„Ein Lächeln und ein Blick – mehr braucht es eigentlich nicht“ – die große Flirt-Umfrage

„Ein Lächeln und ein Blick – mehr braucht es eigentlich nicht“ - die große Flirt-Umfrage

Von Links: Tanja Weber, Janita Sharifi, Toni Udiljak, Jessica Lodigiani und Dennis Castelli (Fotos: privat)

„Baby, hast du Fieber? Du siehst so heiß aus“ – welch glücklicher Mann, der nach einem solchen Spruch  seiner Angebeteten nicht traurig hinterher sehen muss, wenn diese irritiert oder wütend den Raum verlässt. Flirten will gelernt sein und die richtige Anmache ganz besonders. Fünf junge Frauen und Männer erzählen im Rahmen der Face2Face-Umfrage wie ein gelungener Flirt aussieht und was ihrer Meinung nach gar nicht geht.

 Obwohl sie es schöner fände, selbst angesprochen zu werden, habe sie kein Problem damit auch einmal den ersten Schritt zu machen, sagt Tanja Weber. Die 19-Jährige ist angehende Kinderpflegerin und single. Auf die Frage, wie sie einen Mann anmachen würde, antwortet sie: „Ich würde auf ihn zugehen, ihn fragen, ob ich mich zu ihm setzen darf und dann einfach mal schauen, was sich ergibt. Was auch wirkt: Lächeln. Denn wie heißt es so schön? Lächle und die Welt lächelt zurück!“ Ein Typ, der versuche sie anzubaggern, sollte auf jeden Fall ordentlich gekleidet sein und Humor haben. „Ich achte besonders auf die Augen und das Lächeln. Außerdem sollte er auch etwas größer sein als ich“, erklärt Weber. Ein absolutes No-Go seien hingegen 0815-Anmachsprüche a´la „Ich hab meine Handynummer verloren, kann ich deine haben?“. Richtig punkten könne ein Mann hingegen, indem er „einfach er selbst ist – nicht zu aufdringlich, aber trotzdem sollte er Interesse an mir zeigen.“

 „Dumme Anmachsprüche“ mag auch Janita Sharifi (21) nicht. Außerdem zählen sich wie ein Prolet benehmen, ihr zu nahe zu kommen und sich in den Mittelpunkt stellen zu den Dingen, die ihrer Meinung nach eine missglückte Anmache ausmachen. „Er muss etwas rätselhaft sein und wenn ich mal abspaste, sollte er einfach mitmachen“, sagt die Studentin grinsend. Wenn sie einen Mann schon länger beobachte und ihr spontan ein interessantes Thema einfalle, würde sie durchaus auf ihn zugehen. „Es gibt sehr schüchterne Männer, denen es schwerfällt eine Frau anzusprechen“, erklärt sie, „wenn aber die Chemie stimmt, warum sollte dann nicht die Frau den ersten Schritt wagen?“

 Ähnlich sieht das auch Toni Udiljak. Der 22-jährige Schüler findet, dass Männer immer schüchterner werden. „Ich entscheide situationsbedingt, wie ich eine Frau anspreche“, erzählt er, „ansonsten ist es wichtig, nicht zu schleimig rüberzukommen und erst einmal zu versuchen das Eis mit alltäglichem Smalltalk zu brechen.“ Absolut nach hinten losgehen könne eine Anmache, wenn man sofort versuchen würde eine zu enge Bindung aufzubauen. „Man sollte zwar per du sein, sich aber nicht unbedingt per du verhalten, sondern eher höflich-zurückhaltend“, meint Udiljak, „wenn ich merke, dass eine Frau das Gespräch nicht erwidert, schlicht kein Interesse zeigt, ist das natürlich auch in Ordnung. Manche Menschen passen einfach nicht zueinander.“ Ein guter Zeitpunkt um eine Frau anzusprechen, sie beispielsweise der, wenn sie in einer Gruppe von Leuten unterwegs wäre, aber eher gelangweilt aussehen würde. „Dann kann man mit einem lustigen Gespräch ganz sicher punkten“, sagt er lächelnd.

 Sie ist sehr schüchtern und würde daher nie den ersten Schritt machen: Jessica Lodigiani. „Den perfekten Ort, um eine Frau anzusprechen gibt es eigentlich nicht“, sagt die 18-Jährige, „da ist es in der Stadt oder in einem Park noch am besten. Wenn man in der Disco angemacht wird, kommt es meistens so rüber, als wollte der Typ einen nur abschleppen.“ Der Versuch mit Anmachsprüchen bei einer Frau wie ihr zu landen, sei ebenso zum Scheitern verurteilt, wie wenn der Mann versuche, der Frau etwas vorzuspielen. „Er sollte auf keinen Fall einen auf Macho machen“, so die Schülerin. Einen speziellen Kleidungsstil brauche ein Mann nicht zu haben, damit eine Anmache gelingt. „Ich achte bei der ersten Begegnung sehr auf Augen und Hände“, erzählt sie, „an den Augen erkennt man oft, ob einem jemand sympathisch ist und an den Händen kann man sehen, ob ein Mann gepflegt ist.“ Um ihr zu gefallen, müsse ein Mann außerdem offen, treu, ein wenig romantisch und auf jeden Fall er selbst sein.

