Weihnachtliche Cake Pops / mit Verlosung

Auch dieses Jahr naht der Nikolaus-Tag und verspricht großen und kleinen Kindern mit Süßigkeiten gefüllte Schuhe und Stiefel. Doch für den Fall, dass der Nikolaus kurz vor Schluss noch allerhand zu tun und nicht alle Braven bedacht hat, kann man ihm mit weihnachtlichen Cake Pops etwas unter die Arme greifen. Diese lassen sich schließlich in der heimischen Weihnachtsbäckerei im Nu herzaubern und wieder vertilgen.

Weihnachtlich: Cake Pops zum Nikolaus-Tag (Foto: Onat)

Weihnachtlich: Cake Pops zum Nikolaus-Tag (Foto: Onat)

Zutaten für weihnachtliche Cake Pops:

  • Cake Pops
  • rote und orange Candy Melts oder Lebensmittelfarbe
  • weiße und Vollmilch-Kuvertüre
  • Salzbrezeln, Oreos und Mini-Oreos
  • Spritzbeutel oder Gefrierbeutel und Schere

Pinguin-Cake Pops – schwarz auf weiß:

Für Cake Pops in Form von Pinguinen zunächst die helle Kuvertüre über dem Wasserbad zum Schmelzen bringen und die Kuchenbälle darin ummanteln. Nachdem die helle Schokoladenschicht fest geworden ist, ebenso separat die Vollmilch-Kuvertüre schmelzen. Diese in einen Spritzbeutel oder einen Gefrierbeutel geben, dessen Ecke man anschneidet. Nun mit der dunklen Schokolade die Augen und schwarzen Stellen des Pinguins aufmalen. Für den fehlenden Schnabel orange Candy Melts verwenden oder die weiße, geschmolzene Kuvertüre mit Lebensmittelfarbe einfärben. Hier macht man sich den Effekt, den es sonst zu vermeiden gilt – das Verklumpen von Schokolade durch Wasserspritzer beim Wasserbad – zu nutze. Die allmählich verklumpende Schokolade lässt sich in den Händen problemlos zu Schnäbeln formen. Die Pinguin-Schnäbel nur noch auf den Gesichtern anbringen und alles aushärten lassen.

Rentier-Cake Pops – süß und salzig:

Um Rentiere aus Cake Pops herzustellen, dieses Mal die Vollmilch-Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen und die Cake Pops darin einkleiden. Noch ehe die Schokoladenschicht aushärtet, sollten die Salzbrezel als Geweih angebracht werden. Erleichtert wird das Anstecken, indem man vorher vorsichtig die Rundungen der Brezeln aufbricht und alles in zwei Hälften teilt. Nun die weiße Schokolade schmelzen und mit einem Spritz- oder einem angeschnittenen Gefrierbeutel die Augen aufmalen. Die restliche weiße Kuvertüre mit roter Lebensmittelfarbe einfärben oder Candy Melts verwenden, um die rote Rudolph-Nase daraus zu formen. Erneut wird der Effekt des Verklumpens genutzt, indem man etwas Wasser hinzufügt. Aus der langsam verklumpenden Schokolade schnell kleine Kugeln rollen und als Nasen ankleben.

Schneemann-Cake Pops – eiskalt lecker:

Weiße Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen und die Cake Pops darin einschneien lassen. Ehe die Schokolade aushärtet, die Keksdeckel der normalen Oreos voneinander trennen und mit den Mini-Oreos durch etwas Schokolade verkleben, um daraus Zylinder herzustellen. Die Hutbedeckung nun auf den Köpfen der Schneemänner anbringen. Anschließend die Vollmilch-Schokolade zum Schmelzen bringen und mit einem Spritzbeutel oder einem angeschnittenen Gefrierbeutel die Augen und Knopf-Münder aufmalen. Für die Karotten-Nasen orange Candy Melts verwenden oder geschmolzene, weiße Kuvertüre mit Lebensmittelfarbe einfärben. Wieder nutzt man – statt auf Modellierschokolade zurückgreifen zu müssen – das Verklumpen der Kuvertüre, indem man etwas Wasser hinzufügt. Wenn diese beginnt erste Klumpen zu bilden, lange Karotten-Nasen daraus formen und die Schneemann-Gesichter damit vervollständigen.

Tipp: Wer die Kuchenstücke nackt lassen möchte, kann aus diesen kleine Lebkuchen-Männchen formen und mit gefärbter Schokolade Augen, Münder und Applikationen anbringen. Auch in bunte Christbaumkugeln, Zuckerstangen, Tannenbäume, Nikolaus-Stiefel und Geschenke lassen sich die Küchlein verwandeln, sodass der Kreativität keine Grenzen gesetzt sind.

Vorschau: Nächste Woche geht es weiter mit der Saftkur: Wir verraten, was sie angeblich bewirkt und wie dies im Selbstversuch aussah.

Zu gewinnen:

Zu gewinnen: Einen von drei "Walking Ginger Dead"-Sets (Foto: Onat)

Zu gewinnen: Einen von drei „Walking Ginger Dead“-Sets (Foto: Onat)

Wer nicht genug bekommt vom süßen Zauber der Weihnachtsbäckerei, für den ist unser Gewinnspiel genau das richtige: Die Tipps&Tricks-Redaktion verlost exklusiv drei „Walking Ginger Dead“-Back-Sets, die Christkind-Kinder und Zombie-Serienfans gleichermaßen erfreuen dürfte.

