Waldluft statt Parfüm oder: Zeit statt Zeug

Der Duft von frisch gefallenem Laub liegt in der kühle Waldluft: Besser als Parfüm? (Foto: Zeit statt Zeug)

Der Duft von frisch gefallenem Laub liegt in der kühle Waldluft: Besser als Parfüm? (Foto: Zeit statt Zeug)

Der Geruch von frisch gefallenem Laub und Holz liegt in der kühlen Waldluft. Die herbstlichen Farben der Blätter verblassen allmählich zu einem eintönigen Braun. Leise raschelnd bedecken sie den sandigen Weg und dämpfen jeden Schritt. Irgendwo weit entfernt ertönt der Ruf eines Vogels. Über den kahler werdenden Baumwipfeln thront der stahlblaue Himmel. Eine Atmosphäre, so einzigartig und besonders und dann doch wieder so alltäglich, dass wir sie kaum bewusst wahrnehmen. Und dabei würde es sich doch lohnen, das Parfüm einmal gegen frische Waldluft einzutauschen.

Das dachten sich auch die Mitarbeiter der Kreativagentur Scholz & Volkmer und riefen zu Weihnachten 2012 das Projekt „Zeit statt Zeug“ ins Leben, das nicht nur Ideen für eine nachhaltige Konsum- und Freizeitgestaltung liefert, sondern auch die Möglichkeit bietet, besondere Momente mit geliebten Menschen zu teilen.

Zoobesuch statt Stofftier, reparieren statt neu kaufen und Schrank ausmisten statt Shopping sind nur einige der Geschenkideen, die der Besucher der „Zeit statt Zeug“-Website an seine Lieben verschenken kann – ganz unkompliziert und kostenlos.

„Das Thema Nachhaltigkeit liegt uns sehr am Herzen“, erzählt Nanna Beyer, zuständig für den Nachhaltigkeitsbereich bei Scholz & Volkmer, „die Reduzierung des eigenen Konsums tut nicht nur der Umwelt gut, sondern wirkt sich auch positiv auf den Menschen aus. Denn Verzicht ist nicht nur schlecht – er befreit auch.“

Schülerin Sophia hätte Spaß daran: Kochabend statt Kochbuch (Foto: Zeit statt Zeug)

Schülerin Sophia hätte Spaß daran: Kochabend statt Kochbuch (Foto: Zeit statt Zeug)

Tatsache ist: 9 Mio. Kochbücher werden pro Jahr gekauft, 4,5 Mio. davon – also genau die Hälfte – bleiben ungenutzt. Wieso also nicht zum anstehenden Weihnachtsfest mal einen Kochabend statt eines Kochbuches verschenken?

Schülerin Sophia (15) kann sich das gut vorstellen: „Ich koche wirklich gerne, nur leider nicht so oft. Deshalb würde ich mich über einen Kochabend freuen.“ Gemeinsam mit ihren Freunden wäre das auch noch richtig lustig, ist sie sich sicher. Und am Ende würde hoffentlich auch etwas Leckeres dabei rauskommen. Auch gefällt ihr die Idee, einmal selbst Zeit statt Zeug zu verschenken: „Es bedeutet mir viel, mit den Menschen, die mir wichtig sind, etwas Schönes zu unternehmen. Leider geht das im Alltag oft unter, weil einfach nicht genügend Zeit da ist. Wenn man sich allerdings gezielt gemeinsame Zeit schenken würde, dann würde das sicher nicht passieren.“ Außerdem sei eine gemeinsame Unternehmung im Nachhinein wertvoller als etwas Materielles, weil man die Erinnerung immer in sich trägt, findet Sophia.

