Selbstmachen versus kaufen – der Saftkur-Vergleich

Im Test: eine gekaufte und eine selbstgemachte Saftkur (Foto: T. Gartner)

Im Test: eine gekaufte und eine selbstgemachte Saftkur (Foto: T. Gartner)

Das Verdauungssystem entlasten, wieder bewusster essen und genießen – mit dieser Zielsetzung im Kopf machen wir – mein Freund Daniel und ich – uns an die Vorbereitungen für unsere dreitägige Saftkur. Anders als im letzten Jahr (HIER geht´s zum Bericht), wollen wir es dieses Mal etwas anders angehen: Daniel testet die Säfte von Yuicery*, ich mache alles selbst – im großen Saftkur-Vergleich.

18 Flaschen Saft per Express

Mit kaltgepressten, unbehandelten Säften den „Reset-Knopf“ drücken, um wieder zur gewohnten mentalen und körperlichen Leistung zurückzufinden – damit wirbt das Startup Yuicery. Seit 2014 produziert die Manufaktur in München Säfte aus 2 bis 2,5 kg Obst und Gemüse je Flasche. Durch das Kaltpressen und die sofortige Abfüllung mit möglichst wenig Sauerstoffkontakt enthält der Saft angeblich besonders viele Vitamine und Enzyme – und außerdem keine Konservierungsstoffe. Das kostet natürlich. 129 Euro bezahlen wir für die dreitägige HIGH POWER Protein-Saftkur, die Daniel testen wird. Wer die Säfte nicht in der Manufaktur abholen kann oder will, zahlt weitere 9,99 Euro für den Versand per Expresslieferung. Express deswegen, weil die Säfte nur wenige Tage haltbar sind. Die Online-Bestellung geht fix: Das Lieferdatum kann man auswählen. Bis 10:30 Uhr am gewählten Tag erhalten wir 18 Flaschen Saft – sechs pro Tag.

Obst- und Gemüseshopping

Meine Saftkur-Vorbereitungen sind da schon etwas umfangreicher: Ich fahre erstmal in die Markthalle für den Obst- und Gemüseeinkauf. Alles, was gefällt und schmeckt, wandert in meinen Einkaufskorb. Auch zwei Flaschen Saft mit 100%igem Fruchtgehalt dürfen mit. Mein Plan: Pürieren, pürieren, pürieren. Morgens und nachmittags jeweils ein halber Liter Smoothie, mittags und abends eine Suppe und zwischendrin ungesüßter Tee, Wasser und Saftschorle ohne Limit.

Hinkt der Vergleich?

Saft und Smoothies – das ist doch gar nicht vergleichbar, oder? Ich behaupte doch: Zum einen, weil wir unsere selbstgesteckten Ziele – Verdauungssystem entlasten und wieder bewusster essen – mit beidem erreichen können, denn die Verdauung hat logischerweise weniger Arbeit, wenn alles schon zerkleinert und flüssig ankommt. Zum anderen sind Saft 1 und Saft 6 bei der HIGH POWER Protein-Saftkur genau genommen keine Säfte. Das bestätigt uns auch Yuicery-Mitbegründer Oliver Neuzerling: „Durch eine Saftkur wird die Kalorienzufuhr stark reduziert. Damit vor allem Menschen, die sehr viel Sport treiben, das Saftfasten nicht ganz so schwerfällt, gibt es bei unserer Proteinkur morgens und abends einen etwas gehaltvolleren Smoothie, der Buchweizenflocken, Chia-Samen und pflanzliches Protein enthält.“

Ein Hauch von Normalität

Warm und lecker: Tomatensuppe mit Guacamole-Einlage während meiner selbstgemachten Saftkur (Foto: T. Gartner)

Warm und lecker: Tomatensuppe mit Guacamole-Einlage während meiner selbstgemachten Saftkur (Foto: T. Gartner)

Tag 1 fällt uns beiden besonders schwer – ein Sonntag, an dem wir außer einem kleinen Spaziergang hauptsächlich auf dem Sofa entspannen. Die Lust auf Chips oder Schokolade ist allgegenwärtig.

Tag 2 und 3 sind da schon leichter zu verkraften: Nach meinen obstlastigen und mit Haferflocken, Sonnenblumenkernen und Amaranth doch recht nahrhaften Frühstücksshakes freue ich mich täglich auf meine herzhaften Suppen – durch das Löffeln fühlt es sich fast wie ein normales Mittag- und Abendessen an. Daniels Säfte dagegen lagern im Kühlschrank. Der eine oder andere neidische Blick in Richtung meines dampfenden und duftenden Tellers entgeht mir natürlich nicht.
Während Daniel wie gewohnt alle zwei Tage im Fitnessstudio trainiert, beschränke ich mich auf kurze, morgentliche Yoga-Einheiten. Konzentrationsschwierigkeiten, zum Beispiel bei der Arbeit, haben wir nicht und fühlen uns auch sonst (bis auf das Hungergefühl, das aber an Tag 3 nicht mehr so nagend ist) ganz „normal“.

Welche Saftkur ist günstiger?

