Selbstgemachte Geschenke, Teil 2: Tipps zum Nähen eines Kissens

Selbstgemachte Geschenke sind allen Altersklassen sehr beliebt und bieten eine günstige individuelle Alternative zu gekauften Präsenten. Doch nicht jeder besitzt eine Nähmaschine, Talent oder Ideenreichtum. Wem Kreativität, Ausstattung oder die Fingerfertigkeit fehlt, dem helfen wir heute mit dem zweiten Teil unserer Do-It-Yourself-Geschenke- Reihe. Heute verraten wir euch, wie ihr ganz einfach und ohne Maschineneinsatz ein Kissen selber nähen könnt.

Was ihr braucht:

  • etwas Stoff – je nach Größe des gewünschten Kissens)
  • eine Nadel und den passenden Faden
  • Füllung für das fertige Kissen
  • je nach Belieben Bänder, Knöpfe oder Applikationen zum Verzieren
  • eventuell einen Reisverschluss
Zuerst kommt das zuschneiden, dann das Nähen (Foto: Möller)

Zuerst kommt das zuschneiden, dann das Nähen (Foto: Möller)

Schritt 1: Grundform

Zunächst den Stoff auf die gewünschte Größe zuschneiden. Die Form ist dabei vollkommen euch überlassen: ob die viereckige Variante, die sich für Anfänger eignet, runde oder dreieckige Kissen- erlaubt ist, was euch gefällt. Achtet darauf, den Stoff doppelt zu legen, da das Kissen eine Vorder- und eine Rückseite braucht. Kreative Köpfe können auch zwei verschiedene Stoffe für die beiden Kissenseiten verwenden. Dann müsst ihr jedoch darauf aufpassen, dass die Seiten exakt gleich groß sind, damit das Kissen nachher nicht schief wird. Anschließend die beiden bedruckten Seiten zueinander legen, sodass die Innenseiten nach außen zeigen. Nun die Kissenseiten zusammennähen. Passt jedoch auf, dass ihr einen handgroßen Spalt freilasst. Diesen braucht ihr, um später die Füllung in das Kisseninnere zu stopfen. Am Ende solltet ihr, ein auf links gedrehtes, zusammengenähtes Stück Stoff mit handbreier Öffnung haben.

Schritt 2: Die Füllung

Schöne Geschenke: Selbstgemachte Kissen freuen jeden Beschenkten (Foto: Möller)

Schöne Geschenke: Selbstgemachte Kissen freuen jeden Beschenkten (Foto: Möller)

Nun greift ihr durch die Öffnung in das Innere des Kissens und zieht die Innenseite nach außen. Die hässlichen Nähte und möglicherweise überstehende Stoffteile sind jetzt im Inneren des Kissens verborgen. Durch die Öffnung könnt ihr das Kissen mit Füllung stopfen. Hierzu eignet sich etwa Bastelwatte oder aber die Füllung eines alten, nicht mehr gebrauchten Kissens. Wie viel Füllung ihr benötigt, hängt von der Größe eures Kissens ab. Achtet jedoch darauf, das Kissen gut auszustopfen und besonders die Ecken nicht auszusparen.

Schritt 3: Zunähen oder Reisverschluss einnähen

Jetzt müsst ihr noch die Öffnung zunähen, durch die ihr die Füllung gestopft habt. Das ist zwarmühsam und anstrengend, jedoch müsst ihr dabei auch besonders vorsichtig vorgehen, da man diese Nähte später noch sieht. Alternativ könnt ihr einen Reisverschluss einnähen. Dazu den Reisverschluss schon in Schritt 1 einnähen und öffnen. Dann könnt ihr die Füllung durch den Reisverschluss einfüllen und diesen anschließend zuziehen. Besonders zum Waschen des Kissens ist es besonders sinnvoll, die Füllung herausnehmen zu können. Achtet hier jedoch darauf, dass der Bezug nicht einläuft. Reißverschlüsse bieten sich allerdings nicht bei allen Kissenformen an: Runde Kissen etwa sind schwerer mit Reisverschlüssen zu versehen als eckige.

Das Verschönern zum Schluss: Jetzt ist eure Kreativität gefragt (Foto: Möller)

Das Verschönern zum Schluss: Jetzt ist eure Kreativität gefragt (Foto: Möller)

Schritt 4: Verzieren

Nachdem euer Kissen nun fertig ist, könnt ihr es entweder so lassen – das bietet sich bei bedruckten Stoffen mit Motiven an – oder es verzieren. Ihr könnt etwa ein schönes Band auf das Kissen aufnähen, einen Knopf an den Rand oder eine Applikation in die Mitte anbringen. Auch ein aufgesticktes Monogramm des Beschenkten kommt bestimmt gut an. Ihr könnt eurer Kreativität freien Lauf lassen. Viel Spaß beim Nähen!

Vorschau: Nächste Woche verraten wir euch, wie ihre mit verfügbaren Mitteln Kostüme für Motto-Partys zusammenstellen könnt.


Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Tipps&Tricks von Nina Moeller. Permanenter Link des Eintrags.
Nina Moeller

Über Nina Moeller

Jahrgang 1990. Sie ist in Saarlouis (Saarland) geboren und aufgewachsen, studierte in Mannheim Politikwissenschaften und Medien-und Kommunikationswissenschaften und schloss das Studium 2012 mit dem Bachelor-Abschluss ab. Parallel arbeitete sie als freie Mitarbeiterin beim Mannheimer Morgen und bei Face2Face. Zudem absolvierte sie Praktika unter anderem beim ZDF, der dpa und beim SWR. Zurzeit studiert sie in Mainz Empirische Demokratieforschung. Bei Face2Face schreibt Nina seit Oktober 2011 für die Tipps&Tricks-Rubrik, da sie es spannend findet den Lesern die kleinen Kniffe zu präsentieren, die den Alltag erleichtern. Seit August 2013 ist sie stellvertretende Redaktionsleiterin bei Face2Face und Leiterin der Tipps&Tricks.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.