlichkeiten. Zudem werden schokolierte Bananen und Birnen, denen mit Kuvertüre Gesichter aufgemalt werden, schnell zu fruchtigen Poltergeistern. Mit etwas Fantasie lässt sich jedes Essen zur Gruselspeise machen. Der Kreativität sind also keine Grenzen gesetzt.

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Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit von Gülcin Onat und Alexander Borrmann.
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Vorschau: Nach der Süßigkeiten-Jagd an Halloween erwarten euch nächste Woche wieder gesunde Snacks.

Apps und weitere Hilfen für nachhaltigen Lebensmittelkonsum

Die Menschheit lebt über ihre Verhältnisse. Der statistische, ökologische Fußabdruck eines Bürgers der EU oder der USA ist viel zu groß. Doch was tun? Ein wichtiger Schritt wäre es, dass wir Alternativen finden und nachhaltiger konsumieren. Besonders bei den Lebensmitteln tun wir nicht nur der Umwelt, sondern auch uns selbst etwas Gutes. Man muss nur genauer hinschauen.

Ein Schritt, den viele bereits gehen, ist es, Bio-Lebensmittel zu kaufen. Doch auch hier ist Vorsicht geboten. Nicht alles ist, wie es scheint. Auch hier gibt es Schummeleien und Hintertürchen (Bemerkung: Darauf werden wir bald genauer eingehen). Der neue Trend des Food-Sharings ist ebenfalls zu empfehlen. Die Qualitätssiegel, die auf Produkten zu finden sind, wie zum Beispiel bei Fisch, sind ebenfalls ein wichtiger Hinweis für Nachhaltigkeit. Oft entsprechen diese Produkte wenigstens den Mindestanforderungen. Nun gibt es noch weitere Hilfen, die einem das Leben erleichtern sollen.

Der WWF hat dazu einen Einkaufsratgeber. Auch eine App ist bereits vorhanden, die beim Fischkauf zu Rate gezogen werden kann. Der Verein für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen (KAT) ist die Kontrollinstanz für die Herkunftssicherung und Rückverfolgung von Eiern aus alternativen Hennenhaltungssystemen in Deutschland und den benachbarten EU-Ländern. Das KAT Siegel hat strenge Auflagen. Doch mehr noch. Anhand der Nummer, die auf jedem Ei zu finden ist, kann jeder herausfinden, wie und wo ein Ei entstanden ist. Diese Nummer kann man online oder per App eingeben und bekommt alle  nötigen Infos dazu, wie auch einige Bilder aus dem Bauernhof.

Andere Apps können ebenfalls hilfreich sein, müssen sie aber nicht. Generelle Vorsicht ist ebenfalls hier geboten. Doch das Internet hilft bei gegenseitigem Erfahrungsaustausch. Weitere Apps, die es lohnen, ausprobiert zu werden sind die Apps von AOK (AOKgenießen für Rezepte und AOKeinkaufen fürs einkaufen). Mit Hilfe der App BIO123 des Barcode Scanners sollen hier sogar Bio-Produkte gescannt und Infos dazu eingeholt werden können. Auch der nächste Bio-Laden soll hier angezeigt werden.

 

Vorschau: In zwei Wochen geht es mit der Tier&Umwelt Rubrik weiter. Wir beleuchten, ob Bio wirklich immer besser ist.

Süße Osterüberraschung: Schoko- und Pudding-Eier

„Ei, ei, ei, was seh‘ ich da“: Ausgeblasene und verzierte Eier, die als Dekoration dienen oder von Kindern gesucht werden müssen – das Osterfest hat seine festen Sitten und Bräuche, die alle Jahre wieder die Herzen von Jung und Alt erfreuen. Schließlich ist es bereits seit dem 16. Jahrhundert der scheinbar unsterbliche Osterhase, der heimlich die kleinen Präsente im Grünen versteckt. Doch in diese lange Tradition lässt sich frischer Wind bringen: Die Tipps&Tricks-Redaktion verrät, wie aus normalen Eiern richtige Wundertüten werden. So wird das Osterfest dieses Jahr garantiert das Gelbe vom Ei.

