#Anytimeiscaketime – Selbstversuch zum Backen mit Instagram

Wenn man auf der Social-Media-Plattform Instagram unterwegs ist sind sie garantiert nicht zu verfehlen: Bilder von süßen Cupcakes, wundervoll gestalteten Torten und lecker aussehenden Kuchen. Da möchte man am liebsten gleich durch den Bildschirm greifen und ein Stückchen probieren. Oder man würde zumindest gerne herausfinden, wie es den Instagram-Bäckerinnen und -Bäckern gelungen ist, ihre Kunstwerke zu backen und so toll in Szene zu setzen, dass sie einfach zum anbeißen aussehen.

Unter verschiedenen Hashtags wie #backen (bisher ungefähr 956.631 Beiträge), #backenmachtglücklich (ca. 177.380 Beiträge) oder einfach auf Englisch #cake (ca. 59.411.105 Beiträge) werden so viele Bilder von selbst gebackenen Köstlichkeiten gepostet, dass sie einfach dazu einladen, selbst etwas davon zu Hause auszuprobieren.

Diesen Versuch habe ich in der vergangenen Woche gewagt und zwei Rezepte aus der Instagram-Backstube ausprobiert. Ob die Werke am Ende genauso fotogen aus meinem Backofen kommen, wie sie auf Instagram aussehen? Welchen Herausforderungen ich mich dabei gestellt habe, verrate ich euch in meinem Selbstversuch.

Der erste Versuch: Valencia Cupcakes

#Anytimeiscaketime - Selbstversuch zum Backen mit Instagram

Autorin Anna-Sophie Beckerle mit den Backzutaten für den ersten Versuch – es kann losgehen (Foto: Anna-Sophie Beckerle)

Als erstes habe ich die Valencia Cupcakes von lillys_cupcakery ausprobiert. Das Rezept erschien mir zwar aufwändig, aber die Cupcakes sahen auf dem Bild auf Instagram einfach zu lecker aus. Ich war also schon auf eine Herausforderung eingestellt. Obwohl ich bisher schon einige Muffins gebacken habe, habe ich allerdings noch nie eine Ganache hergestellt oder Churros selbst gemacht. Zum Glück gab es passend zum Instagram-Account einen Video-Blog zu den Rezepten, der mir beim Nachbacken sehr geholfen hat.

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Lilly Kürten mit ihren selbstgebackenen Valencia Cupcakes (Foto: lillys_cupcakery)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da ich schon Erfahrung beim Backen habe, fiel es mir eher leicht, die typisch spanischen Magdalenas in den Muffin-Förmchen zu backen. Leider sind sie etwas aus der Form gesprungen, was ihnen aber geschmacklich zum Glück nicht geschadet hat.

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So sahen die Magdalenas aus, kurz bevor sie in den Backofen kamen (Foto: Anna-Sophie Beckerle)

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Und so sind die Magdalenas aus dem Ofen gekommen, leider etwas aus der Form gesprungen, aber trotzdem sehr lecker (Foto: Anna-Sophie Beckerle)

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Die Ganache wird noch mit einer Orange verfeinert und dann direkt in den Kühlschrank gestellt (Foto: Anna-Sophie Beckerle)

Als nächstes machte ich mich daran, die Ganache herzustellen. Das gestaltete sich schon etwas schwieriger, da sich die heiße Sahne eher schlecht mit der Schokolade ver-binden wollte. Das Ganze musste dann nochmal zwei Stunden in den Kühlschrank, um fest zu werden. Daher habe ich für das gesamte Backexperiment viel länger gebraucht, als ich ursprünglich dachte.

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Alle diese Zutaten und Utensilien werden benötigt, um die Churros herzustellen (Foto: Anna-Sophie Beckerle)

 

Zu guter Letzt musste ich noch den Churro-Teig fertigen, was schneller ging als gedacht. Allerdings musste ich feststellen, dass ich mit einer normalen Spritztülle mit Sternaufsatz die Churros mehr und mehr unförmig in das Öl spritzte. Das war natürlich später auf dem Foto für Instagram nicht so schön. Aber immerhin waren sie echt lecker und in Zukunft werde ich wohl eine feste Spritze dafür nutzen.

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Die Grundlage für den Churro-Teig ist ein Brand-Teig, der hier bereits mit den Eiern gemischt wurde (Foto: Anna-Sophie Beckerle)

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So sehen die Churros aus, als sie fertig gebacken und mit Zucker und Zimt bestäubt wurden (Foto: Anna-Sophie Beckerle)

Der große Moment war nun also gekommen und die Cupcakes sahen dem Original auf Instagram schon ähnlich, was für mich doch sehr erleichternd war, da ich schließlich fast sechs Stunden in der Küche verbracht hatte.

