HIIT Training – schlagen bis zum Umfallen?

Jedes Jahr gibt es neue Trendsportarten. Aktuell in Mode: das HIIT Training. Das Wort „hit“ kommt nämlich aus dem englischen und heißt übersetzt „schlagen.“ Es verspricht einen definierten Körper in kurzer Zeit. Was es damit auf sich hat, erfahrt ihr jetzt.

Was ist HIIT?

HIIT steht für High Intensity Interval Training (zu Deutsch: Hochintensives Intervall-Training) und gehört zum Ausdauertraining, das auf Laufband, Crosstrainer oder Ähnlichem ausgeübt wird. Herbei wechseln sich Trainingseinheit eins (ca. 30 bis 60 Sekunden) mit Trainingseinheit zwei (ca. 1 bis 2 Minuten) ab. In der ersten Phase trainiert ihr kurz und hart, während sich der Körper in der zweiten kurz erholt, um dann wieder in Phase eins überzugehen – ein Mix aus Anstrengung und Regeneration.

Krafttraining: Wer sein Workout zusätzlich intensivieren möchte, der kann nach HIIT ein paar Kraftübungen machen. (Foto: V.Kalra)

Krafttraining: Wer sein Workout zusätzlich intensivieren möchte, der kann nach HIIT ein paar Kraftübungen machen. (Foto: V.Kalra)

Wie effektiv ist HIIT?

Nach einem normalen Ausdauertraining würde der Stoffwechsel des Körpers schnell wieder erschlaffen, sodass keine Fettverbrennung stattfindet. Das ist bei HIIT nicht der Fall. Durch die Wiederholungen der beiden Phasen entsteht ein sogenannter Nachbrenneffekt, denn der Stoffwechsel ist immer noch lange aktiv und braucht mehrere Stunden, um wieder runter zukommen. Bis zu 48 Stunden nach dem Training werden Kalorien verbraucht. Die Folge: starker Fettabbau.

Wie oft?

Da es sich um ein heftiges, intensives und brutales Workout handelt, reicht es aus HIIT drei mal die Woche zu je 20 bis 30 Minuten auszuüben. Anfänger starten mit 10 Minuten, um sich langsam aber stetig heranzutasten. Denn im Gegensatz zu den gewöhnlichen 90-Minuten Ausdauertraining, wirkt die Fettverbrennung hier doppelt so schnell.

Wer darf nicht?

Menschen, die eine lange Trainingspause hinter sich haben, sollten sich vorerst für eine kurze Zeit an normale Cardio-Übungen gewöhnen. Besonders diejenigen mit Herzrhythmusstörungen oder jeglicher Art von Kreislaufproblemen mögen bitte vorher ihren Arzt konsultieren, bevor sie sich diesem Workout widmen!

Fazit

Wir können aufatmen: Um abzunehmen, müssen wir doch niemanden vermöbeln. HIIT erfordert einiges an Ausdauer und Muskelstabilität – und wer wirklich von diesem Workout profitieren möchte, sollte in den Belastungsphasen richtig an seine Leistungsgrenzen gehen, sodass sich die Erholungsphasen auch lohnen. Nur so kann ein schnelles und effektives Training erzielt werden.

Vorschau: Nächste Woche lest ihr einen englischen Gastbeitrag über Cricket!


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