 „Wenn eine Frau einen Mann attraktiv findet, kann auch sie den ersten Schritt machen. Anmachen ist keine reine Männersache“, findet Dennis Castelli. Wie man ein Mädchen anspreche, sei situationsbedingt, sagt der 22-jährige Logistiker. Ungünstig sei es, wenn sie gerade auf dem Weg zur Toilette wäre, „weil sie da sicher andere Sachen im Kopf hat, als angesprochen zu werden.“ Passend sei es hingegen, wenn man mittels Blickkontakt und einem Lächeln bereits eine Brücke geschlagen hätte. „Man sollte nicht zu aufdringlich sein“, erklärt er, „hupen aus dem fahrende Auto geht auch überhaupt nicht.“ Wenn er an der Körpersprache merke, dass eine Frau kein Interesse an ihm habe, sehe er sich einfach nach einer anderen um. „Ein Lächeln und ein Blick – mehr braucht es eigentlich nicht, um eine Frau für sich zu gewinnen“, ist er überzeugt.

 Mehr Flirttipps von Dennis, lest ihr hier.

Gewinnspiel: Steffen Emmerich aus Augsburg hat das “Hitana-Lounge”-Gewinnspiel  gewonnen. Er darf heute mit einer Begleitperson kostenlos zur Beach-Party – ein Begrüßungsgetränk inklusive. Das Face2Face-Tipps&Tricks-Team wünscht viel Spaß!

Vorschau: Nächsten Sonntag, erfahrt ihr an dieser Stelle, wie man auch nach einem durchzechten Wochenende sonntags gut einschlafen kann.

Männerwelt aufgepasst – so wird geflirtet!

Heute schwindel ich mal ein bisschen: Die folgenden Flirttipps sind nämlich nicht von mir, sondern von meinem guten Kumpel Dennis. Damit allerdings die weibliche Sicht der Dinge dabei nicht zu kurz kommt, werde ich hier und da auch mal meinen Senf dazugeben. Auf geht´s!

Dennis: 1. Ein gepflegtes Äußeres ist Grundvoraussetzung für jeden Flirt! Wer will schon mit einem unrasierten Kerl in labbrigen Jogginghosen reden?

Tatjana: Hier stimme ich dir 99% zu, lieber Dennis. Jogginghosen gehen wirklich gar nicht. Was aber das Unrasiert-Sein betrifft: Es gibt Jungs, die sehen glattrasiert einfach aus wie zwölf und das macht sie nicht gerade attraktiv für uns Mädels. Mein Tipp hierzu: Wenn man sich nicht sicher ist, ob der seriöse, glattrasierte oder eher der etwas verwegene Dreitagebart-Look besser zu einem passt, einfach mal die beste Freundin fragen. Die weiß was Frauen wollen.

Dennis: 2. Lächeln lässt dich freundlicher erscheinen. Der erste Eindruck ist entscheidend, sie darf keine Angst vor dir bekommen.

Tatjana: Dem habe ich nichts hinzuzufügen.

Dennis: 3. Du willst was von ihr, sie im ersten Moment aber “noch” nichts von dir: eine Frau einfach im Vorbeilaufen anzusprechen ist keine gute Idee. Sie wollen gerade wohin, haben andere Dinge im Kopf als flirten! Also den richtigen Moment abwarten!

Tatjana: Genau! Um jetzt aber nochmal auf den „richtigen Moment“ zu kommen. Der ist – wie Dennis bereits erwähnte – nicht der, auf dem sie eilig irgendwohin geht, zum Beispiel auf´s Klo. Denn das Klo ist (so nebenbei bemerkt) der Zufluchtsort von uns Frauen. Hier wird gelästert, einander getröstet oder einfach nur entspannt vor dem doch etwas zu forschen Typen, der einen mit seinem Gequatsche einfach nicht in Ruhe lässt. Ich würde sagen (und da würde mir Dennis bestimmt zustimmen) nach mehrmaligem Augenkontakt und dem Austausch eines Lächelns, sollte sich der Herr ein Herz fassen und sie mit einem originellen Kompliment ansprechen. Ausgelutschte Sprüche wie: „Ey, ich hab meine Handynummer vergessen. Kann ich deine haben?“ sind absolut tabu!

Dennis: 4. Lass dich von einem Korb nicht aus der Bahn werfen. Die Erfahrung macht´s aus! Zum Teil sind es Kleinigkeiten, die einen Flirt scheitern lassen. Diese Gründe sind aber leider so unterschiedlich wie die Frauen selbst, also üben, üben, üben! In diesem Sinne viel Spaß beim Flirten!

Tatjana: Besser könnte ich´s auch nicht ausdrücken. Wenn ihr weitere Fragen an Dennis oder mich haben solltet, schreibt einfach eine Mail oder ein Kommentar!