Tim Anders – von der Straße zum Plattenvertrag

Schon als kleines Kind wurde Tim Anders, während er beim Schaukeln vor sich hin sang, von einem Nachbarn auf seine schöne Stimme angesprochen. Damals hätte vermutlich noch niemand gedacht, dass der inzwischen 24-Jährige tatsächlich einmal Sänger werden würde. Bereits in seiner Schulzeit wirkte Tim im Schulmusical mit und war in der Schulband aktiv. Im Alter von 15 Jahren lernte er, Gitarre zu spielen und gründete gemeinsam mit Freunden seine erste Band. Beruflich schlug Tim jedoch erst einmal eine andere Richtung ein und absolvierte eine Ausbildung zum Koch. Die Liebe zur Musik setzte sich allerdings durch und so zog Tim nach Berlin, um Straßenmusik zu machen. Wir haben mit ihm über sein Leben als Straßenmusiker und seine dadurch entstandene Musikkarriere gesprochen.

Face2Face: Wie würdest du selbst deine Musik beschreiben?

Tim: Musik verändert sich stetig und so ist es auch bei mir. Ich warte immer noch auf eine passende und gute Beschreibung, aber ich schätze, die neuen Lieder bewegen sich zwischen Liedermacher, Blues und Jazz.

Face2Face: Was inspiriert dich zu deinen Songs?

Tim: Alles kann mir Inspiration schenken: Gespräche, Begegnungen, Momente, Orte. Kurz gesagt: Das Leben ist die Inspiration! Die Kreativität steckt in unserem Ursprung, der Natur, und die Inspiration ist der Impuls, den wir brauchen, um diese Kreativität fließen zu lassen.

Tim Anders – von der Straße zum Plattenvertrag

Musik belebt die dunkle Gasse: Tim Anders beim Musizieren in einer Berliner Unterführung (Foto: Tim Anders)

Face2Face: Wie kamst du auf die Idee, Straßenmusik zu machen?

Tim: Ich wollte frei sein und Musik machen. Ich wollte ins Ungewisse springen, die harte Schule der Straße spüren und mich selbst dabei ausprobieren und kennenlernen. Mein Lehrer hatte mir irgendwann den Film „Once“ gezeigt und ich glaube, dabei bin ich ein wenig hängen geblieben. Ich wollte diese eine Erfahrung, Straßenmusiker zu werden, in vollen Zügen auskosten.

Face2Face: Wann war dein erster Auftritt als Straßenmusiker?

Tim: Mein allererster Straßenmusik-Auftritt war 2015 unter der Bahnunterführung in Tübingen. Es war Sommer und viele Leute waren unterwegs. Ich habe einen vermutlich obdachlosen Mann gefragt, ob ich mich ein paar Meter neben ihm platzieren dürfte, um ein bisschen Musik zu machen. Er gab mir das „OK“ und ich legte los. Knapp acht Euro waren am Ende im Koffer und somit das Zugfahrticket gesichert.

Face2Face: Hast du schon gemeinsam mit anderen Musikern auf der Straße gespielt?

Tim: Ja, mit Fabio Shanti. Er ist ein langjähriger Freund und Multiinstrumentalist. Wir schreiben zusammen Lieder, touren in der Regel gemeinsam und lernen voneinander auf musikalischer und menschlicher Ebene. Wir sind ein Team und werden hoffentlich noch viele weitere schöne Momente teilen können!

Tim Anders – von der Straße zum Plattenvertrag

Zu zweit spielt es sich leichter: Tim Anders und Fabio Shanti beim Straßenkonzert in Berlin (Foto: Tim Anders)

Face2Face: Was ist das Schönste für dich, wenn du Straßenmusik machst?

Tim: Was mich sehr berührt, ist, wenn wir es schaffen, eine Traube von Menschen zum Zuhören zu bewegen und ich mich in einer Blase befinde, aus der ich am liebsten nie wieder austreten möchte.

Face2Face: Hast du auch schon in anderen Ländern Straßenmusik gemacht?

Tim: Nicht nur die Straßenmusik, sondern auch Clubauftritte haben mich und meinen Mitmusiker Fabio Shanti durch Europa geführt! Neben Deutschland waren wir in Frankreich, Italien, Schweden und Russland unterwegs, haben Straßenmusik gemacht und zum Teil Gastauftritte und Interviews gegeben! Schweden war verdammt teuer, denn selbst mit einem dicken Beutel an erspieltem Geld konnte man sich gerade mal einen Döner leisten. In Italien kam sogar die Polizei vorbei und schmiss ein paar Münzen in den Hut. Auf unserer Tour in Südfrankreich fanden wir einen abgelegenen Platz an den Klippen einer großen Bucht, sodass wir die Zeit vor unserem Zelt für ein paar Tage vergaßen. In Marseille haben wir Francois getroffen. Der hat uns den besten Pizzaladen für mittellose Straßenmusiker gezeigt, seine Weinkrüge mit uns geteilt und sein „Zuhause“ zu „unserem Zuhause“ werden lassen! Außerdem haben wir seinen mexikanischen Freund Israel kennengelernt, der uns am Tag der Abfahrt zum Essen einlud und uns über sein wundervolles Land aufklärte. In Russland wurden wir auf der Straße von wildfremden Leuten zum Wodka-Frühstück eingeladen und durften die wärmste und ehrlichste Gastfreundschaft genießen! Wir haben aber auch weniger angenehme Momente gehabt und sind an unsere Grenzen gestoßen. Wir haben zum Beispiel gestritten und waren kurz vor dem Aus einer musikalischen Freundschaft. Das alles gehört dazu und wir sind dankbar für diese Intensität der Momente und Begegnungen.

