Die Doofe mit dem Helm bin ich

Die Doofe mit dem Helm bin ich

Für Kind und Kegel: nun habe ich auch so einen Anhänger (Foto: Antranias / pixabay.de)

Vor ein paar Wochen schickte mir mein Mann am frühen Morgen eine Nachricht. Sein Auto war liegen geblieben. Totalschaden. Innerlich seufzte ich erleichtert auf, denn der Karren hatte uns in den letzten zwei Jahren mehr gekostet, als er wert gewesen war und ich stieß bisher mit meinem Vorschlag „lass den uns verkaufen und nimm mein Auto“ auf taube Ohren. Nun war es zwangsweise so. Mein Mann fährt jetzt mit „meinem“ Auto und ich habe so einen furchtbaren Anhänger an mein Fahrrad bekommen, um die Kleinen in die KiTa zu bekommen. Doch über den will ich eigentlich gar nicht reden.

Neue Perspektive
Die Doofe mit dem Helm bin ich

Neue Perspektive: Radfahren heißt auch Entschleunigung (Foto: jill111 / pixabay.de)

Seit ich wieder täglich mit dem Rad fahre – was zuletzt zu Schulzeiten war – hat sich meine Perspektive grundlegend verändert. Mein Blick auf Distanzen ist ein anderer geworden. Als meine Schwiegermutter einmal meinte, sie könnte von Ludwigshafen nach Schifferstadt auch laufen (was immerhin um die 14 Kilometer sind), habe ich sie mit dem Auto eingesammelt. Als meine Tochter an ihrem ersten Kindergartentag ohne Mama auf die Nase fiel und sich fast einen Zahn ausgeschlagen hat, war ich mit dem Auto innerhalb von Minuten erst bei ihr und dann mit ihr beim Zahnarzt. Weite, aber auch Zeit hat eine ganz neue Dimension bekommen. Ganz abgesehen von dem, was ich nun alles so sehe.

Ein bisschen mehr von der Stadt
Die Doofe mit dem Helm bin ich

Schnell, wendig, platzsparend: In der Großstadt ist das Rad schon effizienter als das Auto (Foto: flotty / pixabay.de)

Mit dem Rad dauert der Weg ungefähr 15 Minuten. Allzu lange bin ich also nicht unterwegs, auch wenn es mir in den letzten regnerischen Tagen wie eine sehr nasse Ewigkeit vorkam. Doch diese Viertelstunde reicht, um die Plakate zu lesen, die die Geschäfte in den Schaufenstern hängen haben. Oder auch, um die wunderschönen Kleider des Brautmodenladens zu bewundern, der vor noch nicht allzu langer Zeit eröffnet wurde. Beim Bäcker zu halten, um noch Brot zu holen, artet nicht in Parkplatzsuche aus, ich halte direkt vor dem Geschäft. Mit dem Rad habe ich auch in den paar Minuten ein bisschen mehr von der kleinen Stadt und ich verstehe absolut, warum gerade in großen Städten, in denen vieles noch näher beieinander liegt, das Auto ein Relikt geworden ist. Aus dem Blickwinkel brauche ich das Auto lediglich zum Großeinkauf – und den lass ich mir mittlerweile ohnehin oft liefern.

Die dunkle Seite
Die Doofe mit dem Helm bin ich

Doofer Helm? Auch mit Kopfschutz macht Fahrradfahren Spaß (Foto: DorothyA / pixabay.de)

Dafür darf ich mich jetzt über ganz neue Dinge aufregen. Denn was ich in den wenigen Tagen schon erkannt habe. Die Doofe mit dem Helm bin ich. Kein anderer Erwachsener trägt auf dem Rad einen Helm, Schulkinder brausen mit freiem Kopf die Straße hinunter und legen steile Kurven hin, Kleinkinder sitzen auf dem Kindersitz, die Ohren im Wind. Und ich trage einen Helm. Nicht nur, weil ich meinen Kindern zeigen will, dass nicht nur sie das Ding aufziehen müssen. Sondern auch, weil ich wieder aufstehen will, wenn ein übermüdeter Autofahrer mich übersieht. Egal wie gut und sicher ich nämlich Rad fahre. Vor denen gibt es keinen Schutz. Und was ist denn so schlimm daran? Ich schnalle mich im Auto an, warte bis die Ampeln auf Grün stehen, stelle mich bei runter gelassener Schranke auf keine Bahngleise. Was ist so schlimm am Helm? Dass er klobig ist? Ja, auch ein moderne Helm gewinnt bei Heidi kein Foto, aber im Vergleich zu einem Schädelbasisbruch ist er richtig schick. Kein Mountainbiker oder Radrennfahrer fährt ohne Helm. Nur die Stadtradler schneiden sich dieses Scheibchen ab. Wenn sie sich dabei mal nicht ins eigene Fleisch schneiden.

