Beziehungskiller? Katzenberger-Schwester Jennifer Frankhauser unter Verdacht

Jung und schön: Samantha Stone. Hat Jennifer Frankhauser versucht ihre Beziehung zu zerstören? (Foto: Norbert Hess)

Jung und schön: Samantha Stone. Hat Jennifer Frankhauser versucht ihre Beziehung zu zerstören? (Foto: Norbert Hess)

Sie ist jung, schön und schwelgt auch privat mit Freund und Sohn im Glück – Model Samantha Stone (26) könnte zufriedener nicht sein, bis sie vor wenigen Wochen eine Nachricht erhält, die ihr privates Glück auf eine harte Probe stellen sollte.

„Ich und dein Freund haben öfters Spaß. Das geht ja auch schon eine ganze Zeit lang mit dem.“ Die Absenderin: Jennifer Frankhauser, Halbschwester von TV-Sternchen Daniela Katzenberger. „Als ich das las, war ich erst mal geschockt“, berichtet Stone. „Ich habe Stunden gebraucht, bis ich mich entschied, darauf zu reagieren“, erzählt das 25-jährige Model weiter. Schließlich habe sie ihren Freund kontaktiert und ihm gesagt, was vorgefallen war. „Für mich stand fest, dass ich mich besser trenne. Ich wollt einfach erst mal meine Ruhe.“

Das anstehende Weihnachtsfest? „Weihnachten ist ruiniert“, teilte Stone Face2Face am 23. Dezember mit.

Stones Freund ist laut Angaben des Models Frankhausers Vorgesetzter bei einem Immobilienunternehmen. Er wollte sich zu den Vorwürfen gegenüber Face2Face nicht äußern.

„Ganz ehrlich? Ich dachte, sie sei ein nettes junges Mädchen. Jetzt bin ich einfach nur enttäuscht“, so Stone. Nachdem sie sich infolge der Behauptungen Frankhausers von ihrem Freund getrennt hatte, ist Stone inzwischen der Überzeugung, dass ihm übel mitgespielt wurde.

Der angebliche Grund für das Beziehungsaus zwischen Stone und ihrem Freund: ein Chatgesprächs zwischen Stone und Frankhauser (Screenshot: Stone)

Der angebliche Grund für das Beziehungsaus zwischen Stone und ihrem Freund: ein Chatgesprächs zwischen Stone und Frankhauser (Screenshot: Stone)

Auch wenn Frankhauser Stone gegenüber beteuert, jemand habe ihr Facebook-Profil gehackt und die Nachrichten in ihrem Namen versendet, und es von einem Freund Frankhausers heißt, sie hätte nur einen Witz machen wollen, ist sich das Model sicher: Frankhauser wollte ihre Beziehung zerstören. Schließlich habe es schon vor dem Vorfall Annährungsversuche seitens der Katzenberger-Schwester gegeben, indem sie Stones Partner gedrängt habe, mit ihr in die Disco zu gehen. Ein persönliches Gespräch zur Klärung der Situation lehnte Frankhauser nach Angaben von Stone ab.

Ihrem Freund habe sie inzwischen verziehen, so Stone. „Er hatte nichts mit Jennifer!“, ist sie überzeugt, „wir gehen gemeinsam durch Höhen und Tiefen und sind immer füreinander da. Egal, was kommt – wir halten zusammen!“

Ein Wermutstropfen für das neugewonnene Liebesglück: Beschimpfungen von Katzen-Mutter Iris Klein. „Du bist das Allerletzte! Verbreitest Lügen über meine Tochter! Pfui Teufel, schäm dich!“, heißt es in einer von Stone vorgelegten Facebook-Nachricht Kleins.

Ihre Behauptungen kann Stone mit diversen Screenshots belegen. Auf ihrer offiziellen Facebook-Seite lies Frankhauser hingegen am 5. Januar infolge erster Presseberichte verlauten: „Dieser Vorwurf ist absolut frei erfunden und nicht wahr!“ Klein nimmt ihre Tochter in Schutz und sagte Face2Face, dass es traurig sei, dass viele Leute versuchen mit allen Mitteln in die Schlagzeilen zu kommen. Angeblich habe es auch Beschimpfungen von Seiten Stones gegenüber Kleins Tochter sowie der gesamten Familie gegeben. „Jennifer hat einen Freund und wohnt seit August mit ihm zusammen. Sie will ganz sicher nichts von Stones Freund.“ Jennifer sei fix und fertig, da sie sich die Vorwürfe sehr zu Herzen nehme. „Im Prinzip zerstört Frau Stone gerade die Beziehung meiner Tochter und nicht umgekehrt“, so Klein.

