Do-It-Yourself-Projekt: Dufte Motive mit Foto-Seife

Fotos versprühen einen besonderen Zauber: Sie lassen vergangene Zeiten wieder lebendig werden, konservieren und archivieren die Vergangenheit – ganz gleich, ob es sich um Urlaubsbilder, bedeutungsgeladene Momentaufnahmen oder spontane Schnappschüsse handelt. Dabei lassen sich die abgelichteten Erinnerungen in Form von Foto-Seife nicht nur kreativ, sondern buchstäblich „hautnah“ miterleben. Der Gang ins Badezimmer wird so zum Besuch einer ganz besonderen Galerie, die sich mit allen Sinnen erfassen lässt.

Benötigte Materialien:

Waschecht: Foto-Seife (Foto: Onat)

Waschecht: Foto-Seife (Foto: Onat)

  • transparente Rohseife – im Bastelladen erhältlich
  • Duftöl oder Parfüm
  • Fotos auf Fotopapier oder Bilder auf transparenter Folie
  • Silikonformen oder aufgeschnittene Tetrapaks und Plastikbecher
  • Wasser zum Kochen
  • ein Topf, eine Schüssel, ein Messer und ein Schneebesen

Vorgehen:

1. Für die Foto-Seife die transparente Rohseife – je nach benötigter Menge – mit einem Messer würfeln und in eine Schüssel geben. Wasser in einen Topf geben und auf mittlerer Hitze erwärmen. Die Schüssel darauflegen und die Seife über dem Wasserbad zum Schmelzen bringen.

2. Wenn die Seife flüssig geworden ist, nach Belieben Duftöl oder Parfüm für den Geruch hinzufügen und mit einem Schneebesen verrühren. Wer etwas Farbe mit ins Spiel bringen möchte, kann auch Lebensmittelfarbe hinzufügen. Zu großzügig sollte man mit der Dosierung jedoch nicht sein, da die Motive sonst nicht gut zu erkennen sind.

3. Die Flüssigkeit nun zur Hälfte in die Silikonformen beziehungsweise in die Tetrapaks oder Plastikbecher gießen und aushärten lassen. Während sich Tetrapaks für eckige Seifen eignen, erhält man durch Plastikbecher runde Formen. Der Härte-Vorgang wiederum lässt sich im Kühlschrank beschleunigen.

4. Wenn die Seife fester geworden ist, das Foto oder die bedruckte Folie darauf platzieren. Die übrige Seife erneut über dem Wasserbad schmelzen und in die Form gießen. Nur noch alles an der Luft oder im Kühlschrank abkühlen lassen und die fertige Foto-Seife vorsichtig aus der Form lösen.

Tipp: Auch getrocknete Blätter, Blüten, Kaffeebohnen und Zitrusfrüchte-Scheiben lassen sich – in Seife gegossen – waschecht verewigen.

Vorschau: Nächste Woche gibt es hier einen Erfahrungsbericht zur Saftkur im Selbsttest.

Selfmade Wellness aus der eigenen Küche

Ärger über den herausgewachsenen Haaransatz und den zur Hälfte abgeblätterten Nagellack – es ist einfach nie genügend Zeit sich einfach mal nur mit sich selbst zu beschäftigen. Doch genau in dieser Annahme liegt das Problem. Es erfordert kaum Zeit, ist wohltuend und macht langfristig glücklich: Das Wellness-Programm aus der eigenen Küche.

„Ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag“, so sagt einst Charlie Chaplin. Und um euch selbst ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern benötigt man Folgendes:

Selfmade Wellness aus der eigenen Küche

Verwöhnt die Sinne: das Kleopatra-Bad (© JMG / pixelio.de)

1.Wie Kleopatra: In Milch und Honig baden

  • 1 Liter Milch
  • 3 Esslöffel Honig

Im Badewasser werden die beiden Lebensmittel zu einer Wohlfühlkombination. Bereits die ägyptische Königin Kleopatra hat sich diesen Luxus gegönnt. Milch wirkt rückfettend, elastizitätsfördernd und beruhigend auf die Haut. Das Bad riecht angenehm, sorgt für Entspannung und macht die Haut streichelzart. Honig ist feuchtigkeitsspendend und lässt sich während des Bades auch zur Bekämpfung spröder Lippen verwenden. Nach einem Bad von 20 bis 30 Minuten sollte man sich allerdings abduschen, da die Milch sonst gerinnt.


2. Die „alte Haut“ von sich abstreifen

  •  4 Esslöffel Salz
  •  30 ml Olivenöl

Bei normaler und trockener Haut wirkt dieses Peeling wahre Wunder. Man mischt zwei Kochutensilien und erhält ein neues Hautgefühl. Einfach mit kreisenden Bewegungen auf den ganzen Körper auftragen und anschließend abspülen. Besonders dem Abreiben der Unterarmen wird nachgesagt, dass es uns Sorgen vergessen macht.

3. Trauermaskerade ablegen

  •  1 Banane
  •  2 Esslöffel Quark
  •  1 Eigelb

Revitalisierende Gesichtsmasken verjüngen die Haut und sorgen garantiert anschließend für einen „Aha-Effekt“. Die Früchte sind je nach Anspruch der Haut an die Maske fast beliebig austauschbar. Besonders eigenen sich auch Aprikose und Pfirsich. Das Obst wird zerkleinert und anschließend mit Quark und Eigelb leicht schaumig geschlagen. Beim Auftragen auf das Gesicht ist darauf zu achten, die Mund- und Augenpartien großzügig auszusparen, außer man hat vor, seine Gesichtsmaske auch auf kulinarischer Ebene zu testen.

