Fleischesser gegen Veganer- die ewige Debatte

In unserer modernen Gesellschaft der ersten Welt können wir uns glücklich schätzen. Kaum einer muss Hunger leiden. Auch Mangelerscheinungen wie Skorbut gehören eher der Vergangenheit an. Stattdessen aber diskutieren wir nun darüber, was wir essen sollten und was nicht. Während die eine Seite gerne Fleisch verzehrt oder zumindest nicht gänzlich auf tierische Produkte verzichten will, will die andere Seite uns warnen vor den schlimmen Folgen des Verzehrs von Tierischen Produkten und den damit zusammenhängenden Leiden der Tiere. Doch keiner der beiden Seiten scheint dem Anderen zuzuhören. Stattdessen bewerfen sie sich gegenseitig mit Anschuldigungen. Was sind die Fakten?

 

Viel Gemüse ist gesund (Foto: Stephanie Hofschlaeger  / pixelio.de)

Viel Gemüse ist gesund (Foto: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de)

Eindeutig ist ein zu hoher Fleischkonsum ungesund. Er führt zur Übersäuerung des Körpers und einer mit dem Säure-Basen Haushalt miteinhergehende schlechtere Knochendichte, einer Ansammlung von Fetten im Blut (HDL) und dadurch zu erhöhtem Herzinfarktrisiko, Übergewicht, und erhöhtem Risiko an Gicht oder Dickdarmkrebs zu erkranken, und möglicherweise auch Diabetes. Auch der übermäßige Antibiotikaeinsatz der Massentierhaltung und die dadurch entstehenden Multiresistenten Keime sind sicher ein Gesundheitsrisiko. Doch die Veganer führen neben den gesundheitlichen Risiken noch andere Folgen des Fleischkonsums an: so führt die Massentierhaltung durch die Rodung von Wäldern für Weiden, die Monokulturen für den Futteranbau und die CO2-Emissionen der Tiere zu Klimawandel und Artensterben. Der ökologische Fußabdruck erhöht sich also durch den Fleischkonsum.

Ein Haufen Bratwurst: Der Traum eines Fleischessers (Foto: Tim Reckmann  / pixelio.de)

Ein Haufen Bratwurst: Der Traum eines Fleischessers (Foto: Tim Reckmann / pixelio.de)

Manche Veganer möchten nur aufklären, doch Andere machen dem Vorwurf, dass Veganer missionarisch und fanatisch sind und sich für bessere Menschen halten, alle Ehre. Und so wird auf beiden Seiten provoziert, sodass Sätze wie „Fleisch ist mein Gemüse“, “Veganer essen meinem Essen das Essen weg“ genau so schnell fallen, wie „Ihr seid zu bequem euch zu ändern“, und „eure Moralvorstellungen sind verdreht“. Auch stehen schnell Aussagen im Raum, welche wissenschaftlich begründet sein sollen, um den eigenen Standpunkt zu belegen. Welche davon haben einen Wahren Kern?

Wer vegan lebt, muss nicht, wie satirischer Weise oft gezeigt, schmal und unterernährt sein. Trotzdem sollte man sich, um Mangelerscheinungen vorzubeugen, informieren, denn eine vegane Ernährung sollte gezielt sein, um alle nötigen Nährstoffe zu erhalten (wie zum Beispiel Vitamin B12). Sterben Kinder durch solche Mängel, wurden sie nicht gezielt ernährt.

Unser Körper: Wir haben keine Reißzähne, wie ein Löwe. Unser Gebiss ist charakteristisch für Omnivoren, Allesfresser. Wir sind also darauf ausgelegt Fleisch und Pflanzennahrung zu uns zu nehmen. Streng genommen ist Omnivorie sehr weit verbreitet, so frisst eine Kuh unfreiwillig Insekten mit dem Gras und andere Herbivore ergänzen ihre Ernährung gezielt mit tierischen Proteinen, genauso, wie Krokodile auch Früchte essen. Der Mensch ist jedoch ein echter Omnivor, wobei er nachweislich trotzdem den Großteil seiner Nahrung aus pflanzlichen Quellen, besonders Früchte, bezogen hatte. Selbst unser Schlafrhythmus entspricht dem eines Omnivoren.

