Die bisherigen Höhepunkte der Olympischen Spiele

Jubel, Tränen und ordentlich Wind – die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro sind zwar erst wenige Tage alt, aber passiert ist schon eine ganze Menge. Das am Freitag, den     05. August gestartete Sportevent beinhaltete schon Weltrekorde, Verletzungen und auch Absagen von Wettbewerben. Die Face2Face-Sportredaktion hat die Höhepunkte der Olympiade mal genauer unter die Lupe genommen.

Die Eröffnungsfeier

Artikel, Posts, Tweets – in den sozialen Medien und der Presse schlug die Eröffnungsfeier so richtig ein. Usain Bolt, jamaikanischer Sprinter, verpasste sie, weil er zu faul war, andere ließen sich über die für die deutschen Sportler von Adidas gestellte Kleidung aus und wieder andere diskutierten über die Wahl von Timo Boll als deutscher Fahnenträger. Doch worüber waren sich alle einig? Es war gigantisch, was sich dort um ein Uhr nachts auf unseren Fernsehgeräten abspielte – sowohl an Lichteffekten, Feuerwerk als auch an Gänsehaut-Momenten kaum zu übertreffen. Beispielsweise als Vanderlei de Lima, ehemaliger brasilianischer Langstreckenläufer, das Feuer der Olympischen Spiele 2016 eröffnete.

Ein Weltrekord jagt den nächsten

Bei kaum einer anderen Sportart fallen so oft Weltrekorde wie beim Schwimmen. Auch wenn wir uns noch am Anfang der Spiele befinden, stellten die Sportler bereis fünf Weltrekorde auf, darunter unter anderem das 100m-Brust-Rennen mit einer Zeit von 57,13 Sekunden von Adam Peaty. Auch der Goldjunge Michael Phelps stieg wieder auf den Startblock (die Face2Face-Sportredaktion berichtete) und konnte bereits eine der vier angepeilten Goldmedaillen für sich gewinnen. Bei der 4x100m Freistil Staffel der Männer durfte er sich zusammen mit seinen amerikanischen Teamkollegen Olympisches Gold um den Hals hängen.

Das Team der Geflüchtete

Besonders berührend ist dieses Jahr nicht etwa die Rückkehr von Phelps oder der Dopingskandal einiger Teilnehmer, sondern vielmehr die Geschichte von Yusra Mardini. Auf der Flucht vor dem syrischen Bürgerkrieg nach Europa, drohte das Schiff, auf dem sie sich befand, zu kentern. Zusammen mit ihrer Schwester Sara und zwei weiteren Geflüchteten zog Yusra das Boot über Stunden an das rettende Ufer. Dass sie trotz ihrer Vergangenheit keine Angst vor dem Wasser hat, ist schon bewundernswert. Doch die 18-jährige, gebürtige Syrerin trainiert auch hart für ihre Ziele in ihrer neuen Heimat Berlin und tritt mit zehn weiteren Geflüchteten als Team bei den diesjährigen Spielen an.

Pannen, Unfälle und Katastrophen 

Auch für etliche Pannen ist die Olympiade in Rio bereits bekannt, so funktionierten beispielsweise die Sensoren an den Jacken der Fechter nicht. Wegen zu starken Windverhältnissen musste am Samstag der Start der Ruderer abgesagt werden. Weitaus schlimmer jedoch ist die Debatte um den Start der russischen Sportler: Ist die Teilnahme nun berechtigt oder nicht? Die russischen Teilnehmer der Paralympics wurden durch die Bank hinweg ausgeschlossen und das hätten sich wohl auch einige für die russische Schwimmerin Julija Jefimowa, der Doping nachgewiesen wurde, gewünscht. Und kurz stockte dem internationalen Publikum der Atem als die Niederländerin Annemie van Vleuten sich beim Radfahren in der Kurve verbremste, stürzte und leblos liegen blieb. Doch die Sportlerin gab bereits bekannt, dass es ihr den Umständen entsprechend gut geht.

Ganz neue Spiele

Auch mit Neuerungen sticht das Turnier hervor, so zählt nun beim Handball ein durch den Torhüter erzieltes Tor doppelt. Dass diese Spiele besonders sind, sah man auch am Beachvolleyballspiel Deutschland gegen Ägypten als das deutsche Duo in knappster Sportausrüstung und mit viel nackter Haut auf den Platz ging und die Ägypterinnen sogar mit Kopftuch.

Rio de Janeiro - die richtige Wahl für die Olympiade 2016 (Foto: Astrid Götze-Happe/pixelio.de)

Rio de Janeiro – die richtige Wahl für die Olympiade 2016 (Foto: Astrid Götze-Happe/pixelio.de)

Es sind schon jetzt unglaublich aufregende Spiele und das wird sich in den kommenden Tagen wohl noch so fortführen. Gespannt blicken wir auf das Abschneiden der deutschen Hockeyspieler, freuen uns darauf die Deutschen endlich beim Rudern an den Start gehen zu sehen und rechnen mit einer Medaille bei den Vielseitigkeitsreitern.


Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in News, Sport von Fabienne-Sofie Vogel. Permanenter Link des Eintrags.

Über Fabienne-Sofie Vogel

Fabienne Sofie Vogel – Jahrgang 1995. In Mannheim geboren, studiert sie an der dortigen Universität Germanistik und Medien- und Kommunikationswissenschaften. Die Leidenschaften der in Ludwigshafen Lebenden sind Schwimmen, Laufen und Yoga. Seit Herbst 2014 betreibt sie einen eigenen Blog. Sie spürt in der Social Media-Welt gerne die neusten Trends auf und setzt diese in der Face2Face-Sportredaktion um, für die sie seit März 2016 tätig ist. Neben dem aktiven Sport schaut sie sich auch gerne Handball- und Eishockeyspiele an. Sie ist sprachbegeistert und hat aus diesem Grund schon einige größere Reisen im europäischen Raum unternommen.

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