Face2Face: Was waren die außergewöhnlichsten Orte, an denen du je als Straßenmusiker gespielt hast?

Tim: Wir haben vergangenen Sommer mal in einem öffentlichen Bus gespielt. Das war eine coole Nummer. Wir hatten unser Straßenequipment dabei und sind damit von Bus zu Bus gestiegen, um es auf- und abzubauen und für die Leute zu spielen. Es kam ziemlich gut an und mein Mikrofon ist ständig abgehauen, sobald sich der Bus in eine Kurve gelegt hat. Auch wenn es so schräg und unprofessionell war, war es genau richtig. In Italien habe ich mal ein spontanes Strandkonzert gegeben. Die Leute schienen mir nicht wirklich zuhören zu wollen und ich wurde immer deprimierter. Ich habe gedacht: „Naja, dann spiele ich solange für die drei Personen, die vor mir saßen, bis sie nicht mehr wollen.“ Dazu kam es nicht, da ich von einem grauhaarigen, alten Mann unterbrochen wurde. Der fragte mich, ob er mal spielen dürfte. Als er anfing zu spielen, saß innerhalb kürzester Zeit eine Schar von Leuten um ihn herum und sang lautstark mit. Der alte Herr sang seine eigenen Lieder, die ich sogar vom Hören kannte. Das hielt dann für zwei Stunden an, bis der gefühlte Höhepunkt des Abends erreicht war und eine Gitarrensaite riss! Eine meiner schönsten Erinnerungen ist auch die Begegnung mit Norbert auf dem Marktplatz im südfranzösischen Menton. Nach meinem Set stand er in Tränen aufgelöst da und hat sich bei mir bedankt. Wir sind ins Gespräch gekommen und haben rausgefunden, dass wir in derselben Stadt wohnen! Fast drei Jahre ist es her und eine gute Freundschaft ist entstanden. Er kommt zu jedem unserer Konzerte in Berlin.

Face2Face: Du wurdest auf der Straße von einer Plattenfirma „entdeckt“, hast dadurch einen Plattenvertrag bekommen und 2016 dein Debütalbum „Thoughts, Words & Moments“ veröffentlicht. Wie haben sie dich angesprochen?

Tim: Ich stand in der Brandenburger Straße in Potsdam und habe Musik gemacht. Ein paar Wochen später erhielt ich eine Nachricht über Facebook, in der ich gefragt wurde, ob ich Interesse an einer musikalischen Zusammenarbeit mit einem jungen Label in der Gründungphase hätte. Ich bin den Deal eingegangen und Fabio kam mit ins Boot. Es war für alle Beteiligten ein schöner Anfang, ins Musikgeschäft einzusteigen und sich auszuprobieren. Dafür bin ich sehr dankbar.

Face2Face: Was hat sich dadurch für dich als Straßenmusiker geändert?

Tim: Für mich hat sich als Straßenmusiker nichts verändert, außer dass ich nicht mehr versuche, mit meiner Musik auf der Straße Geld zu verdienen. Ich möchte Kunst machen und für mich ist wichtig, dass Kunst wahrgenommen wird. Egal, ob es eine Person ist, die sich mit der Kunst identifizieren kann oder ob es 100.000 Personen sind. Wenn die Kunst nur eine Person erreicht, bei der sie eine Wirkung hat und etwas hinterlässt, dann ist es genau so, wie es sein soll.

Face2Face: Ist man mit einem Plattenvertrag in der Tasche ein sorgenloserer Straßenmusiker?

Tim: Ich denke, es spielt keine Rolle. Sorgen hat man mal mehr und mal weniger.

Tim Anders – von der Straße zum Plattenvertrag

Nie ohne Gitarren: Tim Anders und Fabio Shanti machen gemeinsam Straßenmusik in der Nähe der East Side Gallery in Berlin (Foto: Tim Anders)

Face2Face: Wie oft bist du als Straßenmusiker unterwegs?

Tim: In den ersten beiden Jahren habe ich von der Straßenmusik gelebt und war knapp fünf Tage die Woche auf der Straße. Ich habe in der Sonne, im Regen und sogar bei Minusgraden gespielt. Mittlerweile spielen wir mehr Konzerte und fahren gezielte Straßenmusiktouren, wie zum Beispiel eine Nord- und Ostsee-Straßenmusiktour im August 2018.