Der große Vergleich:

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Und so sehen sie aus, meine nachgebackenen Valencia Cupcakes (Foto: Anna-Sophie Beckerle)

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Ein Selfie was direkt auf Instagram gepostet werden könnte, da hat sich die ganze Arbeit doch gelohnt, oder? (Foto: Anna-Sophie Beckerle)

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Zum Vergleich: hier nochmal die Valencia Cupcakes von lillys_cupcakery (Foto: lillys_cupcakery)

Aber ist der ganze Aufwand auch ein paar tolle Fotos auf Instagram wert? Ich habe bei Lilly Kürten (25 Jahre), der Autorin des Blogs lillys_cupcakery, nachgefragt. Sie antwortete mir, dass sie aus einem deutsch-amerikanischen Haushalt stamme, wo hauptsächlich mit Backmischungen gebacken wurde. 2012 fasste sie den Entschluss, dass es doch auch ohne gehen müsste. Nachdem sie einiges erfolgreich ausprobiert hatte, postete sie es auf Instagram und fing 2017 damit an, Videos zu den Rezepten zu veröffentlichen. Damit wollte sie ihren Abonnenten zeigen, wie einfach verschiedene Rezepte gebacken werden können, sowohl in Deutschland als auch in Amerika. Sie ist der Meinung, dass es die Arbeit definitiv wert ist. Man merkt ihr auf jeden Fall an, dass es ihr sehr viel Spaß macht. Das ist sicher ein wichtiger Erfolgsfaktor eines Instagram-Accounts, nicht nur beim Backen.

Der zweite Versuch: Erdbeer-Käsekuchen-Brownies

Für den zweiten Versuch, etwas aus Instagram nachzubacken, habe ich mir die Erdbeer-Käsekuchen-Brownies von fraeuleinmeerbackt_de herausgesucht. Sie fordert auf Ihrem Instagram-Profil ihre Follower dazu auf, ihr nachgebackene Werke zu zeigen. Daher dachte ich, eines ihrer Rezepte wäre perfekt für den zweiten Versuch. Die Erdbeer-Käsekuchen-Brownies werden auf ihrem Blog, zusätzlich zu ihrem Instagram-Account, als „bester Blechkuchen“ angepriesen, mal sehen, ob das auch so stimmt. Der Kuchen sieht auf den Instagram-Fotos einfach toll aus und nachdem ich für die Cupcakes doch sehr lange gebraucht hatte, habe ich gehofft, dass die Brownies nicht ganz so viel Zeit in Anspruch nehmen.

Zuerst habe ich den Brownie-Teig hergestellt. Das ging tatsächlich super schnell und sehr leicht, bis vielleicht auf die Schokolade, die ich schmelzen musste. Dafür musste ich schon etwas Zeit einplanen. Die geschmolzene Schokolade darf weder kochen, noch zu heiß zum restlichen Teig gegeben werden, weil es sonst klumpt.

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Aus diesen Zutaten werden gleich hoffentlich leckere Käsekuchen-Brownies entstehen (Foto: Anna-Sophie Beckerle)

Nach dem Mischen wurde alles einfach in eine Form gegossen. Da ich leider keine Brownie-Form besitze hatte ich stattdessen eine Auflaufform mit Backpapier ausgelegt. Das stellte sich als schwieriger heraus, als ich dachte, da das Backpapier immer wieder knitterte.

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So sieht der Brownie-Teig in der Form dann aus (Foto: Anna-Sophie Beckerle)

Schließlich war der Teig in der Form und ich konnte mit dem Mischen des Käsekuchen-Toppings beginnen. Da ich leider keine Erdbeeren mehr kaufen konnte, habe ich stattdessen gefrorene Himbeeren genommen, was aber auch super geklappt hat. Dann musste ich nur noch die gemischten Zutaten für den Käsekuchen auf den Brownie-Teig geben und alles für eine Stunde in den Backofen stellen.

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Nun muss das Ganze nur noch in den Backofen (Foto: Anna-Sophie Beckerle)

 

Als der Kuchen fertig war und kurz ausgekühlt hatte, schnitt ich ihn für die Fotos zurecht. Bis auf die Kleinigkeit, dass sich die beiden Teige nicht gleichmäßig verteilt haben, kommt er dem Instagram-Foto schon ein wenig nahe. Immerhin ging das Backen der Brownies verhältnismäßig mit wenig Arbeit und relativ schnell, wenn man die Backzeit außen vor lässt.

