Merktipps für verliehene Sachen

„Wer hat sich nochmal das Buch geliehen? Und wann sollte ich meinen Lieblingspulli zurück bekommen?“ Wer Sachen verleiht kennt das Problem: manchmal weiß man gar nicht mehr, wem man was geliehen hat und für wie lange. Das ist nicht schlimm, wenn alle Freunde die Sachen schnell und zuverlässig wieder zurück geben. Es kann aber dann zum Problem werden, wenn man dringend eines der verliehenen Dinge braucht – es einem aber partout nicht einfallen will, wem man es geliehen hat. Um das zu vermeiden, kommen hier drei  einfache Merktipps für verliehene Dinge.

Aufgeschrieben: Listen helfen dabei, an verliehene Gegenstände zu denken (Foto: Möller)

Aufgeschrieben: Listen helfen dabei, an verliehene Gegenstände zu denken (Foto: Möller)

1. Listen, Listen, Listen

Egal ob aufgeschrieben, eingetippt oder hingeschmiert: Wer gerne Sachen verleiht, sollte sich aufschreiben, wann und wem er was geliehen hat. Das kann zum Beispiel in Form einer Liste geschehen, in der alle verliehenen Dinge samt Nutznießer, Datum und gegebenenfalls Rückgabedatum aufgelistet werden. Braucht man eines der verliehenen Gegenstände oder will einfach wissen, wer gerade etwas hat, genügt ein Blick auf die Liste – schon weiß man es. Eine andere Möglichkeit ist, sich die Sachen in das Handy oder Smartphone einzutippen und die Erinnerungsfunktion auf das Datum der geplanten Rückgabe zu setzen. Dann erinnert das Handy einen von selber daran, wenn eines der Dinge zurückgegeben werden soll. Auch der Wand- oder Taschenkalender eignet sich, um an verliehene Gegenstände zu denken. Entweder auf das Verleih- oder Rückgabedatum eintragen was, wem, wann geliehen wurde und bei Bedarf nachschauen. Der Nachteil beim Eintrag am „Verleihdatum“ ist allerdings, dass unter Umständen eine längere Suche nötig wird, wenn man sich nicht erinnern kann, wann man etwas verliehen hat.

2. Markiere die Lücke

Knotentechnik: Jeder Knoten steht für einen verliehenen Gegenstand (Foto: Möller

Knotentechnik: Jeder Knoten steht für einen verliehenen Gegenstand (Foto: Möller)

Wem das Aufschreiben zu lästig oder umständlich ist, dem kann auch geholfen werden. Einfach die Lücke, an der das verliehene Ding sonst steht, mit einem Post-it markieren – alternativ genügt ein kleiner Zettel – auf dem der Name des Freundes, dem man den Gegenstand geliehen hat, steht. Wenn man dann gewohnheitsmäßig zu der Stelle geht, an der man sonst den Gegenstand aufbewahrt, findet man den Post-it und weiß genau, wer ihn gerade hat. Das geht allerdings nur mit Dingen, die sichtbare Lücken hinterlassen. Teller, Gläser, Bücher oder ähnliche eher kleine Dinge eignen sich hierfür nicht.

3. Knotentechnik

Eine lustige Variante der Merkliste ist ein Knotenschal: Für jedes verliehene Ding einen Knoten in einen Schal machen. Am besten einen kleinen Zettel mit Namen und Gegenstand in den Knoten einbinden. Bringt der Freund ihn zurück, kann der zugehörige Knoten entfernt werden. Sucht man allerdings eines der Dinge, muss der ganze Schal aufgeknotet werden. Deswegen ist diese Variante eher als Spaß zu sehen und nicht für wichtige Objekte geeignet, die man verliehen hat.

Vorschau: Nächste Woche lest ihr hier ein leckeres Rezept über die türkische Joghurtsuppe.


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Nina Moeller

Über Nina Moeller

Jahrgang 1990. Sie ist in Saarlouis (Saarland) geboren und aufgewachsen, studierte in Mannheim Politikwissenschaften und Medien-und Kommunikationswissenschaften und schloss das Studium 2012 mit dem Bachelor-Abschluss ab. Parallel arbeitete sie als freie Mitarbeiterin beim Mannheimer Morgen und bei Face2Face. Zudem absolvierte sie Praktika unter anderem beim ZDF, der dpa und beim SWR. Zurzeit studiert sie in Mainz Empirische Demokratieforschung. Bei Face2Face schreibt Nina seit Oktober 2011 für die Tipps&Tricks-Rubrik, da sie es spannend findet den Lesern die kleinen Kniffe zu präsentieren, die den Alltag erleichtern. Seit August 2013 ist sie stellvertretende Redaktionsleiterin bei Face2Face und Leiterin der Tipps&Tricks.

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