Andere Primaten holen sich ihre tierischen Proteine hauptsächlich aus Insekten und nur der Schimpanse und der Mensch jagen und essen Wirbeltierfleisch. Deshalb ist unser Verdauungssystem nicht absolut darauf ausgerichtet, genauso wenig wie es dazu ausgerichtet ist Gras zu essen und Cellulose zu verdauen, und wir verdauen rohes Fleisch nur sehr ineffizient. Erst durch das Feuer und das Kochen des Fleisches aßen die frühen Menschen auch mehr Fleisch und das Jagen und Fleischessen waren unweigerlich wichtige Aktivitäten.

In der Evolution des Menschen war das Fleischessen, zusätzlich zum Kochen, überlebenswichtig, besonders, weil pflanzliche Nahrung zwischenzeitlich knapp war. Die wissenschaftliche Theorie, dass das Fleischessen ein wichtiger Faktor für das Gehirnwachstum war, ist durch zahlreiche Beweise untermauert. Doch die komplexen sozialen Strukturen gehören ebenfalls dazu.

Es bleibt einzig die moralisch ethische Frage übrig. Ist es okay, ein Lebewesen zu töten? Dies ist die falsche Frage, da Pflanzen ebenfalls Lebewesen sind. Wenn, dann geht es um leidensfähige Lebewesen, welche Schmerzen empfinden können. Dann ist die Frage, wo die Grenze gezogen wird bei leidensfähig. Ist ein ausgebildetes Nervensystem, wie das eines Wirbeltieres? Pflanzen reagieren darauf, wenn Insekten ihre Blätter anfressen, verspüren aber keinen Schmerz. Doch Muscheln besitzen ebenfalls keine Schmerzrezeptoren. Wäre es okay Insekten zu verspeisen, wie es bei Primaten und in asiatischen Kulturen der Fall ist? Einige Menschen sind davon überzeugt, dass Insekten die Nahrungsquelle der Zukunft sind, und auch die EU hat bereits Pläne hierzu geschmiedet und gefördert.

Schwein am Spieß: das Fleisch war früher ein Tier (Foto: Andreas Preuß/pixelio.de)

Schwein am Spieß: das Fleisch war früher ein Tier (Foto: Andreas Preuß/pixelio.de)

Wer ein abgepacktes Stück Fleisch im Supermarkt sieht, denkt nicht mehr daran, dass dazu ein Tier geschlachtet werden musste. Der Film Earthlings zeigt auf, wie grausam es auf Schlachthöfen zugehen kann oder auch bei der Massenproduktion von Milch und Eiern. Und doch hat nicht jeder die gleichen Moralvorstellungen und so mancher Fleischesser ist sich sicher, auch selbst ein Tier schlachten zu können, wenn er es denn müsste.

Weidefleisch wäre eine gute Alternative. Das Thema, dass ein veganer Lebensstil trotzdem Tierleid verursacht durch Kollateralschaden beim Anbau, zum Beispiel bei Feldmäusen, verursacht erneut hitzige Diskussionen, doch Vorteile gegenüber Massentierhaltung sind nicht von der Hand zu weisen. Massentierhaltung bleibt bestehen, wie der Fleischatlas zeigt, denn die EU- Agrarsubventionen machen es möglich. Bleibt die Frage, ob, wenn die Subventionen gestrichen werden würden, Fleisch automatisch teurer würde und somit der Verbrauch automatisch geringer.

Was sollen wir also nun essen? Wir können uns nicht von Licht und Liebe ernähren und Lebewesen müssen für uns Heterotrophe (=„sich von anderen ernähren“) sterben. Und selbst eine vegane Ernährung ist nicht komplett tierleidfrei. Eine globale und pauschale Lösung, wie wir uns alle ernähren sollten, wird es nie geben und es ist nicht möglich aufzurechnen, welche Ernährungsform nun die Beste sei. Eine Ernährung mit regionalen und saisonalen Lebensmittel ist sicherlich ein wichtiges Stichwort und ob er nun gar keine tierischen Produkte oder sie in Maßen genießt, sollte jedem selbst überlassen sein.