Die original Instagram-Brownies von fraeuleinmeerbackt_de im Vergleich mit meinem Ergebnis:

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Meine Himbeer-Käsekuchen-Brownies, auf einem Teller angerichtet, aber leider nicht so schön wie das Original auf Instagram (Foto: Anna-Sophie Beckerle)

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Trotzdem stolz: das Selfie zum Schluss darf natürlich auch nicht fehlen (Foto: Anna-Sophie Beckerle)

Alles in allem würde ich sagen, dass es auf jeden Fall einiges an Arbeit und Zeitaufwand kostet, einen eigenen Back-Blog auf Instagram zu unterhalten. Vor allem, wenn man sich die Rezepte selbst heraussucht oder erstellt und dann vielleicht sogar mehrere Anläufe braucht, um den perfekten Kuchen zu backen. Das Ganze dann auch noch schön hübsch zu fotografieren, gleicht fast einem Vollzeit-Job. Aber wenn es Spaß macht, ist ja bekanntlich keine Mühe zu viel. Dass es als Amateur-Bäckerin nicht so leicht für mich war, die verschiedenen Rezepte nach zu backen, zeigt auch, dass ein gewisses Talent und die richtige Ausstattung nicht fehlen sollten. Ich ziehe demnach auf jeden Fall meinen Hut vor all den talentierten Instagram-Bäckerinnen und –Bäckern, denn ich bin sicher, dass die Kuchen und Cupcakes genau so gut schmecken, wie sie auf den Instagram-Seiten aussehen.

Gut gewartet hält länger: Wie man seine Küchengeräte in Schuss hält

Wer kennt das nicht: Kaum hat man einmal gekocht, schon ist die ganze Küche verschmutzt. Auch wenn man regelmäßig putzt – manche Geräte entwickeln doch immer einen Schmutzrand, Kalkablagerungen oder Fettfilme. Tipps, wie man Küchengeräte richtig in Schuss hält und solche Putzsünden vermeidet, findet ihr hier:

1. Wasserkocher und Kaffeemaschine

Kalk ist der Feind jeder Kaffeemaschine und jedes Wasserkochers. Deswegen sollten die Geräte regelmäßig entkalkt werden. Das gilt vor allem für Gebiete, in denen es besonders kalkhaltiges Wasser gibt. Um den Kalk zu entfernen, kann man spezielle Entkalker verwenden, die es in Drogeriemärkten oder gut sortierten Supermärkten zu kaufen gibt. Man kann aber auch zu der günstigeren Variante greifen und Essig verwenden. Dazu einfach Essig zu gleichen Teilen mit Wasser mischen, das Ganze im Wasserkocher beziehungsweise in der Kaffeemaschine erhitzen und einwirken lassen. Das Essigwasser löst dann den Kalk, der sich in der Maschine angesammelt hat. Anschließend die Geräte gründlich ausspülen – sonst schmeckt der Kaffee oder Tee nachher nach Essig.

2. Mikrowelle und Backofen

Backofen: Hier stören vor allem eingebrannte Speisereste (Foto: Möller)

Backofen: Hier stören vor allem eingebrannte Speisereste die Sauberkeit (Foto: Möller)

Eingebrannte Speisereste und festsitzende Gerüche sind das Hauptproblem beim Reinigen dieser Geräte. Doch auch das lässt sich leicht lösen: Einfach eine hitzebeständige Schüssel mit Wasser füllen, einige Spritzer Zitronensaft dazugeben und in der Mikrowelle oder im Backofen bei höchster Stufe ein paar Minuten erwärmen. Bei der Mikrowelle reicht dafür eine Minute völlig aus. Das hilft, eingebrannte Schmutzreste zu lösen und hartnäckige Gerüche zu vertreiben. Anschließend mit einem Reinigungstuch die gelösten Schmutzreste abwischen. Die Backbleche des Ofens sind meist zu groß für die Spüle. Das Reinigen der Bleche ist nur schwer möglich und führt meist zu einer Überschwemmung der näheren Umgebung. Doch auch hier gibt es eine einfache Lösung – die Badewanne oder Dusche. Mit alten Handtüchern ausgelegt – damit der Boden nicht verkratzt – ist hier genug Platz, um die unhandlichen Bleche einfach und ohne Überschwemmungsgefahr zu reinigen.