Auch Beyer bezeichnet Zeit als kostbares Gut – „Zeit ist limitiert und kann daher nur mit einem bewusst ausgewählten Kreis an Personen geteilt werden. Und genau dieses Bewusstsein beim Thema Zeit sollte auch auf den Konsum übertragen werden. Das möchten wir mit dem Projekt erreichen.“ Eine konkrete Zielgruppe gibt es laut Beyer nicht: „Wir versuchen immer, die Gesellschaft im Blick zu haben und wünschen uns, so viele Leute wie möglich zu erreichen. Wir möchte bei den gut Situierten das Bewusstsein für Nachhaltigkeit wecken, aber auch diejenigen ansprechen, die weniger Geld haben und trotzdem etwas Schönes verschenken wollen.“

Und für die Kleinen: Zoo statt Stofftier (Foto: Zeit statt Zeug)

Und für die Kleinen: Zoo statt Stofftier (Foto: Zeit statt Zeug)

Wie zum Beispiel Studentin Patricia (21). „Zeit statt Zeug“ ist für sie die „(fast) perfekte Lösung für das alljährliche Weihnachtsgeschenke-suchen-finden-Problem“, da sie zwar wenig Geld habe, ihren Liebsten zu Weihnachten aber trotzdem etwas ganz besonderes schenken möchte. „Da ich nicht mehr zu Hause wohne, finde ich gemeinsame Zeit besonders wertvoll“, erzählt sie, „als Geschenk für meinen Papa könnte ich mir gut vorstellen, ihm einen Gutschein über gemeinsame Zeit zu schenke, um ihm sein Laptop näher zu bringen. Bei anderen, wie meiner jüngeren Nichte, die erst elf ist, ist es etwas schwieriger, Zeit zu verschenken. Denn in diesem Alter hat man noch so viel Zeit, dass diese nicht viel zählt, da muss ich mir wohl etwas anderes ausdenken.“

„Eine Kleinigkeit an Spielzeug gehört dazu“, findet auch Samantha (25) im Bezug auf ihren vierjährigen Sohn. Zeit mit der Familie zu verbringen, zusammen essen, einfach beisammen sein und sich auszutauschen sei für sie jedoch das Wichtigste – vor allem an Weihnachten: „Drei Tage weg vom Alltag und nur Zeit für Privates haben – die Weihnachtszeit ist besser als Urlaub.“ Neben Spielzeug und einem Hund möchte das Model ihrem Sohn gemeinsame Zeit schenken. „Mein Sohn backt gerne. Deshalb werden wir kurz vor Weihnachten Plätzchen, Kuchen, Muffins und Cupcakes zusammen backen“, berichtet die junge Mutter stolz.

Noch gar keine Ideen, was er zu Weihnachten verschenken kann, hat Sandro (24). Der Jugend- und Heimerzieher bezeichnet sich selbst als „Kurz-vor-knapp-Einkäufer“. Seiner Meinung nach sind materielle Dinge weniger wert. Oft profiliere sich der Schenker auch noch wegen des Geldes, das er investiert hat. „Doch mit ein wenig Zeit und einer tollen Idee kann man jemandem das Gefühl vermitteln, wichtig zu sein“, ist sich Sandro sicher.

Wie wäre es mit: Reparieren statt neu kaufen? (Foto: Zeit statt Zeug)

Wie wäre es mit: Reparieren statt neu kaufen? (Foto: Zeit statt Zeug)

Ideen liefert das Projekt „Zeit statt Zeug“ jede Menge. Und auch die Umsetzung ist kinderleicht: Passendes Geschenk auswählen, den eigenen Namen sowie den Namen desjenigen eingeben, der beschenkt werden soll, zwischen diversen Möglichkeiten eine Gestaltung der Karte wählen, einen Text sowie Datum und Uhrzeit für das Stattfinden des Geschenks eintragen. Zum Schluss noch die E-Mail-Adresse des Empfängers angeben und schon erhält dieser die Karte als Link per E-Mail und kann nun angeben, ob er das Geschenk so annimmt oder aber einen anderen Terminvorschlag machen.