Was ihr dafür tun müsst: Schreibt bis Sonntag, den 18. Dezember 2016, 23:59 Uhr eine E-Mail an guelcin.onat@face2face-magazin.de. In der Mail enthalten sein sollte euer Vor- und Nachname sowie eine gültige Adresse für den Versand. Mitarbeiter von Face2Face, sowie der Rechtsweg sind von der Verlosung ausgeschlossen. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt via Mail.

Nutzungsbedingungen

  • 1 Gewinnspiel (1) Das Gewinnspiel wird von der Online-Zeitschrift Face2Face durchgeführt.
  • 2 Teilnahme (1) Teilnahmeberechtigt sind alle Spielerinnen und Spieler in Deutschland, Österreich und der Schweiz. (2) Eine Person nimmt am Gewinnspiel teil, indem sie eine E-Mail an die von uns angegebene E-Mail-Adresse schreibt und dort ihren Namen bzw. die Namen der möglichen Gewinner hinterlässt. (3) Zur Teilnahme am Gewinnspiel ist unbedingt erforderlich, dass sämtliche Personenangaben der Wahrheit entsprechen. Andernfalls kann ein Ausschluss gemäß § 3 (3) erfolgen. (4) Mitarbeitern von Face2Face ist es nicht gestattet beim Gewinnspiel teilzunehmen. Ihre Einsendungen können beim Gewinnspiel nicht berücksichtigt werden.
  • 3 Ausschluss vom Gewinnspiel (1) Bei einem Verstoß gegen diese Teilnahmebedingungen behält sich die Online-zeitschrift Face2Face das Recht vor, Personen vom Gewinnspiel dauerhaft auszuschließen. (2) Ausgeschlossen werden auch Personen, die sich unerlaubter Hilfsmittel bedienen oder sich anderweitig durch Manipulation Vorteile verschaffen. Gegebenenfalls können in diesen Fällen auch nachträglich Gewinne aberkannt und zurückgefordert werden. (3) Wer unwahre Personenangaben macht, kann des Weiteren vom Gewinnspiel ausgeschlossen werden. (4) Nach Ablauf des Gewinnspielzeitraums können keine weiteren Einsendungen berücksichtigt werden und werden somit gelöscht. (5) Stehen in der E-Mail mehr als die Anzahl der vorgeschriebenen Namen können die Teilnehmer nicht am möglichen Gewinn berücksichtigt werden. (6) Ebenfalls bei mehrmaliger Einsendung findet ein Ausschluss vom Gewinnspiel statt.
  • 4 Durchführung und Abwicklung (1) Die Gewinner werden von Face2Face am Tag der Bekanntgabe per Telefonanruf, über den schriftlichen Postweg oder E-Mail über ihren Gewinn informiert. Kann der Gewinner nicht telefonisch erreicht werden, wird der jeweilige Gewinner über seine angegebene E-Mail-Adresse oder Postanschrift über seinen Gewinn informiert. (2) Eine Barauszahlung der Gewinne oder eines etwaigen Gewinnersatzes ist in keinem Falle möglich. (3) Der Anspruch auf den Gewinn oder Gewinnersatz kann nicht abgetreten werden.
  • 5 Datenschutz (1) Durch die Teilnahme am Gewinnspiel erklärt sich der Teilnehmer ausdrücklich damit einverstanden, dass Face2Face die dazu erforderlichen Daten für die Dauer des Gewinnspiels speichern darf. Es steht dem Teilnehmer jederzeit frei, per Widerruf unter der angegebenen E-Mail-Adresse die Einwilligung in die Speicherung aufzuheben und somit von der Teilnahme zurückzutreten. (2) Die Teilnehmer erklären sich dazu bereit, dass im Falle eines Gewinnes die Namen öffentlich bekannt gegeben werden, beispielsweise über soziale Netzwerke oder die offizielle Homepage von Face2Face. (3) Face2Face verpflichtet sich, die gesetzlichen Bestimmungen des Datenschutzes zu beachten und das Fernmeldegeheimnis zu wahren. (4) Nach Beendigung des Gewinnspiels werden alle einsandten E-Mails wieder gelöscht.
  • 6 Sonstiges (1) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. (2) Es ist ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland anwendbar. (3) Sollten einzelne dieser Bestimmungen ungültig sein oder werden, bleibt die Gültigkeit der übrigen Nutzungsbedingungen hiervon unberührt.

 

Do-It-Yourself-Projekt: Marshmallow-Fondant

Kreativ verzierte Kuchen, Cupcakes und Petits Fours zieren nicht nur die Schaufenster von Cafés und Konditoreien, sondern verzaubern ebenso jede Kaffeerunde. Die pastöse Zuckermasse eignet sich schließlich sowohl als Tortenüberzug als auch für filigrane Kunstwerke. Zwar gibt es die essbare Knete – in Blockform zum Rollen und als Pulver für Füllungen und Glasuren verwendbar – bereits in Supermärkten zu kaufen. Die heimische Herstellung von Fondant ist jedoch nicht nur überraschend einfach und kostengünstig, sondern durch die Marshmallows auch ein überraschend-intensives Geschmackserlebnis, das man nicht mehr missen möchte.