Face2Face: Wie du gerade schon erzählt hast, spielst du mittlerweile nicht mehr nur auf der Straße, sondern auch in Clubs und anderen Konzertlocations. War das eine bewusste Entscheidung von dir?

Tim: Die Straße war und ist für mich eine gute Schule und das, was ich da gelernt habe, nehme ich mit auf die Bühne. Konzerte zu spielen ist eine andere Herausforderung neben der Straßenmusik und gehört dazu. Mit meinem ersten Auto kam die erste Konzerttour und es wurde automatisch mehr.

Face2Face: Was macht dir mehr Spaß: Auf der Straße oder in Konzertlocations spielen?

Tim: Ich habe mehr Spaß an Konzerten, da du einen Raum hast, wohin die Leute kommen, um dir zuzuhören. Du musst nicht erst mal hart dafür arbeiten, dass dir Leute überhaupt ein offenes Ohr schenken. Trotzdem sind Konzerte jeglicher Art für mich eine kleine Überwindung, aber wenn ich das geschafft habe, genieße ich es sehr.

Face2Face: Du warst auch schon als Supportact von Mellow Mark mit ihm auf Tour. Wie kam es dazu?

Tim: Mellow Mark habe ich irgendwann nach unserer ersten Begegnung auf einem Videodreh wiedergetroffen und bin anschließend als Roadie mitgefahren. Irgendwann konnte ich nicht mehr einfach so danebenstehen und ihm auf der Bühne lauschen. Bei einem kleinen Konzert stellte er mich spontan auf die Bühne – in der Hoffnung, dass ich ihn nicht enttäuschen würde. Danach ging alles seinen Weg und ich durfte viele schöne Erfahrungen als Vorband von Mellow Mark und Jamaram sammeln. Außerdem haben wir auf seiner 2017 erschienenen Platte „Nomade“ den gemeinsamen Song „Easy“ veröffentlicht und sind auf irgendeine Art seelenverwandt.

Face2Face: Übst du nebenher noch einen anderen Beruf aus oder kannst du allein von der Musik leben?

Tim: Ich habe drei Jahre versucht, von meiner Musik zu leben und das war eine schöne Erfahrung mit vielen Höhen und Tiefen. Seit ein paar Monaten versuche ich allerdings, das Geldverdienen und die Kunst – so gut es geht – zu trennen, denn ich habe noch einen Job neben der Musik.

Face2Face: Was ist für dieses Jahr noch alles geplant?

Tim: Momentan planen wir eine Konzert- und Clubtour im Dezember. Bis dahin haben wir noch ein paar vereinzelte Konzerte und im August steht die schon erwähnte Straßenmusiktour entlang der Ost- und Nordseeküste an. Außerdem arbeiten wir hart an einer weiteren Platte.

Mehr Infos zu Tim Anders gibt es auf seiner Homepage oder seiner Facebookseite. Musikalische Kostproben findet man auf Youtube.

Musik aus den Niederlanden – The Common Linnets und Dotan

Flandern und die Niederlande waren in diesem Jahr gemeinsamer Ehrengast der Frankfurter Buchmesse. Doch nicht nur die Literatur aus den Niederlanden wird hierzulande immer beliebter, sondern auch die Musik. Grund genug, einen genaueren Blick auf eine niederländische Band und auf einen niederländischen Sänger zu werfen, die auch das deutsche Publikum mit ihrer Musik begeistern.

Der „Eurovision Song Contest“ als Sprungbrett

Ganz in ihrem Element: Ilse DeLange und JB Meijers von der Band The Common Linnets (Foto: S. Holitzner)

Ganz in ihrem Element: Ilse DeLange und JB Meijers von der Band The Common Linnets (Foto: S. Holitzner)

Seit ihrer Teilnahme im Mai 2014 für Niederlande am „Eurovision Song Contest“ – kurz ESC genannt – kennen viele in Deutschland die Band The Common Linnets. Beim ESC erreichten sie mit ihrem Song „Calm After The Storm“ den zweiten Platz. Die Single schaffte es bis auf den dritten Platz der deutschen Charts und wurde im September 2015 zudem mit Platin ausgezeichnet. Auch ihr im Mai 2014 veröffentlichtes Debütalbum „The Common Linnets“ war hierzulande äußerst erfolgreich. Die im Herbst 2015 erschienene zweite Platte „II“ konnte an diesen Erfolg anknüpfen. Auf „II“ ist die musikalische Weiterentwicklung von The Common Linnets deutlich zu hören. Großartige Songtexte und beeindruckende Instrumentierungen zeichnen das Album aus. Einen weiteren Hit hatten The Common Linnets Ende letzten Jahres zusammen mit der Band The BossHoss: Gemeinsam nahmen sie eine neue und musikalisch überzeugende Version des Dolly Parton-Klassikers „Jolene“ auf. Im November 2016 sind The Common Linnets wieder live auf großer Deutschlandtour zu erleben.

