DJ Khaled’s Schlüssel zum Erfolg

Was Ende 2015 mit einigen einfachen Snaps zum Thema „Erfolg“ begann, erschien gestern in Form eines neunten Studioalbums „Major Key“. Auf seinen Social Media-Profilen postet DJ Khaled seit geraumer Zeit Bilder, Videos und Zitate. Dabei spielten Phrasen wie „Key to success“ (zu Deutsch: Schlüssel zum Erfolg) und „We the best“ (zu Deutsch: Wir sind die Besten) durchweg eine Rolle. Auch das Schlüssel-Emoji kam häufig zum Einsatz – wir klären, wieso.

Schlüssel und Slogan zum Erfolg

Mittlerweile ist eine Reihe an Merchandising-Artikeln mit dem Slogan „We the Best“ oder schlichtweg mit Schlüssel-Emoji erhältlich. Diesen trägt Khaled übrigens in Gold um den Hals. Die Idee kommt allerdings nicht von ungefähr. DJ Khaled, der mit bürgerlichem Namen Khaled Mohamed Khaled heißt, gründete bereits im Jahr 2008 sein Musiklabel „We the Best Music Group“ und ist seither als Produzent, Radiosprecher, DJ und Geschäftsführer ebendieses Labels unterwegs. Auf Instagram sind unter dem Hashtag #WetheBest unzählige Bilder und Videos von seiner Fangemeinde zu finden.

DJ Khaled’s endlose Liste erfolgreicher Freunde

Einen richtigen Hype gibt es seit Monaten, da der DJ durch seine Posts immer wieder erahnen ließ, mit wem er gerade kollaboriert. Rap-Mogul Jay-Z, Hip-Hop-Newcomer Kendrick Lamar und der derzeit erfolgreichste Rapper Drake sind da nur Beispiele. Der 40-Jährige arbeitete an „Major Key“ mit Größen wie Nas, Gucci Mane, French Montana, Rick Ross, Wiz Khalifa, Chris Brown, Busta Rhymes und Faboulous zusammen, bevor er im April diesen Jahres erstmals sein Album ankündigte. Bis zum Release gestern hat Khaled bereits drei Tracks veröffentlicht, darunter „I got the Keys“ mit Jay-Z und Rapper Future.

Vorschau: Am nächsten Samstag berichtet Sabrina über das „Airpley“ Festival.

 

Lil Kim ist „Hard Core“ zurück!

Für ihr Mixtape „Hard Core“ hätte sich Rapperin und frisch gebackene Mutter Lil Kim kein dramatischeres Datum aussuchen können. Genau am 11. September erschien das neue Werk der gebürtigen New Yorkerin, für das sie seit Wochen bereits fleißig die Werbetrommel rührte.

Auf ihrer Facebook-Fanseite gab es im August schon Remixe von Sommerhits wie „Fancy“ von Iggy Azalea oder dem Kultsong „Hot Nigga“ von Bobby Shmurda.

Genau wie Nas zuvor mit „Illmatic XX“ veröffentlicht Lil Kim, mit gebürtigem Namen Kimberly Jones, ein Upgrade ihres Debütalbums „Hard Core“ aus dem Jahr 1996.

Die Songs versetzen den Hörer zurück zu den Anfängen der Skandalrapperin, welche dem Jahr 2014, mit Gastauftritten von unter anderem French Montana, Cassidy, Jadakiss und Yo Gotti, angepasst wurden.

Seit ihrem letzten Mixtape im Jahr 2011 war es ein wenig ruhig um Lil Kim geworden. Sie konzentrierte sich mehr auf die Nachwuchsrapperin Tiffany Foxx, eine ihrer eigenen Entdeckungen, nahm Tracks wie „Twisted“ mit ihr auf und nahm sie unter ihre mütterlichen Fitiche. Mütterlich ist buchstäblich zu nehmen, denn am 11. Juli diesen Jahres erst brachte die bereits 40-jährige mit ihrer Tochter Royal Reign (zu dtsch.: Königliche Herrschaft) auch ihr erstes Kind zur Welt.

Wer denkt, dass sich, die einst wegen Meineid für neu Monate im Jahr 2005 im Gefängnis sah, frisch gebackene Mutter zur Ruhe setzt und Windeln wechselt, täuscht sich.

Mit Verstärkung und gespitzter Zunge macht die einstige Frau an der Seite des toten Rappers Notorious B.I.G. deutlich, dass keine der jetzigen weiblichen Rapper so wie sie bereits seit fast zwei Jahrzehnten im Musikbusiness herrscht.

Vorschau: Am kommenden Samstag gibt es heute wieder beliebte Musik aus den 90ern.