Kunstvoll: Fondant eignet sich als Tortenüberzug und als Dekoration. (© Dieter Kaiser / pixelio.de)

Kunstvoll: Fondant eignet sich als Tortenüberzug und als Dekoration. (© Dieter Kaiser / pixelio.de)

Zutaten:

  • ein Kilogramm Puderzucker
  • 500 Gramm Marshmallows
  • drei Esslöffel Wasser
  • Pflanzenfett
  • nach Belieben Lebensmittelfarbe und Aroma

Zubereitung:

1. Eine Schüssel großzügig mit Pflanzenfett einreiben. Die Marshmallows und das Wasser hineingeben und über einem Wasserbad schmelzen. Wer mag, kann für farbigen Fondant den Marshmallows etwas Lebensmittelfarbe hinzufügen. Geschmacklich lässt er sich wiederum durch Aromen veredeln.

2. Währenddessen die Arbeitsfläche ebenso einfetten und die Hälfte des Puderzuckers darauf versieben. Die geschmolzenen Marshmallows auf die Fläche gießen und mit eingefetteten Händen den Puderzucker darin verkneten.

3. Noch den restlichen Puderzucker versieben und mit in die Marshmallow-Zucker-Masse einarbeiten. Sollte der Fondant zu klebrig sein, einfach etwas mehr Puder hinzufügen. Ist er wiederum zu trocken, hilft etwas Wasser.

4. Den Fondant mit etwas Fett benetzen und in Frischhaltefolie verpackt einen Tag lang bei Raumtemperatur ruhen lassen. So lässt er sich besser ausrollen und verarbeiten.

Tipp: Gut verpackter Fondant kann über mehrere Wochen im Kühlschrank gelagert, über mehrere Monate wiederum im Kühlregal gefroren werden. Sollte er dadurch zum Verarbeiten zu fest werden, einfach durch die Raumtemperatur und die Wärme der Hände wieder weicher werden lassen.

Vorschau: Nächste Woche sorgen Rezepte zur eigenen Eisherstellung für erfrischende Abkühlung.

Strahlende Osterdekoration: Eierschalen-Teelichter

Frisch und wie aus dem Ei gepellt kündigt sich das Osterfest an. Hasen und bunte Eier – zum Verzehr oder zur Dekoration gedacht – okkupieren als fester Brauchs-Bestandteil sämtliche Schaufenster und Wohnungen. Schließlich lassen sich aus den kleinen Traditionsballen für einen Apfel und ein Ei nicht nur leckere Wundertüten und optische Hingucker herstellen: Dieses Jahr bietet euch die Tipps&Tricks-Redaktion mit Eierschalen-Teelichtern das Ei des Kolumbus, damit zu Ostern nicht nur den Kerzen ein Licht aufgeht.

Zutaten und Materialien:

Ei(n)leuchtend: Die stabile Eierschale eignet sich besonders zum Kerzengießen (Foto: Onat)

Ei(n)leuchtend: Die stabile Eierschale eignet sich besonders zum Kerzengießen (Foto: Onat)

  • Eier
  • etwas Wasser
  • Kerzenwachs zum Gießen
  • Dochte
  • ein Eierkarton oder Eierhalter
  • ein Topf, eine Schüssel, eine Schere
  • Spieße, Stiele oder Zahnstocher
  • nach Belieben Farbe und Pinsel zum Bemalen der Eier

Zubereitung:

  1. Zunächst wird das Ei – entgegen der Ostertradition – nicht ausgeblasen, sondern aufgeschlagen. Hierbei sollte nach Möglichkeit die obere Hälfte der Schale angepeilt werden, damit größere Kerzen daraus entstehen. Nun werden die Eier im Inneren mit Wasser gereinigt und luftgetrocknet. Wer mag, kann die runden Leinwände ostergerecht mit Farbe bemalen und trocknen lassen.
  1. Für die weitere Verarbeitung werden die trockenen Eier im Karton oder Bechern fixiert. Bevor es mit dem eigentlichen Kerzengießen beginnen kann, müssen den Teelichtern Dochte hinzugefügt werden. Hierfür einfach kleine Dochtstücke zurechtschneiden und an ein Spieß knoten. Den Spieß anschließend quer auf die Schalen legen und darauf achten, dass die Dochte mittig in die Eier ragen.
  1. Zum Kerzengießen etwas Wasser in einem Topf zum Kochen bringen, den Wachs in die Schüssel geben und im Wasserbad zum Schmelzen bringen. Das flüssige Kerzenwachs kann nun in die Schalen gegossen und zum Aushärten darin stehen gelassen werden. Wenn alles getrocknet ist, müssen die Dochtknoten nur noch mit einer Schere vom Spieß getrennt werden. Nun sind die Eierschalen-Teelichter bereit zum Anzünden.

Vorschau: Nächste Woche verraten wir, wie ihr mit und ohne Hitze Beach-Waves herzaubern könnt.

DIY-Projekt: Herbst-Windlichter aus Laub

Wenn die warmen Sonnenstrahlen den kühlen Winden weichen, die Tage kürzer und die Nächte länger werden, dann steht der Herbst vor der Tür. Er beschert uns jedes Jahr auf Neuste ein buntes Treiben der Natur. Vor allem macht sich dieses – neben der Erntezeit und den Wintervorbereitungen der tierischen Artgenossen – durch das Farbenspiel der Natur bemerkbar. Das Laub, das von den Bäumen fällt, verfärbt sich vom einheitlichen Grün in verschiedene Orange-, Gelb- und Rottöne. Sucht man dabei durch die Kälte Zuflucht im Warmen, muss man auf diese Farbenpracht jedoch nicht verzichten. Mit einfachen Mitteln lässt sich durch Herbst-Windlichter das Naturspektakel im heimischen Wohnzimmer mitverfolgen.