Kurz vor Weihnachten soll das Angebot des „Zeit statt Zeug“-Projektes noch um eine Wunschliste erweitert werden, wie uns Beyer verrät. „Mithilfe der Wunschliste kann ich zum Beispiel jemandem nahelegen, dass ich Hilfe beim Anbringen meiner Gardinenstange brauche. Erfüllt derjenige mir dann den Wunsch, könnte ich ihn im Gegenzug beispielsweise bekochen.“

Egal ob Stricken beibringen statt Pullover, Fußballspielen statt Konsole oder Nackenmassage statt Schal – wer noch auf der Suche nach dem passenden Weihnachtsgeschenk ist, findet bei „Zeit statt Zeug“ jede Menge kreative Anregungen!

Vorschau: Der Berliner Dennis Stephan hat sein erstes Buch „Der Klub der Ungeliebten“ veröffentlicht. Mit Face2Face spricht er offen über sein Erstlingswerk und seine Inspiration.

Kämpfe stilvoll gegen Verschwendung!

Eingängig ist dieser Slogan, das muss man den Erfindern von „kleiderkreisel.de“, DER Flohmarkt-und Tausch-Plattform im Internet, einfach lassen. Doch Kleiderkreisel ist noch mehr als das: Mal als perfekter Ort für einen ausgelassenen Plausch, mal als Selbstdarstellungsstätte in reinster Form und mal als erste Anlaufstelle für Schnäppchenjäger, kommt die Webseite verdammt vielseitig daher.

Begonnen hat alles mit Sophie, Susanne und Martin, drei jungen Kreativen, und einer Osteuropareise. Ausgerechnet hier, – im littauischen Vilnius – lernten sie mit ihrem Gastgeber auch das innovative Sharing-Konzept kennen, das als Pilot-Projekt in Litauen bereits erfolgreich angelaufen war. In Deutschland geriet die Umsetzung, mit freundlicher Unterstützung aus Litauen, schnell in Gang. Die Werbetrommel wurde auf allen möglichen Social-Media-Wegen gerührt und erregte so rasend schnell die Aufmerksamkeit einiger einflussreicher Mode-Blogger. Das alles war in 2008. Heute zählt das Portal stündlich wachsende Mitgliederzahlen und virtuelle Kleiderkataloge wie Sand am Meer.

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Mal wieder richtig ausmisten: Dank kleiderkreisel kein Problem mehr. (Foto: T.Gartner)

Mich hat vor rund drei Jahren eine Freundin auf den Geschmack gebracht. Auf die altbewährte Methode der Mund-zu-Mundpropaganda scheint also selbst heute, im medialen Zeitalter, noch Verlass zu sein. Die Funktionsweise von kleiderkreisel ist zudem schnell erklärt: Wenn du auf der Suche nach einer neuen modischen Errungenschaft bist, gibst du sie ins Suchfeld ein und filterst die Kriterien für ein präziseres Ergebnis gegebenenfalls noch mithilfe der Suchmaske. So kannst du beispielsweise nach Waren, beziehungsweise nach Mitgliedern, fahnden, die ausschließlich aus deiner Stadt stammen.Im Allgemeinen genügt jedoch ein einziges Stichwort mit Größenangabe, etwa „Jeanskleid 36“, um fündig zu werden. Ähnlich unkompliziert gestaltet sich das Anbieten eigener Artikel. Das einzig Umständliche daran ist, wenn davon überhaupt die Rede sein kann, das Fotografieren seiner Kleidungsstücke, die natürlich möglichst clever in Szene gesetzt werden sollen. Oder, um es in den Worten des „Kleiderkreisel-Kommandos“ auszudrücken: Niemand will wissen, wie eure Kleider auf dem Sofa aussehen.

Da heißt es also anziehen, posieren, Bildperspektiven ausprobieren. Wer es gut machen will, braucht dafür schonmal ein Weilchen – oder eine Mutter, die gezwungenermaßen als Modell für eure jugendsündigen Outfits herhalten muss. Nur gut, dass man das missmutige Gesicht dank Photoshop nachträglich herausschneiden kann.