3. Kühlschrank

Der Kühlschrank sollte idealerweise alle paar Monate abgetaut und gründlich ausgewaschen werden, damit sich keine Schimmelflecken bilden. Wenn der Kühlschrank abgetaut wurde, kann man ihn einfach mit warmem Wasser und einem Schuss Essig oder Zitronensaft reinigen. So werden Bakterien getötet und gleichzeitig unangenehme Gerüche entfernt. Beim Reinigen sollte man die Dichtungen und Lüftungsgitter nicht vergessen. Auch hier sammeln sich gerne Bakterien an, die zur Schimmelbildung führen können.

Die Dunstabzugshaube: Ein hartnäckiger Fettfilm setzt sich hier besonders gerne fest (Foto: Möller)

Die Dunstabzugshaube: Ein hartnäckiger Fettfilm setzt sich hier besonders gerne fest (Foto: Möller)

4. Die Dunstabzugshaube

An kaum einem Küchengerät setzt sich so gerne ein hartnäckiger Fettfilm ab wie an der Dunstabzugshaube. Deswegen sollte sie auch regelmäßig davon befreit werden. Doch was tun, wenn sich der Fettfilm festgesaugt hat? Erst einmal die betroffenen Stellen mit Speiseöl einreiben – das hilft den Fettfilm zu lösen. Anschließend die Dunstabzugshaube mit warmem Wasser  und einem Spritzer Spülmittel gründlich putzen. Um am Ende noch ein glänzendes Ergebnis zu bekommen, einfach die Metallteile der Haube mit Zitronenwasser, Glasreiniger oder Babyfeuchttüchern putzen. Auch die Filter der Dunstabzugshaube sollten regelmäßig gereinigt werden, um festsitzende Fettreste zu vermeiden.

Vorschau: Nächste Woche verraten wir euch im vierten Teil unserer asiatischen Kochreihe wie ihr leckere Wan Tans ganz leicht selber machen könnt.

Weil selbstgemacht einfach besser schmeckt: Cupcakes mit cremigem Deko-Häubchen

Spätestens seit die neue Erfolgsserie 2 broke girls bei uns an den Start gegangen ist, kennt man auch in Deutschland die köstlichen Leckereien. Cupcakes – zu Deutsch: Tassenkuchen – ist der neue Backtrend aus den Staaten. Die Muffin-ähnlichen Süßwaren sind auf Festen der absolute Renner. Und das aus gutem Grund. Denn was einen Cupcake von einem herkömmlichen Muffin unterscheidet ist das cremige Deko-Häubchen obenauf. Im Original „Frosting“ genannt, bietet es eine Vielfalt von geschmacklichen und farbigen Variationen und ermöglicht so die individuelle Gestaltung der Naschereien. Und das Beste daran: Mit einem einfachen Grundrezept lassen sich – durch kleine Änderungen – eine Fülle verschiedener Geschmäcker kreieren. So ist für jeden etwas dabei und das Rezept wird nicht langweilig.

Zutaten

Teig

  • 100g Butter
  • 150g Zucker
  • 75g Kakaopulver
  • 2 Eier
  • 130ml Milch
  • 100g Mehl
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt
  • Messerspitze Salz

Frosting

  • 125g Butter oder 200g Mascarpone oder 200g Frischkäse
  • 200g Puderzucker
  • Zitronensaft

Zubereitung

1. In einer Schüssel die sehr weiche Butter mit dem Zucker und dem Kakaopulver verrühren. Zu der cremigen Masse zwei Eier dazugeben und mit etwa 130ml Milch vermischen bis sich alles zu einem emulgierten Teig verbunden hat. In einer zweiten Schüssel Mehl, Backpulver, Salz und Vanilleextrakt mischen und unter ständigem Rühren langsam in die erste Schüssel geben.

2. Die Förmchen mit dem fertigen Teig bis zur Hälfte befüllen. Der Teig geht im Ofen noch auf und da man dem Cupcake im Anschluss noch eine Frosting-Haube aufsetzen möchte, ist eine gerade Oberfläche wünschenswert. Unbedingt sollte auch darauf geachtet werden, dass man die Papierförmchen mit einem Muffinblech stabilisiert. Wird keines benutzt, riskiert man ein Backofen-Teig-Dilemma, denn die Papierform allein reicht nicht aus, um den flüssigen Teil in Position zu halten.