„Home“ auch in Deutschland

Sänger Dotan war in den Niederlanden schon erfolgreich, bevor er in Deutschland mit seiner Musik ebenfalls auf begeisterte Resonanz stieß.

Mit Spaß dabei: Sänger Dotan (Foto: S. Holitzner)

Mit Spaß dabei: Sänger Dotan (Foto: S. Holitzner)

Seine Platte „7 Layers“ ist in seiner Heimat bereits Dotans zweite Albumveröffent-lichung und erschien dort Anfang 2014. Hier musste man bis Mai 2015 auf das Werk warten. Zuvor brachte Dotan seine Singleauskopplung „Home“ heraus, die es unter anderem in die Top-Ten-Liste der deutschen iTunes-Charts geschafft hat. Ende letzten Jahres konnte der Sänger das Publikum auch live auf seiner Deutschlandtour überzeugen.

The Common Linnets und Dotan sind nur zwei Beispiele dafür, dass es in den Niederlanden großartige Künstler gibt, die auch international mit ihrer Musik begeistern können. Da bleibt nur zu hoffen, dass es weitere niederländische Musiker schaffen, sich in der Musiklandschaft Deutschlands zu etablieren.

Spiel das ab, Scotty!

Eine Rakete ist laut Wikipedia.org „ein Flugkörper mit Rückstoßantrieb der während des Betriebs unabhängig von externer Stoffzufuhr ist und daher auch im luftleeren Raum beschleunigen kann“. Würde man diese Beschreibung umändern und beispielsweise eine Band als Rakede (man bemerke den gewollten Unterschied im Namen) bezeichnen, dann muss diese Band in der Lage sein, angefeuert mit der Kraft ihrer Triebwerke den Zuhörer zu packen und mit ihm so hoch zu fliegen, sodass dieser im luftleeren Raum (also in der Konzerthalle) völlig allein von der Musik in seinem eigenen Kosmos autark leben kann.
Nun gibt es rein zufällig eine Band mit dem Namen „Die Rakede“, zu der diese Beschreibung perfekt passt.
Die Jungs, die sich selbst als Triebwerke bezeichnen, schaffen ihren eigenen Sound, der Hip-Hop-, Reagge- und Dubstepelemente und vor allem eine große Portion Überraschung bei jedem Song enthält. Sei es, dass im Stile von Alex Clare ein Lautsprecher-zerreißendes Dubstepelement auf feine Gitarrenakkorde folgt oder dass ein anfänglicher Reagge-Song sich zu einer Sommerhymne zum Tanzen hochschaukelt, die Triebwerke wissen genau, welche Knöpfe sie zur richtigen Stimmungsrichtung drücken müssen. Versucht man den Klang der Band einzuordnen, dann stehe die Rakede im Vorgarten eines Deichkindes, dass fröhlich mit seinen Seeeds spielt. Durch zahlreiche eigene Konzerte, Auftritte auf verschiedenen Festivals und Fernsehshows, stehen die Triebwerke am Rande des Sprungs zu größeren Bekanntheit.

Diese Faktoren reichten auf jeden Fall aus, um sich die Neugier der Musikredaktion von Face2Face zu sicher:

Face2Face: Erst einmal die wichtigste Frage: Wie geht es euch Jungs?
Rakede: Uns geht’s gut, danke der Nachfrage.

Face2Face: Auf der Website eures Labels „Warner Music“ steht, dass 2006 auf einer nächtlichen Zugfahrt von Berlin nach Köln die „Rakede“ gegründet wurde. Wie kam es denn zu der Gründung und war auf dieser Zugfahrt irgendetwas Besonderes?
Rakede: Genau genommen wissen wir es nicht, denn wir waren nicht dabei. Die damaligen Triebwerke 2 und 3 haben den Zugfahrt-Mythos geschaffen und später sich wieder von Bord genommen.
Dazu muss man wissen: Einen Triebwerkposten „besitzt“ man nicht, man erfüllt ihn nur solange man fit genug ist – wie der Kapitän der Nationalelf oder die King’s Singers. Anfang 2013 war das gesamte Schiff in einem ziemlich rostigen Zustand und Triebwerk 1 und (das heutige) Triebwerk 2 haben das Ding mit viel Energie wieder aufpoliert – Das hat bis in dieses Jahr hinein gedauert; eine Neugründung 2014 gewissermaßen.

Musikalische Kosmonauten: 2 Triebwerke der Rakede - Der Rest ist noch nicht gelandet (Foto: Rakede)

Musikalische Kosmonauten: 2 Triebwerke der Rakede – Der Rest ist noch nicht gelandet (Foto: Rakede)

Face2Face: Durch das Tischkonzert eures Songs „Bitte Bitte“ 2013 habt ihr gezeigt, dass ihr auch akustisch sehr stark seid. Habt ihr denn vor noch ein paar Tracks auf diese Art zu remixen? Sprich: Gibt es denn bald weitere kleine Tischkonzerte?
Rakede: Wir haben nicht vor, hauptberufliche Tischklopfer zu werden, so schön das auch war. Aber wir suchen immer nach Neuem – und das nicht nur „unplugged“: Wir werden uns weiter selbst covern, unsere Songs remixen, auflegen, umstricken. Einerseits weil es uns Freude macht, besonders aber, um auf unser Debut-Album aufmerksam zu machen, das wir im November rausbringen und auf das wir uns sehr freuen.