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Schon als Knirps stylish wie die Großen: Pendant Mamikreisel macht’s möglich.  (Foto:  Pressefoto mamikreisel.de)

Hat man also den Grundaufbau der Plattform durchdrungen, können im nächsten Schritt die Randfunktionen genauer betrachtet werden. Die wohl Wichtigste dürfte dabei das Forum sein. Dieses ist nicht nur ziemlich stark frequentiert, sondern weist auch eine Themenvielfalt auf, wie man sie sonst höchstens auf gutefrage.net oder bild.de erlebt. Bedauerlicherweise schaffen es viele thread interne Diskussionen inhaltlich häufig auch nicht über BILD-Niveau hinaus: Von „Hilfe, ich bin verliebt in meine Freundin!“ über „Welchem Star sehe ich ähnlich?“ bis hin zu „Glaubt ihr auch an Außerirdische?“ tun sich im nach Themengebieten sortierten Kleiderkreisel-Forum schon mal so einige Abgründe auf. Bleibt nur zu hoffen, einiges davon wurde mit einem intendierten Augenzwinkern verfasst.

Nichtsdestotrotz lassen sich zwischen vielen Beiträgen mit wenig Sinn auch hilfreiche Threads entdecken. So tauschen sich die KreislerInnen, wie sie sich intern nennen, nicht selten über die richtige Haarpflege oder etwaige modische Kniffe aus. Bisweilen geben die Damen und Herren, welche nicht nur innerhalb des Forums, sondern auch auf ihren persönlichen Blogs schwer aktiv zu sein scheinen, einander auch Tipps, die eine höhere Besucheranzahl für das eigene Weblog versprechen – natürlich darf dabei der Link zum Verfasser-Blog nicht fehlen.

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Kleines Logo, große Bedeutung: Das Portal ist für viele eine soziale Konsumalternative geworden. (Foto: Pressefoto kleiderkreisel.de)

Schenkt man den Stimmen aus den Erfahrungsberichten Glauben, so liegt das entscheidende Manko von Kleiderkreisel genau dort, wo auch sein Vorzug liegt, nämlich bei der Art und Weise, wie Geschäfte gemacht werden.
Die Kauf-und-Tausch-Plattform rühmt sich zurecht damit, keinerlei Gebühren zu verlangen, weder für die Anmeldung noch für die Kaufabwicklung. Kosten, für den Verkäufer inform von Versand und für den Käufer eben als Kaufpreis, entstehen lediglich im Falle eines abgeschlossenen „Kaufvertrags“ – einer, der streng genommen gar nicht existiert. Beide Seiten verlassen sich gutgläubig auf die Einhaltung der im E-Mail-Verkehr festgelegten, wenn nicht sogar von vorneherein im Nutzerprofil angegebenen Bestimmungen. Dazu zählen neben Versand-und Zahlungsart auch Fragen nach Reservierungsdauer bestimmter Artikel und eben allerhand Regeln, die jedem auf den ersten Blick furchtbar kleinkariert vorkommen dürften. In Wahrheit sind diese jedoch nötig, um dem worst case vorzubeugen: Einem Betrug – zugleich leider ein alltägliches Phänomen auf Kleiderkreisel. Betrüger sind alle, die kassieren, ohne zu versenden; schwarze Schafe, die Ware als neuwertig anbieten, welche sich schlussendlich als abgetragen und nach Schweiß miefend herausstellt.

Da sich Betrüger leider erst im Nachhinein als solche entlarven, ist für Jungs und Mädels auch bei ernstzunehmendem Tausch-Rausch Vorsicht geboten. Auf Nummer sicher geht man, indem man die bisherigen Bewertungen der potentiellen Verkäufer genauer unter die Lupe nimmt. Das mag gegenüber neuen, noch bewertungslosen Nutzern ungerecht sein, ist jedoch die einzige Methode, sich der Verlässlichkeit des Verkäufers zu vergewissern. Ist man doch einmal in die Falle getappt, so gibt es immerhin noch das Kleiderkreisel-Kommando, bestehend aus einer handvoll Administratoren, die sich um das Problem zu kümmern versprechen und dies auch zuverlässig tun – mit mal mehr, mal weniger zufriedenstellendem Erfolg. Fälle, in denen selbst ein noch so ausgebildetes Spezialeinsatzkommando nichts mehr ausrichten kann, finden wir bei sogenannten „Rachebewertungen“ vor. Diese werden typischerweise als Racheakt auf eine ebenfalls recht miese Bewertung vom Gegenüber verfasst und kommen meist Schimpftiraden voller unflätiger Ausdrücke gleich.

