Gut vorbereitet ins Auslandsssemester – eine Checkliste

Mittlerweile gehört es fast schon bei jedem Studenten zum Studiumsverlauf dazu: Das Auslandssemester. Ein halbes Jahr an einer Universität im Ausland studieren, neue Leute, Länder und Kulturen kennen lernen. Das klingt nach einem großen Abenteuer, das viel Spaß machen kann. Eine gute Vorbereitung sollte dabei aber nicht unterschätzt werden. Face2Face hat euch daher eine Checkliste mit den Dingen zusammengestellt, die man vor seinem Start in das Auslandssemester unbedingt noch erledigt haben sollte, damit man seine Zeit vor Ort anschließend unbekümmert genießen kann.

1. Dokumente beantragen: Wenn ihr in ein außereuropäisches Land reist, braucht ihr einen Reisepass. Dieser hat eine Bearbeitungszeit von mindestens 6 Wochen, also rechtzeitig beantragen! Gleiches gilt für ein Visum und den Antrag für ein mögliches Auslandsbafög. Einen internationalen Führerschein bekommt ihr direkt ausgestellt, wenn ihr bereits einen EU-Scheckkarten-Führerschein und ein biometrisches Passbild besitzt.

2. Impfen lassen: Ein wenig Vorlaufzeit (8-6 Wochen) solltet ihr auch bei notwendigen Impfungen einplanen. Es gibt Ärzte, die sich auf Reisemedizin spezialisiert haben. Dort gibt man in der Regel seinen Impfass ohne Termin ab, füllt einen Fragebogen aus und bekommt dann seinen Termin bzw. seine Termine für die notwendigen Impfungen. Hinweise, welche Impfungen benötigt werden, erhaltet ihr auch auf der Internetseite des auswärtigen Amtes.

3. Kreditkarten beantragen: In fremden Ländern herrscht auch ein anderes Zahlungsmittel (Ausnahme in der EU), demnach müsst ihr euch auch darüber informieren, wie ihr am besten kostenlos Geld abheben und mit einer Karte bezahlen könnt. Beides liefert euch die Kreditkarte von Number26, die auch eine sehr gute App bereitstellt, mit der ihr eure Ausgaben im Ausland immer völlig unter Kontrolle und auf einem Blick habt. Eine sehr gute Ergänzung zur Number26 ist die Kreditkarte der DKB. Mit diesem Paket habt ihr sowohl eine Visa- (DKB), als auch eine MasterCard (Number26) und seid damit gegen eventuelle Ausfälle einer der beiden Karten abgesichert. Beide Karten kosten kein Geld und sind leicht online per Web-ID zu beantragen.

4. Auslandskrankenversicherung abschließen: Bei einem Auslandssemester befindet ihr euch länger im Ausland, als es durch eure Reise-Krankenversicherung abgesichert wäre. Ihr braucht demnach eine spezielle Auslandskrankenversicherung für diese Zeit. Informiert euch im Voraus gut über die einzelnen Konditionen der verschiedenen Versicherungen. Besonderen Wert solltet ihr auf einen 24-Stunden-Notruf-Service legen. Außerdem unterscheiden sich viele Krankenversicherungen im Falle eines Rücktransportes. Achtet darauf, dass eure Versicherung einen „medizinisch sinnvollen“ Rücktransport mit einschließt, und nicht nur einen „medizinisch notwendigen“. Alle weiteren Unterschiede solltet ihr direkt vergleichen. Die Young Travel Versicherung der „Hanse Merkur“ wurde an vielen Stellen empfohlen.

5. Handyvertrag stilllegen lassen: Woran viele im ersten Moment nicht denken, ist es, den Handyvertrag (falls vorhanden) für die Zeit im Ausland pausieren zu lassen oder zu kündigen, da man in dieser Zeit eine Prepaid-Karte des jeweiligen Landes verwenden wird. Hier räumt o2 beispielsweise eine Vorlaufzeit von zwei Wochen ein.

6. Informationen sammeln: Wenn man in ein fremdes Land reist, sollte man sich vorher auch unbedingt über dessen Kultur, Religion und Gepflogenheiten informieren. Wie sieht es beispielsweise mit der Kleiderordnung in der Universität aus? Welche Verhaltensweisen aus Deutschland sind dort eventuell verpönt? Informiert euch vorher über solche Dinge, damit ihr euer Auslandsssemester nicht direkt mit einem Sprung ins Fettnäpfchen beginnt. Außerdem kann ein Reiseführer nicht schaden, der euch schon einmal einen Überblick darüber gibt, was ihr gerne in eurem Zielland sehen würdet.

7. Unterkunft buchen: Ob ihr lieber vor Ort nach einer dauerhaften Unterkunft suchen wollt oder schon vorab in Deutschland etwas fest gemietet habt: Kümmert euch auf jeden Fall darum, dass ihr die erste Nacht irgendwo untergebracht seid. Wenn ihr beispielsweise nachts erst am Flughafen ankommt, ist es gold wert, wenn man bereits eine Unterkunft gemietet hat. Klärt auch ab, ob euer Hotel eventuell einen Flughafentransfer anbietet.


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