Vorschau: In zwei Wochen erfahren wir etwas über die Entwicklung des Ozonloches.

Private Policy – Wie Politik mich zum Idioten macht

„Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten!“, tönen die Großmäuler dann und wann. Was derb daherkommt und sich somit bei einer Podiumsdiskussion höchstens wortwörtlich als „Totschlagargument“ eignet, macht in ungeschönter Art und Weise deutlich, dass an „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“ manchmal mehr dran ist als eine weitere, abgedroschene Redewendung.

Am eigenen Leib spürte ich dies erst vergangene Woche, als ich mich inmitten einer brodelnden politischen Debatte wiederfand, umzingelt von Teilzeit-Antifa-Aktivisten und fast auspromovierten Politikwissenschaftlern. Nicht, dass sich dort jemand auch nur höflichkeitshalber nach meiner Meinung erkundigt hätte – schließlich hatten sie sich selbst gerade in Rage und meiner Beobachtung nach teilweise nur knapp um Kopf und Kragen geredet – doch fühlte ich mich nichtsdestotrotz in der Pflicht, Stellung zu beziehen. Partei zu ergreifen. Im Geiste das Rednerpult zu erklimmen, großspurig zu gestikulieren, im Fremdworthülsenweitwurf einen langen Atem zu beweisen und so schlussendlich die jubelnde Menge zu überzeugen. Kurzum: Ein reinkarnierter Cicero müsste ich sein, bloß ohne Geheimratsecken und mit Kunstlederrock anstelle der Bademantelstola.

Bierfest

Ruhe auf den billigen Plätzen: Wie schön wäre es, würden Politiker Bierkrüge statt Reden schwingen (Foto: T.Gartner)

Stattdessen vergrub ich den Kopf fast vollständig in der Lack-Baldinini, in der Hoffnung, dort entweder auf komprimiertes politisches Wissen oder aber wenigstens auf meinen nach Zitrone und Olive duftenden Lippenbalsam zu stoßen, nach dem ich schon die gesamte erste Hälfte des Disputs gefingert habe. Die für meinesgleichen ungewöhnlich lange Kunst- und Sendepause hat meine Lippen schließlich ganz trocken werden lassen. Ich musste mir eingestehen: Ich hatte in politischen Belangen wirklich nicht viel zu melden. Weder zum Thema Rüstungspolitik noch zur Flüchtlingsfrage. Natürlich habe ich mir zu all‘ diesen Kontroversen stets irgendeine Meinung im Hinterkopf zusammengeschustert. Doch qualifiziert diese mich automatisch zur Mitsprache im Olymp oder macht sie mich lediglich zum Aushängeschild für unser ach so politikverdrossenes Deutschland?

„Dumm ist der, der Dummes tut“, wird mach ein Forrest Gump-Anhänger an dieser Stelle einwerfen. Im Umkehrschluss wäre meine Idiotie – oder nennen wir es die Beklemmung, die mich beschleicht, wann immer die Worte „Parlament“ oder „Delegierte“ fallen – nicht einmal selbstverschuldet, da ich mich ja streng genommen überhaupt nicht rühre.

Wenn ich denn überhaupt von aktivem Handeln meinerseits sprechen kann, dann vermutlich nur ex Negativo: Ich informiere mich scheinbar nicht ausreichend, um aus Eigeninitiative über „Angies“ letzten öffentlichen Auftritt zu frotzeln oder vorzugeben, mit Philipp Rösler früher die Schulbank gedrückt zu haben, indem ich ihn liebevoll gemeinsam mit den anderen Redakteuren „Fipsi“ schimpfe. Ich habe nicht bei der letzten Demo in vorderster Reihe mit Steinen geschmissen oder zwei Tage bei Wind und Wetter im Blockupy-Camp gezeltet. Und um Chauvinisten sogleich das Handwerk zu legen: Nein, ich habe von diesem, in unserem Gesetz verankerten Recht von Meinungs-und Versammlungsfreiheit nicht bloß keinen Gebrauch gemacht, weil es sich mit der Sendezeit von Germany’s Next Topmodel überschnitt.

