Instagram und Co. im Geschäftsleben – Business Baby!

Instagram und Co. im Geschäftsleben – Business Baby!

Immer mehr Magazine haben auch Instagram-Seiten: Auch face2face (Quelle: https://www.instagram.com/tatjana_face2face/)

Nicht nur Privatpersonen und Magazine nutzen soziale Medien und haben Accounts bei Instagram, Facebook oder Twitter: Immer mehr Unternehmen nutzen die Möglichkeiten, die soziale Netzwerke ihnen bieten. Wir haben uns diesen Trend näher angeschaut und zeigen euch, wie Unternehmen Social Media nutzen, welche Unterschiede es zwischen den Kanälen gibt und wie sich Endkunden- und Geschäftskundenansprache unterscheiden.

B2B und B2C – Auf die Zielgruppe kommt es an

Generell unterscheidet man zwischen zwei Geschäftsmodellen. B2C (Business to Customer) richtet sich an Endverbraucher. Diese können die beworbenen Produkte sofort im Laden kaufen, etwa Kleidung, Bücher, Spielekonsolen oder Pflegeprodukte. B2B (Business to Business) richtet sich dagegen an Geschäftskunden. Die in diesem Geschäftsmodell gehandelten Waren sind nicht im Laden erhältlich wie Maschinen oder Software-Lösungen für Betriebe. Unternehmen in beiden Branchen betreiben Social Media-Kanäle, wobei sie im B2C-Bereich, der sich ja an die Endverbraucher richtet, weiter verbreitet sind. Ein Unterschied zwischen B2B und B2C ist meist die Ansprache. Während B2C die Verbraucher direkt anspricht und eher einen lockeren Ton anschlägt – z.B. werden die Follower gerne mit „Du“ angesprochen – ist die Ansprache im B2C-Bereich eher formell, es wird oft gesiezt.

Ein weiterer Unterschied sind die Emotionen: Bei der Endkundenansprache geht es oft um Emotionen, das Lebensgefühl, dass durch den Kauf des beworbenen Produktes entstehen soll. Oft wird hierbei auch nicht das Produkt, sondern eben jenes Gefühl, dass damit versprochen wird, in den Vordergrund gestellt. Die Geschäftskundenansprache ist im Gegensatz dazu meist sachlicher und erklärt Vorteile eines Produktes und die Möglichkeiten zur Problemlösung, die dadurch entstehen.

Twitter, Facebook, Instagram – Jeder Kanal hat seine Zielgruppe

Nicht jeder Inhalt ist für jeden sozialen Kanal geeignet. Instagram etwa lebt von ansprechenden Bildern, die die Inhalte transportieren. Für die Konsumentenansprache sind das etwa Bilder von neuen Produkten oder emotionale Bilder, die Gefühle ansprechen sollen. Kleidermarken bewerben hier gerne ihre Produkte mit Bildern von Menschen, die Spaß haben, am Feiern sind oder anderen Freizeitaktivitäten nachgehen.

B2B-Unternehmen nutzen Instagram mit Vorliebe für Bilder von Messen, die sie besuchen, stellen neue Produkte vor oder zeigen die Menschen „hinter“ dem Unternehmen. Wichtig ist für sie auf andere Online-Inhalte wie die Unternehmensseite zu verweisen, wo Interessierte weiterführende Informationen erhalten. Bei Facebook und Twitter können B2C-Unternehmen ihre Zielgruppe mit vielfältigen Posts erreichen und sie versuchen hier neben der Produktkommunikation auch die Gefühlsebene anzusprechen, z.B. durch emotionale Geschichten oder Posts, die Menschen zeigen, die Produkte in bestimmten Lebenssituationen benutzen. Auch Gewinnspiele, bei denen die Follower einen Preis bekommen und so der Marke treu bleiben, sind sehr beliebt.

B2B-Unternehmen nutzen Facebook und Twitter ebenfalls für die Produktkommunikation. Sie zielen jedoch meist nicht so stark auf Emotionen ab, sondern zeigen lieber die Vorteile auf, die ihr Produkt den Kunden verspricht. Eine weitere Besonderheit im B2B-Bereich sind die sogenannten Anwenderberichte. Hier werden Unternehmenskunden vorgestellt, die das Produkt oder die Lösung des werbenden Unternehmens einsetzen und dadurch eine Herausforderung oder ein Problem gelöst haben. Das soll potentiellen Kunden aufzeigen, wie auch sie das Produkt bzw. die Lösung einsetzen könnten. Ein weiterer Kommunikationskanal für alle Unternehmen sind Business-Kanäle wie XING oder LinkedIn. Hier können sowohl B2B- als auch B2C-Unternehmen nach neuen Mitarbeitern suchen und sich als guter Arbeitnehmer darstellen. B2B-Unternehmen präsentieren hier zudem gerne ihre Produkte, Anwenderberichte oder Artikel über gewonnene Awards und Preise für ihre Produkte.


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Nina Moeller

Über Nina Moeller

Jahrgang 1990. Sie ist in Saarlouis (Saarland) geboren und aufgewachsen, studierte in Mannheim Politikwissenschaften und Medien-und Kommunikationswissenschaften und schloss das Studium 2012 mit dem Bachelor-Abschluss ab. Parallel arbeitete sie als freie Mitarbeiterin beim Mannheimer Morgen und bei Face2Face. Zudem absolvierte sie Praktika unter anderem beim ZDF, der dpa und beim SWR. Zurzeit studiert sie in Mainz Empirische Demokratieforschung. Bei Face2Face schreibt Nina seit Oktober 2011 für die Tipps&Tricks-Rubrik, da sie es spannend findet den Lesern die kleinen Kniffe zu präsentieren, die den Alltag erleichtern. Seit August 2013 ist sie stellvertretende Redaktionsleiterin bei Face2Face und Leiterin der Tipps&Tricks.

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