Rechnet man die Anschaffung der kompletten Zutaten meiner selbstgemachten Saftkur, kommt man auf etwa 60 Euro. Allerdings habe ich natürlich nicht ein komplettes 500g-Kokosmus-Glas verdrückt oder eine 1-kg-Packung Tiefkühl-Grünkohl, sondern immer nur einen kleinen Bruchteil davon. Trotzdem bin ich mit der Anschaffung sämtlicher Lebensmittel für meine dreitägige Saftkur weniger als halb so teuer weggekommen wie Daniel mit seiner gekauften für knapp 140 Euro. Weiterer Wehrmutstropfen bei der Saftkur von Yuicery: 18 Plastikflaschen. Bei so viel Müll blutet mein Herz – vor allem natürlich nach meinem letzten Selbstversuch, der Zero-Waste-Woche. Deshalb hebe ich natürlich ein paar der Flaschen auf, um sie später mal für Smoothies oder Ähnliches zu verwenden. Die Flaschen sind aus einem stabilen, hochwertigen Plastik und außerdem viereckig, sodass man sie gut stapeln kann. Auf Nachfrage kann mich Neuzerling wenigstens ein bisschen beruhigen: Sie sind nämlich bereits auf der Suche nach einer umweltfreundlicheren Lösung.

Unser Fazit

Ein Hochgenuss: das erste "richtige" Essen nach drei Tagen Saftkur (Foto: T. Gartner)

Ein Hochgenuss: das erste „richtige“ Essen nach drei Tagen Saftkur (Foto: T. Gartner)

Bleibt noch der Zeitfaktor: Obst und Gemüse teilweise schälen, in Stücke schneiden und pürieren kostet Zeit. Definitiv mehr Zeit, als sich eine Flasche Saft aus dem Kühlschrank zu holen. Mir persönlich hat das allerdings wenig ausgemacht. Da ich sonst fast täglich koche, wage ich zu behaupten, dass ich nicht wesentlich mehr Zeit in der Küche verbracht habe als sonst. Mehr Zeit spart man aber definitiv mit Daniels Lösung – der gekauften Saftkur.
Abgenommen haben wir übrigens auch – jeder zwischen einem und zwei Kilo. Das ist aber natürlich kein bleibender Effekt. Das, was wir erreichen wollten, ist aber auf jeden Fall geglückt: Die erste „richtige“ Mahlzeit nach der Saftkur (natürlich etwas Leichtes, um den Körper nicht zu überfordern) war ein Hochgenuss. Egal, ob gebratenes Gemüse oder Schokokekse – nach einer Saftkur schmeckt alles einfach nur gigantisch und man weiß den Wert eines guten Essens gleich so viel mehr zu schätzen!

*Die Face2Face-Tester haben die dreitägige HIGH POWER Protein-Saftkur von Yuicery aus eigener Tasche gezahlt – kein Sponsoring! Die Entscheidung für Yuicery und damit gegen andere Anbieter war eine persönliche Entscheidung der Tester.

Gewinnspiel

Auch Lust auf eine selbstgemachte Saftkur? Rezepte für Säfte, Smoothies und pflanzliche Gerichte gibt´s im Buch „Reboot with Joe“. Und ihr könnt das gute Stück gewinnen!

Gewinnt "Das Kochbuch zur Saftkur" (© 2018, Narayana Verlag GmbH; Coverlayout: Greenleaf Book Group; Cover Photo: © Richard Lohr Studios)

Gewinnt „Das Kochbuch zur Saftkur“ (© 2018, Narayana Verlag GmbH;
Coverlayout: Greenleaf Book Group; Cover Photo: © Richard Lohr Studios)

Was ihr für die Teilnahme am Gewinnspiel tun müsst: Schreibt bis einschließlich Samstag, 31. März 2018, 23:59 Uhr eine E-Mail an sabrina.holitzner@face2face-magazin.de mit dem Betreff „Saftkur“. In der E-Mail sollten euer Vor- und Nachname sowie eure Adresse enthalten sein, da der Unimedica-Verlag das Buch per Post an den glücklichen Gewinner senden wird. Verlost wird unter allen Einsendern. Mitarbeiter von Face2Face sowie der Rechtsweg sind von der Verlosung ausgeschlossen. Die Bekanntgabe des Gewinners sowie die Information derjenigen, die leider nicht gewonnen haben, erfolgt spätestens am Dienstag, 3. April 2018 via E-Mail.

Wir drücken die Daumen!

Nutzungsbedingungen

§ 1 Gewinnspiel
(1) Das Gewinnspiel wird vom Online-Magazin Face2Face durchgeführt. Den Versand des Gewinns übernimmt der Unimedica-Verlag.

§ 2 Teilnahme
(1) Teilnahmeberechtigt sind alle Spieler in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Hier und im Folgenden schließt die männliche Form die weibliche ein. (2) Eine Person nimmt am Gewinnspiel teil, indem sie eine E-Mail an die von uns angegebene E-Mail-Adresse schreibt und dort ihren Namen und die Adresse bzw. den Namen und die Adresse des möglichen Gewinners hinterlässt. (3) Zur Teilnahme am Gewinnspiel ist unbedingt erforderlich, dass sämtliche Personenangaben der Wahrheit entsprechen. Andernfalls kann ein Ausschluss gemäß § 3 (3) erfolgen. (4) Mitarbeitern von Face2Face ist es nicht gestattet beim Gewinnspiel teilzunehmen. Ihre Einsendungen können beim Gewinnspiel nicht berücksichtigt werden.