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Mit Blödheit in den Bundestag: Immerhin besteht Hoffnung auf Modeschmuck aus der Region (Foto: Föhr)

Ich habe mich lediglich zurückgehalten, weil ich offen und ehrlich zugebe, nicht ausreichend über den Wunsch zu verfügen, mein Wissen und/oder meine Teilhabe auf dem Gebiet zu vergrößern. Ich gehe dennoch gewissenhaft zu jeder Wahl und führe mir gar politische TV-Duelle zu Gemüte.

Selbstverständlich erheitern Tuscheleien über Merkels „Schland“-Kette mir bei weitem schneller das Gemüt als etwa der Clinch mit Seehofer um die PKW-Maut für Ausländer. Und wieso? Ganz einfach, weil ich mich mit der Kette erst einmal verbundener fühle. Nicht nur, dass ich selbst eine in Idar-Oberstein gefertigte Edelsteinkette besitze – meine Expertise in Modefragen könnte mich blitzschnell zur Spitzenkandidatin einer neuen Partei katapultieren. Wenn es denn eine textil-und bijouteriefokussierte Partei jemals in den Bundestag schaffen würde. Vorher schätze ich meine Chancen als Abgeordnete eher gering ein.

Ich halte mich wohl oder übel also auch künftig in Podiumsdiskussionen vorsätzlich als Lümmel aus der letzten Reihe bedeckt und fahre alternativ meine ganz eigene Politik: Meine Meinung ist, sofern vorhanden, ganz allein meine Sache und wenn ich keine Ahnung habe, halte ich lieber einfach mal die Klappe Fresse.

Vorschau: In der kommenden Woche lesen wir, welchen Nutzen Kolumnist Sascha dem Konzept Familie zuspricht.

E10 – und was treibt dich an?

Ich stehe vor der Zapfsäule bei der Tankstelle meines Vertrauens und schwanke zwischen „Super Plus“ oder „E10“. Um ehrlich zu sein, stecke ich nicht zum ersten Mal in dieser Situation. Immer wenn mein Tank leer ist, frage ich mich seit diesem Jahr: Tja, was tanken? Und ich weiß, dass ich nicht die Einzige bin, die sich diese Frage stellt.

 Erst vor Kurzem habe ich mit Freunden darüber gesprochen. Letztlich ist eine interessante Diskussion daraus geworden. Da hat sich bewahrheitet, was sich auch in unserer Gesellschaft widerspiegelt: Die einen waren für den neuen Biosprit, die anderen sahen das Ganze etwas skeptischer. Eine Freundin gab sogar zu, dass sie mal „E10“ und dann wieder „Super“ tanke, was ihr sogleich entsetzte Blicke einbrachte.

 Aber was verbirgt sich eigentlich hinter dem neuen Kraftstoff, der bei uns für so viel Furore sorgt?

Seit Anfang diesen Jahres ist die Verwirrung beim Tanken durch den neuen Kraftstoff namens „E10“, das EU-weit eingeführt wird, gestiegen. Das „E“ steht dabei für Ethanol und die Zahl 10 für die 10%. Kaum war die Entscheidung getroffen, wurde sogleich gewarnt: Vor dem ersten Tanken mit „E10“ sollte man sich beim Hersteller vergewissern, ob das eigene Fahrzeug „E10“ tauglich ist. Angeblich sollten aber 90% aller benzinbetriebenen Autos den neuen Biosprit ohne Probleme tanken können und EU-Fahrzeuge wären alle E10 tauglich. Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH hat eine Liste aufgestellt, auf welcher E10 vertragliche Fahrzeuge zu finden sind: http://www.dat.de/products/products_printed/e10.page