Face2Face: Der Hype zu dem Video war im November 2013 in Medien sehr präsent. Würdet ihr sagen, dass diesen Bekanntheitsschub gut nutzen konntet?
Rakede: Natürlich hat die Aufmerksamkeit uns weitergebracht. Wir hatten ein paar TV-Auftritte und eine gute Handvoll neuer Fans. Andererseits hat das Tischkonzert verhältnismäßig wenig mit unserem Album zu tun und daran hängt unser Herz nun einmal am meisten.
Deshalb hieß und heißt es: Entspannt bleiben. Wir wollten keinen nervösen Verkaufs-Anfall bekommen, in dem wir jedem, der das Tischvideo mag T-Shirts, Buttons und Konzertkarten andrehen wollen. Wer mag, darf das allerdings natürlich tun.
Man kann das gesamte Album auf Soundcloud hören. Vorbestellungen helfen uns sehr, alleine das Reinhören auch schon!

Face2Face: Ihr habt tolle Features auf eurem „Ja…aber was, wenn alles klappt“-Album: Bei „Bitte bitte“ und „Volldampf“ ist Samy Deluxe mit an Bord und bei „St. Tropez“ arbeitet ihr mit Frank Dellé von Seeed. 1. Wie kam es dazu und 2. Wie war denn die Zusammenarbeit?
Rakede: Die Zusammenarbeit mit Samy war ungefähr so, wie man sich das vorstellen würde. Wir haben damals Aufnahmen in seinem Studio gemacht und uns im Zuge dessen immer wieder gegenseitig über die Schulter geschaut. Manchmal ist dabei dann etwas rausgekommen, wie die beiden Features. Die Zusammenarbeit mit Dellé war da eher futuristisch. Wir haben uns tatsächlich nie getroffen. Norbert von Downbeat hat ihm den Song gezeigt und Dellé war so angetan, dass er „ungefragt“ eine Strophe über den Instrumentalteil gesungen hat – Fanden wir gut und haben wir so genommen.

Face2Face: Über euren Sound wurde ja schon viel geschrieben: Ihr habt Pop, Reagge, Hip-Hop und Dubstep-Elemente in euren Songs. Was kann man nun für das Album, das im November 2014 erscheinen wird, erwarten? Bleibt ihr diesem Stil-Mix treu oder erweitert ihr ihn sogar?
Rakede: Wir hatten keine Vision von unserem eigenen Sound. Wir wussten nur, dass wir
alles tun würden, das Beste aus uns raus zu holen. Nur unser Geschmack, der nochmal
breiter gefächert ist als die Einflüsse die man letztlich benennen kann, und unsere handwerklichen Fähigkeiten – wie wir produzieren, welche Instrumente wir spielen – waren formgebend. Insofern kann man nicht von Stil¬treue sprechen. Ich denke, wenn man das Album hört, dann ist ein roter Faden und ein eigenständiger Charakter hörbar, ohne das man nach dem dritten Song schon erahnen kann, wie die nächsten neun klingen werden. Natürlich können auch wir das Rad nicht neu erfinden, klingen wie wir klingen, und sind wie wir sind, aber unsere Grundmotivation ist, ständig besser zu werden in dem was wir tun, und ich glaube das schützt ein wenig davor, uns selbst zu wiederholen, oder sich von vorn herein zu definieren und sich Genre bedingte Grenzen aufzuerlegen.

Face2Face: Diese Frage betrifft nun jeden Einzelnen: Gibt es DIR ein Lied das rückblickend DEINEN Musikgeschmack geprägt hat? So einen All-Time-Favoriten? Und wenn ja, welches Lied ist es und warum?
Rakede: TW1: Es gab da ein paar fette Blitzeinschläge: „We Are the Champions“ von Queen hat mich als 6 jähriger, der zu Hause nur Klassik gewöhnt war komplett geflasht, später dann „Black or White“ von Michael Jackson. Und noch später, als nach Düsternis suchender Teenager „Unforgiven“ von Metallica und überhaupt das ganze Black Album.
TW2: Einen einzelnen Song zu wählen kann ich nicht, davon gibt es zu viele. Wenn es um Alben geht, tu ich mich da leicht: Am meisten geprägt hat mich definitiv Tool¬ – Lateralus. Musik, die einen weiterdenken und reflektieren lässt und nicht nur an der Oberfläche kratzt, sowas mag ich.
TW3: Für mich war „High Way to Hell“ von AC/DC der Song, der sofort nach dem Auftakt des Gitarrenriffs, mein Leben mit 12 Jahren veränderte. Als ich hörte wie der Drummer anfing den Beat zu spielen wurde mir die Funktion von meinem Instrument kristallklar. Die Disziplin mit der er jeden Schlag spielte, so als hätte es vor ihm keinen anderen Drummer auf dieser Welt gegeben, der seine Absicht so deutlich machen wollte und konnte.
TW4: Also ich hätte da eins, weiß zwar nicht in wie fern das meinen Musikgeschmack geprägt hat aber jut…Europe – The Final Countdown. Das war jedenfalls das erste Mal das ich eine Band quasi richtig wahrgenommen hab und ich war total geflasht als ich die im Fernsehen bei Formel Eins live gesehen habe. Ich habe wahrscheinlich meine Eltern auch tierisch genervt wenn ich zum tausendsten Mal die Platte aufgelegt hab und in Fantasieenglisch mitgesungen hab. Da war ich ungefähr 7…