Besinnlich: Herbst-Windlichter sorgen für ein stimmungsvolles Farb- und Lichterspiel (Foto: Onat)

Besinnlich: Herbst-Windlichter sorgen für ein stimmungsvolles Farb- und Lichterspiel (Foto: Onat)

Benötigte Materialien:

  • Blätter
  • Einmachgläser
  • Bastelkleber
  • Pinsel
  • Teelichter oder Stumpenkerzen

1. Zunächst müssen die gesammelten Blätter getrocknet und gepresst werden bevor es an das eigentliche Basteln geht. Am einfachsten geschieht dies, indem man sie für einige Tage – gerne auch über zwei bis drei Wochen – zwischen alten Zeitungen oder Buchseiten deponiert und etwas Gewicht auflegt. Wer die herbstliche Farbenbracht für lange Zeit erhalten will, kann die Blätter nach dem Trocknen anschließend noch mit Bastelkleber bemalen.

2. Nun die Blätter von ihren Stiefel befreien. Mit einem Pinsel die Rückseite eines Blattes – also die Seite, auf der die Rippen nach außen ragen – mit Kleber bestreichen und auf der Außenseite des Glases fixieren. Mit den übrigen Blättern ebenso verfahren und diese dabei überlappen lassen. Vergessen sollte man dabei nicht, dass das Licht schlechter durchragt, je mehr Blätter aufeinander gestapelt werden.

3. Alles für einige Stunden trocknen lassen und anschließend eine brennende Kerze oder ein Teelicht in das Glas legen. Wer mag, kann das Windlicht weiter mit Schleifen aus Kordeln, Garn, Bast oder Jute verzieren.

Haute Couture Ostern: Eier im Kochtopf dekorieren

Bunt dekoriert: Verzierte Ostereier gehören zu jedem Osterfest (Foto: Onat)

Bunt dekoriert: Verzierte Ostereier gehören zu jedem Osterfest (Foto: Onat)

Ein Osterfest ohne bunte Eier wäre zwar undenkbar. Doch wie verwandelt man Otto-Normal-Eier nicht nur innerlich zu Wundertüten, sondern auch optisch zu „egg-cellenten“ Festtags-Accessoires? Die Tipps&Tricks-Redaktion verrät, wie ihr – ganz ohne Pinsel und Stifte – bereits beim Kochen die weiße Schalen-Leinwand in Kunstwerke verwandelt. So werden die runden Gesellen dieses Jahr garantiert zu modebewussten Trendsettern auf dem Ostereier-Laufsteg.

Chic: Modische Eier mit Krawatten-Motiven (Foto: Onat)

Chic: Modische Eier mit Krawatten-Motiven (Foto: Onat)

Zutaten und Materialien für Seiden-Eier:

  • weiße Eier
  • zwei Esslöffel weißer Essig
  • etwas Wasser
  • pure Seide – beispielsweise in Form von Krawatten
  • weißer Stoff – beispielsweise in Form alter T-Shirts oder Kissenbezüge
  • eine Schnur oder Gummibänder
  • ein Topf, ein Löffel und eine Schere
  • gegebenenfalls eine Nadel und Schüssel zum Ausblasen sowie etwas Öl

Zubereitung:

  1. Zunächst wird – falls das Ei ausgeblasen werden soll – dieses mit Löchern an beiden Enden versehen. Hierfür mit einer Nadel die Löcher hineinstechen und das Ei über einer Schüssel auspusten. Falls das Ei nicht ausgeblasen werden soll, wird direkt mit dem folgenden Schritt verfahren.
  2. Die Krawatten und den weißen Stoff mit einer Schere in Stücke schneiden, die groß genug sind, um das Ei zu umhüllen. Anschließend das Ei in den Seidenstoff wickeln und mit einer Schnur oder Bändern zubinden, wobei die vordere Seite die Schale berühren muss. Bei einer Krawatte ist dies die Seite, die nach außen zeigt. Mit dem weißen Stoff ebenso verfahren und die Krawatten-Eier darin verhüllen.
  3. Den weißen Essig mit etwas Wasser in einen Topf geben und auf mittlerer Stufe erhitzen. Die verpackten Eier hineingeben und für mindestens 20 Minuten auskochen. Anschließend die gefüllten Säckchen mit einem Löffel aus dem Wasser nehmen, auskühlen lassen und mit einer Schere aus ihrer Stoffhülle befreien. Wer die bunten Eier noch zum Glänzen bringen möchte, kann diese mit etwas Öl bestreichen.

 

Haute Couture Ostern: Eier im Kochtopf dekorieren

Natürlich: Sowohl beim Motiv als auch bei der Farbe wurde auf die Natur zurückgegriffen (Foto: Onat)

Zutaten und Materialien für Zwiebelschalen-Eier:

  • weiße oder braune Eier
  • zwei Esslöffel weißer Essig
  • etwas Wasser
  • Stretch- oder Nylon-Strümpfe
  • braune oder violette Zwiebelschalen
  • Blätter, Blüten oder Spitze
  • ein Topf, ein Löffel und eine Schere
  • gegebenenfalls eine Nadel und Schüssel zum Ausblasen sowie etwas Öl

Zubereitung:

  1. Auch hier muss das Ei nach Bedarf zuerst ausgeblasen und von seinem Inhalt befreit werden. Die Zwiebelschalen-Methode eignet sich aber für gefüllte Eier und Eierschalen gleichermaßen.
  2. Etwas Essig in einen Topf mit Wasser und den Zwiebelschalen geben und alles aufkochen lassen.
  3. Nun die Motive wie Blätter, Blüten oder Spitze an das Ei legen und fixieren: Hierfür die Strümpfe mit einer Schere in kleine Stücke schneiden und das Ei darin einwickeln. Der Nylon-Mantel lässt sich einfach verschließen, indem man beide Enden des Stoffes am Ei zusammendreht und miteinander verknotet.
  4. Die verpackten Eier in das kochende Wasser geben und für 15 Minuten kochen. Anschließend die Eier mit kaltem Wasser abschrecken, mit einem Löffel aus dem Wasser nehmen und auspacken. Auch hier sorgt etwas Öl für Glanz auf den bunten Ostereiern.