Nach einer 20-minütigen Einwirkzeit, in der man sich gerne mit Gurkenscheiben die Augen bedenken darf, wird die Maske mit Wasser und eventuell einem weichen Schwamm entfernt.

Nach dem Abschluss dieses Programms kann man zufrieden ins Bett gehen. Denn auch Schlaf ist Wellness!

Vorschau: Nächste Woche könnt ihr euch mit Lisas Schokokuchen aus der Tasse den Tag versüßen.

„Wer schlafen kann, darf glücklich sein“ (Erich Kästner) – fünf Einschlaftipps

„Wer schlafen kann, darf glücklich sein“ (Erich Kästner) - fünf Einschlaftipps

Es wird Nacht - schlafen kann trotzdem nicht jeder (Foto: Beutler)

Dem ein oder anderen dürfte das im Folgenden beschriebene Szenario durchaus bekannt vorkommen: Es ist Sonntag-Abend, ein turbulentes Wochenende – keinmal ging es vor drei Uhr früh ins Bett – liegt hinter einem und mit dem Gedanken an Schule, Uni oder Arbeit wälzt man sich nun unruhig von einer auf die andere Seite. Und obwohl man von den freizeitlichen Aktivitäten vollkommen erschöpft ist, will sich der rettende Schlaf einfach nicht einstellen.

 Im Rahmen einer Befragung von rund 3.000 Arbeitnehmern im Alter zwischen 35 und 65 Jahren hat die „Deutsche Angestellten Krankenkasse“, kurz DAK, ermittelt, dass sich beim Thema Schlafstörung etwa die Hälfte der Befragten betroffen fühlt. Auf die gesamte erwerbstätige Bevölkerung in Deutschland übertragen, hieße das, dass rund 20 Millionen Personen an leichten bis hin zu starken Schlafstörungen leiden.

 In dieser Situation aber gleich zu harten Medikamenten greifen, die einen bei überhöhter Dosierung womöglich das Weckerklingeln am nächsten Morgen verschlafen lassen – nein, danke. Deshalb hier: Die laut Internetrecherche fünf bewährtesten und am häufigsten empfohlenen Hausmittel bei Einschlafproblemen.


Tipp 1: Das richtige Getränk für süße Träume

Sie enthält nicht nur wertvolles Calcium, sondern auch die beruhigend wirkende Aminosäure Tryptophan: Milch ist ein wahres Wundermittel, wenn es um wohltuenden Schlaf geht. Vor dem Zubettgehen einfach eine Tasse warme Milch mit etwas Honig trinken. Die raffiniertere Variante: Mandelmilch. Dazu 20 Gramm Mandeln im Mixer zerkleinern, mit 200 Milliliter Milch und zwei Teelöffeln Honig erwärmen. Eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen trinken – süße Träume!


Tipp 2: Naschen erlaubt – aber wenn, dann richtig

Mit vollem Magen im Bett liegen? – Keine gute Idee. Hungrig ins Reich der Träume zu entfliehen, funktioniert aber meist auch weniger gut. Daher gilt: nach 18.00 Uhr möglichst nur noch zu den folgenden Lebensmittel greifen: Nüsse, Bananen, Datteln und Vollkornprodukte. Diese fördern die Produktion des Schlafhormons Melatonin.


Tipp 3: Hitzschlag oder Kältestarre

Auch die richtige Temperatur im Schlafzimmer kann sich positiv auf das Ein- und Durchschlafen auswirken. Das optimale Schlafklima liegt zwischen 15 und 18 Grad. Auch ein leichter Durchzug, beispielsweise durch ein schräg gestelltes Fenster kann förderlich sein.


Tipp 4: Sport ist Mord? – Nicht was das Einschlafen betrifft

Hat man das Gefühl einfach nicht zur Ruhe kommen zu könne, weil einem tausende von Gedanken durch den Kopf gehen, kann ein kleiner Spaziergang wahre Wunder wirken. Die Bewegung an der frischen Luft und die Möglichkeit die vergangenen Tage und Erlebnisse noch einmal Revue passieren zu lassen, können sich beruhigend auf Körper und Geist auswirken – so kann man entspannt ins Bett fallen. Hochleistungsport zu später Stunde sollte jedoch möglichst vermieden werden.


Tipp 5: Entspannung ist das A und O

 Mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen sollte man anstrengende Tätigkeiten vermeiden. Ein Buch lesen, die Lieblingsserie im Fernsehen anschauen oder wie in Tipp vier spazieren gehen, geben dem Körper die Möglichkeit sich zu entspannen – so fällt das Einschlafen später um einiges leichter. Die notwendige Entspannung kann aber auch mit einem Kräuterbad erreicht werden. Das Wasser sollt hierbei nicht zu heiß – höchsten 37 Grad – sein. Badezusätze wie Melisse, Lavendel oder Baldrian beruhigen zusätzlich. Kerzenlicht und Entspannungsmusik verwandeln das Badezimmer in eine wahre Wellness-Oase. Zehn Minuten in der warmen, duftenden Wanne sind völlig ausreichend. Also dann: Gute Nacht!

Vorschau: Wie schreibt man eigentlich eine Bewerbung? Und was zieht man zum Vorstellungsgespräch an? Diese Fragen und noch einige mehr wird euch Gülcin nächsten Sonntag an dieser Stelle beantworten.