Face2Face: Eure Tour beginnt am 12. September auf dem Soundgarden Festival in Bad Nauheim. Habt ihr eine Art Ritual, dass ihr vor einem Konzert immer durchführt?
Rakede: Ausladen, schleppen, aufbauen! Nein im Ernst, diese automatisierten Abläufe, die einfach dazugehören, haben tatsächlich etwas fokussierendes und gelten für uns schon als Ritual. Direkt vorm Auftritt reicht meistens ein High¬five.

Face2Face: Wie erklärt ihr einem ahnungslosen Vielleicht-Rakede-Konzertbesucher, was euch von anderen Bands abgrenzt und warum er unbedingt mit der Rakede auf einem Konzert mitfliegen muss?
Rakede: Erstmal vorweg, um nicht zu selbstverliebt zu klingen: Es gibt auch andere
gute Bands. Ein Rakedekonzert ist schon was ziemlich eigenes und ich glaube, es gelingt uns gut, Elektronik mit live-Instrumenten auf die Bühne zu bringen. Außerdem – hoffen wir – merkt man uns auch an, dass wir vom ersten bis zum letzten Ton alles selber machen, voll hinter dem stehen was wir tun, und das Glück haben, mit sehr talentierte Musikern auf der Bühne zu stehen.

Face2Face: Was dürfen wir von der Rakede demnächst noch erwarten?
Rakede: Erstmal wird’s wundervolle Musikvideos, ein paar kleine Specials und die Club¬tour im Dezember geben. Musikalisch entwickeln wir uns stetig weiter, viele kleine Ideen schwirren schon rum, die gerade beginnen in ein nächstes Album zu münden.

Vielen Dank! Wenn ihr mehr über die Jungs von Rakede erfahren wollt, dann klickt am besten hier.

Vorschau: Nächstes Mal an dieser Stelle erwartet euch ein Review zum Mixtape „Hardcore“ von Lil Kim!

Elektronische Zigeunermusik

Electric Gypsy Disco Noise (Album Cover)

Electric Gypsy Disco Noise (Album Cover)

„Secem vene!“ Das ist wohl der ultimative Jugo-Party-Slogan (Anm. d. Red.: Jugo ist die Abkürzung für Jugoslawe) und bedeutet so viel wie: Ich schneide mir die Pulsadern auf! Wenn die Musik so gut ist, dass man sich heftig in Ekstase tanzt und sich sinnbildlich die Pulsadern aufschneiden möchte, dann spricht alles für Balkan-Musik. Auch wenn dieser Slogan für uns ein wenig befremdlich wirken mag – ob auf einer Taufe, einer Hochzeit oder einem Konzert, Balkan-Musik aus Tradition, Rhythmus und Wahnsinn ist aus der Jugo-Nostalgie nicht mehr weg zu denken.

Aber was passiert, wenn ein Vollblut-Jugo an einem DJ-Pult experimentiert? Genau. Es entsteht eine Mischung aus Balkan-Beats, Experimental und Elektro, die ein wenig an elektronische Zigeunermusik erinnert. Und das nennt man dann auch so: „Electro Gypsy Disco Noise“. Dies ist nämlich der Titel des Debütalbums des knapp zwei Meter großen Žarko Jovašević, einem Berliner, dessen Wurzeln im zentralserbischen Städtchen Čačak liegen und der mit fünf weiteren Mitgliedern die Band Mr. Žarko gegründet hat.

Bandfoto by Sina Diehl

Bandfoto by Sina Diehl

Die Bandmitglieder stammen allesamt aus Serbien, Rumänien, Bulgarien und Deutschland, und mit genau dieser Vielfalt haben sie sich bereits in der Berliner Clubszene einen Namen gemacht. Hier wird jeder Auftritt zum kleinen Festival, bei dem das Publikum zu rhythmischen Balkanklängen und -bläsersätzen tobt. In ihren Texten mischen sie Englisch, Spanisch und Serbokroatisch und taufen das Ganze „folcloristical madness“, womit die sechs Wahlberliner auch immer mehr Nicht-Jugos überzeugen.