Tipps:

  • Mit dieser Methode lassen sich Motive ebenfalls durch Lebensmittelfarbe an das Ei anbringen. Wer weiterhin auf natürlichem Wege die Ostereier färben möchte, kann auch hier mit den Farben variieren: Spinat sorgt für ein sattes Grün, Rote-Bete-Saft für einen kräftigen Rot-Ton und Kurkuma wiederum für gelbe Eier.
  • Falls keine Vorlage vorhanden ist, einfach die Eier ohne Essig kochen und mit einem in Essig getauchten Pinsel direkt bemalen.

Vorschau: Nächste Woche gibt es ein leckeres Rezept für Käsekuchen à la Mama.

Flower Power – wie Blumen länger blühen

„Blumen, Kinder eines Tages, glänzen frisch und welken doch“ schreibt der Dichter Heinrich Christian Boie in seinem Gedicht Rosen. Auch als Vanitas-Motiv stehen Blumen wegen ihrer kurzen Lebensdauer für Vergänglichkeit. Dennoch gibt es Methoden, die die Blütenpracht – sei sie selbst gepflückt oder als Strauß gekauft – länger erhalten und die kleine Dosis Natur für daheim nicht zur Eintagsfliege machen. Damit Blume und Besitzer nicht gleich den Kopf hängen lassen, bringen folgende fünf Tipps die Pflanzen zum Er- statt zum Verblühen.

Lebenswichtig: Das richtige Wasser bestimmt über die Dauer der Blumen (© günther gumhold / pixelio.de)

Lebenswichtig: Das richtige Wasser bestimmt über die Dauer der Blumen (© günther gumhold / pixelio.de)

1. Das Wasser – Kalt- und Warmduscher:
Ob nun viel oder wenig Wasser, Kaltes oder Warmes – daran scheiden sich die Geister. Dies hängt jedoch von der Beschaffenheit der Blumen ab: Haben sie einen holzigen Stiel wie Rosen, benötigen sie viel Wasser. Blüten mit weichen Stielen wie Tulpen wiederum benötigen nur wenig Flüssigkeit. Bei den meisten Artgenossen reicht dafür eine gut gefüllte Vase aus. Tulpen sind auch die einzigen Blumen, die bei eiskaltem Wasser länger halten – sonst sollte man mit lauwarmem Wasser vorlieb nehmen. Wichtig ist vor allem, dass das Wasser sauber ist, damit sich durch den Schmutz keine Bakterien bilden. Um sicher zu gehen, kann man das Wasser erst abkochen und auskühlen lassen, ehe sich die Blumen dazu gesellen.

2. Das Anschneiden – Schnitt für Schnitt zum Erfolg:
Dass Blumen immer schräg angeschnitten werden sollen, schadet zwar keiner Sorte, ist jedoch nur die halbe Wahrheit. Denn Pflanzen mit weichen Stielen können auch gerade abgeschnitten werden. Grundlegend ist dabei, dass die Blumen täglich frisch angeschnitten werden – vor allem, wenn sie, wie beim Transport, auf Wasser verzichten mussten. Der Schnitt sollte stets mit einem scharfen Messer getätigt werden. Scheren können den Blumenstiel quetschen, sodass Wasserkanäle verstopfen und die Blume nicht mit ausreichend Wasser versorgen. Durch die Quetschungen kann zudem ein Zellsaft austreten, der das Ausbreiten der Bakterien fördert.

Blühend schön: Auch von Blumen kann man länger etwas haben (© Joujou / pixelio.de)

Blühend schön: Auch von Blumen kann man länger etwas haben (© Joujou / pixelio.de)

Auch die unteren Blätter sollten entfernt werden. Ragen sie nämlich ins Wasser hinein, faulen sie und erzeugen dadurch weiter Bakterien. Außerdem nehmen sie dem Blütenkopf das nötige Wasser, da der Stiel die Flüssigkeit von unten nach oben aufsagt. Die tiefer gelegenen Blätter werden somit eher mit Wasser versorgt als die Blüte. Ein kleiner Ritz in Längsrichtung unterhalb des Kopfes wiederum verhindert das Wachsen und somit das Welken der Pflanze. Auch bereits hängende Blumen können so wieder aufgerichtet werden.

3. Die Lagerung – kein klassisches Stillleben:
Hier gilt dasselbe wie beim Wasser: „Sauber und rein, so muss es sein“. Daher sollte die Vase gut abgeputzt werden, ehe sie benutzt wird. Als Standort eignen sich vor allem Plätze ohne Zugluft und geringer direkter Sonneneinstrahlung. Auch die Nähe von Obst oder Gemüse sollte gemieden werden, da diese das Reifegas Ethylen produzieren, was die Blumen schneller zum Welken bringt.