§ 3 Ausschluss vom Gewinnspiel
(1) Bei einem Verstoß gegen diese Teilnahmebedingungen behält sich das Online-Magazin Face2Face das Recht vor, Personen vom Gewinnspiel dauerhaft auszuschließen. (2) Ausgeschlossen werden auch Personen, die sich unerlaubter Hilfsmittel bedienen oder sich anderweitig durch Manipulation Vorteile verschaffen. Gegebenenfalls können in diesen Fällen auch nachträglich Gewinne aberkannt und zurückgefordert werden. (3) Wer unwahre Personenangaben macht, kann des Weiteren vom Gewinnspiel ausgeschlossen werden. (4) Nach Ablauf des Gewinnspielzeitraums können keine weiteren Einsendungen berücksichtigt werden und werden somit gelöscht. (5) Stehen in der E-Mail mehr als die Anzahl der vorgeschriebenen Namen können die Teilnehmer nicht am möglichen Gewinn berücksichtigt werden. (6) Ebenfalls bei mehrmaliger Einsendung findet ein Ausschluss vom Gewinnspiel statt.

§ 4 Durchführung und Abwicklung
(1) Die Gewinner werden von Face2Face am Tag der Bekanntgabe per E-Mail über ihren Gewinn informiert. (2) Eine Barauszahlung der Gewinne oder eines etwaigen Gewinnersatzes ist in keinem Falle möglich. (3) Der Anspruch auf den Gewinn oder Gewinnersatz kann nicht abgetreten werden. (4) Ist es aus zuvor nicht vorhersehbaren Gründen nicht möglich, dass der Gewinn vom Unimedica-Verlag an den Gewinner versendet wird, hat der Gewinner in diesem Fall keinerlei Anspruch auf Ersatz.

§ 5 Datenschutz
(1) Durch die Teilnahme am Gewinnspiel erklärt sich der Teilnehmer ausdrücklich damit einverstanden, dass Face2Face die dazu erforderlichen Daten für die Dauer des Gewinnspiels speichern darf. Es steht dem Teilnehmer jederzeit frei, per Widerruf unter der angegebenen E-Mail-Adresse die Einwilligung in die Speicherung aufzuheben und somit von der Teilnahme zurückzutreten. (2) Die Teilnehmer erklären sich dazu bereit, dass im Falle eines Gewinnes ihr Name (keine Adresse!) öffentlich bekannt gegeben wird, beispielsweise über soziale Netzwerke oder die offizielle Homepage von Face2Face. (3) Face2Face verpflichtet sich, die gesetzlichen Bestimmungen des Datenschutzes zu beachten und das Fernmeldegeheimnis zu wahren. (4) Nach Beendigung des Gewinnspiels werden alle eingesandten E-Mails wieder gelöscht.

§ 6 Sonstiges
(1) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. (2) Es ist ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland anwendbar. (3) Sollten einzelne dieser Bestimmungen ungültig sein oder werden, bleibt die Gültigkeit der übrigen Nutzungsbedingungen hiervon unberührt.

Do-It-Yourself-Projekt: Häkel- und Spitzendecken-Teelichter

„Mutterliebe altert nie“, weiß der Volksmund. Dennoch sind Alter und Muttertag untrennbar miteinander verknüpft: Die jüngere Generation zeugt der älteren durch Worte, Gesten und Geschenke ihre Liebe und Wertschätzung. Symbolisch lässt sich dieses Thema auch beim Muttertags-Geschenk aus Häkel- und Spitzendecken-Teelichtern aufgreifen: Während das Licht und der Kerzenschein der Teelichter die Zukunft weisen, bietet der Dekorationsstoff den Charme vergangener Tage. „Upcycling“ heißt das englische Zauberwort, bei dem man die altmodisch scheinenden Deckchen durch Wieder- und Weiterverwertung in neuem Gewand kleidet.

Benötigte Materialien für die Teelichter:

Do-It-Yourself-Projekt: Häkel- und Spitzendecken-Teelichter

Aus Alt mach Neu: Teelichter aus Häkel- und Spitzendecken (Foto: Onat)

  • Häkel- und Spitzendeckchen
  • Luftballons in der Anzahl der Decken
  • Gläser oder Tassen in der Anzahl der Decken
  • eine Nadel
  • etwas Zeitungspapier
  • Gummibänder in der Anzahl der Decken
  • Spezialkleister aus dem Baumarkt

Vorgehen für die Teelichter:

1. Zunächst den Kleister nach Packungsanweisung zubereiten und die Bastelunterlage mit Zeitungspapier auslegen, damit dieser sich nicht auf den Möbeln festsetzt.

2. Die Luftballons aufblasen, zuknoten und so auf die Öffnung der Gläser und Tassen platzieren, dass sie festen Halt haben.

Do-It-Yourself-Projekt: Häkel- und Spitzendecken-Teelichter

Fest fixiert: Trocknende Teelichter aus Häkel und Spitze (Foto: Onat)

3. Die Spitzendeckchen in den Kleister tunken und auswringen. Dadurch erhalten die Decken genug Kleister zum Kleben, wohingegen der überschüssige Rest abfließt und Klebereste vermieden werden. Wer mag, kann dabei auch Handschuhe tragen, um die Hände sauber zu halten. Der Kleister lässt sich im feuchten Zustand aber auch problemlos mit Wasser abwaschen.

4. Die klebenden Decken auf die Luftballons legen, mit einem Gummiband fixieren und trocknen lassen.

5. Nun die ausgehärteten Häkel- und Spitzendecken von ihrer Befestigung befreien: Hierfür einfach die Gummibänder abziehen und mit einer Nadel die Luftballons aufplatzen lassen beziehungsweise entfernen.

6. Sollten die Teelichter trotz des Gewichts der Kerzen nicht gut auf Unterlagen stehen, so lässt sich der Boden durch etwas Druck leicht ebnen.