Kantine? – Ohne mich!

Einmal heißt sie Mensa, ein anderes Mal nennt man es ganz vornehm sogar Betriebsrestaurant, dann wieder nur Kantine. Gemeint ist immer dasselbe: Es geht um Essen am Arbeitsplatz zu vernünftigen Preisen. Keine langen Wege, um in der Arbeit eine Mahlzeit zu bekommen, man muss nicht selber kochen, sich um nichts kümmern. Klingt doch praktisch, oder? Trotzdem gehe ich bei uns in der Firma partout nicht in die Kantine.

Einfach: In einer Kantine bekommt man ganz unkompliziert Essen.

Einfach: In einer Kantine bekommt man ganz unkompliziert Essen (© Ingo Büsing/Pixelio.de)

Das liegt keinesfalls daran, dass das Essen schlecht wäre oder der Service nicht passen würde. Ganz im Gegenteil, von schlecht kann bei unserer Kantine gar nicht die Rede sein. Das Essen ist richtig gut, abwechslungsreich und obendrein gesund. Gerade nicht die fettigen, schleimigen Spaghetti Bolognese, an die man reflexartig beim Wort Kantine denken mag. Wenn es Nudeln gibt, dann sind sie „al dente“, so wie es sich gehört, und auch die Soße besteht tatsächlich aus echten Tomaten. Außerdem ist das Personal sehr freundlich, alles ist sauber und ordentlich, die Preise sind äußerst niedrig.

Da stellt sich logischerweise die Frage, wo mein Problem liegt, warum ich denn nicht in die Kantine gehe, wenn doch alles so gut ist.

Eigentlich ist es ganz simpel. Ich habe als Programmierer einen echten Bürojob. Das bedeutet einfach wenig bis hin zu null Bewegung, mal abgesehen vom Gang zum Kaffeeautomaten und zur Toilette. Daneben so gut wie keine Frischluft und wenig direktes Sonnenlicht. Ginge ich in die Kantine, dann hieße das wieder nur wenig Bewegung und schon wieder drinnen sitzen. Allein, wenn ich nur daran denke, tut mir gleich wieder der Rücken weh und ich verfalle in Schnappatmung.

Da ist es mir viel lieber, in der Mittagspause ein bisschen raus zu gehen. Raus an die frische Luft, ab in die Sonne und dazu noch ein bisschen Bewegung, auch wenn es nur ein kleiner Spaziergang bis zum nächstgelegenen Laden ist. Dort hole ich mir dann einen Imbiss, dazu noch ein wenig frisches Obst. Ein kleiner Happen reicht mir in der Mittagspause voll und ganz, denn ich gehöre zu denen, die mittags eher wenig essen, eine Kleinigkeit ist da wirklich ausreichend und belastet nicht so wie ein schweres, üppiges Mittagsgericht. Lieber esse ich im Laufe des Nachmittags dann noch einen Apfel oder eine Banane.

Herrlich: Es geht nichts über Frischluft und Sonnenschein in der Mittagspause.

Herrlich: Es geht nichts über Frischluft und Sonnenschein in der Mittagspause (© Verena Berk/Pixelio.de)

Natürlich war ich auch schon in der Kantine, ganz klar. Aber sobald ich mal wieder in drinnen gegessen habe, merke ich einfach, dass mir das nicht sonderlich gut tut. Wenn ich in der Pause ein wenig draußen und aktiv bin, kann ich mich gleich wieder besser konzentrieren. Die Bewegung und die Frischluft versorgen mein Hirn mit einer Extraladung Sauerstoff und damit kann ich dann von Neuem richtig produktiv arbeiten und mir sogar eine Tasse Kaffee am Nachmittag sparen. So kommt es, dass ich selbst bei Regen und eher mäßig schönem Wetter lieber draußen unterwegs bin.

Denn durch meinen kleinen Spaziergang tausche ich die meist überfüllte Kantine gegen eine ruhige Erholungspause ein. Ich kann mich ganz entspannt mit den Kollegen unterhalten, die genau wie ich lieber raus gehen, und manchmal komme ich auch zu einem netten Gespräch mit jemandem, der nicht aus der Firma ist.