Das Frischhaltepulver, das in der Floristik verwendet und bei Sträußen beigegeben wird, verlängert die Blütezeit um zehn Prozent. Das Granulat sollte erst im Wasser aufgelöst werden, bevor man die Blumen hinein gibt. Es enthält Wirk- und Nährstoffe wie Zucker für den Energievorrat, Hormone zur Beseitigung schädlicher Stoffwechselvorgänge und antibakterielle Substanzen wie Kupfer oder Aluminium zur Fäulnisbekämpfung. Hausmittel können dabei eine kostengünstige Alternative darstellen, die denselben Effekt erzielen.

Spritzig: Einige Tropfen Zitronensaft können viel bewirken (© Martin Müller / pixelio.de)

Spritzig: Einige Tropfen Zitronensaft können viel bewirken (© Martin Müller / pixelio.de)

4. Hausmittel – Gift und Lebenselixier:
Da die Frischhaltemittel einen hohen Glukoseanteil enthalten, kann man diese durch eine kleine Prise Zucker ersetzen. Überzuckert man das Wasser jedoch, fördert das die Entstehung der Bakterien. Kupfermünzen hingegen unterdrücken das bakterielle Wachstum. Dass sie Kupfer an das Wasser abgeben und so die Blume mit Mineralien versorgen, ist jedoch nur ein Gerücht. Auch ein Bleichmittel kann die Bildung von Bakterien hemmen. Da die bunte Blütenpracht dadurch jedoch verblasst, sollte es nur bei hellen Blumen angewandt werden.

Eine ähnliche Wirkung erzielen auch ein Schuss Essig oder Zitronensaft mit sich. Dadurch wird der pH-Wert des Wassers gesenkt, sodass sich Bakterien schwerer vermehren können. Außerdem macht der Saft das kalkhaltige Wasser besser verträglich für die Pflanze. Spülmittel wiederum verringert die Oberflächenspannung des Wassers, sodass die Pflanze die Flüssigkeit leichter aufnehmen kann. Hierbei sollte man jedoch nur eine Fingerspitze Spülmittel ins Wasser geben, da es sonst giftig für die Blume wirkt. Außerdem kann eine Kopfschmerztablette Pflanzen mit Blättern länger frisch halten, blattlose jedoch nicht.

5. Die letzte Rettung – eine Sintflut:
Blumen, die ihre besten Tage bereits hinter sich haben, können mit einem Bad in der Wanne wiederbelebt werden. Hierfür diese bei lauwarmem Wasser für einige Zeit schwimmen lassen. Die Pflanzen fest in Zeitungspapier einzuwickeln; neu anzuschneiden und dabei tief ins Wasser zu stellen, kann ebenfalls ihrer Erholung dienen. Wollen sie jedoch partout nicht erneut erblühen, kann man sie trocknen lassen und aufbewahren. Schließlich sind sie – anders als ihre künstlichen Konkurrenten – nicht für die Ewigkeit gedacht.

Vorschau: Nächste Woche erwarten euch Tipps für einen erholsamen Schlaf.

Tipps zur Pflege von Orchideen

Orchideen – auch Orchidaceae genannt – gehören mit bis zu 30.000 Arten zu den größten Pflanzenfamilien. Die anmutige Pflanze hat in ihrer bisherigen Kulturgeschichte einige Verwendungen gefunden, zum Beispiel als Aphrodisiakum, Heilmittel, Dekoration oder auch im Aberglauben. Demnach lässt sich die Kulturgeschichte der Orchidee bis zu 5000 v. Chr. zurückverfolgen. Aufgrund ihrer Schönheit wird die Orchidee auch als „Königin der Blumen“ angesehen. In der chinesischen Gartenkunst symbolisiert sie Liebe, Schönheit oder auch ein junges Mädchen.

Wunderschön: Die Blüten der Orchidee (Foto: Sharifi)

Wunderschön: Die Blüten der Orchidee (Foto: Sharifi)

Einige wenige Orchideenarten werden auch als Nutzpflanze gebraucht wie zum Beispiel für die Gewinnung von Gewürzvanille, Aromatisierung für Tee und als Duftmittel für Parfüm und Tabak. Damit ihre Schönheit dauerhaft erhalten bleibt, hat Face2Face die wichtigsten Pflegetipps zusammengefasst:

1. Während die Mehrheit aller Pflanzen viel Wasser benötigt und demnach häufig gegossen werden müssen, gilt bei der Orchidee die Faustregel: Weniger ist mehr!
Da diese Pflanzenart tropisches Klima gewohnt ist, genügt es ihr in ein oder zwei Wochen einmal gegossen zu werden. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass sich kein überschüssiges Wasser im Topf befindet. Vorsicht: Zu viel Wasser lässt die Wurzeln verfaulen und die Pflanze verstirbt.

Knospen: Neue Knospen erfreuen jeden Pflanzenhalter (Foto: Sharifi)

Knospen: Neue Knospen erfreuen jeden Pflanzenhalter (Foto: Sharifi)

2. Der bestgeeignete Ort für Orchideen ist die Fensterbank einer Ost- oder Nordwestseite. Zwar soll es hell sein, aber die Pflanze nicht einer direkten Sonneneinstrahlung aussetzen. Wenn sich dies nicht vermeiden lässt, dann sollte mindestens eine Gardine als Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung gegeben sein.

3. Die tropische Pflanze reagiert auf große Temperaturschwankungen negativ, ebenso auf Zugluft – da sie sehr sensibel und tropisches Klima gewohnt ist.