Überraschend: Mit Schokolade und Götterspeise gefüllte Eier (Foto: Onat)

Überraschend: Mit Schokolade und Götterspeise gefüllte Eier (Foto: Onat)

Zutaten und Materialien:

  • Eier
  • Essig oder Essigessenz
  • etwas Wasser
  • Götterspeisepulver – pro Ei circa 200ml Götterspeise
  • gegebenenfalls etwas Zucker für die Götterspeise
  • Schokolade – pro Ei circa 200g Schokolade
  • eine Nadel, eine Schüssel, ein Schneebesen
  • eine Eierverpackung, Töpfe, Spritztüten oder Gefrierbeutel

Zubereitung:
1. Zunächst wird dem traditionellen Osterfest gefrönt und das Ei ausgeblasen. Dafür wird oben und unten in das Ei ein Loch mit einer Nadel hineingestochen. Auf der unteren Ei-Seite mit der größeren Fläche wird das Loch nun vergrößert. So lässt sich der Inhalt nicht nur leichter ausleeren, sondern die Füllung auch leichter in das Ei hineinbringen. Danach hält man das Ei über einer Schüssel und pustet kräftig in das kleinere Loch, bis Eiweiß und Eidotter vollständig herausgelaufen sind.

2. Etwas Essig oder Essigessenz mit Wasser in einen Topf geben und aufkochen. Nun die leeren Eier hineingeben und auskochen. So sind diese nicht nur sauber, sondern für den weiteren Gebrauch auch keimfrei und steril. Je nach Essigsorte kann es dabei zu Verfärbungen der Schale kommen. Dies lässt sich aber mit einem Schwamm und etwas Spülmittel wieder entfernen. Um den Essiggeschmack zu loszuwerden, die Eier vorsichtig mit Wasser aufgießen, erneut auspusten und trocknen lassen. Wem die Ottonormal-Eier zu unspektakulär sind, kann diese natürlich noch nach Herzenslust färben und bemalen

3a. Für die Pudding-Füllung wird die Götterspeise je nach Packungsanweisung zubereitet. Meist muss man hierfür lediglich das Pulver mit drei bis vier gehäuften Esslöffeln Zucker vermengen und mit 500ml kochendem Wasser übergießen. Anschließend das Gemisch kräftig mit einem Schneebesen umrühren, bis sich Pulver und Zucker vollständig aufgelöst haben.

3b. Wer anstelle von Gelee-Eiern lieber Schoko-Eier kreieren möchte, muss nur etwas Schokolade im Wasserbad schmelzen. Dazu bringt man etwas Wasser in einem Topf zum Kochen und platziert einen kleineren Topf darüber. Die Schokolade wird in den Topf über dem Wasser gegeben und solange gerührt, bis sie vollständig geschmolzen ist.

4. Ob man sich nun für die fruchtige oder für die schokoladige Variante entscheidet – das weitere Vorgehen bleibt für beide Spielarten gleich: Die Eier in die Eierverpackung stecken, damit diese nicht wegrollen. Anschließend die Füllung in eine Spritztüte oder einen Gefrierbeutel mit angeschnittener Ecke geben und das leere Ei damit aufgießen. Die gefüllten Eier im Kühlschrank kalt stellen, bis die Masse darin fest geworden ist.

Tipps:

  • Auch von innen kann man das Ei dekorieren, indem man abwechselnd weiße und dunkle Schokolade oder verschiedenfarbige Götterspeise darin hineingibt.
  • Weiterhin lassen sich die Überraschungseier nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich verfeinern: Einfach Kokosraspeln, Nusssplitter oder etwas Minze der geschmolzenen Schokolade unterrühren.
  • Ob nun mit einer Eis-Füllung im Kühlfach gefroren oder mit Kuchenteig gefüllt im Ofen ausgebacken – bei den Wundereiern sind eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Vorschau: Nächste Woche wartet eine leckere Erfrischung auf euch – Smoothies zum Selbermachen.