Mir geht einfach nichts über meinen Mittags-Spaziergang, da kann die Kantine noch so toll sein, noch so günstig sein. Nichts wie raus!

Vorschau: Eva schreibt hier in der nächsten Woche über Gartenarbeit und das richtige Maß.

Heute schon getanzt?

Ich hatte ihn – den obligatorischen Tanzkurs, den dazugehörigen Abschlussball. Meinen Tanzpartner kannte ich selbst nicht. Aber er tanzte mit mir und alles war gut. Das war es dann erst einmal mit dem Tanzen. Viel gelernt, die Schritte im Kopf, aber wirklich anwenden konnte ich es dann doch nicht – ganz abgesehen von den Tanzpartys der Tanzschule, zu der die meisten aber auch nur gingen, solange der Tanzkurs lief. Nach dem Kurs für Fortgeschrittene war es dann endgültig vorbei.

Heute schon getanzt?

Schon vergessen? Viele Tanzschritte nutzt man nur im Tanzkurs (©Benjamin Thorn/ pixelio.de)

Schade, wirklich schade. Denn Standardtanz macht Spaß und man muss sich dafür nicht in funkelnde Kostüme zwängen und auf Turniere gehen. In den meisten Liedern, die in Clubs gespielt werden, lässt sich dabei ein Takt finden, auf den zumindest ein Discofox passt. Aber wer tanzt da schon Standard?

Am Vorabend zum ersten Mai hieß es dieses Jahr wieder vielerorts „Tanz in den Mai“. Leeren sich dort die Reihen? Immerhin geht auch längst nicht jeder Jugendliche zum Tanzkurs. Mein Mann hat erst als Student seinen Tanzkurs nachgeholt, weil er mit mir tanzen wollte. Doch braucht er vor jedem Tanzabend erneut eine kleine Einweisung. Zu denen, die also nie tanzen lernen, kommen die, die das Gelernte schnell wieder vergessen. Dann bleibt nur noch der Cha Cha-Grundschritt, um in den Mai zu tanzen.

Dabei ist Tanzen wirklich kein veraltetes Hobby. Filme, die schon zu den Klassikern gehören – wie „Footloose“ und „Grease“ – erfreuen sich immer noch großer Beliebtheit. Manch einer wurde neu aufgelegt – so wie „Hairspray“ und „Dirty Dancing“. Nicht zu vergessen sind die neuen Formate wie „Step Up“, das es mittlerweile schon in zahlreichen Fortsetzungen gibt – oder Serien wie „Glee“, in denen nicht nur gesungen, sondern auch fleißig getanzt wird. Weiterhin wird der Jugend mit Reihen wie der Disney-Produktion „Highschool Musical“ auch wieder etwas Tanzfieber in die Wiege gelegt. Aus der Mode zu kommen scheint Tanzen also nicht.

Heute schon getanzt?

Zusammen tanzen. Gemeinschaftsgefühl gibt es nicht nur beim Wiener Walzer (Foto: Obermann)

Was ist es dann, das diese Bewegungsart nach so langer Zeit immer wieder neu aufleben und auch etwas abebben lässt? Meiner Meinung nach ist Tanzen schon immer ein Mittel zur Gruppenbildung gewesen. Bereits im Kindergarten tippen die Kleinen bei „Brüderchen, komm tanz mit mir“ durch die Gegend. Gemeinsam die gleichen Schritte tun – eben eine Gruppe sein – das stärkt das Gemeinschaftsgefühl und schafft Vertrauen. Auch im Paartanz kann so ein starkes Gefühl des Miteinander entstehen. Immerhin führen heute nicht nur die Männer – und manch starke Frau gibt vielleicht gerne für einen Tanz das Zepter ab.

Tanzen ist außerdem Abgrenzung von eingefahrenen Sitten, spießigen Ansichten und klassischen Tempi. Die „sündigen“ lateinamerikanischen Tänze sorgen heute schon lange nicht mehr für Aufregung. Breakdance hat sich mit Wettbewerben und Musikvideos etabliert. Auf Hochzeiten „crashen“ die Brautleute mittlerweile selbst den klassischen Walzer. Es gibt immer etwas Neues zu lernen: neue Figuren, neue Lieder, neue Konstellationen.