4. Nach einer gewissen Zeit können sich Luftwurzeln bilden, diese sollten keinesfalls abgeschnitten werden, denn auch diese Orchideenwurzeln sind sehr empfindlich. Aus ästhetischen Gründen kann die Luftwurzeln in den Topf gedrängt werden.

5. Nicht mehr als einmal pro Monat düngen mit speziellem Orchideendünger.

6. Verfaulte Wurzeln am besten wegschneiden. Dabei sollte beachtet werden, dass abgestorbene Pflanzenteile wie gelbe Blätter keinesfalls abgeschnitten werden. Stattdessen diese vorsichtig herausziehen oder darauf warten, bis die gelben Blätter selbstständig abfallen.

Persönlicher Rat:
Die Orchideen eignen sich hervorragen für Menschen, die das Gießen von Blumen gerne vergessen.

Vorschau: Nächste Woche geht es hier um das Last-Minute-Faschingskostüme und wie ihr diese selbst kreieren könnt.

Do-It-Yourself-Projekt: Dekorieren mit Schokolade

Ob nun auf Eiscreme, Torten oder Früchten – überall kommt die süße Verführung zum Einsatz. Als I-Tüpfelchen bei Desserts und Gebäck eingesetzt, bringt sie nicht nur die Schokolade selbst zum Schmelzen. Zu Rosen getarnt, als Schalen verwendet oder in eine Dekorpaste verwandelt – unendlich sind die Einsatzmöglichkeiten, sodass der Kreativität freien Lauf gelassen werden kann. Die Tipps&Tricks-Redaktion stattet euch mit dem nötigen Know-How aus, um die nächste Schokoladenkreation zum optischen Meisterwerk werden zu lassen.

Formidabel: Schokolader ist ein Klassiker unter den Dekorationen (© gänseblümchen / pixelio.de)

Formidabel: Schokolader gilt als wahrer Klassiker unter den Dekorationen (© gänseblümchen / pixelio.de)

1. Filigran: Muster aus Schokolade
Vor allem Dekorationen aus Schokolade nehmen im Supermarkt große Regalreihen ein. Neben einfachen Spänen und Streuseln verzücken besonders aufwendige Dekorationen und Verzierungen das Auge. Diese kann man dabei ganz einfach selbst herstellen: Eine Folie, ein Gefrierbeutel oder eine Klarsichtfolie als Unterlage verwenden und mit geschmolzener Kuvertüre bespritzen. Für feine Strukturen wie Gitter oder Schnörkel, aber auch für schokoladige Schriftzüge, bietet es sich an, die geschmolzene Nascherei vorher in einen Spritzbeutel zu füllen. Wer keinen daheim hat, kann sich welche aus Gefrierbeuteln basteln: Die flüssige Schokolade in diese einfüllen und eine Ecke abschneiden. So lassen sich selbst feinste Muster leicht kreieren.

Originell: Schokoladen-Streifen lassen sich schnell und einfach herzaubern (© petplei / pixelio.de)

Originell: Schokoladen-Streifen lassen sich schnell und einfach herzaubern (© petplei / pixelio.de)

Wer wiederum Struktur in die Schokolade bringen möchte, kann beispielsweise mit Luftpolsterfolie kleine Wunder vollbringen: Schokolade über der untergelegten Fläche verteilen, mit einem Messer glatt streichen und die Luftpolsterfolie leicht aufdrücken. Nachdem alles fest geworden ist, die Folie wieder entfernen und auf Wunsch die entstandenen Vertiefungen befüllen.

2. Essbarer Tuschkasten: Färben von Schokolade
Die Sorten Zartbitter, Vollmilch und Weiße Schokolade stellen für viele die einzigen Farbvarianten dar. Dabei lässt sich Kuvertüre mit Lebensmittelfarbe zu allerlei Farbenpracht verschmelzen. Wichtig ist hierbei, dass Farbe auf Ölbasis verwendet wird. Die meisten Lebensmittelfarben im Supermarkt sind auf Wasserbasis und müssen erst mit Flüssigkeit in Verbindung kommen. Da dies bei Schokolade aber tabu ist, lösen sich die Farbpigmente in dieser gar nicht erst auf. Die fettlösliche Alternative wiederum lässt sich im Fachhandel oder im Internet bestellen und mit weiteren Farben, ähnlich wie bei einem Tuschkasten, mischen. Hierfür einfach weiße Kuvertüre schmelzen, mit einigen Tropfen der Lebensmittelfarbe versehen und kräftig umrühren, bis sich die Farbe gut verteilt hat.

Bunt: Ein mit gefärbter Schokolade bestrichener Kuchen (Foto: Onat)

Bunt: Ein mit gefärbter Schokolade bestrichener Kuchen (Foto: Onat)

3. Vincent van Choc: Malen mit Schokolade
Nachdem nun komplette Farbpaletten mit Kuvertüre möglich sind, können diese auch für ganze Bilder und Malereien genutzt werden. Hierfür erneut eine Folie als Unterlage benutzen und die Schokolade in Spritzbeutel füllen. Wer seinen künstlerischen Fähigkeiten nicht ganz traut, kann eine ausgedruckte oder angefertigte Bildvorlage unter die Folie legen und diese mit der flüssigen oder gefärbten Schokolade nachmalen. Ist selbst der Spritzbeutel als Pinsel nicht fein genug, kann man auf einen Zahnstocher zurückgreifen.

Vorschau: Nächste Woche stellen wir euch im sechsten Teil der asiatischen Essensreihe eine japanische Weihnachtstorte vor.