Spätestens hier dürfte klar geworden sein, welche Zielgruppe Kleiderkreisel bis heute vorwiegend anspricht.

Vorschau:  Beim nächsten Mal gibt es an dieser Stelle nichts geringeres zu sehen als das Lookbook für den Sommer.

Testbericht: Die More Blond-Produkte von Balea

Wer seine Haare aufhellen will, muss zum Friseur und der wiederum muss zur schädlichen Blondierung greifen. Stimmt nicht! – Das behaupten zumindest die Hersteller der More Blond-Produkte von Balea. Schonende, stufenweise Aufhellung nach drei bis fünf Anwendungen soll die Verwendung von Shampoo, Spülung und Aufhellungsspray bewirken. Ob das wirklich stimmt, hat eine unabhängige Testerin für uns herausgefunden.

Testbericht: Die More Blond-Produkte von Balea

Beliebte Haarfarbe: Blond (Foto: T. Gartner)

Bewertung Professional More Blond Aufhellungsspray

1. Anwendung

Laut Anleitung soll das Spray nach dem Waschen auf das handtuchtrockene Haar aufgesprüht werden. Aufgrund des stechenden Geruchs des Produktes empfiehlt unsere Testerin jedoch folgende Anwendungsweise: Das Aufhellungsspray etwa eine Stunde vor der Haarwäsche großzügig auf das Haar sprühen, die Haare zu einem Knoten zusammenstecken, einwirken lassen und anschließend auswaschen. Diese Art der Anwendung schädigt das Haar – laut Aussage einer Friseurin – weniger, da die Einwirkzeit kürzer ist.

2. Häufigkeit der Anwendung

Unsere Testerin wendet das Spray ein- bis zweimal im Monat an – „das reicht vollkommen, um einen starken Ansatz zu vermeiden und eine leichte Aufhellung zu erzielen.“

3. Wirksamkeit

Laut unserer Testerin ist das Ergebnis des Sprays unmittelbar nach der ersten Anwendung, sobald die Haare getrocknet sind, sichtbar. Dieser Effekt verstärke sich allerdings, wenn man die Haare während das Spray einwirkt, föhnt oder nach der Haarwäsche glättet.

4. Geruch

Das Aufhellungsspray hat einen sehr eigenen Geruch – ähnlich wie eine Blondie-rung. Daher auch die Empfehlung unserer Testerin das Spray vor der Haarwäsche zu verwenden. Wer es trotzdem danach aufsprühen möchte, kann den Geruch durch viel Haarspray überdecken.

5. Das Ergebnis (1 = sehr schlecht, 10 = sehr gut)

Unsere unabhängige Testerin bewertet das Professional More Blond Aufhellungsspray mit neun von zehn möglichen Punkten, „weil es für Frauen, die ihr Haar aufhellen wollen, eine tolle Alternative zum Färben oder Strähnen ist.“ Besonders gut hat der Testerin gefallen, dass man ganz einfach zuhause eine kostengünstige (2,95 Euro), leichte Aufhellung durchführen kann. Des Weiteren sei es schön, keinen starken Ansatz zu bekommen und nicht ständig für teures Geld den Friseur aufsuchen zu müssen. Den einen Punkt Abzug erhält das Spray aufgrund seines beißenden Geruchs.