Do-It-Yourself-Projekt: Fotos als Holzprint

Porträts, Panoramen oder Momentaufnahmen – im Nu lassen sich durch die Linse flüchtige Augenblicke dauerhaft auf Fotos festhalten. So kreativ, wie man dabei mit der Kamera umgeht, lässt sich ebenso mit dem Motiv verfahren: ob nun im Album verwahrt, auf Leinwand gemalt oder als Seife getarnt. Selbst bei der Reproduktion bieten sich außergewöhnliche Möglichkeiten, die Bilder zu verewigen. Daher verrät die Tipps&Tricks-Redaktion, wie sich Fotos ganz einfach als Holzprint auf unterschiedlichste Materialien übertragen lassen.

Benötigte Materialien:

Do-It-Yourself-Projekt: Fotos als Holzprint

Kinderleicht: Mit nur wenigen Mitteln lassen sich Fotos auf Holz übertragen (Foto: Onat)

  • Holz – alternativ glatte und helle Unterlagen, Größe und Breite spielen dabei keine Rolle
  • Photo Patch Transfermedium aus dem Kreativ-, Hobby- oder Bastel-Bedarf
  • Laser- oder Tintenstrahl-Drucker – alternativ ein horizontal gespiegelt ausgedrucktes Motiv
  • ein Schwamm
  • Wasser

Vorgehen:

  1. Das gewünschte Motiv mit einem Laser- oder Tintenstrahldrucker horizontal gespiegelt ausdrucken. Die Spiegelung lässt sich mit wenigen Klicks in Bildbearbeitungsprogrammen sowie bei Windows Paint bewerkstelligen.
  1. Den fett- und staubfreien Untergrund mit einem Schwamm reichlich mit dem Transfermedium Photo Patch bestreichen. Als Material eignen sich dabei vor allem helle und glatte Oberflächen wie Holz, Glas, Keramik oder Stoff.
  1. Auch das ausgedruckte Bild mit einem Schwamm mit genügend Photo Patch versehen.
  1. Zügig beide Teile aufeinanderlegen, fest andrücken und glattstreichen.
  1. Das Photo Patch anschließend für mindestens eineinhalb Stunden – bestenfalls mehrere Stunden, beispielsweise über Nacht – trocknen lassen.

    Do-It-Yourself-Projekt: Fotos als Holzprint

    Dekorativ: Fotos als Holzprint (Foto: Onat)

  1. Nun mit einem angefeuchteten Schwamm das Papier vorsichtig abrubbeln. Dabei sollten das Motiv und der Schwamm stetig mit Wasser benetzt werden, damit sich lediglich die obere Papierschicht auflöst.
  1. Zum Schluss den Holzprint trocknen lassen und mit einer weiteren Schicht Photo Patch – mit dem Schwamm aufgetragen – wasserfest versiegeln.

Vorschau: Am Sonntag, den 9. April, bietet die Tipps&Tricks-Redaktion Starthilfe für alle, die auf eine vegane Ernährung umstellen möchten.

Do-It-Yourself-Projekt: Spitzen-Pfannkuchen

Da Liebe – wie der Volksmund weiß – durch den Magen geht, beginnt der Valentinstag bereits am Frühstückstisch: Wie essbare Spitze präsentieren sich die Valentins-Pfannkuchen, die einen Hauch von Nichts versprühen. Auch wenn hierbei auf vegane Vertreter zurückgegriffen wurde, lassen sich jegliche Lieblings-Rezepte in Spitzen-Pfannkuchen verwandeln. Die Tipps&Tricks-Redaktion verrät, wie ihr dabei nichts anbrennen lässt.

Zutaten und Materialien für Spitzen-Pfannkuchen:

Ein Hauch von Nichts: Spitzen-Pfannkuchen (Foto: Onat)

Ein Hauch von Nichts: Spitzen-Pfannkuchen (Foto: Onat)

  • 300 Gramm Mehl
  • drei Esslöffel Zucker
  • zwei Teelöffel Backpulver
  • eine Prise Salz
  • 500 Milliliter Wasser
  • nach Belieben Vanillezucker und Zimt
  • eine Gabel, ein Schneebesen, eine Pfanne samt Pfannenwender
  • Spritztüten oder angeschnittene Gefrierbeutel

Zubereitung der Spitzen-Pfannkuchen:

1. Das Mehl, den Zucker, das Backpulver und eine Prise Salz in eine Schüssel geben und mit einer Gabel kurz miteinander verrühren.

2. Anschließend das Wasser hinzugeben und so lange mit einem Schneebesen verrühren, bis ein gleichmäßiger, geschmeidiger Teig daraus entsteht. Sollte dieser zu flüssig sein, kann etwas Mehl – bei zu festem wiederum Wasser – hinzugefügt werden. Etwas Vanillezucker und Zimt versüßen dabei den Geschmack der Pfannkuchen.

3. Die Herdplatte auf eine niedrige Stufe stellen und eine beschichtete Pfanne darauf erhitzen. Am einfachsten gelingt die essbare Spitze nämlich ohne Öl oder Butter.

4. Derweil den Teig in eine Spritztüte oder einen eingeschnittenen Gefrierbeutel füllen und die Motive direkt in die warme Pfanne zeichnen. Hierbei mit den äußeren Rändern beginnen. Während diese über der Herdplatte fest werden, lassen sich die inneren und äußeren Verzierungen – ganz ohne Zerlaufen – problemlos anbringen.

5. Mit einem Pfannenwender vorsichtig den ausgehärteten Spitzen-Pfannkuchen vom Boden schaben und auf beiden Seiten goldbraun braten.