Trotzdem gibt es in Diskotheken und Clubs kaum einen, der sich an die gelernten Tanzschritte hält. Selbst kreativ sein ist da die Devise – oder eben im „Gangnam“-Stil mit der Gruppe mitmachen. Das Schöne beim Tanzen ist doch, dass für jeden etwas dabei ist und jeder auf seine Kosten kommt. Also bewegt einmal wieder die Füße und tanzt los.

 

Vorschau: Alexandra fragt hier nächste Woche, ob Vernetztheit im Alter glücklicher macht.

Fünf Tipps gegen Verspannungen

Langes, falsches Sitzen und Liegen verursachen die häufigsten Beschwerden im Nacken und Rückenbereich. Muskelverspannungen können aber auch durch körperliche Anstrengung, Kälte und seelische Probleme wie Stress, Angstzustände oder Leistungsdruck hervorgerufen werden. Vereinzelt handelt es sich sogar um erste Anzeichen einer ernsthaften Erkrankung. Daher sollten Verspannungen nicht unterschätzt und bei oftmaligem oder chronischem Auftreten der Schmerzen ein Arzt zu Rate gezogen werden.

 Folgende Maßnahmen können Verspannungen lösen und eine vorbeugende Wirkung haben:

1. Bewegung als Allheilmittel

Mangelnde Bewegung, beispielsweise durch langes Sitzen oder Liegen, kann eine Ursache für Verspannungen sein. Daher empfiehlt es sich Ausdauersport zu machen, Rad zu fahren oder auch schwimmen zu gehen. Für die eher Gemütlichen bietet sich ein täglicher Spaziergang von 20 bis 30 Minuten an. Vorbeugend helfen die Wahl der Treppe anstelle des Aufzugs und das Aufstehen beim Telefonieren.

2. Entspannen statt Verspannen

Stress ist ungesund und sollte vermieden werden – oftmals ist er Auslöser von Verspannungen. Regelmäßige Entspannungsübungen wie Yoga oder Meditation helfen da weiter. Eine wohltuende Massage kann die Verkrampfungen ebenfalls lösen, wie zum Beispiel eine professionelle Thai- Massage. Zudem ist Erholung wichtig, damit der Körper zur Ruhe kommt und neue Energie gewinnen kann.

3. Wundermittel: Wärme

Fünf Tipps gegen Verspannungen

Wundermittel gegen Schmerzen: Wärmelampe, Heizkissen, Massageöl, Schmerzgel und Wärmebalsam (Foto: Sharifi)

Durchzug und Kälte bereiten leichte Verspannungen, welche nach ein bis zwei Tagen alleine vergehen. Sollte dies nicht der Fall sein, so lindert Wärme den Schmerz. Die betroffenen Stellen einfach mit einer Wärmeflasche oder einem Heizkissen warm halten. Mit einer Infrarotwärmelampe können die Verspannungen auch behandelt werden. Ebenso wirksam sind Wärmepflaster und schmerzlinde Gele, die in jeder Drogerie und Apotheke erhältlichen sind. Als vorbeugende Maßnahmen helfen häufige Besuche in der Sauna oder auch ein entspannendes Bad.

4. Professionelle Behandlung

Bei akuten Beschwerden ist das Aufsuchen eines Chiropraktikers oder Orthopäden zu empfehlen. Dabei werden die Blockaden der Nervenbahnen gelöst, die Muskeln gelockert und der Körper kann sich wieder entspannen.

5. Korrekte Haltung hilft vorbeugend

Letztendlich sind eine gute Matratze und ein nackenfreundliches Kopfkissen wichtig, denn so können Verspannungen im Schlaf vermieden werden, ebenso wie ein ergonomisch geformter Stuhl zur Bewahrung vor einer falschen Haltung. Vor allem empfiehlt es sich bei längerem Sitzen stündlich eine fünf bis zehnminütige Pause einzulegen, damit der Körper sich von seiner Anspannung lösen kann.

Vorschau: Nächste Woche lernt ihr drei interessante und leckere Fischrezepte kennen.

„Wer schlafen kann, darf glücklich sein“ (Erich Kästner) – fünf Einschlaftipps

„Wer schlafen kann, darf glücklich sein“ (Erich Kästner) - fünf Einschlaftipps

Es wird Nacht - schlafen kann trotzdem nicht jeder (Foto: Beutler)

Dem ein oder anderen dürfte das im Folgenden beschriebene Szenario durchaus bekannt vorkommen: Es ist Sonntag-Abend, ein turbulentes Wochenende – keinmal ging es vor drei Uhr früh ins Bett – liegt hinter einem und mit dem Gedanken an Schule, Uni oder Arbeit wälzt man sich nun unruhig von einer auf die andere Seite. Und obwohl man von den freizeitlichen Aktivitäten vollkommen erschöpft ist, will sich der rettende Schlaf einfach nicht einstellen.