Anmerkung: DM teilte Face2Face auf Anfrage mit, dass das Aufhellungsspray aktuell nicht mehr erhältlich beziehungsweise nur noch in Form von Restbeständen in manchen Filialen zu bekommen ist. Voraussichtlich wird es ab Anfang Dezember diesen Jahres wieder erhältlich sein.

Testbericht: Die More Blond-Produkte von Balea

Blond, blonder, am blondesten: Können die Balea-Produkte da helfen? (© Sara Hegewald / pixelio.de)

Bewertung Professional More Blond Shampoo und Spülung

1. Häufigkeit der Anwendung

Sowohl Shampoo als auch Spülung können laut Testerin jeden Tag angewendet werden. Auch die getrennte Verwendung beider Produkte ist unproblematisch.

2. Wirksamkeit

Bei der Anwendung von Shampoo und Spülung allein konnte unsere Testerin keine starken Veränderungen feststellen. „Die größte Wirkung erzielt eben das Aufhellungsspray“, berichtet sie. Durch die Anwendung von Shampoo und Spülung habe sie jedoch das Gefühl, dass der Effekt der Sprays länger halte.

3. Geruch

Das Shampoo und auch die Spülung riechen laut Testerin angenehm bis unauffällig.

4. Das Ergebnis (1 = sehr schlecht, 10 = sehr gut)

Weil der Effekt bei der ausschließlichen Anwendung des Professional More Blond Shampoo und der Professional More Blond Spülung (beides 1,45 Euro), vor allem im Vergleich zum Aufhellungsspray, nicht sehr groß ist, vergibt unsere Testerin sechs Punkte. Der unaufdringliche Geruch und die geringe Schädlichkeit sprechen jedoch für die beiden Produkte. Dass sie das Aufhellungsspray unterstützen und die Anwendung desselben dadurch reduziert werden könne, bewertet unsere Testerin als sehr positiv.

Vorschau: Überall in Deutschland beginnen die Semester der Hochschulen. Die Tipps&Tricks-Redaktion gibt euch nächsten Sonntag ein paar Ratschläge zum BaFög-Antrag.

Testbericht: Die More Blond-Produkte von Balea

Gibt´s zu gewinnen: Fünf Balea-Sets (Foto: T. Gartner)

Gewinnspiel: 

Ihr wollt eure Haare schonend und sogar ganz kostenlos aufhellen? Dann gewinnt mit Face2Face eines von insgesamt fünf Balea-Sets jeweils bestehend aus dem Professional More Blond Shampoo und der Professional More Blond Spülung.

Was ihr dafür tun müsst: Schreibt bis einschließlich Freitag, 02. November, 23:59 Uhr eine Mail an tatjana.gartner@face2face-magazin.de mit dem Betreff „More Blond“. Darin enthalten sein sollte euer Vor- und Nachnamen, eine Adresse (Straße, Hausnummer, Postleitzahl und Ort) sowie eine gültige E-Mail-Adresse! Verlost wird unter allen Einsendern. Mitarbeiter von Face2Face, sowie der Rechtsweg sind von der Verlosung ausgeschlossen. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt dann am Samstag, 03. November via Mail.

Die Tipps&Tricks-Redaktion wünscht allen Teilnehmern viel Glück!

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Nutzungsbedingungen

§ 1 Gewinnspiel (1) Das Gewinnspiel wird von der Online-Zeitschrift Face2Face durchgeführt.

§ 2 Teilnahme (1) Teilnahmeberechtigt sind alle Spielerinnen und Spieler in Deutschland, Österreich und der Schweiz. (2) Eine Person nimmt am Gewinnspiel teil, indem sie eine E-Mail an die von uns angegebene E-mailadresse schreibt und dort ihren Namen bzw. die Namen der möglichen Gewinner hinterlässt. (3) Zur Teilnahme am Gewinnspiel ist unbedingt erforderlich, dass sämtliche Personenangaben der Wahrheit entsprechen. Andernfalls kann ein Ausschluss gemäß § 3 (3) erfolgen. (4) Mitarbeitern von Face2Face ist es nicht gestattet beim Gewinnspiel teilzunehmen. Ihre Einsendungen können beim Gewinnspiel nicht berücksichtigt werden.