Vorschau: Nächste Woche gibt es Tipps zum Packen von Handgepäck.

Cremiger Spekulatius-Aufstrich

Auch wenn das Weihnachtsfest im Vergangenen liegt, finden sich in dem einen oder anderen Haushalt heute noch Süßigkeiten, die uns sonst nur der Winter beschert. So versüßen Lebkuchen, Zimtsterne und Spekulatius die Adventszeit, während Schokoladen-Weihnachtsmänner vermeintlich zu Osterhasen eingeschmolzen werden. Das übrige Weihnachtsgebäck lässt sich dabei als Spekulatius-Aufstrich mindestens ebenso verlockend in neue Formen bringen.

Zutaten und Materialien:

Cremig: Spekulatius-Aufstrich (Foto: Onat)

Cremig: Spekulatius-Aufstrich (Foto: Onat)

  • 150 Gramm Spekulatius
  • 100 Milliliter Kondensmilch
  • zwei Esslöffel Honig
  • gemahlene Gewürze wie Zimt, Vanille, Nelken und Koriander
  • 30 Gramm weiche Butter
  • zwei Schüsseln, ein Schneebesen, ein Mixer oder ein Nudelholz samt Gefrierbeutel

Zubereitung:

  1. Die Spekulatius in einer Schüssel mit einem Mixer fein zerbröseln. Alternativ können die Kekse in einen Gefrierbeutel getan und mit einem Nudelholz zerstampft werden. Je pudriger die Krümel werden, desto cremiger wird der Spekulatius-Aufstrich. Etwas knuspriger wird die Creme wiederum durch gröbere Brösel.
  1. Die Kondensmilch, den Honig und die weiche Butter in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen verrühren. Anschließend mit etwas Zimt, Vanille, Nelken und Koriander würzen.
  1. Die Spekulatius-Krümel in die Schüssel hinzugeben und kräftig verrühren, bis eine gleichmäßige Creme daraus entsteht. Lagern lässt sich der Aufstrich am besten in wiederverschließbaren Gläsern.

Do-It-Yourself-Projekt: Dufte Motive mit Foto-Seife

Fotos versprühen einen besonderen Zauber: Sie lassen vergangene Zeiten wieder lebendig werden, konservieren und archivieren die Vergangenheit – ganz gleich, ob es sich um Urlaubsbilder, bedeutungsgeladene Momentaufnahmen oder spontane Schnappschüsse handelt. Dabei lassen sich die abgelichteten Erinnerungen in Form von Foto-Seife nicht nur kreativ, sondern buchstäblich „hautnah“ miterleben. Der Gang ins Badezimmer wird so zum Besuch einer ganz besonderen Galerie, die sich mit allen Sinnen erfassen lässt.

Benötigte Materialien:

Waschecht: Foto-Seife (Foto: Onat)

Waschecht: Foto-Seife (Foto: Onat)

  • transparente Rohseife – im Bastelladen erhältlich
  • Duftöl oder Parfüm
  • Fotos auf Fotopapier oder Bilder auf transparenter Folie
  • Silikonformen oder aufgeschnittene Tetrapaks und Plastikbecher
  • Wasser zum Kochen
  • ein Topf, eine Schüssel, ein Messer und ein Schneebesen

Vorgehen:

1. Für die Foto-Seife die transparente Rohseife – je nach benötigter Menge – mit einem Messer würfeln und in eine Schüssel geben. Wasser in einen Topf geben und auf mittlerer Hitze erwärmen. Die Schüssel darauflegen und die Seife über dem Wasserbad zum Schmelzen bringen.

2. Wenn die Seife flüssig geworden ist, nach Belieben Duftöl oder Parfüm für den Geruch hinzufügen und mit einem Schneebesen verrühren. Wer etwas Farbe mit ins Spiel bringen möchte, kann auch Lebensmittelfarbe hinzufügen. Zu großzügig sollte man mit der Dosierung jedoch nicht sein, da die Motive sonst nicht gut zu erkennen sind.

3. Die Flüssigkeit nun zur Hälfte in die Silikonformen beziehungsweise in die Tetrapaks oder Plastikbecher gießen und aushärten lassen. Während sich Tetrapaks für eckige Seifen eignen, erhält man durch Plastikbecher runde Formen. Der Härte-Vorgang wiederum lässt sich im Kühlschrank beschleunigen.

4. Wenn die Seife fester geworden ist, das Foto oder die bedruckte Folie darauf platzieren. Die übrige Seife erneut über dem Wasserbad schmelzen und in die Form gießen. Nur noch alles an der Luft oder im Kühlschrank abkühlen lassen und die fertige Foto-Seife vorsichtig aus der Form lösen.

Tipp: Auch getrocknete Blätter, Blüten, Kaffeebohnen und Zitrusfrüchte-Scheiben lassen sich – in Seife gegossen – waschecht verewigen.

Vorschau: Nächste Woche gibt es hier einen Erfahrungsbericht zur Saftkur im Selbsttest.