Das neue Konzept stieß bei der Bevölkerung nicht gerade auf Begeisterung. Dabei werden bei dem neuen Kraftstoff Rohstoffe verwendet, die nachwachsen und unter anderem in Deutschland oder Europa angebaut werden können, was eine Alternative zum immer knapper werdenden Erdöl wäre. Außerdem würden laut dem Bundesministerium für Umwelt die Biokraftstoffe weniger Treibhausgase verursachen als die bisherigen Kraftstoffe. Alles schön und gut, meinen Umweltschützer wie Greenpeace und verweisen darauf, dass die Verarbeitung und der Transport so viel Energie braucht, dass die CO2-Bilanz von E10 wieder verringert wird.

 Auch die Kirche spricht sich gegen den neuen Biosprit aus. So meinte Otto Georgens, Weihbischof von Speyer, dass sich der Weltmarktpreis für Mais innerhalb weniger Monate mehr als verdoppelt hat, seitdem die Beimischung von Bio-Ethanol zum Kraftstoff beschlossen wurde. Durch den vermehrten Anbau von Zuckerrüben, Getreide sowie Zuckerrohr verschlechtert sich die Grundnahrungslage in den ärmeren Ländern wie beispielsweise Mexiko. Für Menschen, deren tägliche Lebensgrundlage aus Mais besteht, ist das ein riesiges Problem. Ein weiterer Contra-Punkt ist, dass für weitere Anbauflächen wahrscheinlich wieder Wälder gerodet werden müssten, was dem Klimaschutz entgegenwirken würde.

 Während in unserem Nachbarland Frankreich bei der Einführung von E10 vor gut zwei Jahren ausnahmsweise mal keine Revolution losbrach und alles eher reibungslos über die Bühne ging, verhält es sich in Deutschland anders. Misstrauen und Unsicherheit überwogen, weshalb E10 nicht so gut angenommen wird wie erwartet.

 Der Direktor des Mannheimer Instituts für Deutsche Sprache Professor Ludwig Eichinger erklärte in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa, dass die Einführung von E10 auch sprachwissenschaftlich nicht von Erfolg gekrönt sei. Allein der Begriff „E10-Verträglichkeit“ lade nicht gerade dazu ein, dem neuen Produkt zu vertrauen. Im Gegenteil: Es trage eher zu Skepsis und größerer Vorsicht bei, da bei dem Begriff „Verträglichkeit“ immer noch das Gegenteil mitschwingt.

 Auffällig ist auch der Preisunterschied zwischen E10 und Superbenzin: der neue Biosprit ist bis zu 9 Cent günstiger. Das hat damit zu tun, dass die Mineralölkonzerne einen gewissen Anreiz schaffen wollen, damit Autofahrer doch zu E10 umsteigen. Denn wird die Absatzquote, die von der Regierung vorgegeben wurde, nicht eingehalten, sind Strafzahlungen fällig. Und da die Umrüstung der Raffinerien und Tankstellen auf den neuen Biokraftstoff auch erhebliche Kosten verursacht hat, die momentan nicht durch den Verbrauch von E10 gedeckt werden können, hat man den Preis für Superbenzin einfach erhöht und das Ganze damit auch an den Verbraucher weitergeleitet. Kein Wunder, wenn manch einer auch aus diesem Grund E10 boykottiert!

 Laut einer Umfrage der ARD lehnen zwei Drittel der Befragten den neuen Kraftstoff ab. Aufgrund der geringen Nachfrage und der hitzigen Debatte um den neuen Biosprit wurde die Produktion erst einmal gedrosselt. Eine Antwort auf die Frage „Was tanken?“ habe ich für mich – nach einigem Hin und Her – doch gefunden: Vorerst werde ich bei „Super“ bleiben, et basta!

 Und wie sieht es bei euch aus?

Eure Lea

Vorschau: Eva wirft nächste Woche einen Blick nach Afrika, zu Revolutionen, starrsinnigen Machthabern und Ländern, die vorerst auf Haupteinahmequellen wie Tourismus verzichten müssen.