Vorschau: Nächste Woche berichten wir im Panorama über das Start-Up Unternehmen „My Möbelstück“.

Zweifelhafter Ruhm für die Deutsche Bank

Ein sorgenfreies Jahr für das nach Bilanzsumme größte Kreditinstitut Deutschlands hätte wohl anders ausgesehen. Nicht nur wegen der Beteiligung an riskanten Hypothekengeschäften in den USA steht die Deutsche Bank international in der Kritik, auch musste sie sich in ihrer Frankfurter Zentrale innerhalb von zwei Wochen zwei Razzien durch die Polizei unterziehen.

Bei der ersten Durchsuchung ging es um den Vorwurf des Steuerbetruges im Zuge des Handels mit CO2-Emissionszertifikaten

(Anm. d. Red.: Verschmutzungsrechte) von der Frankfurter Staatsanwaltschaft. Auch Geldwäsche und Strafvereitelung wird der Großbank vorgeworfen. Mehrere Manager wurden von der Polizei festgenommen, schwere Vorwürfe auch gegen den aktuellen Co-Vorsitzenden des Vorstandes, Jürgen Fitschen, erhoben.

Das Polizeiaufgebot letzte Woche suchte nach Aktien als Beweismaterial im Zuge der Anklage im Kirch-Prozess. Die Erben des verstorbenen, deutschen Medienunternehmers Leo Kirch werfen der Investmentbank vor, den Untergang von KirchMedia mit verursacht zu haben. Der damalige Vorstandssprecher der Deutschen Bank, Rolf-Ernst Breuer, sagte in einem Fernsehinterview, dass es allgemein bekannt sei, dass KirchMedia im damaligen Zustand keine Kredite mehr bekommen könne. Dies habe nach Kirchs Ansicht dazu beigetragen, dass diverse Banken die Kredite an das Medienunternehmen gekündigt hätten, was wiederum den darauffolgenden Insolvenzantrag der Firma indirekt bewirkte. Dem Management der Deutschen Bank wird vorgeworfen im Falle Kirch strategisch betrogen zu haben. Die Staatsanwaltschaft vermutet, dass sich viele hochrangige Ex-Manager untereinander abgesprochen hatten, bevor sie als Zeugen vor Gericht aussagten.

Der – gemäß Expertenaussagen – potenziell folgenschwerste Fall sei aber die Affäre um den Zinsbetrug bei der London Interbank Offered Rate, kurz Libor. Diese ist ein wichtiger Referenz-Zinssatz. Er berechnet sich aus den Zinssätzen, zu denen die Banken am Geldmarkt aktuell selbst Kredite aufnehmen können. Der Libor beeinflusst die Preise von Finanzderivaten, wie Swaps und Optionen. Hauptverdächtigt und letztendlich auch verurteilt wurden einige Händler der Schweizer Großbank UBS. Ihnen wird vorgeworfen, den Libor durch falsche Eingaben in das  Berechnungssystem künstlich niedrig gehalten zu haben. Damit erhofften sich die Derivatehändler vorteilhafte Geschäfte und höhere Renditechancen. Im Zuge der Affäre wird auch gegen die Deutsche Bank ermittelt. Gefährliches Potenzial steckt vor allem in den vielen Kunden, die sich durch die Manipulationsvorwürfe betrogen fühlen könnten. In den USA erhoben bereits viele Hausbesitzer Anklage, da sie das Gefühl haben, zu viel für ihre Hypothekendarlehen bezahlt zu haben.

Zu allem Überfluss wurde die Deutsche Bank nun auch noch in Italien zu einer hohen Geldstrafe wegen Betrugs verurteilt. Die Bank soll der Stadt Mailand Derivate mit der Aussicht auf einen niedrigen Zinssatz verkauft haben. Dadurch wollte sich die Stadt die drückende Zinslast einer milliardenschweren Anleihe verringern. Im Ergebnis musste die Stadt allerdings millionenschwere Verluste hinnehmen. Und damit nicht genug: Viele italienische Kommunen haben ähnliche Geschäfte abgeschlossen. Da nun auch ihnen hohe Verluste drohen, wollen viele von ihnen gegen die Deutsche Bank vor Gericht ziehen.

Es bleibt abzuwarten, welchen langfristigen Schaden die Deutsche Bank davontragen könnte. Viele Experten sehen in der Affäre um den Libor-Zinsbetrug den gefährlichsten Brandherd. Hier darf man auf die weiteren Ermittlungen gespannt sein. Trotz des Imageschadens bleibt die Deutsche Bank jedoch eine der führenden Investmentbanken weltweit und es ist wahrscheinlich, dass viele ihrer Kunden treu bleiben werden. Dennoch: Ein „smoother“ Jahresabschluss sieht definitiv anders aus.