Ein Plädoyer für die Spontanität

Kaffeepause - sich spontan mit der Freundin auf einen Kaffee verabreden, ist immer eine gute Idee! (Foto: Rainer Sturm  / pixelio.de)

Kaffeepause – sich spontan mit der Freundin auf einen Kaffee verabreden und für einen Moment den Alltagsstress hinter sich lassen. Das ist immer eine gute Idee! (Foto: Rainer Sturm / pixelio.de)

Spontanität – das ist etwas Herrliches und eröffnet einem oftmals ganz neue Möglichkeiten. Doch natürlich muss man gewillt sein, sich darauf einzulassen und die Magie der Spontanität schätzen und lieben lernen. In gewisser Weise muss jeder sich auch mit der Ungewissheit anfreunden, dass spontane Vorhaben nicht unbedingt immer so ausgehen, wie jemand sie sich vorher ausgemalt hat. Sie können aber auch zu großartigen und unvergesslichen Erlebnissen und Begegnungen mit tollen Menschen führen, die einem noch lange im Gedächtnis bleiben. Doch einige scheinen mit dem Konzept der Spontanität nicht ganz so gut zurechtzukommen und ihm eher feindselig gegenüber zu stehen. Ich war schon immer geneigt mich spontan mit Freunden auf einen Kaffee zu treffen, wenn mir ganz plötzlich danach war. Oder aber wenn ich gerade etwas in einem Stadtmagazin herumstöberte und zufällig über ein interessantes Konzert oder eine Ausstellung stolperte, griff ich sodann zum Telefonhörer, um eine Freundin oder einen Freund mit meiner bereits bis ins kleinste Details ausgemalten Abendplanung vertraut zu machen.

Unter Zeitdruck - nicht immer bleibt Zeit für Spontanitiät, angesichts vieler Termine und Verpflichtungen (Foto: Bernd Kasper  / pixelio.de)

Unter Zeitdruck – angesichts vieler Termine und Verpflichtungen scheint Spontanität oftmals ein wirklicher Luxus zu sein (Foto: Bernd Kasper / pixelio.de)

Oft werde ich allerdings enttäuscht. Denn nicht alle meine Freunde sind für meine recht kurzfristigen Vorhaben zu begeistern oder haben schlicht und einfach schon eine Verabredung oder einen anderen wichtigen Termin. Natürlich habe auch ich meine Verpflichtungen und sitze nicht den ganzen lieben langen Tag zu Hause und drehe Däumchen. Allerdings vermute ich, dass meine Herangehensweise eine ganz andere, als die, der nicht so spontanen Menschen ist – wenn ich im Voraus weiß, dass die kommende Woche einen freien Tag zulässt, werde ich deshalb nicht zwangsläufig sofort eine Verabredung vereinbaren.

Bei anderen Freunden bemerke ich des Öfteren einen Mechanismus, ja förmlich den Drang, dass schnell alle Tage für die folgenden Wochen mit Terminen im bereits überquellenden Terminplaner gefüllt werden müssen. Eine freigebliebene Spalte im Wochenplan scheint dabei verwunderlicher Weise eine gewisse Panik und Unruhe in Ihnen auszulösen. Wenn ich dann bei der Losvergabe für eine begehrte Verabredung noch einen Hauptreis, nämlich einen einstündigen Kaffeetermin ergattere, der irgendwie noch zwischen am gleichen Tag, stattfindenden Terminen, reingequetscht wird, kann ich mich enorm glücklich schätzen.

Termine über Termine - das kann einem schon mal über den Kopf hinauswachsen (Foto: I-vista  / pixelio.de)

Termine über Termine – das kann einem schon mal über den Kopf hinauswachsen (Foto: I-vista / pixelio.de)

Manch einer würde wohl anmerken wollen, dass Spontanität viel mit Ungebundenheit oder weniger Verpflichtungen zu tun hat. Da ist mit Sicherheit etwas dran. Und auch mit der Berufstätigkeit kann ein jeder nicht mehr tun und lassen, wonach es ihm beliebt. Ich bin Studentin und habe bisher noch keine Kinder, um die ich mich kümmern oder die ich vor der Arbeit noch bei der KiTa vorbeibringen muss. Andere Lebensumstände können einen in der Spontanität einschränken und von einem viel Disziplin und einen meist durchgeplanten Tagesablauf abverlangen. Sonst würden die ganzen Aufgaben und Erledigungen wohl nicht gelingen und einem früher oder später über den Kopf hinaus wachsen. Da bleibt zugegebenermaßen wenig Platz für den Zauber der Spontanität.

Spontan etwas freie Zeit übrig?! Endlich mal wieder Pinsel sowie Farbe aus dem Schrank holen und seiner Kreativität freien Lauf lassen (Foto: www.hamburg-fotos-bilder.de  / pixelio.de)

Spontan etwas freie Zeit übrig?! Endlich mal wieder Pinsel sowie Farbe aus dem Schrank holen und seiner Kreativität freien Lauf lassen (Foto: www.hamburg-fotos-bilder.de / pixelio.de)

Aber vielleicht gibt es auch Menschen, die mehr den Drang nach Spontanität verspüren als andere. Ich werde mich nochmal zu Wort melden, sobald sich meine Lebensumstände drastisch verändert haben sollten – sprich, ich meine eigene Familie gründe. Vielleicht spreche ich dann nicht mehr in den höchsten Tönen von der Spontanität. Vielleicht werde ich dann meine damalige Naivität belächeln. Bis dem aber nicht so ist, gehe ich weiterhin meinem Impuls nach, verreise kurzentschlossen über das Wochenende, versuche Freunde von meinen brillanten Spontaneinfällen zu überzeugen, sie wenn möglich sogar mit meinem Spontanitäts-Fieber anzustecken und schwelge glücklich in meiner bunten Spontanitäts-Luftblase.