Fancy Food, Teil 2 – Cake Pops als Eis getarnt

Nicht zum ersten Mal reitet die Tipps&Tricks-Redaktion diesen Sommer auf der aus den USA stammenden „Fancy Food“-Welle mit. Durch die hohen Temperaturen, die die warme Jahreszeit im Gepäck hat, richtet sich der Blick dabei auf willkommene Abkühlung wie erfrischende Getränke oder Eiscreme. Um das Auge ebenso zu erfreuen wie den Gaumen, lassen sich die kalten Speisen kreativ kombinieren und dekorieren. Was herauskommt, wenn Eiscreme und Kuchen miteinander verschmelzen, ist dabei selbst zum Dahinschmelzen: Auf Eis gelegte, getarnte Cake Pops.

Zutaten und Materialien:

  • Cake Pops
  • pinke und braune Candy Melts (Schmelzdrops) – je nach Belieben sind andere Farbkombinationen möglich
  • kleine Eistüten bzw. Waffeln
  • bunte Streusel und Schokolinsen zur Dekoration
  • ein Löffel, zwei Schüsseln, eine Mikrowelle

Zubereitung:
1. Die Cake Pops entweder frisch aus dem Kühlfach entnehmen oder darin kurz vor der Zubereitung auskühlen lassen.

2. Die Candy Melts in separaten Schüsseln für 30 Sekunden in der Mikrowelle schmelzen lassen, bis sie flüssig sind.

3. Nun einen Cake Pop auf eine Waffel platzieren. Sollte die Waffel zu klein sein, kann man sie oben etwas abbrechen, da dies hinterher nicht mehr sichtbar sein wird.

4. Die erste Farbe an Candy Melts auf einen Löffel geben und über den Cake Pop gießen. Dabei kann die Glasur ruhig die Waffel hinabfließen. Dies verstärkt den Effekt von schmelzendem Eis.

5. Eine zweite, kleinere Schicht der geschmolzenen Drops über die Erste gießen. Eine rote Schokolinse als Kirsche getarnt darauf setzen. Nun mit den Streuseln das Eis verzieren.

Tipps:

  • Sollten die Drops nach dem Schmelzen nicht flüssig genug sein, diese mit etwas Kokosfett verdünnen.
  • Wer die leeren Waffeln nicht ungenutzt lassen möchte, kann sie erst mit Schokolinsen auffüllen und anschließend die Cake Pops darüber geben.

Vorschau: Am nächsten Wochenende präsentiert euch die Tipps&Tricks-Redaktion eine Umfrage zum Thema Wochenendtrips.

Babyshower goes Germany – die gelungene Babyparty, Teil 3: Spiele und Geschenke

Die Dekoration steht, das Buffet ist angerichtet – was nun noch zu einer perfekten Babyparty fehlt, ist das passende Mitbringsel. Denn gemäß dem amerikanischen Brauch bekommt die werdende Mama jede Menge nützliche Dinge geschenkt. Der Klassiker unter ihnen ist die Windeltorte.

Babyshower goes Germany – die gelungene Babyparty, Teil 3: Spiele und Geschenke

Ideal zum Verschenken: Eine Windeltorte in Form einer Eisenbahn (Foto: Silke Held)

Diese besteht – wie der Name schon sagt – hauptsächlich aus Windeln in Kombination mit verschiedenen anderen Kleinigkeiten. Zum Ausschmücken eignen sich Stofftiere, kleine Spielsachen, Schnuller oder auch Pflegeprodukte für das Baby. Was letztendlich in die Windeltorte integriert wird, bleibt jedem selbst überlassen. Bei der Gestaltung der Torte können sich begnadete Bastler gründlich austoben. Ob sie nun die klassische Form einer mehrstöckigen Torte hat oder vielleicht eher einer Eisenbahn gleicht, ist ganz egal – es gibt kein Richtig oder Falsch – eine Windeltorte ist immer das ideale Präsent.

Die Geschenke bekommt die zukünftige Mama jedoch nicht einfach überreicht – nein – sie muss sie sich verdienen. Bei verschieden Spielen kann sie ihr Wissen rund ums Kinderkriegen und Muttersein unter Beweis stellen. Dafür eignet sich ein herkömmliches Quiz oder auch das bekannte Stadt-Land-Fluss-Spiel mit Babybegriffen sein. Ein beliebtes Spiel ist das Babybilderzuordnen und das funktioniert so:

Jeder der Gäste bringt eines seiner Kinderbilder mit. Die werdende Mutter muss nun alle Fotos der richtigen Person zuordnen. Ist sie in der Lage dies fehlerlos zu tun, darf sie eines der Geschenke öffnen.

Babyshower goes Germany – die gelungene Babyparty, Teil 3: Spiele und Geschenke

Alles ist gerichtet: Der gelungenen Babyparty steht nichts mehr im Wege (Foto: Silke Held)

Zwischen den Spielen und dem Geschenkeauspacken darf natürlich immer wieder vom Buffet genascht werden. Bei kitschiger Dekoration können die Gäste plauschen und brauchbare Tipps an die zukünftige Mama weitergeben. So entwickelt sich das gemütliche Beisammensein quasi ganz von selbst zu einer gelungenen Babyparty.

Hier findet ihr Teil 1 und Teil 2 der Babyshower-Serie.

Vorschau: Nächste Woche zeigen wir euch in der Tipps&Tricks Rubrik nützliche Tipps um sich Termine zu merken.