Insgesamt 13 Tracks haben es auf das Album geschafft, allesamt wuchtig und voller Energie. Die selbst gespielten Instrumente werden mit elektronischen Grooves vollendet, ohne dass auf den authentischen Klang verzichtet wird. In „Un Poquito de la Vida“ fließen viele südamerikanische Elemente ein, der Song eignet sich fabelhaft zum Salsa Tanzen. „Ruža“, „Do not gamble with love“ und „Golden Legs“ erinnern stark an die berauschende Jugo-Musik aus den Balkan-Clubs, in denen man sich heftig in Ekstase tanzen kann.

Vorschau: Nächste Woche lest ihr in der Musik-Rubrik ein Interview mit der Band Soundition.

„Vergesst nicht: Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geliehen“ – ein Interview mit der deutschen Popsensation „Kraftklub“

Am Freitag, 20. Januar ist ihr Album „Mit K“ erschienen – dies bescherte der Band „Kraftklub“ bundesweite Aufmerksamkeit und bereits musikalische Lobeshymnen. „Kraftklub“ das sind: Sänger Felix Brummer, Gitarrist Karl Schumann, Bassist Till Brummer, Gitarrist Steffen Israel und Schlagzeuger Max Marschk. Die fünf Chemnitzer sprachen mit Face2Face unter anderem über Mädchen, Umwelt und ihren Erfolg.

„Vergesst nicht: Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geliehen“ – ein Interview mit der deutschen Popsensation „Kraftklub“

Erfrischende Popmusik aus Chemnitz: „Kraftklub“ mischen mit ihrem Album „Mit K“ die Deutschen Charts auf (Foto: Deobald)

Face2Face: Euer Debüt-Album „Mit K“ ist gleich nach der Veröffentlichung gefeiert worden – verliert man bei so vielen Lobeshymnen nicht den Überblick?
Kraftklub: Das Wichtige ist, dass wir immer zu fünft als Gang unterwegs sind. Das war auch schon so bevor wir mit dem Musikmachen begonnen haben. Wer meint, er müsste Starallüren bekommen, wird auf den Boden der Tatsachen gebracht. Vor einem Jahr war alles noch überschaubar. Damals haben wir noch jeden „YouTube“-Kommentar gekannt – „Susie92“ – was ist dein Problem?

Face2Face: An welchem Punkt habt ihr gemerkt, dass etwas Großes im Anmarsch war?
Kraftklub: Da gab es nicht den einen unvergesslichen Moment, ab dem wir sagen können, jetzt haben wir es geschafft – sondern alles ist nach und nach passiert. Es fing damit, dass wir für größere Bands wie „Fettes Brot“, „Beatsteaks“ und „Casper“ als Support-Band spielen durften. Sicherlich war auch der Auftritt beim „Bundesvision Song Contest“ für Sachsen und der damit verbundene fünfte Platz eine gute Chance, um noch mehr Fans für unsere Musik zu begeistern.

Face2Face: Was findet ihr am kuriosesten an eurer Erfolgsgeschichte?
Kraftklub: Wir hatten immer wieder Zeit, um die Ereignisse zu verarbeiten. Das Krasseste aber war, dass wir eine fast ausverkaufte Tour ohne ein Album auf dem Markt zu haben, gespielt haben.

Face2Face: Wie empfandet ihr euer Leben nach Unterzeichnung eures Plattenvertrages?
Kraftklub: Mit der Unterzeichnung an sich hat sich nichts Wesentliches verändert. Es gibt uns nur die Möglichkeit wieder auf Tour zu gehen und auf Festivals zu spielen. Viele Leute haben da eine falsche Vorstellung. Mit der Unterzeichnung hat man nicht automisch so viel Geld, dass man sich einen Ferrari leisten kann. Mit dem Plattenvertrag hatten wir keine Geldsorgen und konnten ins Aufnahmestudio gehen, ohne dass wir uns bei der Oma Geld leihen zu mussten. Gerade wenn man so viel unterwegs wie wir, braucht man weniger Geld zum Leben – grundsätzlich nur Benzin und Kippen.

Face2Face: Findet ihr, dass Erfolg sexy macht?
Kraftklub: Definitiv – ja! Aber auf der Ebene, dass Mädchen, die was auf dem Kasten haben, immer viel sexier sind als solche, die nur herumlungern – sozusagen diese „Alles scheißegal“-Mentalität an den Tag legen. Am deutlichsten wird der Erfolg dadurch, dass man mehr Freundschaftsanfragen bei Facebook bekommt.

Face2Face: Aber durch euren Erfolg klappt es jetzt besser beim Mädchen abzuschleppen?
Kraftklub: Eben gerade nicht – wir sind keine guten Abschlepper. Wir benötigen viel Alkohol – nüchtern sind wir schüchtern.