Vorschau: Eva geht nächste Woche dem Wahnsinn der Perfektion auf die Spur

Das Last-Minute Faschingskostüm: Wie man schnell & günstig selbst ein Kostüm kreiert

Diesen Monat erreicht die Faschingszeit ihren Höhepunkt. Es stehen uns schmutzige Donnerstage, Fastnachtssitzungen und Rosenmontagsbälle bevor – und für jeden Anlass muss das passende Kostüm her. Das kann ganz schön ins Geld gehen, denn Kostüme im Handel sind oft überteuert und ihr Geld leider oft nicht einmal wert. Für alle Faschingsfreunde unter euch, die noch eine Idee für ein Kostüm brauchen, hat die Tipps & Tricks-Redaktion einen kleinen Geheimtipp, wie man ein außergewöhnliches Kostüm schnell und kostengünstig zusammenstellen kann.

Das Last-Minute Faschingskostüm: Wie man schnell & günstig selbst ein Kostüm kreiert

Kommt garantiert gut an: Einfach als Mülltonne verkleiden (Foto: A. Schwalb)

Wir sollten vielleicht noch erwähnen, dass es sich bei dem Kostüm um eine Mülltonne handelt.

Checkliste

• 1 große Mülltüte
• 1 Bogen Pappe (Farbe kann variieren)
• 1 Bogen geriffelte, feste Pappe
• 1 alter Haarreif
• Edding, Tacker und Klebeband

Zuerst sollte man sich überlegen, welche Mülltonne man imitieren möchte und dementsprechend Müllsäcke und Pappe in der passenden Farbe kaufen.
Dann schneidet man in den Müllsack vier Löcher – zwei für die Arme und zwei für die Beine. Die Öffnung des Sacks eignet sich hervorragen für Hals und Kopf, da man mit den Schlaufen die Größe verändern kann.

Das Last-Minute Faschingskostüm: Wie man schnell & günstig selbst ein Kostüm kreiert

Der grüne Punkt: Er steht für eine Papiertonne (Foto: A. Schwalb)

Als nächstes kommt das Logo auf die „Tonne“. Dafür die Pappe zurechtschneiden und mit Edding das passende Zeichen – zum Beispiel einen grünen Punkt für eine Papiertonne – gut leserlich aufmalen und mit einem Tacker am Müllsack festklammern.

Das Last-Minute Faschingskostüm: Wie man schnell & günstig selbst ein Kostüm kreiert

Geriffelte Pappe, Krempe & Henkel: So schnell entsteht der Deckel der Tonne (Foto: A. Schwalb)

Nun fehlt noch der Deckel der Tonne. Hierzu benötigen wir die geriffelte Pappe. Zunächst einen etwas größeren Kreis und einen zweiten kleineren Kreis (etwa 2cm Abstand) ineinander malen. Dabei ist zu beachten, dass der kleinere Kreis die spätere Größe deines Deckels ausmachen wird. Nun an der äußeren Linie ausschneiden. Im nächsten Schritt vom Rand bis zum inneren Kreis einschneiden, so dass jeder Einschnitt circa 1cm breit ist. Diese Einschnitte zu einer Seite einknicken. Nun ein weites, langes Stück Pappe auf 2cm Breite zurechtschneiden und um die Einschnitte kleben, sodass eine Art Krempe entsteht. Diese zusätzlich festklemmen, um Stabilität zu gewährleisten. Aus einem Pappestück einen Henkel formen und auf dem Deckel anbringen. Im letzten Schritt einen alten Haarreif mit Klebeband im inneren des Deckels befestigen, damit man diesen problemlos auf- und abziehen kann. Fertig!

So schnell hat man ein Faschingskostüm selbst gebastelt. Außerdem eignet sich die Kostümidee hervorragend für ein Gruppenkostüm. Schließlich gibt es eine Vielzahl verschiedener Mülltonnen. Je nachdem welches Logo gewählt wird kann man Bio-, Grüne- oder Restmülltonne gehen. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Vorschau: Nächste Woche verraten wir euch an dieser Stelle ein leckeres Rezept für einen Nusskuchen.

Do-It-Yourself-Projekt: Dekorieren mit Schokolade

Ob nun auf Eiscreme, Torten oder Früchten – überall kommt die süße Verführung zum Einsatz. Als I-Tüpfelchen bei Desserts und Gebäck eingesetzt, bringt sie nicht nur die Schokolade selbst zum Schmelzen. Zu Rosen getarnt, als Schalen verwendet oder in eine Dekorpaste verwandelt – unendlich sind die Einsatzmöglichkeiten, sodass der Kreativität freien Lauf gelassen werden kann. Die Tipps&Tricks-Redaktion stattet euch mit dem nötigen Know-How aus, um die nächste Schokoladenkreation zum optischen Meisterwerk werden zu lassen.

Formidabel: Schokolader ist ein Klassiker unter den Dekorationen (© gänseblümchen / pixelio.de)

Formidabel: Schokolader gilt als wahrer Klassiker unter den Dekorationen (© gänseblümchen / pixelio.de)

1. Filigran: Muster aus Schokolade
Vor allem Dekorationen aus Schokolade nehmen im Supermarkt große Regalreihen ein. Neben einfachen Spänen und Streuseln verzücken besonders aufwendige Dekorationen und Verzierungen das Auge. Diese kann man dabei ganz einfach selbst herstellen: Eine Folie, ein Gefrierbeutel oder eine Klarsichtfolie als Unterlage verwenden und mit geschmolzener Kuvertüre bespritzen. Für feine Strukturen wie Gitter oder Schnörkel, aber auch für schokoladige Schriftzüge, bietet es sich an, die geschmolzene Nascherei vorher in einen Spritzbeutel zu füllen. Wer keinen daheim hat, kann sich welche aus Gefrierbeuteln basteln: Die flüssige Schokolade in diese einfüllen und eine Ecke abschneiden. So lassen sich selbst feinste Muster leicht kreieren.