§ 3 Ausschluss vom Gewinnspiel (1) Bei einem Verstoß gegen diese Teilnahmebe-dingungen behält sich die Online-zeitschrift Face2Face das Recht vor, Personen vom Gewinnspiel dauerhaft auszuschließen. (2) Ausgeschlossen werden auch Personen, die sich unerlaubter Hilfsmittel bedienen oder sich anderweitig durch Manipulation Vorteile verschaffen. Gegebenenfalls können in diesen Fällen auch nachträglich Gewinne aberkannt und zurückgefordert werden. (3) Wer unwahre Personenangaben macht, kann des weiteren vom Gewinnspiel ausgeschlossen werden. (4) Nach Ablauf des Gewinnspielzeitraums können keine weiteren Einsendungen berücksichtigt werden und werden somit gelöscht. (5) Stehen in der E-Mail mehr als die Anzahl der vorgeschriebenen Namen können die Teilnehmer nicht am möglichen Gewinn berücksichtigt werden. (6) Ebenfalls bei mehrmaliger Einsendung findet ein Ausschluss vom Gewinnspiel statt.

§ 4 Durchführung und Abwicklung (1) Die Gewinner werden von Face2Face am Tag der Bekanntgabe per Telefonanruf, über den schriftlichen Postweg oder E-Mail über ihren Gewinn informiert. Kann der Gewinner nicht telefonisch erreicht werden, wird der jeweilige Gewinner über seine angegebene E-Mail Adresse oder Postanschrift über seinen Gewinn informiert. (2) Eine Barauszahlung der Gewinne oder eines etwaigen Gewinnersatzes ist in keinem Falle möglich. (3) Der Anspruch auf den Gewinn oder Gewinnersatz kann nicht abgetreten werden. (4) Ist es aus zuvor nicht vorhersehbaren Gründen nicht möglich, dass das Meet&Greet, Konzert oder die Veranstaltung durchgeführt werden kann, hat der Gewinner in diesem Fall keinerlei Anspruch auf Ersatz. (5) Ist aus zuvor nicht vorhersehbaren sicherheitstechnischen Gründen nicht möglich den Besuch im Backstagebereich durchzuführen, besteht kein Anspruch auf Ersatz.

§ 5 Datenschutz (1) Durch die Teilnahme am Gewinnspiel erklärt sich der Teilnehmer ausdrücklich damit einverstanden, dass Face2Face die dazu erforderlichen Daten für die Dauer des Gewinnspiels speichern darf. Es steht dem Teilnehmer jederzeit frei, per Widerruf unter der angegebenen E-Mail-Adresse die Einwilligung in die Speicherung aufzuheben und somit von der Teilnahme zurückzutreten. (2) Die Teilnehmer erklären sich dazu bereit, dass im Falle eines Gewinnes die Namen öffentlich bekannt gegeben werden, beispielsweise über soziale Netzwerke oder die offizielle Homepage von Face2Face. (3) Face2Face verpflichtet sich, die gesetzlichen Bestimmungen des Datenschutzes zu beachten und das Fernmeldegeheimnis zu wahren. (4) Nach Beendigung des Gewinnspiels werden alle einsandten E-Mails wieder gelöscht.

§ 6 Sonstiges (1) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. (2) Es ist ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland anwendbar. (3) Sollten einzelne dieser Be-stimmungen ungültig sein oder werden, bleibt die Gültigkeit der übrigen Nutzungsbedingungen hiervon unberührt.

 

Hoteltest, Teil 1: „Hotel Cocoon“ in München, Deutschland

Manche verbringen ihren Urlaub gerne im Schnee bei klirrender Kälte, andere bevorzugen tropische Temperaturen, Strand und Meer – aber alle Urlauber haben eines gemeinsam: Sie wollen in ihrem Hotel gut aufgehoben sein. Unsere Face2Face-Hoteltester sind für euch auf der ganzen Welt unterwegs und informieren euch ausführlich, welche Hotels top und welche flop sind.  Heute: Das Hotel „Cocoon“ in München.