3. Während der Teig bei 160 Grad Umluft 15 bis 20 Minuten fertig backt, – die Backzeit variiert je nach Förmchengröße – kann das Frosting für das Deko-Häubchen vorbereitet werden. Hier kommt ein simples Grundrezept zum Einsatz, welches nach Belieben verfeinert werden kann. Hierzu braucht man 125g weiche Butter, – wahlweise auch Frischkäse oder Mascarpone –, 200g Puderzucker und etwas Zitronensaft. Alles zu einer weichen aber stabilen Creme verrühren und nach Belieben mit allerlei Leckereien verfeinern. So können Früchte oder Fruchtsirup dem Frosting die ganz persönliche Note geben, aber auch geröstete Nüsse oder fertige Süßigkeiten, wie Schokoriegel oder Gummibärchen, lösen köstliche Geschmacksexplosionen im Mund aus.

Weil selbstgemacht einfach besser schmeckt: Cupcakes mit cremigem Deko-Häubchen

Lecker: selbstgemachte Schokocupcakes (Foto © Dumat / PIXELIO)

4. Zum Schluss bekommt der abgekühlte Cupcake sein Häubchen aufgesetzt – am besten mit einer Backspritze – und das Dekorieren kann beginnen. Kreative Köpfe können beim Verzieren der Cupcakes ihrer Phantasie freien Lauf lassen. Denn den Spruch „weniger ist mehr“ gibt es beim Cupcakes-backen nicht!

Vorschau: Nächste Woche erfahrt ihr in der Tipps&Tricks-Rubrik wie man Küchenelektrogeräte richtig in Schuss hält.

Käsekuchen ohne Backofen

Der Käsekuchen gehört – neben Rezepten wie Schokoladen-, Obst- oder Marmorkuchen – mit zum Klassiker der Backkunst. Nicht nur viele verschiedene Namen, sondern auch zahlreiche Sorten sind ihm gegeben – ob nun aus Mürbe- oder Hefeteig, mit vorgebackenem Boden oder völlig bodenlos. Dabei muss Käsekuchen nicht immer im Ofen gebacken werden. Die Tipps&Tricks-Redaktion stellt euch eine Variante mit weißer Schokolade und Frischkäse vor, die lediglich gekühlt wird. Daher eignet sich dieser Käsekuchen sowohl für warme Sommertage als auch für die kalte Winterzeit.

Zutaten und Materialien:

Käsekuchen ohne Backofen

Zutatenarm: Mehr braucht es für den schokoladigen Käsekuchen nicht (Foto: Onat)

  • 100g Butterkekse
  • 50g Butter
  • 250g Frischkäse
  • 200g Schlagsahne
  • 15g Gelatine
  • 100g weiße Schokolade
  • eine runde Kuchenform oder ein Tortenring samt flachem Teller – circa 16cm Durchmesser
  • Schüssel, Pfanne, Topf und Löffel

Zubereitung:
1. Zunächst müssen die Kekse zerbröselt werden. Hierfür das Gebäck in eine Plastiktüte beziehungsweise in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz darüber rollen. Außerdem lassen sich die Kekse auch mit den Händen platt drücken oder an einer Tischkante durch mehrfaches Schleudern zerbrechen.

2. Nun die Butter in einer Pfanne schmelzen. Die Kekse hinzugeben und alles gut durchmischen. Anschließend die Krümelmasse mit einem Löffel in der Kuchenform im Tortenring eindrücken, bis ein gleichmäßiger Boden entsteht. Diesen während der weiteren Verarbeitung im Kühlschrank ruhen lassen.

3. Um die weiße Schokolade zu schmelzen, diese zerkleinern und in eine Schüssel geben. Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und die Schüssel auf das Wasserbett legen bis die Schokolade geschmolzen ist.

Käsekuchen ohne Backofen

Kalt serviert: Auch für warme Sommertage eignet sich der Käsekuchen (Foto: Onat)

4. Auch die Gelatine, die Sahne und den Frischkäse in die Schüssel mit der geschmolzenen Schokolade geben und das Gemisch gut durchrühren.

5. Nun die flüssige Masse auf den Keksboden gießen und den Inhalt durch leichtes Rütteln gleichmäßig verteilen. Den Käsekuchen mindestens fünf Stunden im Kühlschrank fest werden lassen und anschließend aus der Form lösen. Wer mag, kann den Kuchen nach dem Erstarren mit Früchten oder Schokolade dekorieren.

Vorschau: Nächste Woche folgt der dritte Teil der Hausmittel-Serie. Dieses Mal geht es um die hilfreichen Eigenschaften von Quark.

Weitere leckere Rezepte findet ihr in der Studentenkochbox, die ihr im Rahmen unseres Jubiläums-Gewinnspiels bis einschließlich Sonntag, 30. September, gewinnen könnt. Näheres findet HIER.