Originell: Schokoladen-Streifen lassen sich schnell und einfach herzaubern (© petplei / pixelio.de)

Originell: Schokoladen-Streifen lassen sich schnell und einfach herzaubern (© petplei / pixelio.de)

Wer wiederum Struktur in die Schokolade bringen möchte, kann beispielsweise mit Luftpolsterfolie kleine Wunder vollbringen: Schokolade über der untergelegten Fläche verteilen, mit einem Messer glatt streichen und die Luftpolsterfolie leicht aufdrücken. Nachdem alles fest geworden ist, die Folie wieder entfernen und auf Wunsch die entstandenen Vertiefungen befüllen.

2. Essbarer Tuschkasten: Färben von Schokolade
Die Sorten Zartbitter, Vollmilch und Weiße Schokolade stellen für viele die einzigen Farbvarianten dar. Dabei lässt sich Kuvertüre mit Lebensmittelfarbe zu allerlei Farbenpracht verschmelzen. Wichtig ist hierbei, dass Farbe auf Ölbasis verwendet wird. Die meisten Lebensmittelfarben im Supermarkt sind auf Wasserbasis und müssen erst mit Flüssigkeit in Verbindung kommen. Da dies bei Schokolade aber tabu ist, lösen sich die Farbpigmente in dieser gar nicht erst auf. Die fettlösliche Alternative wiederum lässt sich im Fachhandel oder im Internet bestellen und mit weiteren Farben, ähnlich wie bei einem Tuschkasten, mischen. Hierfür einfach weiße Kuvertüre schmelzen, mit einigen Tropfen der Lebensmittelfarbe versehen und kräftig umrühren, bis sich die Farbe gut verteilt hat.

Bunt: Ein mit gefärbter Schokolade bestrichener Kuchen (Foto: Onat)

Bunt: Ein mit gefärbter Schokolade bestrichener Kuchen (Foto: Onat)

3. Vincent van Choc: Malen mit Schokolade
Nachdem nun komplette Farbpaletten mit Kuvertüre möglich sind, können diese auch für ganze Bilder und Malereien genutzt werden. Hierfür erneut eine Folie als Unterlage benutzen und die Schokolade in Spritzbeutel füllen. Wer seinen künstlerischen Fähigkeiten nicht ganz traut, kann eine ausgedruckte oder angefertigte Bildvorlage unter die Folie legen und diese mit der flüssigen oder gefärbten Schokolade nachmalen. Ist selbst der Spritzbeutel als Pinsel nicht fein genug, kann man auf einen Zahnstocher zurückgreifen.

Vorschau: Nächste Woche stellen wir euch im sechsten Teil der asiatischen Essensreihe eine japanische Weihnachtstorte vor.

Streifen streichen leicht gemacht

Eine Wand einfarbig streichen war gestern. Dank unzähligen Do-It-Yourself-Formaten kann jeder zum Heimwerker werden und seine eigenen vier Wände kreativ umgestalten. Nur irgendwie klappt das im Fernsehen dann doch oft besser, als allein daheim. Gerade beim Streichen sind die Ergebnisse häufig unsauber und sehen eher laienhaft aus.

Grund dafür ist die Beschaffenheit des Untergrunds. Die gängigste Tapete ist die Raufaser, welche je nach Körnungsgrad sehr grobe Strukturen haben kann. Das Problem liegt auf der Hand: Wie schafft man es das Klebeband so exakt anzubringen, dass keine Farbe in die Zwischenräume der Raufasertapete läuft?

Mit Klebeband allein sind akkurate Streifen kaum zu schaffen – zumindest nicht bei einem strukturierten Untergrund. Wer aber die folgenden vier Schritte befolgt, der darf sich in Zukunft über eine Wand wie vom Malermeister freuen.

Streifen streichen leicht gemacht

Bitte nicht sparen: Zuerst die Grundfarbe auf das Klebeband auftragen (Foto: A. Schwalb)

1. Zuerst die Fläche mit der gewünschte Hintergrundfarbe streichen und trocknen lassen. Tipp: Die Grundfarbe sollte – wenn möglich – der hellere Farbton sein. Damit erspart man sich lästiges doppelt und dreifach streichen.

2. Im nächsten Schritt das Klebeband für das Streifenmuster anbringen. Hier wird schon auffallen, dass das Band nicht vollständig mit der Wand abschließt. Aber keine Panik – dafür haben wir den dritten Schritt.

3. Nun mit der Hintergrundfarbe über die Klebestreifen streichen. Die Farbe dringt in die Zwischenräume rein und schließt diese ab. Wieder gut trocknen lassen.

Streifen streichen leicht gemacht

Da kann nichts mehr schief gehen: Die Hintergrundfarbe versiegelt die Zwischenräume (Foto: A. Schwalb)

4. Im letzten Arbeitsschritt kommt nun die Streifenfarbe an die Wand. Da das Klebeband dank der Hintergrundfarbe komplett versiegelt ist, kann der zweite Farbton nicht in die Zwischenräume gelangen. So entstehen gerade Streifen wie vom Profi!

Vorschau: Nächste Woche findet ihr an dieser Stelle wieder unserer Hausmittelserie – diesmal mit dem Thema Kürbis.