Äußeres Erscheinungsbild
Von außen wirkt das Hotel sehr unscheinbar und steht zwischen anderen Stadthäusern. Die Fassade spiegelt in keinster Weise das moderne Design des Interieurs wider!

Lage
Das Hotel liegt sehr zentral in der Münchner Innenstadt. Innerhalb von wenigen Minuten ist man an der U-Bahnhaltestelle „Sendlinger Tor“ und kommt von dort aus innerhalb kürzester Zeit überall hin: Zum beliebten Marienplatz – und somit der Shoppingmeile – ist es gerade mal eine Haltestelle, zum Englischen Garten nur drei und auch im Olympiapark ist man in wenigen Minuten.

Zimmer
Bei den Standard-Doppelzimmern gilt das Motto: klein, aber fein!  Das sehr moderne Design des Hotels lässt sich auch in den Zimmern wiederfinden, gepaart mit Gemütlichkeit. Zusätzlich zu dem bequemen Doppelbett gibt es noch eine Couch-ähnliche Sitzkonstruktion mit Tisch.
Toilette, Bad und Dusche sind in keinem extra Raum, sondern ebenfalls im Schlafbereich und direkt nebeneinander. Jeweils durch eine Schiebetür verschließbar, was bedeutet, wenn geduscht wird, kann nicht zeitgleich die Toilettentür verschlossen werden. Die Dusche ist außerdem verglast und hat einen besonders großen Duschkopf, auch genannt „Raindance“.
Bonus: Neben einem Fernseher gibt es auch einen DVD-Player, für den es an der Rezeption Filme zum Ausleihen gibt.
Die Zimmer sind sehr sauber und die Handtücher werden täglich gewechselt.

Service
Das Personal ist überaus freundlich, zuvorkommend und hilfsbereit – von den Rezeptionisten, über die Kellner bis hin zu den Zimmermädchen!

Gastronomie
Das Frühstücksbuffet ist vielfältig: Obst, Gemüse, Wurst, Käse, verschiedene Marmeladen, einige Müslisorten, Rührei, Speck, Brötchen, Kuchen und Vieles mehr.
Den ganzen Tag über kann man sich etwas zu Trinken an der hoteleigenen Bar bestellen. Ansonsten gibt es in dem Hotel „Cocoon“ leider kein hauseigenes Restaurant.

Sauberkeit/Hygiene
Das gesamte Hotel ist sehr sauber: Im Frühstücksraum wird benutztes Geschirr direkt weggeräumt und die Zimmer werden bereits am Morgen gereinigt.

Sport und Unterhaltung
Im Hotel „Cocoon“ gibt es keine Animation- oder sonstige Unterhaltungsangebote.

Preis-Leistungs-Verhältnis
Das Hotel ist mit drei Sternen bewertet – diese sind auch voll berechtigt, mit Tendenz zu vier Sternen! Da die Zimmer jedoch recht klein sind und es neben dem Frühstücksbuffet kein zusätzliches gastronomisches Angebot gibt, wäre ein vierter Stern momentan noch unangebracht.
Der Preis ist mit 99€ pro Nacht für ein Doppelzimmer und 9€ für Frühstück etwas zu hoch.

Ergebnis
Das Hotel ist als zufriedenstellend zu bewerten und empfehlswert. Da jedoch nur eine Schiebetür für Dusche, Bad und Toilette vorhanden war, es keine Snack-Angebote gab und der Preis etwas niedriger sein könnte, gibt es zwei Punkte Abzug, somit erhält das Hotel 8 von 10 Punkten!

Vorschau: Am Dienstag, den 28. August könnt ihr an dieser Stelle einen weiteren Teil der Mentalitätencheck-Serie lesen, diesmal über den Schwarzwald!