 Im Rahmen einer Befragung von rund 3.000 Arbeitnehmern im Alter zwischen 35 und 65 Jahren hat die „Deutsche Angestellten Krankenkasse“, kurz DAK, ermittelt, dass sich beim Thema Schlafstörung etwa die Hälfte der Befragten betroffen fühlt. Auf die gesamte erwerbstätige Bevölkerung in Deutschland übertragen, hieße das, dass rund 20 Millionen Personen an leichten bis hin zu starken Schlafstörungen leiden.

 In dieser Situation aber gleich zu harten Medikamenten greifen, die einen bei überhöhter Dosierung womöglich das Weckerklingeln am nächsten Morgen verschlafen lassen – nein, danke. Deshalb hier: Die laut Internetrecherche fünf bewährtesten und am häufigsten empfohlenen Hausmittel bei Einschlafproblemen.


Tipp 1: Das richtige Getränk für süße Träume

Sie enthält nicht nur wertvolles Calcium, sondern auch die beruhigend wirkende Aminosäure Tryptophan: Milch ist ein wahres Wundermittel, wenn es um wohltuenden Schlaf geht. Vor dem Zubettgehen einfach eine Tasse warme Milch mit etwas Honig trinken. Die raffiniertere Variante: Mandelmilch. Dazu 20 Gramm Mandeln im Mixer zerkleinern, mit 200 Milliliter Milch und zwei Teelöffeln Honig erwärmen. Eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen trinken – süße Träume!


Tipp 2: Naschen erlaubt – aber wenn, dann richtig

Mit vollem Magen im Bett liegen? – Keine gute Idee. Hungrig ins Reich der Träume zu entfliehen, funktioniert aber meist auch weniger gut. Daher gilt: nach 18.00 Uhr möglichst nur noch zu den folgenden Lebensmittel greifen: Nüsse, Bananen, Datteln und Vollkornprodukte. Diese fördern die Produktion des Schlafhormons Melatonin.


Tipp 3: Hitzschlag oder Kältestarre

Auch die richtige Temperatur im Schlafzimmer kann sich positiv auf das Ein- und Durchschlafen auswirken. Das optimale Schlafklima liegt zwischen 15 und 18 Grad. Auch ein leichter Durchzug, beispielsweise durch ein schräg gestelltes Fenster kann förderlich sein.


Tipp 4: Sport ist Mord? – Nicht was das Einschlafen betrifft

Hat man das Gefühl einfach nicht zur Ruhe kommen zu könne, weil einem tausende von Gedanken durch den Kopf gehen, kann ein kleiner Spaziergang wahre Wunder wirken. Die Bewegung an der frischen Luft und die Möglichkeit die vergangenen Tage und Erlebnisse noch einmal Revue passieren zu lassen, können sich beruhigend auf Körper und Geist auswirken – so kann man entspannt ins Bett fallen. Hochleistungsport zu später Stunde sollte jedoch möglichst vermieden werden.


Tipp 5: Entspannung ist das A und O

 Mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen sollte man anstrengende Tätigkeiten vermeiden. Ein Buch lesen, die Lieblingsserie im Fernsehen anschauen oder wie in Tipp vier spazieren gehen, geben dem Körper die Möglichkeit sich zu entspannen – so fällt das Einschlafen später um einiges leichter. Die notwendige Entspannung kann aber auch mit einem Kräuterbad erreicht werden. Das Wasser sollt hierbei nicht zu heiß – höchsten 37 Grad – sein. Badezusätze wie Melisse, Lavendel oder Baldrian beruhigen zusätzlich. Kerzenlicht und Entspannungsmusik verwandeln das Badezimmer in eine wahre Wellness-Oase. Zehn Minuten in der warmen, duftenden Wanne sind völlig ausreichend. Also dann: Gute Nacht!

Vorschau: Wie schreibt man eigentlich eine Bewerbung? Und was zieht man zum Vorstellungsgespräch an? Diese Fragen und noch einige mehr wird euch Gülcin nächsten Sonntag an dieser Stelle beantworten.