Face2Face: Was haltet ihr von der Genre-Bezeichnung „selbstironischer-neologistischer Randie-Pop“ (Anm. d. Red. „Randie“ ist eine Mischung aus Rap, Indie und Pop)?
Kraftklub: Wir können mit ziemlich viel leben, wir sind sehr dickhäutig. Wir verstehen es nicht aber es hört sich gut an. Irgendwann haben wir dieses Wort einmal erfunden – früher fanden wir das mit unserem jugendlichen Leichtsinn noch amüsant.

Face2Face: Wie würdet ihr eure Musik beschreiben?
Kraftklub: Jungsmusik für Mädchen trifft es am besten oder Rockmusik, zu der auch Mädchen tanzen können.

„Vergesst nicht: Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geliehen“ – ein Interview mit der deutschen Popsensation „Kraftklub“

Ihre Liveauftritte sind ein Aufruf zum Tanzen: Felix Brummer und Karl Schumann (von links) von der Randie-Pop Band „Kraftklub“ (Foto: Deobald)

Face2Face: Ist euer Album „Mit K“ auch eine Hommage an alle tanzenden und singenden Menschen?
Kraftklub: Unser Album ist eine Hommage an alle tanzenden Menschen und unsere Liveauftritte sind ein Aufruf zum Tanzen.

Face2Face: Wie würdet ihr eure Songtexte beschreiben?
Kraftklub: Unsere Texte sind bei uns wie ein Gespräch im Freundeskreis. Man drückt sich die ganze Zeit irgendwelche blöde Sprüche,macht Quatsch und dann in einem anderen Moment fängt man an über ernste Probleme zu sprechen. Und so versuchen wir es auch in unsere Texte zu übernehmen.

Face2Face: Was ist euer Geheim-Tipp gegen einen Kater?
Kraftklub: Die Kombination aus Wasser und viel Schlaf. Ins leere Bier Wasser füllen – somit denkt man, man trinkt noch Bier dabei ist es nur Wasser. Aber Wasser hilft generell gegen fast alles.

Face2Face: Gehört das Wort „Scheiße“ zu euren Lieblingswörtern, liegt es euch am Herzen das Wort salonfähiger zu machen?
Kraftklub: „Scheiße“ ist ein starkes Wort, dass so vernichtend klingt – es hat etwas Endgültiges. Das macht das Wort für uns unheimlich sympathisch.

Face2Face: Würdet Ihr mit einem Berliner Hipster eure Wohnung teilen?
Kraftklub: Das wäre kein Problem, wir sind da recht offen. Wir würden nur die Miete erhöhen.

Face2Face: Wenn Ihr nicht gerade unterwegs seid – wo trifft man euch in Chemnitz an?
Kraftklub: Es gibt die Tabeldance-Bar „Paradies“, an der wir immer vorbei fahren, wenn wir nach Chemnitz rein fahren. Wir fragen uns jedes Mal wie es da drin wohl aussieht – das ist unser nächstes Projekt. Sonst findet man uns in unserem Stammclub „Atomino“, in dem wir auch schon mehrere Auftritte hatten.

Face2Face: Würdet ihr denn Groupies mit auf eure Tour nehmen?
Kraftklub: Wenn man von richtigen Groupies sprechen kann, sind das verrückte Mädchen, die einen Dachschaden haben – so etwas würden wir uns nicht antun.

Face2Face: Was sind eure Wünsche und Ziele für das Jahr 2012?
Kraftklub: Da stehen Dinge an wie Führerschein machen, mehr zu rauchen – wir wissen, was wir unserem Körper schuldig sind. Wir versuchen allgemein auf die Umwelt zu achten – der ökologische Fußabdruck wird immer größer. Denn wir dürfen nicht vergessen: Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geliehen. Wir versuchen jetzt noch eine kurze Zeit mit dieser lala-Popmusik Erfolg zu haben und dann wollen wir mit El Gore zusammen die Welt zu retten.

Verlosung von handsignierten Autogrammkarten von „Kraftklub“:

„Vergesst nicht: Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geliehen“ – ein Interview mit der deutschen Popsensation „Kraftklub“

Exklusive Autogrammkarten von „Kraftklub“ zu gewinnen: Mit ein wenig Glück gehört eine der beiden euch (Foto: Jenowein)

Im Rahmen des Interviews mit „Kraftklub“ verlosen wir zwei jeweils eine handsigniertes Autogrammkarte. 
Was ihr für eines der zwei unterschriebenen Autogrammkarten tun müsst: Schreibt bis einschließlich Mittwoch, 28.März, 23:59 eine Mail an jean-claude.jenowein@face2face-magazin.de. Schickt einfach eine Mail mit dem Betreff  „Kraftklub“. Darin enthalten sein sollte eurer Name sowie eure Postadresse. 
Verlost wird unter allen Teilnehmern. Mitarbeiter von Face2Face, sowie der Rechtsweg sind von Verlosung ausgeschlossen. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt am Montag, 2.April via E-Mail.

Vorschau: Nächsten Samstag berichten wir über die Band „Herpes“.